Montag, 18. März 2019

Les concerts de la semaine à Paris du 18 au 24 mars 2019

0 Kommentare


Encore une semaine assez tranquille, mais pas mal de French Pop à Paris cette semaine avec Alma Forrer, Alain Chamfort, Maud Lübeck (en album réalèse party le 22 avec Pauline Drand aux Trois Baudets, première photo) puis Dismaze, un duo féminin électro pop rêveuse le 20 à L'International (deuxième photo) !





18: Sierra Manhattan et Rose Merci, Mains d'OEuvres
18: The Cinematic Orchestra, Casino de Paris
19: Alain Chamfort, La Cigale
19: White Lies, Trabendo
20: Alma Forrer et Ehla, Trois Baudets
20: Dismaze, International
20: Korine F, Le Prince Monseigneur, Belvédère, Supersonic
21: Miossec, Pleyel
21: Vital Idles et Belmont Witch, Le Zorba
21: Morjane Ténéré, La Boulange', 30, rue du roi de Sicile, Paris 4
21: Tennyson, Pop-up du Label
21: Juicy, Khadyak, Tracy de SA, FGO-Barbara
22: Irène Dresel, Mila Dietrich, IA, Yuma Guma, Alvan
22: Crystal Fighters, Gaité Lyrique
22: Morgane Imbeaud et Elias Dris, Café de la Danse
22: Maud Lübeck et Pauline Drand, Trois Baudets
22: The Young Gods, La Maroquinerie
22: Yuppies Indeed, Special Friend, Chiens de Faïence, Le Zorba
22: Eddy de Pretto, Le Zénith
23: Empress Of, Badaboum
23: Kimbra, Café de la Danse
23: Fews + 1ère partie; Gavagaii, Boule Noire
23: Snapped Ankles, La Maroquinerie
24: Florence + The Machine, Bercy
24: Chantal Acda, Miles Oliver, Julien Ledru, Le Vent se Lève



Sonntag, 17. März 2019

Marie Klock, Paris, 06.03.19

0 Kommentare


Konzert: Marie Klock (Labo Lola # 15) Clio-Turbo(t)

Ort: Abracadabar, Paris 19
Datum: 06.03.2019







Immer gut, ausgetretene Pfade ein wenig zu verlassen und neue Orte zu entdecken. Danach war mir an diesem Mittwoch. Anstatt ein "normales" Konzert zu besuchen, stattete ich der Abracabar einen Besuch ab. Auf dem Programm stand unter dem anzüglichen Motto "Clito Turbo(t)" ein ziemlich ausgeflippter Abend. Erotische Zeichnungen, burlesker Tanz, Konzerte, hier war alles vertreten, was ein wenig anrüchig war, selbst die Konzerte, denn die hatten versaute Texte. Organisiert hatte das Ganze eine junge Pariserin names Lola, die heuer bereits ihren 15 Themenabend ihrer Reihe Labo Lola veranstaltete. Interdisziplinäre Projekte stehen hier im Vordergrund, schräge Kunst mit erotischem Einschlag werden gefördert. Komplett gratis alles, obwohl das Programm durchaus lohnend und Geld wert war.



Lola begann selbst mit einem verruchten Gedicht über eine Hexe, die aufpassen muss, dass sie nicht von hinten genommen wird, bevor die Frauengruppe "l'Ecole des filles de joie" unter der Leitung von Juliette Dragon heisse Tänze zu Musik von Bikini Kill und anderen Riot Girls Band aufs Parkett legten. Die Mädels trugen alle rote Barretts, allein das gefiel mir schon! Brutswarzen waren abgeklebt, das Programm blieb also jugendfrei, auch wenn die Bekleidung im Lauf der Show immer spärlicher wurde.





Danach gab es eine Pause, bevor der Konzertteil des Abends anstand. Als Erste kam die durchgeknallte Marie Klock auf die Bühne. Blondgefärbte Haare, Rosa Pulli mit Baseballspieler (Aufdruck Hit!), getigerter Rock und Doc Martens, sie zog sofort die Blicke auf sich.

Sie performte solo und einzige Begleitung war ein billiger Synthesizer, dem sie poppige und tanzbare Töne entlockte.





In ihrem ersten Song ging es thematisch um eine Romanze mit einem Typen der ein paar Macken und vor allem nicht die richtige Penisgrösse hatte. Ja ja, richtig gelesen. "J'ai un problème avec les détails/avec les tailles" sang sie unschuldigst zu dem sehr schwungvollen, aber dennoch melancholischen Lied. Ein zweideutiges Wortspiel, bei dem es darum ging, ein Problem mit gewissen charakteristischen Details des Typen (Kleidungstil, Auftreten, Deko der Wohnung etc.) zu haben, vor allem aber ein Problem mit seiner "zu kleinen" Penisgrösse. 





"Science Po-France cul", ein anderes französisch-deutsches Wortspiel im Text, was wohl kaum jemand im Saale verstanden haben dürfte. Science Po ist die Abkürzung für Sciences Politiques, also das Studium der Politikwissenschaften, aber Po deutschte sie ein, um einen Bezug zu cul (französisch für Hintern) herzustellen.

Auch an zahlreichen anderen Stellen wurde es textlich sehr lustig, da hiess es beispielsweise: "mais cette manie de relever le col de ton polo, ça ma met mal à 'aise"- aber diese dumme Angewohnheit den Kragen des Polos hochzuziehen, macht mich krank. Oder "le drapeau tibétain en guise de couvre lit, ahh!! ça me met mal à l'aise"- diese tibetische Flagge als Bettbezug, macht mich krank.



Am geilsten aber dieser Satz: "30 centimètres de chibre épais taillé pour la baise, mais il en manque 5 à tes ourlets, ça me met mal à l'aise"- 30 cm Schwanz, dick und wie zum Ficken gemacht, aber leider fehlen 5 Zentimeter!


Musikalisch war das Synth Pop, aber die textlichen Anzüglichkeiten und Ungeniertheiten basierten auf einer Derbheit die wir eher aus dem Hip Hop kennen.




Dann wurde es der Guten zu warm und sie zog ihren Pulli aus. Nun konnte man ihr T-Shirt erkennen, auf dem der junge Chanson Sänger Michel Sardou einen Fuckfinger zeigend zu sehen war. Der inzwischen sehr konservative Schlagerbarde hatte damals als junger Mann als Provokateur  für ein paar negative Schlagzeilen gesorgt .




Sie performte das Stück "Si t'étais pas de la merde", übersetzt "wenn du nicht ein Stück Scheisse wärest". Die Rhythmusmaschine brachte überaus heitere Töne hervor, aber die Texte waren bitter und zynisch.


"Si t'étais pas de la merde tu serais du sperme" - wenn du nicht Scheisse wärest, wärest du Sperma.

Sie wiederholte den bissigen Refrain des naiv klingenden Stücks mit dem hohen Orgelsound gleich mehrfach. 

Dann merkte sie an: "la merde c'est hyper utile pour les bousiers- Scheisse is sehr nützlich für die Käfer, dann können sie ihre Eier da reinlegen und sich fortpflanzen.




"La merde c'est super utile, mais toi tu sers vraiment à rien, t'es moins que de la merde c'est prodigieux, j'ai jamais vu ça quoi." Scheisse ist nützlich, aber du taugst zu nichts, du bist weniger wert als Scheisse, so was habe ich noch nie gesehen.


Boule de seum im Anschluss war rasant schnell, glänzte mit New Wave Rhythmen, einem Refrain der entfernt an den Sternenhimmel von Hubert Kah denken liess und auch dessen infantile Seite innehatte. Genial!




Und schliesslich gab es sogar ein deutsches Lied! Ein Cover von Christiane Rösinger, "Ich muss immer an dich denken". Mit einwandfreiem Akzent sang die Französin dieses ungemein melancholische Stück zu dem ein Pärchen im Publikum sogar einen Tanz aufs Parkett legte, sagenhaft!



Hinterher erfuhr ich, dass Marie 5 Jahre in Berlin Piano studiert hatte, daher ihre guten Deutschkenntnisse! Ich hätte ihr Konzert aber auch ohne deutsches Lied fabelhaft gefunden, mit ihrer freimütigen Art und ihren flotten Songs hatte sie mich auch so schon begeistert.




Zum Schluss spielte noch eine französische R'n B Sängerin namens Jeannie, das war gar nicht schlecht, selbst wenn dies nicht wirklich mein bevorzugter Musikstil ist.

Insgesamt ein toller, sehr unterhaltsamer Abend! Bei dem nächsten Labo Lola muss ich wieder dabei sein, das ist ungeheuer erfrischend!






Montag, 11. März 2019

Les concerts de la semaine du 11 au 17 mars 2019

0 Kommentare

Semaine assez tranquille, qui commence avec la délicieuse French pop d'Alice et Moi à la Maroquinerie




11: Alice et Moi, La Maroquinerie, complet
11: Mozes and The Firstborn, Supersonic
11 et 12: Yann Tiersen, Pleyel
12: Marvin Juno, Café de la Danse
12: Angèle, Olympia, complet
12: Hugo Jardin, El Alamein
12: Mo Cushle, le Baron Family
12: Downtown Boys, Supersonic
13: Drake, Bercy
13: Larkin Poe, La Maroquinerie
13: Mahrnie, Ehla, Trois Baudets
13: Kyrie Kristmanson, Café de la Danse
13: Oré, Pop-up du Label
13: Helluvah et IDK/IDA, Le Vent se Lève
13: Mo Cushle, Le Baron Family
13: Angèle, Olympia, complet
14: La Colonie de Vacances, Cabaret Sauvage
14: Raoul Vignal, Bibliothèque Historique de Paris
14: Rovski, La Dame de Canton
14: Pomme, Musée Eugène Delacroix, complet
14: Claire Laffut, Petit Palais
15: Ignatius, Hotel de Lauzun
15: Me Mac, Pop-up du Label
15: Niki Demiller, Rovski et Steve Amber, FGO-Barbara
15: Betrand Burgalat, Musée des Arts et Métiers, complet
15: Dom La Nena au Petit Palais
15: Sage au Petit Palais, 16h45
15 et 16: Elliott Murphy, New Morning
16: Life is a minestrone Ghost Music, concert en appart
16: Pauline Drand, Walrus
16: Vonda Shepard, Flow



Montag, 4. März 2019

Les concerts de la semaine à Paris du 4 au 10 mars 2019

0 Kommentare

Pas mal de bons concerts cette semaine à Paris. On est tous excité de revoir The Lemonheads, groupe culte d'Evan Dando ! (photo Oliver Peel)




04: The Lemon Twigs et Laure Briard, Cigale
04: Josip, Pop-up du Label
05: Orgue Agnès, Borja Flames, Gilles Poizat, Petit Bain
05: Laure Briard et Sarah Maison, Point Ephémère
06: Tamino, La Cigale
06: Labo Lola#15: Clio Turbo, Abracadabar
06: Sasami et Magon, Pop-up du Label
07: Nicki Minaj, Bercy
07: The Opposition, Bus Palladium
07: Buke and Gase, June Bug, Sahara, Supersonic
07: Kamasi Washington, La Cigale
07: Release Party Magic avec showcase Orouni, Walrus
07: Scratch Massive, La Gaité Lyrique
07: Death Valley Girls, Petit Bain
07: Gum Takes Tooth, Usé, Society of Silence, Badaboum
07: Oracle Sisters, Vanille, Cosmo Gonik, Les Bains
08: Doja Cat, Les Etoiles
08: Toybloïd, Klink Clock, Nebraska, Bus Palladium
09: Red + Sing Sing, La Tête de Chou (82 rue A. Dumas)
09: Barbara Carlotti tribute to Serge Gainsbourg, Boulogne-Billancourt
09: The Shifters, David Nance Groupe, En Attendant Ana, Petit Bain
09: Bass Drum of Death, Point Ephémère, complet
09: Bless, Faye Valentine, Strawberry Seas, Supersonic
10: The Lemonheads, Gibus
10: James Chance, Supersonic



Freitag, 1. März 2019

Les concerts en mars à Paris

0 Kommentare

Beaucoup de concerts en mars à Paris ! J'attends avec impatience le concert de O-Olivier Marguerit (photo) le 28 mars à L'FGO-Barbara. L'ex Syd Matters et orfèvre de la French pop va défendre les titres de son dernier excellent album ! 





1: Puts Marie, La Maroquinerie
1: Kero Kero Bonito, Point Ephémère, complet
02: Le Groupe Obscur, Le Ton Mité, Golden Q, International
02: Toy, Petit Bain
02: Ralph Tv, Alexander Van Pelt, Coral Pink, Pop-up du Label
04: The Lemon Twigs et Laure Briard, Cigale
04: Josip, Pop-up du Label
05: Orgue Agnès, Borja Flames, Gilles Poizat, Petit Bain
05: Laure Briard et Sarah Maison, Point Ephémère
06: Tamino, La Cigale
06: Labo Lola, Abracadabar
06: Sasami et Magon, Pop-up du Label
07: Nicki Minaj, Bercy
07: The Opposition, Bus Palladium
07: Buke and Gase, June Bug, Sahara, Supersonic
07: Kamawasi Washington, La Cigale
07: Scratch Massive, La Gaité Lyrique
07: Death Valley Girls, Petit Bain
08: Doja Cat, Les Etoiles
08: Toybloïd, Klink Clock, Nebraska, Bus Palladium
09: Red + Sing Sing, La Tête de Chou (82 rue A. Dumas)
09: Barbara Carlotti tribute to Serge Gainsbourg, Boulogne-Billancourt
09: Bless, Faye Valentine, Strawberry Seas, Supersonic
10: The Lemonheads, Gibus
10: James Chance, Supersonic
11: Alice et Moi, La Maroquinerie
11: Mozes and The Firstborn, Supersonic
11: Yann Tiersen, Pleyel
12: Marvin Juno, Café de la Danse
12: Angèle, Olympia, complet
12: Hugo Jardin, El Alamein
12: Mo Cushle, le Baron Family
12: Downtown Boys, Supersonic
13: Drake, Bercy
13: Mahrnie, Ella, Trois Baudets
13: Kyrie Kristmanson, Café de la Danse
13: Oré, Pop-up du Label
13: Mo Cushle, Le Baron Family
13: Angèle, Olympia, complet
14: La Colonie de Vacances, Cabaret Sauvage
14: Raoul Vignal, Bibliothèque Historique de Paris
14: Rovski, La Dame de Canton
14: Claire Laffut, Petit Palais
15: Me Mac, Pop-up du Label
15: Elliott Murphy, New Morning
16: Life is a minestrone Ghost Music, concert en appart
16: Elliott Murphy, New Morning
18: Sierra Manhattan et Rose Merci, Mains d'OEuvres
18: The Cinematic Orchestra, Casino de Paris
19: Alain Chamfort, La Cigale
19: White Lies, Trabendo
20: Alma Forrer et Ehla, Trois Baudets
20: Dismaze, International
21: Miossec, Pleyel
21: Tennyson, Pop-up du Label
22: Irène Dresel, Mila Dietrich, IA, Yuma Guma, Alvan
22: Crystal Fighters, Gaité Lyrique
22: Morgane Imbeaud et Elias Dris, Caf é de la Danse
22: Maud Lübeck et Pauline Drand, Trois Baudets
22: The Young Gods, La Maroquinerie
22: Eddy de Pretto, Le Zénith
23: Empress Of, Badaboum
23: Kimbra, Café de la Danse
23: Fews + 1ère partie; Gavagaii, Boule Noire
23: Snapped Ankles, La Maroquinerie
24: Florence + The Machine, Bercy
24: Chantal Acda, Miles Oliver, Julien Ledru, Le Vent se Lève
25: Balthazar, Casino de Paris
25: Laibach, Trabendo
26: Brigitte Fontaine, Café de la Danse
26: Amy MacDonald, Elysée Montmartre
26: Skinny Lister, La Maroquinerie
26: Marble Arch, Point Ephémère
27: Camp Claude, La Maroquinerie
27: Flavien Berger, Olympia, complet
28: O-Olivier Marguerit, FGO-Barbara
28: Feels + Young Like Old Men, Mains d'Oeuvres
29: Severin, La Maroquinerie
29: The Spitfires + Fuzzy Vox, Café La Pêche, Montreuil
29: Therapie Taxi, Olympia, complet
30: Enter Shikari, Bataclan
30: Charlotte Adigéry et Joanna, Pop-up du Label
30: Seabuckthorn, Rach Tree, Collage D, Le Vent se Lève
30: Marc Almond, Trianon
31: Aya Nakamura, Olympia
31: Ciné concert de Verity Susman sur Häxan, Grande Halle de la Villette



