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Dienstag, 29. November 2011

The Pack A.D., Paris, 28.11.11

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Konzert: The Pack A.D.
Ort: Le Point Ephémère, Paris
Datum: 28.11.2011
Zuschauer: geschätzte 150
Konzertdauer: etwa 50 Minuten



Am 27. November hatte ich mir Lana Del Rey angesehen und am 28. November The Pack A.D. Spannende Kontraste! Statt falschen Wimpern und glamourösem Schmusesound gab es saftigen und rohen Indierock von zwei burschikosen und ungeschminkten Weibsbildern aus Kanada (Vancouver).

The Pack A.D. war wirklich die volle Packung! Hier gab es voll was auf die Mütze. Etwa 50 Minuten lang befeuerten uns die beiden Mädels mit ihren brachialen Riffs und ihren peitschenden Schlagzeugsalven und ließen einem kaum Luft zum Atmen. Jedes einzelne Lied war kurz wie ein coitus interruptus, kam sofort zum Punkt und rockte wie Hölle. Maya Miller (Drums) und Becky Black sind halt eben Riot Grrrls wie sie im Buche stehen. Sie bringen ihre Botschaften ungefiltert zur Sprache und gefielen mit ihrer Attitüde in Paris sowohl heterosexuellen Lüstlingen wie auch der Gay-Community. Lange Ansagen gab es aber trotzdem keine, Maya und Becky ließen lieber die Musik sprechen und erinnerten in den besten Phasen an Sleater-Kinney (der Gesang) oder die White Lies/die Black Keys (der Rhythmus).

Die Songs waren catchy, bluesig-garagig und eigentlich nicht mal unmelodiös, aber definitiv wesentlich roher und schrammeliger als auf den (ingesamt vier) Alben. Höhepunkte zu nennen, fällt dennoch nicht leicht, da sich die Stücke letztlich doch ziemlich stark ähnelten und es mehr auf die Energie und den Punkspirit als um das Warten auf ein bestimmtes Lied ging.

So waren dann hinterher alle Zuschauer zufrieden und einige Leute deckten sich am Merch mit Tonträgern ein. Die Kasse dürfte gestimmt haben, ich sah viele Mitbürgerinnen und Mitbürger ihr Portemonnaie zücken.

Achso, ein Mädel im Publikum hatte eine Vollmeise. Sie hüpfte wie eine Gestörte rum, trommelte mit Wucht meinem Freund Gilles auf den Rücken (der blieb ganz cool, unglaublich!) und versetzte ihm sogar Arschtritte (was ihm ebenfalls am Arsch vorbeiging). Irgendwann wurde sie so übermütig, daß sie auf die Bühne sprang, sich das Mikro griff und mitten in ein Lied reinsang. Erst Minuten später deutete ihr ein Ordner an, daß sie da runterkommen solle. Sachen gibt's!

Setlist The Pack A.D., Le Point Ephémère, Paris

01: Lights
02: Cobra Matte
03: B.C. Is On Fire
04: Deer
05: Haunt You
06: Don't Have To Like You
07: Seasick
08: Sirens
09: Of Me
10: Hear Me Out
11: 8
12: Ride
13: Crazy

14: What's Up There
15: Cabin




Montag, 25. April 2011

Best Coast, Paris, 23.04.11

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Konzert: Best Coast

Ort: La Maroquinerie
Datum: 23.04.2011

Zuschauer: gut gefüllt, aber nicht ganz ausverkauft
Konzertdauer: etwa 75 Minuten



Was mich gestört hat beim Konzert von Best Coast: Dieses weite Auseinanderstehen der drei Bandmitglieder. Die mangelnde nonverbale Kommunikation, der fehlende Augenkontakt, das nicht vorhandene Teamplay. Und dann performte Bandleaderin Bethany Cosentino auch noch an der Seite, statt in der Mitte. Das bringt mich ja regelmäßig auf die Palme, wenn ich so etwas sehe. Der Sänger/die Sängerin gehört in die verfluchte Mitte! Wer als Vorsteher einer Gruppe nicht gerne im Mittelpunkt steht, sollte am besten gar keine Bühne betreten. Ging mir ja schon neulich bei Lower Dens und Deerhunter tierisch auf den Geist. Auch da agierten Jana Hunter und Bradford Cox seitlich und dies schadete der Performance merklich. Aber wahrscheinlich sind diese ganzen Slacker einfach zu cool, um sich an tausendfach erprobte Gesetzmäßigkeiten zu halten. Ist schon erstaunlich, daß in der amerikanischen Indie, Noise- Garagenrockszene eine nichte existente Bühnenperformance als das Non plus ultra angesehen wird. Man kennt es ja von J Mascis von Dinosaur Jr. Der Typ steht mit seinen weißen langen Zottelhaaren auch nur rum, murmelt sich in den Bart und sagt dann hinterher immer nur ganz knapp und cool "thanks". Doug Martsch von Built To Spill (Foto) genauso. Spult wie manisch sein Programm ab, sucht nie den Augenkontakt zum Publikum und bekommt überhaupt nicht mit, was eine Bandkollegen machen.* "Ça degage rien sur scène", sagte mir einmal Konzertfotografenzar Robert Gil zu diesem Thema und auch speziell zu Built To Spill. Ça degage rien", das heißt, da kommt nichts rüber.

Passte auch irgendwie als Beschreibung zu Best Coast. Immer die gleiche Körperhaltung, dicht hinter dem Mikro auf der Gitarre schrammelnd, kaum Bewegung in den Beinen, null Mimik. Meine Fotos sahen alle gleich aus. Am meisten Abwechslung kam rein, wenn sich Bethany zwischen den stets sehr kurzen Songs mit dem Handtuch den Schweiß abwischte, der bei der Hitze in der Maroquinerie reichlich floß. Dann kam sie nach hinten gelatscht, hob den Arm und ich konnte endlich ihr schönes Tatoo am Arm sehen (eine feine Dame mit Hut) und abknipsen. Ihre Bandkollegen waren ähnlich trantütig und langweilig zu beobachten. Die füllige Drummerin guckte beim trommeln nach unten oder zur Seite, spielte pommadig und glotzte meistens ausdruckslos wie ein Fisch. Technisch sah das für mich nicht überzeugend aus., allein schon wie sie ihre Sticks hielt.

Ähnlich unspektakulär der Basser (Bobb Bruno) mit den schwarzen langen Haaren, der drei Meter Abstand zur Chefin hielt. Ihm kann man zumindest zu Gute halten, etwas versucht zu haben. Oft schaute er zu Beth drüber,
aber nie blickte sie zurück, bekam gar nicht mit, daß da noch jemand mit ihr auf der Bühne steht.

Manno Meter, da lob ich mir doch Performer wie Troy von Balthazar oder Anna Calvi! Da gibt es Mimik und Pose zuhauf, ist jedes Foto spannend, macht es Spaß hinzugucken.

Nun gut. Aber wenn schon die Bühnenpräsenz bei Best Coast zu bemängeln war, wie stand es dann um die Musik? Riss die einen vom Hocker? Na ja, halbwegs. Der Sound war schon cool, die naiv-luftigen Songs hatten Biss und Catchiness, aber innovativ geht anders. Zur Zeit klingen unzählige Bands (Dum Dum Girls, Vivian Girls, La Sera, Tennis) so ähnlich. Live war das Ganze allerdings deutlich noisiger, weniger melodisch und poppig als auf dem Album Crazy For You, von dem natürlich die allermeisten Stücke stammten. Zwei Neulinge wurden außerdem zusätzlich ins Programm aufgenommen, einen stilistischen Unterschied konnte man aber nur schwerlich ausmachen.

Letztlich wurde das rübergebracht, was vermutlich von Anfang an bezweckt wurde, als man dieses Projekt startete: Unbeschwerte Lebensfreude, Bock auf süßlich-naiven Retrosound. Das schnelle Abspulen unprätentiöser, kurzweiliger Songs mit hohem 60ies Faktor machte deutlich, daß Best Coast nie die Absicht hatten, die Musikwelt zu revolutionieren, sondern einfach nur ein bißchen Fun haben wollten. Und das macht sie wiederum sehr sympathisch. Mann kann sie gerne haben, diese drei Westküstler, braucht ja nicht jeden Tag eine neue essentielle Band.

Performance eher scheiße, Lieder absolut ok= gefälliges Konzert, Note 6/10.

* ändert natürlich rein gar nichts an der Großartigkeit von Built To Spill.

Setlist Best Coast, La Maroquinerie, Paris

01: ?
02: Bratty B
03: Summer Mood
04: Goodbye
05: Crazy for you
06: Boyfriend
07: Gone again (neu)
08: When The Sun Doesn't Shine
09: I Want to
10: Make You Mine
11: Sun Was High (So was I)
12: Far Away
13: When you Wake Up
14: Boy
15: When I'm With You
16: Something In The Way
17: Each And Every Day





Donnerstag, 7. April 2011

The Kills, Paris, 06.04.11

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Konzert: The Kills
Ort: Le Bataclan, Paris
Datum: 06.04.2011
Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: 65 Minuten


So was nennt man dann wohl Dusel haben. Ich bin aber auch wirklich ein Glücksschwein! Komme einfach mal so vorbeigelatscht, obwohl ich weder Ticket noch Gästelistenplatz für die Kills habe. Stehe etwa 20 Minuten vor dem Pariser Bataclan und glotze den cool gestylten Girls hinterher. Weiß nicht, wie ich da reinkommen soll, denn das Konzert ist seit Wochen ausverkauft und die Herren und Damen des Labels Domino, auf denen die Kills beheimatet sind, grinsen nur höhnisch, als ich sie frage, ob sie mich da nicht irgendwie einschleusen könnten. Und bin dennoch pünktlich zum Beginn der Show drin! Und zwar ohne 50 Euro (oder mehr?) am Schwarzmarkt abgedrückt zu haben. Wie ich das geschafft habe? Zufall. Der Zufall, der dafür sorgt, daß ich einen Bekannten treffe, der im Pariser Kulturleben seit langem eine wichtige Rolle spielt, dies aber mitnichten raushängen lässt. Und stattdessen in seine Jacke greift, eine Gratiskarte rausfischt, sie mir in die Hand drückt und mir ein schönes Konzert wünscht. Saunett.

Drinnen bereue ich dann fast hier zu sein. Es ist bullenheiß und ich schwitze schon aus allen Poren, bevor die Show überhaupt angefangen hat. Ich sehe mich um und stelle fest, daß das Publikum überwiegend weiblich, lässig gestylt und extrem jung ist. Es hängen aber auch ein paar Typen hier rum, die sich obercool aufspielen. Abgewetzte Klamotten, Wuschelhaare, Dreitagebart. Pseudo-Clochard-Look. Alles nur Fassade, um davon abzulenken, daß die Schuhe 35o Euro gekostet haben und sie mit dem BMW von Mama gekommen sind. Hippie-Chic nennt man den Look dieser Arschgeigen in Paris auch, was an sich schon ein Widerspruch ist. Aber egal.

Alison Mosshart und Jame Hince lassen sich Zeit. Vielleicht weil er noch mit Kate Mosss rumknutscht? Oder sie ihren Leopardenfummel nicht mehr finden kann?

Dennoch, mit etwas Verspätung geht es gegen 21 Uhr 15 los. Alison läuft unruhig auf und ab, wie ein Raubtier, das gerade aus dem Käfig gelassen wurde. Jame steht wie immer nur cool in seiner Ecke rum und läßt seine Elektrische aufjaulen. Wenn er spielt, hat man immer das Gefühl, als würde jemand verzweifelt versuchen, den Wagen mit Vollgas zu starten: "Wroamm, wroamm, wroamm." Seine Gitarre sprüht förmlich Funken. Sie produziert aggressive, knarzige und wütende Donner-Geräusche und stachelt Alison zu ihrem hysterisch-laszivem Gesang auf. James's Gitarre, VVs Stimme und ein pluckernder Drumcomputer, mehr braucht es nicht, um eine Halle in Extase zu versetzen. Das junge Publikum ist trotz der Hitze tanzfreudig und wild und vor allem in den vorderen Reihen geht die Post ab. Bei Lied drei, Heart Is A Beating Drum wird es zum ersten Mal so richtig feurig. Rohe, brachiale Gitarrenriffs und ihr souliger Gesang setzen den Leuten zu. Das Ganze ist so direkt, kompakt, laut und energisch dargeboten, daß es keines richtigen Schlagzeuges bedarf. Am Ende glaubt man fast, Jame würde seiner Gitarre wie einem Gaul die Sporen geben.

Auch bei U.R.A Fever steigt 'ne Party, die Fans erkennen den Klassiker sofort am Telefon-Piepston und singen lauthals die Parolen mit: "you are fever, you are fever, you ain't born typical". Schwül und bleischwer schreitet der Song voran, Jame und VV spielen sich textlich die Bälle zu und ab und zu klingt es nach Maschinengewehrsalven.

Dann kommt ein Zweier-Block mit neuen Songs. Sie kommen beide roher und rockiger als auf dem Album daher. "Oh oh oh oh oh" blökt das Duo bei DNA, "operator, operator, dial her back", keift Alison bei Satelite (kein Lena Cover im Übrigen).

Mit dem Tape Song folgt im Anschluß der absolute Kracher des Abends, er entstammt dem Vorgängeralbum Midnight Boom. Tape Song räumt auf ganzer Linie ab: "you've got to you've got to go straight ahead "der griffige Refrain, das Killerriff, der angrifsslustige Gesang, alles passt. Der Punk geht nun so richtig ab und an diese aufgepeitschte Stimmung kommt später nichts mehr wirklich ran, am ehesten wohl noch Sour Cherry.



Nach nur gut 45 Minuten hauen Jame und Alisonmit dem Verklingen eben jenes Sour Cherry schon Richtung Kabine ab und lassen sich mit dem Zurückkommen so richtig schön Zeit. Natürlich geht es noch weiter, alles andere wäre ja auch eine Frechheit. Die einzige Ballade des Abends, The Last Good Bye, sorgt zwar musikalisch für Abwechslung, aber der langsame Orgelsong wirkt fast kitschig auf mich und erreicht mich auch nicht auf emotionaler Ebene. Die Kills sollten sich aufs Rocken beschränken, das können sie viel besser als Kuschellieder für Romantiker. Bester Beweis dafür ist der alles abschließende Uraltsong Fried My Littlle Brains. Rau wie der Wüstensand, schrammelig wie ein verbeulter Wagen und wuchtig wie die Rechte von Mike Tyson, genauso muss das Ganze klingen.



Ein starker Abschluß eines guten, aber nicht sensationellen Konzertes. Dafür war die Spielzeit mit 65 Minuten einfach zu knapp bemessen. Etwas mehr hätte man sich dann doch fürs Geld gewünscht. Falls man denn seine Karte bezahlt hat...

Setlist The Kills, Le Bataclan, Paris

01: No Wow
02: Futures Starts Slow
03: Heart Is Beating Drum
04: Kissy Kissy
05: U.R.A. Fever
06: DNA
07: Satellite
08: Tape Song
09: Baby Says
10: You Don't Own The Road
11: Sour cherry

12: The Last Goodbye
13: Pots And Pans
14: Fried My Little Brains

- Great english review, brilliant pics and a video at Rockerparis!



Samstag, 16. Oktober 2010

The Like, Paris, 15.10.10

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Konzert: The Like
(Yoav, Zach Miskin)
Ort: Le Nouveau Casino, Paris

Datum: 15.10.2010

Zuschauer: nicht ausverkauft

Konzertdauer: 39 Minuten für The Like


Ob da ausgebuffte Marketingstrategen dahinter stecken? Leute, die genau wissen, daß lustmolchige Konzertblogger wie ich wehrlos und vor Geilheit sabbernd auf die heißen Frauenbeine glotzen, die da vorne auf der Bühne von kessen Weibsbildern spazieren geführt werden? Nach den Dum Dum Girls (auf dem Foto) und den Vivian Girls trat schon wieder solch eine weibliche 60ies Pop/Garagenrockband auf, in der viel Wert auf Sexappeal und die richtige Pose gelegt wurde. Ihr Name diesmal: The Like. Wie die Musik war? Moment mal, lass mich mal überlegen, ich war mit den Gedanken (und den Augen) immer auf den Strumpfhosen und den schicken Stiefelchen...

Vielleicht fällt es mir morgen wieder ein...

"Let's Spend The Night Together, trallalalala"

So, Freunde!, jetzt also:

Noch immer ganz benebelt von der atemberaubenden Erscheinung der vier Mädels von The Like versuche ich einen Tag nach dem Konzert ein paar klare Gedanken zur Musik des Quartetts zu formulieren. Wenn renommierte Musikzeitschriften wie Q und Mojo jeweils vier Sterne für das neue Album Release Me springen lassen und von einem zuküftigen Kult-Klassiker sprechen (Q), dann müssen doch auch die Lieder toll sein, oder etwa nicht? Tatsache ist jedenfalls schon mal, daß ich mich während des fetzigen Gigs keine Sekunde gelangweilt habe. Wie es sich für 60ies Pop/Garagenrock gehört, überschritt kein Lied die drei Minuten Marke und zwischen den einzelnen Songs wurde auch nicht lange getrödelt. Konzerte von den Dum Dum Girls, den Vivian Girls und eben The Like konsumiert man wie ein herrlich kühles Bier an einem heißen Sommertag. Man zischt es auf ex runter und fühlt sich danach gleich viel besser. Die Drummerin schlägt schnell den Takt an und schwups wird auf den Gitarren geschrammelt, mit den Hüften gewackelt und den Köpfchen geschüttelt. Soviel geballte Frauenpower gepaart mit dem süßen 60ies Charme ist schon ansteckend und man muss schon ein störrischer Griesgram sein, wenn man zu Nummern wie dem flotten He's Not A Boy oder dem Beach Boys angehauchten Release Me nicht mitwippt. Über die Halbwertzeit von diesen ganzen Retro- Girlgroups kann man sicherlich streiten und behaupten, daß die Mädels immer nur einen Sommer lang tanzen, The Like aber gibt es immerhin schon seit 2001. Die temperamentvolle blonde Sängerinn Elizabeth "Z" Berg hält den Laden zusammen und hat auch schon den ein oder anderen Wechsel im Line-Up kompensieren müssen. Bestens aufgelegt verkündete Z, daß ihre Eltern eigentlich schon damals nach Paris ziehen wollten, aber es dummerweise nie getan hätten. Aber was soll's Los Angeles ist auch schön und wenn sie uns noch mehr Frauenbands wie die Dum Dum Girls oder The Like schicken, haben wir in Paris nichts dagegen, wir sind ja schließlich keine Kostverächter!

Ausgewählte Konzerttermine The Like (ohne Gewähr):

16.10.2010: Rotown, Rotterdam
17.10.2010: Übel & Gefährlich, Hamburg
18.10.2010: Magnet Club, Berlin
19.10.2010: Gebäude 9, Köln




Donnerstag, 23. September 2010

Band Of Skulls, Paris, 22.09.10

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Konzert: Band Of Skulls
Ort: La Flèche d'or,Paris
Datum: 22.09.2010
Zuschauer: ausverkauft
Raumtemperatur: gefühlte 62 ° Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit


Welcher normale Mensch geht eigentlich mit Klamotten in die Sauna, bitte schön? Keiner, genau! Fans der britischen Band Of Skulls scheinen das anders zu handhaben, die latschen auch bei tropischen Temperaturen angezogen in die Schwitzkammer.

Wahrscheinlich bin ich zu alt, oder zu verweichlicht, oder beides, auf jeden Fall hielt ich die Brutkastenatmosphäre in der Pariser Flèche d'or nicht lange aus. Die feisten Schweineriffs der Band Of Skulls und die unzähligen Fotografen, die wie im Rausch mit ihren Profiobjektiven auf Beutejagd nach der neusten Rocksensation gingen*, gaben mir zusätzlich den Rest. Ich flüchtete nach nur drei Liedern, ohne meinen Freuden auf Wiedersehen gesagt zu haben. Nix wie raus hier, war die Devise!

Sorry an Uschi, die mich freundlicherweise eingeladen hatte und hinterher von einem super Konzert sprach. Die rockt halt eben, die Uschi! Und ich? Ich rocke überhaupt nicht! Ohne es näher überprüft zu haben, vermute ich stark, daß ich die oft sehr seichte Band Of Horses wesentlich lieber mag, als die auf dicke Hose machende Band Of Skulls.

Ausgewählte Konzerttermine Band Of Skulls (Ohne Gewähr):

23.09.2010: Melkweg, Amsterdam
24.09.2010: Simplon, Groningen, Holland
25.09.2010: Grünspna, Reeperbahn-Festival, Hamburg
26.09.2010: Beatpol, Dresden
27.09.2010: Schocken, Stuttgart
29.09.2010; Nachtleben, Frankfurt
30.09.2010: Zakk, Düsseldorf
01.10.2010: Muz Club, Nürnberg

Setlist Band Of Skulls, La Flèche d'or, Paris (danke an Uschi):

01: Bomb
02: Patterns
03: Friends
04: Fires
05: Cold
06: Light
07: Diamonds
08: Ikwia
09: Blood
10: Hollywood
11: Heart

12: Impossible

* hier bei Rockerparis kann man gut sehen, wie sie knipsen, was das Zeug hält (dem Mädchen rechts scheint es schlecht geworden zu sein. Zu viele Schweineriffs? Muss sie gleich kotzen?)


Freitag, 23. Juli 2010

Dum Dum Girls, Paris, 23.07.10

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Konzert: Dum Dum Girls (Angil & The Hiddentracks & Carp)

Ort: La Plage du Glaz'Art,Paris
Datum: 23.07.10
Zuschauer: 250-300
Konzertdauer: 40 Minuten


Gestern die Vivian Girls im Nouveau Casino, heute die Dum Dum Girls am Strand des Glaz'Art, da konnte man natürlich prima Vergleiche anstellen. Welche 60ies Pop infizierte Girlgroup war besser? Klarer Fall: Die Vivian Girls! Stilistisch sind die beiden Mädchenbands wirklich ähnlich und auch die Einflüsse scheinen die Gleichen zu sein, aber die Dum Dum Girls zeigten abgesehen von der charismatischen Sängerin und Gitarristin Dee Dee einen ziemlich pommadigen Auftritt. Die rothaarige Bassistin schien sich regelrecht zu langweilen und machte nicht gerade den Eindruck, heute abend gerne auf einer Bühne vor einem künstlich aufgeschütteten Strand in Paris zu stehen. Auch die vom Zuschauer aus links agierende Gitarristin mit dem stylishen schwarzen Pagenkopf wirkte desinteressiert und mehr auf die perfekte Pose bedacht als auf das Übermitteln von ungestümer Lebens-und Spielfreude. Zugegeben ihr Anblick war entzückend, aber reichen erotische Spitzenstrümpfe wirklich aus , um den gleichgültigen Gesichstausdruck zu überspielen? Zum Glück gab es die dynamische Frontlady Dee Dee, die mit Schmackes in ihre Saiten griff und sang wie dereinst Kate Jackson von den Long Blondes. Hinzu die rote Lippen und die schwarzen Haare, bei ihr stimmte auch (aber eben nicht nur) die Optik. Neben der "Chefin" machte auch die asiatische Drummerin mit ihrem energiegeladenen Spiel einen guten Eindruck, wenngleich auch ihr nie ein einziges Lächeln über die Lippen kam.

Die gespielten Songs hatten recht hohen Wiedererkennungswert. Obwohl ich die Dum Dum Girls vorher erst einmal live gesehen und das Debütalbum nicht allzu oft gehört habe, waren mir die zuckersüßen Refrains von Songs wie Bhang Bhang oder Jail La La auf Anhieb bekannt. Ein paar Mädchen im Publikum (von denen es recht viele gab, die Dum Dum Girls scheinen vor allem bei Frauen anzukommen, warum auch immer) hüpften wild rum, der Rest hielt sich eher vornehm zurück. Nach gut einer halben Stunde hatten die vier Girls dann auch all ihre Lieder abgespult und es gab lediglich noch ein kurze Zugabe. Insgesamt kein schlechtes Konzert, aber ich werde den Verdacht nicht los, daß sich das Interesse an dieser Girlgroup sehr schnell abnutzen wird. In ein paar Jahren kräht eh kein (gallischer) Hahn mehr nach denen!

Anmerkung: Fotos sind Archivaufnahmen vom Point FMR, die aktuellen Pics kommen noch.

Setlist Dum Dum Girls, Plage de Glaz'Art, Paris:

01: Play With Fire
02: Hey Sis
03: Catholicked
04: I Will Be
05: Oh Mein M
06: Yours Alone
07: Bhang, Bhang, I'm A Burnout
08: Jail La La
09: Baby Don't Go
10: It Only Takes One Night
11: Everybody's Out
12: Rest Of Our Lives

Aus unserem Archiv:

- Dum Dum Girls, Primavera Festival, 28.05.2010
- Dum Dum Girls, Paris, 20.05.10



Vivian Girls & El Boy Die, Paris, 22.07.10

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Konzert: Vivian Girls & El Boy Die

Ort: Le Nouveau Casino, Paris
Datum: 22.07.10
Zuschauer: nicht ausverkauft
Konzertdauer: Vivian Girls 45 Minuten, El Boy Die etwas kürzer



Junge, hübsche, stark tätowierte Frauen, was gibt es eigentlich Schöneres auf der Welt? Ich meine mal abgesehen von meiner Katze und meiner untätowierten Gattin (in dieser Reihenfolge, ha!)? Muss man nicht lange überlegen, gell?, natürlich sind diese Integraltattoo-Miezen scharf wie Rettich und an Schönheit kaum zu überbieten, zumal wenn sie wie die Vivian Girls noch dazu ungemein flotte und berauschende Musik machen. Donnerwetter, war das ein duftes Konzert! 45 Minuten Vollgas, catchy Melodien und packende, ungemein euphorisierende Gitarrenriffs im Überfluß plus ein vom 60 ies Pop infizierter Gesang, dieser Gig hatte wirklich alle Zutaten eines fantastischen Konzertabends! Die Vivian Girls waren toll, toll, toll!!!

Morgen noch etwas mehr spätpubertierende, testosterongeschwängerte Lobhudelei und auch ein paar Sätze zur guten Vorgruppe El Boy Die, die durch eine CD-Besprechung der Bloggergötter vom Klienicum (Gründer Eike scheint dort nicht mehr die einzige Granate zu sein, die Rede ist immer von "wir") kürzlich den Ritterschlag erhielten. (klick!)

So mal eine Nacht drüber geschlafen und inzwischen nüchtern. Der Rausch, den mir die Vivian Girls mit ihrem packenden Konzert bereitet haben, war allerdings von der ganz feinen Art. Diese Ungestümheit, diese jugendliche Frische, dieses girliehafte Selbstbewußtsein, hach, das war schon höchstgradig charmant! Ich muss noch die ganze Zeit daran denken, wie die niedliche BassistinKickball Katy ihre tollen roten Haare geschüttelt hat und Lebensfreude pur versprühte. Ich konnte mich kaum an ihr sattsehen, oder wie der Engländer/Amerikaner es ausdrückt: "I had a crush on her! "Aber auch die gleich vor mir spielende Sängerin Cassie Ramone hatte was. Deutlich magerer und androgyner als ihre Bassistenkollegin, aber ähnlich stark tätowiert (dieses Tattoo mit der Katze: süß!) sang sie die kaum verständlichen Tetxe auf das Wundervollste. Traumhaft unschuldig und zartschmelzend ihre Stimme, perfekt abgerundet durch den Backgroundgesang von Katy. Sie wirkte recht schüchtern und in sich gekehrt udn so war es die aufgeweckte Katy Goodman, die für die wenigen Ansagen zuständig war. "How do you guys doing?, oder thanks for coming out tonight", die üblichen artigen Allgemeinplätze, allerdings mit einem aufrichtigen Lächeln aufgesagt. Die Franzosen im Publikum verstanden sowieso schon wieder nix und so kam es zu dem lustigen Ergebnis, daß auf die Frage: "Who is in love her in the audiece?" keine Antwort kam und die Katy folgerte: "Oh nobody is in love with anybody here, that's quite sad." Aber diese kurzen Kontaktaufnahmen waren eh nur Verschnaufpausen in einem flüssig und mit viel Pep vorgetragenen Set, das auch mit zwei neuen Titel aufwarten konnte. Wobei für mich persönlich sowieso jedes Lied Neuland war, denn ich hatte mich bisher überhaupt nicht in das Repertoire der Mädels aus Brooklyn eingearbeitet. Zwei Alben stehen zu Buche, Vivian Girls (2008) und Everything Goes Wrong (2009).

Ich glaube keiner im Publikum hat sich auch nur eine Minute gelangweilt und falls doch jemand die Perfomance doof fand, so wurde er nah knappen 45 Minuten und einer einzigen Zugabe erlöst. Für mich häte es allerdings durchaus noch Nachschlag geben dürfen. Das Ganze noch einmal hätte ich am liebsten Hereingerufen, als das Power Trio die Bühne verließ, aber die Grazien mussten weiter zum Midi Festival nach Hyères in Südfrankreich...

Setlist Vivian Girls, Nouveau Casino, Paris, klick!

Vor den Vivian Girls durfte ein französisches Power Duo namens El Boy Die zeigen, was sie so drauf haben. Sie am Schlagzeug, er an der Elektrischen. Also genau wie bei den White Stripes oder Joe Gideon & The Shark. Zweierformationen dieser Art sind bekannt dafür, live genau auf den Punkt zu spielen und die ungefiltertste Form von Rock'n Roll zu bieten, die man sich vorstellen kann. Man denke in diesem Zusammenhang auch an die Black Keys oder die Blood Red Shoes, die ebenfalls für ihre explosiven Shows geliebt und gelobt werden. El Boy Die stellen hinsichtlich der Explosivität und Rohheit keine Ausnahme dar. Ihr pechschwarzer grungeinfizierter Sound war 100 % zuckerfrei, knochentrocken und diabolisch noisig. Nach oft schleppendem Beginn steigerten sich die Songs in einen hypnotischen Rausch aus verzerrten Gitarren und peitschenden Drums und wirbelten mich ordentlich durch. An den Gesichtern der Zuschauer war abzulesen, daß der weitestgehend melodienfreie Stil von El Boy Die nicht unbedingt jedermans Sache war, aber zumindest ich verbrachte eine spannungsgeladene halbe Stunde, die liedtechnisch mit Stücken von How The Way Is Long und dem Neuling The Black Hawk Ladies & Tambourins bestritten wurde. Auf jeden Fall eine Band, die man als alter Fan von Nirvana im Auge behalten sollte!




Samstag, 2. Mai 2009

Memphis Belle, Paris, 01.05.09

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Konzert: Memphis Belle

Ort: Le Gibus, Paris
Datum: 01.05.2009
Zuschauer: hmm, kann ich schlecht schätzen.
Konzertdauer: ca. 30 Minuten; leider nur sehr kurz, da viele verschiedene Nachwuchsbands auftraten



Ins kultige Gibus wollte ich immer schon einmal. Oft wird der Schuppen in der 18 ,Rue du Faubourg du Temple mit dem New Yorker CBGB , der Keimzelle der Punkbewegung, verglichen. In Amerika sind aber schon vor ein paar Jahren die schrammeligen und lauten Gitarren verstummt, die den Laden gerade in den Hochzeiten des Punks Ende der 70 er zum Beben gebracht haben. Alle kamen sie, um dort die Meute aufzumischen, die Sexpistols, Iggy Pop, Siouxsie and The Banshees, The Slits, The Damned, The Pretty Things. Auch im Gibus haben sich damals diese schillernden Persönlichkeiten blicken lassen, aber irgendwann war die Location total out bzw. auf Techno programmiert. Erst als es ein weltweites Garagenrock Revival gab, das Bands wie die Strokes und die Libertines losgetreten hatten, steppte hier wieder der Bär. Allerdings waren es keine britischen oder amerikanischen Bands, sondern in der Mehrheit französische Nachwuchsrocker, die hier vor szenigem und sehr jungem Publikum die Sau rausließen. Plastiscines, Nelson, The Naast, BB Brunes The Shades, The Brats, all diese sogenannten Bébérocker (wegen ihres jungen Alters) wirbelten hier Staub auf. Und die Zeitschrift Rock & Folk sorgte für den notwendigen medialen Wirbel, in dem sie den Lesern jede dieser Bands als die neuen Ramones (Plastiscines seien die "Töchter der Ramones") oder Pistols unterjubelte. Aber die vollmundigen Artikel zeigten Wirkung und BB Brunes spielten beispielsweise sehr bald schon im riesigen Zénith, der sogar für etablierte Britrockbands wie die Kaiser Chiefs oder Maximo Park zu groß ist. Strippenzieher hinter diesen Lobpreisungen war Philippe Manouevre, Chefdredakteur des Blattes und seine Redakteurin Busty. Inzwischen sitzt der stets sonnenbebrillte Bursche in der Jury der französischen Superstars Castingsendung und ist bekannt wie ein bunter Hund, selbst bei Leuten, die keinen blassen Schimmer von Musik haben und gar nichts von dem Magazin Rock & Folk wissen. Dies ist bei ihm anders, er verfügt im Gegensatz zu Dieter Bohlen über ein fundiertes Fachwissen und hat auch zahlreiche Musikbücher geschrieben, unter anderem ein Werk über das Gibus (" 40 ans de Musique au Gibus").

Warum er sich für ein flaches Reality- TV Konzept hergibt, weiß ich auch nicht, habe da aber eine gewisse Vermutung ...

Immerhin: Philippe Manouevre kam heute persönlich vorbei! Leider hielt er sich aber nicht in Bühnennähe, sondern eher an der Bar mit seinen Kumpels auf. Schade, denn gerade "meine" Memphis Bell, die im letzten Dezember ein tolle Oliver Peel Session in unserem heimischen Wohnzimmer abgeliefert hatten, wären eine genauere Begutachtung wert gewesen! Als fünfte Band des Abends startend (im Rahmen des Festivals Rock Inter-Écoles), waren die drei Heißsporne Paul (Gitarre, Gesang), Thibault (Bass) und Corentin (Schlagzeug) von Beginn an bis in die Haarspitzen motiviert. Sie wollten es ihren (bildhübschen!) Freundinnen und den anderen Mädels im Saal mal so richtig zeigen! Bei den Mädels Eindruck zu schinden, war schon immer eine wichtige Triebfeder für Männer im heranwachsenden Alter, mit dem Rock'n Roll anzufangen. Und die Masche zieht auch im Jahre 2009 immer noch! Vor allem, wenn solch stylische und gutsaussehende Kerle wie die Jungs von Memphis Belle die Gitarre halten. Man kann es nicht anders sagen: die Mädchen waren völlig aus dem Häuschen, wenn Paul und Thibault über die Bühne hüpften, posten, schwitzten und sich die Seele aus dem Leib schrien. Und erfreulicherweise haben Memphis Belle auch den Mut, auf französisch zu singen, eine Seltenheit in der aktuellen französischen Rockszene. Interessierte Leser können sich vier der gespielten Songs auf der MySpace Seite der Boys angucken, darunter Sois Comme Tu Es und das unglaublich druckvolle Nuit Blanche.

Auch mit Coverversionen warteten die Posterboys wieder auf und zwar erneut mit Johnny be Good (Chuck Berry) und einem Cover von den Kings Of Leon, die sie verehren. Damals hatten sie bei uns das knarzige Molly's Chamber zum Besten gegeben, heute kam man in den Genuß eines wirklich gut beherschten und höllisch rockenden Four Kicks, womit auch der Schlußstrich gezogen wurde.

Die Stipvisite in dem Kulttempel, verbunden mit der Begutachtung einer jungen Band,
die schon in unserem Wohnzimmer gespielt hat, war wirklich interessant und abwechslungsreich, auch wenn ich mich neben diesen ganzen jungen, schlanken Leuten fett und alt fühlte. Aber ich tröstete mich damit, daß Philippe Maneouvre noch wesentlich älter (allerdings schlanker) ist und empfehle ihm, sich unbedingt mal mit Memphis Belle zu beschäftigen. So gut wie BB Brunes sind die doch allemal!

Setlist Memphis Belle, Le Gibus Paris, 2009:

01: Intro
02: Nuit Blanche
03: Sois Comme Tu Es
04: 10 Minutes
05: A Couteaux Tirés
06: Johnny B. Good (Chuck Berry Cover)
07: T.R.B.
08: Four Kicks (Kings Of Leon Cover)

Pour nos lecteurs français:

Philippe Manoeuvre était là. Mais est-ce qu'il a fait bien fait attention quand les prometteurs Memphis Belle ont joué? Je l'espère très fort, parce que Paul (chant, guitare), Thibault (bass) et Corentin (batterie) ont vraiment donné un très bon concert, plein d'énergie et de rage adoslescente. Ils ont fait des progrès considérables et jouaient juste et fort, sans negliger de colorer leur son garage par des jolies melodies accrocheuses. Leurs morceaux en français sont très efficaces et les reprises en anglais, le classique Johnny Be Good et Four Kicks des Kings Of Leon, imparables. Avec leur look tres rock'n roll ils plaisent pas seulement aux jeunes filles omniprésentes dans la salle culte, mais aussi à un vieux rockeur comme moi, qui aime bien découvrir des nouveaux talents. Enfin découvrir: Ces mecs très sympathiques ont déjà joué dans mon salon! Mais ce soir c'était forcément complètement autre chose et je les aime aussi quand ils font beaucoup plus de bruit que chez moi.

Les BB Brunes ont déjà joué au Zénith, alors pourquoi pas les Memphis Belle??

Links:


- Memphis Belle live im Gibus 2008. Sois Comme Tu Es. Da sieht man , daß die gewaltig Dampf machen können!;
Blitzkrieg Bop (The Ramones Cover) an gleicher Setlle. Kreischende Mädchen und wildgewordenen Tenenager. Geil!
-
Johnny Thunders (ex Gitarrist der New York Dolls) im Gibus 1983. Kultig! Klick! ; Johnny Thunders Dead Or Alive im Gibus 1984
- The Damned New Rose live im Gibus, allerdings 2008. Bei den alten Säcken geht trotzdem noch der Punk ab. Seht selbst!
Eine charmante Akustiksession im Freien mit Plastiscines + Interview.
- Memphis Bell in der Oliver Peel Session # 2 hier nachzulesen.
- Mehr Fotos von Memphis Belle hier und hier
- Mehr Fotos von der Atmosphäre im Gibus hier




Freitag, 17. April 2009

The Subways, Paris, 16.04.09

3 Kommentare

Konzert: The Subways
(Soirée Custom)
Ort: Le Nouveau Casino, Paris
Datum: 16.04.2009
Zuschauer: ausverkauft



Nein, ich war am gleichen Tag nicht auf zwei Konzerten gleichzeitig! Harry Potter bin ich nicht, aber Freunde attestieren mir oft, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Konkreter gesagt: Das Konzert der Subways habe ich nicht gesehen, da ich bei Camera Obscura war. Da aber beide Locations nicht allzu weit auseinanderliegen bin ich mal auf Verdacht am Nouveau Casino vorbeigelatscht, sah junge, wartende Fans und einen riesigen roten Bus vor dem Ausgang und habe messerscharf daraus gefolgert, daß gleich Billy und Charlotte rauskommen müßten. War dann auch so! Ich war plötzlich als Fotograf gefragt und lichtete die jungen Leute mit ihren Idolen ab. Und die Setlist habe ich auch abgestaubt. Soll ein großartiges Konzerte gewesen sein., mit Crowdsurfen und allem drum und dran. Sagt zumindest Vanessa und die geht auf viele Gigs. "Eines der besten, die ich je gesehen habe!", berichtete sie freudestrahlend. Na dann...

Setlist The Subways, Le Nouveau Casino, Paris:

01: Kalifornia
02: Young For Eternity
03: Holiday
04: Obsession
05: Oh Yeah
06: All Or Nothing
07: Alright
08: Mary
09: Always Tomorrow
10: Shake! Shake!
11: I Won't Let U Down
12: I Want To Hear What You Have Got To Say
13: Turnaround
14: With You
15: This Is The Club For People Who Hate People

16: Strawberry Blonde (Z)
17: Girls & Boys (Z)
18: Rock'n Roll Queen (Z)

- Mehr Fotos von der Aftershow der Subways kommen sehr bald hierhin




 

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