Samstag, 5. Mai 2007

Ash & Muff Potter, Wiesbaden, 04.05.07


Konzert: Ash & Muff Potter (Visions Spring Tour)

Ort: Schlachthof Wiesbaden
Datum: 04.05.07
Zuschauer: nicht zu viele


Zwei Tage in Folge das gleiche Konzert bzw. Festival zu sehen, ist zugegebenermaßen nicht furchtbar originell. Ich hatte aber vergangene Woche bei myspace einen Gästelistenplatz von Ash gewonnen und wollte das auf alle Fälle wahrnehmen. Das gestrige Konzert war auch Motivation genug, die Iren noch einmal zu sehen.

Ich kam erst sehr spät im Schlachthof an, hatte leider in Kauf genommen, heute die Good Shoes zu verpassen. Im großen Saal spielten Muff Potter in einer unglaublichen Lautstärke. Der Schlachthof war auch höchstens zur Hälfte gefüllt, die Werbekampagne der Visions scheint also wirklich extrem dürftig gewesen zu sein.

Muff Potter spielten (zumindest nachdem ich da war) das Set von gestern. Aber es gab einen Unterschied: meine Einstellung, es gefiel mir nämlich deutlich besser als gestern. Das Köln Konzert war ja auch absolut überzeugend, nur war ich nicht richtig überzeugt . Heute haben mich die Münsteraner schon ein Stück mehr erobert. Zweite Chancen sind also keine so schlechte Idee. Das schreibe ich übrigens nicht, weil ich seit vorhin überzeugt bin, daß Muff Potter Sänger Thorsten unseren Blog liest, denn vor dem letzten Lied bedankte er sich und wünschte viel Spaß bei "Äsh, die heißen aber gar nicht Äsh sondern Ash, denn die sind gar nicht aus England." Brav! Auch heute war die Stimmung bei Muff Potter wieder hervorragend, das ist eine echte Liveband.

Wieder wach dank zweier Afri Cola (ein toller Laden, der Schlachthof!) stellte ich mich weiter nach vorne, um auf Ash zu warten. Der Umbau ging deutlich schneller als in Köln. Wie gestern war die Intromusik "When I fall in love" in der Version von Nat King Cole. Auch Ash spielten das Set von gestern, auch heute war das Publikum begeistert, heute waren die Lücken vor der Bühne allerdings deutlich größer. Trotz der gleichen Lieder war es für mich überhaupt nicht langweilig. Es hat im Gegenteil fast noch mehr Spaß als gestern gemacht. Die neuen Lieder sind schon vertrauter und funktionieren live gut. Und fünf neue Titel Monate vor der neuen CD sind ja nicht so schlecht. Nach der ersten Zugabe ("I started a fire") ging Sänger Tim zu seinen beiden Kollegen und sprach etwas ab. Abweichend kam dann nicht "Kung Fu" als Abschlußlied sondern "Uncle Pat", das sie eine Weile nicht gespielt hätten. Danach das gleiche Spiel: kurze Absprache und zusätzlich "Jack names the planets". Erst danach endete mit "Kung Fu" dieses grandiose Konzert.

Setlist Ash:


01: Burn baby burn
02: Orpheus
03: You can't have it all
04: Goldfinger
05: Ritual
06: Walking barefoot
07: Polaris
08: A life less ordinary
09: Oh yeah
10: Girl from Mars
11: Twilight of the innocents

12: I started a fire (Z)
13: Uncle Pat (Z)
14: Jack names the planets (Z)
15: Kung Fu (Z)

Mehr Fotos gibt es hier.
Videos von "Oh yeah" und "Girl from Mars".


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