Dienstag, 6. Juli 2010

Broken Social Scene & Midlake, Frankfurt, 05.07.10


Konzert: Broken Social Scene (& Midlake)
Ort: Mousonturm, Frankfurt
Datum: 05.07.2010
Zuschauer: ausverkauft*
Temperatur: am Ende mehr als 30°
Dauer: Broken Social Scene gut 105 min, Midlake knapp 40 min


Irgendwann stöhnte der Security Mann nur noch, wenn Broken Social Scene Gründer Kevin Drew noch ein Lied ankündigte. Es wurde immer später und wärmer. Aber außer dem Sicherheitsmann mochte wohl jeder, daß es immer noch etwas länger dauerte.

Vor dem kanadischen Kollektiv hatten Midlake aus Texas den Vier-Gitarristen-Mottoabend eröffnet. Obwohl mir die große Ähnlichkeit von Sänger Tim Smith mit Klausi Beimer fast das Konzert versaut hätte, waren die knapp 40 Minuten herausragend.

Rest folgt, zu müde, die Setlisten zusammen zu basteln...


* aber weniger ausverkauft als sonst



8 Kommentare :

Deadlybrownboy hat gesagt…

Ich war auch in Frankfurt, hier mein kurzer Eindruck vom Konzert:

Midlake...

legten Punkt 9 im Mousonturm los. 6 Leute standen auf der Bühne (verschwenderische 4 Gitarren + Bassist + Drummer) und produzierten einen wuchtigen, geradezu druckvollen Sound (im Gegensatz zur Konserve, wo alles eher filigran wirkt). Wenn da nicht Tim Smith's melancholischer Gesang wäre, könnten Midlake auch wunderbar als Intrumentalband vorstellen. Immer wieder herrliche Gitarrenläufe und Twin-Guitars, die an beste Allman Brothers erinnerten (wenn auch nicht im Southern Style). Herauszuheben auch die sehr schönen Querflöten, die ja fast das gesamte Werk von Midlake durchziehen.

Die ersten Songs waren vom aktuellen Album "The Courage of Others" und kamen live sehr gut rüber (u.a. "Small Mountain"). Relative schnell - sie hatten ja nur insgesamt knapp 40 Minuten - kamen dann Songs ihres grandiosen 2006er Albums "The Trials of Van Occupanther". Zuerst Young Bride, dann das ersehnte "Roscoe" (wunderbar!!!) und als furioses Finale "Head Home" mit einem irrwitzigen McKenzie Smith an den Drums.


Broken Social Scene...

hatten noch 2 Leute mehr auf der Bühne und traten als 8köpfiges Orchester auf. 4 Gitarren, Bass, Drums, Percussion + Sahnehäubchen-Sängerin Lisa Lobsinger. Charismatischer Frontmann ist Kevin Drew (erinnerte mich manchmal an Wayne Coyne von den Flaming Lips ), der sich aber auch zurücknehmen kann, wenn die anderen im Fokus stehen. Und das passierte gar nicht so selten, denn den Gesangspart übernahmen neben besagter Lisa Lobsinger auch Brendan Canning (Bass, Gitarre) und Andrew Whiteman (in Aussehen und Gestik David Bowie nicht unähnlich). Die Musik von BSS lässt sich eh kaum in eine Schublade stecken. Sie ist meist mit einem treibenden Rhythmus unterlegt, wird von markanten Gitarren geprägt und hat immer den Hang zu sound- und klangtechnischen Spielereien. Obwohl das nicht unbedingt meine Kragenweite ist, konnte ich mich der Faszination nicht entziehen. Herauszuheben auch der (als Bassist startende) Charles Spearin als Leadgitarrist und Teilzeittrompeter. Mit stoischer Gelassenheit schüttelte der knarzige Riffs und Soli nur so ausm Ärmel. Ganz stark. Mit den Songs von BSC bin ich nicht so vertraut, habe mir aber die neue Scheibe "Forgiveness Rock Record" zugelegt. Als Highlight empfand ich "Water in Hell" von der aktuellen Scheibe, den sie in einer Weise präsentierten, als wäre das ein 25 Jahre alter Gassenhauer. Hammersong, ohne Frage. War sicher nicht mein letztes BSS Konzert.

Gruß,
D.

Deadlybrownboy hat gesagt…

Ich war auch in Frankfurt, hier mein kurzer Eindruck vom Konzert:

Midlake...

legten Punkt 9 im Mousonturm los. 6 Leute standen auf der Bühne (verschwenderische 4 Gitarren + Bassist + Drummer) und produzierten einen wuchtigen, geradezu druckvollen Sound (im Gegensatz zur Konserve, wo alles eher filigran wirkt). Wenn da nicht Tim Smith's melancholischer Gesang wäre, könnten Midlake auch wunderbar als Intrumentalband vorstellen. Immer wieder herrliche Gitarrenläufe und Twin-Guitars, die an beste Allman Brothers erinnerten (wenn auch nicht im Southern Style). Herauszuheben auch die sehr schönen Querflöten, die ja fast das gesamte Werk von Midlake durchziehen.

Die ersten Songs waren vom aktuellen Album "The Courage of Others" und kamen live sehr gut rüber (u.a. "Small Mountain"). Relative schnell - sie hatten ja nur insgesamt knapp 40 Minuten - kamen dann Songs ihres grandiosen 2006er Albums "The Trials of Van Occupanther". Zuerst Young Bride, dann das ersehnte "Roscoe" (wunderbar!!!) und als furioses Finale "Head Home" mit einem irrwitzigen McKenzie Smith an den Drums.


Broken Social Scene...

hatten noch 2 Leute mehr auf der Bühne und traten als 8köpfiges Orchester auf. 4 Gitarren, Bass, Drums, Percussion + Sahnehäubchen-Sängerin Lisa Lobsinger. Charismatischer Frontmann ist Kevin Drew (erinnerte mich manchmal an Wayne Coyne von den Flaming Lips ), der sich aber auch zurücknehmen kann, wenn die anderen im Fokus stehen. Und das passierte gar nicht so selten, denn den Gesangspart übernahmen neben besagter Lisa Lobsinger auch Brendan Canning (Bass, Gitarre) und Andrew Whiteman (in Aussehen und Gestik David Bowie nicht unähnlich). Die Musik von BSS lässt sich eh kaum in eine Schublade stecken. Sie ist meist mit einem treibenden Rhythmus unterlegt, wird von markanten Gitarren geprägt und hat immer den Hang zu sound- und klangtechnischen Spielereien. Obwohl das nicht unbedingt meine Kragenweite ist, konnte ich mich der Faszination nicht entziehen. Herauszuheben auch der (als Bassist startende) Charles Spearin als Leadgitarrist und Teilzeittrompeter. Mit stoischer Gelassenheit schüttelte der knarzige Riffs und Soli nur so ausm Ärmel. Ganz stark. Mit den Songs von BSC bin ich nicht so vertraut, habe mir aber die neue Scheibe "Forgiveness Rock Record" zugelegt. Als Highlight empfand ich "Water in Hell" von der aktuellen Scheibe, den sie in einer Weise präsentierten, als wäre das ein 25 Jahre alter Gassenhauer. Hammersong, ohne Frage. War sicher nicht mein letztes BSS Konzert.

Gruß,
D.

Deadlybrownboy hat gesagt…

Ich war auch in Frankfurt, hier mein kurzer Eindruck vom Konzert:

Midlake...

legten Punkt 9 im Mousonturm los. 6 Leute standen auf der Bühne (verschwenderische 4 Gitarren + Bassist + Drummer) und produzierten einen wuchtigen, geradezu druckvollen Sound (im Gegensatz zur Konserve, wo alles eher filigran wirkt). Wenn da nicht Tim Smith's melancholischer Gesang wäre, könnten Midlake auch wunderbar als Intrumentalband vorstellen. Immer wieder herrliche Gitarrenläufe und Twin-Guitars, die an beste Allman Brothers erinnerten (wenn auch nicht im Southern Style). Herauszuheben auch die sehr schönen Querflöten, die ja fast das gesamte Werk von Midlake durchziehen.

Die ersten Songs waren vom aktuellen Album "The Courage of Others" und kamen live sehr gut rüber (u.a. "Small Mountain"). Relative schnell - sie hatten ja nur insgesamt knapp 40 Minuten - kamen dann Songs ihres grandiosen 2006er Albums "The Trials of Van Occupanther". Zuerst Young Bride, dann das ersehnte "Roscoe" (wunderbar!!!) und als furioses Finale "Head Home" mit einem irrwitzigen McKenzie Smith an den Drums.

Teil 2 folgt...

Deadlybrownboy hat gesagt…

Sorry, das der Kommentar mehrfach ist. Ich erhielt 2mal die Fehler-Meldung "...to long...".

D.

Julian hat gesagt…

Ich habe mich schon so auf den Konzertbericht gefreut, aber er ist noch nicht online :(
Ich war zwar auch beim Konzert, wollte aber gerne noch eine weitere Meinung hören.
Gruß
Julian

Martin hat gesagt…

ich war auch dort und warte schon sehnsüchtig auf den bericht :) und auf die setlisten. normalerweise dauert das doch nie solange.
trotzdem weiter so!!! immer noch der beste konzertreviewsblog den es gibt!! :)

Wolf At The Door hat gesagt…

Christoph, kannst du bitte meinen BSS-Bericht von Feldkirch online stellen? Bittedanke.

Anonym hat gesagt…

Kommt hier eigentlich irgendwann mal der Konzertbericht? Eure Seite wird auch immer bloeder... Wenn Ihr schon den Anspruch erhebt, ueber jedes Furzkonzert zu berichten, dann tut dies gefaelligst auch!

 

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