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Sonntag, 5. Mai 2013

Wintersleep, Köln, 05.05.13

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Konzert: Wintersleep
Ort: Luxor, Köln
Datum: 05.05.2013
Zuschauer: ca. 200
Dauer: knapp 80 min



"Mit Wintersleep kann man nichts falsch machen",  war meine Überlegung, nach einem anstrengenden München-Ausflug heute doch nicht Tatort zu gucken (hätte ich eh nicht gemacht, aber irgendeine Einleitung braucht jeder Konzertbericht).

Und falsch war die Überlegung nicht, denn auch wenn das Konzert in der Mitte zwei, drei Lieder zu lang war, war es unterm Strich gut! Denn für Hits wie Dead letter & the infinite yes oder Laser beams oder Baltic - oder das mir noch unbekannte Resuscitate vom aktuellen Album hatte sich die Fahrt nach Köln ins Luxor gelohnt!

Vor vier Jahren hatte ich die Band aus Halifax in Kanada ein paarmal gesehen. Spektakulär war das damals nicht, es waren aber kurzweilige Abende mit vielen hervorragenden Liedern. Ob ich das heute auch noch so sehen würde, hatte ich mich auf der Fahrt nach Köln gefragt. Schließlich hatte ich vermutlich auch 2009 zuletzt Musik der Gruppe gehört.

Es war noch recht leer, als wir ins Luxor kamen, obwohl die österreichische Vorgruppe schon spielte. Enorm früh, nämlich bereits um neun Uhr, begannen die fünf Kanadier. Und ich mochte es gleich wieder, der Anfang, die ersten fünf Lieder waren hervorragend! Vor allem Dead letter & the infinite yes beeindruckte mich sehr. Wintersleep klingen nicht neu oder sonderlich originell, sie machen ihren Job aber hochsolide und schreiben immer wieder große Hits. Dabei erinnern sie manchmal an die Weakerthans und manchmal an Tokyo Police Club (Resuscitate).

In der Mitte wurde es etwas dröge. Weighty ghost mit seinem Gospel-Charakter mochte ich gar nicht, Smoke kaum mehr. Mit diesem Stück ändete aber auch wieder die schwächere Phase, das Konzert endete mit den beiden Krachern Baltic und Laser beams, bevor Miasmal smole & the yellow bellied freaks den Hauptteil beendete.

Drei gute Zugaben - und wir waren um zwanzig nach zehn vor der Tür des Luxor. Mein Bericht wirkt sachlich richtig aber herzlos? So war auch der Abend. Und das ist nicht bloßes Schönreden, daß ich mir nicht mehr Mühe gebe.

Setlist Wintersleep, Luxor, Köln:

01: In came the flood
02: Resuscitate
03: Archaeologists
04: Dead letter & the infinite yes
05: Astronaut
06: Weighty ghost
07: Nothing is anything (without you)
08: Caliber
09: Jaws of life
10: Smoke
11: Baltic
12: Laser beams
13: Miasmal smoke & the yellow bellied freaks 

14: Search party (Z)
15: Drunk on aluminium (Z)
16: Oblivion (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Wintersleep, Frankfurt, 03.05.13
- Wintersleep, Paris, 02.03.11
- Wintersleep, Paris, 14.12.09
- Wintersleep, Köln, 12.11.09
- Wintersleep, Haldern, 13.08.09
- Wintersleep, Köln, 02.05.09





Wintersleep, Frankfurt, 03.05.2013

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Konzert: Wintersleep
Support: Giantree
Ort: Das Bett, Frankfurt
Datum: 03.05.2013
Zuschauer: ca. 200
Dauer: Giantree (ca. 30min), Wintersleep (ca. 75min)



Wintersleep. Toller Name für eine Band, wie ich finde. Zum Glück stellte sich dann heraus, dass die 5 Kanadier ihrem einfallsreichen Bandnamen gerecht werden oder wortwörtlich eben gerade nicht, was mich auch überrascht hätte, da Wintersleep immerhin schon mit Pearl Jam und den Editors auf Tour waren. 



Den Anfang des relativ ruhigen Freitagabends machten Giantree aus Österreich. In etwa 30 Minuten unternahmen sie einen wilden Ritt durch die verschiedensten Musikstile, doch leider ohne mich großartig mitzureißen. Für mich zu inkonsequent, stimmlich zu insignifikant und im Großen und Ganzen hat mich die Tatsache, dass es überhaupt keine ersichtliche musikalische Richtung oder Linie gab so aus dem Konzept gebracht, dass ich froh war, als es nach einer langen halben Stunde wieder vorbei war. Fairerweise muss ich aber sagen, dass es im Publikum einigen zu gefallen schien und die Idee, das Publikum als Percussionisten einzusetzen, indem man sie mit Überraschungsei-Rasseln ausstattet, war schon ganz nett.

Kurz nach 22 Uhr – und selbstverständlich mag es für mich schwer nachvollziehbare Gründe geben, warum man erst so spät anfängt, aber ich bin schon so an die gängigen Uhrzeiten gewöhnt, dass die „späte Stunde“ drohte, meine gute Laune anzugreifen – fanden sich nun endlich Wintersleep auf der Bühne ein und es wurde laut, zu laut. Panisch Taschentücher in meine Ohren stopfend fiel es mir zunächst schwer mich auf die Show zu konzentrieren. Beim zweiten Song, „Resuscitate“, jedoch stellten Wintersleep für mich bereits unter Beweis, dass sie es simpel gesagt kollektiv „echt drauf“ haben. Kontinuierlich super Timing, gelungenes Zusammenspiel und Musiker, die gewillt waren, aus ihren Instrumenten Alles herauszuholen. Nach wenigen Songs waren alle Mitglieder schweiß durchtränkt, aber lange nicht bereit, einen Gang zurückzuschalten – ganz besonders auffällig Bassist Mike, der seinen Bass bis zum Gehtnichtmehr malträtierte und Drummer Loel, der zeitweise solche Grimassen schnitt, dass man hätte Angst bekommen können. Positiv klischeehaft, soll hier auch erwähnt werden, wie ausgesprochen nett und höflich, und somit meiner Erfahrung nach typisch kanadisch, sich die Band präsentierte und Sänger Paul mit äußerst sympathischen Zwischenansagen wie „So, Applewine, what is that all about, huh?“ und „You guys are truly great, P.S.“ punkten konnte. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich stimmlich rein von der CD aus urteilend etwas anderes erwartete hätte, sodass der Gesang teils doch etwas schriller ausfiel, als erwartet.

 

Nichtsdestotrotz wussten ganz besonders die vier letzten Stücke zu überzeugen, vor allem das epische 8-Minuten-Stück „Miasmal Smoke & The Yellow Bellied Freaks“, das im positivsten Sinne zunächst an Explosions in the Sky erinnert. Gegensätzlich dazu, doch genauso gelungen, das vergleichsweise schnelle „Oblivion“ und als Abschluss „Nerves Normal, Breath Normal“, das mit einem unglaublichen instrumentalen Outro gekonnt maximal in die Länge gezogen wurde und das Publikum nachhaltig beeindruckt zurückließ.

Zusammenfassend gesagt, haben Wintersleep mich nicht vollkommen umgehauen, über weite Strecken des Konzerts aber ein tolle Show geliefert. Ein unterhaltsamer Abend mit fünf netten und vor allem talentierten Musikern, der sich aber aufgrund des organisatorischen Ablaufs anstrengenderweise und auch unnötigerweise in die Länge gezogen hat.

Setlist, Wintersleep, Das Bett Frankfurt, 03.05.2013:

01 In Came The Flood
02 Resuscitate
03 Archaelogists
04 Dead Letter & The Infinite Yes
05 Astronaut
06 Weighty Ghost
07 Nothing Is Anything (Without You)
08 Caliber
09 Jaws Of Life
10 Smoke
11 Baltic
12 Laser Beams
13 Miasmal Smoke & The Yellow Bellied Freaks

14 Search Party (Z)
15 Oblivion (Z)
16 Nerves Normal, Breath Normal (Z)


Weitere Tourdates:

05/05 – Luxor, Köln
06/05 – Indra, Hamburg
07/05 – PrivatClub, Berlin
09/05 – Strom, München  

Donnerstag, 3. März 2011

Wintersleep.u.a., Paris, 02.03.11

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Konzert: Wintersleep & Mona & Sea Of Bees & Rah Rah

Ort: La Flèche d'or, Paris
Datum: 02.03.2011
Zuschauer: halbleer (sagen die Pessimisten), halbvoll (die Optimisten)


Och, menno! Alles ein bißchen dumm gelaufen an diesem 2. März 2011!

Weil meine Frau mich eindringlich bat, noch in in der Apotheke Insulin für unseren zuckerkranken Kater (Foto, beim Versuch Glockenspiel zu spielen) zu besorgen, verlor ich viel Zeit und trudelte recht spät in der Pariser Flèche d'or ein. Ich stand also erst gegen 21 Uhr 20 an der Kasse, drückte meine 10 Euro Eintrittspreis ab (sehr fair für 4 Bands), als ich meinen Kumpel Yves hinter mir sah, der zwei Freikarten hatte und allein gekommen war. Um seinen überschüssigen Gästelistenplatz in Anspruch zu nehmen, war es aber nun zu spät, ich hatte den Ticket-Kauf schon getätigt und das Ganze war nicht mehr rückgängig zu machen. 10 Euro in die Luft geschossen! Nun ja, ich hoffe die Knete kommt anteilig auch den Bands zu. Aber damit war mein Pechpotential noch nicht ausgeschöpft, denn als ich auf dem Nachhauseweg die Metrolinie wechseln wollte, ertönte eine Lautsprecherdurchsage, die unmissverständlich klar machte, daß der Metro- Betrieb nun zu Ende sei. Ich musste also ein Taxi nehmen und weitere 10 Euro wanderten von meinem in ein anderes Portemonnaie.

Das Ärgerlichste war aber, daß ich ausgerechnet die Bands, die ich gerne hätte sehen wollen, sprich Rah Rah und Sea Of Bees, durch meinen Apothekengang, verpasst hatte. Verflucht!

Rah Rah sind eine sechsköpfige (normalerweise sind sie sieben, heute aber nur zu sechst) gemischt-geschlechtliche, kanadische Indierockband , auf die mich unsere Freunde von Plattenvorgericht aufmerksam gemacht haben (klick!). I-tunes hatte sie dereinst zur "Best New Canadian Band" gewählt und Leute, die heute pünktlich da waren, sagten mir, daß sie musikalisch mit Los Campesinos! oder Arcade Fire vergleichbar seien.



Sea Of Bees wiederum ist das Projekt von Julie Ann Bee, die mit einer anderen Musikerin in meiner Abwesenheit ein Set an Akustik-und E-Gitarre vorgetragen hatte, das von vielen Zuschauern als sehr schön beschrieben wurde. Um mich zu trösten, habe ich zumindest ihr Album Songs Of The Ravens für 10 Euro erworben und mich noch nett mit der natürlich wirkenden Künstlerin unterhalten.



Aber ich habe nicht nur Bands verpasst, sondern auch welche gesehen:

Mona aus Nashville, Tennessee hätte ich aber wirklich nicht gebraucht. Eine bombastische Poserband ohne Substanz und keinem einzigen guten Lied im Repertoire, die aber dennoch einen relativ starken Hype erfährt. Die grünschnäbeligen Burschen um Sänger Nick Brown (optisch eine Art Joe "The Clash" Strummer) ließen die Harten raushängen und klangen wie eine schlechte Kopie der Kings Of Leon (au weia! Kol sind ja schon mies!). Lasst sie einfach aus, wenn sie euch im Sommer auf Festivalbühnen vorgesetzt werden sollten. Nutzt lieber die Pause, um etwas essen zu gehen. Klarer Fall: ich mag viel lieber Mohna als Mona.

Als letzte Band des Abends durften dann die Kanadier Wintersleep ran. Eine sympathische, grundsolide Indierockband, die es aber heute nur selten schaffte, Funken sprühen zu lassen. Der postpunkige Bass, das fetzige Schlagzeug und die nasale Nörgelstimme von Paul Murphy (Bob Dylan meets Paul Banks) wussten zwar zu gefallen, aber die wirklich packenden Momente waren eher rar gesät. In keiner Phase hob das Konzert so richtig ab, obwohl ein paar Songs temporeich und tight geliefert wurden. Irgend etwas fehlt dieser Band. Musikalisch liegen sie irgendwo zwischen REM, Guided By Voices und Interpol, aber so gut wie nie erreichten sie deren Charisma und Catchyness. Das Konzert war folglich gehobener Durchschnitt, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Alles in allem ein eher duchwachsener Konzertabend. Vielleicht hättte ich eher zu Peter Björn & John ins gerammelt volle International gehen sollen? War gratis, dafür sahen Leute die zu spät kamen, aber so gut wie nix. Sagt zumindest Rockerparis. Und sauheiß soll es gewesen sein. Also doch nichts verpasst? Moment, der Rockerparis redet von vielen hübschen Schwedinnen. Verflucht!

Fotos folgen!

Link: Das Klienicum hat einen sehr schönen Eintrag über Sea Of Bees, klick!

Aus unserem Archiv:

Wintersleep, Paris, 14.12.09
Wintersleep, Köln, 12.11.09
Wintersleep, Haldern, 13.08.09
Wintersleep, Köln, 02.05.09


Sea Of Bees auf Tour:

9. März 2011: Chelsea, Wien
10. März 2011: Monarch, Berlin





Dienstag, 15. Dezember 2009

Editors & Maccabees, Paris, 14.12.09

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Konzert: Editors & Maccabees & Wintersleep

Ort: Le Bataclan, Paris
Datum: 14.12.2009
Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: Editors 100 Minuten, Maccabees & Wintersleep jeweils etwa 35 Minuten



Ich bin nur wegen der Vorgruppe hier, steht auf Christophs schicker Umhängetasche geschrieben*, die er ab und zu bei Konzerten mit sich trägt. Nicht unbedingt mein Motto. Nicht, weil ich Vorgruppen nicht mag, sondern weil es eine verfluchte Zwickmühle gibt. Gefallen mir die Einheizer, störe ich mich in der Regel daran, daß der Großteil der anderen Besucher mit Ignoranz und Teilnahmslosigkeit reagiert, mißfällt mir der Support, ärgere ich mich darüber, daß ich zu Hause noch Sinnvolleres hätte erledigen können, als einer Band zuzuhören, die ich nicht mag. Genau das Gegenteil einer win-win Situation. Egal was passiert, man ist immer gearscht!

Heute wollte ich aber dennoch beide Vorgruppen unbedingt sehen. Mit Wintersleep und The Maccabees standen schließlich zwei Kracher auf dem Programm. Um die mitzubekommen, musste ich mich gewaltig sputen, denn ich war zusammen mit meiner Frau um 18 Uhr 30 bei der lieben Uschi aus Dortmund zum Gulaschsuppe essen eingeladen. Eigentlich lagen wir gut in der Zeit, merkten aber plötzlich in der U-Bahn, daß wir die Tickets vergessen hatten. Also noch mal zurück und wieder rein in die Metro. Durch diese Kacke hatten wir am Ende 30 Minuten verloren! Ich schaute meine Frau ganz treudoof an und teilte ihr mit, daß ich sofort ins Bataclan gehen würde. Ich war traurig, denn gerne hätte ich gesehen, wie Uschi lebt und die Gulaschsuppe hätte mir bestimmt auch gemundet. Aber wie sagt der Franzose so schön: "C'est la vie." (und damit meint der Froschfresser genauer gesagt: das Leben ist scheiße! Er formuliert es aber höflicher).

Nun gut, ich also allein Richtung Bataclan, als plötzlich mein Magen grimmt und ich es nicht schaffe, an einer Dönerbude vorbeizulatschen, ohne mir mit diesem Gammelfleisch den Magen vollzuschlagen. Eigentlich war das Teil lecker, aber ich möchte nicht wissen, was drin war. Egal. Jedenfalls war der baumlange Bassist von den Maccabess (auf dem Foto rechts) lustigerweise auch da und wenn er dahin geht, muss es ja gut sein. Oder nicht? Ist doch schließlich bekannt, daß sich junge britische Musiker auf Tour äußerst gesund ernähren. Ähem, ja...

Vor dem Bataclan dann eine lange Schlange. Bibbernde Menschen, die in der Eiseskälte auf Einlass warten und sich den Arsch abfrieren. Ich dachte, ich sei schlauer als diese Schafherde und reihe mich ganz vorne, schon fast am Eingang, ein. Da tippt mir plötzlich eine Französin auf die Schulter und sagt, ich solle mich hinten anstellen. Ein sehr unfranzössicher Reflex eigentlich, denn hier erzieht man normalerweise seine Mitbürger nicht, sondern lässt sie gewähren und sich schlecht benehmen. Aber nun gut, ich hatte halt eben das Pech auf eine blöde Pissnelke zu treffen! Wie so ein Hammel stelle ich mich tatsächlich ganz hinten an und verpasse prompt den Anfang von Wintersleep. Die Kanadier spielen, als ginge es um ihr Leben, ernten aber nur die gewohnten ignoranten Reaktionen. Ein paar Leute klatschen gelangweilt, anderen saufen Bier an der Bar. Perlen vor die Säue geworfen! Wintersleep sind nämlich richtig gut und bieten einen rassigen Indierock, an dem wenigstens etwas Erde klebt. Eine Mischung aus typisch amerikanischen Gruppen wie My Morning Jacket, REM, Band Of Horses, Built To Spill, Pavement, Pixies und englischen Post Punk Bands. Ich mag sie wirklich gerne, sie sind melodisch ohne sich anzubiedern, catchy und höllisch laut. Schade, daß ich nur vier Lieder von ihnen mitbekommen habe. Leider kann ich noch nicht einmal Titel nennen, obwohl ich Wintersleep dieses Jahr schon einmal in Haldern gesehen hatte. Nächstes Mal bin ich besser vorbereitet, denn ich habe beschlossen, alle drei Alben der Band zu kaufen!

Etwa eine viertel Stunde später stiegen die Maccabees in den Ring. Wie gewohnt gaben sie von Beginn an Vollgas und nahmen gut dreißig Minuten lang den Fuß nicht vom Gaspedal. Eine rotzfreche, aber hochsympathische und liebenswerte Band, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und unbekümmert und frei von der Leber weg aufspielt und mich damit jedesmal euphorisiert. So auch heute. Schon nach dem Opener William Powers hatte ich ein Dauergrinsen in der Fresse und berauschte mich an dem zackigen Post Punk Sound und dem hibbeligen Beat der Rotznasen. So kernig auf den Punkt gebracht haben diesen Stil noch nicht einmal die ausgezeichneten Futureheads, mit denen man sie am ehesten vergleichen kann*. Kaum ein Song, der mich auf den ersten beiden Alben nicht begeistert hätte, im Gegenteil, so getrüffelt mit ohrwurmigen Knallern waren Alben junger englischer Bands in den letzten 10 Jahren sehr selten. Da verzeiht man ihnen auch, daß sie beim 2. Opus Wall Of Arms ein wenig bei Aracade Fire abgekupfert haben und man die ein oder andere Stelle schon einmal so ähnlich auf Funeral oder Neon Bible gehört hat. Ohnehin scheinen die Jungspunde um Sänger Orlando Weeks einen sehr ordentlichen Musikgeschmack zu haben. Wer covert schon die viel zu Unbekannten I Am Kloot? Kaum jemand! Die Maccabees trauen sich das, obwohl ihnen der Song Because eigentlich nicht sonderlich gut gelang und ich das Original von Bramwell bevorzuge. Das war aber auch schon das einzige Haar in der Suppe, denn der ganze Rest flutschte unglaublich gut. Das sonnig-heitere Can You Give It ist mit seiner kariös melodischen Gitarrenmelodie einer meiner Hits des Jahres und das deutliche düstere No Kind Words so schmissig und infektiös, daß ich jedesmal wild rumtobe ,wenn ich es höre. Und ich glaube sogar, daß ausnahmsweise recht viele Leute im Bataclan Gefallen an den unberechtigterweise lediglich als Vorgruppe an den Start gegangenen Maccabees gefunden haben.

