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Freitag, 25. September 2015

We used to be tourists, Köln, 24.09.15

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Record release show We used to be tourists
  Support Fallinn Wolff
Ort: Die Wohngemeinschaft in Köln
Datum: 24. September 2015
Dauer: 40 min + 60 min
Zuschauer:  etwa 60


Die Vorgeschichte zu diesem Abend war ein harmonischer Vielklang. Eigentlich hatte ich mir ja nach unserem wunderbaren Erlebnis mit Fallinn Wolff vorgenommen, das Melodica Festival in Wien (am 26.9.2015) zum Anlass einer Reise in die schöne Stadt an der Donau zu machen. Der Plan löste sich aber leider in Luft auf. Aber statt ganz traurig sein zu müssen, lief mir gerade noch rechtzeitig die Releaseshow von We used to be tourists in Köln vor mein Fernrohr. Dort würden Fallinn Wolff den Support übernehmen. Und in der Wohngemeinschaft wollte ich schon längst mal ein Konzert erleben. Und die Ex-Touristen fand ich nicht erst seit dem Konzert mit Isa Ende August spannend. Und nach Köln geht es einfacher als nach Wien. Gesagt getan.


Der Aufenthalt in Köln begann mit etwas Zeit im Café der Wohngemeinschaft und einem netten Treffen. Und ich habe schon sehr viel schlechter auf Konzertbeginne gewartet... Danach war es wirklich ein bisschen wie beim Treffen einer netten Familie. Das Theater war gefüllt, die Stimmung schon toll bevor der erste Ton erklang und Linn Meisner und Beate Wolff taten das, was sie einfach wunderbar können: Ihre Fellmützen aufsetzen und anschließend das Publikum um den kleinen Finger wickeln. Auch wenn sie gleich zu Anfang ihre eigene Regel verletzten, keine Frage ans Publikum zu stellen... Nach dem dritten Stück strömten noch einmal viele Leute herein. Der heimliche Höhepunkt in dem hervorragenden Set war The witch und eigentlich fehlte zum großen Glück nur noch Jeg ser.



Setlist:
01: This is the thing (Fink cover) 
02: One day
03: If you please
04: Train man
05: The witch
06: No flying

07: Let go (Z)


Als das "eigentliche" Konzert begann, waren wir alle schon irgendwie du auf du. Und die Zeit bis zur Sperrstunde um 22 Uhr verging wie im Flug. Benedikt Schmitz, Isabell Meiner und Konstantin Kreiner sangen sich in schönster Harmonie die Seelen aus dem Leib. Animierten uns zum Mitsingen und wechselten die Zupfinstrumente von Hand zu Hand. Das Kneipenpiano durfte mitmachen, der Fuß mitwippen und es wurde viel gelacht. Schließlich sangen wir liebestrunken, hingebungsvoll, zweistimmig und eine gefühlte Ewigkeit eieieieieieieieiei. Und nach Zugabenteil war es auf einmal schon vorbei. 

Zum Glück war es ja der Auftakt der Tour und die CD kann man ja auch zu Haus immer und immer wieder hören und dabei an den schönen Abend zurückdenken! Und die Bilder erzählen auch ihre Geschichte.


Setlist:
01:  
02: Vultures
03: Walking on Eggshells
04: I am the onion
05: Reason
06:
07:

08: ?? (Z) 


Alle Bilder des Abends:
 

Aus unserem Archiv:
Fallinn Wolff, Karlsruhe, 22.07.15
Safetyville, Adorf, 29.08.15


Freitag, 28. März 2014

Pelle Carlberg, Köln, 23.03.14

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Konzert: Pelle Carlberg (Saender Reihe)
Ort: Theater Die Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 23.03.2014
Dauer: 100 min (netto)
Zuschauer: fast voll (knapp 60)


Neulich vor dem Tatort: Pelle Carlberg in der Kölner Wohngemeinschaft

Am Montag fand bei mir daheim ein Konzert statt, und zwar mit dem schwedischen Sänger Pelle Carlberg. Eigentlich hätte man dessen Ankunft also bequem auf dem heimischen Sofa abwarten können, stattdessen fuhren wir aber am Sonntag nach Köln, um das Konzert des Vorabends auch mitzunehmen. Schließlich kann man ja nicht wissen, wie viel man von einem selbst veranstalteten Konzert mitbekommt, außerdem konnte sich man auf diese Weise dem Künstler vorstellen, bevor sich dieser am nächsten Tag Richtung Westerwald ins für ihn Ungewisse aufmachen sollte.


Die Wohngemeinschaft ist ein gemütliches Café im Retrostil mit zahlreichen lustigen Ecken, etwa einem Tischtennisraum und einem alten VW-Bus. Außerdem hat sie einen kleinen Konzertsaal, wobei dessen Bühne ebenfalls den Charme eines 60er-Jahre-Wohnzimmers und auch dessen Ausstattung hat. Der bestuhlte Zuschauerraum war nach dem Einlass schnell komplett gefüllt, so dass das Konzert bereits kurz nach halb sieben losgehen konnte.




Pelle Carlberg ist bei seiner aktuellen Tournee allein mit seiner Gitarre unterwegs. Er ist einer dieser Musiker, die zu so gut wie jedem ihrer Songs eine Geschichte erzählen können, entsprechend wurde zwischen den einzelnen Liedern viel gesprochen. Zunächst erfuhren wir, dass Pelles Lieblingsmannschaft aus Uppsala im schwedischen Fußballpokalwettbewerb einen der Favoriten geschlagen habe, weshalb der Sänger beste Laune hatte.


Vor dem neuen "Replaceable?" fragte er kurz in die Runde, wer ihn schon live gesehen habe und erklärte dann: "For those of you that know my music, this is a new song. For the rest of you .. I guess it's just another song." Außerdem habe er das Lied vor seiner Abreise für seine Tochter und deren Freundin gespielt, um die Behauptung der Tochter, dass er "Rockstar" sei, zu belegen. Nach der ersten Strophe habe aber ein iPhone gesummt und beide Mädchen hätten sofort das Interesse an dem Song verloren und ihn entlassen. Wenig später folgte das ebenfalls neue "Loser of the century".


Vor "Metal to metal" hörten wir eine längere Geschichte über eine Fahrt im Minivan nach Berlin, wo das neue Auto plötzlich unerklärlicherweise in Wedding liegen blieb - bis ein schließlich gerufener Mechaniker erklärte, "metal to metal" sei in einem Motor nicht so gut, weshalb es unerlässlich sei, als Fahrer auch ans Öl zu denken. Dieses Missgeschick regte Pelles damalige Frau so auf, dass es letztlich die Trennung vorbereitete, weshalb einem das Lachen bei diesem an und für sich eher humorvollen Song im Halse stecken blieb. Außerdem erklärte Pelle anschließend in Bezug auf den vorangegangenen Song, wegen dieser Geschichte sei er der "Loser of the century".

Nach einer kurzen Pause, die der recht verschwitzte Pelle nutzte, um sich umzuziehen (wobei er sich hinsichtlich des Bühnenoutfitwechsels scherzhaft mit Madonna verglich), ging es weiter mit den Liedern und Geschichten: "Because I'm Worth It" bezieht sich auf eine These von Pelles Vater, dass die Generation der in den 70er Jahren Geborenen die erste sei, die unbedingt alles haben wolle. "Crying all the way to the pawnshop" ist das von Pelle erdachte Gegenteil zur Redensart "Laughing all the way to the bank", "How I broke my foot and met Jesus" handelt von einer schmerzhaften Sportverletzung mit anschließender Morphiumverabreichung. "Salt" ist ein neuer, ernster und trauriger Song über Liebeskummer und -schmerzen und "Go to hell, Miss Rydell" ein älteres Lied über einen wütenden Anruf bei einer Musikjournalistin, die Pelles Band Edson verrissen hatte.


Manchmal nahmen die Erzählungen mehr Zeit in Anspruch als die eigentlichen Songs, und wir wurden auch an einer Stelle besorgt gefragt, ob das störe. Aber natürlich verneinten alle, denn die lustigen Geschichten machen ja gerade den Charme eines Pelle Carlberg-Konzertes aus.

Letztes Lied des Hauptteils bildete das lang-betitelte (Pelle zählte uns die 13 Worte vor) "Clever girls like clever boys much more than clever boys like clever girls", was auch einst der erste Song war, den ich von dem Künstler kannte - es ist auch bis heute mein Lieblingslied.


Natürlich folgten noch Zugaben, zunächst das von der ebenfalls schwedischen Band I'm from Barcelona inspirierte "Pamplona", vor dem Pelle ins Publikum fragte, ob wir gerne mitsingen würden, was ein einziges, weibliches, durchaus begeistertes "Yay!" erntete - und anschließend natürlich großes Gelächter. Außerdem wurden wir besorgt gefragt, ob wir denn noch Zeit hätten, gleich käme doch diese Krimiserie, "German CSI".

Dadurch, dass wir als Publikum bestätigten, es nicht sonderlich eilig zu haben, verdienten wir uns noch zwei Zugaben, nämlich eine recht gruselige Coverversion des ohnehin eher unschönen "I believe in a thing called love" von The Darkness, zuletzt folgte "Tired Of Being PC", bei dem es einige charmante Textprobleme gab.

Anschließend und nach begeistertem Applaus hatten wir noch die wichtige Aufgabe, dem Künstler mitzuteilen, dass wir seine Gastgeber des folgenden Abends sein würden und dass es diesen komischen Ort "Montabaur" tatsächlich gibt. Ob Pelle Zweifel daran hatte, ist nicht bekannt, aber er schien sichtlich erfreut zu sein, dass wir bereits zum Kölner Auftritt erschienen waren. Anschließend begaben wir uns prompt zurück in den Westerwald und freuten uns gespannt auf den nächsten Abend.


Setlist Pelle Carlberg, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Oh no! It's happening again
02: Musikbyrån makes me wanna smoke crack
03: 1983
04: Replaceable (neu)
05: Fly me to the moon
06: I love you, you imbecile
07: Loser of the century (neu)
08: Metal to metal

09: Sunday, lovely sunday (Edson)
10: Because I'm worth it
11: Crying all the way to the pawnshop
12: How I broke my foot and met Jesus
13: Salt (neu)
14: Go to hell, Miss Rydell
15: Riverbank
16: Clever girls like clever boys much more than clever boys like clever girls

17: Pamplona (Z)

18: I believe in a thing called love (The Darkness Cover) (Z)
19: Tired of being PC (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:

- Pelle Carlberg, Köln, 23.03.14 (Bericht von Christoph zum selben Abend)
- Pelle Carlberg, Köln, 22.09.11
- Pelle Carlberg, Köln, 25.08.09
- Pelle Carlberg, Köln, 23.11.07 

Bilder: Dirk von Platten vor Gericht

Sonntag, 23. März 2014

Pelle Carlberg, Köln, 23.03.14

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Konzert: Pelle Carlberg (Saender Reihe)
Ort: Theater Die Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 23.03.2014
Dauer: 100 min (netto)
Zuschauer: fast voll (knapp 60)



"When does this TV show start? CSI Germany?" erkundigte sich Pelle Carlberg nach Riverbank. Schlimm, daß sonntags der Tatort dazu zwingt, die Anfangszeiten eines Konzerts auf 18:30 Uhr zu schieben, aber toll, daß der Veranstalter (Saender) das tut. Tatort ist schließlich dauernd im Fernsehen, der schwedische Sänger höchstens alle zwei Jahre in Köln. 

Um 18:40 Uhr begann der Schwede sein Programm. Pelles letztes Album The lilac times ist 2008 erschienen (wobei das nicht ganz richtig ist, 2011 hat er mit seinen Kindern gemeinsam als Tvillingarna, Truls och jag eine Platte mit Kinderliedern für Erwachsene veröffentlicht), daher war ich unsicher, wie viele Leute Pelle Carlberg am frühen Abend anlocken würde. Erst sah es nicht aus, als würden alle 60 Stühle besetzt werden, als es losging, war das kleine Theater fast voll.

Pelle sah verändert aus. Ich dachte erst, es läge am Bart, den hatte er aber im King Georg 2011 auch schon. Pelles Frisur ist etwas erwachsener geworden, aber nicht so viel erwachsener wie die von Jens Lekman über die Jahre, es war die Brille, die mir neu war. Völlig zu recht werde ich kritisiert, wenn ich zu viel über Mode oder Aussehen schreibe, also zur Musik. Die war mir nicht neu, wenigstens am Anfang. Die ersten beiden Lieder stammten vom ersten Album Everything. Now! Und es war direkt wieder wundervoll! 

Nach 1983 (dem Lied über Pelle & Sebastian, Pelles Kindheitsfreund) kam ein ersten neues Stück, das er bisher dreimal gespielt habe. Premiere hatte der Song vor den Ohren seiner Tochter und deren Freundin. Die Tochter hatte damit angegeben, daß ihr Vater ein Rockstar sei, zum Beweis spielte er das neue Lied, bis ein klingelndes Handy der Freundinnen den Vortrag beendete. Wir waren aufmerksamer, glücklicherweise! Und wir bekamen das sehr schöne Lied ganz gespielt. Nach Fly me to the moon (dem Ryanair-Song) und dem fabelhaften I love you, you imbecile (mein Gott, hat der Schwede viele Risenhits!), kam mit Loser of the century ein weiteres neues Lied, das vom Druck handelt, erwachsen zu werden ("get a job and a haircut", fasste der Sänger es zusammen). Metal to metal über eine Autopanne auf dem Weg zum Konzert nach Berlin beendete das erste Set. "Wir machen danach zehn Minuten Pause." "Metal to metal", hatte ein Berliner Mechaniker dem Sänger erklärt, sei ohne Öl nicht gut. Darum sei der Wagen liegengeblieben. Pelle Carlberg erzählte diese Geschichte ausführlich. Ich hatte sie zwar schon mindestens einmal gehört, sie aber wieder vergessen. Als all das im Lied wieder erzählt wurde, lachten alle, die zum ersten Mal bei einem seiner Konzerte waren, bis es in der nächsten Zeile hieß, daß seine Frau sich kurz danach von ihm getrennt hatte. So sind viele Stücke des Sängers, auf den ersten Blick fröhlich, oft aber mit bitterem Inhalt. Crying all the way to the pawnshop im zweiten Set, das davon handelt, die Gitarre ins Pfandhaus zu bringen, um Milch kaufen zu können, ist ein anderes Beispiel. Es ist dieses alte Dilemma. Viele Künstler, die ich liebe, schreiben über Nöte und Ängste und sind am besten, wenn es ihnen schlecht geht, was ich natürlich nicht will. 

Nach der Pause kam der Schwede im T-Shirt ohne Hemd zurück. "Wenn ich zwei Sets spiele, kann ich mich auch wie Madonna zwischendurch umziehen!" Das zweite Set begann mit einem Lied seiner alten Band Edson, allerdings keinem von denen, die ich bisher gehört hatte. Weil heute Sonntag sei, habe er gerade entschieden, Sunday, lovely sunday zu singen. Wie passend, denn das war er!

Im zweiten Konzertteil kamen dann ganz viele meiner Lieblinge, allen voran Riverbank (Unsinn, Go to hell, Miss Rydell, Clever girls, Pawnshop stehen dem nicht viel nach). Mit Salt kam schließlich noch ein drittes neues Lied, das mir auch gut gefiel.

Obwohl CSI Cologne bereits begonnen hatte, kam Pelle Carlberg zurück - zunächst für Pamplona, nach erneutem kurzen Verschwinden für das Cover des scheußlichen Darkness-Lieds I believe in a thing called love und Tired of being PC zurück. Ich bin bei weitem noch nicht PC-müde! Daher morgen das nächste Konzert und der nächste Bericht. Clever boys mögen nämlich Konzerte sehr viel mehr als Fernsehfilme.

Setlist Pelle Carlberg, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Oh no! It's happening again
02: Musikbyrån makes me wanna smoke crack
03: 1983
04: Replaceable (neu)
05: Fly me to the moon
06: I love you, you imbecile
07: Loser of the century (neu)
08: Metal to metal

09: Sunday, lovely sunday (Edson)
10: Because I'm worth it
11: Crying all the way to the pawnshop
12: How I broke my foot and met Jesus
13: Salt (neu)
14: Go to hell, Miss Rydell
15: Riverbank
16: Clever girls like clever boys much more than clever boys like clever girls

17: Pamplona (Z)

18: I believe in a thing called love (The Darkness Cover) (Z)
19: Tired of being PC (Z)

Tourdaten Pelle Carlberg:

24.03.: Montabaur - Wohnzimmerkonzert
25.03.: Luxemburg - Konrad 
26.03.: Stuttgart - Wohnzimmerkonzert 
27.03.: Stein, Appenzell (CH) - Kulturhaus Rose 
29.03.: Paris - Oliver Peel Session 
30.03.: Bielefeld - Bunker Ulmenwall

Links:

- aus unserem Archiv:
- Pelle Carlberg, Köln, 22.09.11
- Pelle Carlberg, Köln, 25.08.09
- Pelle Carlberg, Köln, 23.11.07



Sonntag, 9. Februar 2014

Sophie Jamieson, Köln, 08.02.14

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Konzert: Sophie Jamieson
Ort: Theater der Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 08.02.2014
Dauer: Sophie Jamieson knapp 60 min, Precious Few 35 min
Zuschauer: etwa 70 (wohl ausverkauft)



"It's the last show of our tour. It has to be perfect!" Eines der ersten Konzerte der ersten Deutschland-Tour der Briten hatte ich vor zwei Wochen in Darmstadt gesehen. Dort galt mein Hauptaugenmerk aber der wundervollen Hauptgruppe Lanterns On The Lake (die früher im Januar auch schon in der Wohngemeinschaft gespielt hatten). Trotz meiner Konzentration auf die andere Band, beeindruckten mich Sophie Jamieson sehr! Das wollte ich noch einmal sehen.


Der Plural bei Sophie Jamieson ist kein Tippfehler. Hinter dem Namen der Sängerin verbirgt sich eine vierköpfige Band - oder wie die junge Londonerin sagte "our name is Sophie Jamieson, which is my name." Und daß diese Aussage Sinn macht, merkte man an den beiden ersten Liedern des Konzerts. Es begann mit Catch you cry, einem unveröffentlichten Stück, bei dem zwar auch der zweite Gitarrist Liam mitspielte, Bassist Alex und Schlagzeuger Amos noch nicht eingriffen. Das Lied war sehr schön, aber durch den Einsatz der beiden zusätzlichen Musiker* wurde es danach richtig fabelhaft. Ich wollte das nicht wieder bemühen, die Arrangements ähneln stilistisch aber dem Songwriting von Daughter, ohne nach einem Abklatsch zu klingen. Die Art, die Gitarre und das Schlagzeug zu spielen, könnte auch von der anderen Londoner Band, die ich so liebe, stammen. 


