Samstag, 20. Dezember 2014

Slowdive, London, 19.12.14

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Konzert:  Slowdive
Ort: The Forum, London
Datum: 19.12.2014
Dauer: Slowdive 90 min, Deaf Center 30 min
Zuschauer: nicht ganz ausverkauft aber recht voll




Genau vor sieben Monaten saß ich in einem Billigflieger am Flughafen von Bratislava und wartete auf meinen Flug nach London, um am Abend Slowdive zu sehen. Ich hatte die Band in ihrer Hochzeit, die gar nicht so hoch war, weil die echten kommerziellen Erfolge ausblieben, nie gesehen. Ich kannte die Platten, ich kannte aber auch Aussagen, daß Slowdive in den 90ern live keine Lichtgestalten gewesen seien. Ob all der Aufwand es also wert sein würde, war mehr als fraglich.

Hätte ich Slowdive an diesem Abend im Village Underground nicht gesehen, hätte ich sie sicher auch (beinlädiert) beim Primavera ausgelassen, wäre ganz sicher weder zum Best Kept Secret Festival noch nach Genf gefahren, um sie wiederzusehen. Und das London-Wochenende vor Weihnachten wäre vermutlich auch nur eines wegen zweier The Cure Konzerte geworden. Der Auftritt im Village Underground war brillant, die drei anderen alle atemberaubend gut. Wie kann eine solche Band nicht in allen Bestenlisten auftauchen und alle Indie-Festivals headlinen? 

Am Tag nach der Rückkehr vom Genf-Konzert im September, habe ich meinen Flug für London gebucht. Die Tickets für die beiden Abende im Forum hatte ich schon lange, mit dem Drumherum hatte ich aber gewartet, weil ich nicht sicher war, ob mir die Band nicht nach dem Sommer irgendwann zum Hals raushängen würde.


Das Forum in Kentish Town ist ein von außen unspektakulärer Bau, der nicht ahnen läßt, was für ein schöner Saal sich hinter der eher modernen Fassade versteckt. Die Bühne mit ihren Holzapplikationen am Rand erinnerte mich an die Säle, in denen die großen Sitzungen des Kölner Karnevals stattfinden. Die Wände am Balkon waren mit goldenen Reiter-Figuren auf blauem Grund dekoriert, die sich ähnlich im Pergamon-Museum wiederfinden. Ein herrlich kurioser Theater-Saal!

Um acht traten zwei Musiker als Vorprogramm auf - Deaf Center. Einer der beiden saß am Keyboard, der andere mit E-Gitarre auf einem Stuhl daneben. Die beiden spielten ein halbstündiges Stück, das eher waberndes Geräusch denn Lied war. Wenn ich Science Fiction Filme vertonen müsste, wäre das das Geräusch, das auf dem Raumschiff immer im Hintergrund zu hören ist. Der Auftritt war nicht spektakulär, nicht im strengen Sinn unterhaltsam aber eben auch gar nicht unpassend. Hätte nichts dagegen, sie beim zweiten Konzert noch einmal zu sehen, aber da wird es einen anderen Support geben.


Um kurz nach neun begann der eigentliche Abend. Rachel Goswell hatte sich besonders chic gemacht, ihre männlichen Kollegen waren wie üblich leger gekleidet. Auch was die Gemütsregungen angeht, unterscheidet sich die Sängerin von den anderen Mitgliedern. Man sieht bei ihr immer wieder ein Strahlen im Gesicht, wenn sie nicht singt. Die Reunion scheint nicht nur den Fans Spaß zu bereiten.


Musikalisch war dieser erste von zwei Abenden im Forum zunächst nicht überraschend. Aber warum auch? Slowdive, Avalyn, Catch the breeze zum Beginn, das ist schon ein nicht so verkehrt.  



Zu den wundervollen Liedern, den beiden tollen Stimmen von Rachel und Neil Halstead und den sagenhaften Gitarren kommt noch eines, das alle Konzerte der Band vereint. Egal ob im Zelt, auf Festivals oder im verwinkelten Konzertsaal: Slowdive klingen immer brillant! Der Soundmann ist das heimliche sechste Mitglied der Gruppe! Auch als When the sun hits am Ende irre laut wurde, war es ein Wahnsinns-Vergnügen für die Ohren! Wundervoller Krach von erhabener Schönheit. 

Bis Morningrise war es ein fabelhaftes Konzert. Dann wurde es besser. 


She calls, saulaut, das klasse Dagger, diese ganz ruhige Duett danach und dann Alison und Golden hair, bei dem - Slowdive Folklore - Rachel nach ihrer Gesangsaufgabe von der Bühne ging und den Jungs die letzten 5 1/2 Minuten zum Austoben überließ, das war perfekt! 

Albatross und 40 days als Zugaben waren die Kirsche auf dem Sahneklecks. Und als es nach anderthalb Stunden vorbei war, begann meine Vorfreude auf das zweite Konzert. Gleich noch mal genauso, bitte!

Setlist Slowdive, The Forum, London:

01: Slowdive
02: Avalyn
03: Catch the breeze
04: Crazy for you
05: Machine gun
06: Souvlaki space station
07: Blue skied an' clear
08: When the sun hits
09: Morningrise
10: She calls
11: Dagger
12: Alison
13: Golden hair (Syd Barrett Cover)

14: Albatross (Z)
15: 40 days (Z)

Links:

- Slowdive, Genf, 09.09.14
- Slowdive, Hilvarenbeek, 21.06.14  
- Slowdive, Barcelona, 30.05.14
- Slowdive, London, 19.05.14



Donnerstag, 18. Dezember 2014

Mono, Karlsruhe, 15.12.14

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Konzert: Mono mit Support Helen Money
Ort: Jubez in Karlsruhe
Datum: 15. Dezember 2014
Dauer: 35 min + 90 min
Zuschauer: knapp 250


Jede Regel lebt durch die Ausnahmen. Mono ist meine unerklärliche Liebe. Denn eigentlich bin ich auf Stimmen geprägt.  Und obendrauf ist laut und arg durcheinander total nicht meins. 2012 war ich ziemlich blind vertrauend in ein Monokonzert in Karlsruhe gestolpert und anschließend komplett dieser japanischen Ausnahmeband verfallen - obwohl es instrumentaler Postrock ist.



Deshalb habe ich diesem zweiten Treffen zwei Jahre später mit großer Vorfreude entgegen gesehen. Diesmal hatten die Japaner eine sehr klug ausgewählte Frau als Support dabei: Helen Money, die mit ihrem Cello und Loops eine wirklich interessante halbe Stunde zelebrierte.


Die Musik war wild und mitunter richtig laut und kreischend. Dann aber wieder gestrichen und getragen und innig. Das Cello musste sich neigen und beugen und dem Lautsprecher zuraunen. Das Publikum hatte sie mit der ersten halben Minute auf ihrer Seite und es wurden reichlich CDs in der Pause gekauft. Viele schöne Fotos von ihrem Auftritt in München einen Tag später in München sind im unten verlinkten Bericht enthalten.


Mit Recoil, Ignite begann das Set von Mono mit einem neuen Song (Album Rays of Darkness, 2014) betont ruhig und melodiös und nahm sich dann 13 min Zeit,  ergänzte erst einen ruhig bestätigenden Bass und entwickelte die einfache Melodie, fast als sollte das Publikum erst einmal beruhigt werden. Aber natürlich simmerte es unter dieser Oberfläche die ganze Zeit und schließlich begann die glatte Oberfläch zu blubbern (und der Schlagzeuger bekam ordentlich zu tun). Das Gas wurde noch einmal etwas heruntergeregelt, aber schließlich kam es zur Eruption, auf die jeder im Publikum schon hingefiebert hatte und die die so wohlvertraute und geliebte Euphorie auszulösen wußte. Und Mono setzte noch eins drauf mit einer Ostinato Basslinie, die alle vor sich her trieb. Am Ende dieses ersten Stückes wussten wir: Ja, es wird wie immer mit Mono ein ganz einmaliger Abend werden.


Unseen Harbor (Album My Parents, 2012) hat dieses herzzerreißend sehnsuchtsvolle Motiv, das vom Piano stoisch harmonisch unterlegt wird. Aber auch dieses wurde irgendwann herausgeschrieen bis einem beim zuhören fast das Herz vor Fülle platzt. Wenn alles verloren scheint, kommt das Stück ganz zum Stillstand und die beiden Gitarren sprechen sich tröstlich zu. Die Bassistin trat derweilen vom Klavier wieder an ihr Saiteninstrument. In dem Moment musste auch der Schlagzeuger zum großen Gong "greifen". Und es wäre nicht Mono, wenn nicht anschließend noch einmal groß Fahrt aufgenommen würde. Zunächst durfte sich vor allem der Drummer ausarbeiten, aber auch das sehnsuchtsvolle Motiv tauchte wieder auf und wurde sozusagen in der Luft zerrissen.


Kanata (Album The last dawn, 2014) begann unglaublich tröstlich mit einem Klavierintro, dem wenig später eine Gitarrenmelodie antwortete. Ganz zart stimmte schließlich der Drummer ein, die Initiative wurde von den Gitarren übernommen, die den Raum weiteten und in die Öffnung riefen. Wunderbar sanft durfte schließlich das Piano den Schlußton setzen.



Pure as snow (Album Hymn To The Immortal Wind, 2009) ist von unfassbarer Delikatess. Man hat förmlich etwas ganz zerbrechliches vor Augen, wenn die Gitarren die ersten fünf Minuten ihre Idee von reinem Schnee malen. Freilich blieb das Stück nicht so idyllisch, sondern wurde laut und fordernd und schließlich ein ausgewachsener Schneesturm in dem mir Hören und Sehen verging mit einem finalen Schrei als Ausrufezeichen.  Halcyon (Album Holy Ground, 2010) ist dagegen fast ereignislos zu nennen. Es rief bei mir das innere Bild eines schönen Sommertags am See wach (was auch der Übersetzung des Titels entspricht). Ein Moment an diesem Abend, an dem alle ruhig durchatmen durften.


Where we begin (Album The last dawn, 2014) zwang die Gitarristen, die sonst meist auf ihren Hockern sitzen ins Stehen. Es zeigte sich erst recht ruhig und dabei eher unstrukturiert - gar nicht melodiös. Im letzten Viertel steigerte es sich aber auf dreckig rockig bevor es "seine" Melodie finden durfte.


Bei Ashes in the snow (Album Hymn To The Immortal Wind, 2009) spielte die Bassistin eine zauberhafte Melodie auf dem Glockenspiel. Die sogleich von einer Gitarre mit einem wahren Ohrwurm umspielt wurde. Es entwickelte sich anschließend wohlbekannt dramatisch und feierlich um schließlich wieder ganz ruhig und in einem Beethovenschluss zu enden mit "Pauken und Trompeten" ekstatisch im Gong.



Everlasting light (Album Hymn To The Immortal Wind, 2009) begann surrend und vibrierend bis das Piano mit einer Melodie einsetzte, die mir noch auf dem Weg nach Hause und Tage später im Kopf herumgehen wird. Der Drummer verharrte minutenlang wie im Gebet zusammengesunken. Bis die Post abging und Mono das tat, was sie am besten können: Jubilieren und die Tränen in die Augen des Publikums pumpen. Durch das ganze Stück webte sich diese Melodie und man könnte direkt zum Glauben an eine wohlmeinende höhere Kraft bekehrt werden.



Der Abend endete danach mit euphorischem Applaus und ohne Zugabe (wie immer bei Mono). Wir alle mussten ein wenig blinzeln, um ins jetzt zurück zu kommen und nicht wenige nahmen sich ein Stück der Erfahrung als CD mit heim, um dort die Musik den Nachbarn vorzuspielen (ja, diese Musik muss man so laut es die heimischen Boxen vertragen hören!).



Setlist:
01: Recoil, Ignite
02: Unseen Harbor
03: Kanata
04: Pure as snow
05: Halcyon
06: Where we begin
07: Ashes in the snow
08: Everlasting light 


Aus unserem Archiv:
Mono, Karlsruhe, 12.12.12
Mono, Köln, 12.07.09
Mono, Cergy Pontoise, 05.07.09


Konzertbericht Helen Money aus München 16.12. 2014
Konzertbericht Mono aus München 16.12. 2014
 (beide mit sprechenden Bilder)
 



Mittwoch, 17. Dezember 2014

The New Pornographers, Köln, 05.12.14

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Konzert: The New Pornographers
Ort: Gebäude 9, Köln
Datum: 05.12.2014
Dauer: The New Pornographers 80 min, Mini Mansions gut 45 min
Zuschauer: ca. 300



Auf Autofahrten höre ich meist Musik mit meinem alten iPod. Weil nicht nur dessen Batterie sondern auch die Software oft spinnt, stürzt das Gerät immer wieder ab. Nach dem Reset dauert es ein paar Minuten, bis er wieder da ist. Musikalisch ist der Neubeginn immer gleich: I'm not talking von A.C. Newman. Vermutlich wäre das Stück mein meistgehörtes, wenn wenigstens das Weiterleiten an last.fm klappen würde.


Auch ein anderes meiner besonders häufig in diesem Jahr gehörten Stücke hat mit dem kanadischen Musiker zu tun. War on the east coast von den New Pornographers, die Newman vor einigen Jahren mitbegründet hat, ist eines der besten Lieder 2015 (auch wenn das Jahr ja lange noch nicht vorbei ist). Geschrieben hat es allerdings nicht A.C. Newman, War on the east coast stammt von Dan Bejar (Destroyer), einem der anderen zahlreichen (Indie-) (Super-) Stars bei den New Pornographers. Das neben Destroyer vermutlich berühmteste Mitglied ist Neko Case, die auf Platten und dem nordamerikanischen Kontinent regelmäßig mitsingt, Europa-Touren der New Pronographers aber meidet. An ihrer Stelle übernimmt Carl Newmans Nichte Kathryn Calder (Immaculate Machine) alle weiblichen Gesangparts. 


"Wer und wie viele?" ist also immer die typische Frage vor einem Auftritt der Kanadier. Beim ersten Konzert der New Pornos im Gebäude 9 seit 2007* standen sieben Musiker auf der Bühne. Kathryn Calder, Dan Bejar und Carl Newman, Bassist John Collins (der u.a. mehrere Tegan and Sara Platten produziert hat und bei Destroyer mitspielt), ein Schlagzeuger, ein Keyboarder und ein weiterer (vierter? fünfter?) Gitarrist. 


Als die sieben um 21:40 Uhr begannen, hatten wir schon ein gut 45 minütiges Support-Programm der Band Mini Mansions aus Los Angeles erduldet. Mini Mansions fielen durch drei Dinge auf: 1) Kreuzfahrt-Entertainer-Outfits (der singende Schlagzeuger trug einen weißen Anzug, der Bassist einen roten - 2) eine unverschämt scheußliche Version des Blondie Evergreens Heart of glass und - 3) eine bescheidene, mannhohe Leuchtreklame mit dem Bandnamen, bei der ich mich gefragt habe, was die Fluggesellschaft wohl dafür verlangt hat, das Ding einmal um den Globus zu verschiffen. 

Musikalisch war es enorm beliebig bzw. bis auf ein Lied sogar ziemlich mies. Daß der trommelnde Sänger normalerweise der Bassist der Queens Of The Stone Age ist, änderte daran nichts. 


An Stelle der Deko setzte die Hauptgruppe dann Hits, das klügere Konzept, wie ich finde. Die Setlist des fast anderthalbstündigen Konzerts war eine souveräne Mischung einiger neuer Stücke und der Hits aller Vorgängerplatten. So macht man das eben in einer Supergroup.

Dan Bejar war höchstens bei jedem zweiten Lied auf der Bühne. Hatte er nichts zu tun, ging er nach hinten und rauchte. Es roch in jeder Destroyer-Pause nach Qualm.


Live sind die New Pornographers sehr viel rockiger als auf Platte. Erst wollte ich "lauter" schreiben, das machte aber keinen rechten Sinn. Also war auch im Gebäude 9 nichts vom "Hausfrauen-Rock" zu hören, als den mein Konzertnachbar die Musik der Band vorher bezeichnet hatte. Auch die etwas schwächeren Stücke der neuen Platte gefielen mir so deutlich besser als aus dem neurotischen iPod. 


Es war ein wirklich gutes Konzert. Beim Basket- und Football benutzen amerikanische Sportreporter gerne den Begriff Go-to-guy für einen Spieler, der immer als sichere Anspielstation des Quarterbacks oder Aufbauspielers erreichbar ist, den der also auch in großer Bedrängnis immer erreicht. Das sieht dann nicht so spektakulär aus wie ein 60 m Pass, bringt aber sicheren Erfolg. Die New Pornographers sind eine meiner Go-to-Bands. Man darf da keine Bühnenshow (oder Leuchtreklame) und kein Publikum, das nur beim neuesten heißen Scheiß erscheint, erwarten, man bekommt aber sicher ein sehr gutes Konzert geboten!

Setlist The New Pornographers, Gebäude 9, Köln:

01: Brill bruisers
02: Myriad harbour
03: Moves
04: Dancehall domine
05: War on the east coast
06: Use it
07: All the old showstoppers
08: Jackie, dressed in cobras 
09: Another drug deal of the heart
10: The laws have changed
11: Fantasy fools
12: Testament to youth in verse
13: Sweet talk, sweet talk
14: Backstairs
15: Silver Jenny Dollar
16: Champions of red wine
17: Born with a sound
18: Mass romantic

19: Ballad of a comeback kid (Z)
20: Sing me Spanish techno (Z)
21: The bleeding heart show (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- The New Pornographers, Barcelona, 28.05.10
- The New Pornographers, Köln, 25.11.07
- The New Pornographers, Paris, 30.09.07


Dienstag, 16. Dezember 2014

Les concerts de la semaine à Paris du 15 au 21 décembre 2014

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Les concerts de la semaine à Paris du 15 au 21 décembre 2014




Dernière semaine où il y a encore quelques bons concerts, après ça devient vraiment calme avec l'arrivée des fêtes. Mais peut-être on a pas encore vu le concert de l'année ? Gang Of Four aux Festival Les Aventuriers à Fontenay-sous-Bois promet de devenir énorme !

15.12.2014: Pagan Poetry, La Scène du Canal 
16.12.2014: The Fauns, Espace B 
16.12.2014: Thus Owls et François And The Atlas Mountains, Fontenay-sous Bois 
16.12.2014: Struggle et Don Cavalli, La Maroquinerie 
16.12.2014: Blind Digital Citizen et Strasbourg, Monseigneur 
16.12.2014: Deus, Bataclan 
17.12.2014: Sean Croft, Les Trois Baudets 
17.12.2014: Cléa Vincent et Kim au Bar des Trois Baudets, 18h30 17.12.2014: Baptiste Hamon, La Gaité Lyrique 
17.12.2014: A Light Goes Out, Vendege et Talune, OPA 
17.12.2014: Laetitia Sheriff, Le Nouveau Casino 
17.12.2014: Margaux Simone, Chez Justine 
17.12.2014: Cheap Riot et Wonderflu, Les Nautes 
17.12.2014: Mikko, Le Chat Noir 
18.12.2014: Gang Of Four, Fontenay-sous-Bois 
18.12.2014: Etienne Jaumet, New Morning 
18.12.2014: Sofia Bolt et Mathi Mathi et Kim, Le Pop In 
18.12.2014: Lux Montes, La Dame de Canton 
18.12.2014: Rach Tree, Petit Bain 
18.12.2014: Minors, L'International 
19.12.2014: Traditional Monsters, La Griffe de la Féline Bar 
19.12.2014: Coming Soon et le Deunff et Dawn, Le New Morning 
19 et 20.12.2014: Luciole au Théâtre Antoine Vitez, Ivry-Sur Seine 19.12.2014: Matthieu Malon et French Leisure et Summer, Espace B 20.12.2014: Schultz et Froever et Alma Este, Le Pop Up Du Label 21.12.2014: Midget au Square Gardette, 17h





Montag, 8. Dezember 2014

Les concerts de la semaine à Paris du 8 au 14.12.2014

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Les concerts de la semaine à Paris du 8 au 14.12.2014



Ce n'est pas encore la fin de l'année ! Il y a encore plein de chouettes concerts à venir et surtout une Oliver Peel Session le 12 décembre dans un très joli loft avec les sublimes Alma Forrer et Verone (photo archive par Oliver Peel) ! Inscrivez vous, il reste des places. Sinon je recommande aussi le beau Wintercamp Festival et le concert du 11 décembre à L'Ogresse avec Céline Tolosa et Pauline Drand !




08.12.2014: Julian Casablancas + The Voidz, Casino de Paris 
08.12.2014: Lior Shov, La Loge 
08.12.2014: Athanase Granson + Flop, Le Pop In
09.12.2014: Angus & Julia Stone, Casino de Paris, complet
09.12.2014: Tuxedomoon, Fontenay-sous-Bois
09.12.2014: Samaris et Fyfe, Divan Du Monde 
09.12.2014: Lilimarche, L'Auguste Théatre
10.12.2014: Angus et Julia Stone, Casino de Paris
09.12.2014: She Dreams In Vedas et Emma Sand, Le Buzz
09.12.2014: Rowan Coupland, Le Pop In
10.12.2014: Juan Wauters, BRNS et She Keeps Bees et Peter Kernel (Winter Camp Festival), Trabendo 
10.12.2014: David Simard et Timothée Levi, Bateau el Alamein
10.12.2014: Boy & Bear, Point Ephémère
10.12.2014: Mehdi Zannad et Moodoïd, Fontenay-sous-Bois
10.12.2014: Haussmann Tre et Kidsaredead, Les Nautes
11.12.2014: Husbands, showcase at Nationale 7
11.12.2014: Juniore et Malouve, International
11.12.2014: Morning Star et Catherine Hershey, Espace B 
11.12.2014: The Amazing Snakeheads et The Wythces et Ps I Love You et Spain, La Flèche d'or 
11.12.2014: sean Croft, Le Mizmiz
11.12.2014: Thylacine, Le Nouveau Casino
11.12.2014: She Keeps Bees, Showcase at Les Balades Sonores
11.12.2014: Rahan, Tout A Croquer
11.12.2014: Mono, Le Trabendo
11.12.2014: Céline Tolosa et Pauline Drand, L'Ogresse Théâtre
11.12.2014: Moziimo et Fredda, Les Trois Baudets 
12.12.2014: Mustang et Gaspard Royant, La Cléf, Saint-Germain-en-Laye
12.12.2014: Theo Hakola et Fiodor Dream Dog, Point Ephémère
12.12.2014: Baptiste W. Hamon, La Scène du Canal Jemmapes
12.12.2014: Soap Trip, Moki Bar
12.12.2014: Oliver Peel Session avec Verone et Alma Forrer; il reste des places, contactez moi !
12.12.2014: J. Mascis et Lyla Foy et Mirel Wagner, La Maroquinerie 
13.12.2014: Clinic, La Maroquinerie 
13.12.2014: Powder Blue, Espace B
13.12.2014: Marnitude, Le Buzz
13.12.2014: Luciole, Théâtre de Bligny (Briis-sous-Forges) 



 

Konzerttagebuch © 2010

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