Montag, 3. Dezember 2018

Les concerts de la semaine à Paris du 3 au 10 décembre 2018

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Les fêtes de Noël approchent, mais il reste quand même pas mal de concerts à regarder dans la ville lumière. La semaine commence très fort avec les fou furieux Idles au Bataclan et se termine par un concert événement des Fleshtones au Supersonic. Mais il y a tant d'autres bons concerts...




03: Idles, Bataclan
03: Peter Piek, Théâtre Pixel, Paris 18
03: Miya Folick, Nebraska, le Dernier Metro, Supersonic
03: Delgres, Café de la Danse
03: Pardans et Dog Power, Olympic Café
03: Bumby, Anne Gouverneur, P.R2B, Trois Baudets
03: Micah P Hinson, Petit Bain
03: The Rodeo, Etoiles
04: Barbara Carlotti, Gaité Lyrique, complet
04: Vendredi sur Mer, Trianon
05: Cosmo Sheldrake et Melody Says, Badaboum
05: Cloud Castle Lake + Magon, Olympic Café
05: Otzeki, La Maroquinerie
05: Saint Sister, Pop-up du Label
05: Julia Holter, Petit Bain
05: Warmduscher, Point Ephémère
05: Tim Dup, Salle Pleyel
05: Roger Jr., Le Môtel
05: Blot et autres, Supersonic
05: Ben Howard, Zénith
05: Linde, Duplum Duo, Gaspar Claus, Zorba
06: The KVB, Badaboum
06: Agar Agar, Olympia
07: Paint, Pop-up du Label
07: Sean Nicolas Savage, Dick Turner et autres, Supersonic
07: Fast Friends, showcase et release party, Le Walrus
08: The Wave Pictures, Point Ephémère
08: Lily Allen Trianon
08: Lehna, Le Ryan Onze
08: Filago, In My Head, Black Star
09: Moriarty, Philharmonie
09: The Fleshtones, Supersonic



Interpol, Paris, 29.11.18

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Konzert: Interpol (Nilüfer Yanya)
Ort: Salle Pleyel, Paris
Datum: 29.11.2018
Konzertdauer. Nilüfer Yanya 30 Minuten, Interpol 2 Stunden
Zuschauer: etwa 2000, ausverkauft
Fotos: archive by Oliver Peel ©




"Interpol im Jahre 2018 interessieren mich nicht die Bohne." Das Statement meines Bekannten war schroff, aber immerhin offen und ehrlich. Ich hatte ihn zufällig beim Handzettelverteilen vor dem Eingang des eleganten Salle Pleyel in Paris getroffen, wo das Konzert der New Yorker Band stattfinden sollte. Er war nur zu Promozwecken dort, das Konzert selbst wollte er sich gar nicht ansehen.


Ich fragte mich, wie ich selbst bezüglich Interpol stehe. Ist das immer noch eine meiner Lieblingsbands, oder hat sich ihr immergleicher Dunkelrock über die Jahre abgenutzt ?



Hinsichtlich der Studioalben gehörte ich schon mal nicht zu denjenigen, die nur die ersten beiden Alben gemocht haben, sondern zu den Dauerfans die alle 6 Longplayer zu schätzen wissen. Auch der letzte Output Maurauder stiess bei mir auf Zustimmung, ich würde ihn mit 8/10 Punkten bewerten.



Mit diesem starken Album im Gepäck sollte eigentlich auch live nichts schiefgehen und so freute ich mich auf das Konzert im Salle Pleyel, ein Saal der eigentlich mehrheitlich für klassische Musik genutzt wird. Ab und zu gibt es hier aber auch Rockkonzerte.



In den Abend leitete die talentierte junge Britin Nilüfer Yanya ein. Ich hatte die dunkelblond gelockte Sängerin bereits im August bei dem Pariser Festival Villette Sonic im Freien gesehen. Wenn ich mich recht erinnere war sie dort alleine aufgetreten, im Salle Pleyel hatte sie nun eine mehrköpfige Band dabei, zu der eine Saxofonistin, ein Basser und ein Drummer gehörten.



Logischerweise klang ihr Sound gleich deutlich weniger folkig und reduziert als noch vor ein paar Wochen, teilweise wurde es fast richtiggehend rockig. Dabei ist die Dame eher eine Leisetreterin, die über ein wundervoll soulig angehauchte Stimme verfügt (die neue Sade?) und ihre Songs mit geschmackvoll minimalistischen Arrangements versieht. Mit der Musik von Interpol hat ihr Stil nicht allzu viel gemein, aber es gab ein paar Gitarrenmelodien, die dann doch nicht so weit von der Band von Daniel Kessler entfernt waren.



Sie spielte eigene Songs von ihren drei EPs aber auch ein Cover der Pixies (Hey), das kaum jemand erkannte.






Besonders mochte ich ihren spartanisch instrumentierten Song Baby Luv, aber auch HeavyWeight Champion of the world, zu dem es auch seit kurzer Zeit einen Clip gibt:



Dann erfolgte eine Pause, die länger dauerte als die von einer Stimme vom Band angekündigten 20 Minuten. Sicherlich 35 Minuten sassen wir rum und langweilten uns ein wenig. Quasi alle Leute die um mich herumsassen, kramten ihr blödes Smartphone heraus und fingen an wie die Bescheuerten im Internet zu surfen. Vor mir befand sich eine Familie: Mami, Papi und zwei Töchter im frühen Teenageralter, ich schätzte die beiden auf 12 und 14. Alle (!) beschäftigten sich nur mit ihrem Smartphone und redeten kein Wort miteinander. Das deprimierte mich, aber zumindest sah ich auf dem Display, wer das musikalische Idol eines der Mädchen war: Ariana Grande.



Interpol also inzwischen eine Band für instagrammsüchtige Teenager mit Mainstreamgeschmack? Mir wurde ganz mulmig zu mute, ich fragte mich fast, was ich hier zu suchen hatte.



Aber seien wir ehrlich, Interpol ist definitiv keine Indieband mehr und war es vielleicht noch nie. Was an sich kein Problem ist, weil es auch Mainstreambands gibt, die ich mag.





Und als das gegen 21h15 dann endlich losging, waren meine Zweifel nach ein paar Takten von Pioneer To The Falls ohnehin wie weggeblasen. Ich war von Anfang an gepackt von dieser düsteren aber auch so poppigen Musik. Punk mit Lippenstift, so wurde die New Wave Bewegung einmal treffend beschrieben und das gilt auch für die Neo Post Punk Welle, die wir seit etwa 2003 erleben und mit der Interpol untrennbar verbunden ist. Irgend was ist süsslich an der scheinbar bitter-depressiven Klangwelt der Nachfahren von Joy Division und The Cure. Leute, die wie ich in den 80ern musikalisch sozialisiert wurden, können damit was anfangen, diejenigen die aber in den 90er Jahren geboren wurden, hören lieber psychedelischen Rock, das stelle ich immer wieder fest.





Auffällig an der Setlist war, dass die neuen Stücke nur sehr vorsichtig integriert wurden. Nie kamen zwei Neulinge hintereinander, oft folgte auf das Antasten eines Songs von Maurauder ein, zwei oder gar drei alte Sachen. Und das erste Album, dessen Erscheinen erst 2017 in eine langen Tour gewürdigt wurde, wurde auch diesmal wieder in den Vordergrund gerückt. Nicht weniger als 6 Lieder stammten von Turn On The Bright Lights. Recht überraschend fand ich es, das unscheinbare Stück Public Pervert darunter zu finden. Das haben Interpol zwischen 2017 eigentlich nie gespielt. Ein Irrtum wie sich herausstellen sollte, denn der Song kam wirklich ziemlich gut rüber.



Leider war das Publikum aber dennoch kaum zu begeistern, es blieb alles sehr ruhig, die meisten standen nur reglos rum und ein klein wenig getanzt wurde erst am Ende zu alten Klassikern wie Slow Hands, Evil oder Obstacle 1. Unverständlich aus meiner Sicht, denn Roland bzw. oder Say Hello To The Angels waren so fetzig, dass eigentlich jede Menge Bewegung die richtige Reaktion gewesen wäre. Die eher maue Atmosphäre lag m.E. nicht an der Band, sondern eher an den Fans. Wie sagte Uli Hoeness einmal so schön, als ihm von Bayern Fans bei der JHV 2007 vorgeworfen wurde, dass die Stimmung im Stadion so ruhig sei: "dass ist doch eure Schuld, wenn ihr nicht richtig mitgeht!"



Wobei selbst ich mich fragte, warum man einen zwar schönen, aber auch so lahmen Song wie NYC in die Mitte des Programms nahm. Solche Balladen lassen die Stimmung eher absacken und nehmen den Schwung raus. Schnelle Titel von El Pintor beispielsweise hätten hier ihren Platz gehabt, aber von dem Vorgängeralbum zu Maurauder spielten Interpol lediglich All The Rage Back Home, bedauerlich.



Von den neuen Sachen zog das eingängige The Rover am besten, meine Favoriten waren aber eher Stay in Touch und Flight of Fancy.





Stay in Touch hatte die Band am Vortag in Utrecht wohl zum allerersten Mal live gespielt. Dafür performten sie den mittelschnellen, nicht sonderlich melodischen Songs aber schon erstaunlich sicher, während sie den Start von Flight of Nancy noch einmal wiederholen mussten, weil sie sich verspielt hatten. Ein wundervolles Stück, dieses Flight of Fancy! "Who reigns in that silence when you sleep in the afternoon,you reach out to emptyness until the reaching out feels empty too", heisst es da in den ersten Zeilen. Keine Ahnung worum es wirklich geht, aber diese kryptischen Lyrics gehören auch irgendwie bei Interpol mit dazu.



Als dann Slow Hands geschmettert wurde, ging endlich bei den Leuten mal ein wenig die Post ab. Da wäre es fast besser gewesen, im Anschluss nicht von der Bühne zu gehen, sondern die drei Zugaben direkt hintereinander zu bringen, denn die waren mit Lights (einziger Song vom 4. Album), Evil und Obtacle 1 absolut hochkarätig.

Setlist



Pioneer To The Falls

C'mere
If You Really Love Nothing
Public Pervert
Roland
Complications
Say Hello To The Angels
NYC
The Rover 
Rest My Chemistry
NYSMAW
PDA
Stay in Touch
All The Rage Back Home
The New
Flight Of Fancy
Slow Hands


Lights

Evil
Obstacle 1





Freitag, 30. November 2018

My Brightest Diamond, Paris, 23.11.18

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Konzert: My Brightest Diamond
Le Point Ephémère Paris
Zuschauer: etwa 300


So eine rundum locker-ausgelassene Stimmung gibt es eigentlich viel zu selten bei Konzerten, zu denen ich sonst so gehe. Bei My Brightest Diamond in Paris wurde vorher, -während und auch hinterher getanzt. Schon die Einlaufmusik war tanzbar und während noch ein paar Leute verdutzt auf die Bühne starrten, wo man My Brightest Diamond nicht sah, sondern lediglich ihre Stimme vom Band hörte, bahnte sich die zierliche rotgefärbte Sängerin ihren Weg durch das überraschte Publikum. Der Titel passte perfekt zu der Situation: It's me on the Dance Floor






In den letzten Jahren ist die Musik der hochtalentierten Amerikanerin in der Tat immer elektronischer und discolastiger geworden, was auch mit praktischen Aspekten zu tun. Das Reisen mit Ukulele, Autoharfe und und und ist Shara irgendwann zu beschwerlich und zu teuer geworden und so ist sie wieder dazu übergegangen, als Duo mit reduziertem Instrumentarium zu funktionieren und gewisse Passagen und speziell die Chorgesänge vorher aufzunehmen.  Schon im April hatte sie vor Dominique A auf diese Weise und in dieser Konstellation nur mit einem Schlagzeuger gespielt, an jenem Freitagabend im November was das ebenso der Fall. Und der Bursche war wirklich verdammt gut, Jharis Yokley hiess er, ein toller Trommler.



Und weil Shara Frankreich, seine Kultur und seine Sprache liebt, hatte sie sich erneut die Mühe gemacht, ein paar ihrer Songs ins Französische zu übersetzen. Aus This Is My Hand wurde Ceci est ma main, aus Another Chance wurde Une autre Chance, Champagne blieb Champagne. Die drei Lieder spielte sie hintereinander weg, bevor sie wieder ins Englische wechselte.




Was auch wechselte, war die Stimmung der Lieder, denn im Lauf des Sets wurde das Ganze immer mal wieder deutlich gitarrenlastiger. Shara hatte sichtlich Spass daran, ihre Elektrische aufheulen zu lassen und in die Luft zu reissen und zu zeigen, dass die Indierocklady in ihr noch sehr lebendig ist.



Besonders wild wurde es bei Dorian und Inside a Boy, da zeigte die in einem kurzen goldenen Glitzerkleid performende US-Amerikanerin, welch ein Vulkan in ihr brodelt. Schon das mysteriöse Gitarrenintro wurde von den Fans gefeiert und in der Folge hörten wir Riffs die man definitiv als heavy bezeichnen konnte. Gepaart mit ihrer Sopranostimme war das unwiderstehlich.



Und da gegen Ende auch der Blogothèque Mitbegründer Chryde im Publikum stand, widmete sie diesem und ihrem kleinen, inzwischen siebenjährigen Sohn die hinreissende Ballade I Never Loved Someone. Erstaunlich wie sie es schaffte, nicht ins Kitschige abzudriften, obwohl die Grenze manchmal stimmlich und textlich angetestet wurde. Josh T. Pearson, der auch im Publikum stand, sagte hinterher, er habe noch nie in seinem Leben ein schöneres Lied gehört. Wer sich fragt, warum Shara dem Blogothekler Chryde diesen Song widmete, sollte sich das 2011 in Berlin gedrehte Video ansehen, da kullern am Ende bei allen Beteiligten die Tränchen. Clyde hatte das Video zusammen mit Vincent Moon gefilmt.



Die beiden Zugaben waren auch noch mal hochkarätig. Der alte mit viel Theatralik performte Klassiker Be Brave mit seiner spannungsgeladenen Atmosphäre, die sich gegen Ende des Songs mit krachenden Gitarren und einem ekstatischen Gesang auf herrliche Weise entlud und das diskolastige White Noise setzten dem Konzert die Krone auf. Supportact Ian Chang war inzwischen hinzugestoßen und trommelt in einer sehr experimentellen Phase eifrig mit. Auch ein Rapper namens  Napoleon Maddox hatte seinen Auftritt.



Sie war so gutgelaunt, dass sie einige Fans noch während des Konzertes drückte und abbusselte und in der Menge zwischen den Fans nach dem Konzert weitertanzte, als schon längst Musik vom Band lief. Ob sie das bei anderen Konzerten ihrer aktuellen Tourné auch gemacht hat, weiss ich nicht. In Paris war es schliesslich eine Releaseparty ihres neuen Albums A Million and one, so etwas musste eben gebührend gefeiert werden. Passend dazu gab es kleine, auf der Innenseite signierte, Hütchen für ein paar Fans.



Setlist:
01: It's me on the dance floor
02: Ceci est ma main (This is my hand)
03: Une autre chance (Another Chance)
04: Champagne
05: You wanna see my teeth
06: Sway
07: Supernova
08 Mother
09: White Noise
10: Dorian
11: Inside a boy
12: I have never loved somebody
13: Be brave
14: White noise

Aus unserem Archiv:
My Brightest Diamond, Lille, 20.11.18
Shara Nova, Hamburg, 23.08.18
Shara Nova, Antwerpen, 05.01.18
My Brightest Diamond, Paris, 13.02.15
My Brightest Diamond, Haldern, 08.08.14
My Brightest Diamond, Eindhoven, 07.02.14
My Brightest Diamond, Straßburg, 30.03.12
My Brightest Diamond, Paris, 28.03.12
My Brightest Diamond, Berlin, 24.11.11
My Brightest Diamond, Haldern, 13.08.11
My Brightest Diamond, Paris, 07.10.08
My Brightest Diamond, Haldern, 08.08.08
My Brightest Diamond, Evreux, 27.06.08
My Brightest Diamond, Paris, 22.04.08
My Brightest Diamond, Paris, 02.10.07
My Brightest Diamond, Paris, 26.02.07

Dienstag, 27. November 2018

Gudruns Konzerttipps

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Es geht auf das Jahresfinale zu. Letzte Chance für eindrückliche Erlebnisse im Jahr 2018. Ich persönlich verspreche mir sehr viel von Garda in der Elbphilharmonie und Árstíðir als Weihnachtsprogramm. Lange schon habe ich die Isländer um die Chance des Weihnachtskonzertes in der Fríkirkja beneidet. Ein Konzert der Band dort im November konnte ich dann immerhin schon erleben. Nun folgt also die Weihnachtsausgabe hier in Deutschland. Deshalb meine besondere Empfehlung.


Erisy Watt
26.11. Weinländer - Wiesbaden
27.11. Green island pub - Zeitz
28.11. Fifflers pub - Bonn
29.11. Grüner baum - Ottersweier
30.11. Kulturhaus caserne - Friedrichshafen
02.11. Hansa 48 - Kiel
03.12. Tonfink - Lübeck
04.12. Cube - Düsseldorf
05.12. Ä- Berlin
06.12. Shakespeare pub - Herdecke
07.12. Mikado - Karlsruhe
08.12. Lichtung - Köln
09.12. Bolleke - Duisburg
10.12. Inspire - Chemnitz
11.12. Haus der musik - Wien

Haley Heynderickx
26.11. Haus der Musik | Wien
27.11. Spielraum | Innsbruck
28.11. Freiraum | Übersee
29.11. Rote Sonne | München
30.11. Club Manufaktur | Schorndorf
01.12. Haldern Pop Bar | Haldern
03.12. Privat Club | Berlin
04.12. Franzis | Wetzlar
05.12. Bogen F | Zürich
06.12. L`AMALGAME | Yverdon
07.12. Le Port Franc | Sion
08.12. Kulturhaus Caserne | Friedrichshafen

Yellow Bird
27.11. Zürich / Moods
28.11. Bern / bee-flat
11.04. Kassel / Theaterstübchen
12.04. Potsdam / Nikolaisaal
27.04. Solothurn / tba
 


Marcel Brell

Marcel Brell, Karlsruhe, 11.06.14

29.11. Essen, Zeche Carl (Support für Alexander Knappe)
01.12. Bremen, Schlachthof
03.12. Bielefeld, Stereo (Support für Alexander Knappe)
04.12. Leipzig, Werk 2 (Support für Alexander Knappe)
11.12. Potsdam, Waschhaus
12.12. Berlin, Columbia Theater (Support für Alexander Knappe)
13.12. Bremen, Lila Eule
14.12. Essen, Temple Bar
16.12. Dresden, Tonne
21.12. Magdeburg, Feuerwache


Pigeons on the gate
30.11. Schaffhausen, Kammgarn
01.12. Gaildorf, Cultural Forge
25.01. Luzern, Stadtkeller
02.02. Klosters, Grizzly Bar

The Green Apple Sea

The Green Apple Sea, Dresden, 07.09.14

02.12. Münster, Pension Schmidt
03.12. Köln – Weltempfänger
05.12. Hamburg – Nachtasyl
06.12. Berlin – Monarch
08.12. Leipzig – Noch Besser Leben
11.12. München - Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt
12.12. Regensburg, Ostentor Kino
13.12. Tübingen, Sudhaus Tübingen
14.12. Konstanz, Kulturladen

 

Árstíðir
Árstíðir, Reykjavík, 04.11.16

 
05.12. Hamburg Imperial Theater
08.12. Rathaus Reichenbach
10.12. Aschaffenburg Colos
20.12. Spielboden Dornbirn




Rue Royale 
Rue Royale, Dresden, 03.09.16

08.12. Wohngemeinschaft, Köln – ausverkauft
09.12. Wohngemeinschaft, Köln
10.12. Kulturbrücken, Mannheim
11.12. Birds, Göttingen – ausverkauft
12.12. Stereo, Nürnberg


Prada Meinhoff
06.12. Hebebühne, Hamburg
07.12. Drucklufthaus, Oberhausen
08.12. Parkhaus-wk-16, Frankfurt
09.12. Bei Chez Heinz, Hannover
13.12. Desi, Nürnberg
14.12. Bi Nuu, Berlin
15.12. Unter Deck, München
16.12. Mergener Hof, Trier
17.12. Blue Shell, Köln


Rosemary & Garlic
06.12. Badehaus Szimpla, Berlin
07.12. Kulturzentrum Faust, Mephisto, Hannover
08.12. Studio 672, Köln
10.12. Brotfabrik, Frankfurt
11.12. Kranhalle, München
 


Birdeatsbaby
 
Birdseatbaby, Karlsruhe, 17.11.16

06.12. Amsterdam, Rock Club the Cave
07.12. Jugendzentrum, Leer
08.12. Lehmitz Reeperbahn
09.12. Supamolly, Berlin
10.12. Fargo am Boxi, Berlin
11.12. Bastion, Bochum
12.12. Supersonic, Paris
14.12. Strümpfe - The Supper-Artclub, Mannheim
 


Sarah Jane Scouten
08.12. La Parenthèse, Nyon
09.12. Atelier Hinterruti, Horgen
12.12. House Concert, Karlsruhe
14.12. Muziek Centrum, Dranouter
15.12. House Concert, Lontzen
16.12. House Concert, Solingen
18.12. Café Vinyl, Wetzlar
19.12. Erbse, Dillenburg
20.12. Hafenbahnhof, Hamburg
    


Garda
 
Garda, Reutlingen, 29.07.16

19.12. Elbphilharmonie Hamburg
19.01. Franz Mehlhose Erfurt
20.01. die NaTo Leipzig
20.02. Club Stereo Nürnberg
21.02. Roxy Ulm
22.02. Dieselstraße Esslingen 



The great park
 
The Great Park, Karlsruhe, 11.08.16

21.12. Sanderhaus, Kassel
22.12. House Concert, Schaffhausen
28.12. Alte Feuerwache Loschwitz, Dresden

Montag, 26. November 2018

Les concerts de la semaine du 26 novembre au 2 décembre 2018

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Dans un mois c'est Noël, mais avant les fêtes le rythme des concerts à Paris reste très soutenu. Etienne Daho joue quasiment tous les jours à Olympia, les New Yorkais Interpol (photo archive par Oliver Peel ©) investissent l'élégante Salle Pleyel et le mythique groupe grunge Mudhoney se produira au Trabendo, mais c'est loin d'être tout...



26: Grand Blanc, Cigale
26: The Saxophones et Orouni, Point Ephémère
26: First Aid Kit, Salle Pleyel
26: Corine, Trianon
26: Public Service Broadcasting, Backstage By The Mill
26: Triptides, Alma Real, Supersonic
27: Mudhoney, Trabendo
27: Etienne Jaumet, New Morning
27: Etienne Daho, Olympia
27: Emma Sand, La Dame de Canton
27: Elizabeth Devlin, La Tête de Chou
27: Intergalactic Lovers, Miegeville, John M, Supersonic
27: Still Corners + Des Roses, Point Ephémère
28: Chris Garneau, Badaboum
28: Borja Flames et Eloïse Decazes, Instants Chavirés
28: Seasick Steve, Bataclan
28: Faroe et Theodora, Olympic Café
28: Etienne Daho, Olympia
28: Cyril, Cyril, Café de la Dance
28: François Atlas, Maison de la Poésie
28: Sundays, Cybele, Supersonic
28: Boubacar Cissokho, Chair de Poule
28: Kazy Lambist, Trianon
29: Etienne Daho, Olympia
29: Thérapie Taxi, Bataclan, complet
29: Wet, Olympic Café
29: Pollyanna, La Passerelle.2
29: Tahiti 80, La Maroquinerie
29: Pirouettes, Olympia 
29: Esben and The Witch, Point FMR
29: Interpol, Salle Pleyel, complet
29: Jessica Moss, Gambetta Club
29: River Whyless, Pop-up du Label
29: Jo Wedin, L'International
29: Sahara, La Mirastella, Waikiki Boys, Hasard Ludique
30: Mick Harvey et Brisa Roché, Petit Bain
30: Rovski, La Flèche
30: Adamo, Salle Pleyel
30: Etienne Daho, Olympia
30: Johnny Mafia, Maroquinerie
30: Chassol, Philharmonie
30: Angèle Osinski et Maud Lübeck, Forum Leo ferré
30: Raoul Vignal, showcase chez Walrus
01: Etienne Daho, Olympia
01: Riley Walker, Point Ephémère
01: Jogging et Mamiedaragon, Le Zorba
02: Etienne Daho


Donnerstag, 22. November 2018

Interview My Brightest Diamond

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I met Shara Nova of My Brightest Diamond on a sunny day at the end of september in Paris. The day before she played at a private wedding in the south of France for Chryde (Christophe Abric) , one of the founding members of La Blogothèque. La Blogothèque always supported My Brightest Diamond's work and filmed her.

We are sitting in a café outside, close to the church Saint Eustache. I explain to her that our blog is specialized in concert reviews, so I want to know more about the history of her Paris shows.


OP (Oliver Peel): Did you play with Sufjan at the Bataclan? 


SN (Shara Nova): Let me think... yes I did, if it was the Illinois(e) tour then it was me, otherwise I would have been Annie... (Shara is thinking). I remember that  I did  one European tour with him for the album "Come on feel the Illinoise" and later there was a butterfly tour, that Annie from St.Vincent did. But did I really play at the Bataclan? I can't remember...

(* the internet knows everything, actually My Brightest Diamond opened and then played in Sufjan Stevens band called the Illinoisemakers on October 26th in 2005 in Paris at Le Point Ephémère. But Shara didn't play with Sufjan Stevens at the Bataclan, that was Annie Clark aka St. Vincent on november 9th 2006)



OP: Do you have any special memories about this show?

SN: I think we did a pyramid! (laughing)



OP: And what was your first Paris solo show?


SN: Let's see that... ( Shara is checking on her phone...) 

OP: For me the first show I saw of you was at Point Ephémère in 2007 (February 26th) and then their was that show for your birthday party at the same venue in 2008 (April 4th 2008), when you were wearing this funny little hat. I still have one of those hats at home.



SN: Oh really, you still have it? Nice! Yes, that was on my birthday!



But the very first show I played at Point Ephémère was really special, it was magical! (October 26th, 2005). Because after everyone left, Charlie O (a french artist) was playing the piano. I didn't know him before, he was just coming over there, playing the piano and it was sooo good! 3 people from Point Ephémère were sweeping the floor, but then they started dancing and i just started to cry! I even sang "La vie en rose" (Edith Piaf)!



OP: I wasn't there in 2005, but in February 2007. You had a band with you on drums and bass at this time.


SN: Yes, that's correct.


OP: It was quite a rocky set with some heavy guitar songs from the first album.

SN: Yeah, it was!




OP: Your new songs are more electronic, is the indie rock period over?

SN: Oh I will always be a guitar player! But I have been trying to figure out how to write dance music for myself. Writing dance music on the guitar doesn't come naturally for me. I wanted to explore bass frequencies, what I really wanted to make was a drum and vocal record, but I didn't do it the right way. But i ended up finding my way. I wanted to have a different relationship to the guitar, so less guitar on this new record (A Million Pearls) I think, yes.

OP: But actually since the beginning you did electronic remix albums.

SN: I always liked electronic music! It was always part of my interests,  i always have put out remixes, since the beginning.

OP: And now you even go over to classical music, you played at the Elbphilharmonie in Hamburg in august with a big danish orchestra and 66 musicians,  right?

SN: Yes, indeed! I was trying to bring the songwriter in me and figured out a way to bridge that with my classic interests for so many years. For the last records there were many horns and I was bringing marching bands, on this very new record I really separated it. I try to go clearly and strongly in one of the two directions rather than do to a unified work.

OP: How much time did you have to practice?

SN: We got 3 days for practice. But we haven't done it in the US yet. I hope to do it more in the future.

OP: How man shows you played beside Hamburg?

SN: Only 2 other shows in Danemark.

OP: You will come back on tour in Europe in november, what can we expect?

SN: It will be just the drummer and me. I will mostly play the new material, but also some old stuff. Some of that older material doesn't work in this constellation. The issue with my older work is that it  requires many instruments,  an autoharp for instance, or this or this, it gets complicated. My interest is in moving forward and make things easier for me. I spend so much time in redoing arrangements, its' exhausting, you know?

OP: Will you still play a bit of ukulele?

SN: I don't think I would bring a ukulele in november. But i played it at the weeding yesterday!

That's the issue with touring, because I have to fly, bringing more stuff is too expensive, you have to be a bit practical.  Otherwise  I have to bring a truck (laughing)!

OP: Was it a coincidence that the EP Champagne came out in April and the show at La Philharmonie in Paris opening for Dominique A was also in April ?

SN: I did the EP on purpose for the show with Dominique and also the song ChampaignI had a bit of time to prepare this EP. 


OP: Did Dominque invited you a long time in advance ? 

SN: We knew about it at least one year in advance, yes.

OP: How did you get in contact with Dominique?

SN: Dominique reached out to me over the past years, sending me little messages, saying very kind things about my work. And also many people in France told me that he liked me. I think that's how it went.

OP: Did you communicate in english or in french ? Your french is not bad at all !

SN: No, it's terrible. So it wasn't in french.

OP: But you have some songs in french, right?



SW: Yes. I have Ceci est ma main (translation from the song This Is My Hand), Champagne , and also Youkali, a Kurt Weill song.


OP: And you played also Kurt Weill in Hamburg, the piece about the 7 deadly sins? ( in german they are: Faulheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Unzucht, Habgier, Neid)

SN: Yes! I called it Seven deadly pearls. (picture by Gudrun Thäter ©)


OP: Did the music fits the mood? One deadly sin is anger (Zorn in german). When it's about anger is it then an angry song?

SN: The story is about this girl who leaves her home in Louisiana,  to make money so that her family could build a house. She ends up being a dancer, a stripper, an escort, she kind of makes a living in the sex industry and at one point she moves to California and there she became angry at injustice, because the movie director is violent towards someone else and she gets mad and quits the job.

But what you should know about the piece is that all the action is told about, it's not shown, it's not lived in. It's narrated, from a dramatic standpoint, it's a bit tricky. That's how she gets angry.  The bitter aspect is when you are poor you don't have the luxury about being angry. Now she can't eat, cause she lost her job. She is living in this conflict and she is angry. She has to go dancing  in order to make a living. She can't get a job as a film actress.

OP: Do you think you will bring this piece to Paris one day?

SW: I dont' know! If you would know someone to help me! It would be cool to do it! It comes from cabaret. To me that's important. Kurt Weill in particular, it relates to what Edith Piaf was doing at that time in the late 30ies. Piaf and Weill are to me the two characters that bridge between the two worlds. In fact Kurt Weill  was not respected in the classical musical world, because he liked to much popular music, he wasn't doing 12 tone rows. But when I found Piaf and I found Kurt Weill, I felt like  they could help me know my own place and where I could sit, you know?

OP: Did you play in theater when you were at school?

SW: I did opera, my education is in opera.

OP: Did you read a lot of classical French literature ?

SW: Not really. But I learned about the classical music of Debussy, Ravel and Gabriel Fauré. And I played in "L'enfant et les sortilèges" by Maurice Ravel. I was the child of this piece in school. That was like my big opera. My song Black and costaud is about L'Enfant et les sortilèges."



OP: You are very interested in French culture in general, right?

SW: Yes. There is something that very deeply speaks to me.

OP: Did you never wanted to live in France ?

SW: Sure! And I always wanted to sing in french. You can say something in french and it feels different than in english,  it has a different emotion when you sing something in french, that's why, plus I really believe in the preservation of language. I want to contribute to that.





 

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