Montag, 24. Februar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 24 février au

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Semaine intéressante avec quelques de mes chouchous: Emily Jane White, Big Thief, Jeffrey Lewis (photo archive par Oliver Peel ©)...



Lundi

24: HMLTD, Badaboum
24: The Lendary Pink Dots, Petit Bain
24: Sleater Kinney, Trianon
24: Samba de la Muerte et Emily Jane White, La Maroquinerie
24: Gengahr et Fake Laugh, Pop-up du Label

Mardi

25: Flop, Quai de Bourbon
25: Paint Fumes et Os Noctàmbulos, Le Zorba
25: Big Thief, Cabaret Sauvage
25: Miel de Montagne, La Cigale
25: Mathilda, Gemma, Jean Felzine: 3 Baudets
25: Post Animal, Supersonic

Mercredi

26: Les 13 ans du Môtel
26: Jeffrey Lewis & The Voltage et Gablé, Boule Noire
26: Biche, La Maroquinerie
26: Patrick Watson, Olympia
26: Mabel, Trianon
26: Tenacious D, Zénith
26: Club lfsm: Claire Faravarjoo et Nadja & Beki, 1999

Jeudi: 

27: Laurent Perrier & David Fenech, Le Zorba
27: The Soap Opera, Bootchy Temple et eGGs, International
27: Venice Bliss, Balades Sonores
27: Real Estate, écoute en avant-première du nouvel album, Le Motel
27: Brooke Candy, Boule Noire
27: Birds On A Wire: Rosemary Standley et Dom La Nena, Cigale
27: Baden Baden, Maroquinerie
27: Poupie, Pop-up du Label
27: Zombie Zombie et Kreidler, Petit Bain
27: Showcase Superbravo au Walrus

Vendredi

28: Pomme, La Cigale
28: Jadu Heart, Pop-up du Label
28: Morjane Ténéré, Bateau el Alamein
29: Stormzy, Trianon, complet
29: Camélia Jordana- Lost, Institut du Monde Arabe



Montag, 17. Februar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 17 au 23 février 2020

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Relativement peu de petits concerts indé  comme je les aime et beaucoup de mainstream. Je conseille la sublime Célia Millat qui avait joué une Oliver Peel Session mémorable en 2017 et qui est en train de préparer un EP co-écrit avec Jaune.






17: Dewolff et Dawn Brothers, Petit Bain
17: Halsey, Palais de Sports
18: Célia Millat, Le Motel
18: Angèle, Bercy
18: Les Aves, Boule Noire
18: The Strokes, Olympia
18: Sorry, Supersonic
19: Mae Muller, 1999
19: Angèle, Bercy
19: Keep Dancing Inc, Pop-up du Label
19: Circa Waves, Badaboum
19: Lennon Stella, La Maroquinerie
20: Alice Boman, Pop-up du Label
20: Molly, Supersonic
20: Oiseaux-Tempête et Carl Gari A. Miniawy, Petit Bain
20: Angèle, Bercy
20: Heimat, Boule Noire
21: Angèle, Bercy
21: Borja Flames, Espace B
21: Liam Gallagher, Zénith
21: Dune Messiah, Supersonic
20: Molly, Soon She Said et Children, Supersonic
20: Lolo Zouaï, Trianon
22: Mikal Cronin, Petit Bain
22: Yacht et Larry Gus, Point Ephémère
23: Lana del Rey, Bercy
23: Alvida, My Dog's A Bear, Catsifaction, La Pointe Lafayette



Montag, 10. Februar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 10 au 16 février 2019

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Semaine de concerts très pleine ! Y a plusieurs festivals indé: How To Love à Petit Bain, Le Sulfure Festival à l'Ess'pace, Le Morsure Festival à La Boule Noire. Puis plein de bons concerts individuels. Blumi (photo par Oliver Peel ©) au 1999 le 14 me parait excellent p.ex.



10: The Murder Capital, Café de la Danse, complet
10: Poupie, Pop-up du Label
10: Trail of Dead, Petit Bain
10: Carly Rae Jepsen, Le Trabendo
11: Georgia, Badaboum
11: Clara Ysé, Boule Noire
11: La Roux, Elysée-Montmartre
11: Boy et Bear, Les Etoiles
11: Isaac Delusion, La Cigale, complet
11: Twin Peaks, La Maroquinerie
11: Miro Shot (ex-chanteur de Breton), 1999
12: Balthazar, La Cigale
12: Kindness, La Maroquinerie
12: Luna Grit, Yoanna, Trois Baudets
12: Tristesse Contemporaine, Petit Bain
12: David Lafore, Théâtre Thénardier, Montreuil
13: Love Magazine, Launch Party, Café de Paris
13: Blue Haired Girl + Brome, ESS'pace
13: You Said Strange et Jumaï, Boule Noire
13: John Prine, Café de la Danse
13: Ride, Trianon
13: Toukan Toukän et Krill, Hasard Ludique
13: Carte Blanche à Mondkopf, Petit Bain
13: Spielmann et Josèphe et Niki Demiller, L'Alimentation Génerale
14: Les Amants, Lukas Ionesco et Blumi, 1999
14: Poliça, La Maroquinerie
14: Petrol Girls et Lush Rush, Point Ephémère
14: Gnoomes, The Ape Shuffles et Libre Arbitre, Supersonic
14: An evening with Bruce Dickinson, Trianon
15: Dead Horse One, Fleur du Mal, Supersonic
15: Twen, Cinemagraph, 1999
15: Morsure Festival, Boule Noire
15: Twin Temple et Hexvessel, Point Ephémère
15: LIAM: Peter Bruntnell, concert en appart
16: O.M.D.: La Cigale
16: Mystery Lights, La Maroquinerie
16: Ropoporose, Petit Bain
16: The Growlers, Trianon



Freitag, 7. Februar 2020

Stereophonics, Köln, 04.02.20

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Konzert: Stereophonics
Ort: Carlswerk Victoria, Köln
Datum: 04.02.2020
Dauer: 110 min (Nadia Sheikh 30 min)
Zuschauer: nicht ausverkauft (unter 1.600)



von Astrid aus dem Ruhrgebiet

Vorgestern verschlug es mich mal wieder nach langer Zeit vom Ruhrgebiet nach Köln. Man wird älter und bequemer. Die Bereitschaft, in der dunklen und nasskalten Jahreszeit eine weite Strecke in Kauf zu nehmen, sinkt merklich... 

Doch für die Stereophonics habe ich mich nun aufgerafft, schließlich habe ich diese fantastische Band bisher nur ein einziges Mal live gesehen. 

Beim Carlswerk Victoria handelt es sich um eine relativ neue Veranstaltungs-Location, sie entspricht in etwa der Kölner Live Music Hall. 

Die Halle, die seit Ende 2018 für Konzerte genutzt wird, befindet sich in der Nähe des E-Werks und des Palladiums. Einen dicken Pluspunkt gibt es für das eigene (kostenpflichtige) Parkhaus mit 440 Stellplätzen! Da die Halle noch nicht wirklich bekannt ist, irrten wir, phasenweise begleitet von anderen Fans, herum, um die Halle zu finden. Erstaunlicherweise konnte man uns in den rundherum ansässigen Locations auch keine Auskunft geben, die ganze Szene dort entsteht gerade erst. 

Als uns ortskundige Fans zum Eingang führten, sahen wir noch einige Besucher Tickets an der Abendkasse kaufen. Vermutlich reichte die Nachfrage jedoch nicht, um alle verfügbaren 1600 Tickets abzuverkaufen. 

Es gab mehrere Getränke-Theken, sogar eine Express-Theke, an der Flaschen (ohne Deckel) verkauft wurden. 

Punkt 20:00 Uhr trat die aus Spanien stammende Wahl-Londonerin Nadia Sheikh mitsamt Band auf die Bühne. Das Publikum rutschte ein Stückchen näher Richtung Bühne, doch insgesamt war es nur in den vorderen Reihen gefüllt. Die bis dato wohl ziemlich unbekannte Nadia lieferte eine solide und qualitative Show ab. Ihre Stimme war gewaltig, die Fans honorierten es mit starkem Applaus und dichter werdenden Reihen. 

Nadia bedankte sich überschwänglich bei den Stereophonics für das Engagement während der kompletten Europa-Tour und erkannte treue Fans in den ersten Reihen wieder, die sie bereits auf vorausgegangenen Konzerten gesichtet hatte. 

Bis 20:30 Uhr spielten Nadia und ihre Band, das Publikum war tatsächlich ein wenig angeheizt und aufgetaut. Dies wurde allerdings durch die 30-minütige Umbaupause mit eher nerviger Musik aus der Konserve wieder zunichte gemacht. 


Pünktlich um 21:00 Uhr traten dann endlich die Stereophonics auf die Bühne und Sänger Kelly Jones legte direkt mit dem 19 Jahre alten Klassiker Mr Writer los. 

Die Stimmung war vom ersten Moment an toll, die Phonics haben dankbare Fans! Das Alter lag geschätzt bei 40plus, es dürften kaum neue Fans dabei gewesen sein. Die Textsicherheit der Fans fokussierte sich ganz klar auf die früheren Songs... Das Publikum war optisch bunt gemischt, aber die Stimmung untereinander war sehr gut, man hielt Plätze für Getränkeholende frei und nahm Rücksicht aufeinander. 

Ein wenig wunderlich kam die Weihnachtsbeleuchtung über der Bühne daher, aber man gewöhnte sich schnell an dieses Bühnenbild. 

Direkt im Anschluss ging es ohne große Worte weiter mit dem 2005er Hit Superman. Beim darauffolgenden Geronimo beeindruckte dann ein Saxofon-Solo. 

Mit Maybe tomorrow dann ein weiteres Highlight. Dieser Song wurde erst einmal von Kelly alleine mit seiner Gitarre eingeleitet, ausklingen durfte er später durch den Gesang des Publikums. 

Der 22 Jahre alte Song Hurry up and wait war einer der Oldies des Abends und nicht ganz so bekannt, bevor dann bei Have a nice Day wieder jeder mitsingen konnte, und wenn es nur „babada-bababadada“ war. 

Mit Bust this Town wurde anschließend der erste Song des neuen Albums Kind angestimmt. Recht spät, wenn man bedenkt, dass es sich um die Kind-Tour handelt. Aber natürlich machte keiner der Fans den Eindruck, es sich anders gewünscht zu haben. Insgesamt wurden sechs Songs vom neuen Album gespielt, wobei ich den Eindruck hatte, dass die Stimmung bei Don't let the Devil take another Day am besten war. 

Mr and Mrs Smith war der erste Song, zu dem Kelly ein paar Worte verlor, er erklärte den Fans den Inhalt. Überhaupt war er recht wortkarg. Die häufigste Interaktion mit dem Publikum bestand darin, ein paar Mal zu lächeln und die Fans zum Klatschen und Mitsingen zu animieren. Positiv fiel mir auf, dass das Publikum immer wieder für längere Augenblicke angeleuchtet wurde und somit auch für die Band gut zu sehen war, worüber sich vor allem Bassist Richard Jones zu freuen schien. Jamie Morrison durfte sein ganzes Können bei einem Schlagzeug-Solo zeigen und wurde gebührend beklatscht. Die anderen Bandmitglieder blieben eher unauffällig. 

Auch zum späteren Song Elevators gab es noch ein paar erklärende Worte von Kelly. Außerdem erzählte er uns, dass er die Songs für sich selber schreibt und sie uns anschließend präsentiert. Wer hätte das gedacht? 

Ein wenig enttäuscht war ich von einem meiner Liebslingshits, Graffiti on the Train. Irgendwie kam live die ganze Tragik des Songs nicht so gut herüber... 

Nachdem dann einige ruhige Songs das Publikum wieder ein wenig herunter kühlten, nahm das Konzert mit Just looking wieder volle Fahrt auf. Es folgte I wanna get lost with you und man hatte den Eindruck, dass nun auch der letzte Bewegungs-Verweigerer Spaß bekam. Das Konzert endete mit Local Boy in the Photograph, dem Oldie von 1997 - und die Halle kochte! Auch Kelly sah man nun deutlich die Anstrengung an, als er mit seinen Kollegen winkend von der Bühne ging... Erstaunlicherweise ließen sich die Stereophonics gar nicht lange bitten und kamen sehr zügig für ihre Zugaben zurück auf die Bühne. Die Stimmung ließ sich tatsächlich noch steigern, mit C'est la Vie und dem abschließenden Dakota, das als Zugabe nie auf einem Phonic-Konzert fehlen darf, konnte man es spätestens jetzt schon als Konzert des Jahres bezeichnen! 

Nach diesen zwei Zugaben gingen Kelly und seine Band um 22:50 Uhr von der Bühne, nicht ohne dankend ihre Plektrons und Setlists ins Publikum zu werfen. 

Während Nadia Sheikh sich am Merchandising-Stand präsentierte, machten sich die Stereophonics vermutlich schon auf den Weg zu ihrem direkt hinter dem Carlswerk parkenden „Phoenix Bussing Setra S431 DT“, da sie nun eine Nachtfahrt nach München vor sich hatten... 

