Montag, 3. August 2015

The Pains Of Being Pure At Heart, Ripley, 25.07.15


Konzert: The Pains Of Being Pure At Heart
Ort: Midlands Railway Centre, Ripley (Indietracks Festival)
Datum: 25.07.2015
Dauer: etwa 60 min
Zuschauer: einige hundert



Das Debütalbum der Pains Of Being Pure At Heart gehört zu den besten Alben der letzten zehn Jahre, darüber muß man nicht diskutieren. Auch live haben die Pains mir einige wundervolle Abende bereitet. Eine solche Band als Headliner beim besten Festival, das konnte nur grandios werden. 

Wurde es aber leider nicht.



Die Pains haben in den vergangen Jahren einige Umbrüche erlebt. Scheinbar besteht der feste Kern der New Yorker Band nur noch aus dem sympathischen Frontmann Kip Berman. Als TPOBPAH zuletzt in Köln gespielt haben, bestand die Band neben Kip aus Mitgliedern der beiden Vorgruppen Ablebody und Fear Of Men. Gerade die Fear Of Men Frontfrau Jessica Weiss belebte die Live-Pains mit ihrer tollen Stimme. Vielleicht ist Kip dadurch auf den Geschmack gekommen, auch nach Jessica (FoM nehmen gerade ihr zweites Album auf) eine Sängerin zu verpflichten, die wirklich singen kann. In der Anfangszeit (mit der wundervollen Peggy Wang, die später Karriere bei Buzzfeed machte), waren die Stimmen nicht ganz so stark und wurden daher auch von den Gitarren kräftig in den Hintergrund gestellt. Bei Jessica war dies nicht mehr nötig, bei Jen Goma von A Sunny Day In Glasgow, die auf der dritten Platte und auch beim Indietracks sang, auch nicht. 

Allerdings hat Jen eine Stimme und vor allem eine Art zu singen, die mich an Musicals erinnert und die so gar nicht zu der verträumten Musik der Pains Of Being Pure At Heart passt. Ich mochte Jens Gesang bei den Pains-Lieder gar nicht, die Stücke, bei denen sie alleine sang (Kelly!), waren die schlechtesten, das James-Cover Laid als letzte Zugabe ganz besonders. (Daß es auch anders geht, zeigte übrigens der zweite fremde Song unter den Zugaben - Ballad of the band von Felt - perfekt fürs Indietracks!).


Aber alleine wegen solcher Evergreens wie Come saturday, Everything with you oder Young adult friction war es schön, die Pains Of Being Pure At Heart wieder einmal zu sehen und jeder dieser Hits rechtfertigte den Headliner-Job. 

Über Konzertdauer waren Desperate Journalist der Samstagsheadliner.

Setlist The Pains Of Being Pure At Heart, Indietracks, Ripley:

01: Until the sun explodes
02: Heart in your heartbeat
03: Kelly
04: The body
05: Simple and sure
06: Come saturday
07: Young adult friction
08: Life after life
09: Eurydice
10: Everything with you
11: The pains of being pure at heart

12: Ballad of the band (Felt Cover) (Z)
13: Belong (Z)
14: This love is fucking right (Z)
15: Laid (James Cover) (Z)
 
Links:

- aus unserem Archiv:
- The Pains Of Being Pure At Heart, Köln, 09.07.11
- The Pains Of Being Pure At Heart, Köln, 22.02.11
- The Pains Of Being Pure At Heart, Latitude-Festival, 18.07.10
- The Pains Of Being Pure At Heart, Köln, 04.06.09
- The Pains Of Being Pure At Heart, Paris, 26.05.09
- mehr Fotos 



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