Posts mit dem Label Get Well Soon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Get Well Soon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 22. Juli 2019

Asphalt Festival 2019, Düsseldorf

0 Kommentare

Konzert: Asphalt Festival Düsseldorf 2019
Ort: div. Orte
Datum: 11.07.-21.07.2019
Dauer: 11 Tage
Zuschauer: div.

Das "Asphalt Festival" in Düsseldorf mausert sich immer mehr zu einem wirklichen Highlight der Festivalszene. Nicht als klassisches Zelt und Wiesenfest, sondern als kulturelles Bonbon, verteilt über 11 Tage und diverse Spielstätten der ganzen Stadt. 



Der Schwerpunkt liegt ganz klar im Bereich Theater und Tanz, Konzerte sind aber auch fester Bestandteil des Konzeptes. Als Konzerttagebuch beschränke ich mich daher auch auf unser Kerngebiet, obwohl ich völlig begeistert von der belgischen Theatergruppe Ontroerend Goed den Saal verließ. Eine Art Börsenweltuntergang wurde mit dem kompletten Publikum an Pokertischen durchgespielt. Eine Erfahrung von Gier und Zockerei, die noch lange nachhallt. 



Am Samstag zuvor bespielte der selbsternannte "letzte Diskopunk" Erobique den verträumten Park des "Malkasten", mitten in der Düsseldorfer Innenstadt. Fast 2.000 Menschen aller Alters-und Kulturgruppen kamen zusammen und feierten bei dem fast 2-stündigen Set mit viel Wein und köstlichem Catering (-die Maultaschen !!!). 

Erobique ist Vollprofi, Dauerredner und Selfieorgien ignoriert er charmant. In seiner Position als "Alleinunterhalter" ist er eben Dienstleister, besteht aber in seinen Ansagen schon darauf, vieles hier live zu improvisieren: "..wenn ich DJ wäre, würde ich hier oben Rauchen und Saufen". 



Seinen Hit "Urlaub in Italien" gibt es daher auch gleich in zwei Versionen. Zunächst im Easy-Listening Gewand und im Zugabenblock nochmal als Houseversion mit kräftigem Beat. Dazwischen weitere launige Ansagen, viele witzige Reime über Düsseldorf und ein taktisch immer mehr in die Tanzbeine gehendes, pulsierendes Set. 

Ein großes Lob an die Veranstalter, diesen wunderschönen Ort zu bespielen und gleichzeitig noch eine perfekte Organisation hinzulegen. 



Als zweites, großes Konzert gastierte dann die Get Well Soon Bigband im D`Haus Central um ihre "Grand Horror Show" zu präsentieren. Die Wandlungen der Band sind zahlreich. Get Well Soon sind seit Jahren eine der wenigen Bands, die auch im Ausland große Beachtung finden. 



Diesmal handelt es sich um ein fiktives Soundtrackalbum (oder auch nur um ein Album über die Albträume des Sängers Konstantin Gropper). Da bieten sich Streicher und Bläser natürlich an, und es ist das vielleicht stärkste Album der Band bisher. 

Ich durfte die Show im letzten Jahr bereits in der Kölner Philharmonie genießen. Und obwohl das Konzept der Show durch die große Band in der Setlist unverändert war, kann man sich einfach nicht satt sehen und -hören. 

Jeder Song erhält ein eigenes Licht- und Soundgewand. Ein Highlight jagt das Nächste. Auch die älteren Songs gewinnen viel durch den druckvollen Big Band Sound. Einzelne Songs mag man gar nicht hervorheben. Das Orchester erhält  ein kurzes "Brass Interlude", bevor sich der Strudel der Instrumente bis zu den Zugaben immer weiter steigert. 



"Marienbad", "It`s a mess" und das gefeierte "A Convenient Truth" beenden den ersten Teil. Im Zugabenblock dann vier weitere Songs. Das Publikum steht längst, als das große Finale zu "I sold my Hands for Food so please feed me" ansetzt. 



Wer auch nur annähernd die Chance haben sollte, die Band bei den noch ausstehenden Terminen im Spätsommer zu besuchen, lasst es euch nicht entgehen. 



Und so endet man dann an einem lauen Sommerabend vor der Tür am Busbahnhof des Düsseldorfer Hauptbahnhof und ahnt, woher das Festival seinen Namen haben könnte.

Oder es ist einfach ein weiter Kunstgriff der Veranstalter, uns Kunst und Kultur in allen seinen Facetten genießen zu lassen. Der Asphalt dagegen liegt wie ein bleierner Mantel über der Natur, die ihn zu durchbrechen versucht.

Fotos: Peter Stumpf/Ralf Puder



Mittwoch, 16. August 2017

Haldern Pop Festival, 1. Festivaltag, 10.08.17

0 Kommentare


Konzert: Haldern Pop Festival, erster Festivaltag mit u.a: Get Well Soon, Conor Oberst, Hurray For The Riff Raff, Lisa Hannigan 

Ort: Rees-Haldern am Niederrhein

Datum: 10.08.2017

Dauer: den ganzen Tag 

Zuschauer: 7000 




Mit dem Haldern Pop Festival (und seinen wundervollen Maisfeldern) gemeinsam alt werden. Immer wieder kam mir während dieser 34. Ausgabe des Festivals am Niederrhein dieser Satz in den Sinn. Schließlich war ich beim ersten Mal (2005) noch in den Dreissigern und jetzt bin ich inzwischen hinsichtlich der Jahreszahl meines Geburtstages der 5 näher als der 4. Ich stehe nicht alleine da. Viele Haldern-Gänger sind Wiederholungstäter und kommen Jahr für Jahr wieder. Neben diesen alten Haudegen gibt es aber auch jüngere Fans, die das Haldern jetzt erst für sich entdecken und sicherlich auch im Laufe der Zeit Stammgäste werden. Bei den auftretenden Bands verhält es sich ähnlich. Wenn sie einmal Haldern-Luft geschnuppert haben, wollen sie immer wieder dabei sein. So waren dann auch in diesem Jahr ein paar altbekannte Namen mit am Start, u.a: Conor Oberst, Kate Tempest, Afghan Whigs, Benjamin Clementine, AnnenMayKantereit und Get Well Soon. Die meisten der genannten Künstler haben mal "klein", sprich in der Haldern Pop Bar oder im Spiegelzelt angefangen, so z.B. Benjamin Clementine, Annen May Kantereit und auch Get Well Soon, um die es jetzt in der Folge gehen sollte.




Die Band um Konstantin Gropper spielte 2007, also genau vor 10 Jahren, zum ersten Mal in Haldern und begeisterte im Spiegelzelt sämtliche Anwesenden. Im Anschluss an diesen Sensationsgig verkaufte der gebürtige Mannheimer noch selbstgebrannte CDs (die erste EP und zwar in rauen Mengen!), bevor er nicht viel später bei dem renommierten Berliner Label City Slang unter Vertrag genommen wurde. Heuer sind Gropper und seine Mitmusiker bei Album Nummer vier, genannt Love, angekommen und von diesem Machwerk stammten auch die meisten Songs des leider nur vierzig Minuten langen Gigs. "Love" konnte man in roten Lettern als Bühnendeko lesen und in der Tat versprühten Get Well Soon wieder einmal viel Liebe und auch Spielfreude. Die auf dem Album recht poppigen und sogar bisweilen etwas seichten Nummern wurden live mit viel Schmiss und Rockappeal wiedergegeben und in den letzten 60 Sekunden der jeweiligen Stücke explodierte Konstantin regelrecht im wilden Gitarrenrausch.



Seine Schwester Verena Gropper war mit rotem Jacket ( Geklaut von Angela Merkel?) und rotem Nagellack auf kurzen Nägeln aufgelaufen und sang wie immer glockenklar und wunderschön. Auch alle anderen Musiker auf der Bühne machten einen super Eindruck, die Truppe ist wirklich perfekt eingespielt, hat hunderte (tausende?) Gigs auf dem Buckel und weiss genau wie sie Spannung aufbauen und sie wieder entladen kann.




Einer der Highlights im Set war Roland, I Feel You, ein typisch getwellsoonsches Drama-Stück mit viel Emphase und Melancholie aber auch einer angenehm spielerischen Leichtigkeit und einem leicht mexikanisch angehauchten Feeling. Hier spührte man gesanglich eine gewisse Nähe zu Neil Hannon von The Divine Comedy, auch so ein alter Haldern Liebling. Auch das anschliessende You Cannot Cast Out The Demons war melancholisch, aber auch warmherzig und romantisch nahegehend, fast eine Weihnachtmusik, die gegen Ende dramatisch und fast postrockig wurde. Darüber schwebte förmlich das Soprano von Verena. Den Abschluss des Sets bildeten Marienbad und It's a Frog und hinterher war man ein wenig traurig, dass es so schnell vorbei war. Ich hätte mir gewünscht, dass noch ein Song von dem Debütalbum gebracht wird, um den Bogen zu dem Konzert von 2007 zu spannen. Aber auch so war es ein guter Auftritt!

Setlist Get Well Soon

It's Love (vom Album Love)
The Last Days Of Rome (vom Album The Scarlet Beast O'Seven Heads)
It's A Catalogue (Love)
Roland, I Feel You (Scarlet)
You Cannot Cast Out The Demons (Scarlet)
Too Much Love ep (von der Love Bonus CD)
Marienbad (Love)
It's A Frog (Love)

Vor Get Well Soon hatten Hurray For The Riff Raff im Spiegelzelt gespielt und die Band um Frontlady Alyndra Segarra hatte ich vorher eigentlich fest eingeplant. Da meine Anreise von Paris nach Haldern aber etwas länger dauerte als geplant, sah ich nur noch die letzten drei Stücke auf der Leinwelt vor dem Zelt, darunter Living In The City, Pa'Lante und Dancing In The Dark. Pa'Lante war eine wundervolle Ballade, dominiert von der souligen Stimme von Alyndra und einem nahegehenden Text ("dead  porto ricans who never knew they were porto ricans who never took a coffee break form the 10th commandment, to kill, kill, kill"), am Ende schrie sie in Patti Smith Manier und das Schlagzeug und das Vintage Piano trieben zusätzlich nach vorne. Junge Damen spielten auch am Bass und am Klavier.