Dieses zweite Lied (Glass) stammt auch nicht von der bisher einzigen Veröffentlichung von Sophie Jamieson, der EP Where. Aber es wird ganz sicher auf einer Debüt-Platte zu finden sein, es war hervorragend! Das dritte, Dinah, ist zur Zeit mein Liebling. Phänomenal schön passen Sophies dunkle Stimme, ihre akustische Gitarre, die hochmelodiöse Gitarre von Liam, das zaghafte Schlagzeug und ein fantastischer Bass zusammen. Das klingt übertrieben? Quatsch, das wird der Liveperfomance kaum gerecht. Dazu kam glücklicherweise noch ein perfekter Sound. Alle meine Konzerte in der Wohngemeinschaft klangen gut, das von Sophie Jamieson ganz besonders!

Man merkte der Band an, daß ihr die euphorischen Reaktionen des sitzenden Publikums Sicherheit gab. Nervös war auch höchstens die Sängerin zwischen den ersten Liedern, ihre Ansagen wirkten so - oder eben sehr schüchtern. Nach und nach kam mehr Sicherheit dazu. Wobei auch kein Grund für Selbstzweifel da war, dafür ist die Musik der jungen Londoner zu gut und sicher!

Gerade unter den Liedern, die nicht auf der EP sind, waren einige reisige Perlen! Take zum Beispiel mit seiner dynamischen zweiten Hälfte ist brillant! Oder das Doppel Stain und Other, das die Band kürzlich aufgenommen hat und in "ein, zwei Monaten" veröffentlichen wird, war toll.  Besonders fiel mir dabei wieder das Postrock-Gitarrenspiel von Liam auf! Hervorragend sind auch die Elemente, bei denen der Gitarrist sein Instrument mit einem E-Bow und Alex Bass mit Geigenbogen spielt. 

Ein anderer großer Hit beendete das Konzert zunächst. Ode to the east, das Sophie herrlich vernuschelt angesagt hat, mit seiner langsamen Steigerung ist ein Knüller!

Es war ja eine Headliner-Show, es wäre also bei dem langanhaltenden Applaus nicht möglich gewesen, so zu verschwinden. "In London werden wir nie zurückgerufen," sagte die Sängerin. "Aber wir haben noch genau ein Lied!" Das Stück war Give und ist auch unveröffentlicht. Das Lied blieb sehr ruhig ohne große Ausbrüche, durch das hervorragende Zusammenspiel der vier tollen Musiker aber alles andere als eintönig.


Weil der Applaus auch danach nicht abriß, kam Sophie noch einmal alleine zurück. Sie könne noch ein Lied (Chase) spielen, von dem es noch keine Bandversion gebe. "Der Song klingt bald anders." Es war ein schöner Schlußpunkt und ein Vorgeschmack auf mehr! Sophie Jamieson wird spätestens 2015 das Haldern-Festival begeistern! Ich bin es nach meinem Konzert vollkommen!

Setlist Sophie Jamieson, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Catch you cry
02: Glass
03: Dinah
04: I don't
05: Take
06: Stain
07: Other
08: Waterloo
09: Ode to the east

10: Give (Z)

11: Chase (Sophie solo) (Z)


Vorgruppe des Abends war eine Band, die ich 2010 schon einmal als Support von The Wedding Present gesehen hatte. Precious Few kommen aus Bonn und sind ein Duo (Barbara, Gesang und Melodica und Christian, akustische Gitarre). Barbaras Stimme ist tief und bluesig, die Stücke sind sehr reduziert. Einige der Lieder, unter anderem Precious life, das von einem Telefonat von Barbara mit ihrem früheren Chef handelt, in dem sie ihren Job gekündigt hat, hatte ich im Vorprogramm von The Wedding Present auch schon gehört, ich hatte aber wenig Erinnerungen, muß ich gestehen. Das Vorprogramm passte zur Hauptgruppe und kam gut an!

Setlist Precious Few, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Cliché
02: Barbary Lane
03: Tales
04: The girl 
05: Further
06: Virtual love
07: Precious life
08: Follow

Wie toll das Programm der Wohngemeinschaft zur Zeit ist! Nach Moonface und Lanterns On The Lake schon mein dritter hervorragender Konzertabend in dem kleinen Theater. Und es geht so weiter!

Links:

- aus unserem Archiv:
- Sophie Jamieson, Stuttgart, 29.01.14
- Sophie Jamieson, Darmstadt, 25.01.14
- Sophie Jamieson, Darmstadt,
- Precious Few, Köln, 15.10.10

* nach sechs Minuten




Mittwoch, 5. Februar 2014

Moonface, Köln, 04.02.14

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Konzert: Moonface
Ort: Theater der Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 04.02.2014
Dauer: knapp 70 min
Zuschauer: ca. 60 (fast ausverkauft) 



Spencer Krug aus Kanada war bei einigen der besten Konzerte meines Lebens beteiligt. Nie werde ich zum Beispiel den Auftritt von Wolf Parade (der bekanntesten der zahlreichen Bands, in denen Spencer gespielt hat) im Luxor vergessen, bei der der Musiker mit einem Weckmann*, den er nicht essen mochte, Keyboard gespielt hat. Aber vor allem meine beiden Sunset Rubdown Konzerte gehören musikalisch zu den Höhepunkten der letzten Jahre. Sunset Rubdown ist eine der besten unbekannten Bands, ihre Liveauftritte waren selten, an merkwürdigen Orten (Wetzlar!) und herausragend.

Ich hatte vor dem heutigen Moonface-Konzert nicht den Fehler gemacht Spencers Solo-Klavier-Show mit diesen Vorbildern zu vergleichen. Allerdings lag es sicher nicht an diesem Trick, daß das Konzert, in dem vor allem Lieder seiner 2013er Platte gespielt wurden, hervorragend war. "I'll play piano for about an hour." Mehr passiere nicht, wir könnten zwischendurch gerne rausgehen und rauchen.

Und dann goß sich der Musiker einen Drink ein, setzte sich auf den Klavierhocker, auf dem drei dicke Kissen lagen und begann das erste Lied seiner aktuellen Platte. Love the house you're in hatte zwar noch nicht die typische Spencer-Krug-Struktur, also zig Melodie- und Tonartwechsel, bestach aber durch etwas anderes. Am Ende des Stücks spielte Spencers linke Hand die Melodie, während die rechte wie ein Vibraphon die immer gleichen Töne schnell hintereinander anschlug. "I'll play piano" war schon hier gnadenlos untertrieben!

Etwas später kam die erste Rock-Oper - mein Kosename für die verschachtelten Sunset Rubdown Lieder, die dazu noch großartige Namen wie Apollo and the buffalo and Anna Anna Anna oh! oder Snakes got a leg I bis III haben - die beiden Lieder Barbarian und Barbarian II als eines gespielt mit aufgestampftem Fuß, mit repetetiver drei-Noten-Melodie in der Mitte, eindrucksvoll!


Noch vor den wirren Melodien ist natürlich Spencers Stimme das wichtigste Element seiner Musik. Daher macht es auch nicht viel aus, mit welchen Instrumenten er sich begleitet, ob mit Keyboard und Gitarren wie bei Wolf Parade und Sunset Rubdown oder eben nur mit Klavier wie heute, die Lieder klingen nach ihm. Inhaltlich handeln die meisten Titel von glücklichen oder ehemaligen Lieben, das neue City wrecker, das der Sänger am Ende vortrug, handelte von einer Jenny Lee, das Album ist einer Julia gewidmet, vielleicht der Frau, die der Grund seines Umzugs von Montreal nach Helsinki war.

"There are a lot of love songs on this album, this is the cheesiest one," kündigte Spencer Krug November 2011 an, das am Ende herrlich laut wurde! 

Mein Liebling des Abends war das Doppel Everyone is Noah, everyone is the Ark / Your chariot awaits, dessen erste Hälfte mich (wieso auch immer) an Mercury Rev erinnerte, während Your chariot awaits einen wundervollen Refrain hat. Großartig!

Nach neun Liedern vom Julia-Album und dem Jenny-Lee-Stück City wrecker folgte ein zweites unveröffentlichtes Stück (Helsinki, winter 2013) als Zugabe, das sich nahtlos in den Rest einpasste. 

Natürlich ersetzte diese Solo-Piano-Show mir kein Sunset Rubdown Konzert, es war aber eine fabelhafte Ersatzdroge! Vermutlich würde ich auch zu einem Spencer Krug Konzert gehen, wenn er eine Blockflötenband gründet. Denn auch das würde toll!

Setlist Moonface, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Love the house you're in
02: Black is back in style
03: Barbarian
04: Barbarian II
05: November 2011
06: Dreamy summer
07: Everyone is Noah, everyone is the Ark
08: Your chariot awaits
09: City wrecker (neu)
10: Julia with blue jeans on

11: Helsinki, winter 2013 (neu) (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Sunset Rubdown, Brüssel, 19.09.09
- Sunset Rubdown, Wetzlar, 21.04.09
- Wolf Parade, Wien, 22.09.10
- Wolf Parade, Paris, 18.09.10
- Wolf Parade, Brüssel, 16.05.10
- Wolf Parade, Köln, 03.12.08


* ein Hefegebäck-Mann




Freitag, 24. Januar 2014

Lanterns On The Lake, Köln, 23.01.14

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Konzert: Lanterns On The Lake
Ort: Theater der Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 23.01.2014
Dauer: 55 min
Zuschauer: rund 70 (ausverkauft)



Als ich im November 2011 zum Konzert von Lanterns On The Lake ins Studio 672 ging, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Ich vermutete eine weitere englische Folk-Band, die mir ganz gut gefallen würde. Auf die Idee, eine künftige Lieblingsgruppe zu sehen, wäre ich im Leben nicht gekommen. Heute waren meine Gedanken anders. Würden Lanterns On The Lake aus Newcastle mich auch nach zwei Jahren wieder so begeistern? Oder hatte ich mir aus der größer werdenden Distanz nur immer mehr eingeredet, wie toll die Band ist?

Im Oktober erschien die zweite Platte der Engländer. Until the colours run gefällt mir - was ja wirklich nicht der Standard ist - noch besser als das Debüt von 2010. Es konnte also wirklich nicht viel schief gehen.

Das Theater in der Wohngemeinschaft ist ein kleiner Raum, der 50 bis 70 Zuschauer fasst und eine Bühne im Stile eines piefigen Wohnzimmers hat. Der einzige Nachteil des Raums ist die ebenerdige Bühne. Da das heutige Konzert nicht bestuhlt war, konnten wohl nur die Leute in der ersten Reihe richtig sehen. Die vielen Hinterköpfe vor mir nahm ich aber gerne in Kauf für die wundervolle Musik. Die Sängerin der Band, Hazel Wilde, erklärte zu Beginn, man habe wegen des besonderen Konzertorts die Setlist angepasst. So begann sie das erste Stück am am linken Rand stehenden Klavier. Picture show stammt vom aktuellen Album. Auf Platte klingt Hazels Stimme dabei ein wenig verzerrt oder gedämpft. Die Liveversion war eine Ecke schöner! Und so blieb es dann auch!

Hazel Wilde wurde begleitet von Gitarrist Paul Gregory, Bassist Andrew Scrogham, Geigerin Sarah Kemp und Schlagzeuger Oliver Ketteringham. Daß Lanterns On The Lake 2011 noch einen zusätzlichen Sänger und Gitarristen hatten, hatte ich vergessen. Erst nach dem Konzert habe ich dies nachgelesen und festgestellt, daß mir die beiden fehlenden Elemente, die Duette und die dritte Gitarre, die beide sensationell schön waren (und mir wichtig waren), heute überhaupt nicht gefehlt haben. Das spricht sehr für das Konzert in der Wohngemeinschaft, finde ich.


Lanterns On The Lake hatten mich damals wegen des Gesangs der beiden Sänger machmal an The xx erinnert, auch wenn das vielleicht wegen des grundsätzlich anderen Stils weit hergeholt scheint. Heute war Hazels Stimme meist alleine zu hören, sie bestritt viele Stücke am Klavier, was bei mir zu Assoziationen mit den von mir extrem hoch geschätzten Amatorski führte. 

Auch wenn dabei die dritte Gitarre fehlte und auch wenn die ruhigen Klavier-Stücke auch wunderschön waren, sind die tollsten Elemente der Band die Ausbrüche am Ende einiger Stücke. Bei A kingdom von der Debütplatte zum Beispiel (da störte selbst das rhythmische Klatschen nur wenig!). Die sehr langsame Steigerung bei I love you, sleepyhead, die in eine Art Postrock-Ende mündete, mit Gitarrist Paul, der wie ein Boxer auf ein Becken eindrosch, war der schönste Moment des Konzerts!

Die Stücke der Band aus Newcastle handeln oft vom Meer, von Schiffen und diese Postrock-Phasen passen ganz wundervoll zu dieser Stimmung. 


Am Ende schienen sie ein wenig mit diesem Liedaufbau zu kokettieren, als bei der letzten Zugabe Not going back to the harbour (in einer viel tolleren und längeren Version als auf Platte) plötzlich an der Stelle, in der es in anderen Liedern lauter wird, Hazel und Schlagzeuger Oliver unverstärkt gemeinsam sangen. Nein, das war der mit Abstand schönste Moment dieses wundervollen Konzerts!

Nein, nein, nein, ich habe mir Lanterns In The Lake in den vergangenen zwei Jahren nicht schöngeredet, die Band ist so großartig, wie ich sie in Erinnerung hatte.

Setlist Lanterns On The Lake, Theater der Wohngemeinschaft, Köln:

01: Picture show
02: Elodie
03: Ships in the rain
04: A kingdom
05: The ghost that sleeps in me
06: Another tale from another English town
07: Sapsorrow
08: Until the colours run
09: I love you, sleepyhead

10: Green and gold (Hazel solo) (Z)
11: Not going back to the harbour (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Lanterns On The Lake, Köln, 09.11.11
- Lanterns On The Lake, Paris, 05.11.11
- Lanterns On The Lake, London, 07.09.11




Donnerstag, 29. Dezember 2011

Sophia, Köln, 28.12.11

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Konzert: Sophia
Ort: Theater, Die Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 28.12.2011
Zuschauer: gut 50
Dauer: gut 105 min


"Du wolltest eigentlich zu der Show am Freitag. Da war ich krank, meine Stimme klang komisch. Du hast nichts verpasst." Ich glaubte kein Wort von dem, was Sophia Mann Robin Proper-Sheppard nach dem Konzert am Merchstand sagte. Auch angeschlagen soll das intime Weihnachtskonzert vergangenen Freitag im Theatersaal der Kneipe Die Wohngemeinschaft ein großes Vergnügen gewesen sein. Ich war damals (haha) zu langsam, stand aber offenbar auf einer Warteliste, die lang genug war, daß sie einen zweiten Konzertabend rechtfertigte, und kam so in den Genuß eines neuen letzten Konzerts des Jahres.

Die Wohngemeinschaft ist eine hippe Kölner Kneipe, eingerichtet wie eine ihrer Namensgeberinnen. Als Highlight steht in einem der Räume ein alter VW Bus, den man als Sitzecke nutzt. Daß zur Wohngemeinschaft ein Theatersaal gehört, war mir neu. Von Konzerten da hatte ich bisher nichts mitbekommen. "Theatersaal" ist allerdings auch nicht ganz richtig. Durch ein Treppenhaus gelangt man in einen bestuhlten Raum im Nachbargebäude, dessen kleine Bühne mit einem Klavier und allerlei 50 Jahre Mobiliar bestückt war.

Kurz nach neun begann Robin Proper-Sheppard seine Show. Um Viertel nach neun verließen die ersten beiden Zuschauer bereits wieder den Saal. "Das waren wohl die beiden Gewinner bei Facebook." Der Rest blieb und sollte das auch nicht bereuen. Das war aber auch nicht sonderlich schwer, schließlich war der Abend "invite only"; Karten gab es nur direkt beim Künstler, die Nähe des Publikums zur Musik war also vorhanden.

Robin hatte im Vorfeld auch dazu aufgefordert, Musikwünsche einzuschicken. Spielte er einen davon, kündigte er dies an. "Das hat sich Natascha gewünscht", "das ist für Kathrin."

Wie sich das für Wunschkonzerte gehört, war das Programm (sicher) ungewöhnlich. Ich hatte Sophia vorher erst einmal gesehen (und war damit neben den beiden Facebook Gewinnern, die hoffentlich anderswo einen schönen Abend hatten, einer der Amateure im Saal), weiß daher nicht, wie gewöhnliche Sophia Konzerte aussehen. Die Setlist umfasste Songs querbeet aus Robins Katalog. Viele dieser Stücke erscheinen demnächst in akustischer Form auf einer Doppel-CD "at home with Sophia - the acoustic sessions", die Robin im Anschluß verkaufte. Bei der Neu-Aufnahme des River Songs für dieses Album sei er im Studio gefragt worden, was denn an dieser Version akustisch sei, es seien dabei ja laute Gitarren beteiligt. "Zehn oder zwölf, aber alles akustische!" Auch in der Wohngemeinschaft wurde es dabei etwas lauter. Dies war aber die Ausnahme. Nur Every day und bei If a change is gonna come verließ der Sänger kurz den sehr ruhigen Grundton des Abends.

Auch wenn es selten krachig wurde, war das Konzert nie langweilig. Auch über fast zwei Stunden fesselte mich das Programm des Sängers, und da schien ich wirklich nicht die Ausnahme zu sein. Einzig die Lichtspiele, die die Scheinwerfer der vorbeifahrenden Autos erzeugten, lenkten ab und an etwas ab. Damit hatte es sich aber auch mit den Effekten. Die benötigen Sophia und Robin nämlich auch nicht.

Setlist Sophia, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Desert Song No. 2
02: Pace
03: Swept back
04: If only
05: Ship in the sand
06: Something
07: A last dance (to sad eyes)
08: Fool
09: Another friend
10: Every day
11: If a change is gonna come
12: Oh my love
13: So slow
14: Lost (she believed in angels)
15: When you're sad
16: I can't believe the things I can't believe
17: Directionless

18: River Song (Z)
19: Jealous guy (John Lennon Cover) (Z)
20: Another trauma (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Sophia, Frankfurt, 15.05.10
- Sophia, Wien, 29.09.09
- Sophia, Köln, 12.02.09



 

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