Die Songs wurden flott durchgespielt, leider gab es in Köln nur 22 davon. Das Highlight der Tour war bisher wohl Berlin mit 25 Songs. Aber schön, dass die Setlist jedes Mal ein wenig variiert wird, vor allem für die mitreisenden Fans! 

Ein kleiner Wermutstropfen war die Abfahrt aus dem Industriegebiet. Da parallel das vom Radio präsentierte Konzert von Lewis Capaldi im Palladium zu Ende ging, entstanden lange Staus in alle Richtungen... Aber so konnte ich ganz in Ruhe in den neuen Erinnerungen schwelgen, ohne direkt über die dunkle Autobahn gen Heimat donnern zu müssen. Und ich merke auch bei dem Album Kind wieder einmal: Meine Begeisterung kommt langsam...aber sie kommt!




Montag, 3. Februar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 3 au 9 février 2020

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Très fort le programme de cette semaine ! Supergrass, Devendra Banhart, Angel Olsen (photo de 2013 par Oliver Peel ©), Richard Dawson et Explosions In The Sky côté international, Requin Chagrin, Jaune, Marie Klock, Gatha et plein d'autres côté français, ça promet !



03: Tamaryn, La Boule Noire
03: Thomas Fersen, La Cigale
03: Dick Annegarn, Pan Piper
04: Supergrass, Casino de Paris
04: Alex Rossi, Point Ephémère
04: Olybird, Naneh, Marjane Ténéré, Mandarina, La Dame de Canton
04: Hibou, Hilldale, Twirrl, Supersonic
05: We Hate You Please Die, Boule Noire
05: Elia, Pop-up du Label
05: Purple Pilgrims, L'International
05: Le Baiser de la sorcière et d'autres, Café de Paris
05: Devendra Banhart et Vetiver, Salle Pleyel
06: Gonthier invite Fictions au Théâtre La Flèche
06: Requin Chagrin, Boule Noire
06: Carte Contact et Marie Klock et Modgeist, Espace B
06: Rasta, Pointe Noire, Disorientations, Supersonic
06: David Sztanke, Air India, Café de la Danse
06: Chien Noir et Chine Laroche, Trois Baudets
07: Gatha et Mélie Fraisse, L'Entrepot
07: Jaune et Bumpy, FGO-Barbara
07: Digitalism, Gaité Lyrique
07: Gasoline, Bleu Reine, For, Olympic Café
08: Angel Olsen et Hand Habbits, La Cigale
08: S2 E10: Beds are burning-concert de soutien: la faune australienne, La Pointe Lafayette
08: Richard Dawson et Eric Chenaux, Petit Bain
08: Hommage à Rowland S. Howard, La Maroquinerie
08: Gurr et Marie Klock, Supersonic
08: Daft/ RawDog/ The Gentlemen Of Leisure, Olympic Café
09: King Khan's Louder Than Death, La Maroquinerie
09: Blondine Morrisson, Dock B, Pantin, 15h
09: Explosions In The Sky, La Cigale

Montag, 27. Januar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 27 janvier au 2 février 2020

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Semaine bien chargée avec quelques groupes prestigieux, mais comme souvent c'est une formation indé qui m'attire le plus: les français En Attendant Ana avec leur shoegaze irrésistible chanté en anglais  le 1 février à la Boule Noire !





27: Pomme, La Cigale
27: Real Estate en showcase chez les Balades Sonores, sur inscription
27: Poupie, Le Pop-up-du Label
28: Guillaume Marietta, Music On Hold et Amour Courtois, Quai de Bourbon
28: Alice et Moi, La Cigale
28: The Lawrence, La Maroquinerie
28: Gender Roles et Sad Boys Club, Supersonic
28: Megadeth et d'autres, Le Zénith
28 et 29: Stereophonics, Olympia
29: Beacon et Acid Adore, Supersonic
29: Vanille, Hasard Ludique
29: Lapsley, Boule Noire
29: June And The Jones, Elisa Era, Film Noir, Les Étoiles
29: Rendez-Vous + The KVB, La Cigale
29: David Lafore, Théâtre Thénardier, Montreuil
30: Johnny Mafia, Supersonic
30: Slipknot, Bercy
30: Lea Paci, Café de la Danse
30: Editors, Salle Pleyel
30: Mira Cétii + Verdée, Les Trois Baudets
31: Club LFSM avec Kate Davis, Melissa Kassab, Le 1999
31: Aitch, Boule Noire, complet
31: Les Cop(!)ines et La Mantique, Café de Paris
31: Acid Arab, Elyséé-Montmartre
31 et 01/02: Sunn O- La Gaité Lyrique
31: Tristen, Le Zèbre
31: Ider et Art School Girlfriend, Pont Ephémère
31: Tindersticks, Salle Pleyel
31: Marble Arch, Supersonic
31: Acid Cyprine, Espace Renaudie, pièce de théâtre
31: Soirée Fauchage Collectif avec It It Anita et plein d'autres
01: En Attendant Ana, La Boule Noire
01: Bill Pritchard et Frédéric Lo, Life Is A Minestrone, concert en appart



Montag, 20. Januar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 20 au 26 janvier 2020

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Beaucoup plus de concerts cette semaine, la saison est lancée ! Puis déjà deux festivals indépendants aussi, avec "Au Fond de l'Hiver" (avec entre autres Pauline Drand, photo), puis le mythique "MoFo" (même si ce n'est pas aux Mains d'Oeuvres).



20: Aries, Boule Noire
20: Miët, Supersonic
21: Leopardo, Belmont Witch, Pop Crimes, Espace B
21: Isaac Delusion, La Cigale, complet
21: Keane, Olympia
22: Cocoon, Trianon
22: Merry Jeann, FGO-Barbara
22: Eloise Decazes & Eric Chenaux, Pauline Drand, Nick Wheeldon, Espace B, Festival Au Fond de l'Hiver
22: Belle Arche Lou et Watt, Café de Paris
23: Videoclub, La Maroquinerie
23: The Proper Ornaments, showcase chez Comets Café, 18h, 
23: Marine Williamson, showacse chez Walrus
23: Pharcyde, Petit Bain, complet
23: Common Holly et Raoul Vignal et Victor's Joy, Espace B, Festival Au Fond de l'Hiver
23: Two Door Cinema Club, Olympia
23: Itinérance, rue des Rosiers (MoFo Festival) avec Kouyate-Nerman, Kim Giani et Love
24: Erased Tapes, La Gaité Lyrique
24: Grand Bal au Sultan (MoFo Festival) avec Balladur, Ellah a. Thaun et d'autres
24: Theo Hakola, Walrus
24: Carte Blanche à Vendège, Café de Paris
25: Lower Dens, Boule Noire
25: Lee Fields & The Expressions, Elysée-Montmartre
25: Etienne Daho, Olympia
25: Queen of The Meadow, Life is A Minestrone
25: Apollo Noir, Hyperculte et d'autres (MoFo Festival), La Station-Gare des Mines
26: Beak, Vox Low, Abschaum, La Machine du Moulin Rouge



Dienstag, 14. Januar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 13 au 19 janvier 2020

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Encore assez peu de concerts à Paris cette semaine et ça se joue essentiellement dans des toutes petites salles. Coup de cœur de la semaine: le surprenant Ariel Ariel (photo archive) et Blumi (projet de la sublime Emma Broughton) au Café de Paris




14: Clara Ysé, Boule Noire
14: Lispector et Ventre de Biche, Point Ephémère
14: Marc Desse et Torrent d'Amour, International
15: UK Subs, Petit Bain
15: Free, Delancey, The Dharma Jerks, Supersonic
16: Verso et Marie Klock, 1999
17: Alex Beaupain, Trianon
17: Gatha, Trois Baudets
17: Ariel Ariel et Blumi, Café de Paris
17: Videoclub, La Maroquinerie
17: Subtle Turnships et Eva Brain, La Pointe Lafayette
18: Judah Warsky, La Bellevilloise
18: Nuit de la lecture avec Reading Wild, Maison de  la Poésie
18: Videoclub, Maroquinerie, complet



Samstag, 11. Januar 2020

Gudruns Konzerttipps

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Konzerte im Januar und Februar - eine kleine persönliche Vorauswahl.



Wooden Peak
16.01. Augsburg // Metzgerei
17.01. Bern // Café Kairo
18.01. Chur // Cuadro 22
20.01. Winterthur // Portier

Kliffs
16.01. Brüssel Les Ecuries van de Tram
21.01. Berlin, Prachtwerk (Mark solo concert)
29.01. Stein, TBA
30.01. Annecy, Le Brise Glace
31.01. Luzerne, Neubad
01.02. Köln, Gloria opening for Wallis Bird
02.02. Karlsruhe, Tollhaus opening for Wallis Bird
03.02. Karlsruhe, House show

04.02. Bayreuth, Sübkültür
06.02. Berlin, Maze Berlin album release show!
07.02. Magdeburg, Moritzhof Fest
15.02. Darmstadt, Klangkantine Studios



Dekker
19.01. Maienfeld, House concert
23.01. München,
27.01. Lübeck, Tonfink
28.01. Dresden, altes Wettbüro
29.01. Chemnitz, Aaltra
30.01. Göttingen, Nörgelbuff
31.01. Fürth, Kunstkeller 027
01.02. Lindau, Kleines Zeughaus

Common Holly
22.01. Brüssel Botanique/Witlof Bar
23.01. Paris Espace B
25.01. Antwerpen Trix
26.01. Jena Trafo
27.01. Berlin Schokoladen
29.01. Groningen Vera
30.01. Trier Exhaus show
01.02. Baden One of A Million Festival
02.02. Offenbach Hafen 2



Erja Lyytinen
31.01. Bremen / KITO
01.02. Münster / Hot Jazz Club
02.02. Bonn / Harmonie
05.02. Erfurt / Museumskeller
06.02. Eppstein / Wunderbar Weite Welt
07.02. Hamburg / Downtown Bluesclub
12.02. Fürth / Kofferfabrik
13.02. Oberhausen / Zentrum Altenberg
14.02. Luxemburg / Brasserie Wenzel
15.02. Rutesheim / Uhlenspiegel
 


Moddi
02.02. Fachwerk Gievenbeck, Münster
03.02. Franz K, Reutlingen
04.02. Folks! club, München
05.02. Schon schön, Mainz
06.02. Feinkost Lampe, Hannover
09.02. Artheater, Köln
10.02. Badehaus, Berlin
11.02. Nochtspeicher, Hamburg
12.02. UT Connewitz, Leipzig
15.02. Chelsea, Wien

Erica Russo

03.02. Anton am Alberg
05.02. Innsbruck
06.02. Tübingen
07.02. Karlsruhe
08.02. Paris

Kontakt: ericarussomusic@gmail.com


Emma Hill
04.02. Hamburg | Deichdiele
05.02. Jena | Cheers Jena
07.02. Immendingen | Gloria
08.02. Sempach | Im Schtei (CH)
10.02. Lübeck | Tonfink
11.02. Berlin | Bar BaBu
12.02. Hamburg | Komm Du
13.02. Kiel | Prinz Willy
14.02. Bremen | Arberger Hof
15.02. Köln | Lichtung
16.02. Gundelfingen | Kulturgewächshaus Birkenried
17.02. München | Fox Bar
18.02. Nürnberg | Ludwigs Bar
20.02. Klagenfurt | Wohnzimmer
21.02. Wien | Sofar Sounds
23.02. Berlin | Art Stalker
 


Emily Jane White
04.02. Kortrijk Pand.A
05.02. Düsseldorf Cassette
06.02. Strasbourg La Laiterie
27.02. Frankfurt Nachtleben
28.02. Wiltz at Prabbeli
29.02. Tübingen Sudhaus

Black Sea Dahu
05.02. Esslingen Dieselstrasse Kulturzentrum
06.02. Übersee Freiraum Übersee
07.02. Annaberg Alte Brauerei e.V.
08.02. Darmstadt Bedroomdisco
10.02. Münster Pension Schmidt
11.02. Langenberg KGB Kultur.Güter.Bahnhof
12.02. Bremen Pusdorf Studios
13.02. Leipzig UT Connewitz
14.02. Lauenau Kesselhaus Lauenau
15.02. Altlandsberg Buchholz Saloon
16.02. München Milla



Pollyanna
05.02. Tübingen @ Cafe Haag
06.02. Stuttgart @ Wohnzimmerkonzert
07.02. Soultz @ Médiathèque
22.02. Wuppertal @ Zweistein
24.02. Düsseldorf @ Mosaik
25.02. Bochum @ Neuland
26.02. Berlin @ Schokoladen
27.02. Wildemann @ YogaZentrum
01.03. Leipzig @ FrauenKultur
19.03. Düsseldorf @ Hühnerstall

Kevin Devine
05.02. Köln die Wohngemeinschaft
06.02. Hamburg Hebebühne
07.02. Berlin Silent Green
08.02. München Heppel & Ettlich
09.02. Wiesbaden Kesselhaus
10.02. Köln die Wohngemeinschaft
 


Linebug06.02. Lehmbruck Museum, Duisburg
07.07. Café Wie im Himmel, Düsseldorf
08.02. Kulturcafe Lichtung, Köln
09.02. Reinighof Bruchweiler-Bärenbach
11.02. Cafe Einstein Emden
12.02. Weltempfänger Backpacker Hostel & Café, Köln
14.02. Kulturcafé M, Dohna
15.02. Wort & Klang, Zeitz
16.02. Franzenshof Pössneck Pössneck
20.02. Cafe restaurant Hahn, Fritzlar
21.02. Kaffeeschuppen, Halle
22.02. Zweistein Wuppertal
24.02. Mosaic, Düsseldorf
26.02. Art House, Duisburg
27.02. Am WebEnd , Kaiserslautern
28.02. Café Erika, München
29.02. KISS, Freiburg


Efterklang
10.02. Berlin Admiralspalast
11.02. Leipzig Werk 2
12.02. Frankfurt Mousonturm
13.02. Müchen Muffathalle
14.02. Wien Gasometer
25.02. Hannover Pavillon
26.02. Amsterdam Muziekgebouw
27.02. Köln Gloria
28.02. Brüssels Cirque Royal
02.03. Paris, Trabendo
03.03. Luxembourg, Rotondes
04.03. Zürich, Mascotte
05.03. Lausanne, Les docks
 

Afenginn
12.02. Bremen Sendesaal Bremen
13.02. Berlin Kesselhaus & Maschinenhaus (Kulturbrauerei)
14.02. Bielefeld Bunker Ulmenwall
15.02. Leipzig UT Connewitz
16.02. Dresden Kleines Haus
21.02. Frankfurt Brotfabrik
22.02. Magdeburg Moritzhof

Dienstag, 7. Januar 2020

Les concerts de la semaine à Paris du 6 au 12 janvier 2020

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C'est encore très calme à Paris, seulement les petites associations sont déjà dynamiques et entreprenantes et proposent des concerts indés dans les petites salles de la capitale. L'occasion de faire des découvertes ! Je conseille Louise Thiolon.





09: Théorie du Glav + Astrophore, Zorba Belleville
10: Dominique Dalcan, Le 104
10: In Bear Suits et Acteur Sensible, La Pointe Lafayette
10: Margot Cavalier, Le Charlie
11: Gonzai Night, La Maroquinerie avec The Villejuif Underground
11: Dominique Dalcan, Le 104
11: Fleur Offwood et Cassidy Sacré, La Pointe Lafayette
11: Marjolaine Karlin + Louise Thiolon, Café de Paris
11: Soirée de soutien à la Mécanique Ondulatoire, Espace B

Freitag, 3. Januar 2020

Platten des Jahres 2019 von Oliver Peel

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Wir sind zwar alle Konzertfreaks hier, hören aber ab und zu auch mal gerne Platten. In diesem Jahr gab es wieder erfreulich viele gelungene Alben, meine Prioritäten liegen weiterhin auf Folk und French Pop. Durchnummerieren konnte und wollte ich diese Liste nicht, das schien mir zu willkürlich. Ich mag all diese unten erwähnten Alben, habe mir aber dennoch vorbehalten, eine Nummer 1 zu küren. Sie geht an die Neuseeländerin Tiny Ruins, die ihr Album sowohl mit Band als auch solo eingespielt hat. Beide Versionen sind sehr gelungen.






Album des Jahres: Tiny Ruins- Olympic Girls



- Rachael Dadd-Flux
- Daniel Knox- I Had A Wonderful Time
- Emma Russack (Official)- Winter Blues
- Baptiste W. Hamon- Soleil, soleil bleu
- Robi Chloé Robineau- Traverse
- Joseph Fisher- Chemin Vert
- Alma Forrer- L'année du loup
- Mount Eerie et Julie Doiron Lost Wisdom pt.2
- Pomme- Les Failles
- River Into Lake- Let The Beast Out
- Cléa Vincent- Nuits Sans Sommeil
- Bill Callahan- Shepherd In A Sheepskin Vest
- Emily Jane White- Immanent Fire
- Purple Mountains- self titled
- James Yorkston- Route To The Harmonium
- Michelle Blades- Visitor
- RICHARD DAWSON- 2020
- Jessica Pratt- Quiet Signs
- Michael Kiwanuka- Kiwanuka
- Weyes Blood- Titanic Rising
- O - Olivier Marguerit- A Terre
- Shannon Wright- Providence
- Wilco- Ode To Joy
- Aldous Harding- Designer
- The National- I Am Easy To Find
- Big Thief- U.F.O.F.
- DIIV- Deceiver
- Charlène Darling-Saint Guidon
- La Féline- Vie Future
- Orouni- Partitions
- Nick Cave- Ghosteen
- Damien Jurado- In The Shape Of A Storm
- Cate Le Bon- Reward
- Shannon Lay-August

Donnerstag, 2. Januar 2020

Platten des Jahres 2019 von Gudrun

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Ein für mich eigentümliches Musikjahr 2019 ist zu Ende gegangen. Es sah erst aus, als würde mir keine schöne Musik beschert und dann hagelte es ab Mitte des Jahres Hammermusik. Ich gruppiere das für mich logisch und ohne Reihenfolge so:


Im Januar und Dezember fielen mir zwei Hammeralben "aus dem nichts" in den Schoß - absolute Neuentdeckungen, die mich aber ganz und gar überzeugen konnten:





Wie fast immer brachte der Winter Sale von anost einen neuen Ohrwurm, der diesmal etwas außerhalb meiner Komfortzone liegt:



Es gab ganz schön viel Musik, die ich im Entstehen sehr lang begleitet habe, zum Teil schon über Jahre live gehört und geliebt hatte und die nun endlich und (zum Glück durchweg) wundertoll erschienen sind:








Alben, die ich letztes Jahr schon toll fand, die aber erst 2019 offiziell erschienen sind:



 
Gleich drei Alben aus dem Umfeld der wunderbaren Josienne Clarke:

Pica Pica: Together & Apart






Wunderbare und überraschend neue Alben von Lieblingen:














Konzerte des Jahres 2019 von Gudrun

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In Zahlen ausgedrückt waren es 39 Klubkonzerte und 12 Konzerte im Rahmen von zwei Festivals (in Storkow und Dresden). Gemerkt haben die Leser:innen des Konzerttagebuchs davon nicht so viel, wieder sind viel zu wenige Berichten (ganze 4) im Moment fertig und veröffentlicht... 

(c) Zippo Zimmermann
Drei neue Ortsnamen (Baden-Baden, Erfurt und Ottersweier) tauchen in der Übersicht auf neben den mir lieb gewordenen. Keine echten Auslandsreisen, denn Strasbourg und Zürich kann man von Karlsruhe aus nicht zählen... Ich schätze mich besonders glücklich, dass ich eine erstaunlich lange Liste an ersehnten Konzerte erleben durfte, z.B. endlich mal wieder Wooden Peak in wunderbarer Atmosphäre, Chantal Acda mit Distance, Light and Sky an einem Lieblingsort, zweimal Olafur Arnalds an tollen Orten, wobei es in Frankfurt noch ein Sondergeschenk gab mit Lisa Morgenstern als Support. Dann Dear Reader (Duo) in Bestform ganz intim; und nach so vielen Jahren endlich wieder Soap and Skin - einfach wunderbar. 
 

Es wurde eine Einladung angenommen, die ich 2018 am Rande des Sound of Bronkow ausgesprochen hatte und das hat neben einem wunderbaren Sommerkonzertabend schon einige magische Randerlebnisse beschert und verspricht für 2020 viel Schönes.  Außerdem klappte es endlich mal wieder mit dem Alinae Lumr Festival und mir. Und das war ganz und gar herrlich mit wunderbarer Musik und wunderbaren Begegnungen. Auch das Sound of Bronkow in Dresden war wieder ganz und gar magisch. Außerdem konnte ich endlich mein Weihnachtskonzert mit Arstidir erleben - dieses Jahr in Zürich. Also ein reiches Konzertjahr.


Es war schön, einige Konzerte in Begleitung zu erleben (legendär wird wohl die Sauna im Grünen Baum in Ottersweier (OT Hatzenweier) bleiben, wo wir zu dritt hinfuhren, um dort dann noch einen aus unserem Club der Verrückten zu treffen), Sommerkonzerte mit meinen Schwestern (besonders der neuseeländische Abend mit Lydia Cole bei mir), wieder das Sound of Bronkow Musikfestival in Dresden mit lieben Freunden und drei Abenteuer-Reisen mit Gabriele nach Frankfurt, Ottersweier und Baden-Baden. Get well soon in Frankfurt und Pantéon Rococó in Karlsruhe mit meiner Tochter. Und einen überraschend in den Schoß gefallenen und rundum gelungenen Sonntag mit Trio Coucou und Micha in Karlsruhe. Das Treffen mit den lange vermissten Stuttgarter Konzertverrückten bei Amanda Palmer im Konzerthaus.
 

In Hamburg war ich leider nicht, obwohl ich Karten für die Elbphilharmonie hatte und mich sehr auf Lisa Morgenstern und Efterklang gefreut hatte. Und Berlin fehlt dieses Jahr ganz.
 

Konzertreisen 2019 (Konzerte/Anfahrten insgesamt)
Baden-Baden    1
Darmstadt    1
Dresden    7/2
Erfurt    1
Frankfurt    2/2
Karlsruhe    27
Ottersweier    1
Storkow    6/1
Strasbourg    1
Stuttgart    1
Weimar    2/1
Zürich    1




In Karlsruhe gab es 45 Wohnzimmerkonzerten, davon 6 bei mir. Eine neue herrliche Bühne wurde uns entdeckt. Wir haben ein paar tolle Sachen - zum Teil recht kurzfristig gestemmt und konnten uns dabei wunderbar aufeinander verlassen. Wir haben lieb gewordene Gäste wie Zoe Boekbinder und Pollyanna zum Teil an vier unterschiedlichen Orten in Karlsruhe veranstaltet. Mir bleiben daneben besonders Hund, Wendy McNeill und Lydia Cole in Erinnerung. Und Facteurs Chevaux im November.


Die für mich eindrücklichsten Konzerte in chronologischer Reihenfolge:

Distance, Light and Sky, 15.02. in Dresden
Olafur Arnalds und Lisa Morgenstern, 05.03. in Frankfurt
Dear Reader, 29.03. in Karlsruhe
Soap and Skin, 19.04. in Strasbourg
My Sister Grenadine, 10.05. in Darmstadt
Bergen, 08.06. in Karlsruhe
Yippie Yeah, 28.06. in Karlsruhe
Loch Lomond, 30.06. in Ottersweier
Wendy McNeill, 24.07. in Karlsruhe
Get well soon, 13.08. in Frankfurt

Kliffs, 23.08. in Storkow und 31.08. in Dresden
Alin Coen, 24.08. in Storkow
Garda, 30.08. in Dresden
Lily among Clouds, 31.08. in Dresden
Lydia Cole, 29.09. in Karlsruhe
Trio Coucou, 09.11. in Karlsruhe



Aus unserem Archiv:
Gudruns Listen

Mittwoch, 1. Januar 2020

My Year In Lists: meine Konzerte des Jahres (Christoph)

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2019 ist vorbei. Musikalisch war das Jahr deutlich besser als nicht-musikalisch.  Ich habe im vergangenen Jahr 68 Club-Konzerte und 20 komplette Festival-Auftritte gesehen (beim Maifeld-Derby und beim Indietracks). Wie immer nicht in der Wertung sind Dinge, die ich (mit-)veranstaltet habe, u.a. die acht fantastischen Bands beim Cologne Popfest (Brideshead, Night Flowers, Close Lobsters, Evripidis, The BV's, The Lodger, Comet Gain, The Primitives). 

Meine besten 15 Konzerte des Jahres 2019:

15: Tomberlin, Maifeld Derby, 15.06.19

Eines dieser Konzerte, bei dem man nichts erwartet, das auf dem Papier ganz nett klang, das dann aber umwerfend gut wurde. Sarah Beth Tomberlin spielte auf dem Parcours d'Amours und war für mich trotz der Konkurrenz der beste Auftritt beim 19er Maifeld-Derby!


14: Martha, Wiesbaden, 09.04.19


Martha habe ich 2019 dreimal gesehen. Obwohl der speziellste Moment beim Indietracks stattfand (ein Allo-Darlin'-Cover), war das erste Konzert mein bestes. Daß Martha eine grandiose Liveband sind, weiß man. Das hat sich immerhin auch bis nach Hamburg zum Grand Hotel van Cleef rumgesprochen, die das Booking für die Punk-Band aus Durham übernommen haben. Was toll ist, denn es garantiert mehr Martha in den nächsten Jahren.


13: Lingby, Köln, 21.02.19

Endlich mal wieder meine Kölner Lieblinge Lingby! Die Band hatte kurz vorher eine neue, fantastische, vor allem aber sehr persönliche Platte veröffentlicht, die den Tod eines geliebten Menschen verarbeitet. Im Artheater spielten Lingby Silver Lining live - und es war ergreifend und wunderschön. Wer die Platte noch nicht haben sollte, muß das wirklich nachholen, die gehört in jede 19er Bestenliste!

12: Bikini Kill, London, 10.06.19

Der Tag war ekelhaft verregnet und nahm uns alle Lust, vor dem Konzert irgendetwas Sinnvolles in London zu machen. Vermutlich wäre der Abend in dieser Liste deutlich weiter vorne (obwohl da noch so viel Tolles kommt), das Drumherum gehört aber bei mir leider auch immer dazu. Aber hey! Bikini Kill! Das Konzert war fantastisch und natürlich so viel mehr als ein Abhaken eines Namens auf der Legend-Watching-Liste.

11: The Spook School, Indietracks, 27.07.19


Mein letztes Spook-School-Konzert. Die Band aus Glasgow, die immer wieder auf dem Indietracks (und auch zweimal in Köln als Support) gespielt hat, hatte einige Monate vorher ihre Abschiedsrunde bekanntgegeben. Auch wenn ich zu gerne beim letzten Auftritt in Glasgow gewesen wäre, war das Konzert beim Indietracks ein würdiger Abschluß! Es gab ein eigens dafür komponiertes Lied, es gab Martha mit einem Gastauftritt, es gab Tränen und sehr viel Rührung. Und es gab all die großartigen Songs, die die vier Spookies uns hinterlassen.


10: Hutch Harris & Woog Riots, 28.09.19

Zwei Support-Bands bloß, darauf gebe ich aber nichts. Die Woog Riots sind immer wundervoll und gehören in jede Bestenliste, besonders an diesem Abend war der zweite Support Hutch Harris, der ehemalige Sänger der Thermals. Hutch spielte ein akustisches Thermals-Konzert (mit etwa 60 Liedern auf der Setlist), ergänzt durch seine Solo-Platte, die bisher nur auf CD erschienen ist. Für mich hochgradig Thermals-Süchtigen war das Konzert eine sehr gute Ersatzdroge.


09: The BV's, Indietracks, 28.07.19

Die BV's haben 2019 endlich beim Indietracks gespielt! Ein halbes Jahr vorher waren sie beim Cologne Popfest und begeisterten da das "Fachpublikum". Wenn man die Geschichte der Band kennt (Josh aus Cornwall und Fred aus Augsburg lernten sich bei Freds Auslandssemester kennen und fingen da an, gemeinsam Musik zu machen), würdigt man die brillanten Platten und Konzerte der BV's noch einmal mehr. Die BV's sind eine der Bands, die sich in den 10er Jahren am meisten in mein Herz gespielt haben.


08: Night Flowers, Ex-Vöid & Foundlings, London, 31.10.19

Noch so ein Schwung Popfest-Bands! Night Flowers spielten 2019 beim Cologne Popfest, einer unserer wichtigsten Wünsche beim Booking. In London an Halloween, am geplanten Brexit-Datum stellten Night Flowers ihr neues Album (wundervoll!) vor, es gab Kostüme, es gab einen Wahrsage-Automat, es gab Preise, es gab Fortune-Teller-Fische, es gab zwei fabelhafte Supports (Ex-Vöid und Foundlings, die beim nächsten Cologne Popfest spielen werden) und es gab unendlich viele umwerfend gute Lieder!


07: Desperate Journalist, Münster, 11.05.19

Desperate Journalist sind eine von drei Bands, die ich 2019 dreimal gesehen habe (die Blood Red Shoes und Martha sind die anderen). Daß ich DJ abgöttisch liebe, habe ich das ein oder andere Mal schon verraten, daran hat sich 2019 nichts geändert. Beim Indietracks sah ich sie leider nicht wieder, da sich Schlagzeugerin Caz verletzt hatte, dafür in Köln (co-veranstaltet) und bei einem ein wenig absurden Festival in den Niederlanden. Das beste Konzert war aber das im Gleis 22 in Münster. Desperate Journalist mit neuer (zusätzlicher) Live-Gitarristin Charley Stone (u.a. Salad) waren phänomenal gut und nutzen sich in meinem Live-Ohr keinen Deut ab!


06: Frankie Cosmos, Luxemburg, 12.10.19

Beim Indietracks hatte ich Frankie Cosmos nie gesehen (die Konkurrenz da...!), den Köln-Termin konnte ich nicht wahrnehmen, daher sah ich Frankie Cosmos in Luxemburg, in dem mir neuen tollen Club Rotondes. Frankie Cosmos sind eine fantastische Live-Band. Das Konzert war lang, das Publikum aufmerksam, das Set toll, es war ein wirklich sehr eindrucksvoller Abend! Nochmal werde ich Frankie Cosmos ganz sicher nicht verpassen!

05: The Vaselines, Aberdeen, 03.08.19 

Nach dem Indietracks (habe ich das jetzt eigentlich bei jeder Band untergebracht?) waren wir ein paar Tage in Schottland. Geplant waren in dieser Zeit Konzerte der Primitives und von Camera Obscura. Während wir unseren groben Reiseplan anpassten, da es rund um die Orkneys, zu denen wir eigentlich wollten, keine Hotels gab, und dabei auch nach Konzerten suchten, traute ich meinen Augen nicht. Die Vaselines, eine meiner großen Lieblingsbands, die aber fast nie spielt, waren für Aberdeen angekündigt. Obwohl es die Band seit den 80ern gibt und sie aus Glasgow ist, hatte sie noch nie in Aberdeen gespielt. Und obwohl sie bisher erst drei Konzerte in Deutschland gespielt haben (und davon zwei in Berlin), war es bereits mein sechstes Vaselines-Konzert. Und wie jedes war es musikalisch herausragend und dazu so unterhaltsam! Mich verbindet nicht viel mit Kurt Cobain, die gemeinsame Lieblingsband aber schon!

04: Adorable, London, 02.11.19

Als Pete Fij im März Solo-Konzerte in Deutschland spielte (ich konnte ihn in Köln und Montabaur sehen), spielte er Adorable-Lieder, machte aber mit keinem Kommentar irgendwelche Hoffnungen auf eine Reunion seiner Ex-Band. Den Gastgebern der Konzerte deutete er dagegen schon an, daß da etwas passieren werde. "Etwas" war die Korrektur des Bandendes, das alle Mitglieder als extrem unschön in Erinnerung hatten und das es neu zu schreiben galt. Also spielten Adorable in London noch einmal das letzte Konzert der Bandgeschichte, 25 Jahre nach dem letzten. Es war feierlich, wir waren im Shoegaze-Himmel. Stilvoller kann man alte Fehler nicht verbessern, well done!


03: Jetstream Pony, Indietracks (2), 28.07.19

Jetstream Pony hatte ich bei ihrem dritten Konzert überhaupt in Hamburg gesehen. Damals gab es noch kaum Lieder, es gab aber ganz viel Popkultur auf der Bühne und es gab eine Ahnung davon, wie großartig diese Band um Sängerin Beth Arzy (Aberdeen, Luxembourg Signal...) sein wird. Beim Indietracks spielten Jetstream Pony mit dem ausgeliehenen Schlagzeuger Hannes von den BV's auf der Indoor-Bühne und hatten einen extrem miesen Sound gemischt bekommen. Es war zum Verzweifeln. Das Indietracks wäre nicht das Indietracks, wenn es die Band nicht noch einmal hätte spielen lassen. Das zweite Konzert fand in der Kirche statt, klang brillant und war atemberaubend gut!


02: Ladytron, Stockholm, 31.05.19

Ladytron hatten ein bewegtes Jahr hinter sich. Die Finanzierung des neuen Albums (das toll geworden ist!) fiel mitten in die Pleite von Pledge Music, die Band musste darum kämpfen, die bereits fertigen Platten und CDs herauszubekommen. Vermutlich hatte sie daher auch kein Merch dabei, als sie in Stockholm in einem sehr hippen Club namens Kraken auftrat. Vieles an dem Abend war widrig, vor allem meine Konzertnachbarschaft, die Musik, die unendliche Coolness der Band, die Wahnsinns-Lieder ("einmal müssen wir 'Musik' abziehen") machten das aber wett. Ladytron sind leider so schwierig live zu sehen, ich würde am liebsten jedes Jahr eines ihrer Konzerte in meiner Top-5 haben!


01: Camera Obscura, Glasgow, 05.08.19

Das nächste unwahrscheinliche Comeback... Als Belle & Sebastian eine Indiepop-Kreuzfahrt ankündigten und Camera Obscura als Teil des Lineups auftauchten, war nicht klar (auch der Band nicht!), ob das Konzert einmalig sein würde. Nach dem Tod ihrer Keyboarderin hatte die Band alle Aktivitäten eingestellt. Sängerin Tracyanne hatte mir erzählt, sie könne nicht einschätzen, wie es sich anfühlen werde, wieder als Camera Obscura ohne Carey Lander auf der Bühne zu stehen. Das und die nicht schrecklich gute Livequalität meiner bisherigen CamObs-Konzerte waren keine guten Vorzeichen, wir wollten aber um nichts in der Welt eine der beiden Warm-Up-Shows vor dem Boot in Glasgow verpassen! Wir waren beim ersten, und es war atemberaubend gut! Natürlich spielte Careys-Tod eine große Rolle, die Band ging damit perfekt um. Und sie wirkte aufgeräumt, gut gelaunt, es wurde viel gelächelt. Und es war ein Best-Of einer Band, die nur Hits hat. Ich hatte mir gewünscht, ein gutes Camera-Obscura-Konzert zu sehen, ich hatte keinerlei Ahnung davon, wie gut es werden würde!


Außer Konkurrenz, weil eine komplett andere Sportart:

00: Björk, Esch-sur-Alzette, 16.11.19



Der Abend mit Björk gehört nicht in die gleiche Liga wie die Konzerte, die ich normalerweise sehe. Im Prinzip war das Konzert eine Oper, Operette oder ein Musical, wäre auch gesprochen worden und wären zwei der drei Begriffe nicht eklig besetzt. Es fing bei den Vogelstimmen an, die die Stunde vor dem Konzert beschallten, ging mit dem isländischen Chor weiter, der traditionelle Musik und Björk-Lieder sang, dann die Bühne, für diese Tour gestaltetet, die Kostüme, die Instrumente, die vielen kleinen Effekte. Im Prinzip war egal, welche Lieder Björk spielte, und genau deshalb kann man den Abend nicht mit meinen anderen Konzerten dieser Liste vergleichen.

2019 - Die besten Konzerte: von Dirk aus Mönchengladbach

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Die besten Konzerte 2019: (Dirk Langen)

10. The Murder Capital - Misty Fields Festival

Wahrscheinlich das nächste, große Indie-Ding 2020. Das Songwriting ist noch ausbaufähig, die Live-Qualitäten stimmen bereits. 

The Murder Capital - Live NL


9. Sports Team - Misty Fields Festival 

Wer Pavement und klassischen Indie-Pop mag ist hier goldrichtig. Mitreißende Songs und Spielfreude lassen einen staunend zurück. 



Sports Team - Kutcher Video

Jetzt gleich drei Konzerte vom diesjährigen, wirklich tollen Haldern Pop Festival, in beliebiger Reihenfolge:

8. Black Midi - 45 Minuten ohne Atempause. Ein wilder Ritt durch Genres und Tempowechsel, dem nicht leicht zu folgen ist. Aber nie zu verkopft oder anstrengend dargeboten.

Black Midi - KEXP Live

7. Fontaines D.C. - Ein tolle Platte haben sie ja abgeliefert, live wirken sie dagegen oft etwas fahrig und abwesend. Trotzdem nahmen sie das Zelt im Sturm. 

Fontaines D.C. - Boys in the better Land - Jimmy Fallon

6. Junius Meyvant - Ein bärtiger Schwede der den Soul neu kultiviert. Mit Bläsern und gesegnetem Songwriting. Ein echter Geheimtipp.

Junius Meyvant - Live KEXP

5. The National - Lowlands Festival

Viele kritische Stimmen in diesem Jahr können dieses Konzert nicht schmälern. Wenn die Band einen guten Tag erwischt, brechen immer noch alle Dämme. 



The National - Live Lowlands - Full Show

4. The Screenshots - Köln - MTC

Meine Lieblingsband aus Deutschland in diesem Jahr. Witz, Ironie und politisches Statement vermischen sich mit kurzen, knackigen Songs zu einem emotionalen Kellerkonzert in Köln. 

The Screenshots - Wir lieben uns....

3. Moonlight Benjamin - Lowlands Festival 

Düsterer Bluesrock aus Haiti mit einer schamanenhaften Sängerin. Eine Kombination aus Grace Jones und Nina Simone. Treibend und aufregend. 

Moonlight Benjamin - Live Toulouse - Pasay


2. L.A. Salami - New Fall Festival 

In einen weiß gestrichenen Museumsraum passt der L.A. Salami, der nicht nur Musiker sondern auch Künstler zu sein scheint. Immer wieder verändert er seine Sets und Songs und bringt selbst diesen tristen Ort zum Strahlen. 



L.A. Salami - Tiny Desk Concert - Live

1. Kate Tempest - Maifeld Derby 

Nach dem "Konzert" bleiben die meisten Menschen vor der Bühne einfach stehen oder verlassen das Zelt weinend. Der letzte Song "People`s Faces" ist ein Fanal. Was für eine Künstlerin, was für ein Konzert. 



Kate Tempest - People`s faces - Live Studio

Alle Fotos: Michael Graef

 

Konzerttagebuch © 2010

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