Setlist Maccabees, Bataclan, Paris:

01: William Powders
02: One Hand Holding
03: All In Your Rows
04: Wall Of Arms
05: Young Lions
06: Can You Give It
07: Because ( I Am Kloot Cover)
08: No Kind Words
09: Love You Better

Und dann kamen die Editors, der Hauptact des heutigen Abends. Und hier kann ich es recht kurz machen: das Konzert war scheußlich! Ich fragte mich im Verlaufe des ekelhaft bombastischen, schwülstigen und unglaublich platten Sets, warum ich die einmal gut gefunden habe. Kein einziges Lied gefiel mir, die Hits von den ersten Alben hingen mir zu den Ohren raus und sind bei Licht betrachtet um ein oder zwei Ideen herum gebastelt und die neuen Sachen waren eine Zumutung. Allein die Assoziationen zu schauderhaften Bands aus den 80 er Jahren, die mir in den Sinn kamen, reichten aus, um mir Schweißperlen auf die Stirn zu treiben. You Dont Know Love klang nach Abba (Lay All Your Love On Me), The Boxer nach Bronski Beat ( Smalltown Boy) und die erste Zugabe Walk The Fleet Road nach A-ha (The Sun Always Shines On TV) Hinzu kam ein glattgeschmirgelter Sound wie aus der Konserve, ein wie immer nervig rumhampelnder Tom Smith und eine grellbunte Lightshow, die eigentlich nur an Silvester, sprich sturzbetrunken, zumutbar gewesen wäre. Einzig allein die Tatsache, daß meine Frau an mir unbekannter Stelle im Saale zugegen war, hielt mich davon ab, fluchtartig das Batclan zu verlassen. So blieb ich also bis zum bitteren Ende.

Das feiste Publikum hatte trotzdem seine Freude, klatschte mit, als sei es in einer Disco auf dem Ballermann und berichtete hinterher von einem tollen Konzert. Auch meine Freunde und Bekannten mochten das. Ich sagte lieber gar nichts, denn ich wollte nicht als Spielverderber dastehen, hatte aber dennoch meine liebe Mühe und Not, nicht mit der Wahrheit rauszuplatzen und zu bekennen, daß ich dieses Jahr noch kein schrecklicheres Konzert erlebt hatte.

Bei den Editors gehe ich hiermit von Bord. Mögen sie mit ihrem pathetischen Bombastsound die Stadien dieser Welt beschallen und genug Kohle scheffeln, um sich eine Wohnung in London kaufen zu können. Oder was auch immer.

Setlist Editors, Paris, Bataclan 2009:

01: In This Light And On This Evening
02:An End Has A Start
03:Blood
04: You Don't Know Love
05: Bones
06: The Boxer
07: The Big Exit
08: Escape The Nest
09: Eat Raw Meat Blood Drool
10: All Sparks
11: The Racing Rats
12: Like Treasure
13: Camera
14: Bullets
15: You Are Fading
16: Smokers Outside The Hospital Doors
17: Bricks and Mortar

18: Walk The Fleet Road
19: Munich
20: Pappilon
21: Fingers In The Factories


Pour nos lecteurs français:

- Wintersleep: bien. À ranger entre les groupes indé us (Pixies, My Morning Jacket, REM) et les groupes post punk anglais, sans les copier. La voix du chanteur est remarquable.

- Maccabees: très bien, ultra rapide et diabloquement remuant. Leur concerts sont toujours euphorisants et trouffés des tubes incroyablement catchy.

- Editors: affreux. Grandiloquent, lisse et sans âme. Les nouveaux morceaux sonnent so eighties et m'ont fait penser à des groupes kitsh comme Abba, A-ha et Visage. Leur tubes des deux premiers albums (Blood, Munich, The Racing Rats, Smokers Outside The Hospital Doors...), que j'ai écouté trois millions de fois, me soûlent. Le public a adoré par contre. À chacun son goût.


*Wo Christoph hier Ähnlichkeiten zu der Indie- Folk Szene um Noah & The Wahle sieht, müsste er mir einmal erklären.

Aus unserem Archiv:


- Interview mit den Editors
- Editors, Köln, 12.11.2009
- Editors, Haldern-Festival, 08.08.08
- Editors, Ferropolis, 18.07.08
- Editors, Reims, 30.05.08
- Editors, Paris, 07.04.08
- Editors, Krefeld, 14.03.08
- Editors, Paris, 11.11.07
- Editors, Köln, 08.11.07
- Editors, Paris, 06.07.07
- Editors, London, 17.06.07
- Editors, Köln, 13.06.07
- Editors, Paris, 26.08.06

* auf dem Foto links seht ihr eine von Christophs tollen Legoarbeiten. Abgebildet sind die Blood Red Shoes und die waren oft Vorgruppe von Maximo Park. Da wäre ich auch wegen der Vorgruppe gekommen...



Freitag, 13. November 2009

Editors, Köln, 12.11.09

22 Kommentare

Konzert: Editors (The Maccabees & Wintersleep)
Ort: Palladium, Köln
Datum: 12.11.09
Zuschauer: nicht ausverkauft aber voll; vielleicht 3.000
Dauer: Editors 98 min, The Maccabees 30 min, Wintersleep knapp 25 min


"Unser Songwriting jetzt ist auch anders, es ist elektronischer, es gibt mehr Samples, ich spiele viel mehr Keyboard." - "Das wird eine Art Neugeburt im nächsten Jahr sein, wir werden anders klingen!" hatten uns Editors Gitarrist Chris und Schlagzeuger Ed und beim vergangenen Haldern-Festival erzählt. Obwohl ich die Musik der Band vorher unglaublich liebte, hatte ich nach diesen Ankündigungen keine Verlustängste; bei den Editors würde das gutgehen, da war ich sehr sicher. Und auf Platte bestätigte sich diese Einschätzung: die neuen, elektronischeren Stücke stellen wirklich eine Art Neugeburt dar, aber eine außerordentlich gute. Vor allem die erste Hälfte des Albums ist atemberaubend! Heute in Köln hatte ich Gelegenheit, das alles erstmals live zu sehen, nachdem mein letztes Editors Konzert bereits 15 Monate zurücklag.

Aber nicht bloß die Editors waren heute zu sehen. Auch die herausragenden Wintersleep und The Maccabees traten im Palladium auf. Für Nicht-Musikhörer: das ist so, als spielten Grace Kelly, Romy Schneider und Gwyneth Paltrow gemeinsam in einem Film.

Angesetzt war der Abend ursprünglich im E-Werk. Weil sich offenbar schnell andeutete, daß das Konzert ausverkauft sein würde, passierte das Unvermeidliche, die Verlegung auf die andere Straßenseite. Dafür reichte es dann aber offensichtlich doch nicht, denn vor dem Palladium war um kurz nach sieben sehr wenig los, und zahlreiche Verkäufer versuchten, überschüssige Karten loszuwerden. Auf der anderen Straßenseite dagegen bildete sich eine lange Schlange, wie ich sie vor dem E-Werk noch nicht erlebt habe. Ich war eben auch noch nie bei einer so coolen Band wie Europe! Dü dü dü dühhhh, dü dü dü dü dühhhh...

Als die erste Band anfing, war es drinnen noch recht gemütlich. Auch vorne war noch wenig los. Mit den ersten Klängen von Wintersleep, gaben wir den Platz aber gerne
wieder her, weil die Bässe trotz Ohrenschutzes körperlich weh taten. Es war entsetzlich laut und tief und versaute mir den Start deutlich. Glücklicherweise bekam man das recht schnell in den Griff, denn nach 23 Minuten waren die Kanadier auch schon wieder durch. Das war entschieden zu kurz!

Wintersleep sind eine Indierock-Band aus Halifax, die bisher drei Alben veröffentlicht hat. Vor einigen Monaten hatte ich die Kanadier in der Werkstatt gesehen. Da waren sie zwar auch nur Co-Headliner, hatten aber Zeit. Heute reichte ihr Programmanteil lediglich für sechs Stücke, von denen fünf vom letzten Album stammten (und auch in der Reihenfolge der Platte gespielt wurden). Ich war eigentlich sicher, daß hauptsächlich Neues gespielt würde, stammt Welcome to the night doch aus dem Jahr 2007. Die Band arbeitet gerade an ihrem vierten Album. Aber sie wählte einen anderen Ansatz als Noah And The Whale beispielsweise in Haldern, sie war sich offenbar bewußt, daß auch Leute ihretwegen da waren, und spielte nicht nur Experimente. Mit Black camera war dann nur eine Neuheit im Programm. Das Stück war gut, fiel aber im Set weder besonders positiv oder negativ auf.

Bis auf den schlechten Sound und die fehlende Länge ein guter Auftritt. Aber das war ja nicht weiter überraschend.

Setlist Wintersleep, Palladium, Köln:

01: Drunk on aluminium
02: Archaeologists
03: Black camera (neu)
04: Weighty ghost
05: Search party
06: Oblivion

Ach und dann kamen die fabelhaften Maccabees... Deren Platte Wall of arms, eine Nummer 13 der britischen Charts, wird es ganz locker in meine Jahres-Top-3 schaffen, egal, was noch kommen möge. Die Band hat alles, was eine gute Indie-Gitarrenband braucht: fabelhafte Melodien mit vielen Brüchen (ohne dabei aber gewollt künstlerisch-kompliziert zu klingen), einen Sänger, der die richtige Portion Gequältheit in seiner Stimme hat, jede Menge oh-oh-Chöre und viele Gitarren. Wenn man sie in der jungen englischen Musikszene einordnen wollte, wären da sicher sowohl Bands wie die Foals oder Pete & The Pirates aber auch die neue Indie-Folk-Szene um Noah And The Whale nicht weit weg.

Live wird die Sache aber noch fünf Nummern besser, weil man sieht, wie die Südengländer (die eigentlich musikalisch nach Leeds klingen) in ihrer Musik aufgehen. Vor allem der links stehende Gitarrist Hugo macht köstliche Verrenkungen und Faxen, ohne dabei Präzision einzubüßen.

Natürlich hatten auch die Maccabees viel zu wenig Zeit. Mein Wunsch, sie mögen beiden Alben hoch- und runterspielen, blieb unerfüllt.

Eigentlich kann ich es viel kürzer machen... Das, was die Maccabees da heute wieder fabriziert haben, war sensationell! Viele der Besucher kannten sie schon. Aber sicher kam der begeisterte Jubel nicht nur von denen. Von ihrem Debüt Colour it in spielten die Engländer nur First love, der Rest stammte vom aktuellen Album. Auch wenn das müßig ist; Dinosaurs, Wall of arms und Love you better waren die besten Stücke des Auftritts - und der einer der besten des Jahres!

Setlist The Maccabees, Palladium, Köln:

01: No kind words
02: One hand holding
03: Wall of arms
04: Dinosaurs
05: Can you give it
06: Young lions
07: First love
08: William Powers
09: Love you better

Die Editors habe ich verhältnismäßig lange nicht mehr gesehen; Haldern 2008 war mein letztes Mal mit den Editoren. Wenn ich das aus der Distanz nicht verkläre, hatte ich da mein bisher bestes Konzert der Band gesehen.

In this light and on this evening, das dritte Album der Band aus den Midlands, ist vor wenigen Wochen erschienen. Und Chris Urbanowicz hatte nicht zu viel versprochen; es klingt anders als die Vorgänger, jedenfalls in weiten Strecken. Die sehr elektronischen Lieder sind zum Teil herausragend und eine unpeinliche Weiterentwicklung der Band. Wir hatten uns vom ersten Album an immer wieder darüber unterhalten, daß der Hang zum Pathos ganz leicht in eine ekelhafte Richtung abdriften kann; die Gefahr, daß die Editors eine verachtenswerte Stadionrockband werden könnten, erschien uns nicht sonderlich konstruiert. Trotz des Kinderchors und des Bombasts des zweiten Albums, verpassten Tom Smith und Co. aber konsequent, auf die böse Seite abzubiegen. Und auch 2009 haben sie diese Chance ausgelassen und ein unpeinliches und sehr überzeugendes Album abgeliefert.

Natürlich könnte Papillon auch in den 80ern
entstanden sein*, und natürlich ist auch diese aufmerksame Feststellung ganz genau richtig, aber das ändert alles nichts daran, daß In this light and on this evening aufregend und großartig ist, daß der Titelsong eines der Lieder des Jahres ist und daß Papillon, Bricks and mortar, The boxer oder The big exit dem nicht viel nachstehen.

In this light... war dann auch das erste Lied einer ersten Konzerthälfte, die nur aus Hits bestand. Sehr gut gefiel mir, daß einige der alten Titel in neuer Form gespielt wurden. Mit wenigen Ausnahmen bedeutete das nicht unbedingt, daß es
elektronischer wurde (eine dieser Ausnahmen war das immer am Ende gespielte Fingers in the factories, das sehr elektronisch klang und ganz vorzüglich war). Bones oder Bullets hatten zum Beispiel leicht abgewandelte Enden. Auch Open your arms war neu arrangiert. Die ungewöhnlichste neue Version bot aber You are fading, ein Liveliebling der Band, das ich erst nach einer ganzen Weile erkannte.

Dem aktuellen Sound geschuldet, hat sich auch der Bühnenaufbau verändert. Toms Klavier gibt es immer noch. Allerdings stehen dahinter eindrucksvolle
Keyboard-Batterien, die Gitarrist Chris bedient. Mittig auf der Bühne befindet sich ein weiteres Keyboard. Tom Smith wechselte bei manchen Liedern von Klavier zu Gitarre zu Keyboard. Seinem Bewegungsdrang tut das sicher gut, wenn er mehr zu tun hat. Aber er hatte auch so reichlich Spielräume, rumzuhampeln, sich zu verrenken und komische Dinge mit seinen Armen zu machen. Wenn die Theorie stimmt, daß er besonders vielLust auf ein Konzert hat, wenn er sehr viel fuchtelt, hatte er gestern gute Laune!

Ich bin nicht ganz sicher, ob der Abend gestern an den in Haldern herankommt, das
ist aber ja auch vollkommen egal - das Konzert war hervorragend! Die alten Hits ziehen enorm gut, die neuen zum großen Teil auch. Ein Konzert, das deutlich länger als anderthalb Stunden dauert, hat natürlich auch ruhigere Phasen, heute war das die gegen Ende vor Smokers outside the hospital doors. Die haben mich allerdings nicht gelangweilt, weil die Variationen von Open your arms zum Beispiel zu interessant waren.

Ich hätte 2006 oder 2007 nie gedacht, daß die Editors irgendwann den meisten anderen Bands ihrer Generation den Rang ablaufen, i
n diesem Lichte und an diesem Abend sind sie aber von denen die beste Band. Auch wenn sie das Palladium nicht ausverkauft haben, sind weder bei Publikum noch bei den Musikern für mich Abnutzungserscheinungen zu erkennen. Da wird es also sicher auch noch ein viertes gutes Album geben!

Setlist Editors, Palladium, Köln:

01: In this light and on this evening
02: An end has a start
03: Bullets
04: You don't know love
05: Bones
06: The racing rats
07: The boxer
08: All sparks
09: Escape the nest
10: Like treasure
11: The big exit
12: Eat raw meat = blood drool
13: Open your arms
14: You are fading
15: Smokers outside the hospital doors
16: Bricks and mortar

17: Walk the fleet road (Z)
18: Munich (Z)
19: Papillon (Z)
20: Fingers in the factories (Z)

* trotzdem nervte der Typ, der dauernd brüllte, Depeche Mode seien besser, ganz kräftig!

Links:
- aus unserem Archiv:
- Interview mit den Editors
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- Editors, Reims, 30.05.08
- Editors, Paris, 07.04.08
- Editors, Krefeld, 14.03.08
- Editors, Paris, 11.11.07
- Editors, Köln, 08.11.07
- Editors, Paris, 06.07.07
- Editors, London, 17.06.07
- Editors, Köln, 13.06.07
- Editors, Paris, 26.08.06

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Donnerstag, 13. August 2009

Wintersleep, Haldern Pop Festival, 13.08.09

0 Kommentare

Konzert: Wintersleep

Ort: Spiegelzelt des Haldern Pop Festivals
Datum: 13.08.2009
Zuschauer: viele, in einem heißen und stickigen Zelt
Konzertdauer: ca. 50 Minuten



Die Kanadier Wintersleep klingen manchmal anch Interpol, aber da ich Interpol verehre und Wintersleep genug eigenes Profil haben, ist das nicht weiter schlimm. Und außerdem: Dem Post Punk der Kanadier wird auch noch amerikanischer Folkrock hinzugefügt, so daß sie erdiger und weniger urban als die Mannen um Paul Bankls klingen. In Haldern kamen Wintersleep jedenfalls gut an und dies auch zu Recht. Ihr Set war druckvoll, abwechslunsgreich und mit brillianten Songs (Weighty Goast, Oblivion) gespickt! Ich bleibe den Jungs dicht auf den Fersen und ich war sicherlich nicht der Einzige, der an diesem Tag eine neue potentielle Lieblingsband für sich entdeckt hat!

Setlist Wintersleep, Haldern Pop Festival:

01: Migration?
02: Archaelogists
03:Calibre
04: Weighty Ghost
05: Astronaut
06: Murderer
07: Experience
08: Laser Beams
09: Oblivion
10: Miasmal Smoke And The Yellow Bellied Freaks
11: Danse Macabre

Links:

- Wintersleep in der Werkstatt in Köln
- Fotos folgen!



Sonntag, 3. Mai 2009

Wintersleep & ter haar, Köln, 02.05.09

3 Kommentare

Konzert: Wintersleep & ter haar (Visions Party)
Ort: Werkstatt, Köln
Datum: 02.05.2009
Zuschauer: zwischen recht voll (Wintersleep) und halbvoll (ter haar)
Dauer: Wintersleep knapp 60 min, ter haar 45 min


Eine Visions Party mit exzellentem Programm: es eröffneten die fabelhaften Wintersleep aus Kanada, bevor dann ter haar aus Berlin ein sehr hörenswertes Set spielten.

Ups, Bericht fehlt noch. Kommt!

Setlist Wintersleep, Werkstatt, Köln:

01: Miasmal smoke & The yellow bellied freaks
02: Archaeologist
03: Excyclopedia (?)
04: Dead letter
05: Drunk on Aluminium
06: Weighty ghost
07: Murderer
08: Caliber
09: Astronaut
10: Search party
11: Laser beams
12: Oblivion



 

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