Mittwoch, 27. Februar 2019

Gudruns Konzerttipps im März

0 Kommentare
Es geht ins Frühjahr. Die Musikliste wird wieder länger. Ich freue mich ganz besonders über die Konzerte von Bobo & Herzfeld und von Eliza Rickman. Hier meine kleine Vorauswahl:
 

Culk
27.02. Bamberg, Pizzini
09.03. Wien, Das Werk
22.03. Salzburg, Arge
23.03. Linz, Kapu
03.05. Augsburg, City Club
04.05. München, Milla
17.05. Stuttgart, Merlin
18.05. Karlsruhe, P8

Ok Sweetheart
27.02. Parkclub | Fürstenwalde
02.03. Hansa 48 | Kiel
03.03. Hansa 48 | Kiel
06.03. Alte Molkerei | Bocholt
08.03. Hudson Bar | Ulm
09.03. Cafe Gramsci | Dachau
10.03. Altes Spital | Viechtach
14.03. Bar Gabanyi | München
15.03. Café Landei | Heiligenberg-Wintersulgen
16.03. Neruda | Wien
17.03. Schloß Albeck | Albeck
19.03. Wohnzimmer | Klagenfurt
21.03. Wohnzimmerkonzert | Bern
22.03. Anlagen Café | Schwäbisch Hall
23.03. Kokolores | Künzelsau
28.03. 8304 Bar | Wallisellen
29.03. Sonic | Erding
30.03. Schalander | Maintal-Hochstadt
31.03. Hafen 2 | Offenbach
01.04. Schick und Schön | Mainz
02.04. Cube | Düsseldorf
03.04. Schauspielhaus | Bergneustadt
04.04. Musikzehner | Langenberg
05.04. Soundyard | Bergedorf
06.04. Weitblick | Bugewitz
07.04. Burg Henneberg | Hamburg
09.04. Mal's Scheune | Wiesenburg
10.04. Barkett | Berlin
11.04. Kultus | Grevenbroich
12.04. Lichtung | Köln
13.04. Alte Darre | Bad Königshofen
14.04. Kulturbahnhof | Radeburg

Pamela Méndez
27.02. Leipzig / Horns Erben
28.02. Berlin / Artliners
01.03. Hannover / Komplex 7​
03.03. Bad Kötzting / Altes Spital​
16.03. Olten / Vario Bar




The Great Park
The Great Park, Karlsruhe, 11.08.16

01.03. FeinerFreitag Lichtensteig
02.03. Irrsinn Bar Basel
06.03. Horns Erben Leipzig
07.03. Lila Drache Halle (Saale)
15.03. Kunstkeller o27 Fürth
23.03. Offene Kirche St. Klara Nürnberg
10.04. House Concert Gruissem
12.04. WAKKER am Wallufer Platz Wiesbaden
13.04. Nun Café Karlsruhe
14.04. La cappella Bern
18.04. Mundwerk Thun
19.04. K.I.S.S. Freiburg
22.04. Werkstatt Baden

Moe's Anthill
02.03. Zürich, Moods
23.03. Schöftland, Härdöpfuchäuer
29.03. Uri, Theater

Pigeons on the gate
02.03. Schöftland, Härdöpfuchauer
09.03. Luxemburg, Keltik Night
15.03. Zug, Galvanik
16.03. Köniz, Schlosshof
30.03. Olten, Galicia Bar
05.04. Maulbronn, Folknacht
06.04. Giengen, Brenz Culture Night



Bobo & Herzfeld feat. Zabélov
03.03. Kehl/ Stadthalle
04.03. Stuttgart/ Theaterhaus
08.03. Chemnitz/ Theater
28.03. Hannover/ Feinkost Lampe
29.03. Bremen/ Sendesaal
12.04. Leipzig/ Neues Schauspiel

Hayley Reardon
04.03. Inspire | Chemnitz
05.03. Ludwigs Bar | Nürnberg
06.03. Bistro Cozy | Weilburg
12.03. Freundlich und Kompetent | Hamburg
13.03. The Shakespeare Pub | Herdecke
14.03. Lagerhalle | Osnabrück
15.03. Artfarm | Wiehl 
16.03. Schloßcafe | Rottenburg
17.03. Grüner Baum | Ottersweier

Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt Quartett
05.03. Kassel / Theaterstübchen
13.03. Berlin / A-Trane
13.04. Heppenheim / Kirche
13.06. Bremen / Sendesaal
15.06. München / Unterfahrt

Jewish Monkeys
07.03. Mainz / Staatstheater
08.03. Darmstadt / Hoffahrt Theater
09.03. Viechtach / Altes Spital
10.03. Wien / B 72
11.03. Prag / Vaggon
12.03. Berlin / Privatclub
14.03. Jena / Café Wagner
 


ClickClickDecker
07.03. Berlin, Funkhaus
08.03. Leipzig, Neumanns
09.03. Nürnberg, Club Stereo
10.03. München, Kranhalle
11.03. Wiesbaden, Schlachthof
12.03. Oberhausen, Druckluft
13.03. Köln, Artheater
14.03. Bremen, Tower
15.03. Hannover, Lux
16.03. Hamburg, Knust

Mo Klé
09.03. Stuttgart, Stadtpalais
12.03. Köln, Weltempfänger
13.03. Köln, Die Lichtung
14.03. Duisburg, Krümelküche
15.03. Eisenach, Lebemann
16.03. Berlin, Kallasch



Rue Royale
12.03. Leipzig, Moritzbastei
13.03. Berlin, Privatclub
14.03. Hamburg, MS Stubnitz
16.03. Darmstadt, Bedroomdisco



Eliza Rickman

Eliza Rickman, Karlsruhe, 12.12.15

16.03. Berlin Fotostudio Gezett am Schöneberger Rathaus
17.03. Berlin House Concert (14:30)
20.03. Marburg Q - Café. Club. Kultur.
21.03. Schwalbach am Taunus Cowhide House Concerts
22.03. Karlsruhe KellerHalle
23.03. Weiburg LindenCult
24.03. Köln Lichtung
28.03. Innsbruck The Bakery - Culture Centre
29.03. Zürich House Concert
30.03. Strasbourg House Concert
31.03. Lausanne House Concert
16.04. Martinshöhe House Concert
19.04. Hannover Kulturpalast Linden e.V. (w/ Joules the Fox)

Three for silver
17.03. Akkordeon Festival | Wien
19.03. Tonfink | Lübeck
20.03. Warenwirtschaft | Hamburg
21.03. Pferdestall | Bremerhaven
22.03. Hansa 48 |Kiel
23.03. Kiste | Berlin
25.03. Freiraum | Bamberg
26.03. Kulturhaus Kleefeld | Hannover
28.03. Folknight | Pfarrkirchen
29.03. 7180 Bar | Crailsheim
30.03. Scruffys | Karlsruhe
31.03. The Shakespeare Pub | Herdecke
01.04. Inspire | Chemnitz
03.04. Schloßcafe | Rottenburg
04.04. Anziehbar | Dornbirn
05.04. Kulturhaus Caserne | Friedrichshafen
05.04. Im Viadukt | Zürich
06.04. Kreuzkultur | Solothurn
08.04. Monomontag | Winterthur
09.04. Franzis | Wetzlar
10.04. Timberjacks | Kassel
11.04. Timberjacks | Göttingen
12.04. Kulturfabrik | Hoyerswerda
13.04. Nellie Nashorn | Lörrach
14.04. A Small Town Music Walk | Hoorn
25.04. Orpheum | Graz
26.04. Club Glam | Feldbach
27.04. Roter Gugl | Hartberg
28.04. Lendhafen Cafe | Klagenfurt
29.04. Academy | Salzburg
30.04. Q | Marburg
01.05. Hafen 2 | Offenbach
02.05. Bar Gabanyi | München
03.05. K9 Kulturzentrum | Konstanz
04.05. Bahnhof | Würzbach

Mélissa Laveaux
21.03. Stuttgart / BIX Jazzclub
22.03. Bremen / KITO (women in (e)motion Festival)
17.05. Hannover / Masala Weltbeat Festival

Montag, 25. Februar 2019

Les concerts de la semaine du 25 fevrier au 3 mars 2019

0 Kommentare


Petite semaine pour conclure le mois de février. Le meilleur jour est probablement le mercredi 27 avec le duel entre Gemma Ray ( photo archive par Oliver Peel ©)et le talentueux britannique Bill Ryder-Jones.



25: Concert en appart avec Elizabeth Devlin
26: Ry X, Cabaret Sauvage
26: Asgeir, Café de la Danse
27 Gemma Ray et Jo Wedin, Supersonic
27: Bill Ryder-Jones, Point Ephémère
27: Jess Glynne, Trianon
28: Neneh Cherry, Trianon
28: Jeff Lagoutte et Morjane Ténéré, Le Royal Onze
28: Bryan's Magic Tears, Point Ephémère
01: Kero Kero Bonito et Peaness, Point Ephémère
02: Le Groupe Obscur, Le Ton Mité, Golden Q, International
02: Toy, Petit Bain
04: Greta Van Fleet, Zénith



Montag, 18. Februar 2019

Les concerts de la semaine du 18 au 24 février 2019

0 Kommentare

Semaine assez calme, mais pas mal de concerts le mercredi 20 et le vendredi 22. Mercredi on va d'abord voir le showcase d'Orouni avec sa belle French pop so british au Walrus et puis on se dirige vers le Supersonic pour la jeune hollandaise Pip Bloom. Moi en tout cas.




18: Yak + The Schizophonics+Howlin' Jaws, La Maroquinerie
19: Bruit Noir + Red, Point Ephémère
20: Orouni, showcase chez Walrus
20: Taur, Tallisker, Joko, 1999
20: Auren, Ehla, Trois Baudets
20: Pip Bloom, Wild Fox, Japans, Supersonic
20: Wild Nothing, La Maroquinerie, complet
21: Coming Soon et Bootchy Temple, Mains d'Oeuvres
21: Tears For Fears, Bercy
22: Pablo Saavedra de Decker et Claire Laffut, Faust
22: The Gluts, Dead, Tomorrow Massacre, Supersonic
22: Lala Lala, Olympic Café
22: Tommy Genesis, La Bellevilloise, complet
22: Nils Frahm, Trianon
22: Aquas Vivas-Les Eaux Vives, Théâtre des Roches, Montreuil
23: Marek Zerba, Dune Basement, Wigwam Squaw, Supersonic
23: Nils Frahm, Trianon
24: Jungle, Olympia
23: Nils Frahm, Trianon



Samstag, 16. Februar 2019

Distance, Light & Sky, Dresden, 15.02.19

0 Kommentare

Konzert: Distance, Light & Sky
Ort: Dreikönigskirche in Dresden
Datum: 15. Februar 2019
Dauer: 85 min
Zuschauer: etwa 180



Eine überraschende musikalische Erkenntnis des letzten Jahres war, dass es sich für mich lohnt, a l l e n musikalischen Projekten Chantal Acdas Aufmerksamkeit zu schenken. Allen voran dem Trio mit Chris Eckman und Eric Thielemans unter dem Namen Distance, Light & Sky, weil hier inzwischen zwei Tonträger vorliegen, die wahre Schätze enthalten und für mich keinerlei Längen haben. Ich hatte Chris Eckman vor vielen Jahren als Veteranen der Glitterhouse-Familie in Beverungen erlebt und fand das zwar nett, aber nicht mehr. 
 


Chantals Musik hingegen hat mich schon über viele Jahre begeistert und mein Herz gefangen. Ich hatte dann sogar gemerkt, dass sie mir unter zwei anderen Namen schon mit ihrer Stimme bekannt gewesen war, bevor ich sie als Person wirklich wahrgenommen hatte. Bei unserer ersten Begegnung vof fünf Jahren war Eric Teil des Ensembles gewesen und hat mich mit seiner Fertigkeit am Marimbaphon und den filigranen drums begeistert.
 


Als ich nun die drei unterschiedlichen Personen auf der Bühne vor mir sitzen sah, musste ich doch ein wenig schmunzeln. Chris wirkte sehr fokussiert und seriös eher wie ein College-Professor oder Jugendpfarrer - ihm gegenüber war der quirlige Eric im Schlabberlook und Mütze, der keinen Moment still sitzen konnte und dazwischen Chantal wie ein bunter Vogel. Und dann produzierten diese unterschiedlichen Typen so ein Gesamtkunstwerk, an dem alle ihren ganz spezifischen Anteil hatten. Das ist doch eigentlich verblüffend und auch ein Stück beglückend zu sehen, dass das geht.
 


Auf der CD-Fassung war mir schon sehr lieb, wie sich die Stimmen von Chris und Chantal für viele der Stücke mischen. Wie die Haltung des genauer hinschauens uns auch ein wenig Ehrfurcht für die Wendungen des Lebens den Singenden gemein ist und zu gemeinsamen Liedern führt, in denen jede/r mal den Aufschlag machen darf bevor der/die andere kommentiert. In der Life-Fassung kam hinzu, dass es einfach total Spaß machte, Eric zu zu sehen, dass natürlich auch Fehler gemacht und viel gelacht wurde und dass das Publikum einfach wunderbar dabei war.
 


Das übrige tat der Raum. Der als Kirchenraum sehr auf den Altar und damit die Bühne fokussierte und zum hören einludt aber in der modernen Fassung nicht diese kalte Erhabenheit der Gotik ausstrahlt, sondern Menschen wirklich zum bleiben und wohl fühlen einlädt.
  


Das Programm begann gleich mit einem Lied, dass mir in Chantals Fassung letztes Jahr schon ans Herz gewachsen war: Don't go dark on me. Später  wurde es sogar richtig rockig und etwas später war für einige Minuten Eric solo im Zentrum des Geschehens.  Für das Finale hatten die drei sich viele meiner Lieblingslieder aufgespart wie Souls (ein wahrer Herzmoment) und in der letze Zugabe Son (bisheriges allerliebstes Lieblingslied meinerseits). So waren dies wunderbare fast anderthalb Stunden für mich. Viele scheinen ähnlich beglückt gewesen zu sein, denn es gab noch viele persönliche Gespräche und frohes Lachen am Merchstand.





Setlist:
01: Don't go dark on me *
02: The Lifer #
03: Look at my feet *
04: Wandering *
05: Good luck with that *
06: Slowed it to a stop *
07: Riding shotgun +
08: This place +
09: Throw in the hat *
10: Walking downhill *
11: Cold summer wood +
12: Souls +
13: Distance, Light & Sky +

14: In circles *
15: Son +

(+ Catching nets - 2014, * Gold coast - 2018)
 


Aus unserem Archiv:
Chantal Acda, Karlsruhe, 03.04.18
Chantal Acda, Karlsruhe, 04.04.18
Chantal Acda, Nürnberg, 09.04.14 

Tourdaten:
15.02. Dresden - Dreikönigskirche
16.02. Hannover - Feinkostlampe
17.02. Northeim - Alte Brauerei

 


Montag, 11. Februar 2019

Les concerts de la semaine à Paris du 11 au 18 février 2019

0 Kommentare

Programme sympa cette semaine qui devrait plaire aux fans du folk féminin avec les concerts de la légendaire Joanne Baez à l'Olympia, mais aussi des prestations dans des petites salles par Lonny Montem, Elizabeth Devlin (photo archive), Amelie McCandless ou encore Jade Bird, attendu le 16 février au Pop-up du Label.



11: Mothers, Cosse, Bras-Man, Supersonic
11: Odette Hartman + Lonny Montem, Pop-up du Label
11: Cannibale, La Maroquinerie, complet
11: Massive Attack, Le Zénith, complet
12: Tanukichan, Pâle Regard, Acide Adore, Supersonic
12: Fair Party avec Praa et La Chica, Café de la Danse, gratuit
12: Joan Baez, Olympia
12: Massive Attack, Le Zénith
12: Unhappybirthday, Rémi Parson, Mains d'Oeuvres
12: Paris by heart collectif Choke et Judah Warsky, Trois Baudets
13: Showcase Lonny Montem, Le Môtel
13: Elizabeth Devlin, showcase Walrus
13: Mastodon, Casino de Paris
13: Joan Baez, Olympia
14: Mary Bell et Princesse Näpalm et Magon et Massacre à la Saint Valentin, Le Klub
15: Thomas Dybdahl, Café de la Danse
15: Peter Kernel et Totorro, Petit Bain
15: R Ariel et Vixu et Triinu at le cirque électrique, Pied de biche
16: Amelie McCandless, showcase Walrus
16: Mohamed Lamouri & Groupe Mostla, les Grands Voisins
16: Pourquoi les poètes inconnus restent inconnus (pièce de théâtre superbe), Aktéon Théâtre
16: Steve Mason, Badaboum
16: Alice Lewis et Lenparrot, La Maroquinerie
16: Jade Bird, Pop-up- du Label


Freitag, 8. Februar 2019

Anna Calvi, Paris, 30.01.19

0 Kommentare

Konzert: Anna Calvi
Ort: Salle Pleyel, Paris
Datum: 30.01.2019
Zuschauer: ungefähr 2000 
Konzertdauer: 80 Minuten
Fotos: Stéphane Guilley ©, merci !



Anna Calvi hatte ich lange nicht mehr live gesehen. Der Besuch eines Konzertes der stylischen Britin mit dem korsischen Nachnamen war somit überfällig. Schliesslich hat sie über die Jahre bewiesen, dass sie zu einer festen Grösse des Indierock geworden ist. Gerade in Zeiten in denen der Gitarrenrock immer seltener wird, braucht diese Musikrichtung zugkräftige Namen wie Anna Calvi. So war der nicht gerade kleine Salle Pleyel denn wohl auch ausverkauft. Ein klassischer Konzertsaal, der ab und zu auch Rock-und Popkonzerte empfängt.

Eine Vorgruppe im eigentlichen Sinne gab es nicht. Lediglich ein DJ Set der in Paris lebenden Kanadierin Melissa Laveaux. Musikalisch ging das querbeet, es war vor allem viel Hip Hop dabei. Mit dem Stil einer Anna Calvi hatte das alles wenig zu tun.


Dann um 21 Uhr endlich das Hauptprogramm. Alle Augen (und die filmenden Kameras von arte live) waren nun nach vorne gerichtet. Und da kam sie auch schon! Im Schummerlicht! Anna! Mit weissen Stiefelchen, dunkler Anzugsweste und einem roten Leder-BH. Heiss! Ihre Band, eine Dame an den Keyboards (Molly) und ein Herr (Alex) an den Drums, waren zu Statisten verdammt, zumindest in optischer Hinsicht, nicht aber in musikalischer. Denn obwohl Anna auch solo tolle Konzerte geben kann, sind sie doch noch einen Tick besser mit Schlagzeug und Synthesizern.



Der Einsteig erfolgte sogleich mit dem Titeltrack des aktuellen Albums Hunter. Ein atmosphärisches Stück mit einem langen intro. Man liess es erst einmal langsam angehen, stolperte nicht gleich mit der Tür ins Haus. Aber bereits im Laufe des Songs wurde die Stimme von Anna lauter und fester, das Gitarrenspiel verzerrter und schwerer.

Beim zweiten Lied Indies Or Paradise wurde der Sound gemeiner und geheimnisvoller. Anna hauchte zunächst wie eine PJ Harvey in ihren Anfangszeiten, das Tempo war langsam, die Atmosphäre heiss und schwül wie in der Wüste. Stonerrock wie man damals sagte. Die Gitarre von Anna heulte gegen Ende wie verrückt auf, das Solo dauerte unendlich, die Haarre der Sängerin flogen wie wild durch die Luft. "Your Beauty will comme save me" sang sie.

Zu As a Man wurde zum ersten mal das Tempo etwas hochgefahren. Das Lied erinnerte mich recht stark an Walking In The Rain von Grace Jones. Es war das bisher eingängiste Stück, auch das melodischste.

Fetzige repetitive Riffs eröffneten Wish, bevor das Tempo und die Lautstärke erst einmal zurückgenommen wurden, nur um dann noch wilder zurückzukommen. Von diesem Wechselspiel lebte der ganze Song, der mit vielen überraschenden Wendungen begeisterte. Im Mittelteil wurde es kurzfristig richtig mild und lieblich bevor wieder saftiger Rock das Sagen hatte. Ein sagenhaftes Lied, das bisher beste im Set, ein nicht endender Höllenritt, der sich über 10 Minuten erstreckte!

Inzwischen waren 29 Minuten absolviert, aber erst vier Lieder gespielt worden. In der Kürze liegt die Würze galt hier nicht. Calvi hatte reichlich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich auf der Rampe auf und ab zu bewegen und so dem Publikum bedrohlich nahe zu sein. Wie ein Panther schlich sie sich heran und warf laszive Blicke ins Rund. Natürlich alles zuvor einstudiert, aber glänzend dargeboten.



Zu Eden wurde es wieder deutlich ruhiger. Ein langes A-capella intro leitete in das melancholische Stück ein, das eine feierliche Stimmung erzeugte. Es war fast wie an Weihnachten, herrlich.

Das Tempo blieb erst einmal gedrosselt. Away war fast wie Eden Part 2, mit ähnlichem Ambiente.

Mysteriös wurde es zu Swimmingpool. Ein fantastisches, feinperliges Lied mit einem gewissen James Bond Soundtrack Feeling. Voller Anmut und Klasse performte die zierliche Sängerin diese Ballade und zeigte erneut ihre erstaunliche stimmliche Bandbreite. Ich dachte die ganze Zeit an den französischen Film gleichen Namens, bei dem Alan Delon am Ende tot im Pool lag.

Die bedächtige Phase war nun beendet, jetzt gab es wieder saftigen, donnernden Rock. Suzanne and I und I'll be Your Man vom Debütalbum hatten nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Zu der letzten Nummer liess sie am Ende Minuten lang ihre Gitarre aufheulen und auch der Schlagzeuger ging phasenweise auf Ganze. Ein Höllenritt.

Mit Don't Beat The Girl Out Of My Boy wurde es wieder freundlicher und eine Spur poppiger. Nicht unbedingt das stärkste Lied auf dem neuen Album aber live mit viel Pfeffer und Theatralik dargeboten. In einer Szene wälzte Anna Clavi sich gar auf dem Boden, ein Moment der von tausenden Handkameras eingefangen wurde (Unter uns: eine Unsitte)



Alpha war dann das letzte Lied des offiziellen Teils. "The lights are on, the TV is on, my body is still on" sang sie eingangs dazu ganz sexy, bevor sie den Refrain geradezu stöhnte: I'm an ah ah alpha, ah ah alpha woman". Ein starker, dramatisch aufgebauter Song mit einem regelrechten Gitarrengewitter der verzerrten Sorte, Drums wie Donnerschlägen und wild wallendem Haar. Es wurde laut, so richtig laut! In den letzten Sekunden schlug Anna gar die Gitarre mehrfach auf den Boden, warf sie am Ende sogar weg und liess sich mit erhobenen Armen wie eine Gladiatorin feiern.



Der Zugabenteil dann mit altbekannten Stücken wie Jezebel (in der französischen Version) und Desire, die nach wie vor hervorragend beim Publikum ankamen.



Spannender war aber noch der allerletzte Song des Sets, Ghostwriter, ein Cover der kultigen Punkband Suicide. Eine bissige, aggressive Nummer mit bedrohlichen, dröhnenden Synthies, zu der Calvi fast auf dämonische Weise sang. Hier konnte sie noch einmal herrlich ihre Show abziehen, zeigen was für ein wildes Weibsbild sie ist. Sie kämpfte geradezu mit Ihrer Gitarre, schleudert sie schliesslich erneut weg und verschwand unter lautem Applaus von der Bühne.

Setlist:

Hunter
Indies Or Paradise
As A Man
Wish
Eden
Away
Swimming Pool
Suzanne and I
I'll be your Man
Don't Beat The Girl out Of My Boy
Alpha

Jezebel
Desire
Ghost Rider (Suicide Cover)



 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates