Dienstag, 12. Dezember 2017

Les concerts de la semaine à Paris du 11 au 17 décembre 2017

0 Kommentare


Encore 2 semaines de concerts en 2017 et puis l'affaire est pliée! Mais cette semaine est encore assez riche en concerts, surtout la scène française reste dynamique. Mais ce sont des irlandais qui m'intéressent le plus, je parle des cultes  Frank & Walters (photo archive par Oliver Peel ©) et de leur power pop ultra mélodieuse. Ils vont se produire le 15 décembre à Petit Bain.




11: Vale Poher, Alexia Gredy et Nouvelle Frontière Pop-up du Label
11: Albin de la Simone, Café de la Danse
11: Damen Rice, Olympia
11: Aude Juncker, Abracadabar
11: VedeTT, Rose Tiger, French Connection, Supersonic
12: Albin de la Simone, Café de la Danse
12: Zack et Hyperculte, Centre Culturel Suisse
13: Charles Aznavour, Bercy
13: Superbravo, 12 x 12 festival, 100 Rue de Charenton, Paris XII
13: Scène Sacem Chanson avec Clara Luciani, Maissiat, Baptiste W Hamon et d'autres, Les Trois Baudets, complet
13: Blaenavon, Point FMR
13: Stylist Club au Palais de Tokyo avec HollySiz, Calypso Valois, Lago 2 Feu, Mai Lan et Aloïse Sauvage
14: Tim Dup, Etoiles
14: Projection Françoiz Breut, des rivages sibyllins + concert duo, Quai de Jemmapes
14: Clio, Forum Léo Ferré
14: Oiseaux-Tempête, Stéphane Pigneul et Frédéric Oberland, Le Bal
14: Jaune et Louis Piscine et Eda, FGO-Barbara
14: Vale Poher showcase Fabrique Balades Sonores
14: Stéphane Laporte/Domotic, Cité Lumière, Ojard, Olympic Café
14: Tracy Bryant, Mnnqs, Territory, Espace B
15: Kim, Boule Noire
15: Frustration et Marietta et Canibale, Festival les Aventuriers, Fontenay-sous-Bois, Espace Gérard Philippe
15: Vale Poher, Le Motel
15: Priestess, La Machine du Moulin Rouge
15: Les Nuit Zébrées de Noël à la Machine du Moulin Rouge, avec Petit Fantôme, Bon Voyage Organisation, Altin Gün, Ichon, Superpoze; Mehmet Aslan, Shadi Khries, gratuit
15: Josh/Astre, Gisèle Pape, Le Zorba
15: New Model Army, Trabendo
15: Oiseaux-Tempête, Paul B., Massy
15: The Frank & Walters, Petit Bain
16: Veronique Sanson, Olympia
16: Kawaii, Chair de Poule
17: Lysistrata, La Maroquinerie
17: Veronique Saison, Olympia


Freitag, 8. Dezember 2017

New Fall Festival Tag 3, Glen Hansard, Düsseldorf, 18.11.2017

0 Kommentare

Konzert: New Fall Festival / Glen Hansard 
Ort: Tonhalle
Datum: 18.11.2017
Dauer: 140 min
Zuschauer: ca. 2.000 (ausverkauft)



Die Tonhalle ist und bleibt das Herzstück des New Fall Festivals. Nachdem im letzten Jahr wegen diverser Probleme eine Messehalle für die größten Konzerte herhalten musste, gab es in diesem Jahr zumindest drei Konzerte in Düsseldorfs Prachtbau, direkt am Rhein.

Tom Odell sorgte am Abend zuvor für den poppigen Teil, bevor am Samstag dann mit Glen Hansard und Michael Kiwanuka zwei Großmeister in den Kategorien Folk und Soulrock gastierten. 

Das Konzert von Glen begann daher bereits um 17:00 Uhr mit einem 30-minütigen, fast andächtigen Vortrag des jungen Dänen Lasse Matthiessen, der seine Ansagen in perfektem Deutsch absolvierte. Präsentiert wurden sehr getragene Balladen an der akustischen Gitarre. Nett anzuhören war das, aber in Erwartung des Orkans den alle erwarteten aber doch etwas zu introvertiert um wirklich zu fesseln. 

Glen Hansard hat wohl die Tour mit Eddie Vedder im Sommer (bei der er den Support bestritt) sehr gut gefallen. Der Bühnenaufbau war fast identisch  mit Vedders in der Zitadelle, sogar die alte Bandmaschine als Schlagzeugersatz hatte er abgeschaut. "Lernen von den Besten" war also das Motto des Abends. 

Ansonsten fehlten eine Band oder Streicher völlig. Nur zu den Zugaben sollte es mit seinem alten Kumpel Rob Bobnik von den Frames eine weitere Gitarre auf der Bühne geben.



Hansard beginnt zunächst ruhig mit "High Hope" und "My little ruin", aber danach bricht mit "When your mind`s made up" schon ein irres Schrei-und Gitarrengewitter los. Eine Version die jetzt schon die meisten von den Sitzen reißt. 

Andere nutzen so etwas wohl für die letzte Zugabe, hier sind noch mehr als zwei Stunden offen. Obwohl Hansard sich auf dieser Tour weniger auf die Hits seiner früheren Bands und diverse Cover-Versionen verlässt, schafft er den großen Wurf bis zum Ende. 

Einzig die Stimme wirkt heute oft zu kreischend, mit seiner großen Band im Rücken klang das im letzten Jahr noch etwas besser. Ansonsten wird wild improvisiert, wie immer. Piano, Mundharmonika, Bandmaschine, alles kommt zum Einsatz. 



Und er hat den einen Song, der Oscarsong, der nur in Gedanken schon Gänsehaut verbreitet. Die ersten Worte genügen, auch ohne weibliche Stimme verliert er nichts von seinem magischen Zauber. Eine Ballade, wie sie schöner nicht sein könnte: "Take this sinking boat and point it home / We've still got time / Raise your hopeful voice you have a choice / You'll make it now."

Die Songs danach sind erstmal weniger wichtig, wie kann man so etwas tolles auch mitten im Set spielen. Es ist ein Mix seiner Soloalben, erst bei den Zugaben wird wieder mehr variiert. 

"Song of Good Hope" singt er, wie früher, unverstärkt in die große Halle. Der einfache Blues "Way back in the way back when" wird durch die einleitende Geschichte erst richtig interessant, und der zu frühe Tod von Malcom Young  beschert uns eine spontane Version von "Gimme a bullet." Da darf der Roadie mitjammen und wird unter Applaus auf die Bühne gebeten.

Ein Künstler mit großer Ausstrahlung und breitem Repertoire verlässt danach die Bühne und wird zurecht gefeiert. Hansard hat sich seit dem Beginn seiner Karriere, als Gitarrist der Band im  Kinofilms "The Commitments", einen Traum erfüllt, aus dem er bisher nicht mehr aufwachen musste. Jeder spürt seine Dankbarkeit, und erhält dafür einen unvergesslichen Abend als Geschenk. 

Fotos: Jill Watson


Dienstag, 5. Dezember 2017

New Fall Festival Tag 2, Sophia, Düsseldorf, 17.11.2017

0 Kommentare

Konzert: Sophia / New Fall Festival
Ort: Düsseldorf
Datum: 17.11.2017
Dauer: 95min
Zuschauer: ca.400



Der zweite Abend des New Fall Festivals hielt einen besonderen Leckerbissen bereit. Sophia spielten, ebenfalls im kleinen Bachsaal über der Johanneskirche, und es wurde ein magischer Abend. 

Robin Proper-Sheppard und sein Projekt Sophia ist so etwas wie die Schnittmenge fast aller Konzerttagebuch-Autoren, und dies schon lange bevor viele von uns sich überhaupt kannten. Die melancholischen, manchmal poppigen und selten auch sehr lauten Kompositionen sind einfach ein Genuss.

Ich sah ihn zum ersten Mal ebenfalls in einer Kirche, am 16.04.2001 in Krefeld, und wurde seitdem nie enttäuscht. Nach einer längeren Pause gab es letztes Jahr bereits eine längere Tour zum neuen Album "As we make our way", das alle Facetten seines bisherigen Werkes perfekt abdeckt, und für Neulinge von Sophia durchaus als Einstiegswerk zu empfehlen wäre. 



Bei diesen Gigs spielte Robin dann auch das Album komplett, begleitet von seiner ausgesprochen jungen Band, und präsentierte nur wenige ältere Songs. Um so aufgeregter wurde ich, als Robin in Düsseldorf gleich zu Beginn bemerkte dieser, letzte Leg der Tour, wäre reserviert für alte Songs, die er schon lange nicht mehr live gespielt hätte. 

Was folgte war ein traumhafter Abend an dem wirklich nichts auszusetzen war. Fast alle Lieblingssongs folgten im Minutentakt, teils in neuen Versionen. "I left you" gleich zu Beginn, "So slow" direkt danach, wie schön dies alles noch einmal zu hören.



"Desert Song", "It`s easy to be lonely", was hätte mit diesen Songs alles passieren können. Leider hielt das musikalische Leben für Robin nur einen, kleinen Radiohit bereit. "Oh my love" ist auch heute noch ein zeitloser, grandioser Song. 

Am Ende, Robin ist zu allem Überfluss auch noch bester Laune (früher war das eher eine Seltenheit), eine fast 15minütige Version des "River Songs", danach war alles gesagt. 



Ohne missionarischem Eifer kann ich nur jedem Tagebuch-Leser, der noch nicht mit dem Werk von Sophia vertraut ist, eine Hörprobe ans Herz legen. Es könnte ihre winterliche Playlist entscheidend verändern, versprochen.

Allen anderen sei das umfassende Konzert-Dokument  auf 3 CD`s empfohlen. Mehr Infos dazu auf der Website unter http://www.sophiamusic.net/

Fotos: Michael Graef]


Montag, 4. Dezember 2017

Les concerts de la semaine à Paris du 4 au 10 décembre 2017

0 Kommentare



Encore 3 semaines jusqu'à Noël et on constate qu'il y a de moins en moins de groupe internationaux qui tournent à Paris (exception cette semaine: Dépêche Mode). Mais la scène musicale française possède plein de projets passionnants comme June Bug, Pauline Drand, The Rodeo, Julien Pras, Rivkah, Octave Noire, Juniore, Eloïse Décazes, Alice et Moi (et bien d'autres) qui sont tous en concert cette semaine. Moi j'attends avec l'impatience le sublime groupe franco-canadien Plumes (photo) qui va jouer dans la cave culte du Pop In le mardi 5 décembre.




04: Safia Nolin, La Loge
04: Plants And Animals, Helena Deland, Emilie & Ogden, Maroquinerie
04: Melanie di Biasio, Trianon
05: Cloud Nothings, Point fmr
05: Plumes, Pop In
05: Bumpkin Island + Laura Perrudin, FGO-Barbara
05: Her, Bataclan
05: June Bug, International
05: Depeche Mode, Bercy
06: Matt Hollywood (guitariste Brian Jonestown Massacre), Batofar
06: Le Refuge, Grand Marché Stalingrad-La Rotonde: concert de The Rodeo
06: VioleTT Pi, Keith kouna, Reliefs, Petit Bain
06: Lewis Evans et Pauline Drand, Le Pop-up du Label
06: Julia Palombe, Boule Noire
06: Erka, Les Trois Baudets
06: Pointe du Lac, Blam & Log, The Unlikely Boy, Supersonic
06: Xavier Boyer et Julien Pras et Barbe Bleue, Point Ephémère
07: Octave Noire + Angel Fall, FGO-Barbara
07: Eloïse Décazes et Eric Cheneaux, Centre Culturel Nouvel-Tessier
07: Baio, Pop-up du Label
07: Juniore + Elliot Maginot + Nord, Petit Bain
07: Idles, Point Ephémère
07: Ben Harper, Trois Baudets
07: Pilote et Presque l'Amour, Olympic Café
07: Rivkah & Friends, CRL10
08: Destroyer, Petit Bain
08: Alice et Moi, Pop-up du Label
08: Chiens de Faïence, No reason, Belmont Witch, Pop In
09: Gogol Bordello, Trianon
08: Wolves In The Throne Room et Aluk Todolo, Glazart
09: Soirée Bordures avec Savon Tranchand, Fatherkid, Gagnot, McCloud, FGO-Barbara
09: Chien de Faïence, Le Pop In
09: Soirée Telescope, avec Phoencian Drive + Blurry Mountain, Olympic Café
10: Lecture musicale de Maud Lübeck, 17h, Maison de la poésie



Sonntag, 3. Dezember 2017

New Fall Festival Tag 1, Die Höchste Eisenbahn, Julien Baker, Düsseldorf, 16.11.2017

0 Kommentare

Konzert: New Fall Festival 2017
Ort: div.
Datum: 16.11.2017
Dauer: div.
Zuschauer: div.



Für alle auswärtigen Leser nochmal vorab zu Erklärung: Das New Fall Festival findet zeitgleich in Düsseldorf und Stuttgart mit ähnlichem Programm, am gleichen Wochenende statt. Der Begriff Festival ist insofern etwas verwirrend, da für jedes Konzert einzeln Tickets erworben werden müssen und auf Grund der lästigen Überschneidungen meist nicht mehr als zwei Konzerte pro Tag besucht werden können.

Ansonsten gab es aber auch in diesem Jahr wieder gar nichts zu meckern. Die außergewöhnlichen Säle, eine perfekte Organisation und kurze Wege zeichnen das Festival aus. 



Tradition hat auch, dass die Festivalmacher ihre Gäste fast immer persönlich (von der Bühne aus) begrüssen. Und so lässt es sich "Direktor" Hamed Shahi Moghanni auch diesmal nicht nehmen, vor dem Konzert der Höchsten Eisenbahn im Robert-Schumann Saal zu sprechen. 

Diesmal hat er prominente Begleitung mitgebracht. Witzelt die Band im Anschluss noch darüber, Campino sei doch wohl der "echte" Bürgermeister von Düsseldorf, ist Thomas Geisel gekommen um die Verbundenheit zu dem, für Düsseldorf im Pop/Rockbereich auch nach außen strahlenden Festival, zu bekunden. 



Danach betreten dann Die Höchste Eisenbahn die Bühne und starten mit ihrem Mix aus Songs deutscher Texte und vieler launiger Ansagen, die wohl der Länge des geplanten Konzertes geschuldet sind. Musikalisch wirkt das Konzert überraschend frisch und persönlich, erinnert mit seiner poetischen Wortwahl und Instrumentierung an die Flowerpornoes oder die Sterne (allerdings ohne den politischen Ansatz). 



Verträumte Geschichten von Liebe, Entlieben und dem Chaos des Alltags, hier klingt es viel optimistischer und unverkrampfter als bei anderen deutschen Band der Stunde. (AMK, vwL). 

Lange spielen Sie, ("Timmy" und "Woher denn" packen mich am meisten) und es stellt sich das übliche, ungute New Fall Gefühl ein..."werden wir es rechtzeitig in die Johanneskirche zu Julien Baker schaffen ?"



Schließlich klappt aber wieder alles (incl. Blitzbesuch in der Altstadt) und wir betreten den Bachsaal der Kirche, malerisch gelegen am Martin Luther Platz und stilvoll illuminiert. Der Saal befindet sich praktisch hinter und über dem eigentliche Kirchenschiff und bietet trotzdem noch eine Empore mit Sitzplätzen sowie einen schnuckeligen, kleinen Stehplatzbereich. 

Investigativ erfahre ich: der Küster wohnt noch über dem Saal, ein Grund mehr warum hier wohl selten Konzerte stattfinden, sehr schade.



Zu Julien Baker haben wir bereits oft und viel geschrieben. Das Publikum war anscheinend auch gut vorbereitet und quittiert den minimalistischen und ruhigen Auftritt mit fast beängstigender Stille, (zumindest während der Songs) was sehr angenehm ist. 

Gerne hätte ich nach den diversen Touren diesmal ein Band auf der Bühne gesehen, das ist aber nicht der Fall. Julien spielt ein genau einstündiges Set und verschwindet dann ohne echte Zugabe nach "Something" von Bühne. 



Schade, elf Songs (darunter neue Songs am Piano) sind doch etwas arg kurz. Ihre Klasse blitzt immer wieder auf (Turn out the lights, Funeral Pyre) aber ein neuer Impuls fehlte leider.

Am Ende geht es wieder die steile Wendeltreppe hinab vor die Kirche und man freut sich schon auf den nächsten New Fall Tag in Düsseldorf mit Sophia

Fotos: Michael Graef






 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates