Sonntag, 4. September 2011

Fresh & Onlys, London, 03.09.11


Konzert: Fresh & Onlys

Ort: The Lexington, London
Datum: 03.09.2011
Zuschauer: 400 (fast ausverkauft)
Konzetdauer: 50 Minuten


Bericht von Michael Kelleners


Ein bisschen vermisse ich das "The Luminaire" in Kilburn, bis zur endgültigen Schliessung zu Beginn des Jahres, war es für mich die schönste Konzertlocation der Welt. Nicht zu groß, nicht zu klein, tolles Line Up und dazu die Ansage an der Wand "Wenn du hier bist um zu quatschen während die Bands spielen, ist das hier der falsche Ort für dich".

Das the Lexington in Islington könnte den Platz des Luminaire bald einnehmen. Unten befindet sich der Pub, oben ein kleiner Konzertraum. Sehr sympathisches Personal & humane Preise.

Den Abend begannen Wired Dreams. Ich konnte bisher nur eine EP bei Itunes entdecken, der Sound gefiel mir aber sehr. Auch die 35 Minuten bestätigten den Eindruck. Laute Gitarren, die Stimme singt sehr melodiös, es erinnerte mich an die Soft Version der Nine Black Alps. Interessant.

Danach folgten Fair Ohs und machten irgendwie Spaß. Die Band könnte auch locker auf den Hardcore Festivals dieser Welt spielen. Die besten Momente hatte die Band aber dann wenn die Gitarre melodiös wurde. Der Surf Pop war zwar gut, aber nicht überragend, gerade zum Ende wurde die Songs einfach zu schnell gespielt. Dazu wurde noch ein Zwischenruf aus dem Publikum mit "go home and fuck yourself" beantwortet, das sollte witzig sein, war es aber nicht.

The Fresh & Onlys sind eine Band, die ich lieben muss. Nach den Crystal Stilts gab es endlich wieder eine Band, die soviel Hall Effekte in die Stimme packen, das man die Ansagen während der Songs kaum verstehen kann. Das Set fand ihr Highlight mit dem Cat Stevens Cover am Ende. Ich stand ziemlich an der Seite der Bühne, neben mir stand die Freundin des Sängers, es war schön zu beobachten wie gerade zu Beginn des Konzerts sich immer wieder ihre Blicke trafen. Toll auch wie er beim singen immer wieder an die Decke schaut, dann erinnert mich das ein wenig an Jesus. Die Highlights wurden alle gespielt u.a. Secret Walls der letzten EP, den Song habe ich in den letzten Monaten nur gehört.

Ein guter Auftritt. Hätte ich nicht diese Horror Kopfschmerzen gehabt, ich hätte es sicher noch mehr geniessen können. Ich denke von den Fresh & Onlys können wir noch einiges erwarten.





0 Kommentare :

 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates