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Freitag, 2. Januar 2015

My year in lists - Gudruns beste Alben 2014

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Im Jahr 2014 gab es besonders viele Künstlerinnen, die ganz neu auf meinem musikalischen Horizont auftauchten, um mich komplett zu begeistern. Von den 12 besten (fünf-Sterne-Alben) sind nur fünf von mir vorher bekannten, und davon nur drei von bis dahin persönlichen Helden.


Linda Perhacs - The Soul of all natural things


 

My Brightest Diamond - This is my hand


 

Tomorrow we sail - For those who caught the sun


 

Tara Jane O'Neil - Where shine new lights

 


Tiny Ruins - Brightly painted one
 
 

Wendy McNeill - One colour more


 
Dánjal - Time


 
 

Johanna Borchert - Fm Biography
 
 

Bridie Jackson and the arbour - New Skin



Catherine Feeny & Chris Johnedis - dto




Marie Louise - My name



Chantal Acda - Live in Dresden



Nachdem ich versucht habe, die Besprechungen bei Platten vor Gericht zu verlinken, musste ich feststellen, dass ich der Community dort meinen Input schuldig geblieben bin... 

 

My year in lists - Gudruns Konzertstatistik 2014

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Das Konzertjahr 2014 war ein ausgezeichneter Jahrgang für mich. Eine besonders großen Zahl von durchweg wunderbaren Wohnzimmerkonzerten, die auch bei "angesteckten" Karlsruherinnen stattfanden, waren natürlich eine ganz besondere Freude. Zumal sich Künstlerinnen heranlocken ließen, die zu meinen absoluten Lieblingsmusikerinnen gehören. Und weil sich darüber so viele neue Brücken - zum Teil in alle Welt - bauen.



Unvergessliche Konzerte 2014 
(in chronologischer Reihenfolge)

Dear Reader & Einar Stray, 1.1. Berlin
Bethany Weimers, 9.1. in Karlsruhe (*)
Cross-linx Festival, 7.2. Eindhoven
 (My brightest Diamond, José González, Ólafur Arnalds)
Boho Dancer, 8.3. Karlsruhe
Plumes & September Leaves, 22.3. Karlsruhe
Mister & Mississippi, 27.3. Bonn
Chantal Acda, 9.4. Nürnburg
Árstíðir, 25.4 Gera
Zoë Boekbinder, 29.4. Stuttgart (Claudia)
Diane Cluck, 2.5. Karlsruhe (*)
AnnenMayKantereit, 20.5. Stuttgart 
The Indelicates, 13.7. Karlsruhe (*)
The gentle Lurch, 25.7. Reutlingen
Powerdove, 28.7. Karlsruhe (*)
Käpt'n Peng, 7.8. Karlsruhe
Fräulein Hona, 21.8. Karlsruhe (*)
Lisa Morgenstern, 14.9. Berlin
Enno Bunger, 20.10. Montabaur (Ursula & Dirk)
The miserable rich, 17.11. Wiesbaden
Owen Pallett, 30.11. Karlsruhe 
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(*) Wohnzimmerkonzerte bei uns


Wer an genauen Zahlen interessiert ist: Es beläuft sich auf
 147 Konzerte
 118 Tagebuchberichte
   33 Konzerttipps (inkl. Wohnzimmerkonzerteinladungen)

Die meisten Konzerte waren in Karlsruhe (68 Berichte). Es scheint mir interessant, dass ich 30 Konzerte in Karlsruhe besucht habe, die von anderen organisiert waren und 38, in denen ich maßgeblich die Hände mit drin hatte. Genauer waren das

 30 Wohnzimmerkonzerte bei mir 
 10 Konzerte bei anderen (davon 8 besucht)

Insofern sind die selbst und mit organisierten Konzerte zu einem sehr wichtigen Anteil meiner Konzerterlebnisse geworden.

Insgesamt 50 Berichte brachte ich mit aus
Stuttgart (12/12)
Mannheim (6/6)
Berlin (2/2), Köln (2/2), Reutlingen (2/2)
Adorf (1/1), Bonn (1/1), Darmstadt (1/1), Dresden (1/4), Edinburgh (1/3), Eindhoven (1/4), Freiburg (1/1), Gera (1/1), Magdeburg (1/1), Montabaur (1/1), Nürnberg (1/1), Oxford (1/1, Paris (1/3), Strasbourg (1/1), Weimar (1/1), Wiesbaden (1/1).

jeweils (Zahl der Reisen/Zahl der Berichte über Konzerte)


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Konzertankündigung Dawn Landes (mit Verlosung)

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Bislang hatte vom Konzerttagebuch-Team nur Oliver aus Paris die Gelegenheit Dawn Landes live zu erleben - und das gleich drei Mal. Nun kommt sie für zwei Konzerte nach Deutschland. Am 6.11. spielt sie im Hamburger Mojo-Jazz-Cafe und am darauffolgenden 7.11. im Berliner Privatclub.
Ich darf an dieser Stelle den euphorischen Bericht von Oliver zitieren, der wohl jeden Zweifel beseitigen sollte:

Das Konzert war traumhaft schön und Dawn Landes ist eine der hübschesten Sängerinnen, die ich je auf einer Bühne gesehen habe. Dazu ihr charmantes Lächeln, die überbordende Spielfreude und die sympathische Art...man sollte die charmante Frau für auf CD als auf live für sich entdecken, es lohnt sich!

Für das Berliner Konzert können wir 1x2 Gästelistenplätze verlosen. Um mitzumachen einfach eine Mail an markus ( at ) konzerttagebuch.de bis zum 5.11. schicken und Daumen drücken! Wir sehen uns dort!




Montag, 13. Oktober 2014

Alt-J, Berlin, 01.10.2014

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Konzert: Alt-J
Ort: Berlin Lido
Datum: 01.10.2014
Dauer: 80 Min.
Zuschauer: ca. 300



Bekanntschaft machte ich mit Alt-J das erste Mal im kleinen Comet Club - als Vorband von Big Deal - vor vielleicht 30 Zuschauern. Dass diese Band kurze Zeit später im Handumdrehen das Astra ausverkaufen würde, ist für mich zu diesem Zeitpunkt kaum vorstellbar gewesen. Und so stehe ich zwei Jahre und ein Album später im Berliner Lido und bin Gast einer exklusiven Show. Um die Exklusivität noch weiter zu steigern, konnte man für dieses Event nur Gästelistenplätze gewinnen. Und so befand ich mich in der typischen Gesellschaft bei solchen Events: Euphorische Fans gepaart mit Leuten die bei der Lotterie einfach mal mitgemacht haben. 


Nur sehr selten bin ich bei Konzerten schon im Vorfeld so aufgeregt wie ich es bei Alt-J an diesem Abend war. Ihre Musik lief bei mir in den vergangenen Wochen rauf und runter - was vielleicht am ehesten vergleichbar mit meiner Depeche Mode Phase wäre - nur liegt diese schon Ewigkeiten zurück. 
Und so bin ich überglücklich, als Alt-J die Bühne betreten und mit Hunger Of The Pine den Abend gefühlvoll beginnen lassen. Sofort erliege ich dem Charme ihrer vielschichtigen Musik. Im rotgelben Halbdunkel kann man die Band kaum erkennen. Weiter geht es mit dem dynamischeren Fitzpleasure und Something Good. Die wenige Konversation mit dem Publikum, überlässt die Band, wie üblich, Gus Unger-Hamilton. Mich persönlich würde es auch eher verwundern, wenn die Band durch große Worte oder Gesten das Publikum „anheizen“ würde. Und so bleiben Alt-J sich treu und für mich authentisch. Und authentisch ist auch ihr eher statisches Auftreten. 

Bis auf Thom Green, der sich am Schlagzeug von Beginn an verausgabt, verharrt die Band an ihren Positionen. Mit Matilda folgt eines meiner Lieblingslieder ihrer ersten Platte gefolgt von Bloodflood Pt 1+2, die so wunderschön ineinander übergehen. Und so sauge ich jeden Ton in mich auf, als wäre ich musikalisch fast verdurstet und achte gar nicht mehr auf all die weltlichen Dinge - und sei es nur meine Jacke ausziehen in dem sich immer weiter aufheizendem Lido. 

Um mich herum schaue ich in selige Gesichter. Do not spray into eyes, I have sprayed you into my eyes ruft die Menge zu Taro. Gänsehaut macht sich auf meinem Rücken breiter und breiter. Mit The Gospel Of John Hurt endet das reguläre Set und wird nach großen Applaus mit dem Cover Lovely Day fortgesetzt. Nara und Leaving Nara folgen, um dann mit allen im Finale zu Breezleblock lautstark Please don't go, please don't go I love you so, I love you so zu rufen. 

Es ist erst Anfang Oktober und vielleicht verfrüht ein Konzert des Jahres festzulegen - aber bei Alt-J kann ich das ruhigen Gewissens tun, denn dieses Konzert wird dieses Jahr definitiv nicht mehr übertroffen werden können. Die Musik von Alt-J berührt mich nicht nur auf Vinyl. Es gelang ihnen ihre komplexen und sehr unterschiedlichen Musikstile mit ihrer sympathischen Authentizität und dennoch Professionalität so vorzutragen, dass ich immer wieder Gänsehaut bekam. Stimmlich bewegend und rhythmisch exzellent untermalt. 
Alt-J sind nicht diese typischen Modepüppchen, die mit viel zu viel Eyeliner ihren Weltschmerz daherheucheln. Alt-J sind für mich die Jungs, die man auf dem Schulhof beieinander stehen sah, ein wenig pummlig, mit Brille, unförmigen Klamotten und vielleicht auch ein wenig schüchtern. Und warum soll man die Bühnen nur lauter optischen Retorten überlassen, die in einer Gleichförmigkeit bei mir oft nur Langeweile auslösen. 
Wer sich selbst ein Bild von Alt-J machen möchte, der bekommt Anfang 2015 Gelegenheit dazu. In Offenbach, Köln, Hamburg, Berlin und München machen sie dafür Station.

Setlist:

Hunger Of The Pine
Fitzpleasure
Something Good
Left Hand Free
Dissolve Me
Matilda
Bloodflood
Bloodflood Pt. 2
Interlude I (SheSheShe)
Tessellate
Every Other Freckle
Taro
Warm Foothills
The Gospel Of John Hurt
-
Lovely Day
Nara
Leaving Nara
Breezeblocks


Donnerstag, 18. September 2014

Samaris, Berlin, 17.9.2014

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Konzert: Samaris
Ort: Berlin Privatclub
Datum: 17.9.2014
Dauer: 70 Min.
Zuschauer: ca. 100



Ach - die Isländer. Allesamt musikalische Wunderkinder. Dazu gehören meiner Meinung nach auch die wunderbaren Samaris, die ich an diesem Abend zum zweiten Mal in Berlin genießen durfte. Nach dem sehr vollen Konzert in der Berghain/Kantine nun im Privatclub, der sich allmählich auch füllte, bis es kurz nach halb neun losging. 
Samaris - das sind Sängerin Jófríður Ákadóttir, Klarinettistin Áslaug Rún Magnúsdóttir und der Mann an den Elektro-Reglern Þórður Kári Steinþórsson.

Nun - irgendwas mit Elektro und Stimme ist ja keine Seltenheit mehr. Dillon, Zola Jesus, Sohn und soley fallen mir da spontan ein. Was Samaris so besonders macht ist die Klarinette, die ihrer Musik die besondere Note verleiht und welche ich - im Gegensatz zu Christoph - auch schon unabhängig von Samaris zu schätzen wusste.
Als Samaris die karge Bühne des Privatclubs betreten, sind sie lustig kostümiert - wie auf einer Faschingsparty im Studentenklub. Besonders die Sängerin sieht mit ihrer Beindekoration doch arg nach einem Satyr aus. Meinen persönlichen Geschmack hat es nicht getroffen und so schiebe das Ganze dann doch noch auf die Suche nach dem eigenen Stil.
Aber, lieber Privatclub, was gar nicht geht ist, dass ihr einen hässlichen Tisch für die Technik in die Mitte der Bühne stellt und obendrauf eine Europalette legt. Nicht mal ein schnödes schwarzes Tuch war es euch wert, um dieses zu kaschieren. Es wirkte dann doch arg improvisiert. Schämt euch!

Die Band wird das ganze Konzert über nur von hinten angestrahlt. Das würde bei einer größeren Bühne sicherlich toll aussehen, in der intimen Atmosphäre des Privatclubs hat es etwas von Versteckspiel. Musikalisch können Samaris auch an diesem Abend überzeugen. Stimmlich ist die Sängerin genau wie Klarinettistin sehr überzeugend. Die Elektrorhythmen sind eindringlich, interessant, aber auf Dauer doch sehr ähnlich.  Die neuen Lieder reihen sich nahtlos zu ihrem Debütalbum ein. So dass es durchaus Sinn macht, wenn die "alten" Lieder auch als solche angekündigt werden. Die Dominanz der Elektrorhythmen walzt zwischendurch immer mal wieder alles nieder. Auch ist mir die Abhängigkeit an die vorgegebenen Samples zu groß und kreative Spielfreude kann nur begrenzt aufkommen. Das wirkte im Berghain noch anders, kann aber auch täuschen.

Ja - all das ist jammern auf sehr hohem Niveau. Samaris sind etwas besonders Schönes und der Abend war mehr als gelungen. Gerade der Gesang in Landessprache hat für meine Ohren etwas angenehm einlullendes. Dennoch würde ich mir für künftige Konzerte einen weiteren Entwicklungsschritt wünschen. Ob es ein weiteres (klassisches) Instrument wäre oder eine zusätzliche Stimme, mag ich nicht beantworten. Das, was heute noch für mich besonders und schön ist, würde aber mit der Zeit verfliegen. Zu viele andere Musiker versuchen sich zur Zeit am Elektro-Kuchen.

Aus unserem Archiv:
Samaris, Köln, 16.9.14



Montag, 15. September 2014

Blumfeld, Berlin, 13.09.2014

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Konzert: Blumfeld
Ort: Berlin Astra
Datum: 13.09.2014
Zuschauer: ausverkauft

Text: Susanne aus Berlin
Fotos: Markus aus Berlin



Über was hat sich der der Blumfeld Hörer wohl vor 20 Jahren unterhalten? Die anstehende Bundestagswahl, den Völkermord in Ruanda? Während ich heute auf die Band warte, werden hinter mir vegane Kochrezepte ausgetauscht. Soweit, so authentisch. 
Die Band betritt äusserst früh und ohne Vorband die Bühne. Dafür mit dem Hubschrauber. Wie von den eingefleischten Fans neben mir erhofft und erwartet. Die Jungs sind alt geworden. So wie wir und wollen früh ins Bett. Erst zum Schluss wird klar, dass sie die zusätzliche Zeit gut für ihre 3 Zugaben brauchen können. Das Gefühl, dass hier was Grosses stattfinden wird, stellt sich ein. Wird aber leider sofort mit dem ersten Lied 'Draußen auf Kaution' vernichtet. Der Sound ist schlecht, matschig, ich kann Jochens Gesang kaum verstehen. Der Bass dominiert. Dabei bin ich doch auch und gerade wegen den Texten gekommen. Ich wollte wissen, ob Jochen mir noch etwas zu sagen hat. Ob mich das noch berührt, was er singt. Doch schon beim 2. Stück keimt leichte Euphorie auf. 'Jetset' packt mich und meine Nachbarn, Jochens Stimme wird klarer.
 Nach 30 Minuten Konzert hat sich sein Verstärker aufgeraucht. Er sagt, bisher wars gut, aber mit Verstärker wärs besser. Und dass der Verstärker jetzt ein bisschen vorausgreift. Nomen est Omen usw. Die mühsam errungene Stimmung ist dahin. Auch wenn Jochen Distelmeyer den Abgang seines Verstärkers authentisch findet und uns mit den Worten: Keep it real! versöhnen will, bin ich enttäuscht, dass wir jetzt 5 Minuten ohne Musik und Band vor uns hinstehen müssen, bis der Verstärker repariert ist. Nach jedem weiteren Stück bedankt er sich freundlich und gut gelaunt, für mich gibt es keine großen Highlights in der Setlist, ausser 'Ein Lied von zwei Menschen'. Mag auch daran liegen, dass ich im Gegensatz zu den meisten Blumfeld Fans wohl eher auf die neueren Sachen stehe. 

Eine nette Anekdote gibt Jochen  Distelmeyer noch zum Besten, wie es zu der Jubiläums Tour kam: Er fragt ob der junge Mann anwesend ist, der ihn vor Monaten ansprach und fragte, ob was zu 20 Jahren L'etat et moi geplant sei: Nicht dass er wüsste. Und da war die Idee geboren. Diesen Mann suchen sie nun, um sich zu bedanken. Aber auch hier in Berlin scheint er nicht anwesend gewesen zu sein. Nach 120 Minuten verlassen die vier die Bühne um noch einmal für drei Zugabenblöcke zurück zu kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde natürlich unzählige Male nach 'Verstärker' und 'Ich-Maschine' gerufen. Klar, dass die Stücke nicht fehlen dürfen und bis zum Schluss aufgehoben werden. Jochen Distelmeyer klemmt seine Kippe unter die Saiten seiner Gitarre und versichert uns, dass wir super sind. Und dann bekommen wir, was wir wollen. 

Gross war es nicht, aber authentisch auf jeden Fall. Vor 20 Jahren war der Klang sicher auch nicht besser. Und wenn ich seine Texte verstehen will, dann höre ich eben die Alben zuhause. Da habe ich sie für immer. Ich bin versöhnt.

Setlist:
Draußen auf Kaution
Jetset
2 oder 3 Dinge
Walkie Talkie
Ich wie es wirklich war
Eine eigene Geschichte
Pickelface is back in town
Aus den Kriegstagebüchern
Sing Sing
Anderes Ich
Evergreen
Ein Lied von zwei Menschen
Zeittotschläger
Penismonolog
-
Ghettowelt
Von der Unmöglichkeit Nein zu sagen
Einfach so
Superstarfighter
-
Kommst Du mit in den Alltag / Old Nobody
Verstärker
-
Ich Maschine





Freitag, 5. September 2014

Konzertempfehlungen für Berlin September und Oktober 2014

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Auch die Monate September und Oktober bieten (für die Berliner) wieder viele schöne Konzerte. Meine Favoriten in den kommenden Wochen wären unter anderem Smoke Faires, Blumfeld, Jan Delay, Samaris, Lonski & Classen, Swans, Ja Panik, Mary Ocher, Nils Frahm, The Libertines, Molly Nilsson, Erlend Oye, Jozef van Wissem und FKA Twigs. 

September 2014

06.09.  Berlin Festival - diverse Orte
06.09.  Rainbirds - Privatclub
07.09.  Berlin Festival - diverse Orte
07.09.  Celina Bostic - Privatclub
07.09.  The Slow Show - Antje Öklesund
08.09.  Chad Vangaalen - Berghain Kantine
09.09.  Ben Howard - Admiralspalast
09.09.  This Will Destroy You - Bi Nuu
09.09.  Tim Vantol & Band - Comet Club
09.09.  Daniel Romano - Auster Club
10.09.  Natural Child - Auster Club
10.09.  The Burning Hell + Freschard - Berghain Kantine
10.09.  Unmap - Privatclub
11.09.  Den Sorte Skole - Gretchen
11.09.  Kofelgschroa + Coconami - Berghain Kantine
11.09.  LAING - Volksbühne
12.09.  Kasar + Gäste - Roter Salon
12.09.  Smoke Faires - Berghain Kantine
12.09.  Talco - Astra
13.09.  Blumfeld - Astra 
13.09.  Dan Sartain - Privatclub
13.09.  Neon Trees - Frannz Club
13.09.  Ofrin - Roter Salon
13.09.  The Graveltones - Auster Club
13.09.  Wenzel - Heimathafen
14.09.  Miramode Orchestra - Roter Salon
14.09.  Talking To Turtles - Privatclub
15.09.  Andromeda Mega Express Orchestra - Heimathafen
15.09.  Royal Blood - Privatclub
15.09.  I Am Giant - Comet Club
15.09.  Juan Wauters - Monarch
16.09.  Talisco - Bi Nuu
16.09.  Tuxedomoon - Roter Salon
17.09.  Blonde Redhead - Frannz Club
17.09.  Samaris - Privatclub
17.09.  Mick Turner - Monarch
17.09.  Yalta Club - Magnet Club
18.09.  Guts + Liveband - Privatclub
18.09.  Liam Finn - Maschinenhaus
19.09.  Die Nerven - Lido
19.09.  Hauschka - Volksbühne
19.09.  INVSN - Privatclub
19.09.  Tina Dico - Grüner Salon
20.09.  Ezra Furman - Bassy Club
21.09.  AMBIQ - Roter Salon
21.09.  Jennie Abrahamson - Privatclub
21.09.  Klaus Johann Grobe - Monarch
21.09.  Rhodes - Grüner Salon
22.09.  Curtis Stigers - Heimathafen
22.09.  Jake Isaac - Privatclub
22.09.  James Blackshaw - Roter Salon
22.09.  Miss Kenichi - Lonski & Classen - Lido
22.09.  The Acid - SchwuZ
23.09.  Goat - Postbahnhof
23.09.  Gus Gus - Berghain
23.09.  Mo Kenney - Privatclub
23.09.  The Levellers - Lido
24.09.  Gus Gus - Berghain
24.09.  Erfolg + Seftel - Schokoladen
24.09.  Sleepy Sun - Privatclub
24.09.  The John Steel Singers - Comet Club
25.09.  Ja, Panik - SO36
26.09.  The Fat White Family - Privatclub
26.09.  Amanda Rogers - Privatclub
27.09.  Fabi Silvestri Gatte - Frannz Club
27.09.  Mary Ocher (Piano Show) - Roter Salon
27.09.  We Were Promised Jetpacks - Lido
28.09.  Dota & Uta - Heimathafen
29.09.  The Wanton Bishops - Privatclub
29.09.  Tiny Ruins - Grüner Salon
29.09.  Einar Stray - Privatclub
29.09.  Morrissey & Anna Calvi - Columbiahalle
30.09.  Shiny Darkly - Privatclub
30.09.  We Have Band - Lido


Oktober 2014

01.10.  Louis Barabbas - Badehaus Szimpla
01.10.  Nils Frahm & Jon Hopkins - Admiralspalast
01.10.  Young Knives - Magnet Club
02.10.  Berlin Independent Night
03.10.  Honig - Privatclub
03.10.  Hundred Waters - Berghain Kantine
03.10.  Flip Grater - Grüner Salon
04.10.  Dillon - Volksbühne
04.10.  Jay Smith - Privatclub
04.10.  The Libertines - Arena
04.10.  Yann Tiersen - Huxleys
05.10.  Future Islands - Astra
05.10.  Hildur Gudnadottir (Múm) - Roter Salon
05.10.  London Grammar - Columbiahalle
05.10.  Zodiac - Privatclub
06.10.  Anna Aaaron - Fluxbau
06.10.  Clap Your Hands Say Yeah - Postbahnhof
06.10.  Nicole Atkins - Crystal
06.10.  Honeyblood - Berghain Kantine
06.10.  Jolie Holland - Grüner Salon
07.10.  Bear In Heaven - Berghain Kantine
07.10.  Jack Oblivian - Privatclub
07.10.  Jamie Cullum - Passionskirche
07.10.  Jay Brannan - Frannz Club
07.10.  Karen O - Heimathafen
08.10.  Angel Olsen - Lido
08.10.  Molly Nillson - Ausland
08.10.  Fear Of Men - Schokoladen
08.10.  FM Belfast - Astra
08.10.  Gemma Ray - C-Club
08.10.  Traams - Privatclub
09.10.  Beatsteaks - SO 36
09.10.  First Aid Kit - Astra
09.10.  James Vincent Mcmorrow - Huxleys
09.10.  Jan Delay - Max Schmeling Halle
09.10.  Pontiak - Comet Club
10.10.  First Aid Kit - Astra
11.10.  Erlend Oye & Band - Astra
11.10.  Ziguri - Roter Salon
12.10.  Agnes Obel - Admiralspalast
12.10.  Shaban & Waelder - Roter Salon
12.10.  Sohn - Hebbel am Ufer
13.10.  Death From Above 1979 - Cassiopeia
13.10.  Liars - Lido
13.10.  Rachel Sermanni - Grüner Salon

13.10.  Vance Joy - Postbahnhof
14.10.  Bear´s Den - Berghain Kantine
14.10.  Caribou - Berghain
14.10.  Jozef van Wissem - Grüner Salon
14.10.  The Antlers - Lido
15.10.  Allah Las - C-Club
15.10.  Amplifier - Privatclub
15.10.  David Celia - Monarch
16.10.  Jens Friebe - Bi Nuu
16.10.  Mine - Grüner Salon
18.10.  Whomadewho - Astra
19.10.  Kreisky - Monarch
19.10.  Passenger - Columbiahalle
20.10.  Client - Berghain Kantine
20.10.  Esben & The Witch - Bi Nuu
21.10.  FKA Twigs - Kesselhaus
21.10.  Swans - Berghain
22.10.  Die Sterne - Lido
22.10.  Woman´s Hour & Adna - Berghain Kantine
22.10.  Swans - Berghain
22.10.  Maybeshewill - Magnet
22.10.  My Brightest Diamond - Postbahnhof
23.10.  Asaf Avidan - Passionskirche
25.10.  Kasabian - Columbiahalle
26.10.  Lasse Matthiessen - Roter Salon
26.10.  Patti Smith - Volksbühne
27.10.  Manu Katche - Postbahnhof
27.10.  Peter Broderick - Roter Salon
28.10.  Chuck Prophet - Comet Club
28.10.  La Luz - Berghain Kantine
28.10.  Chuck Prophet - Comet Club
30.10.  Bonaparte - Huxleys
30.10.  Kishi Bashi - Comet Club
30.10.  Seekae - Berghain Kantine
30.10.  Timber Timbre - Passionskirche
30.10.  Tina Dico - Admiralspalast
31.10.  Beans On Toast - Grüner Salon
31.10.  Jan Roth - Roter Salon
31.10.  Jonathan Kluth - Privatclub
31.10.  Slow Club - Magnet Club
31.10.  The Do - Heimathafen 
31.10.  The Gaslight Anthem - Columbiahalle



Mittwoch, 30. Juli 2014

Konzertankündigung Sommerloft Badeschiff 2014

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Datum: 31.07. - 28.08.2014

Auch in diesem Jahr beglücken uns wieder die wunderschönen Open-Air Konzerte auf dem Badeschiff in Berlin Treptow. Im Rahmen des Sommerlofts finden in den kommenden Wochen noch tolle Konzerte und Lesungen statt. Wer letztes Jahr dabei war, der weiß, wie schön die Stimmung dort war.
Ein paar Konzerte waren schon, aber es stehen noch viele tolle aus:

Direkt morgen Abend gehts wieder los:

31.07.  New Desert Blues




04.08. Young Magic

07.08. Sabar - A Night Of Westafrican Drumming

18.08. Cloud Nothings



20.08. Walter Schreifels & Friends




21.08. Spaceman Spiff



28.08. Tino Hanekamp - Das große Rauschen (Aktionlesung)

Ich hoffe wir sehen uns dort!


Montag, 23. Juni 2014

Tiny Fingers, Berlin, 22.06.2014

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Konzert: Tiny Fingers
Ort: Berlin Privatclub
Datum: 22.06.2014
Zuschauer: 40-50




Die Fussball WM hat auch Berlin Kreuzberg im Würgegriff und so erstaunt es mich kaum, dass der Privatclub fast leer ist, als wir ihn betreten. Ein doch eher seltener Anblick, brilliert dieser Club doch durch seine oft exzellente Auswahl an Künstlern.
An diesem Abend gastieren die isralische Band Tiny Fingers. Psychodelischer Rock oder wie es die Band passend formuliert Atomic Rock from Outer Space and beyond. Als die Band mit einstündiger Verspätung auf die Bühne kommt, haben sich 40-50 Zuhörer eingefunden. Eine angenehme Mischung von Menschen, die sich schnell von der Musik einfangen lässt. Zufällig, so erscheint es, ist an diesem Abend niemand dort. Auch ist der Frauenanteil ungewöhnlich hoch, bei dieser Art von Musik.
Tiny Fingers bestehen aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard. Alle Musiker sind symmetrisch auf der Bühne verteilt. Gitarrist und Bassist stehen sich gegenüber und alle gemeinsam schaffen von der ersten Minute an eine harmonisch aufeinander abgestimmte Klangwelt, die keines Gesangs bedarf.

Der Bass ist wuchtig, die Gitarre jault spacig wie Sirenen auf LSD. Das Publikum wippt wie hypnotisiert zu dieser radikalen Sinfonie. Ein Geisterzug rast durch die Wüste. Wo andere Bands live ein halbes Set brauchen, um ihre Energie zu entfalten, sind Tiny Fingers von Anfang an  mit voller Präsenz da. Entfernt höre ich Elemente des Ghostbusters Theme. Und so schnell wie die Geisterstunde begann, so schnell war sie auch schon vorüber. 
Ein für mich denkwürdiger Abend, der mir eine großartige Live-Band bescherte. Ich hoffe, dass Tiny Fingers beim nächsten Mal mehr Publikum finden werden. Ohne WM. Ohne Sommerloch. Und wieder mit mir im Publikum.

Links:
http://tifimusic.com/
https://www.facebook.com/fingersmusic/






Samstag, 1. März 2014

Empfehlenswerte Berliner Konzerte für März und April 2014

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Was für ein toller Konzerte-Frühling! Einar Stray spielen zusammen mit Moddi ein kleines Akustik-Konzert, Therese Aune kommt zusammen mit Gudrid Hansdottir nach Berlin, Anna Calvi beehrt den Prenzlauer Berg und die Blood Red Shoes spielen ein Mini-Warm-Up Konzert im Comet Club.
Darüber hinaus kommt im April das großartige Denovali Swingfest ins schöne Radialsystem. Nicht zu vergessen Amatorski, San Fermin und Angel Olsen. Viel Freude bei euren Planungen.
Ergänzungen sind willkommen! 
(auf dem Foto: JJ Weihl von Fenster)


März:
01.03.  Aufbau West - Privatclub
01.03.  Fever Creek Festival mit Town Of Saints
01.03.  Of Montreal - Lido
02.03.  I Am Oak - Privatclub
02.03.  Lydia Lunch - Grüner Salon
02.03.  Einar Stray + Moddi - Fitcher´s Vogel
02.03.  Ryan Sheridan - Postbahnhof
03.03.  A Wilhelm Scream + Aspai - Cassiopeia
03.03.  Boy + Bear - Lido
03.03.  Paolo Nutini - Postbahnhof
03.03.  Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra - Volksbühne
04.03.  Bonnie Prince Billy - Apostel Paulus Kirche
04.03.  The Dope - about blank
04.03.  The Great Park - Madame Claude
04.03.  The Excitements - Privatclub
05.03.  Boho Dancer - Badehaus
05.03.  John Newman - Huxleys
05.03.  John Allen - Schokoladen
05.03.  Forest Swords - Berghain
05.03.  Rob Lynch - Privatclub
05.03.  Gudrid Hansdottir + Therese Aune - Chesters
05.03.  Howe Gelb - Magnet
05.03.  Boho Dancer - Badehaus
06.03.  Neneh Cherry - Berghain
06.03.  Blood Red Shoes - Comet Club
07.03.  Coogans Bluff - Bassy
07.03.  Islands - Volksbühne
07.03.  Grails - Comet Club
08.03.  John Murry - Privatclub
08.03.  Messer - Cassiopeia
08.03.  Wille & The Bandits - Comet Club
09.03.  Maria Taylor - Comet Club
09.03.  Lonski + Classen (Record Release) - Volksbühne
10.03.  Midlake - Heimathafen
10.03.  Skunk Anansie - Admiralspalast
10.03.  VUM - tba
10.03.  Low Roar - Urban Spree
10.03.  Nadine Shah - Frannz
10.03.  Nils Frahm - Philharmonie
11.03.  John Grant - Berghain
11.03.  The Deer Hunter - Magnet
11.03.  Blackberry Smoke - Lido
11.03.  The Intersphere - Comet Club
12.03.  Anna Calvi - Kesselhaus
12.03.  Darkside - Astra
12.03.  Die Heiterkeit - Privatclub
12.03.  The Soft Hills - Badehaus
13.03.  Miraculous Mule - Privatclub
13.03.  Prefuse 73 - Gretchen
14.03.  Blackbird Blackbird - Gretchen
14.03.  Finner & Band - Privatclub
14.03.  Odi + Fredrik Kinbom - Sofasalon
14.03.  Nachtklänge 74 - Heilig Kreuz Kirche
14.03.  Toy - Comet Club
15.03.  The Jezabels - Astra
15.03.  The Lone Below - Privatclub
15.03.  Thees Uhlmann & Band - Lindenpark Potsdam
16.03.  Someone Still Loves You Boris Yeltzin - Privatclub
16.03.  Next Stop: Horizon - Roter Salon
18.03.  George Ezra - Berghain Kantine
18.03.  Joseph Huber - Auster Club
18.03.  King Khan And The Shrines - Lido
18.03.  Left Boy - Astra
18.03.  Yuck - Imperial
19.03.  MØ - Magnet
19.03.  Chrysta Bell - Grüner Salon
19.03.  Hundreds - Heimathafen
20.03.  Edgar Tones - Privatclub
20.03.  Kid Simius - Berghain Kantine
20.03.  The Men - White Trash
20.03.  Oum Shatt - about blank
20.03.  Austin Lucas, Emily Barker & PJ Bond - Cassiopeia
20.03.  Theodore, Paul & Gabriel - Maschinenhaus
22.03.  2Raumwohnung - Astra
22.03.  Gregor McEwan & Band - Privatclub
22.03.  Clara Hill - Roter Salon
22.03.  Hauschka (Record Release) - Radialsysteme V
23.03.  Ölöf Arnalds - Privatclub
24.03.  Tuxedomoon - K17
24.03.  We Are Scientists - Lido
25.03.  Chvrches - Columbiahalle
25.03.  Allen Stone - Roter Salon
25.03.  Be Forest - Roter Salon
25.03.  Joan As Policewoman - Postbahnhof
25.03.  Wye Oak - Privaclub
26.03.  Blaudzun - Privatclub
26.03.  Teho Teardo & Blixa Bargeld - Berghain
26.03.  Arliss Nancy - Cassiopeia
26.03.  This Is The Kit - Berghain Kantine
26.03.  Olli Schulz - Lindenpark Potsdam
27.03.  Robyn Hitchcock - Monarch
27.03.  Mark Morriss - Privatclub
28.03.  Lisa Bassenge - Roter Salon
29.03.  Gabby Young & Other Animals - Postbahnhof
29.03.  Michael Gira - Berghain Kantine
29.03.  The Bollock Brothers - BiNuu
29.03.  Angel Olsen - HAU1
30.03.  Bratsch - Grüner Salon
30.03.  Broken Bells - Huxleys
30.03.  Peggy Sue - Privatclub
30.03.  Tycho - Privatclub
31.03.  Architects - Lido
31.03.  Gabriella Cilmi - Berghain Kantine
31.03.  Glasperlenspiel - Heimathafen
31.03.  The Baskery - Privatclub

April:
01.04.  Phia - Austerclub
02.04.  Cults - Lido
02.04.  Die Happy - C-Club
02.04.  Malcolm Holcombe - Austerclub
02.04.  Thumpers - Comet Club
03.04.  Dillon - Heimathafen
03.04.  Ebo Taylor - Lido
03.04.  Jupiter Jones - Postbahnhof
03.04.  Keziah Jones - Frannz
03.04.  Nick Waterhouse - C-Club
03.04.  Talisco - BiNuu
04.04.  Atos Trio - Heimathafen
04.04.  Islaja - Ausland
04.04.  Lorelle Meets The Obsolete - White Trash
04.04.  Pippo Pollina - Babylon Mitte
04.04.  Stu Larsen - Privatclub
05.04.  Jesper Munk - Privatclub
05.04.  Paper Aeroplanes - Crystal Club
05.04.  Sam Lee - Privatclub
06.04.  John Lennon McCullagh - Berghain Kantine
06.04.  Kurt Vile - HAU
06.04.  Metronomy - Astra
06.04.  Mimi & The Mad Noise Factory - Privatclub
06.04.  Wild Beasts - Lido
07.04.  Eleni Mandell - Grüner Salon
07.04.  Laibach - Volksbühne
07.04.  Twin Forks - Privatclub
08.04.  The Dinosaur Truckers - Auster Club
09.04.  Gardens & Villa - Berghain Kantine
09.04.  King Krule - Heimathafen
09.04.  Timber Timbre - Lido
09.04.  Listener - Privatclub
10.04.  Bilderbuch - Berghain Kantine
10.04.  Blood Red Shoes - Astra
10.04.  Chris Garneau - Grüner Salon
10.04.  Howler - Monarch
10.04.  Paula - Privatclub
11.04.  Anna Aaron - Privatclub
11.04.  Kaiser Chiefs - Kesselhaus
13.04.  Her Name Is Calla - Lovelite
13.04.  Mighty Oaks - Lido
13.04.  Sohn - Heimathafen
14.04.  Band Of Skulls - Lido
14.04.  Petter Carlsen - Monarch
14.04.  Quilt - Berghain Kantine
14.04.  The Strypes - Postbahnhof
15.04.  Julian Le Play - Privatclub
15.04.  Seahaven - Cassiopeia
16.04.  Ane Trolle - Grüner Salon
16.04.  Coasts - Monarch
16.04.  True Widow - Privatclub
18.04.  Budzillus - Badehaus
18.04.  Drenge - Comet Club
19.04.  Dark Horses - Privatclub
19.04.  Pascow - BiNuu
20.04.  Judith Holofernes - Astra
21.04.  Current 93 - Volksbühne
23.04.  Benjamin Clementine - Privatclub
23.04.  The Veils - Imperial
24.04.  Amatorski - Berghain Kantine
24.04.  Brand New - BiNuu
24.04.  Grupo Niche - Kesselhaus
24.04.  Six60 - Postbahnhof
24.04.  Subway To Sally - Huxleys
25.04.  Andrea Schröder - Lido
25.04.  San Fermin - Fluxbau
25.04.  Shearwater - Privatclub
25.04.  Fenster; Masha Qrella u.a. - about blank
25.04.  Denovali Swingfest: Greg Haines, Origamibiro u.a. 
26.04.  Denovali Swingfest: Brandt Brauer Frick, Hidden Orchestra u.a.
26.04.  Public Service Broadcasting - Privatclub
27.04.  Click Click Decker - Grüner Salon
27.04.  Kalle Mattson - Privatclub
28.04.  Bo Saris - Privatclub
28.04.  Marissa Nadler - Roter Salon
29.04.  Birth Of Joy - Comet Club
29.04.  DIE!DIE!DIE! - Privatclub
29.04.  I Heart Sharks - BiNuu
29.04.  Lasse Matthiessen + Pohlmann - Heimathafen
29.04.  Minor Alps - Berghain Kantine
30.04.  Abby - Volksbühne


Freitag, 21. Februar 2014

Der Klang der Offenbarung des Göttlichen, Berlin, 20.02.2014

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Konzert: Der Klang der Offenbarung des Göttlichen
Ort: Volksbühne Berlin
Datum: 20.2.2014
Dauer: 1 Stunde
Zuschauer: fast ausverkauft




Ein schwarzes Vöglein fliegt über die Welt,

das singt so todestraurig...
                                                          (C. Morgenstern)


Diese Zeile ist mir durch den Kopf gegangen, als ich das erste Bild erblickte und die Klänge der Streicher vernahm.
Der Klang der Offenbarung des Göttlichen (von Ragnar Kjartansson) ist ein Theaterstück ohne Schauspieler mit der Komposition des ehemaligen Sigur Ros Keyboarders Kjartan Sveinsson
Angelehnt an den Roman Weltlicht von H. Laxness, wird in vier (Bühnen- )Bildern die Lebensgeschichte eines Ausgegrenzten erzählt, der in der Natur und der Kunst Trost für seine geschundene Seele sucht. Und natürlich spielt die Geschichte auf Island, welches durch die Brille des Großstadtdeutschen doch umso magischer und mystischer verklärt wird, je weiter die eigene Entfremdung zur Natur (und sich selbst) fortgeschritten ist.
Wer die verlassenen Ortschaften Mecklenburg-Vorpommerns gesehen hat, der weiß, wie befreiend aber auch wie bedrückend es sein kann, sich nicht in der Sinfonie der Großstadt zu zerstreuen.
Der Romanfigur Laxnesss bleibt nur, nachdem dieser in der isländischen Gesellschaft der 30er Jahre keinen Platz und keinen inneren Frieden gefunden hat, eben diesen in der Natur zu suchen. 
Aber welch tiefe Verzweiflung muss in einem Menschen vorgehen, um Trost und Hoffnung an einem so kargen, unwirklichen Ort wie der steinernen Küste zu suchen und zu finden, dem ersten Bild (Der Klang der Offenbarung des Göttlichen) des Stücks. Getragen wird dieses Bild von schwermütigen Streichern, deren Dramatik sich immer weiter steigert bis hin zum Morgengrauen und dem erlösenden Hoffnung stiftenden kleinen Sonnenstrahl.
Nach einer kurzen Umbauphase folgt das zweite Bild (Das Schloss des Sommerlandes). Ein malerisch-verträumter Märchenwald, Schnee mit rotgelbem Himmel. Ein friedlicher Chor wird untermalt mit dem obligatorischen Handyvibrieren. Der Berliner Filmchor klingt ganz vorzüglich.
Ein kleiner zaghafter Zwischenapplaus überbrückt die Umbauphase zum dritten Bild (Das Haus des Dichters) - einer brennenden Holzhütte unter Sternenhimmel. Es scheint alles verloren. Unter einem lauten Knall kracht das Haus in sich zusammen. Alles untermalt von dem schwermutigen Chor und zurückhaltendem Orchester.
Als letztes Bild (Die Schönheit des Himmels) blicken wir aus einer Eishöhle hinaus auf einen grauen Himmel. Mit Streichern, Schneegestöber, Wind und engelsreinem Chor folgt die Erlösung. Ein wunderschöner glühender Himmel schmeichelt die Augen und die Musik streichelt den schwermutigen Romantiker.
Aber die Hauptfigur der Romanvorlage ist nicht nur Opfer der gesellschaftlichen Umstände. Er ist nicht nur ein Ausgegrenzter auf der Suche nach dem inneren und äußeren Frieden. Er hat auch ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt. Wie ist dieser Widerspruch auszuhalten? Das Programmheft enthält (mit Absicht?) viele leere Blätter. Vielleicht auch eine Einladung sich mit dieser Widersprüchlichkeit ganz individuell auseinanderzusetzen.
Ich persönlich kann die Aufführung wärmstens empfehlen und bin positiv überrascht, dass Kjartan Sveinsson den schmalen Grat zwischen Romantik und Kitsch sehr gut bewältigt hat. Das Filmorchester Babelsberg hat wieder einmal seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Bühnenbilder sind exzellent gestaltet. Einziger Kritikpunkt wäre der doch etwas künstlich klingende Wind.
Aus Respekt vor dem Werk und aus Rücksichtnahme gegenüber dem Publikum, habe ich darauf verzichtet zu fotografieren.
Weitere Termine wären der 28.2., 1.3. und 16.3..


Dienstag, 28. Januar 2014

The Group, Berlin, 27.01.2014

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Konzert: The Group
Ort: Berlin Volksbühne
Datum: 27.01.2014
Dauer: ca. 90 Minuten
Zuschauer: geschätzt 200




Mein drittes Konzert von The Group - und mein bislang bestes.
Aber mal langsam.
The Group ist ein loser Zusammenschluss - ein sogenanntes "Improvisations-Projekt" von in Berlin ansässigen Musikern wie Casper Clausen, Greg Haines, Francesco Donadello, Martyn Heyne, Andrea Belfi und Anne Müller. Peter Broderick, der vor kurzem in die USA zurückkehrte, war an diesem Abend nicht mehr mit dabei.

Das erste Konzert von The Group fand vor genau einem Jahr (im mittlerweile leider geschlossenen) Haus Ungarn statt. Im Sommer dann der zweite Auftritt im Urban-Spree und an diesem dritten Abend nun in der Hinterbühne der Volksbühne.
Was Hinterbühne bedeutet, war mir persönlich bis zu diesem Abend recht unklar. Man wurde durch schmale Gänge, welche eigentlich dem normalen Publikum verwehrt bleiben, von hinten an die eigentliche Bühne geführt. Habe ich noch beim ersten Konzert Matratzen reklamiert, so wurden an diesem Abend Kissen bereitgelegt. Ansonsten war der große "Raum" karg. Schwarze Wände, sehr gedämpftes Licht und eine sicherlich 15-20m hohe Decke, dessen Existenz nur durch blaue Lampen auszumachen war. All das schuf eine geradezu sakrale Atmosphäre. Als würde eine schwarze Messe bevorstehen. Aber in der Mitte des Raumes war kein kein Opferaltar, sondern ein quatrisches Feld voll mit Technik und Instrumenten. Es blinkte aus einem mannshohen Turm, dass Mister Spock seine Freude gehabt hätte, wäre er denn zu Gefühlen fähig.



Der Raum füllte sich mehr und mehr und die Kissen wurden knapp. Irgendwann betraten Anne Müller nebst einem mir unbekannten "Special Guest" die "Bühne". Vorsichtig erklingen die ersten zaghaften Töne und der Abend der unvorhersehbaren Improvisation beginnt. Nach und nach finden sich auch die anderen Musiker ein und ergänzen, verändern, vervollständigen die Klangwelt mit ihrem Anteil. Es gibt keine einleitenden Worte oder Erklärungen. Gebannt blicken alle in die Mitte...dort wo die Technik blinkt und nur schemenhaft Gestalten im Dunkeln zu erahnen sind.
Das Ziel dieser "Messe" ist die Rückbesinnung zum eigentlichen Kern der Musik. Zum Klang. Zur Rückbesinnung auf das was Klang und Geräusch mit einem selbst macht - welches Gefühl es auslöst und welche Gedanken wie Wolken am Himmel vorüberziehen. Sich einlassen können. So gleite auch ich von der Sitzposition ins Liegen und blicke nach oben - in die blauen Lichter und in mich - während das Zusammenspiel der Musiker und des Ortes das widerspiegeln, was das Leben so aufregend macht: Das wundervolle Unvorhersehbare.
Dabei verliert bei dem Zusammenspiel von The Group jenes die Bedeutung, was bei anderen Konzerten einen großen Stellenwert einnimmt: die Rolle und Funktion eines jeden Musikers. Bei The Group wechseln diese Rollen ständig. Instrumente werden getauscht, Mikrofone genommen und abgelegt und Hierarchien durchbrochen. 
Nach 90 Minuten ist die Messe gelesen und die Herzen sind weit offen. Benommen und beeindruckt geht der Weg durch den schmalen Gang zurück ins Leben. Wie durch einen Geburtskanal.


The Group Live @ Schauspiel Leipzig 2013 from Birgit Voigt on Vimeo.


 

Konzerttagebuch © 2010

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