Dienstag, 11. Dezember 2018

Les concerts de la semaine du 10 au 17 décembre 2018

0 Kommentare


Deux festivals cette semaine à Paris et près de Paris. Le beau Wintercamp Festival (avec notamment une superbe soirée le 13) qui va investir La Maroquinerie et la Bellevilloise pour plusieurs spectacles, puis le Festival Les Aventuriers à Fontenay-sous-Bois avec entre autres L'Impératrice.




10: Jean Louis Murat et Matt Low, Café de la Danse
10: Charlotte Gainsbourg, Olympia
10: Biche, Pop-up du Label
10: Moriarty, Philharmonie de Paris
11: David Shaw and The Beat, School Daze, Fictions, Supersonic
11: Joanna, Oktober Lieber, Mauvais Oeil, Badaboum
11: Jean Louis Murat et Matt Low, Café de la Danse
11: Fred Nevche, Point Ephémère
12: Cloe du Trefle, La Passerelle 2
12: Kistram, Emma Sand, Black Star
12: L'Impératrice et Dani Terreur, Espace Gérard Philippe, Fontenay-Sous-Bois, Festival les Aventuriers
12: Le Reveil des Tropiques, Petit Bain, 5 Euro
13: Silly Boy Blue + Tryphème + Apollo Noir, FGO-Barbara
13: Le Villejuif Underground et Bryan's Magic Tears, La Bellevilloise
13: The Orielles et Boy Azooga et Shopping, La Maroquinerie, Wintercamp Festival
13: Hinds, Trabendo
13: Delgres et Elias Dris, Festival les Aventuriers
14: Shame, Elysée Montmartre
14: Pogo Car Crash Control, 
14: New Model Army, Trabendo
14: Milk. x Yannis Philippakis (Foals), Dagga Domes, La Maroquinerie, Wintercamp Festival
14: Claire Laffut, Point Ephémère
14: Folio, WWWATER, Lean Chihiro, Lala1ce
15: She Owl et Karen Vogt, Break'Art Mix
15: The Rebels of Tijuana et Bonne Nouvelle, Supersonic
16: Ash, La Maroquinerie



Montag, 10. Dezember 2018

Marla & David Celia, Karlsruhe, 25.11.18

0 Kommentare

Konzert mit Marla und David Celia in Karlsruhe-Kirchfeld
Datum: 25. November 2018
Dauer: 120 Minuten
Zuschauer: 34


Bilder und Bericht von Gabriele - vielen Dank!

Diesmal spielten Marla und David Celia schon zum dritten Mal im Kirchfeld in Karlsruhe. Nach 40 Konzerten zur Präsentation ihres neuen Albums Daydreamers in acht Ländern war dies nun der letzte Abend der aktuellen Tour. Sie haben wirklich alles gegeben, um wieder die für sie typische intensive Atmosphäre entstehen zu lassen: gute Laune und Humor, wunderbaren Duo-Gesang mit souveräner Gitarrenbegleitung, ein virtuoses Gitarren-Solo von David, Zugaben nach Publikumswünschen (darunter beeindruckende Cover-Versionen!). Sogar ein weihnachtliches Mikrofonständer-Wunder hat nicht gefehlt.
 


Eindrücke einiger Gäste:

Karin: Ein schöner Abend mit entspannter Musik von Marla und David. Wunderbar weiche, warme, schön zusammen passende Stimmen. Auch bei diesem Konzert herrschte wieder eine besondere Atmosphäre. Marla und David verstehen es, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Die charakteristische Stimme von Marla, die gemeinsamen Lieder, das Zusammenspiel der beiden - einfach ein tolles Erlebnis!


Gabriele: Zunächst vielen Dank für die Einladung, auch im Namen meiner Mutter und ihrer Freundin! Es waren drei sehr schönen Stunden bei dir! Als ich meine Mutter fragte, ob es doof war, dass die Texte alle englisch sind, sagte sie: Ich musste die Texte gar nicht verstehen, die Melodie der Lieder war das, was ich hörte und die war sehr, sehr schön!

Chris & Heike: Charmantes Duo - fantastischer Harmoniegesang - beeindruckendes Gitarrenspiel - sehr netter Humor - coolstes Auto (auch auf dem neuen Albumcover) - sangesfreudiges Publikum - besondere Coverversion: "Black(Banana)bird" -  beste Kazoo-trötende Gastgeberin aller Zeiten!
 


Setlist:
01: Warmind Words
02: Infinity
03: Lover of Mine
04: Luddite Blues
05: Marais
06: Thulani
07: Don’t Keep It All Inside
08: Faker Baker
09: Village Life
10: Follow Me
11: Where Are You?
12: Carry It On


13: Heart Like A Dove
14: Running
15: Cactus
16: The Wind
17: Follow Me
18: Brave New Land
19: In The Wind
20: Only Love Can Break Your Heart
21: This Isn't Here
22: Daydreamers

Zugaben u.a.
Blackbird
Halleluja



Montag, 3. Dezember 2018

Les concerts de la semaine à Paris du 3 au 10 décembre 2018

0 Kommentare

Les fêtes de Noël approchent, mais il reste quand même pas mal de concerts à regarder dans la ville lumière. La semaine commence très fort avec les fou furieux Idles au Bataclan et se termine par un concert événement des Fleshtones au Supersonic. Mais il y a tant d'autres bons concerts...




03: Idles, Bataclan
03: Peter Piek, Théâtre Pixel, Paris 18
03: Miya Folick, Nebraska, le Dernier Metro, Supersonic
03: Delgres, Café de la Danse
03: Pardans et Dog Power, Olympic Café
03: Bumby, Anne Gouverneur, P.R2B, Trois Baudets
03: Micah P Hinson, Petit Bain
03: The Rodeo, Etoiles
04: Barbara Carlotti, Gaité Lyrique, complet
04: Vendredi sur Mer, Trianon
05: Cosmo Sheldrake et Melody Says, Badaboum
05: Cloud Castle Lake + Magon, Olympic Café
05: Otzeki, La Maroquinerie
05: Saint Sister, Pop-up du Label
05: Julia Holter, Petit Bain
05: Warmduscher, Point Ephémère
05: Tim Dup, Salle Pleyel
05: Roger Jr., Le Môtel
05: Blot et autres, Supersonic
05: Ben Howard, Zénith
05: Linde, Duplum Duo, Gaspar Claus, Zorba
06: The KVB, Badaboum
06: Agar Agar, Olympia
07: Paint, Pop-up du Label
07: Sean Nicolas Savage, Dick Turner et autres, Supersonic
07: Fast Friends, showcase et release party, Le Walrus
08: The Wave Pictures, Point Ephémère
08: Lily Allen Trianon
08: Lehna, Le Ryan Onze
08: Filago, In My Head, Black Star
09: Moriarty, Philharmonie
09: The Fleshtones, Supersonic



Interpol, Paris, 29.11.18

0 Kommentare

Konzert: Interpol (Nilüfer Yanya)
Ort: Salle Pleyel, Paris
Datum: 29.11.2018
Konzertdauer. Nilüfer Yanya 30 Minuten, Interpol 2 Stunden
Zuschauer: etwa 2000, ausverkauft
Fotos: archive by Oliver Peel ©




"Interpol im Jahre 2018 interessieren mich nicht die Bohne." Das Statement meines Bekannten war schroff, aber immerhin offen und ehrlich. Ich hatte ihn zufällig beim Handzettelverteilen vor dem Eingang des eleganten Salle Pleyel in Paris getroffen, wo das Konzert der New Yorker Band stattfinden sollte. Er war nur zu Promozwecken dort, das Konzert selbst wollte er sich gar nicht ansehen.


Ich fragte mich, wie ich selbst bezüglich Interpol stehe. Ist das immer noch eine meiner Lieblingsbands, oder hat sich ihr immergleicher Dunkelrock über die Jahre abgenutzt ?



Hinsichtlich der Studioalben gehörte ich schon mal nicht zu denjenigen, die nur die ersten beiden Alben gemocht haben, sondern zu den Dauerfans die alle 6 Longplayer zu schätzen wissen. Auch der letzte Output Maurauder stiess bei mir auf Zustimmung, ich würde ihn mit 8/10 Punkten bewerten.



Mit diesem starken Album im Gepäck sollte eigentlich auch live nichts schiefgehen und so freute ich mich auf das Konzert im Salle Pleyel, ein Saal der eigentlich mehrheitlich für klassische Musik genutzt wird. Ab und zu gibt es hier aber auch Rockkonzerte.



In den Abend leitete die talentierte junge Britin Nilüfer Yanya ein. Ich hatte die dunkelblond gelockte Sängerin bereits im August bei dem Pariser Festival Villette Sonic im Freien gesehen. Wenn ich mich recht erinnere war sie dort alleine aufgetreten, im Salle Pleyel hatte sie nun eine mehrköpfige Band dabei, zu der eine Saxofonistin, ein Basser und ein Drummer gehörten.



Logischerweise klang ihr Sound gleich deutlich weniger folkig und reduziert als noch vor ein paar Wochen, teilweise wurde es fast richtiggehend rockig. Dabei ist die Dame eher eine Leisetreterin, die über ein wundervoll soulig angehauchte Stimme verfügt (die neue Sade?) und ihre Songs mit geschmackvoll minimalistischen Arrangements versieht. Mit der Musik von Interpol hat ihr Stil nicht allzu viel gemein, aber es gab ein paar Gitarrenmelodien, die dann doch nicht so weit von der Band von Daniel Kessler entfernt waren.



Sie spielte eigene Songs von ihren drei EPs aber auch ein Cover der Pixies (Hey), das kaum jemand erkannte.






Besonders mochte ich ihren spartanisch instrumentierten Song Baby Luv, aber auch HeavyWeight Champion of the world, zu dem es auch seit kurzer Zeit einen Clip gibt:



Dann erfolgte eine Pause, die länger dauerte als die von einer Stimme vom Band angekündigten 20 Minuten. Sicherlich 35 Minuten sassen wir rum und langweilten uns ein wenig. Quasi alle Leute die um mich herumsassen, kramten ihr blödes Smartphone heraus und fingen an wie die Bescheuerten im Internet zu surfen. Vor mir befand sich eine Familie: Mami, Papi und zwei Töchter im frühen Teenageralter, ich schätzte die beiden auf 12 und 14. Alle (!) beschäftigten sich nur mit ihrem Smartphone und redeten kein Wort miteinander. Das deprimierte mich, aber zumindest sah ich auf dem Display, wer das musikalische Idol eines der Mädchen war: Ariana Grande.



Interpol also inzwischen eine Band für instagrammsüchtige Teenager mit Mainstreamgeschmack? Mir wurde ganz mulmig zu mute, ich fragte mich fast, was ich hier zu suchen hatte.



Aber seien wir ehrlich, Interpol ist definitiv keine Indieband mehr und war es vielleicht noch nie. Was an sich kein Problem ist, weil es auch Mainstreambands gibt, die ich mag.





Und als das gegen 21h15 dann endlich losging, waren meine Zweifel nach ein paar Takten von Pioneer To The Falls ohnehin wie weggeblasen. Ich war von Anfang an gepackt von dieser düsteren aber auch so poppigen Musik. Punk mit Lippenstift, so wurde die New Wave Bewegung einmal treffend beschrieben und das gilt auch für die Neo Post Punk Welle, die wir seit etwa 2003 erleben und mit der Interpol untrennbar verbunden ist. Irgend was ist süsslich an der scheinbar bitter-depressiven Klangwelt der Nachfahren von Joy Division und The Cure. Leute, die wie ich in den 80ern musikalisch sozialisiert wurden, können damit was anfangen, diejenigen die aber in den 90er Jahren geboren wurden, hören lieber psychedelischen Rock, das stelle ich immer wieder fest.





Auffällig an der Setlist war, dass die neuen Stücke nur sehr vorsichtig integriert wurden. Nie kamen zwei Neulinge hintereinander, oft folgte auf das Antasten eines Songs von Maurauder ein, zwei oder gar drei alte Sachen. Und das erste Album, dessen Erscheinen erst 2017 in eine langen Tour gewürdigt wurde, wurde auch diesmal wieder in den Vordergrund gerückt. Nicht weniger als 6 Lieder stammten von Turn On The Bright Lights. Recht überraschend fand ich es, das unscheinbare Stück Public Pervert darunter zu finden. Das haben Interpol zwischen 2017 eigentlich nie gespielt. Ein Irrtum wie sich herausstellen sollte, denn der Song kam wirklich ziemlich gut rüber.



Leider war das Publikum aber dennoch kaum zu begeistern, es blieb alles sehr ruhig, die meisten standen nur reglos rum und ein klein wenig getanzt wurde erst am Ende zu alten Klassikern wie Slow Hands, Evil oder Obstacle 1. Unverständlich aus meiner Sicht, denn Roland bzw. oder Say Hello To The Angels waren so fetzig, dass eigentlich jede Menge Bewegung die richtige Reaktion gewesen wäre. Die eher maue Atmosphäre lag m.E. nicht an der Band, sondern eher an den Fans. Wie sagte Uli Hoeness einmal so schön, als ihm von Bayern Fans bei der JHV 2007 vorgeworfen wurde, dass die Stimmung im Stadion so ruhig sei: "dass ist doch eure Schuld, wenn ihr nicht richtig mitgeht!"



Wobei selbst ich mich fragte, warum man einen zwar schönen, aber auch so lahmen Song wie NYC in die Mitte des Programms nahm. Solche Balladen lassen die Stimmung eher absacken und nehmen den Schwung raus. Schnelle Titel von El Pintor beispielsweise hätten hier ihren Platz gehabt, aber von dem Vorgängeralbum zu Maurauder spielten Interpol lediglich All The Rage Back Home, bedauerlich.



Von den neuen Sachen zog das eingängige The Rover am besten, meine Favoriten waren aber eher Stay in Touch und Flight of Fancy.





Stay in Touch hatte die Band am Vortag in Utrecht wohl zum allerersten Mal live gespielt. Dafür performten sie den mittelschnellen, nicht sonderlich melodischen Songs aber schon erstaunlich sicher, während sie den Start von Flight of Nancy noch einmal wiederholen mussten, weil sie sich verspielt hatten. Ein wundervolles Stück, dieses Flight of Fancy! "Who reigns in that silence when you sleep in the afternoon,you reach out to emptyness until the reaching out feels empty too", heisst es da in den ersten Zeilen. Keine Ahnung worum es wirklich geht, aber diese kryptischen Lyrics gehören auch irgendwie bei Interpol mit dazu.



Als dann Slow Hands geschmettert wurde, ging endlich bei den Leuten mal ein wenig die Post ab. Da wäre es fast besser gewesen, im Anschluss nicht von der Bühne zu gehen, sondern die drei Zugaben direkt hintereinander zu bringen, denn die waren mit Lights (einziger Song vom 4. Album), Evil und Obtacle 1 absolut hochkarätig.

Setlist



Pioneer To The Falls

C'mere
If You Really Love Nothing
Public Pervert
Roland
Complications
Say Hello To The Angels
NYC
The Rover 
Rest My Chemistry
NYSMAW
PDA
Stay in Touch
All The Rage Back Home
The New
Flight Of Fancy
Slow Hands


Lights

Evil
Obstacle 1





 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates