Posts mit dem Label My year in lists werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label My year in lists werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. Januar 2021

My Year in Lists- Gehörte und nicht gehörte Alben 2020 von Oliver Peel

0 Kommentare



Gestern habe ich euch hier meine Top 25 Alben aus 2020 präsentiert, heute komplette ich die Liste, indem ich auch andere Alben erwähne, die ich gehört habe. 



Zudem habe ich eine lange Liste erstellt mit Alben die ich noch nicht gehört habe. Alles Sachen, die mich interessieren könnten, die aber aus Zeitgründen (ja ja, alles Ausreden, Oliver!) unter den Tisch fielen.

TOP 25

1 Sufjan Stevens- The Ascension
2 Taylor Swift- Folklore
3 Fleet Foxes- Shore
4 En Attendant Ana- Juillet
5 Adrianne Lenker- Songs
6 This Is The Kit- Off Off On
7 The Innocence Mission- See You Tomorrow
8 Courtney Marie Andrews- Old Flowers
9 Bright Eyes- Down In The Weeds Where The World Once Was
10 Other Lives- For Their Love

11 Cabane- Grande Est La Maison
12 Mocke - Parle Grand Canard
13 Kacey Johansing - No Better Time
14 Lanterns On The Lake- Spook The Herd
15 Sophie Hunger- Halluzinationen
16 Aoife Nessa Frances- Land Of No Junction
17 Sarah Rebecca- self-titled
18 Thousand- Au Paradis
19 The Apartments In And Out Of The Light
20 Zachary Cale - False Spring

21 Phoebe Bridgers- Punisher
22 Nadia Reid- Out Of My Province
23 Matt Berninger- Serpentine Prison
24 Ricky Hollywood- Le Sens du Sens
25 Honey Harper- Starmaker

Und dahinter: (ohne Reihenfolge, lediglich halbwegs alphabetisch geordnet, Alles Alben, die ich gehört und in den meisten Fällen gemocht habe und die es in die TOP 25 hätten schaffen können)

A Certain Ratio- ACR Loco
Fiona Apple- Fetch The Bolt Cutters
Julianna Barwick- Healing Is A Miracle
Bill Callahan-Gold Record
Benjamin Biolay- Grand Prix
Alice Boman- Dream On
Built To Spill- Plays The Songs Of Daniel Johnston
Catastrophe- Gong!
Barbara Carlotti- Corse, ile d'amour
Shirley Collins, Heart's Ease
Future Islands- As Long As You Are
Bill Fay- Countless Branches
Fenne Lily- Breach
Fontaines D.C.- A Hero's Death
Josephine Foster- No Harm Done
Julien Gasc- L'Appel de la Forêt
Dana Gavanski- Yesterday Is Gone
Mary Lattimore- Silver Ladders
Brigid Mae Power- Head Above The Water
Ela Minus- Acts Of Rebellion
Agnes Obel- Myopia
Angel Olsen- Whole New Mess
Protomartyr- Ultimate Success Today
Andy Shauf- The Neon Skyline
Soccer Mommy- Color Theory
Tennis- Swimmer
Ultraista-Sister
Laura Veirs- My Echo
Katie von Schleicher- Consummation

(Un)guilty Pleasures:


Ava Max- Heaven And Hell
Dua Lipa- Future Nostalgia
The Weeknd- After Hours

Nicht gehört: (alles Alben, die mich interessiert hätten, aber die Zeit fehlte wie so oft...)

A

Ascendant Vierge- Vierge
Arbouretum- Let It All In

B

The Bats- Foothills
Best Coast- Everything Has Changed
Basia Bulat- Are You In Love?
BC Camplight- Shortly After Takeoff
Anna Burch- If You're Dreaming

C

Isobel Campbell- The Is No Other
Coriky- st
Cabaret Voltaire- Shadow Of Fear
Crack Cloud- Pain Olympics

D

Dawes- Good Luck With Whatever
Doves- The Universal Want
Deradoorian- Find The Sun
The Dream Syndicate- The Universe Inside
Bob Dylan- Rough And Rowdy Ways
Helena Deland- Someone New

E

Evening Hymns- Heavy Leights
Eels- Earth To Dora
Hazel English- Off My Mind
Emmy The Great- April

F

Field Music- Making A New World
Flaming Lips- American Head
Frazey Ford- U kin B the Sun

G

Margaret Glaspy- Devotion
Gordi- Our Two Skins

H

Ren Harvieu- Revel In The Drama
Hen Ogledd- Free Humans
Haiku Hands- st
Hinds- The Prettiest Curse

I

Iliketrains- Kompromat
Idles- Ultra Mono

J

Jarv Is- Beyond The Pale
Damien Jurado- What's New, Tomboy?
Juniore- Un, deux, trois

L

Land Of Talk- Weight Of That Weekend
Lido Pimienta- Miss Colombia
Hamilton Leithauser- The Loves Of Your Lives
Loma- Don't Shy Away
Lous And The Yakuza- Gore
Kelly Lee Owens- Inner Song

M

My Morning Jacket- The Waterfall II
The Magnetic Fields- Quickies
H.C. Mcentire- Eno Axis
Kevin Morby- Sundowner

N

Noveller- Arrow

O

Oklou- Galore
The Orielles-Disco Volador

P

Pottery- Welcome To Bobby's Motel
Porridge Radio- Every Bad

R

RVG- Feral
Caroline Rose- Superstar
Rolling Blackouts Coastal Fever- Sideways To New Italy

S

Samia- The Baby
Sad 13- Haunted Painting
Sophia- Holding On, Letting Go
Star Feminine Band- st
Six Organs Of Admittance- Companion Rises
Sam Amidon- st
Smoke Fairies- Darkness Brings the Wonders Home

T

Tunng- Tunng Presents...Dead Club
Throwing Muses- Sun Racket
Tina- Postive Mental Health Music
Jeff Tweedy- Love Is The King
Molly Tuttle...but I would rather be with you

U

U.S. Girls- Heavy Light


W 

Wire- Mind Hive
Waxahatchee- Saint Cloud
Working Men's Club- st
Widowspeak- Plum
Lucinda Williams- Good Souls Better Angels
Jonathan Wilson- Dixie Blur
Woods- Strange To Explain


Alles zunächst handnotiert



Dienstag, 5. Januar 2021

Platten des Jahres 2020 von Oliver Peel

0 Kommentare



In den vergangen Jahren will ich einen Trend hin zur kurzen Platte festgestellt haben. 

Hinsichtlich der Verkürzung einzelner Songs hatte ich bereits Artikel in der Presse gelesen, was Alben anbetrifft gibt es sicherlich einschlägige Untersuchungen hierzu, obwohl ich spontan jetzt keine Quelle nennen kann, die meine Vermutungen bestätigt. Vielen gefällt das, weil Zeit und Geduld oft fehlen, mir hingegen behagt dieser Trend zur LP, die nur zwischen 30 und 35 Minuten dauert, nicht sonderlich. Natürlich kommt es in erster Linie auf die Qualität und nicht die Quantität an, aber ist es zu viel verlangt, mindestens 40-45 Minuten hochwertiger Musik auf einem Album zu erwarten ?


Erfreulicherweise gab es Künstlerinnen und Künstler, die lange und zugleich durchweg gute Alben veröffentlicht haben. An erster Stelle ist da der Amerikaner Sufjan Stevens zu nennen, der mit The Ascension den Vogel abschoss: 80 Minuten mit konstant packender und bewegender Musik, das machte ihm 2020 keiner nach. Ein experimentelles Meisterwerk, das dennoch zugänglich blieb und einen irren Spannungsbogen aufbaute.


Taylor Swift überschritt mit ihrem sehr gelungenen Album Folklore ebenfalls die 1 Stundenmarke und lieferte 63 Minuten und 29 Sekunden herzzerreißender Musik ab, zu der Aaron Dessner von The National und Bon Iver einiges beigetragen haben. Ihr erstes richtiges Folkalbum mit reduzierten und intimen Songs.


Die wundervollen Fleet Foxes packten 15 Titel auf ihr 54 Minuten langes neues Meisterwerk namens Shore. Bisher ist das Album nur digital erschienen, erst Anfang Februar sollen Vinyl und CDs endlich in den Läden stehen. Die betörenden Harmoniegesänge werden auf Vinyl sicherlich besonders gut klingen.


Der Rest meiner Bestenliste wird, wie schon die Top 3, von Amerikanern dominiert, insgesamt stammen 15 von 25 Alben aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Aber es gibt auch Franzosen bei mir. En Attendant Ana klingen zwar sehr britisch, ihr flotter Indiepop, glänzend und sehr charmant intoniert von Sängerin Margaux, kommt aber aus dem Land des Käses. Auch Mocke ist Franzose, macht allerdings (fabelhafte) Instrumentalmusik. Cabane stammt aus Belgien und hat sich auf seinem feinen Folkalbum Grande Est La Maison von Kate Stables von This Is The Kit und Bonnie Prince Billy begleiten lassen. 

Mit Sophie Hunger habe ich eine Schweizerin ausgewählt, die auch ein paar deutsche Lieder auf ihrem neuen Werk Halluzinationen zu bieten hat. Ihr Stil ist deutlich weniger bluesig/jazzy als früher, vielmehr Pop, Rock, Elektro. Eine interessante Entwicklung.


Das Vereinigte Königreich ist auch in meiner Top 25 betreten und zwar durch This Is The Kit (Off Off On) und die wundervollen Lanterns on The Lake mit ihrem epischen Post Pop auf Spook The Herd.


Auch Musiker aus Down Under habe ich nicht verschmäht, die Neuseeländerin Nadia Reid hat es in die Liste geschafft und ebenso der Australier Peter Milton Walsh, der Mann hinter The Apartments.


Insgesamt ein schönes Musikjahr was die Plattenveröffentlichungen betrifft, aber es gab sehr wenige Konzerte und da war wir nunmal Konzertfans sind und uns auf Berichte über Liveauftritte spezialisiert haben, muss man das Jahr leider als miserabel bezeichnen. Es kann nur besser werden? Hoffen wir es!

TOP 25


1  Sufjan Stevens- The Ascension
2 Taylor Swift- Folklore
3  Fleet Foxes- Shore
4  En Attendant Ana- Juillet
5 Adrianne Lenker- Songs
6 This Is The Kit- Off Off On
7  The Innocence Mission- See You Tomorrow
8  Courtney Marie Andrews- Old Flowers 
9 Bright Eyes- Down In The Weeds Where The World Once Was
10  Other Lives- For Their Love


11  Cabane- Grande Est La Maison
12  Mocke - Parle Grand Canard
13  Kacey Johansing - No Better Time
14  Lanterns On The Lake- Spook The Herd
15  Sophie Hunger- Halluzinationen
16  Aoife Nessa Frances- Land Of No Junction
17  Sarah Rebecca- self-titled
18  Thousand- Au Paradis
19  The Apartments In And Out Of The Light
20  Zachary Cale - False Spring



21  Phoebe Bridgers- Punisher
22  Nadia Reid- Out Of My Province
23  Matt Berninger- Serpentine Prison
24  Ricky Hollywood- Le Sens du Sens
25  Honey Harper- Starmaker


Montag, 4. Januar 2021

Platten des Jahres 2020 von Gudrun

0 Kommentare

Konzerte waren ja 2020 nicht sehr angesagt, aber ich habe wieder sehr viel schöne Musik für mich entdecken können. Hier die Auswahl der Platten, die ich zum Zeitpunkt des Schreibens als die schönsten des Jahres für mich einschätze:
 









 
Daniel Benyamin: Solitarity 
Dota: Mascha Kaléko
Agnes Obel: Myopia
Olafur Arnalds: Some kind of peace
Martin Kohlstedt: Flur

Eine Liste voller Frauenstimmen - aber das überrascht ja nicht...


Konzerte des Jahres 2020 von Gudrun

0 Kommentare

Meine Konzerte im Jahr 2020 waren alle im Februar - mit einem sich schon verwegen anfühlenden Ausflug nach Mannheim am 1. März. Die geplanten Konzerte im kleinen Rahmen hatten wir seit Mitte Februar fast alle abgesagt. Lange habe ich auch Streaming Angebote ignoriert, weil ich dafür in meinem neuen Alltag keinen Platz fand und auch keine Kapazität in meinem Kopf, es mir lang genug zu merken. Waren meine Jahresbilanzen sonst auch eine Aufzählung von Orten, so zeigt sich hier nur aufs Neue, wie wenig ich 2020 aus Karlsruhe hinausgegangen bin.


Meine Live-Konzerte waren:
 
Kliffs 02.02. im Tollhaus Karlsruhe
Kliffs bei Gabriele am 03.02. 
Erica Russo am 07.02. in meinem Wohnzimmer
Moddi am 05.02. in Mainz
Afenginn am 21.02. in der Brotfabrik Frankfurt (Main)
Rufus Coats and Jess Smith bei Sven am 22.02.
Agnes Obel und Marléne am 01.03. im Capitol Mannheim
 

Konzerterlebnisse, die in Erinnerung geblieben sind, obwohl ich sie nur über meinen Computer erlebte:
 
Nadia Reid 24.07. The Grainstore Oamaru (NZ)
Lisa Morgenstern 27.07. United we stream @Neues Museum Berlin
Anthonie Tonnon 29.08. The Opera House Whanganui (NZ) 
Roxanne de Bastion 06.09. Moth Club London
Suzanne Vega 08.10. Blue Note New York
Svavar Knutur 24.10. sein Wohnzimmer Reykjavík (Island)
Ólafur Arnalds 13.11. Airwaves Festival Reykjavík 
Amanda Palmer 14.11. Toitoi Opera House Hawkes Bay (NZ)
Between The Lines x Erased Tapes: Anne Müller 16.11. 
David Allred 17.11. Bandcamp streaming Konzert
Zoe Keating 04.12. UVM Recital Hall, Vermont
Samantha Whates 11.12. St. Katherines London 
Árstíðir 27.12. Fríkirkjan Reykjavík 
 
Die Konzerte von Björk in Reykjavík, die für den Spätsommer geplant waren, sind inzwischen auch mehrfach verschoben und so kann ich vielleicht später in diesem Jahr berichten, wie das war. Ich muss zugeben, dass es mir wirklich glücklich gemacht hat, endlich mal "Mäuschen spielen" zu können bei Konzerten am anderen Ende der Welt. Und dass die oben aufgezählten streams zum Teil wirklich wunderbar gefilmt und in toller Qualität wett gemacht haben, dass ich nicht vor Ort sein kann. Einzig das Nick Cave Konzert war irgendwie langweilig.

Aus unserem Archiv:
Gudruns Listen

Donnerstag, 2. Januar 2020

Platten des Jahres 2019 von Gudrun

0 Kommentare

Ein für mich eigentümliches Musikjahr 2019 ist zu Ende gegangen. Es sah erst aus, als würde mir keine schöne Musik beschert und dann hagelte es ab Mitte des Jahres Hammermusik. Ich gruppiere das für mich logisch und ohne Reihenfolge so:


Im Januar und Dezember fielen mir zwei Hammeralben "aus dem nichts" in den Schoß - absolute Neuentdeckungen, die mich aber ganz und gar überzeugen konnten:





Wie fast immer brachte der Winter Sale von anost einen neuen Ohrwurm, der diesmal etwas außerhalb meiner Komfortzone liegt:



Es gab ganz schön viel Musik, die ich im Entstehen sehr lang begleitet habe, zum Teil schon über Jahre live gehört und geliebt hatte und die nun endlich und (zum Glück durchweg) wundertoll erschienen sind:








Alben, die ich letztes Jahr schon toll fand, die aber erst 2019 offiziell erschienen sind:



 
Gleich drei Alben aus dem Umfeld der wunderbaren Josienne Clarke:

Pica Pica: Together & Apart






Wunderbare und überraschend neue Alben von Lieblingen:














Konzerte des Jahres 2019 von Gudrun

0 Kommentare

In Zahlen ausgedrückt waren es 39 Klubkonzerte und 12 Konzerte im Rahmen von zwei Festivals (in Storkow und Dresden). Gemerkt haben die Leser:innen des Konzerttagebuchs davon nicht so viel, wieder sind viel zu wenige Berichten (ganze 4) im Moment fertig und veröffentlicht... 

(c) Zippo Zimmermann
Drei neue Ortsnamen (Baden-Baden, Erfurt und Ottersweier) tauchen in der Übersicht auf neben den mir lieb gewordenen. Keine echten Auslandsreisen, denn Strasbourg und Zürich kann man von Karlsruhe aus nicht zählen... Ich schätze mich besonders glücklich, dass ich eine erstaunlich lange Liste an ersehnten Konzerte erleben durfte, z.B. endlich mal wieder Wooden Peak in wunderbarer Atmosphäre, Chantal Acda mit Distance, Light and Sky an einem Lieblingsort, zweimal Olafur Arnalds an tollen Orten, wobei es in Frankfurt noch ein Sondergeschenk gab mit Lisa Morgenstern als Support. Dann Dear Reader (Duo) in Bestform ganz intim; und nach so vielen Jahren endlich wieder Soap and Skin - einfach wunderbar. 
 

Es wurde eine Einladung angenommen, die ich 2018 am Rande des Sound of Bronkow ausgesprochen hatte und das hat neben einem wunderbaren Sommerkonzertabend schon einige magische Randerlebnisse beschert und verspricht für 2020 viel Schönes.  Außerdem klappte es endlich mal wieder mit dem Alinae Lumr Festival und mir. Und das war ganz und gar herrlich mit wunderbarer Musik und wunderbaren Begegnungen. Auch das Sound of Bronkow in Dresden war wieder ganz und gar magisch. Außerdem konnte ich endlich mein Weihnachtskonzert mit Arstidir erleben - dieses Jahr in Zürich. Also ein reiches Konzertjahr.


Es war schön, einige Konzerte in Begleitung zu erleben (legendär wird wohl die Sauna im Grünen Baum in Ottersweier (OT Hatzenweier) bleiben, wo wir zu dritt hinfuhren, um dort dann noch einen aus unserem Club der Verrückten zu treffen), Sommerkonzerte mit meinen Schwestern (besonders der neuseeländische Abend mit Lydia Cole bei mir), wieder das Sound of Bronkow Musikfestival in Dresden mit lieben Freunden und drei Abenteuer-Reisen mit Gabriele nach Frankfurt, Ottersweier und Baden-Baden. Get well soon in Frankfurt und Pantéon Rococó in Karlsruhe mit meiner Tochter. Und einen überraschend in den Schoß gefallenen und rundum gelungenen Sonntag mit Trio Coucou und Micha in Karlsruhe. Das Treffen mit den lange vermissten Stuttgarter Konzertverrückten bei Amanda Palmer im Konzerthaus.
 

In Hamburg war ich leider nicht, obwohl ich Karten für die Elbphilharmonie hatte und mich sehr auf Lisa Morgenstern und Efterklang gefreut hatte. Und Berlin fehlt dieses Jahr ganz.
 

Konzertreisen 2019 (Konzerte/Anfahrten insgesamt)
Baden-Baden    1
Darmstadt    1
Dresden    7/2
Erfurt    1
Frankfurt    2/2
Karlsruhe    27
Ottersweier    1
Storkow    6/1
Strasbourg    1
Stuttgart    1
Weimar    2/1
Zürich    1




In Karlsruhe gab es 45 Wohnzimmerkonzerten, davon 6 bei mir. Eine neue herrliche Bühne wurde uns entdeckt. Wir haben ein paar tolle Sachen - zum Teil recht kurzfristig gestemmt und konnten uns dabei wunderbar aufeinander verlassen. Wir haben lieb gewordene Gäste wie Zoe Boekbinder und Pollyanna zum Teil an vier unterschiedlichen Orten in Karlsruhe veranstaltet. Mir bleiben daneben besonders Hund, Wendy McNeill und Lydia Cole in Erinnerung. Und Facteurs Chevaux im November.


Die für mich eindrücklichsten Konzerte in chronologischer Reihenfolge:

Distance, Light and Sky, 15.02. in Dresden
Olafur Arnalds und Lisa Morgenstern, 05.03. in Frankfurt
Dear Reader, 29.03. in Karlsruhe
Soap and Skin, 19.04. in Strasbourg
My Sister Grenadine, 10.05. in Darmstadt
Bergen, 08.06. in Karlsruhe
Yippie Yeah, 28.06. in Karlsruhe
Loch Lomond, 30.06. in Ottersweier
Wendy McNeill, 24.07. in Karlsruhe
Get well soon, 13.08. in Frankfurt

Kliffs, 23.08. in Storkow und 31.08. in Dresden
Alin Coen, 24.08. in Storkow
Garda, 30.08. in Dresden
Lily among Clouds, 31.08. in Dresden
Lydia Cole, 29.09. in Karlsruhe
Trio Coucou, 09.11. in Karlsruhe



Aus unserem Archiv:
Gudruns Listen

Mittwoch, 1. Januar 2020

My Year In Lists: meine Konzerte des Jahres (Christoph)

0 Kommentare



2019 ist vorbei. Musikalisch war das Jahr deutlich besser als nicht-musikalisch.  Ich habe im vergangenen Jahr 68 Club-Konzerte und 20 komplette Festival-Auftritte gesehen (beim Maifeld-Derby und beim Indietracks). Wie immer nicht in der Wertung sind Dinge, die ich (mit-)veranstaltet habe, u.a. die acht fantastischen Bands beim Cologne Popfest (Brideshead, Night Flowers, Close Lobsters, Evripidis, The BV's, The Lodger, Comet Gain, The Primitives). 

Meine besten 15 Konzerte des Jahres 2019:

15: Tomberlin, Maifeld Derby, 15.06.19

Eines dieser Konzerte, bei dem man nichts erwartet, das auf dem Papier ganz nett klang, das dann aber umwerfend gut wurde. Sarah Beth Tomberlin spielte auf dem Parcours d'Amours und war für mich trotz der Konkurrenz der beste Auftritt beim 19er Maifeld-Derby!


14: Martha, Wiesbaden, 09.04.19


Martha habe ich 2019 dreimal gesehen. Obwohl der speziellste Moment beim Indietracks stattfand (ein Allo-Darlin'-Cover), war das erste Konzert mein bestes. Daß Martha eine grandiose Liveband sind, weiß man. Das hat sich immerhin auch bis nach Hamburg zum Grand Hotel van Cleef rumgesprochen, die das Booking für die Punk-Band aus Durham übernommen haben. Was toll ist, denn es garantiert mehr Martha in den nächsten Jahren.


13: Lingby, Köln, 21.02.19

Endlich mal wieder meine Kölner Lieblinge Lingby! Die Band hatte kurz vorher eine neue, fantastische, vor allem aber sehr persönliche Platte veröffentlicht, die den Tod eines geliebten Menschen verarbeitet. Im Artheater spielten Lingby Silver Lining live - und es war ergreifend und wunderschön. Wer die Platte noch nicht haben sollte, muß das wirklich nachholen, die gehört in jede 19er Bestenliste!

12: Bikini Kill, London, 10.06.19

Der Tag war ekelhaft verregnet und nahm uns alle Lust, vor dem Konzert irgendetwas Sinnvolles in London zu machen. Vermutlich wäre der Abend in dieser Liste deutlich weiter vorne (obwohl da noch so viel Tolles kommt), das Drumherum gehört aber bei mir leider auch immer dazu. Aber hey! Bikini Kill! Das Konzert war fantastisch und natürlich so viel mehr als ein Abhaken eines Namens auf der Legend-Watching-Liste.

11: The Spook School, Indietracks, 27.07.19


Mein letztes Spook-School-Konzert. Die Band aus Glasgow, die immer wieder auf dem Indietracks (und auch zweimal in Köln als Support) gespielt hat, hatte einige Monate vorher ihre Abschiedsrunde bekanntgegeben. Auch wenn ich zu gerne beim letzten Auftritt in Glasgow gewesen wäre, war das Konzert beim Indietracks ein würdiger Abschluß! Es gab ein eigens dafür komponiertes Lied, es gab Martha mit einem Gastauftritt, es gab Tränen und sehr viel Rührung. Und es gab all die großartigen Songs, die die vier Spookies uns hinterlassen.


10: Hutch Harris & Woog Riots, 28.09.19

Zwei Support-Bands bloß, darauf gebe ich aber nichts. Die Woog Riots sind immer wundervoll und gehören in jede Bestenliste, besonders an diesem Abend war der zweite Support Hutch Harris, der ehemalige Sänger der Thermals. Hutch spielte ein akustisches Thermals-Konzert (mit etwa 60 Liedern auf der Setlist), ergänzt durch seine Solo-Platte, die bisher nur auf CD erschienen ist. Für mich hochgradig Thermals-Süchtigen war das Konzert eine sehr gute Ersatzdroge.


09: The BV's, Indietracks, 28.07.19

Die BV's haben 2019 endlich beim Indietracks gespielt! Ein halbes Jahr vorher waren sie beim Cologne Popfest und begeisterten da das "Fachpublikum". Wenn man die Geschichte der Band kennt (Josh aus Cornwall und Fred aus Augsburg lernten sich bei Freds Auslandssemester kennen und fingen da an, gemeinsam Musik zu machen), würdigt man die brillanten Platten und Konzerte der BV's noch einmal mehr. Die BV's sind eine der Bands, die sich in den 10er Jahren am meisten in mein Herz gespielt haben.


08: Night Flowers, Ex-Vöid & Foundlings, London, 31.10.19

Noch so ein Schwung Popfest-Bands! Night Flowers spielten 2019 beim Cologne Popfest, einer unserer wichtigsten Wünsche beim Booking. In London an Halloween, am geplanten Brexit-Datum stellten Night Flowers ihr neues Album (wundervoll!) vor, es gab Kostüme, es gab einen Wahrsage-Automat, es gab Preise, es gab Fortune-Teller-Fische, es gab zwei fabelhafte Supports (Ex-Vöid und Foundlings, die beim nächsten Cologne Popfest spielen werden) und es gab unendlich viele umwerfend gute Lieder!


07: Desperate Journalist, Münster, 11.05.19

Desperate Journalist sind eine von drei Bands, die ich 2019 dreimal gesehen habe (die Blood Red Shoes und Martha sind die anderen). Daß ich DJ abgöttisch liebe, habe ich das ein oder andere Mal schon verraten, daran hat sich 2019 nichts geändert. Beim Indietracks sah ich sie leider nicht wieder, da sich Schlagzeugerin Caz verletzt hatte, dafür in Köln (co-veranstaltet) und bei einem ein wenig absurden Festival in den Niederlanden. Das beste Konzert war aber das im Gleis 22 in Münster. Desperate Journalist mit neuer (zusätzlicher) Live-Gitarristin Charley Stone (u.a. Salad) waren phänomenal gut und nutzen sich in meinem Live-Ohr keinen Deut ab!


06: Frankie Cosmos, Luxemburg, 12.10.19

Beim Indietracks hatte ich Frankie Cosmos nie gesehen (die Konkurrenz da...!), den Köln-Termin konnte ich nicht wahrnehmen, daher sah ich Frankie Cosmos in Luxemburg, in dem mir neuen tollen Club Rotondes. Frankie Cosmos sind eine fantastische Live-Band. Das Konzert war lang, das Publikum aufmerksam, das Set toll, es war ein wirklich sehr eindrucksvoller Abend! Nochmal werde ich Frankie Cosmos ganz sicher nicht verpassen!

05: The Vaselines, Aberdeen, 03.08.19 

Nach dem Indietracks (habe ich das jetzt eigentlich bei jeder Band untergebracht?) waren wir ein paar Tage in Schottland. Geplant waren in dieser Zeit Konzerte der Primitives und von Camera Obscura. Während wir unseren groben Reiseplan anpassten, da es rund um die Orkneys, zu denen wir eigentlich wollten, keine Hotels gab, und dabei auch nach Konzerten suchten, traute ich meinen Augen nicht. Die Vaselines, eine meiner großen Lieblingsbands, die aber fast nie spielt, waren für Aberdeen angekündigt. Obwohl es die Band seit den 80ern gibt und sie aus Glasgow ist, hatte sie noch nie in Aberdeen gespielt. Und obwohl sie bisher erst drei Konzerte in Deutschland gespielt haben (und davon zwei in Berlin), war es bereits mein sechstes Vaselines-Konzert. Und wie jedes war es musikalisch herausragend und dazu so unterhaltsam! Mich verbindet nicht viel mit Kurt Cobain, die gemeinsame Lieblingsband aber schon!

04: Adorable, London, 02.11.19

Als Pete Fij im März Solo-Konzerte in Deutschland spielte (ich konnte ihn in Köln und Montabaur sehen), spielte er Adorable-Lieder, machte aber mit keinem Kommentar irgendwelche Hoffnungen auf eine Reunion seiner Ex-Band. Den Gastgebern der Konzerte deutete er dagegen schon an, daß da etwas passieren werde. "Etwas" war die Korrektur des Bandendes, das alle Mitglieder als extrem unschön in Erinnerung hatten und das es neu zu schreiben galt. Also spielten Adorable in London noch einmal das letzte Konzert der Bandgeschichte, 25 Jahre nach dem letzten. Es war feierlich, wir waren im Shoegaze-Himmel. Stilvoller kann man alte Fehler nicht verbessern, well done!


03: Jetstream Pony, Indietracks (2), 28.07.19

Jetstream Pony hatte ich bei ihrem dritten Konzert überhaupt in Hamburg gesehen. Damals gab es noch kaum Lieder, es gab aber ganz viel Popkultur auf der Bühne und es gab eine Ahnung davon, wie großartig diese Band um Sängerin Beth Arzy (Aberdeen, Luxembourg Signal...) sein wird. Beim Indietracks spielten Jetstream Pony mit dem ausgeliehenen Schlagzeuger Hannes von den BV's auf der Indoor-Bühne und hatten einen extrem miesen Sound gemischt bekommen. Es war zum Verzweifeln. Das Indietracks wäre nicht das Indietracks, wenn es die Band nicht noch einmal hätte spielen lassen. Das zweite Konzert fand in der Kirche statt, klang brillant und war atemberaubend gut!


02: Ladytron, Stockholm, 31.05.19

Ladytron hatten ein bewegtes Jahr hinter sich. Die Finanzierung des neuen Albums (das toll geworden ist!) fiel mitten in die Pleite von Pledge Music, die Band musste darum kämpfen, die bereits fertigen Platten und CDs herauszubekommen. Vermutlich hatte sie daher auch kein Merch dabei, als sie in Stockholm in einem sehr hippen Club namens Kraken auftrat. Vieles an dem Abend war widrig, vor allem meine Konzertnachbarschaft, die Musik, die unendliche Coolness der Band, die Wahnsinns-Lieder ("einmal müssen wir 'Musik' abziehen") machten das aber wett. Ladytron sind leider so schwierig live zu sehen, ich würde am liebsten jedes Jahr eines ihrer Konzerte in meiner Top-5 haben!


01: Camera Obscura, Glasgow, 05.08.19

Das nächste unwahrscheinliche Comeback... Als Belle & Sebastian eine Indiepop-Kreuzfahrt ankündigten und Camera Obscura als Teil des Lineups auftauchten, war nicht klar (auch der Band nicht!), ob das Konzert einmalig sein würde. Nach dem Tod ihrer Keyboarderin hatte die Band alle Aktivitäten eingestellt. Sängerin Tracyanne hatte mir erzählt, sie könne nicht einschätzen, wie es sich anfühlen werde, wieder als Camera Obscura ohne Carey Lander auf der Bühne zu stehen. Das und die nicht schrecklich gute Livequalität meiner bisherigen CamObs-Konzerte waren keine guten Vorzeichen, wir wollten aber um nichts in der Welt eine der beiden Warm-Up-Shows vor dem Boot in Glasgow verpassen! Wir waren beim ersten, und es war atemberaubend gut! Natürlich spielte Careys-Tod eine große Rolle, die Band ging damit perfekt um. Und sie wirkte aufgeräumt, gut gelaunt, es wurde viel gelächelt. Und es war ein Best-Of einer Band, die nur Hits hat. Ich hatte mir gewünscht, ein gutes Camera-Obscura-Konzert zu sehen, ich hatte keinerlei Ahnung davon, wie gut es werden würde!


Außer Konkurrenz, weil eine komplett andere Sportart:

00: Björk, Esch-sur-Alzette, 16.11.19



Der Abend mit Björk gehört nicht in die gleiche Liga wie die Konzerte, die ich normalerweise sehe. Im Prinzip war das Konzert eine Oper, Operette oder ein Musical, wäre auch gesprochen worden und wären zwei der drei Begriffe nicht eklig besetzt. Es fing bei den Vogelstimmen an, die die Stunde vor dem Konzert beschallten, ging mit dem isländischen Chor weiter, der traditionelle Musik und Björk-Lieder sang, dann die Bühne, für diese Tour gestaltetet, die Kostüme, die Instrumente, die vielen kleinen Effekte. Im Prinzip war egal, welche Lieder Björk spielte, und genau deshalb kann man den Abend nicht mit meinen anderen Konzerten dieser Liste vergleichen.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Konzerte des Jahres 2018- Oliver Peel

0 Kommentare

Konzerte des Jahres 2018

Zwischen 120-150 Konzerte dürfte ich auch 2018 gesehen haben. Kein persönliches Rekordjahr, aber darum geht es mir nicht primär. Ich will die Konzerte die ich besuche geniessen und nicht ins Guiness Buch der Rekorde. Zwei bis dreimal pro Woche war ich im letzten Jahr in den kleinen und mittelgrossen Clubs in Paris zu finden, in seltenen Ausnahmen zog es mich auch mal in grössere Venues wie die neue Philharmonie, die Grande Halle de la Villette, ins Zenith oder in den Salle Pleyel. Interessanterweise waren diese Gigs dann auch besonders gut, aber das lag auch daran, dass sie handverlesen waren und von vornherein aussichtsreiche Kandidaten für die Bestenliste waren. Im Einzelnen: Maquis de Sade sind eine alte französische New Wave Band, die niemals den Bekanntheitsgrad von Indochine erreicht hat, aber enorme Klasse besitzt und im Mai ein grandioses Konzert in La Villette gegeben hat. Dominique Ané, kurz Dominique A kennt man wohl auch teilweise in Deutschland. Der inzwischen kahlköpfige Musiker ist seit Jahren einer der besten Chansoniers, dessen Musik anfänglich minimalistisch war und im Lauf der Zeit immer rockiger und atmosphärischer geworden ist. Sein Konzert in der wundervollen neuen Philharmonie war grandios und My Brightest Diamond konnte im Vorprogramm glänzen. David Byrne wiederum hat eines der am stärksten abgefeierten Konzerte überhaupt abgeliefert. (photo Eric Debarnot, merci)


Die Show im Zénith (vor etwa 6000 Leuten), die komplett ohne Mikros und sichtbare Verstärkerboxen auskam, wurde in den Himmel gelobt, nicht zu Unrecht. Interpol schliesslich traten im klassischen Konzertsaal Pleyel an und spielten vor überwiegend sitzendem Publikum. Böse Zungen behaupten, dass dies ein Zugeständnis an das inzwischen fortgeschrittene Alter der Fans war, aber musikalisch war es wieder hochstehend und auch die neuen Songs von Marauder wussten zu gefallen. Auch 2018 beglückten mich wieder Folksängerinnen mit ihren intimen Shows. Shannon Lay mit einem akustischen und betörenden Set, Tiny Ruins mit einer mehrköpfigen Band und noch unreleasten Songs im Gepäck, This Is The Kit mit einem ihrer wundervollen Sets, Marissa Nadler mit einem sinnlich-morbiden Gig, Laura Gibson mit viel Zartheit und Feingefühl und Anna Ternheim mit viel Klasse und Gereiftheit auf einem modernen Hausboot namens Flow.





Und der Rest? Viel Pop! Indiepop aus Schweden von den tollen Hater (1.Foto) Dream Pop aus Frankreich von Halo Maud (2. Foto) Glam Pop von den US Girls (3. Foto) in einer spektakulären Liveshow, Post Punk Pop von Motorama in meinem Lieblingsclub Petit Bain, britischer Folkpop von Laish am gleichen Ort, Noise Pop von Luna ebenda und French Pop von Juliette Armanet beim wohltätigen Festival Solidays. Schön auch die Wahlamerikanerin Scout Niblett wiedergesehen zu haben, die Britin spielte in Paris nie vor grösserem Publikum, 450 waren da!

P.S: Das schönste Konzert lieferten The Apartments ab. 



Ein Kultprojekt aus Australien mit dem eleganten Sänger und Songschreiber Peter Milton Walsh an der Spitze, der live in Paris von zwei Franzosen begleitet wurde. Wundervoll wie der Sonnenbrille tragende Mann intonierte, herrlich der Klang seiner zeitlos brillanten Songs. Viele hatten Tränen in den Augen. Tränen der Rührung und der Freude über soviel Authentizität und menschliche Wärme.


1 The Apartments, Petit Bain, 18.10
2 Maquis de Sade, Grande Halle de la Villette 26.05
3 Dominique A, Philharmonie de Paris, 14.04
4 Halo Maud, La Maroquinerie, 20.11
5 David Byrne, Le Zénith, 05.11
6 My Brightest Diamond, Point Ephémère
7 The Liminanas, Rock en Seine
8 Shannon Lay, Espace B, 09.03
9 Tiny Ruins, Pop-up du Label, 12.09
10 Juliette Armanet, Solidays, 23.06
11 Idles, Rock en Seine, 31.08
12 This Is The Kit, Café de la Danse, 18.04
13 US Girls, Nouveau Casino, 19.11
14 Marissa Nadler, Point Ephémère, 25.10
15 Laura Gibson, Petit Bain, 16.11
16 Luna, Petit Bain, 05.09
17 Hater, International, 06.11
18 Motorama, Petit Bain, 24.10
19 Interpol, Salle Pleyel, 29.11
20 Laish, Petit Bain, 02.05
21 Scout Niblett, Petit Bain 22.11
22 Coming Soon, La Maroquinerie, 11.10
23 The Wedding Present, Point Ephémère, 22.09
24 Anna Ternheim-Flow, 05.04
25 Josh T. Pearson à la Maroquinerie le 24.05



Mittwoch, 2. Januar 2019

Konzerte des Jahres 2018 von Gudrun

0 Kommentare

In Zahlen ausgedrückt waren es 52 Klubkonzerte und 21 Konzerte im Rahmen von zwei Festivals (in Antwerpen und Dresden). Gemerkt haben die Leserinnen des Konzerttagebuchs davon nicht so viel, da nur 13 von 55 Berichten im Moment fertig und veröffentlicht sind... Interessant wäre auch für 2018 ein Bericht, zu welchen fest geplanten Konzerten ich nicht gehen konnte, wenngleich meine Gesundheit dieses Jahr besser mitgespielt hat. 


Ganz schön viele neue Orte tauchen in der Übersicht auf: Antwerpen, Hamburg, Landau, Leipzig, Lille, London und Petone (leider nicht Aschaffenburg, wohin ich am 10.12. wegen des Bahnstreiks nicht fahren konnte). Und tatsächlich konnte ich eine erstaunlich lange Liste an sehr lang ersehnten Konzerte erleben, z.B. Efterklang, Shara Nova, Maita (ihr Album Waterbearer war eines meiner liebsten Alben 2017), Josienne Clarke (darauf wartete ich seit 2011), Chantal Acda (seit 2014), Bobo & Herzfeld (seit 2007). Und es gab Überraschungen wie My sister grenadine, Yippie Yeah, Mark Berube und Sam Vance-Law. Also ein reiches Konzertjahr.



Es war schön, einige Konzerte in Begleitung zu erleben (vor allem im Cafe Nun in Karlsruhe aber auch in Berlin, wo ich 2x wunderbare Fotos durch die Begleitung zur Verfügung gestellt bekam, ein Sommerkonzert mit meiner Schwester, ein Konzert in Lille, das Sound of Bronkow Musikfestival in Dresden und drei Abenteuer-Reisen mit Gabriele nach Hamburg, Landau und Strasbourg). In Hamburg war ich nach einer Pause von 12 Jahren dieses Jahr gleich dreimal. Ebenso standen Konzerte in Landau schon öfter auf dem Plan und wurden nie real. Dieses Jahr hatte ich dort gleich zwei wunderbare Abende. 
 

Konkret: die Konzertreisen 2018 führten mich nach (Anfahrten/Konzerte insgesamt):
  Antwerpen (1/11), Berlin (2/4), Dresden (2/11), Hamburg (3/3), Landau (2/2), Leipzig, Lille, London (1/2), Mannheim, Petone (NZ), Strasbourg, Stuttgart (2/2), Weimar (1/1), Zürich.



In Karlsruhe habe ich an 20 Wohnzimmerkonzerten und elf anderen Konzerten (davon fünf im Nun) teilgenommen. Seit dem Mai hat sich das Geschehen in den Wohnzimmern noch einmal ganz anders sortiert. Die Gruppe der Mitveranstalter ist noch einmal größer und viel aktiver geworden und so haben wir zweimal sogar fünf Konzerte in einer Woche gehabt. Nachdem ich Mitte April mal wieder kurz davor war, alles einschlafen zu lassen, weil ich mich im vergeblichen Werben um Zuschauer emotional total verausgabt hatte, macht es so wieder viel Spaß.


Die für mich eindrücklichsten Konzerte in chronologischer Reihenfolge:

My brightest Diamond/Shara Nova, Antwerpen, 05.01.
Efterklang, Antwerpen, 06.01.
Johanna Borchert, Karlsruhe, 20.01.
Einar Stray, Hamburg, 12.02.
Maita, Karlsruhe, 19.02.
The gentle lurch, 06.03.
PicaPica, London 22.03.
Chantal Acda & Squalloscope, Karlsruhe, 04.04.
Martin Kohlstedt, Landau, 15.04.
Entertainment for the Braindead, Karlsruhe, 18.04.
Plumes, Landau, 19.04.
Lilly among clouds (Duo), Karlsruhe, 25.04.
My sista grenadine, Karlsruhe, 08.05.
Martin Kohlstedt, Leipzig, 08.06. 
Shara Nova, Hamburg, 23.08.
Yippie Yeah, Dresden, 01.09.
Mark Berube, Dresden, 02.09.
Sam Vance-Law, Dresden, 02.09.
Bobo & Herzberg, Berlin 09.09.
Tiny Ruins, Berlin, 10.09.
Daniel Kahn, Berlin, 11.09.
Garda, Karlsruhe, 27.10.
Garda, Hamburg, 19.12.

Aus unserem Archiv:
Gudruns Listen


 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates