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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Konzertankündigung Dawn Landes (mit Verlosung)

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Bislang hatte vom Konzerttagebuch-Team nur Oliver aus Paris die Gelegenheit Dawn Landes live zu erleben - und das gleich drei Mal. Nun kommt sie für zwei Konzerte nach Deutschland. Am 6.11. spielt sie im Hamburger Mojo-Jazz-Cafe und am darauffolgenden 7.11. im Berliner Privatclub.
Ich darf an dieser Stelle den euphorischen Bericht von Oliver zitieren, der wohl jeden Zweifel beseitigen sollte:

Das Konzert war traumhaft schön und Dawn Landes ist eine der hübschesten Sängerinnen, die ich je auf einer Bühne gesehen habe. Dazu ihr charmantes Lächeln, die überbordende Spielfreude und die sympathische Art...man sollte die charmante Frau für auf CD als auf live für sich entdecken, es lohnt sich!

Für das Berliner Konzert können wir 1x2 Gästelistenplätze verlosen. Um mitzumachen einfach eine Mail an markus ( at ) konzerttagebuch.de bis zum 5.11. schicken und Daumen drücken! Wir sehen uns dort!




Donnerstag, 4. Juli 2013

Dawn Landes, Paris, 25.06.13

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Konzert: Dawn Landes (Sylvie Lewis, Sarah-Jeanne)
Ort: La Dame De Canton
Datum: 25.06.2013
Zuschauer: etwa 70
Konzertdauer: etwa 45 Minuten (Nur Dawn)




Wie schnell ein Jahr vorbei ist! Je älter man wird, um so schneller dreht sich gefühlsmäßig die Sanduhr. Ich gehe stramm auf die 50 zu, das muss man sich mal vorstellen! Gestern war ich noch 27! Nun gut, ich sehe ohnehin erst aus, als sei ich 32, aber das liegt daran, daß ich eben ein echter Rock'n Roller bin. Ich muss mich da mal selbst für loben (mache ich immer gern), daß ich trotz meines Jura Studiums nicht zum Spießer geworden bin. Mein Nachbar unter mir kann das nicht von sich behaupten, der hat den gleichen Käse studiert und endete tatsächlich als Anwalt. Und locker ist er keineswegs. Er war es, der uns letztes Jahr im Juli 2012 den Spaß verdarb, als er während der Oliver Peel Session mit der reizenden Dawn Landes (Foto) lautstark von seinr Terrasse aus protestierte und die wahrlich nicht sehr geräuschintensive Show zum Abbruch zwang, weil er sich in seiner Feiertagsruhe gestört fühlte (es war 20 Uhr 30 an einem Samstagabend als das passierte, Anmerkung der Red.).

Dawn selbst war auch ganz perplex, ihr tat das alles schrecklich Leid, obwohl sie selbst gar nichts dafür konnte. Sie hatte lediglich wie immer Akustikgitarre gespielt und dazu gesungen, dies als Lärmbelästigung auszulegen, war eher ungewöhnlich.


Nun gut, die Sache ist inzwischen verdaut, die Oliver Peel Sessions finden bei anderen netten Leuten statt und Dawn Landes kam zum Glück auch im (sogenannten) Sommer 2013 nach Paris zurück. Wie ich ein Jahr älter geworden, aber immer noch so bildhübsch, daß man sprachlos darüber ist, wie sie das anstellt.

Das schöne Konzert fand auf dem Hausboot La Dame de Canton statt, das damals La Ginguette Piratte hieß und vor 10 Jahren das erste Pariser Konzert von The National ausrichtete. Unwahrscheinlich, daß Dawn eine ähnlich steile Karriere wie The National hinlegen wird, aber Puristen werden sie für ihre spartanische Instrumentierung und ihre wunderbare Stimme für immer lieben. Auch ihre Songs haben das gewisse Etwas, das sie von der Masse der Singer/Songwriterinnen abhebt. Das wunderbar warmherzige Try To Make A Fire Burn Again z.B., welches sie auch auf eine der Sofar Sounds Wohnzimmerkonzerte in New York performte, oder ihr Hit Bodyguard, bei dem sie immer (und natürlich auch heute) immer so lasziv singt und Männerherzen höher schlagen lässt.



Aber auch französisches Liedgut verteidigte sie gekonnt, ihr eigener Song Mal Habillés von der gleichnamigen EP des letzten Jahres wurde von den Franzosen gut aufgenommen, selbst wenn der Akzent der frankophilen Amerikanerin nicht ganz astrein ist. Sie performte das Stück zusammen mit Sylvie Lewis, die ihn meiner Abwesenheit das Vorprogramm bestritten hatte. Die beiden Grazien trällerten dann sogar einen noch schöneren Chanson mit dem Titel Bonsoir Bonjour, bei denen wundervolle Harmoniegesänge das Boot erfüllten und eine ganz feierliche Stimmung voller Charme und Poesie enstand. Sylvie spielte Ukulele, Dawn Akustikgitarre.


Dawn und Sylvie spielten auch noch ein anderes feines Stück zusammen, nämlich das Woody Guthrie Cover Way Over Yoonder In The Minor Key ganz zum Schluß, das ganze rein a'accapella nur durch Schenkelklopfen begleitet. Ganz toll.


Highlight des leider nur 40 minütigen Sets aber Twilight, das ungefähr in der Mitte gespielt wurde, ebenfalls mit Sylvie. Ein ganz feiner Country Song voller Liebreiz, Eleganz und Melancholie, der mir immer tief unter die Haut geht, obwohl er schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Vielleicht nach wie vor der beste Song von Dawn, obwohl sie heute auch zwei neue Tracks brachte, die nicht von schlechten Eltern waren.

 

Insgesamt wieder ein prima Konzert der Dame aus Kentucky, die mir hinterher versprochen hat, in Zukunft noch einmal eine neue Oliver Peel Session, dann hoffentlich ganz ohne Störung von Nachbarn, einzuspielen. Yeah, baby, alles wird gut!




Sonntag, 1. Juli 2012

Dawn Landes, Paris, 26.06.12

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Konzert: Dawn Landes

Ort: La Fabrique des Balades Sonores, Paris

Datum: 26.06.2012

Zuschauer: etwa 25, sehr voll

Konzertdauer: etwa 45 Minuten



Die aus Kentucky stammende Amerikanerin Dawn Landes ist eine äußerst temperamentvolle junge Dame. Bei ihren Konzerten verbreitet sie immer gute Stimmung, es wird viel gelacht und auch partizipiert. Damit unterscheidet sich die bildhübsche Dawn (eine Art Keira Knightley der Country/Folkszene!) wohltuend von den ganzen schüchternen, depressiven Mädchen, die ansonsten im Folk anzutreffen sind. Nicht, daß mir die stillen und verhuschten Melancholikerinnen nicht auch gefallen würden, aber bei ansteigenden Temperaturen wie jetzt, ist es doch auch einmal schön, statt gemeinsam zu weinen, gemeinsam zu lachen.

Dawn erschien jedenfalls gut gelaunt, mit Holzfällerhemd und einer sexy schwarzen Short auf der winzigen improvisierten Bühne der Balades Sonores. Sie wird zwei Monate in Paris verbringen und hat passenderweise gleich eine ganz neue EP namens Mal Habillés (schlecht angezogen) mit französischen Chansons aufgenommen, von denen sie heute 2 präsentierte. Die ersten beiden wurden von den Bloggerkollegen von Popnews vorab gefilmt und beim beim richtigen Showcase, der erst nach den beiden gefilmten Stücken stattfand, wiederholt.


War schon etwas kurios, eine typische (was ist das?) Amerikanerin dabei zu bestaunen, wie sie klassisches französisches Liedgut covert. La Cane de Jeanne (Cane= Gehstock) des alten Barden George Brassens klang aus ihrem Munde sehr exotisch. "La Cane de Jeanne est morte d'avoir fait du moins on le présume un rhume" (der Gehstock sein an einem Schnupfen gestorben, so vermutet man), intonierte sie mit ihren sinnlichen roten Lippen die Liedzeilen und musste dabei ständig grinsen, was auch das Publikum belustigte. Ihre Stimme klang wie immer samtweich, ihr französicher Akzent war passabel, aber nicht perfekt. Das machte aber nichts, denn schließlich singen ja enorm viele Franzosen mit breitestem Akzent englisch, wie sollten sie da das Recht haben, zu lästern?


Gelästert wurde ohnehin nicht, eher begeistert mitgegangen, trotz der großen Hitze in dem winzigen Laden. Mit La Vie Au Lasso brachte Landes aber auch wirklich eine absolute Stimmungsnummer mit leicht einpragsamen Mitsingrefrain und einer cabarethaften Note. Ein tolles Lied.

Dann stieg sie in ihr englisches Material ein und die Stimmung wurde melancholischer und wüstensandgetränkter. Nun perfomrte sie Songs von Fireproof und Sweet Heart Rodeo, Alben die auch meinen Plattenschrank schmücken und immer mal wieder gerne von mir rausgekramt werden. Den Abschluß bildete Bodyguard, aber das hatte mit Whitney Houston (Gott hab sie selig) zum Glück rein gar nichts zu tun.


Vorher hatte sie sich auch noch an Françoise Hardy und ihrem Klassiker Tous Les Filles et les Garçons versucht, den amüsanterweise bereits die junge Französin Le Prince Miiaou unlängst gecovert hatte. Landes schlug sich bei dieser Übung recht tapfer, wenngleich mir die Version von Le Prince Miiaou doch besser gefällt.

Alles in allem ein schöner Showcase mit einer glänzend aufgelegten Dawn Landes!

Aus unserem Archiv:

Dawn Landes, Paris, 26.02.10



Samstag, 27. Februar 2010

Dawn Landes, Paris, 26.02.10

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Konzert: Dawn Landes
Ort: La Flèche d'or, Paris
Datum: 26.02.2010
Zuschauer: 80-100
Konzertdauer: 50 Minuten


Was für eine wunderbarer Zufall! Oder war es Vorherbestimmung? Erst vor etwa zwei Wochen habe ich nach langer Zeit mal wieder Dawn Landes 2007 er Album Fireproof auf meinem Ipod laufen lassen. Das Werk, daß ich auch als Original CD besitze, fristete bei mir lange ein Schattendasein. Nicht, weil es schlecht war, sondern, weil ich in schöner Regelmäßigkeit CDs ihrer Kolleginnen Laura Gibson, Emily Jane White und Alela Dinae den Vorzug gab. Und nun stelle ich erfreut fest, daß Fireproof ganz vorzüglich ist und viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Perfekt, daß ausgerechnet jetzt Dawn Landes in Paris Halt macht, um Stücke von Fireproof und anderen alten Alben, vor allem aber Neuheiten ihres letzten Outputs Sweetheart Rodeo (2009) zu präsentieren. Ein wunderbarer Zufall, sag ich doch!

Das Konzert war traumhaft schön und Dawn Landes ist eine der hübschesten Sängerinnen, die ich je auf einer Bühne gesehen habe. Dazu ihr charmantes Lächeln, die überbordende Spielfreude und die sympathische Art und Klein-Olli war mal wieder hin und weg. Romantik!!!*

Und auch das Songmaterial war vorzüglich. Natürlich waren mir die Sachen von Fireproof wie das tolle Bodyguard oder Twilight vertauter als die neuen Stücke von Sweet Heart Rodeo, aber auch davon gab es Perlen, die auf Anhieb meine Liebe gewannen. Besonders das fetzige Young Girl wäre hier zu nennen, bei dem sie zum einzigen Mal Unterstützung von einem französischen Drummer namens Nicolas erhielt. Angeblich hätten sie noch nie zusammen geprobt, aber das schien mir geflunkert, denn das Stück flutschte wie geschmiert und zeigte Dawn Landes auch mal von ihrer rockigen Seite. Ohnehin war das heutige akustische Konzert nicht unbedingt repräsentativ für den Sound der Amerikanerin, denn auf den Alben hat sie eine ausgewachsene Band beieinander und variert wunderbar zwischen reduziertem Folksong und Indierock. Man sollte die charmante Frau sowohl auf CD als auch live für sich entdecken, es lohnt sich!

* ein Franzose im Publikum war von Dawn Landes hingerissen: "Dawn, I love you!"- Sie: "I love you too, well...maybe" Er: "Please marry me" - Schweigen im Walde. Köstlich!



Setlist Dawn Landes, La Flèche d'or, Paris:

01: Mud + Stars
02: Woody Guthrie Cover
03: Love
04: Money In The Bank
05: Tired Of This Life
06: Swimm/... /Sail
07: Straight Lines
08: Twilight
09 : Kids In A Play
10: Picture Show
11: Young Girl
12: Bodyguard
13: Kissing Song

14: Tous Les Garçons Et Les Filles




 

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