Dienstag, 1. Oktober 2013

Vereinsheim Baldu V, Karlsruhe, 19.09.13


Vereinsheim Baldu #5 mit den Gästen Saint Lu, Mine und Matteo Capreoli
Ort: Tempel in Karlsruhe
Datum: 19. September 2013
Dauer: 120 min
Zuschauer: etwa 300





Schon seit Juni 2012 gibt es die Veranstaltungsreihe Vereinsheim Baldu. Erstmals aufmerksam wurde ich aber darauf erst mit Ausgabe 4 im Mai 2013 (mit Kat Frankie und Francesco Wilking) und das auch erst im Nachgang. Veranstaltet wird diese besondere Konzertreihe im Tempel in Karlsruhe von

Tommy Baldu | David Maier | Nico Schnepf | Rouven Eller | Haegar

und wird von ihnen beschrieben als Wohnzimmer für die Sinne.  




Als ich im Tempel ankam, wurde mir schnell klar, dass dieses Angebot von den Karlsruhern sehr gut angenommen wird, denn bis auf den letzten Platz war alles besetzt und es standen noch viele Leute in den Ecken. Aus den Gesprächen entnahm ich, dass es das letzte Mal sogar noch voller gewesen sei. 



Die Bühne befindet sich für diese Konzerte stets in der Mitte des Raumes und besteht aus einem Kreis der Künstler mit Musikern und den Visuals. Der Soundmann saß etwas abseits. Das Publikum sitzt ringsum, auch auf dem erhöhten Teil des Raumes der sonst als Bühne dient. Das schafft eine ganz eigene Athmosphäre, die mir sehr gut gefiel. Die singenden Gäste der fünften Ausgabe waren

Saint Lu, Mine und Matteo Capreoli

und die gewissermaßen traditionellen Gäste Dominik Krämer und Arthur Braitsch an Bass und Gitarre.




Der prinzipielle Ablauf des Abends war so, dass nacheinander die drei singenden Gäste das Mikro erhielten und diese Darbietungen vom Gastgeber David Maier umrahmt wurden. Alles sehr freundlich und stets in wechselnden Konstellationen einander unterstützend.


Es spricht für die besondere Atmosphäre, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe, obwohl die Musik von Saint Lu und Matteo Capreoli sonst eher nicht meine volle Zustimmung erhielte. Die beiden haben tolle Entertainerqualitäten und ordentlich beeindruckende Stimmen. Aber ihre jeweilige Art Musik holt mich normalerweise nicht ab (Geschmäcker sind halt verschieden). 

Die Stücke von Mine waren in dieser intimen Atmosphäre wieder wunderbar und Gänsehaut pur, zumal die vier ausgewählten Stücken sowieso zu meinen liebsten gehören. Der Einstieg mit Der Mond war einfach nur grandios. Gleichzeitig schaute uns der Mond von allen vier Wänden in eindrucksvoller Projektion an.


Mein Freund im besoffenen Dreiertakt... Herrlich. Und Hinterher sehr tänzerisch verfremdet. Das heizte im Publikum ordentlich zum klatschen an. Besonders gefallen hat mir auch die Duettzugabe und ich habe mich in dem Moment gefragt, warum dieses gemeinsame Musizieren nicht noch mehr praktiziert worden war.



Tatsächlich schaffte es aber auch Saint Lu mit Lady of the Legend mich komplett zu beeindrucken. In meinen Notizen stehen hier zwei Ausrufezeichen, die ich nur für ganz besondere Momente reserviere.


Alles in allem also ein besonderer Abend und es war mir eine Freude, ihn miterlerbt zu haben. Die nächste Ausgabe des Vereinsheims ist für Januar 2014 geplant. Darauf freue ich mich schon.


Setlist:

1: David (Da) - ??
2: Saint Lu (SL) - I keep falling from your love
3: SL - Why do I need
4: Matteo Capreoli (Ma) - Hut auf
5: Ma - Plan B. 
6: Mine (Mi) - Der Mond lacht
7: Mi - Mein Freund
8: Da - Zu Besuch bei mir

Pause

09: Da - Weil du brennst
10: Mi - Nicht für mich
11: Ma - Kinder des Lichts
12: SL - ??
13: SL - Lady of the Legend
14: Mi - Hinterher
15: Ma - Laß das Werden einfach sein
16: Da - Wir tanzen


17: Duett Mine und David - Wenn ich bleib (Z)






Aus unserem Archiv:

Mine, Karlsruhe, 10. Mai 2013
Mine, Freiburg, 21. Mai 2013
Mine, Mannheim, 16. Juni 2013


Mehr Fotos:








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