Der Abgang dann mit Dancing in The Dark, geschrieben von dem einzigen Boss den sie akzeptiere, so Alyndra. Bereits Living In The City hatte etwas nach der E Street Band von Bruce geklungen und so war die Auswahl des Springsteen Covers fast logisch. 

Tolle Band diese Hurray for The Riff Raff, handwerklich exquisit, textlich versiert und auch auf der Bühne packend. Das Spiegelzelt tobte.


Weniger packend, zumindest für mich waren dann die nächsten Eroberer des Magic Mirror, die Australier Parcels. Ihr funkig angehauchter Discosound mit Falsett Gesang liess mich eher kalt, aber ich konnte ja schon mit den Bee Gees in der Staying Alive Phase nichts anfangen und Tänzer bin ich auch nicht. Insofern...





Mehr mein Stil war A Blaze Of Feather, (Name von der Tochter von Micky Smith gefunden) das neue Projekt von Ben Howard und Micky Smith, welches um 20 Uhr 45 auf der Hauptbühne begann. "It's electronic, it's electronic" sagte der lustige holländische Ansager vorher, aber es war wohl eher Folktronica, die geboten wurde, sprich folkige Musik mit gewissen elektronischen Elementen und einem nach wie vor organischem Ergebnis. Die Band wurde in der Fachpresse als mysteriös beschrieben, weil man sie auf den britischen Festivals wie Citadel und Lattitude auf dem Line up finden, aber zunächst keine Musik hierzu entdecken konnte.




Das Line Up der Band lautete: Mickey Smith, Ben Howard, Nat Wason, India Bourne (Bass, Cello) Kyle Keegan, Richie Thomas. Ihre erste EP zwischen Irland und Cornwall aufgenommen und ihr Haldern Auftritt war der allererste ausserhalb Englands. Und er war gut! Das erste Stück, welches man überhaupt im Internet (auf soundcloud) finden konnte, war Carousel und das haben A Blaze Of Feather natürlich auch beim Haldern gespielt. Ein sehr sphärischer Song, schwebend, irgendwie auch an Pink Floyd erinnernd.



Das ganze Set war ähnlich hübsch und wenn eine Sache störte, dann war es lediglich der immer heftiger werdende Regen, aus musikalischer Sicht gab es keine Beanstandungen. 

Setlist A Blaze Of Feather

Soft Day
Grace

Six Years

Carousel

Behold

Valkyrie

Dust In The Wind
We Were Here

Tja und dieser elende Regen sorgte auch dafür, dass ich mich in ein Tipi Zelt zurückzog, in dem man herrlich starken Kaffee trinken konnte. Kaffe ist immer gut, aber trockenes Wetter wäre in dem Moment noch besser gewesen, denn es sollte nun gar nicht mehr aufhören zu schütten. Einen Gang rüber ins Spiegelzelt zu Giant Rooks aus Deutschland ersparte ich mir deshalb auch lieber (man sagt, es sei toll gewesen) und ich kam erst wieder zum Beginn der Show von Conor Oberst unter dem Zelt hervorgekrochen. Inzwischen war es zudem noch unangenehm kühl (zumindest für einen Augusttag) geworden und vor der Hauptbühne harrten nur noch sehr wenige Festivalbesucher aus. Die meisten hatten sich wohl in ihre Zelte zurückgezogen, obwohl Conor doch sicherlich normalerweise ein Publikumsmagnet ist.


Der Amerikaner kam dann nach netten Worten des Ansagers ("I like Connor very much") in einem Armeeparka auf die Bühne geschlurft und hatte mit den Felice Brothers auch eine tolle Band mitgebracht. Den Regengott schien das reichlich wenig zu interessieren, er liess erbarmungslos kaltes Wasser auf die Halderner herunterprasseln und irgendwann hatte auch ich die Schnauze voll bzw. die Regenjacke nass. Ich lief entnervt zum Tipi zurück und tauschte SMS en mit meinem Bloggerkollegen Dirk aus. Unserer beiden Stimmung war auf dem absoluten Tiefpunkt, Dirk erwog gar am nächsten Tage nach Hause zu fahren, wenn es so weiterginge. Ich sah die Lage ähnlich. 




Nach einer längeren Wartepause entschied ich mich aber wenigstens den Donnerstagabend positiv ausklingen zu lassen und begab mich ins Spiegelzelt zu Lisa Hannigan. Hier herinnen war es wenigstens kuschelig warm und trocken und auch die gespielten Lieder waren herzerwärmend. Die stammten überwiegend von ihrem aktuellen, von Aaron Dessner von The National produzierten Longplayer At Swim. Ganz wundervoll hiervon die Ballade Snow, bei der die stimmlich Bandbreite von Lisa schön sichtbar wurde, von rauchig und sanft hin zu glockenklar und hoch, sie traf jede Note. Wundervoll auch Fall, bei der sie phasenweise herrlich erdig und energiegeladen sang. Dei leichte Soulnote hierzu ungemein geschmacksicher und erlesen. Prayer For The Dying bestach durch schöne Harmoniegsänge und eine anziehende Schwermut, hach irgendwie war jedes Stück sublim!


Zur Verstärkung waren in der Mitte des Konzertes auch noch etliche Musiker des Cantus Domus aus Berlin hinzugestossen, die den Ohrenschmaus nur noch verstärkten.


Und weil man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist, machte ich nach dem Ende von Lisas Konzert auf den Nachhauseweg.



Setlist Conor Oberst



Afterthought

Four Winds
Get Well Cards
Till St. Dymphna Kicks Us Out
Well Whiskey
Ten Wolan
Train Under Water (Bright Eyes)
Artifact #1
Salutations
Poison Oak (Bright Eyes)







Sonntag, 10. Juli 2016

Open Source Festival, Düsseldorf, 09.07.2016

0 Kommentare

Konzert: Open Source Festival
Ort: Düsseldorf
Datum: 09.07.2016
Dauer: 1 Tag
Zuschauer: ca.6.500

Schöne Menschen, schöne Bands, schönes Wetter, schönes Gelände. Das "Open Source Festival" zeigte sich gestern von seiner besten Seite. Grund genug, euch diesmal eine Foto-Love-Story zu präsentieren.

Fotos: Michael Graef




Schnipo Schranke


























Stabil Elite






Get Well Soon




























Bilderbuch


















Hot Chip







Sonntag, 25. Januar 2015

Get Well Soon, Frankfurt, 23.01.15

0 Kommentare

Konzert: A special night with Get Well Soon
Ort: Brotfabrik, Frankfurt
Datum: 23.01.2015
Dauer: Get Well Soon knapp 110 min, Vin Blanc / White Wine gut 30 min
Zuschauer: 350 vielleicht (ausverkauft)



Ein paar special nights with Get Well Soon hatte Konstantin Gropper im November angekündigt, als die drei EPs seines Band-Projekts erschienen. Ich hatte auch an meinen vielen bisherigen Abenden mit Get Well Soon große Freude, warum also nicht auch mal eine besonders spezielle Nacht?

Daß es sich beim Anpreisen der besonderen Konzerte nicht bloß um PR handelte, wurde spätestens dann klar, als die Band im Vorfeld um Mithilfe bat. Man wolle ein fremdes Lied spielen und ließ die Kartenkäufer zwischen verschiedenen Cover-Songs auswählen (bei mir war es natürlich Disco 2000 von Pulp). Außerdem baten Get Well Soon um Gastsänger, die eines ihrer Stücke in einer Live-Karaoke singen wollten. Beides Dinge, die bei noch ernsthafteren Bands wie Interpol, die ich gleich sehen werde, nur schwer vorstellbar sind.

Die spezielle Nacht in der Frankfurter Brotfabrik war ausverkauft. Pünktlich um acht begann die (halbwegs) neue Band von Ex-Tu Fawning Sänger Joe Haege und Fritz Brückner, den ich bisher nur bei vielen Künstlern als Soundmann erlebt hatte. Das halbstündige Programm von Vin Blanc / White Wine erinnerte immer wieder an Tu Fawning (auch die Hosenlänge von Joe), es fehlten mir aber mindestens zwanzig Instrumente und die zusätzliche Frauenstimme, um mich gleichermaßen zu begeistern.

Obwohl bei Vin Blanc / White Wine die Bühne schon vollgestellt mit Instrumenten war, es also schon nach einem normalen Get Well Soon Konzert aussah, wurde das alles in der Umbaupause weggeräumt und Platz geschaffen. Get Well Soon begannen nämlich mit ihrer The Lufthansa heist EP, mit den 90er Jahre Gitarrenband-Songs, die Konstantin Gropper als Zeichen seiner Midlife oder Identitäts-Krise bezeichnete. Statt mit Keyboard, Posaune, Violine und akustischer Gitarre kamen Konstantin und Verena Gropper, Maxxi Schenkel und Marcus Wuest mit E-Gitarren auf die Bühne - und entsprechenden Outfits. Abendkleid und Anzugshosen blieben weg, dafür kamen die schwarzgrauen und weißen Jeans wieder aus der Kleiderkiste.

Die fünf Songs der ersten EP funktinierten live wunderbar. Es klang zwar (alleine wegen der Stimmen der beiden Groppers) immer ein Hauch Get Well Soon durch, aber in der College-Rock-Version. The 4:3 days hörte sich ein wenig wie Boys don't cry an. Die vier Gitarren Nummer stand der ans ausgezeichnet!

Nach gut 20 Minuten waren sie mit der EP durch und verließen die Bühne für Neuaufbau und Kleiderwechsel. Nach dem Umbau sah es deutlich mehr nach Get Well Soon aus, es waren Keyboards, Glockenspiele, die Geige und Blasinstrumente auf der Bühne. Auch weite Teile der Band hatten sich umgestaltet. Konstantin Gropper trug jetzt einen weißen Anzug zu nackten Füßen, seine Schwester ein Kleid. "Guten Abend, wir sind Get Well Soon!"

Die zweite EP Henry - The infinite desire of Heinrich Zeppelin Alfred von Nullmeyer ist eine Hommage an Arnold Stadler, einen von Konstantin Groppers Lieblingsautoren. Der Bruch von den krachigen Rock-Liedern des ersten zu den ruhigen des zweiten Teils war groß, er funktionierte aber gut! Mein Liebling unter den vier Stücken war dummerweise das mit dem längsten Titel (Promenading Lago Maggiore, you wouln't hold my hand), das hoffentlich ganz regelmäßig im Get Well Soonschen Liveprogramm sein wird, Tipperei hin oder her.

Besonders schön im zweiten Teil waren ein wanderndes Sektglas vor dem Sänger, das sich in seinem Kabel verheddert hatte und mit den Bewegungen von Konstantin über die Bühne tanzte- bis es umfiel und aufdeckte, daß in Sektgläsern nicht zwangsläufig Sekt sein muß - und die Ansagen des Frontmanns. Er erzählte von einem Interview, in dem er gefragt worden sei, ob Mail from Heidegger nicht enorm postmodern wäre, weil es zu Lebzeiten des Philosophen ja noch gar keine e-mails gegeben habe. "So durchdacht ist das alles gar nicht. Es handelt nur von einem Brief von Heidegger."

Nach knapp 20 Minuten war erneut Pause (Henry spielte die Band nicht). Da nicht mehr umgebaut- und umgezogen werden musste, war diese sehr kurz. Der dritte Teil des Abends war auf dem Papier ein normales Get Well Soon Konzert. Es begann mit einem der besonders großen Hits (I sold my hands for food...), bevor das einzige Lied der Greatest hits EP, der Sammlung von Coversongs, kam, Careless whisper von George Michael. Welch ein Understatement, eine Platte mit einer eigenen Version eines solch fiesen Originals Greatest hits zu nennen, wenn man so viel größere Kracher im eigenen Katalog hat!

Ein paar Stücke später kam der nächste spezielle Programm-Punkt, die Karaoke-Nummer! "So, paß auf, Frankfurt!" Konstantin Gropper bat Moritz (aus der Nähe von Mainz) nach oben. People magazine front cover hatte der sich ausgewählt. Man merkte dem Gastsänger an, daß er nicht zum ersten Mal gesungen hat, er sang das Stück phänomenal gut! "So war das ja auch nicht gedacht, daß die Leute besser singen als ich! Ich mach dann mal jetzt weiter."

Aber so schlecht waren Roland I feel you und You cannot cast out demons... danach auch nicht! 

Als die Band zu den Zugaben erschien, war ich überzeugt davon, daß Careless whisper das Cover des Abends gewesen sei. Als der Band-Kopf einen Disco-Song ankündigte, war ich beruhigt, daß meine Stimme nicht umsonst gewesen war. Zu Disco 2000 kam Joe Haege mit auf die Bühne und spielte den / das berühmte Gitarrenriff (seit 2006 hatte ich dieses fiese Classic-Rock-Wort jetzt vermeiden können - verdammt!). Als sich Konstantin irgendwann zu Joe umdrehte, brachte das den kurz aus dem Tritt und zum Lachen. Herrlich!

Zwei andere Greatest hits (Ticktack! Goes my automatic heart und vor allem If this hat is missing I've gone hunting, das ich lange nicht gehört habe).

Oh ja, es war eine "special night" mit Get Well Soon! Nach zig großartigen Abenden war dies ein wirklich denkwürdiges Konzert!

Setlist Get Well Soon, Brotfabrik, Frankfurt:

01: The Pope washed my feet in prison
02: A night at the Rififi-Bar
03: The 4:3 days
04: Sci-fi gulag
05: Staying home

06: Age 14, jumping off the parent's mezzanine
07: Promenading Lago Maggiore, you wouldn't hold my hand
08: Mail from Heidegger
09: You will be taken care of

10: I sold my hands for food so please feed me
11: Careless whisper (George Michael Cover)
12: The last days of Rome
13: A voice in the Louvre
14: People magazine front cover (Karaoke mit Moritz)
15: Roland I feel you
16: You cannot cast out the demons (you might as well dance)

17: Disco 2000 (Pulp Cover) (Z)
18: Ticktack! Goes my automatic heart (Z)
19: If this hat is missing I've gone hunting (Z)

Links:

- Chronologisch-thematisches Verzeichniss sämmtlicher Aufführungen Konstantin Gropper's. Nebst Angabe der verloren gegangenen, angefangenen, übertragenen, zweifelhaften und unterschobenen Auftritte desselben:
- Get Well Soon, Leipzig, 20.01.15
- Get Well Soon, Köln, 22.08.14
- Get Well Soon, Karlsruhe, 29.07.14
- Get Well Soon, Rovereto, 27.07.14
- Get Well Soon, Mannheim, 31.05.14
- Get Well Soon, Mannheim, 31.05.14
- Get Well Soon, Reutlingen, 26.07.13
- Get Well Soon, Neuhausen ob Eck, 21.06.13
- Get Well Soon, Frankfurt, 21.01.13
- Get Well Soon, Frankfurt, 21.01.13
- Get Well Soon, Esch-sur-Alzette, 14.10.12
- Get Well Soon, Düsseldorf, 04.10.12
- Get Well Soon, Düsseldorf, 04.10.12
- Get Well Soon, Paris, 24.08.12
- Get Well Soon, Dortmund, 28.07.12
- Get Well Soon, Frankfurt, 22.06.12
- Get Well Soon, Mannheim, 21.05.11
- Get Well Soon, Mannheim, 21.05.11
- Get Well Soon, Wien, 23.11.10
- Get Well Soon, Rüsselsheim, 09.07.10
- Get Well Soon, Dortmund, 05.05.10
- Get Well Soon, Paris, 16.03.10
- Get Well Soon, Heerlen, 07.03.10
- Get Well Soon, Frankfurt, 02.03.10
- Get Well Soon, Paris, 26.01.10
- Get Well Soon, Wiesbaden, 22.08.09
- Get Well Soon, Bonn, 04.07.09
- Get Well Soon, Paris, 06.05.09
- Get Well Soon, Nijmegen, 25.04.09
- Get Well Soon, Paris, 14.10.08
- Get Well Soon, Wiesbaden, 30.08.08
- Get Well Soon, Melt!, 20.07.08
- Get Well Soon, Evreux, 28.06.08
- Get Well Soon, Frankfurt, 15.04.08
- Get Well Soon, Köln, 09.04.08
- Get Well Soon, Berlin, 21.09.07
- Get Well Soon, Haldern, 02.08.07

Mittwoch, 21. Januar 2015

Get Well Soon, Leipzig, 20.01.15

0 Kommentare

Konzert: Get Well Soon
Ort: UT Connewitz
Datum: 20. Januar 2015
Dauer: 2:40 h
Zuschauer: ca. 400
Der imposante Saal der UT Connewitz
Dies sollte meine erste Konzertbegegnung mit Get Well Soon werden, es war ein langer Weg für mich, die Musik lieben zu lernen. Ich hatte mit Vexations meine erste Platte von Get Well Soon und habe zunächst keinen Zugang bekommen und sie wieder beiseite gestellt. Erst mit den 2014 veröffentlichten 3 EPs öffnete sich für mich das Universum von Get Well Soon und seitdem bin ich schwer begeistert und habe mich auch in die früheren Werke eingehört. Mein persönlicher Favorit seitdem ist das Album "The Scarlet Beast O'Seven Heads".
Etwas naiv machte ich mich auf den Weg durch den Schnee nach Leipzig, um dort glücklicherweise eine von vier Restkarten zu erstehen. Der wunderschöne Saal mit morbidem Charme gehört dem ältesten noch erhaltenen Lichtspieltheater Leipzigs und ist eines der ältesten Deutschlands.
Vin Blanc/White Wine
Im Vorprogramm spielten Vin Blanc/White Wine ein Derwisch-Set! Schräg schnell und und unter vollem körperlichen Einsatz trieben sie die Stücke durchs Publikum. Dabei wechselten sie sich an den beiden Instrumenten Keyboard und Schlagzeug ab, die Gitarre hing an Joe Hagen ein manches Mal, um ein paar Loops einzuspielen oder ein kurzes versuchtes Solo einzuwerfen. Zwischendurch jagte er förmlich, so gut es die Mikrostrippe zuließ, durchs Publikum und schrie die Botschaft in die Menge "it's not a body, it's a temple of lines" und schleppte dabei eine halbe, weibliche Schaufensterpuppe mit sich herum und drückte sie den Nächststehenden förmlich ins Gesicht. Nach einer halben Stunde war die Messe gesungen und das Publikum aufgeheizt!
1. Set
Imposant war das Gewusel auf der Bühne und beeindruckend die Wand an Gitarren, die sich vor den Amps aneinanderreihten. Penibel wurden alle Mikrophone getestet, ebenso das Schlagzeug eingestellt. Ich stand direkt am Mischpult und konnte im Nachhinein nur feststellen, dass der Sound über den gesamten Abend hervorragend war.
Das Ende der Umbaupause zeichnete sich ab, als die Radeberger-Flaschen postiert wurden. Das Licht wechselte in ein dezentes Rot und das Set begann. Das Besondere an diesem Abend war die Abfolge der Titel (siehe Setlist) und die Gesamtgestaltung des Konzerts von Get Well Soon:
1. Set
Die Band kam für die komplette Lufthansa Heist - EP mit 4(!) Gitarren, Bass und Schlagzeug auf die Bühne. Selbst Verena Gropper hat dafür extra Gitarre spielen gelernt. Teilweise war es lustig anzuschauen, wie 3 Gitarristen gleichzeitig wie The Edge spielten, aber insgesamt war dies ein druckvoller Start ins Konzert. Konstantin Gropper begrüßte das Publikum und bedankte sich für das Wohlwollen, da die Band zum Tourauftakt noch sehr aufgeregt sei. Es war eine Überraschung, als die Musiker nach den ersten 5 Titeln die Bühne verließen, Musik eingespielt wurde und die Techniker Instrumente um- oder wegräumten. 
2. Set
Nach knapp 2 Minuten kam die Band zurück, Konstantin nun ganz in Weiß und es begann das zweite Set mit der Henry EP. Diesmal voller Keyboards und nur Konstantin an der Gitarre. Es war der melancholische Teil des Abends, jedoch nicht minder gefeiert und so war es dann schon keine Überraschung mehr, als die Musiker nach den 4 Titeln die Bühne wieder verließen, Elton John seinen Abschied von der Yellow Brick Road verkündete und nach kurzer Zeit des Räumens das dritte - rockige - Set begann. Dieser Teil des Konzerts war dem Rückblick gewidmet. So gab es Songs aus allen Phasen von Get Well Soon. Careless Whisper wurde als der größte Hit, den wir jemals gespielt haben,  angekündigt.
3. Set mit Gastsängerin
Sehr schön - besonders für Väter - war die Karaoke-Version von A Voice In The Louvre, als Konstantin eine junge Frau aus Weimar auf die Bühne bat, um diesen Titel zu singen. Gänsehaut!
So vielfältig und abwechslungsreich war das Konzert, dass die Zeit wie im Fluge verging und plötzlich das furiose Finale mit You Cannot Cast Out The Demons (You Might As Well Dance) einsetzte. 
Finale
Die Zugaben waren nochmal etwas Besonderes - etwa wie ein kurzes viertes Set des Abends. Zunächst fragte Konstantin in die Runde, ob noch mehr Disco geht und spielte dann Disco 2000 von Pulp zur Freude der Discokugel über dem Publikum. Darauf folgte mit Ticktack! Goes My Automatic Heart wieder so ein Gänsehautsong und das Publikum stimmte natürlich ein. Tja und dann war nach dem nächsten Song auch schon wirklich Schluss und eine glückliche Band verließ die Bühne wie auch ein gut gelauntes Publikum sich in die Leipziger Nacht zerstreute.

Für einen Tourauftakt war dies ein sehr gelungenes Konzert und wird für mich in dieser Form etwas Besonderes bleiben.
Ich kann nur jedem ans Herz legen, die wenigen Termine in den nächsten Tagen wahrzunehmen und sich nicht entgehen zu lassen.
Die Termine und Orte sowie alles weitere über Get Well Soon findet Ihr hier.
Die Setlist direkt vom mixing desk
Setlist
01. The Pope Washed My Feet In Prison
02. A Night At The Rififi Bar
03. The 4 - 3 Days
04. Sci-Fi Gulag
05. Staying Home (in voller Länge!)

Interlude I

06. Age 14, Kumping Off The Parents' Mezzanine
07. Promenading Lago Maggiore, You Wouldn't Hold My Hand
08. Mail From Heidegger
09. You'll Be Taken Care Off

Interlude II

10. I Sold My Hands For Food So Please Feed Me
11. Careless Whisper
12. The Last Days Of Rome
13. A Voice In The Louvre
14. Angry Young Man
15. Roland, I Feel You
16. You Cannot Cast Out The Demons (You Might As Well Dance)

17. Disco 2000 (Z)
18. Ticktack! Goes My Automatic Heart (Z)
19. If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting (Z)

Freitag, 2. Januar 2015

Get Well Soon, Köln, 22.08.14

0 Kommentare

Konzert: Get Well Soon
Ort: Alter Wartesaal, Köln (c/o pop)
Datum: 22.08.2014
Dauer: knapp 70 min
Zuschauer: fast ausverkauft  



Daß ich knapp zwei Jahre vorher mein letztes Get Well Soon Konzert gesehen hatte, ist jetzt nichts, was in den RTL2-Nachrichten erwähnt würde, in meinem kleinen musikalischen Universum aber eine Sensation. Die Tour zum letzten Album hatte ich verpasst, das Maifeld Derby 2014 fand parallel zum Primavera Festival statt (und da waren Slowdive). Auf dem Weg zum Wartesaal fragte ich mich, ob ich die Band überhaupt wiedererkennen würde. Seit 2007 habe ich wohl von keiner Gruppe mehr Konzerte gesehen, da fallen solche Pausen auf.

Der Auftritt im Alten Wartesaal, bzw. in "Alfred Bioleks Jugendstil Dungeon" (Konstantin Gropper) fand im Rahmen der c/o pop statt und war das letzte der Band in 2014. Sie hätten nicht viel Zeit eingeräumt bekommen, daher gebe es weniger Comedy Gold und mehr Musik, erklärte der trotzdem redselige Frontmann am Anfang. 

Das Konzert begann mit dem Welthit I sold my hands for food so please feed me (naja, das sollte er jedenfalls sein!). Und ich war wieder in der richtigen Ecke meiner Musikwelt. Leider nicht unbedingt in der richtigen Ecke des Saals - es war schrecklich laut, weil sich Flaschen leider nicht leiser anstossen lassen. Bei diesen c/o pop Konzerten ist die Bandauswahl meist herausragend. Allerdings interessiert viele von denen, die zum Networken kommen, das nicht so sehr wie das Networken. Für die Leute außenrum ist das doof. Aber da geht es um Jobs, da will ich also nicht spießig sein. Ein wenig laut war es dennoch.

Das Set bestand aus Liedern quer durchs Werk. Wegen meiner Pause hatte ich The world's worst shrink noch nicht live gehört. Trotz der Konzentration auf die Musik erklärte Konstantin immer wieder Dinge, die in der Regel nichts mit den Stücken selbst zu tun hatten. Die einheitlich schwarze Kleidung beispielsweise sei ihm aufgefallen. Das sei nicht abgesprochen und ungewöhnlich (ich dachte bis dahin, daß Get Well Soon bisher immer schwarz gekleidet waren). Schwarz könne nur zwei verschiedene Motivationen haben: es könne ein existenzialistisches Statement sein - oder der Versuch, nicht fett zu wirken. 

Roland, I feel you entstamme genau wie das nachfolgende Werner Herzog gets shot dem Zyklus "Namen, die aus den Babynamen-Bestenlisten verschwunden sind." Ob die hervorragende Laune des Sängers an dem vielen Bier lag, das es backstage gegeben habe oder sogar "an den absurd vielen Eiern", es war jedenfalls enorm komisch. Ich habe kein tolles Gedächtnis (das ist auch der Grund, diese Seite ins Leben zu rufen, wenn ich mich recht erinnere), wie gut die Musik sein würde, wusste ich aber noch! Es war wieder einmal ein hervorragendes Konzert der Groppers und ihrer Freunde. Besonders toll waren die letzten Stücke, Demons und das wundervolle Ticktack! Goes my automatic heart.

Die alljährliche Torschlußpanik, Konzertberichte von schönen Abenden endlich fertig zu schreiben, hat auch etwas Gutes. Jetzt kann ich mich schon auf das nächste Get Well Soon Konzert in knapp drei Wochen freuen. Juchu!

Setlist Get Well Soon, Alter Wartesaal, Köln:

01: I sold my hands for food so please feed me
02: The last days of Rome
03: Seneca's silence
04: Roland, I feel you
05: Werner Herzog gets shot
06: A gallows
07: Listen! Those lost at sea sing a song on Christmas Day
08: The world's worst shrink
09: Angry young men
10: A burial at sea
11: You cannot cast out the demons (you might as well dance)

12: Ticktack! Goes my automatic heart (Z)
13: We are ghosts (Z)

Livetermine Get Well Soon:

- 20.01. Leipzig, UT Connewitz
- 21.01. Berlin, Heimathafen
- 22.01. Bochum, Bhf. Langendreer
- 23.01. Frankfurt, Brotfabrik
- 28.01. München, Freiheiz
- 29.01. Wien, Porgy & Bess
- 30.01. Innsbruck, Weekender
- 31.01. Stuttgart, Wagenhallen
- 01.02. Baden / Zürich (CH), One In A Million Festival


Links:

- Chronologisch-thematisches Verzeichniss sämmtlicher Aufführungen Konstantin Gropper's. Nebst Angabe der verloren gegangenen, angefangenen, übertragenen, zweifelhaften und unterschobenen Auftritte desselben:
- Get Well Soon, Karlsruhe, 29.07.14
- Get Well Soon, Rovereto, 27.07.14
- Get Well Soon, Mannheim, 31.05.14
- Get Well Soon, Mannheim, 31.05.14
- Get Well Soon, Reutlingen, 26.07.13
- Get Well Soon, Neuhausen ob Eck, 21.06.13
- Get Well Soon, Frankfurt, 21.01.13
- Get Well Soon, Frankfurt, 21.01.13
- Get Well Soon, Esch-sur-Alzette, 14.10.12
- Get Well Soon, Düsseldorf, 04.10.12
- Get Well Soon, Düsseldorf, 04.10.12
- Get Well Soon, Paris, 24.08.12
- Get Well Soon, Dortmund, 28.07.12
- Get Well Soon, Frankfurt, 22.06.12
- Get Well Soon, Mannheim, 21.05.11
- Get Well Soon, Mannheim, 21.05.11
- Get Well Soon, Wien, 23.11.10
- Get Well Soon, Rüsselsheim, 09.07.10
- Get Well Soon, Dortmund, 05.05.10
- Get Well Soon, Paris, 16.03.10
- Get Well Soon, Heerlen, 07.03.10
- Get Well Soon, Frankfurt, 02.03.10
- Get Well Soon, Paris, 26.01.10
- Get Well Soon, Wiesbaden, 22.08.09
- Get Well Soon, Bonn, 04.07.09
- Get Well Soon, Paris, 06.05.09
- Get Well Soon, Nijmegen, 25.04.09
- Get Well Soon, Paris, 14.10.08
- Get Well Soon, Wiesbaden, 30.08.08
- Get Well Soon, Melt!, 20.07.08
- Get Well Soon, Evreux, 28.06.08
- Get Well Soon, Frankfurt, 15.04.08
- Get Well Soon, Köln, 09.04.08
- Get Well Soon, Berlin, 21.09.07
- Get Well Soon, Haldern, 02.08.07

Foto: Konserve
 




 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates