Dienstag, 30. August 2016

The Great Park, Karlsruhe, 11.08.16

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Konzert: The Great Park
Ort: Gabrieles Wohnzimmer in Karlsruhe Kirchfeld
Datum: 11. August 2016
Zuschauer: 25


Vielen Dank für den Bericht an Johannes und für die Fotos und die Organisation des Konzertes an Gabriele!


Ich bin mir Anfangs recht unsicher, was man von Stephen Burch, alias The Great Park, erwarten soll. Ist es wieder der "typische" Singer-Song-Writer, mit Vollbart und Westerngitarre? 



Nein, denn seine Lieder sind nicht "typisch". Er singt von seiner Sehnsucht nach dem Norden, von Erlebnissen in Berlin und eigenen Erinnerungen. Dabei kokettiert er mit dem Anfangs erwähnten Klischee in dem er einige seiner Stücke als "really, really depressive" ankündigt. 
  

Doch das sind sie nicht, im Gegenteil, sie sind eine schöne Mischung aus ruhig, melancholischen und inspirierenden Liedern, welche durch seine besondere Art der Darbietung noch an Tiefe gewinnen. Nebenbei bemerkt lässt er sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihm eine Saite seiner Gitarre reißt oder eine Stechmücke durch die gegen schwirrt.
 


Alles in allem war das Konzert in Gabrieles gemütlicher Wohnküche ein schöner Abend, die mit 25 Zuhörer und einem Künstler gut gefüllt war.


Setlist:
01. Delia
02. The Royal Canal
03. Here
04. Lover O Lover
05. If You’re Looking To Get Lost In The North That’s What We Got
06. Deserter
07. Portugal

08. I Do Wrong
09. When I Was Away
10. We Could Have, We Should Have, We Didn’t
11. Cavalry Coming
12. Song For A Coalman
13. SUPER GOOD ADVICE
14. So Long Song

15. Five Miles Down The Lane (Z)

 


Aus unserem Archiv:
The Great Park, Karlsruhe, 10.03.13


Montag, 29. August 2016

Blood Red Shoes, Köln, 27.08.16

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Konzert: Blood Red Shoes
Ort: Gloria, Köln (c/o pop)
Datum: 27.08.2016
Dauer: gut 80 min
Zuschauer: vielleicht 500 (nicht ausverkauft)



Einer der heißesten Tage des Sommers, eine Band, die ich tausendmal gesehen habe und an der ich in den letzten Jahren unbewußt das Interesse verloren habe, so richtig verlockend war die Idee nicht, zu den Blood Red Shoes ins Gloria zu gehen. 

Warum ich die einstige Lieblingsband aus den Augen verloren habe (und wann), weiß ich nicht mehr. Zuletzt hatte ich das Duo aus Brighton 2012 beim Maifeld Derby gesehen. Mich hatte das Konzert da ein wenig kalt gelassen (musste ich nachlesen). Kaltlassen wäre an diesem Tag gar nicht so verkehrt gewesen, viel riskieren konnte ich also nicht.

Der Einlaß war mit 19 Uhr erstaunlich früh angesetzt. Und um Punkt acht begann wie angekündigt der Support. Woher Bombay kommen, hatte ich gelesen, in der tropischen Hitze oder dem Hagelschauer aber wieder vergessen. Das Trio (Bassist, Gitarrist, Schlagzeugerin) hätte aus Nordengland stammen können - und von 2006. Die Stücke klangen gut, manchmal wie verschollene B-Seiten von Bloc Party, der Funke sprang bei mir aber nicht über. Irgendwann klärten Bombay auf, daß sie aus Amsterdam stammten. Ganz interessant war, daß Bombay die zigste Band mit einer singenden Schlagzeugerin sind, die ich dieses Jahr sehe. Ich glaube fast, in den letzten Monaten mehr Drummerinnen als Drummer gesehen zu haben.

Um neun war alles für Laura-Mary Carter und Steven Ansell fertig. Naja, fast alles. Irgendwann ging der Roadie an Stevens Schlagzeug und nahm die beiden Bierflaschen weg. Nur Cocos- und Wasserwasser blieben stehen. Man ist als regelmäßiger Konzertgänger ja einiges gewoht. Wenn kurz nach dem geplanten Beginn Alkohol weggenommen wird, ist das eher kein gutes Zeichen. Der Roadie ging aber in sein kleines Kämmerchen links neben der Bühne und kam mit einem großen Glas Jägermeister (oder Spezi - wir standen zu weit weg, um es zu erriechen). Puh!

Kurz danach kamen die beiden auf die Bühne und begannen mit den schönen Instrumentalstück Welcome home. Und das passte, willkommen zurück in meiner kleinen Konzertwelt, Blood Red Shoes, schön, daß ihr noch da seid!

Meine Geschichte mit den Blood Red Shoes ist bald zehn Jahre alt. Im März 2007 hatte ich auf Tipp aus Paris ein Ticket für das Konzert im Gebäude 9 gekauft. Wir waren damals 24 (incl. Band). Im Gloria war es auch nicht komplett ausverkauft, der Laden sah aber recht voll aus. 

Eigentlich wollte ich jetzt viel darüber schreiben, daß ich die meisten Lieder gar nicht kannte, da ich nur die ersten drei oder vier Platten der Band besitze. Allerdings erschien seit 2014 auch nichts Neues mehr, theoretisch hätte ich also alles kennen können. Das Album Blood Red Shoes (von 2014) habe ich zwar auch, ich habe es aber wohl (noch) nie gehört, kannte also einige der Stücke nicht. Normalerweise ist das dann ja so, daß man die bei Konzerten auch zwangsläufig doofer findet als die alten, vertrauten Lieblinge. Das ging mir hier ganz anders. Eines der stärksten Stücke war eines, das ich nicht kannte (also viertes Album). Leider war Mitschreiben im pogenden Mob nicht ganz einfach, ich bin nicht mehr sicher, welches es war.

Geändert hat sich an den Shows der Band nichts. Warum auch? Laura-Mary steht links, wandert ab und zu nach rechts zu Steven, der seitlich zum Publikum sitzt und seine Kollegin ansingt. Die Lieder beginnt er meist mit nach oben gestrecktem und um den Drumstick verlängerten Arm. Überraschend war deshalb nicht unbedingt etwas am Auftritt selbst sondern an der Wirkung: ich fand das Konzert richtig gut, ganz erstaunlich, wenn man eine Band vorher schon 12 oder 13 mal gesehen hat und irgendwann das Interesse verloren hat.

Auch wenn die neuen Stücke sehr gut waren (neu, haha!), war es schön, so alte Knüller wie Light it up oder It is happening again oder I wish I was someone better wieder einmal zu hören. Oder Colours fade, die zweite Zugabe, die das Konzert beendete, nachdem Speech coma davor von Laura ordentlich versaut worden war.

Neulich habe ich eine Diskussion bei Facebook verfolgt, in der es um die Relevanz nach längerer Pause zurückkehrende Bands ging. Nicht daß mir (der vor allem Sachen wie Lush, die Pale Saints aber auch die Darling Buds hört) Relevanz irgendwie wichtig wäre. Aber wenn ich es definieren müsste, wäre ein ältere Band relevant, wenn sie noch Spaß macht. Und nach der sehr cleveren Definition sind die Blood Red Shoes relevant wie 2007.


Eins hat sich seit meinem ersten BRS-Konzert verändert: es gibt mittlerweile klimatisierte Clubs, im Gloria war es angenehm kühl.

Setlist Blood Red Shoes, c/o pop, Gloria, Köln:

01: Welcome home
02: Light it up
03: The perfect mess
04: Don't ask
05: Everything all at once
06: This is not for you
07: Lost kids
08: It is happening again
09: Red River
10: Cigarettes in the dark
11: When we wake
12: Black distractions
13: An animal
14: Je me perds
15: Cold
16: I wish I was someone better

17: Speech coma
18: Colours fade

Links:

- aus unserem Archiv:
- Blood Red Shoes, Paris, 24.08.14
- Blood Red Shoes, Mannheim, 19.05.12
- Blood Red Shoes, Haldern, 14.08.10
- Blood Red Shoes, Köln, 23.03.10
- Blood Red Shoes, Paris, 09.12.09
- Blood Red Shoes, Frankfurt, 28.10.09
- Blood Red Shoes, Düsseldorf, 22.10.09
- Blood Red Shoes, Nijmegen, 19.07.09
- Blood Red Shoes, Köln, 04.11.08
- Blood Red Shoes, Highfield, 17.08.08
- Blood Red Shoes, Melt!, 18.07.08
- Blood Red Shoes, Montreux, 15.07.08
- Blood Red Shoes, Evreux, 28.06.08
- Blood Red Shoes, Berlin, 06.05.08
- Blood Red Shoes, Köln, 28.04.08
- Blood Red Shoes, Paris, 09.11.07
- Blood Red Shoes, Köln, 16.10.07
- Blood Red Shoes, Paris, 08.06.07
- Blood Red Shoes, Paris, 08. und 09.06.07
- Blood Red Shoes, Paris, 06.03.07
- Blood Red Shoes, Köln, 11.03.07

Foto: Michael Graef
 


Edward Sharpe and the Magnetic Zeros, Köln c/o Pop, Philharmonie, 28.08.2016

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Konzert: Edward Sharpe and the Magnetic Zeros
Ort: Köln c/o Pop , Philharmonie
Datum: 28.08.2016
Dauer: 140min
Zuschauer: ca.1.400

Edward Sharpe in der Philharmonie ? Das klang zunächst komisch, ist die Musik der bunten Truppe um Sänger Alex Ebert doch eher zum Tanzen und Feiern geeignet. 

Trotzdem ist es immer wieder schön, in einem klimatisierten und bestuhlten Konzertraum seinen Platz einzunehmen. Die Stimmung ist einfach anders als in einer abgerockten Industriehalle.

Edward Sharpe taucht in Europa immer etwas unter dem Radar der großen Aufmerksamkeit. In den USA ist dies durch beständige Tourneen und dem Kontakt zu befreundeten Bands (z.B. Mumford and Sons - hier sei die fantastische DVD Tourfilm/Doku: "Big Easy Express" empfohlen) ganz anders.

Trotzdem werden auch hierzulande die Hallen immer größer, auch nach vier Jahren Tourpause und den neuen, weniger guten Platten fanden sich am heißen Sonntagabend genug Fans in der Philharmonie ein.

Live ist die Band immer dann am besten, wenn ihr der Spagat zwischen euphorischer Spontanität und zumindest ansatzweiser Perfektion gelingt. Die Versionen der CD`s dienen für den Konzertabend nur als loses Gefüge, immer wieder treibt es die Band in andere Richtungen und Arrangements, das kann auch mal etwas langatmig daherkommen.

Schon beim zweiten Stück des Abends aber gelingt einer dieser magischen Momente. Bei "Man on Fire" steht bereits der ganze Saal, es wird ausgiebig getanzt und Sänger Axel Ebert läuft bis in die entlegensten Ecken des riesigen Kuppelbaus, um fast jeden Fan einzeln zu begrüssen.

Die Band spielt einen Mix aus Gypsy und Folk, diverse Schlag- und Blasinstrumente kommen zum Einsatz und die Version sprengt sofort jedes eventuell erdachte Konzept. Sharpe ist bester Laune und, wie er am Ende zugeben wird, viel besser bei Stimme als bei den vorangegangenen Festivals.

Coverversionen, sonst immer fester Bestandteil der Show, sind heute kaum Thema, lediglich die bewährte "Instant Karma" Version von Lennon findet wieder ihren Platz als Mitsinghymne. 



Dafür gibt es heute aber viel Spontanes und selten Gehörtes. Wie eine komplette Version von "Let`s get high", die Sharpe eigentlich auf Grund der fehlenden Damenstimmen nicht präsentieren will. Da er seinem Pianospieler (Geburtstagskind) aber den Wunsch nicht abschlagen kann, lässt er sich überreden. 

Vorab gab es neben Glückwünschen schon eine liebenswerte Version von "The Bare Necesseties" (Versuchs mal mit Gemütlichkeit) aus dem Dschungelbuch mit ausgedehntem Pianosolo. Und so dreht sich die Uhr immer weiter, Song auf Song folgt.

Hits wie "Up from Below" wechseln sich ab mit langweiligeren, fast musicalartigen Stücken wie "Lullaby" , aber immer wieder zieht das Tempo an und den Saal in seinen Bann. 

Bei "Life is hard" ist dann eine Dame aus dem Publikum besonders gut vorbereitet und bietet sich zum Gesangsduett an. Sharpe bleibt cool, und hofft das Beste. Er wird nicht enttäuscht, der Gesang ist perfekt, der Text sitzt auch und unter großem Applaus eilt sie wieder zu ihrem Platz.

Mittlerweile sind mehr als zwei Stunden vergangen, doch dann winkt der Tourmanager energisch und verweist auf die zwingend einzuhaltende Sperrstunde.


Schade, da bricht eine Band aus dem normalen Festivalmodus aus, um ein Konzert ohne Zeitlimit spielen zu können, und dann ist doch wieder plötzlich Schluss. Also gibt es keine echte Zugabe, die Band bleibt einfach auf der Bühne, spielt noch den gepfiffenen Überhit "Home" und verabschiedet sich kurz darauf, sichtlich gerührt von einem begeisterten Publikum.

Die grenzenlose Energie der früheren Gigs (Tour 2009) kann die Band nicht mehr entfalten, trotzdem bleibt ein toller Abend in einem würdigen Saal, den man nicht hätte missen wollen. 

Fotos: Lowlands Festival 2016 - Michael Graef

Edward Sharpe and the Magnetic Zeros, Köln, 07.07.12 





Samstag, 27. August 2016

alínæ lumr Festival, Storkow, 26.08.16

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Erster Tag des Alínae Lumr Festivals 
   für mich mit Konzerten von LEA und Einar Stray Orchestra
Ort: Storkow
Datum: 26. August 2016
Dauer: 50 min + 45 min
Zuschauer: 50 und 300 (rammelvolle Kirche)



Wir hatten uns ein bisschen verschätzt mit unserer Fahrradtour, die wir so geplant hatten, dass sie rechtzeitig zum ersten Tag das Festivals alínae lumr in Storkow enden sollte: Wir waren etwas früh da. Aber so setzten wir uns in den Schatten am Markt und beobachteten das Schauspiel, wie unter einer gewissen Freitags-Nachmittags-Geschäftigkeit der Einheimischen die Stadt Storkow ganz sachte von den ALus übernommen wurde. Alles sympatisch, gesittet und geordnet und da wohl auch Petrus ein Ticket erworben hatte, war selbst das Wetter nur zum


Mit dem Beginn des ersten Konzerts des Programms am Mühlenfliess waren die Schatten schließlich auch lang genug, um sich ganz entspannt auf die Wiese zu lümmeln und LEA zuzuhören. Die mit ihrem letzten Lied so etwas wie den Spruch für das Festival ausgab: Nichts ist schöner als hier mit dir zu sein. Und das gilt nicht nur für Igel und Stachelschwein!


Ich hätte LEA normalerweise schon als Vorprogramm von Sóley am 26. Juli in Frankfurt erlebt. Aber dann war ich krank und konnte nicht fahren. Zwischenzeitlich hatte immerhin Oliver schon ein Statement abgegeben nach dem Treffen in Haldern. Ich war eigentlich nicht so sehr vor Ort, weil die Musik der jungen Frau so total meins ist. Sondern mehr, weil es als Auftakt für das Wochenende so gut passte.
 

Sonne, Wiese, voller Apfelbaum, dazu nette Leute ringsum und Liedtexte zwischen Melancholie und genauem hinschaun. Eine Stimme, die mich manchmal sehr berührte. Sympatisch und ehrlich wirkte das, auch gut gemacht. Sie berichtete von Kooperationen mit Nisse (für das Lied Dach) und Sebastian Madsen (für das Lied Staub) und tatsächlich hatte sie uns am Ende mit ihrem süßen und stachligen Liebeslied alle so weit, dass wir alle ein bisschen verliebt waren und noch eine Zugabe verlangten.


Setlist:
01: Vakuum
02: Kennst Du das
03: Wohin willst du
04: Dach
05: Du & Ich
06: Schwerelos
07: Staub
08: Applaus
09: Igel & Stachelschwein

10: Rückenwind (Z)


Anschließend hatte ich auf meinem privaten Programm den Markt, wo es (nachdem LEA ein wenig länger als ursprünglich geplant gespielt hatte) gleich Girlie geben würde (der Soundcheck hatte uns die letzten Songs auch schon ziemlich zerdonnert). Die hatten es aber nicht arg eilig mit dem Beginn und ich schwankte zwischen der Möglichkeit, mich auf der Burg umzusehen oder gleich mal auf die näher liegende Kirche umzuschwenken und letzteres gewann (auch dank einer gewissen Müdigkeit nach einem heißem Tag). In der Kirche war das Einar Stray Orchestra angesagt - mein am meisten herbeigesehntes Event für den ersten Tag in Storkow.
 

Es zeigte sich, dass die Besetzung diesmal ein Trio war, nämlich:
  Maja Gravoermoen Toresen: Violine & Gesang
  Ofelia Østrem Ossum: Cello & Gesang
  Einar Stray: Flügel & Gesang


Das Konzert begann ohne Gesang mit Teppet faller, wo die kammerkonzertanten Möglichkeiten des Settings gleich ganz und gar ausgepielt wurden. Die Kirche war bis in die Gänge hinein gefüllt mit sehr sehr aufmerksamen, leisen und schließlich enthusiastisch klatschendem Publikum.
 

Auffällig war für mich zunächst, dass Einars üblicher Sitztanz am Flügel nur halb so seltsam wirkte wie sonst am E-Piano. Direkt in der ersten Ansage thematisierte er die bittersüße Beziehung zu Kirchen und Religion. Für sie sei der Raum Kirche immer noch sehr heimatlich besetzt dabei aber der Missbrauch im Säen von Misstrauen zueinander ein verhasstes Ärgernis.



Ich freute mich auch sehr über eine weitere Möglichkeit, Pocket full of holes zu hören und ein bisschen mitzusingen. Die Blicke gingen in unserer Reihe hin und her, saßen doch zwei Leute bei mir, mit denen ich dieses Erlebnis beim Neujahrskonzert 2014 in Berlin hatte teilen dürfen, als das Lied zum ersten Mal live gespielt wurde. Ein weiterer großartiger Gänsehaut-Moment war die acapella Fassung zu dritt von For the country. 




Es gab schließlich auch einen Hinweis auf das fertige und von mir schon heiß ersehnte neue Album (im Januar 2017) und einen der neuen Songs: Penny for your thoughts. Sehr sehr schön passten natürlich auch die Klassiker und hier wieder als Rausschmeißer eingesetzten Chiaroscuro und Caressed in der Fassung des Tages in den Kirchenraum und es fiel uns allen sehr schwer zu akzeptieren, dass es WIRKLICH keine Zugabe geben würde, wenn wir auch noch so sehr bettelten... Dieses Konzert allein wäre die Fahrt nach Storkow schon wert gewesen! Und wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören, deshalb war nach dem Verlassen der Kirche für diesen Abend für mich der erste Festivaltag zu Ende.


Setlist:
01: Teppet faller
02: Pockets full of holes
03: Thrasymachus
04: For the country
05: Penny for your thoughts
06: Chiaroscuro
07: Caressed
 

Tourdaten Lea
26.09. Leipzig Täubchenthal
27.09. Dresden Scheune
28.09. Marburg Waggonhalle
29.09. Münster Hot Jazz Club
30.09. Kassel Theaterstübchen
09.10. Stuttgart Keller Klub
10.10. Saarbrücken Klub Garage
11.10. Darmstadt Centralstation (Lounge)
12.10. Erfurt Museumskeller

Alle Fotos

Aus unserem Archiv
Berichte von 2015: Tag 1, 2, 3
Lea, Haldern, 11.08.16
Einar Stray Orchstra, Frankfurt, 02.06.16  
Einar Stray Orchestra, Darmstadt, 16.05.15
Einar Stray, Berlin, 01.01.14
Einar Stray, Köln, 20.06.12




Gudruns Konzerttipps im September

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Im September ist das Konzertangebot fast erdrückend umfänglich. Und vermutlich ist die Übersicht hier auch nur der erste noch unvollständige Versuch einer Übersicht. Für mich wird traditionell in Dresden ganz gemütlich mit drei tollen Tagen beim Sound of Bronkow Festival im Societaetstheater losgehen.

 
Sons of Settlers 
02.09. Leipzig – Wohnzimmerkonzert
03.09. Leipzig – Sternburg Fanfest @ Täubchenthal
08.09. Klein Leppin – Schulfrei-Festival
09.09. Luckenwalde – WunderBar
17.09. Berlin – Sofar Sounds
24.09. Weilburg – LindenCult
01.10. Neustadt a.d. Weinstraße – Wespennest
02.10. Darmstadt – Kulturwerk Griesheim
07.10. Erding – Jugend- und Kulturhaus Sonic
08.10. St. Georgen im Attergau – Fümreif
13.10. Berlin – Awesome Music Night Vol. 1 @ SO36
19.10. Lahr – Schlachthof
20.10. Karlsruhe – Salonfestival
21.10. Waldshut-Tiengen – ALI-Theater
 


Coucou
Coucou, Adorf, 29.04.16

02.09. Dresden – Blue Note
03.09. Pohrsdorf – Saxstall
06.10. Einbeck – Tangobrücke
07.10. Halle – Brohmers
10.11. Schwabenheim –  Mayence Acoustique e.V.
12.11. Worms –  Chateau Schembs



Svavar Knútur
Svavar Knútur, Leipzig, 09.10.13  

04.09. Birgit Und Bier, Berlin
06.09. Zing, Saarbrücken
11.09. Weltempfänger Hostel, Ehrenfeld
12.09. House concert, Hamburg
13.09. Cafe Akzent, Landau
14.09. Backerei, Innsbruck
16.09. Schnabulenz, Münster
17.09. Kommode 1, Freiburg



Hello Piedpiper

Hello Piedpiper, Pforzheim, 05.02.16

07.09. Dortmund - Neues Schwarz
08.09. Mainz - Kulturclub Schon Schön
09.09. Erfurt - FRANZ MEHLHOSE
10.09. Dresden - Blue Note
11.09. Jena - Café Wagner Jena e.V.
12.09. Mannheim - TBA
13.09. Freiburg - Swamp


Black Oak
Black Oak, Karlsruhe, 19.09.15

07.09. Dortmund Neues Schwarz   
08.09. Mainz Schon Schön       
09.09. Erfurt Franz Mehlhose   
10.09. Dresden  Blue Note
11.09. Jena Café Wagner
12.09. Mannheim tba    
13.09. Freiburg Swamp
14.09. Bern Musigbistrot
15.09. Chur Werkstatt
16.09. Rorschach Treppenhaus
17.09. Wien Haus der Musik




Ballad of Geraldine
08.09. Leipzig – Noch Besser Leben
09.09. Chemnitz – Aaltra
10.09. Halle – CSD
11.09. Dresden – Rösslstube
15.09. Bochum – Café Eden
16.09. Hamburg – Pocca Bar
23.09. Berlin – Tiefengrund
24.09. Lüneburg – Anna&Arthur
01.10. Fürstenfeldbruck – Subkultur



Johanna Borchert
Johanna Borchert, Karlsruhe, 22.01.16

10.09. Potsdam  Potsdamer Jazztage (Solo)
22.09. Essen Philharmonie (mit Band)


New Dog
New Dog, Karlsruhe, 08.06.15

12.09. Würzburg  (Kult)
13.09. Darmstadt  (Oetinger Villa)
14.09. Chemnitz  (Odradek)
15.09. Leipzig  (Noch Besser Leben)
16.09. Nachod (Mastal) w/ Aran Epochal
22.09. Berlin  (Schokoladen) w/ Saroos


Abay
 

13.09. Berlin, Privatclub
14.09. Hannover, Lux
15.09. Leipzig, Felsenkeller im Naumanns
16.09. München, Kranhalle
17.09. Bern, Rössli
18.09. Augsburg, SOHO Stage
19.09. Wien, Chelsea
20.09. Stuttgart, Goldmarks


Hannah Epperson
 
Hannah Epperson, Paris, 17.09.14 

16.09. Dresden - Beatpol
17.09. Erfurt - Franz Mehlhose
18.09. Berlin - Monarch
20.09. Leipzig - Wärmehalle
21.09. Osnabrück - Zucker
22.09. Hannover - Feinkostlampe
23.09. Breda - Onderstroom
24.09. Hamburg - Reeperbahn Festival
25.09. Dortmund - Höchste der Gefühle
27.09. Göttingen Nörgelbuff
28.09. Nürnberg Neues Museum
30.09. Marburg KFZ
01.10. Wien - Waves Vienna Festival
03.10. Graz - Scherbe
04.10. Bremgarten - Stiefelchnächt
05.10. Luxenburg - De Gudde Wellen
06.10. Brüssel - Huis 23
07.10. Köln - die Wohngemeinschaft
08.10. Münster - Reset Festival
19.10. Paris Maison Sage


Evening Hymns

Evening Hymns, Karlsruhe, 02.05.13

16.09. Hamburg Golem
17.09. Berlin Privatclub
18.09. Darmstadt Golden Leaves Festival
19.09. Münster Pension Schmidt
20.09. Köln Wohngemeinschaft
21.09. Amsterdam Indiestad @ Paradiso
 


Sophie Hunger
Sophie Hunger, Karlsruhe, 02.08.15

17.09. Kaufleuten, Zürich
18.09. Kaufleuten, Zürich



Familiar Wild
Familiar Wild, Reykjavík, 01.07.15

17.09. Aachen (private wedding)
18.09. Koln (Cafe Lichtung)
21.09. Sint Niklaas (Cafe Bleek)
22.09. Antwerp (Podium Cafe Ami)
23.09. Brussels (Piolalibri)
24.09. Dusseldorf (Where the Birds Fly presents: house concert)
25.09. Karlsruhe (house concert)
26.09. Karlsruhe (house concert)

27.09. Chemnitz (house concert)
30.09. Berlin (Cafe Engels) with Jason Saint
01.10. Aachen (house concert)


Moddi

Moddi, Freiburg, 01.05.14 

20.09. Espace B, Paris
24.09. Emergent Sounds Festival,Köln
25.09. Steiricher Herbst, Graz
01.10. Jeruzalemkerk, Amsterdam
06.10. Silent Green, Berlin
07.10. Häkken, Hamburg
08.10. Bedroomdisco, Darmstadt


Laura Gibson

Laura Gibson, Leipzig, 03.05.16

21.09. Nürnberg MUZclub
22.09. Berlin Bi Nuu
23.09. Frankfurt Brotfabrik
24.09. Hamburg Reeperbahn Festival
01.10. Hannover Glocksee




Alin Coen Band
 
Alin Coen Band, Mannheim, 10.08.14

22.09. Magdeburg, Moritzhof
23.09. Dresden, Alter Schlachthof
24.09. Erfurt, HsD Gewerkschaftshaus Erfurt
25.09. Berlin, Heimathafen Neukoelln
27.09. Hamburg, Gruenspan
29.09. Essen, Zeche Carl
30.09. Köln, Kulturkirche Köln
01.10. Heidelberg, Karlstorbahnhof
02.10. Stuttgart, Im Wizemann
04.10. München, Freiheizhalle
05.10. Erlangen, Kulturzentrum E-Werk
06.10. Leipzig, Täubchenthal


 

Konzerttagebuch © 2010

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