Mittwoch, 20. Juni 2018

Roger Waters - Köln - 11.06.2018

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Konzert: Roger Waters
Ort: Köln - Lanxess Arena
Datum: 11.06.2018
Dauer: 140 min
Zuschauer: 18.000 ausverkauft/bestuhlt



Es war ein fantastisches Konzert. Aber leider leben wir nicht mehr in einer Welt, in der Konzerte nur aus einer Bühne, Musikern und ein paar Scheinwerfern bestehen. 

Wäre also nur das reine Konzert zu betrachten, hätte ich mich nach der Zugabe wohl vor Freude summend langsam aus der Halle begeben und danach zu Hause glücklich eingeschlafen. So aber entferne ich pinke Konfettistreifen mit der auf Aufschrift "Resist" aus meinen Haaren und frage mich ernsthaft: "Was soll das ?"

Etwas möchte ich vorab aber klären: Wer jemals wieder behauptet, die Lanxess-Arena könne ja gar nicht "gut" klingen (bauliche Fehler etc.), der sollte seine Lieblingsband fragen, warum sie nicht mehr Geld für eine gute Anlage ausgibt. 

Schon 1989 klangen die Pink Floyd Konzerte (der anderen Fraktion) im Müngersdorfer Stadion wie Hallenkonzerte. Heute klingt die Arena wie die Philharmonie. 

Mehr als 20 PA Elemente schaffen einen unvergleichlichen Klang ohne sich schallmässig zu überlagern. Dafür ist aber auch der halbe Innenraum für das Mischpult abgesperrt. Die Bühne ist überraschend schlicht gehalten. Lediglich Instrumente der Band und eine riesige Leinwand sind zunächst zu sehen. 



Die Spots an der Decke sind mit einer Hand abzuzählen. Waters, wie zuletzt immer, in klassischem schwarzen T-Shirt, beginnt mit einem elegischen "Breathe" und einem donnernden "One of these days". Obwohl die DSOTM fast komplett gespielt wird, bleibt es bei dieser eigenartigen Zerstückelung bis zum Ende. 

Schließt man die Augen, oder wünscht sich in den oben erwähnten alten Konzertaufbau zurück, ist es ein perfekter Abend. Aber schon zu Beginn wird klar, was der eigentliche Downer sein wird. 

Politische Statements werden bei Konzerten meistens bejubelt. Oft sind alle einer Meinung, die Thesen  und Lösungen scheinen klar, mögen diese in diesem Moment noch so einfach sein. Hier aber wird ohne Sinn und Verstand ein Schreckens- und Foltervideo nach dem anderen präsentiert. 



Alles scheint hoffnungslos,  die Welt am Abgrund - dazwischen wie scheinheilig - zwei sich langsam berührende Hände als Zeichen der Versöhnung. Wie diese Annäherung zustande kommen soll bleibt leider unklar. 

Selbst in der Pause, unkommentierte Zitate auf der Leinwand und Sirenengeheul aus den Boxen. Es scheint, als hätte Roger Waters den Hass gegen sich selbst, der zu seinem Wall-Album führte, nun in einen Hass gegen alle und alles verdreht. Der Grund bleibt unklar. 

Des weiteren scheinen auch nur politisch weit entfernte Probleme das Ziel seiner Provokation. Bilder mit englischen Politikern konnte ich nicht ausmachen. Zum Abschluss des ersten Teils springen dann noch jüdische Kinder aus Köln in orangen Guantanamo-Anzügen und schwarzen Kapuzen auf die Bühne und tanzen. So wird auch noch der letzte unpolitische Song für Spielchen genutzt. 

Mir geht es hier in keinster Weise um eine Bewertung der aufgestellten Thesen. Alleine die Masse an Statements ist nicht greifbar. 

Nach der Pause übernimmt die Bühnenshow allerdings noch mehr das Kommando. Mit einem Pink Floyd würdigen, genialen Schachzug wird die Halle geteilt, qualmende Schornsteine steigen aus dem Nichts auf und erzeugen ein Nachbild des berühmten Animals-Albumcovers: der Battersea-Power Station Fabrik in London. 



Dazu serviert die Band zwei, fast 15-minütgie Tracks aus dem Album: "Dogs" und "Pigs". Gerade hier ist das Konzert musikalisch brillant, falls überhaupt jemand zur Bühne blickt. Die Songs klingen live unverbraucht und neu, die langen instrumenstalen Parts können sich entfalten und steigern sich jeweils zum großen Finale.

Es folgt der restliche DSOTM-Teil und als Höhepunkt erscheint eine hallengroße Pyramide aus Lasern incl. Prisma aus dem Nichts und überragt den Innenraum bis zu Hallendecke. Endlich ist die Leinwand schwarz und die Gänsehaut will nicht mehr weichen.



Danach legt sich Waters, (statt wie sonst mit "Mother" die erste Zugabe einzuläuten) lieber noch fünf Minuten verbal mit dem WDR und dem unterlassenen Sponsoring an und beendet dann mit einem Gang durch die Reihen und dem unzerstörbaren Klassiker "Comfortably Numb" den Abend. 

Wie stand es irgendwo anders sinngemäß: "...das Konzert war einfach viel zu gut um sich darüber aufzuregen..."

Lange wollte ich das auch glauben, doch das pinke Konfetti mit Parole am Ende...das ging gar nicht..."RESIST" ?!


Montag, 18. Juni 2018

Les concerts à Paris du 18 au 24 juin 2018

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3 festivals et la Fête de la Musique, la semaine s'annonce festive ! Il y aura des festivals pour tous les goûts: un festival plutôt grand public (Solidays), un autre plus pointu (36h de Saint Eustache) et une troisième très pointue et intimiste (Festival Walden). Et le 21 juin c'est La Fêté de la Musique. Pour ceux qui préfèrent les concerts individuels, il y a le grand retour de la talentueuse Le Prince Miiaou (photo archive par Oliver Peel©) le 20 juin au Pop-up du Label !




18: Ulrich Forman, Pop-up du Label
18: Hervé, Jaune et Séverin, La Loge
18: A Band Called E + Toro + Euro Milliard, Espace B
19: Faroe, Release Party, Olympic Café
19: Algo + Odds & End en showcase, Les Chaises
19: Kyrie Kristmanson et Estelle Meyer, Trois Baudets
20: Pomme, La Cigale
20: Le Prince Miiaou et Roma Luca, Pop-up du Label

20: Festival 36h Saint Eustache avec 
17h: Mohammed Lamouri
19h: Tample
20h: This Is The Kit
21h30: Yan Wagner
23h: Chapelier Fou
24: Chaton
1h: Uto
2h: Blow
3h: Grand Orgue, Thomas Ospital & Baptiste Magrave

21: Festival 36h Saint Eustache avec 
19h: Midget
20h Mathieu Boogaerts

21: Mustang, en Attendant Ana et d'autres, Supersonic
22: Aqua Roja, Pop-up du Label
22: Transbluency, Walrus

22: Festival Solidays avec entre autres Jain, Camille, Eddy de Pretto, Requin Chagrin, Nasser et Shame, Hippodrome de Longchamp

22: Festival Walden avec Jean-François Coen, Anne Gouverneur, Superbravo, Theo Hakola, FGO-Barbara

23: Festival Walden avec Tycho Brahé, Verone, Fontaine Wallace, Autour de Lucie, Petit Bain

23: Festival Solidays avec entre autres Django Django, Her, Feu! Chatterton, Romeo Elvis, Hippodrome de Longchamp

24: Festival Walden avec Askehoug, Angèle Osinski, Ravages, Baptiste W. Hamon, Petit Bain

24: Festival Solidays avec entre autres Therapie Taxi, The Kills, Two Door Cinema Club, Jungle, L'Imperatrice, Juliette Armanet, Clara Luciani, Hippodrome de Longchamp


Dienstag, 12. Juni 2018

Das besondere Festival: Maifeld Derby

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Das Maifeld Derby in Mannheim auf dem Maimarkt-Gelände vom 14.06. ist inzwischen (zurecht) fast ausverkauft. Da wir dem Festival aber von Anfang an unser Herz geschenkt haben, hier noch einmal der explizite Hinweis darauf, was es dieses Jahr zu bieten hat.




Letzte Ausfahrt zum Maifeld Derby !...Von einem "Horse with no name" wie bei America kann man nach so vielen Jahren und dem diesjährigen Line-Up nun wirklich nicht mehr sprechen.

Ab Freitag erwartet uns wieder eine variantenreiche Veranstaltung, die diesmal neben Musik, Steckenpferddressur, gutem Essen und tollem Wetter sogar mit einer Leinwand für die Fussball-WM punkten kann. Nicht, das jemand ernsthaft zugeben würde, diese auch (z.B. beim Deutschlandspiel) nutzen zu wollen. Dazu ist das Publikum einfach zu fachkundig.

Trotzdem wird es wahrscheinlich am Sonntag, vor dem Headliner EELS an der Leinwand kuschelig voll werden. Überhaupt, die EELS: Wenn es einen Grund alleine gäbe, das diesjährige Derby zu besuchen, er wäre gefunden.

Erstmals gönnte sich Sänger E eine vierjährige Auszeit in seiner nun schon langen Karriere. Auf Festivals in Deutschland war er immer nur sehr selten vertreten. Umso toller das Booking für Mannheim. Wer schon in die Setlist der ersten Auftritte gespickt hat konnte erkennen, das diesmal sogar ein fast lupenreines Best.Of der Eels geboten wird, auch mal was neuesnach Garagenrock, Streichern und Stonerrock-Variationen der Songs auf früheren Tourneen.



Über die anderen Headliner muss vorab nicht viel gesagt werden. Die Editors, Wombats, The Kills und Nils Frahm sind zwar öfter unterwegs, aber allesamt für ihre besonderen Live-Sets bekannt. 

Besonderes Augenmerk liegt ja beim Maifeld Derby eher bei den noch unbekannteren, neuen Bands. Die Webseite des Festivals bietet da zum Glück für fast alles eine Orientierungshilfe inclusive Videos und Band-Bios. 

Daher hier nur ein paar wenige Tipps von uns: Gus Dapperton pflegt zwar, nett gesagt, einen besonderen Modestil, kam aber beim holländischen Publikum am Wochenende des "Best Kept Secret-Festivals" schon bestens an.

Spannend auch die "Mercury Price"-Gewinner Young Fathers (deren politische Thesen sollen andere Kommentieren). Ilgen-Nur konnten viele bereits als Support von Tocotronic im Frühjahr erleben.

Außergewöhnlich auch die poppigen Geigenklänge von Sudan Archives (letztes Jahr schon mit Kurzauftritten beim New Fall Festival vertreten).

Weitere Durchstarter dürften der bisher noch sehr schüchterne Singer/Songwriter Lasse Matthiessen sein, rockiger wird es bei den spanischen Damen von Hinds, hier wird klassischer Indierock geboten.

Bleiben noch zwei ganz besondere Hinweise für den Freitag: Zum einen Rhye mit ihren zerbrechlichen aber ungemein fesselnden Songs und die Niederländer von Klangstof, die in ihrem Heimatland bereits alle Festivals durchgespielt haben, und in deren Musik es zwischen Zitaten von Radiohead bis Mogwai viel zu entdecken gibt..

Wir empfehlen daher dringend einen Besuch in Mannheim am Wochenende. Entspannter kann man einfach keine neuen und alte Helden bewundern.  



Tages-und Wochenendtickets sind hier noch erhältlich.

Aus unserem Archiv:
Alle Maifeld-Berichte der Vorjahre
Editors, Wiesbaden, 01.11.13
Editors, Wien, 08.10.13
Editors, Duisburg, 21.06.13
Editors, Paris, 14.12.09
Editors, Köln, 12.11.09
Editors, Haldern, 08.08.08
Editors, Melt!, 18.07.08
Editors, Reims, 30.05.08
Editors, Paris, 07.04.08
Editors, Krefeld, 14.03.08
Editors, Paris, 11.11.07
Editors, Köln, 08.11.07
Editors, Paris, 06.07.07
Editors, London, 17.06.07
Editors, Köln, 13.06.07
Editors, Paris, 26.08.06

Eels, Eindhoven, 24.06.14
Eels, Heerlen, 04.04.13
Eels, Heerlen, 20.06.11

Kat Frankie, Stuttgart, 06.07.13
Kat Frankie, Karlsruhe, 25.01.13

Lasse Matthiessen, Karlsruhe, 10.10.15 
Nils Frahm, Paris, 17.02.12
Nils Frahm
, Haldern, 14.08.10
Nils Frahm, Frankfurt, 06.08.10

The Kills, Paris, 13.11.11
The Kills, Paris, 06.04.11
The Kills, Paris, 20.03.11
The Kills, Frankfurt, 17.03.09
The Kills, Paris, 18.03.08

This Is The Kit, Reykjavik, 03.11.16
This Is The Kit, Haldern, 11.08.16
This Is The Kit, Düsseldorf, 05.11.13
This Is The Kit, Haldern, 09.08.13
This Is The Kit, Stuttgart, 27.07.13
This Is The Kit, Reutlingen, 26.07.13
This Is The Kit, Paris, 28.09.11
This Is The Kit, Paris, 17.09.11
This Is The Kit, Paris, 21.04.11
This Is The Kit, Paris, 06.02.11
This Is The Kit, Paris, 27.03.10
This Is The Kit, Paris, 03.12.09
This Is The Kit, Paris, 09.06.09
This Is The Kit, Paris, 11.03.09
This Is The Kit, Paris, 06.03.09
This Is The Kit, Paris, 26.03.08
This Is The Kit, Paris, 01.02.08

The Wombats, Köln, 16.04.11
The Wombats, Luxemburg, 28.03.08
The Wombats, Paris, 01.11.07

Konzerttipps für Berlin

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Immer wieder hören wir den fordernden Ruf nach Konzerttipps - gerade im so umtriebigen Berlin! Deshalb sind wir sehr froh, hier spreeathener Insiderwissen weitergeben zu dürfen, nämlich die Empfehlungen zum Tanzen und für die wirklich lohnenden Indie-Konzerte zusammengestellt von den rührigen Leuten bei Fourtrack on Stage, deren eigene Veranstaltungen man in der Liste hervorgehoben findet.


12.06. Die Wilde Jagd "Uhrwald Orange" @Kantine am Berghain
12.06. Weeeirdos @Loophole
13.06. Fourtrack: Michael Feuerstack + MoreEats @Schokoladen
13.06. ab 22 Uhr: Down by the River & By the Lake Party @Paloma Bar

14.06. Music & Mental Health – MPB Community Evening x dBs Music @Funkhaus
14.06. Internet Explorer x Das Gift
14.06. Islaja, La Tourette @arkaoda
14.06. Indoor Music & Drinks: Fake Laugh + Skiing
14.06. Animal Collective @Heimathafen Neukölln
15.06. Saba Alizadeh @ausland
15.06. Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band @Privatclub
15.06. Daniel Higgs (of Lungfish) + Paul Wallfisch @arkaoda
15.06. Valerio Tricoli / Hanno Leichtmann @Kantine am Berghain
15.06. Rolando Bruno - Cumbia Trash!! @Zuckerzauber
15.06. Baile Funk Berlin: MC Carol @Gretchen
16.06. Gym Tonic @Schokoladen
16.06. Ich brauche eine Genie Vol. 4 @Kantine am Berghain
16.06. Chambers / Bad Hammer / Elecdrones @ausland
20.06. Weeeirdos in the Backyard @ACUD MACHT NEU
21.06. Les Trucs @Kantine am Berghain
21.06. Die Sterne @Zeiss-Großplanetarium
21.06. Driftmachine, Tatu Rönkkö (Liima, Efterklang) @arkaoda
22.06. Blind Signal #4 with Aidan Baker & Gareth Davis, Cobi van Tonder
22.06. Jan Böttcher @geyersbach
23.06. Apostrophe + Adventure Team @SJZ Drugstore
23.06. Vague + Ghost Pony
23.06. Tea for Two with DJ Fitz and Le Savy Sev @Monarch
23.06. Fest der Linken mit Schnipo Schranke, Stefanie Sargnagel u.v.m. @Rosa-Luxemburg-Platz
27.06. Kiezsalon w/ Beatriz Ferreyra and E (Thalia Zedek trio) @Musikbrauerei
27.06. David Byrne & Yasmine Hamdan @Tempodrom
29.06. Dälek @Musik & Frieden
29.06. Martin Hossbach Abendn @Kantine am Berghain
29.06. Bobbypin (Ex-Tops) / Balcony DC / DJs playing music
29.06. Ken Chic @Monarch
30.06. Z-Bar Geburtstag
04.07. Parquet Courts @Festsaal Kreuzberg
04.07. Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp XXL + DJ Grrrt @arkaoda
06.07. Los Mirlos @YAAM
06.07. OMP beim Jaja-Sommerfest @Bibliothek Luisenbad
07.07. Isolation Berlin @Volksbühne
08.07. The Great Park @Culture Container
11.07. Fourtrack: Birdcloud @Schokoladen
14.07. Down by the River Festival #10 @://about blank (Tickets)

15.07. TAPE Summit / Part 2 : Cassette Label Market & Live sets @ACUD MACHT NEU
17.07. Rufus Wainwright @Apostel Paulus Kirche
18.07. Chancha Via Circuito (live band) + M.Rux & The Drums, Uji @Gretchen
19.07. The Burning Hell @Humboldthain Club
19.07. Gilberto Gil & Amigos: Refavela 40 @HKW
20. - 22.07. 28 Jahre Schokoladen - Hoffest
21. - 22.07. Queer Zinefest @KuLe
22.07. Martha (UK) @TIEF
24.07. Jimourney Sound Presents: Yossi Fine & Ben Aylon @Klunkerkranich
29.07. Wassermusik - Goodbye UK: The Zombies, Friedrich Sunlight @HKW
03.08. Derya Yıldırım & Grup Şimşek @silent green
03. - 04.08. Jenseits von Millionen Festival
04.08. By the Lake Festival 2018
06.08. Ariel Pink @Festsaal Kreuzberg

Montag, 11. Juni 2018

Les concerts de la semaine à Paris entre le 11 et le 17 juin 2018

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Roland Garros est terminé mais les concerts dans les clubs à Paris continuent. Il y aura des chouettes choses à voir, entre autre la prestation d' Azniv Korkejian alias Bedouine (photo press par Polly Barrowman) le 13 juin aux Trois Baudets avec également la talentueuse chanteuse française Lonny Montem.





11: Joan Baez, Olympia, complet
11: Sean Nicholas Savage, Espace B
11: Preoccupations, La Maroquinerie
11: Tigers and Flies et d'autres, Supersonic
11: Ben Howard, Salle Pleyel
12: Hailey Tuck, Café de la Danse
12: Damo Suzuki's Network, Espace B
12: Daniel Blumberg, La Maroquinerie
12: Thom Yorke, Olympia
13: L7, La Cigale
13: Confidence Man + Flèche Love + La Mverte (Pias Nites), La Maroquinerie
13: Bedouine et Lonny Montem, Les Trois Baudets
13: The Bronx, Petit Bain
13: Joan Baez, Olympia, complet
14: Owlle, Badaboum
14: Inrocks Les Bains avec Superparka, Art School Girlfriend, Hier Soir
14: Ty Segall, Bataclan
14: EMK, Boule Noire
14: Shoefitti, Boardriders, Paris Bercy
14: Erevan Tusk et Sarah Jeanne Ziegler, FGO-Barbara
14: Wavves, La Maroquinerie
14: Joan Baez, Olympia, complet
15: Joan Baez, Olympia, complet
15: Lescop & Bastien Vives, Philharmonie
15: Filago, showcase chez Walrus
15: Louis Piscine, Showcase Ground Control
15: Melody Says, Bus Palladium
15: Anna Calvi, La Gaité Lyrique
16: Livingstone et Blanche et Tazieff, Bus Palladium
17: Omni, Espace B
17: Animal Collective, Trianon



Montag, 4. Juni 2018

Les concerts à Paris du 4 au 10 juin 2018

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Toujours beaucoup beaucoup de concerts en club à Paris malgré la chaleur et le début de la saison des festivals outdoor. J'attends surtout le concert de Robyn Hitchcock qui n'a pas joué à Paris depuis 9 ans!




04: Oslo, Petite, Lombre, Trois Baudets
04: Oré, Le Montana
04: Joan Baez, Olympia, complet
04: Rostam + Faroe, Point Ephémère
04: Melanie de Blasio, Theater de l'Odéon
05: Refuge et Annika And The Forest, Trois Baudets
05: Niki Niki, Silencio
05: Exodus, Petit Bain
05: Joan Baez, Olympia, complet
05: Born Ruffians, Badaboum
05: Wladimir Anselme et Diane Sorel, Studio de l'Hermitage
05: Vince Staples, Elysée Montmartre 
06: Cat Power, Festival D'Avant Séance
06: Victor Osair, Fictions, I Am Stramgram, Trois Baudets
06: Jay Som et Gaetan Nonchalant, Espace B
06: Lolo Zouaï, Badboum
06: Spoon, Alhambra
06: Hey Hey My My, Olympic Café
06: Therapie Taxi, La Cigale
06: Concrete Knives, La Maroquinerie
06: Amber Arcades, Pop-up du Label
06: Cyprès et Lucile Drevet, Bateau El Alamein
07: Bobbie, Patricks Le Ballon Vert
06: Cat Power, Festival D'Avant Séance
07: Molly Nilsson, Badaboum, complet
07: Train Song, Verone, La Passerelle.2
07: Joan Baez, Olympia, complet
08: Chevalrex, Maison de la Poésie
08: MollyNilsson, Badaboum, complet
08: Tony Allen, Café de la Danse
08: Robyn Hitchcock, La Chapelle des Lombards
08: Monolithe Noir et Colin Johnco, Olympic Café
09: Roger Jr. et Maud Lübeck, La Loge
09: Courtney Barnett et Waxahatchee, Bataclan
09: Louise Thiolon, Troisième Café
09: Alb, Café de la Danse
10: Joan Baez, Olympia, complet



Dienstag, 29. Mai 2018

Gudruns Konzerttipps

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Fast hat es den Eindruck, als müssten die tourenden Musikerinnen und Musiker eine kleine Verschnaufpause einlegen im Juni. Aber zeitgleich beginnen ja auch die Sommerfestivals und bündeln die Angebote wie z.B. das von uns schon lange begleitete Maifeld-Derby in Mannheim.



Kamikaze Girls & Nervus
29.05. Braunschweig - Nexus
30.05. Solingen - Waldmeister
31.05. Köln - Tsunami Club
09.06. Hamburg - Booze Cruise Festival

Dobet Gnahor
02.06. Würzburg / Afrika Festival
23.06. Frankfurt / Afrikanisches Kulturfest
30.06. Freiburg / StattFest
05.07. St.Gallen / Kulturfestival
14.07. Moorbad Harbach / Kasumama Festival

Remine
02.06. Schokoladen, Berlin (+ Susie Asado)
16.06. MS Loretta, Celle

Mammal hands
02.06. Hamburg, Elbjazz
04.06. Düsseldorf, ZAKK
05.07. Wien, Porgy & Bess (Jazzfest Wien)
06.07. Greifswald, Eldenaer Jazz Evenings
14.07. Montreux, Montreux Jazz Festival
12.08. Winterthur, Winterthurer Musikfestwochen
17.08. Storkow, Alinae Lumr Festival
01.09. Darmstadt, Golden Leaves Festival

Bled white
05.06. Hamburg - Astra Stube
07.06. Offenbach - Parkside Studios
08.06. Karlsruhe - Kulturzentrum Tempel
10.06. Regensburg - Heimat Regensburg


Holler My Dear
15.06. Weimar / Mon Ami
16.06. Klein Trebbow / Hofkonzerte
24.06. Feldkirch / Musik in der Pforte



Rue Royale
22.06. Uebel & Gefährlich, Hamburg
25.06. Horch Konzerte, Pforzheim


Montag, 28. Mai 2018

OBS - Orange Blossom Festival 2018, Beverungen,

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Konzert: OBS22
Ort: Beverungen
Datum: 18.05.-20.05.2018
Dauer: 3 Tage
Zuschauer: ausverkauft


46 Minuten.



46 Minuten dauerte es. Dann kam „Sold Out“. Nix, kein Vor, kein Zurück. Wer nicht zum Zuge kam, frage bereits nach wenigen Minuten nach irgendeiner Möglichkeit um noch an Karten zu kommen. Bei dem eher knapp gehaltenen Kartenkontingent blieb erfahrungsgemäß kaum Bewegung.

Seit dem großartigen OBS 15 gab es meines Empfindens kein so grandioses LineUp wie in diesem Jahr. Natürlich war jedes Jahr für sich ein Herausragendes und stets war das OBS mit das Beste was der Festivalsommer überhaupt bieten konnte. Rembert und Crew sei‘s gedankt! 

Aber dieses Mal fügten sich anscheinend wieder einmal des Bookers glückliches Händchen mit des Künstler kongenialer Lust am Auftritt zu einem kaum zu überbietenden Klanggemälde. Anders ist dieses LineUp nicht zu erklären. Und dann startet ein Festival bei dem auch sagenhaft viele erwartungsfröhliche und freundlichen Fahrgemeinschaften zwischen Eltern und ihren Kindern gebildet werden. Hier kommen die Generationen wieder zusammen. 

Und in diesem Jahr gelang der Altersklassenbogen so exakt zwischen Casper, Giant Rooks und Sophia und Mitnight Choir verbindend, dass kein Auge trocken blieb. Und es lief und lief... 

Die erwähnten 46 Minuten reichten allerdings auch aus um eine gewisse Grundpanik auszulösen. Also wurde direkt mal die Anreise stracks um drei Tage vorverlegt, aus Sorge es würde keinen Stellplatz für das rollende Bett mehr geben. Und so wurde zwischen Kornlastern "Am Weseranger" die Base eingerichtet und sollte erst am Pfingstmontag wieder geräumt werden. 

Die Anrainer namens gelassen. Tim Vantol - Der junge sympathische Holländer eröffnet mit besten Singer-Songwriter Gaben und einer fantastisch reibenden Stimme das OBS22 und gleichsam einen Festivalfreitag der keine, aber auch wirklich keine kleine Pause zulassen wird. Erst gegen 24:00 Uhr werden die Regler aus nachbarschaftlicher Rücksicht heruntergefahren.

Ein Gefühl vom Zuhausigkeit (Danke Nillson!) stellt sich ein. Love! Dawn Brothers - Wundervoll, Wundervoll, Wundervoll! Die aus Rotterdam angereisten Brüder im Geiste spielen besten besten Retrorock im Stile der 60iger und 70iger. 



Fortuna Ehrenfeld - Martin Bechler wird seit geraumer Zeit als einer der derzeit wichtigsten deutschen Songwriter gehandelt und damit fast geadelt. Ein bisschen schade, das „nur“ die kleine, aber wundervoll hergerichtete Minibühne für die Kölner Band, dafür aber für zwei Sets, geöffnet wurde. Da geht noch mehr! Darüber täuscht auch das wie immer etwas schräge Outfit Bechlers im karierten Schlafanzug mit Federboa und Bärentatzenfellpüschel an den Füßen nicht hinweg.

Wer sich nicht davon ablenken lässt, bekommt feinstes Textgeschmeide auf die Ohren und darf wegen der Minibühne ganz dicht dran sein. Alles richtig gemacht! 

D/Troit - Seit Jake and Elwood kam mir nur noch mit St.Paul and the Broken Bones auf einem der zurückliegenden hpf ein derartig souliger Funk um die Ecke gefegt. Herrlich analog diese Dänen! EF - Ich war schon ein wenig enttäuscht, diese Band schon am Freitag hören zu dürfen. Sie war eigentlich eine Band für den sonntäglichen sphärischen Abschluss mit dem alle übersprudelnd glückselig nach Hause geschickt werden. 

Aber der Sonntag Abend war mehr als würdig belegt und so bereitete EF den Boden für den Freitagabend-Abschluss, wiegte den geneigten Zuhörer in Sicherheit und fesselte ihn wie ein Rudel Sirenen das Seefahrer anlockt. Hut ab vor der Platzierung im LineUp.



Casper - Welch eine Grenzgängernummer! Es zollt von Mut, diesen Auftritt, der nun wirklich zu groß wirkt für diese wunderbare Bühne, zu ermöglichen. Casper, dieser rauhstimmige Indie Rapper, bemühte sich dabei redlich um die Gunst aller Anwesenden. Und irgendwie gab es davon auch auch mehr als sonst und dass obwohl es erstmals wieder keine Freitagabendtickets gab. Eine bewusste OBS Entscheidung.

Die Bühne in dicksten Nebel gehüllt, wurden die Akkorde aus vollem Lauf über den Platz gefegt. Die OBS Massen waren bis auf wenige Ausnahmen gebannt und doch breitete sich eine merkwürdige Grundaggression aus, die ich so noch erlebt habe und eigentlich auch nicht brauche. Wie gesagt - ein Grenzgang!

Irgendwie war die folgende Nacht kurz und alles andere als trocken geblieben. Aber die Erwartung an einen herausragenden Samstag mit ansteigender musikalischer Kurve lässt keinen lange zurück. Ida Mae - was für ein geiler Auftakt für einen ansonsten kühlen Samstag. 

Wer Kill it Kid mochte, der kann an dieser Formation nicht vorbeikommen, auch wenn sich Stephanie Jaen und Chris Turpin eher an die Ursprünge zurückarbeiten. Folkig, warmherzig und umgarnend kommt ein einprägsamer Sound daher. Und dabei sind sie auch noch ausgesprochen attraktiv. Wer nun ins Träumen gerät, der wird durch den deutlichen Hinweis auf die kürzlich zurückliegende Hochzeit der Beiden schnell wieder geerdet. Egal, was bleibt ist die Musik! 

Me + Marie schienen mir anfänglich ein wenig zurückhaltend und kontrolliert. So sind sie halt, die Schweizer. Doch dann arbeitet das Duo+ ihre Songs hervor und wirkte dann so gar nicht mehr so Schweiz, eher München (hier leben Sie mittlerweile) oder Berlin (Studio Alex Prave). Indie-Folk geprägt vom Wollen und Können. Zudem auch mal in Rätoromanisch. Es wird nicht mein letztes Konzert sein.

C.Heiland - Mit frechem staubtrockenem Humor eroberter dieser Typ am Samstag die Minibühne und das dortige Umland. Psychiatrie, Sambazug nach Kiel, Lehrer- und Tierpflegerinnenwitze ließen die Umbaupausen zweimalig zwerchfellbelastend überstehen. Herausragend! 

Schreng Schreng & La La - der Anwalt und sein Esel, Lasse Paulus und Jörkk Mechenbier rütteln mit Ihrem Akustik-Post-Pank seit 2007 an den geneigten Ohren. Während Lasse für die Gitarren zuständig ist, kann Jörkks Gesang sanfter als bei seinem eher wütenden Vocals bei Love A überzeugen. Es macht schon Spass den beiden zuzuhören, die zwischendurch auch immer mal wieder Zeit haben, sich von einjährigen Pampifutts das Plec ins Schallloch werfen zu lassen. 

Und dann Afterpartees - was passiert sonst wohl auf Afterpartees? Richtig! Es ist laut, feucht-fröhlich und endlos andauernd! Wer hier nix verkippt, hatte es schon an den Ohren! Blind Butcher - Ein völlig durchgeknalltes, diskokugelsprengendes und bestmögliche Minibühnenpräsens zeigende GarageGlitterRockCombo. Druckvoll, laut und buntschrill! Selbst das schicke Grauzonen-Cover passte herausragend und überraschte.



Intergalactic Lovers - Meine persönliche Freude, diese wunderbare Band auf der OBS Bühne wiederzuhören. Die charismatische Lara Chedraoui und ihre Band aus Belgien schafft besten Indie-Rock in einprägsamen Lines und einer Stimme. Wow! 



Scott Mattews - Wer es schafft mittels Ukulele akustisch Culture Clubs 82‘ Jahre Song "Do You Really Want to Hurt Me" so in einen Slow Flow zu schießen, dass man gefühlt jeden Moment rechts oder links sitzend von der Festzeltgarnitur kippen könnte, dem gebührt allergrößter Respekt. Natürlich kann der musikalisch Tiefenentspannte nicht nur Cover ummünzen, aber eben auch. Dance With Somebody! 



Giant Rooks - Was soll hier noch geschrieben über die vlt. wichtigste deutsche Band ihres Genres. Alles ist in den letzten Monaten geschrieben und gesagt worden. Die Hallen sind ausverkauft, egal ob auf dem Festland oder der Insel. Und auch große Festivals machen den sympathischen Jungs aus Hamm in Westfalen nur noch kurzzeitig weiche Knie. Ein sauber gespieltes Set, gewachsene Stimme und Spaß, Spaß, Spaß am OBS, welches schon so oft zuvor besucht wurde. Man ist quasi hier aufgewachsen. 



Sophia - Wer hier nicht wollte, selber schuld. Robin Proper Shepert zog an und nahm die Wiese mit Sturm und Drang. Und obwohl Sophia das erste Mal live und in düster das OBS beehrten, so gibt es scheinbar eine ewig währende Verbindung.

Der täglich eingespielte OBS Trailer aus „Absolute Giganten“ in dem Frank Giering, alias "Floyd" vor dem Sound von Sophia‘s „Reprise“ über die nie enden dürfende Musik philosophiert, schuf eine nicht mehr enden wollende Liebe, die in dem heroisch andauernden Extro ihren ultimativen Höhepunkt fand. Wer das erleben durfte, geht gestählt in das kommende Jahr.

Der alljährliche pfingstsonntägliche Suprice Act blieb bis kurz vor Beginn in frühmorgendlicher Stunde das bestgehütete Geheimnis des OBS. Eine Handvoll Eingeweihte gaben nichts Preis, sondern im Gegenteil, sie legten falsche Fährten, beschrieben u.a. eine notwendige Visabeschaffung in der internen ToDo Liste und am Set wurden nur abgeklebte Transportboxen angeliefert. 

Die vorabendlichen Spekulationen umfassten auch diese Band. Aber gefühlt war der Wunsch der Vater des Gedanken. Doch dann passierte es. Mit Kettcar betrat eine der wichtigsten deutschsprachigen Bands die Bühne und feierte die morgendliche Gemeinde! 

Mit Donovan Woods betrat ein tiefenentspannt wirkender Kanadier die Bühne, der zu keiner Zeit den Anschein machte, das eben Dargebotene toppen zu müssen. Ruhig und gelassen bespielte Woods ein unaufdringlich eindringliches Americana Set. Vergleiche mit den großartigen Bear’s Den drängen sich auf. Ein Genuss! 

Mit Daily Thompson stürmte ein Trio aus Dortmund die Bühne und wollte sie eigentlich so gar nicht mehr hergeben. Die Grunge-Garage-Indierock Formation setzt Zeichen und haute raus was es mitgebracht hat. Krachend!

Steiner & Madlaina - Und damit bekamen wir etwas herausragend feines und liebevolle arrangiertes auf die Ohren. Nora Steiner und Madlaina Pollina fanden sich auf einem Züricher Pausenhof. Langjährig vertraut als Duo, dem eine komplette Band aber auch sehr gut steht. Das Duo überzeugt auf der ganzen Länge. Und ja, wir verweisen kurz auf die familiäre frühkindliche Erziehung im Hause Pollina und den beiden musikalisch wohlgeraten Kindern, schon der Bruder gastierte im vergangenen Jahr auf der OBS Bühne. Dies aber nur fürs Nebenbei. 

Denn die beiden bislang erschienen EP’s sollten in keiner Liste fehlen und September 2018 erscheint dann bei Glitterhouse die erste CD. 

Eine Lesung nach 10 Bechern Industriebier? Kann man machen wenn, ja wenn es Linus Volkman ist, früherer Werktätiger bei Intro, heute nur Lesender „...im Dorf, dass niemals aufwacht...“ (Beverungen) über Festival und natürlich über kleine und größere Probleme bei selbigen. 

Und eigentlich hat er ja gar keinen Bock auf Festivals zu lesen. Danke dafür und für den Spaß auf allen Seiten! Was dann kam, kam als vorweg genommener Abriss. White Wine! Wer auf sommerlaue Stimmung mit einem Gläschen Traminer aus war, tja der hatte Pech! Dreck und Schwefel! Aber was der US-Musiker und Wahl-Leipziger Joe Heager mit seinen Mannen Fritz Brückner und Christian „Kirmes“ Kuhr darbot, firmiert unter Noise Pop vom Feinsten und eröffnet die Apokalypse im Glitterhouse Garten.

Da werden Fotografen im Graben nieder gerungen (Wolfgang hat es aber wieder auf die Beine geschafft) und das Mikro im Rasen verbuddelt. Ein Gerenne und Gepoge und dazwischen immer wieder Einspielungen mittels Fagott. Grandioses Kino und man selbst sollte stets auf etwas Abstand bleiben. 



Olli Schulz - Gewohnt flachsig mit leicht arrogantem Einschlag aber gefühlvollem Textinterieur welches sich in divers verkündeten (Lebens)weisheiten äußerte. Der aus Funk und Fernsehen bekannte liedermachende Entertainer weiß zu überzeugen. Bis zum ersten Akkord an der Fluppe saugend, sitzend und lächelnd, während um ihn herum in den Vorbereitungen gewühlt wurde. 

„Du bist eben so lange einsam bis du es lernst allein zu sein.“ Mit Kat Frankie in der Combo verstärkt, liefert Olli ein famoses Set ab, der vielfache Confettiregen lieferte den Glamour. 

Boy Division - die best gekleidete Coverband ever, waren mit ihrem Walking Acoustic Set dreimal am Sonntag unterwegs. Während im Publikum und am MeetAndGreet der großartigen Roadtracks noch alles passte, kippte Olli beim letzten Set fast vornüber von der Ministage und auch die Textsicherheit war dahin. Kurz zuvor hatte ihn eine ungefähr 5jährige mit MickyMäusen gut behütet auf den Ohren, derart aus dem Konzept geworfen, dass auch mit einer größeren Tröte nix mehr zu reißen war. Ein elend geiler Spaß!



Midnight Choir - das letzte Konzert vor ihrer damaligen Auflösung spielte die Band außerhalb Norwegens auf dem OBS. Und das erste Konzert nach ihrer Reunion spielen sie? Richtig! Auf dem OBS22. Und das noch als absolutes Finale, als Höhepunkt und als Abschluss eines grandiosen Festivals. So schließen sich Kreise. 

Und genau das war es was alle wollten und bekommen haben. Das beste kleine Festival, ein Riesenspass. Ihr OBS Macher, ihr seid schon sehr geil!

Auf die kommenden 46 Minuten.

Foto und Text: Denis Schinner by desc-photography Noch mehr Foto: bald auf www.desc-photography.com


Les concerts de la semaine à Paris du 28 mai au 3 juin 2018

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Enormément de concerts cette semaine encore !! Difficile d'être partout. A coup je vais être au showcase de Plumes (photo) le 1 juin chez le chouette disquaire Walrus !




28: The Legendary Tigerman, Café de la Danse
28: Chameleons Vox, Supersonic, complet
28: Levitation Room, Thomas Subiranin, Espace B
28: New Berlin, Os Octambulos, Frites, Olympic Café
29: Laura Veirs, Café de la Danse
29: Eskelina, Boule Noire
29: Lulu van Trapp, Garçon de Plage, Ojard, Espace 
29: Margaux Simone, Le Silencio
29: Phoenix et Remi Parson, La Gaité Lyrique, complet
29: Loma, Olympic Café
29: Arctic Monkeys et Cameron Avery, Le Zénith
29: Deerhunter + Midnight Sister, Cabaret Sauvage, complet
29: Gaz Coombes, La Maroquinerie
29: Alain Gibert, Flow
29: The Damned, Petit Bain, complet
30: Ben Folds, La Cigale
30: Emma Sand, Péniche Antipode
30: Arctic Monkeys et Cameron Avery, Le Zénith
30: Laure Briard, Laetitia Sadier, Pearl & Theoysters, Point Ephémère
30: Phoenix, La Gaité Lyrique
30: John Maus + Kate NV + Flatworms, Trabendo, complet
31: Hyacinthe, Etoiles
31: Beechwood, Beach Youth, Static King, Supersonic
31: Tim Dup, La Cigale
31: Bully, Espace B
31: Julia Drouot, Gambetta Club
31: Superchunk, La Maroquinerie
31: Mattiel, Olympic Café
31: Phoenix, La Gaité Lyrique
01: Plumes, Le Walrus
02: Duds et Belmont Witch, Olympic Café
02: Angel Fall, Le Walrus
02 et 3 juin: We Love Green Festival, Bois de Vincennes*
02: Avi Buffalo, concert en appart, complet
03: Avi Buffalo, concert en appart 5deuxième show)

We Love Green Festival, Bois de Vincennes, programmation:



Samedi 2 juin 2018 - Ouverture à 13h
Scène La Prairie
14h40-15h30 : 10LEC6
16h10-17h10 : Angèle
18h00-19h00 : Juliette Armanet
19h50-20h50 : Beck
21h50-23h00 : Orelsan
23h40-00h50 : Jamie XX


Scène La Clairière
15h30-16h20 : Khruangbin
17h10-18h10 : Ibeyi
19h00-20h00 : Lomepal
20h50-21h50 : Sampha
22h40-23h40 : Migos


Scène Lalaland
13h00-15h00 : Digital Zandoli
15h00-16h30 : Baba Stiltz
16h30-18h30 : Funkineven b2b Shanti Celeste
18h30-20h30 : Honey Dijon
20h30-22h30 : Dixon
22h30-0h30 : Black Madonna


Scène La Canopée
13h50-14h40 : Dani Terreur
15h00-15h40 : Cannibale
16h20-17h10 : Vendredi Sur Mer
18h10-19h00 : Myth Syzer
20h00-20h50 : Kokoko!
21h50-22h40 : Jorja Smith


Scène Think Tank
20h40-21h30 : Lewis Ofman (Live)
21h50-22h40 : Chaton
23h00-0h40 : Les Inrocks DJs




Dimanche 3 juin 2018 - Ouverture à 13h
Scène La Prairie
14h20-15h10 : The Kite String Tangle
16h10-17h00 : Oumou Sangaré
17h40-18h40 : Father John Misty
19h40-20h30 : The Internet
21h30-22h45 : Björk


Scène La Clairière
15h10-16h10 : Gus Dapperton
16h40-17h40 : Mont Kimbie
18h40-19h40 : Charlotte Gainsbourg
20h30-21h30 : King Krule
22h30-23h30 : Tyler, The Creator
Scène Lalaland
13h00-14h30 : Shaolin Soul by Uncle O
14h30-16h00 : Deena Abdelwahed
16h00-17h30 : Moritz Von Oswald
17h30-19h00 : Young Marco
19h00-20h50 : Daphni
21h00-22h00 : Agoria (Live)
22h00-0h00 : Nina Kraviz


Scène La Canopée
14h30-15h10 : Evergreen
16h00-16h40 : Lauren Auder
17h40-18h40 : IAMDDB
19h40-20h30 : Superorganism
21h30-22h30 : Moha La Squale


Scène Think Tank
19h40-20h30 : Big Freedia
20h40-22h10 : Yaeji
22h20-23h50 : Konbini Radio - Secret Guests

Dienstag, 22. Mai 2018

Les concerts de la semaine à Paris du 21 au 27 mai 2018

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Encore une semaine avec énormément de concerts à Paris! Il y aura le Festival Villette Sonique avec notamment Mogwai, Marquis de Sade et pleins d'autres, puis 2 concerts de Cigarettes After Sex au Trabendo, le retour du cowboy du Texas Josh Pearson (photo archive par Oliver Peel, Josh au milieu avec le chapeau) et des soirées découvertes à l'Olympic Café. Et ce n'est pas tout...




21: Claire Laffut, 3 Baudets
22: Unknown Mortal Orchestra, La Gaité Lyrique
22: King Khan & The Shrines, La Maroquinerie
22: Angèle, Trianon, complet
22: The Limboos, showcase chez Walrus
22: The Body + Fange, Olympic Café
23: Rita Ora, Elysée-Montmartre
23: Mutual Benefit (solo), Olympic Café
23: Leopoldina HH, Espace Christian Dente
24: Amaya Laucirica, showcase chez Walrus
24: Josh T. Pearson, La Maroquinerie
24: Les Amants + Lomboy + Corine, FGO-Barbara
24: Husky Loops, Olympic Café
24: Rolling Blackouts Coastal Fever + Stella Donnelly, Point Ephémère
24: Shoefiti, Supersonic
24: Johnny Marr, Gaité Lyrique
24: HMLTD, Petit Bain
24: Soirée Houle Sentimentale avec Safia Bahmed-Schwartz et Quinzequinze, Canal Barboteur
25: Surprise-Party Panthère Première avec P.R2B, Le Monte-en-l'air
25: Mogwai + Jon Hopkins + James Holden, Grande Halle de la Villette
25: Twin Arrows, Brace Brace!, Wet Dyedream, Olympic Café
25: Cigarettes After Sex, Trianon
26: Cigarettes After Sex, Trianon
26: Car Seat Headrest, Trabendo
26: Kim Wilde, La Cigale
26: Habibi, Olympic Café
26: Frankie Cosmos et The Goon Sax, Petit Bain
26: Marquis de Sade + Anna von Hausswolff + Exploded View, Grande Halle de la Villette
26: Screaming Females et Wonderflu, Espace B
26: Phoenix, Gaité Lyrique, complet
27: Phoenix, Gaité Lyrique, complet
27: Now Now, Olympic Café



 

Konzerttagebuch © 2010

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