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Mittwoch, 10. Januar 2018

11 besondere Konzerte 2017 für mich (Michael)

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70 Konzerte habe ich im letzten Jahr besucht, einige davon in kleinen Clubs und Wohnzimmern. Aber auch zwei Festivals waren darunter, das Kosmonaut mit Fotoerlaubnis, was auch besonders spannend war und das Sound Of Bronkow, die Perle der keinen familiären Festivals in Dresden. Ich habe meine Liste daher auf die besten 11 Konzerte beschränkt, die mir in nachhaltiger Erinnerung geblieben sind. Darunter sind auch 2 Scala-Konzerte, deren Gastgeber ich bin. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum und stellt keine Wertung dar.


Sons of Noël & Adrian, Beatpol Dresden, 17.02.2017




Sons of Noël & Adrian füllen den morbiden Saal mit einer ausufernden Performance. Der Raum passt zur Stimmung, die Band holt die 1970er mit ihren langen Titeln zurück auf die Bühne.
Was mir besonders gefällt: sie haben keine typische Struktur in ihren Songs, dafür bizarre Wechsel und Harmonien, das Konzert ist ein Erlebnis weit jenseits der Studioatmosphäre.


Faber, Atomino Chemnitz, 30.04.2017

Ich habe Faber auf der 2015er Tour von Sophie Hunger kennengelernt, damals spielte Faber als Support. Diesmal steht er in einem ausverkauften Atomino. So um die 250 Leute mögen es sein, die Fans und Fanninen sind lauthals und gleich von Anfang aktiv dabei. Fabers Stimme ist schon einzigartig und die Musik hat sich weiter geöffnet seit dem Herbst 2015, es ist gibt Drive mit Balkaneinflüssen und die Texte bieten mehr Abgründiges, Böseres an diesem schweißtreibenden Abend.


Apples in Space, Scala Adorf, 13.05.2017






Sie sind eine unserer Familienbands, wie wir sie hier bezeichnen. Sie sind mit ihrem zweiten Album zum zweiten Mal in unserem Wohnzimmer. Manchmal fahre wir auch zu Konzerten, wenn sie in der Gegend sind oder nach Berlin, wenn das Datum günstig für Berufstätige liegt, einmal auch ans Berliner Ensemble zur letzten Vorstellung von Hamlet, wo Phil und Julie mitgespielt haben. Bei ihnen begeistert mich die Verve, mit denen sie jedes Konzert spielen und die großen Gefühle ihrer Songs auf der Bühne ausleben, wundervoll unterstützt von ihren Bandmitgliedern Jonathan und Janusz.



FJØRT, C Kosmonaut Festival Chemnitz, 17.06.2017




Am zweiten Tag des Kosmonaut-Festivals bin ich extra zeitig vor der Bühne und erlebe einen Vulkanausbruch. Ich bin restlos begeistert, zumal ich progressive Musik sehr mag. FJØRT sind jetzt und hier eine große Überraschung und im Fotograben noch einmal mehr - quasi in der Hölle, durch die die Band die Songs meistens treibt.
Ich freue mich schon auf die anstehenden Konzerte am 22.01.2018 in Dresden oder am 23.01.2018 in Leipzig.


Pet Shop Boys, Elbufer, Dresden, 29.06.2017

Wie hieß es früher im DDR-Fernsehen: Alte Liebe rostet nicht. So geht es mir mit den Pet Shop Boys. Auch sie sind eine meiner vielen musikalischen Wurzeln und mittlerweile erlebe ich sie zum zweiten Mal live. Die Jungs haben auch kleinere Säle zwischendurch bespielt, nun füllen sie das Elbufer zwar nicht ganz aber ganz gut. Es ist ein sommerlich milder Abend mit einer perfekten Show und viel Platz zum Tanzen, Fröhlichsein und Singen.


Martin Kohlstedt, Sendesaal des WDR Köln, 18.08.2017

Zur Popkomm 2017 haben wir uns für den Sendesaal des WDR entschieden und bekommen einen Klavier-Synthesizer Abend geboten. Martin Kohlstedts Musik hat die Faszination des Stillen trotz oder wegen der Töne und damit zieht sie mich immer wieder in ihren Bann. Auch dies ist für mich Konzertmusik und -erlebnis, es fällt mir schwer das im heimischen Wohnzimmer von Konserve so intensiv nachzuerleben.


Hanna Leess, Sound of Bronkow Dresden, 01.09.2017




Im Keller des Societätstheaters nimmt mich Hanna Leess mit kratziger Stimme und zartem Körper mit ihren intensiven Songs gefangen. Was muss sie alles schon erlebt haben, um solche Lieder zu singen. Und welche unerschütterliche Lebensfreude strahlt sie aus!



Hope, Sound of Bronkow Dresden, 02.09.2017




Ich erinnere mich auch an die starke Performance von Christine Börsch-Supan , eine kleine Person mit großer Präsenz und Ausstrahlung. Hope aus Berlin stehen musikalisch laut Wikipedia zwischen Indie, Post-Rock und Ambient/Electronic. Neue Klänge halten Einzug bei Sound of Bronkow, mir gefällts.



Sarah Lesch, Atomino Chemnitz, 08.11.2017

Da war ich doch Ende 2016 so naiv und habe beim Booking-agent nachgefragt, ob Sarah Lesch nicht mal in der Scala spielen könnte. Fabian schrieb, dass sie inzwischen wohl ein paar Nummern zu groß für uns wäre. Naja… Das Atomino war wieder ausverkauft und gefüllt mit einem aufmerksamen Publikum. Sarah wurde nur begleitet von ihrem Gitarristen, sang liebevolle Texte und spielte gefällige Melodien. Da geh ich mal wieder hin.


Hello Piedpiper, Scala Adorf, 17.11.2017




Fabio alias Hello Piedpiper kam nach 4 Jahren zum 2. Mal in die Scala und präsentierte zum 50. Jubiläum sein aktuelles Album mit Band. Für mich große Songs mit sehr viel mediterranem Gefühl in den Liedern. Es war eine Ohrenweide, mit geschlossenen Augen zuzuhören.



Me And Oceans, Boden der Tatsachen Chemnitz 24.11.2017




Dieser Abend fällt in die Rubrik DAS BESONDERE KONZERT. Me And Oceans ist Fabian Schütze und er hat letztes Jahr sein Album „MIR“ veröffentlicht, ein großes Hörerlebnis. Es ist die Vertonung von Briefen an Juri, einen Kosmonauten auf der Raumstation MIR. Es sind Briefe von Freundin, Freunden und Kollegen wie Vorgesetzten. In Szene gesetzt mit einem Projektor, zu den Liedern zeigt Fabian Fotos oder malt Bilder. Beides verfolge ich live über den Projektor auf der Bühnenwand. Dies war definitiv ein einzigartiges Erlebnis in ganz kleinem Kreise in einer Chemnitzer Maisonette.



Sonntag, 19. November 2017

Hello Piedpiper, Scala Adorf,17.11.17

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Konzert: Hello Piedpiper
Ort: Scala Adorf
Datum: 17.11.2017
Dauer: 150 min
Zuschauer: 39



Der 17.11.2017 sah das 50. Konzert in der Reihe Scala Wohnzimmerkonzerte. Dabei haben wir mit 39 Gästen den Besucherrekord mindestens eingestellt. Und auch zum 50. haben wir wieder neue Gäste begrüßen dürfen. Schön dass Ihr immer noch und immer wieder zu uns kommt, denn nur Euch – unserem Publikum – ist es zu verdanken, dass wir dieses und weitere Konzerte veranstalten und Künstlerinnen und Künstler einladen können.



Frida Lou eröffnete den Abend. Nach ihrer Herbsttour spielte sie nun wieder einmal zu Hause. Nach mehreren Konzerten im herbstlichen Sachsen war dies eine Rückkehr zu den Anfängen ihrer Auftritte. Inzwischen merkt man ihre die Souveränität auf Bühne an ,die durch die Konzerte gewachsen ist. Ebenso ist es mit den Songs, die sich über die Zeit entwickelten und ihre Form und Ausdrucksweise immer mal wieder veränderten. Und fast ist es schon eine Tradition, dass Frida Lou in den Scala Konzerte immer wieder neue Lieder vorstellt wie auch an diesem Abend.



Jonas Zorn ist Bandmember von Hello Piedpiper und leitete mit einem Set langsam über zur Band des Abends. Er ist Solist an Gitarre und Gesang mit eigenen Liedern und Album „Correlates of Heart“. Sein filigranes Gitarrenspiel und eine sehr schöne Stimme zog uns in seinen Bann genauso wie seine Geschichten, die er vor und mit seinen Liedern erzählte. Bemerkenswert finde ich seine Erdverbundenheit, ausgedrückt in den Liedern über die Städte, in denen er aufwuchs und zeitweilig lebte, auch in dem Lied über seine Kindheit und die Erinnerungen an seinen Vater.



Nach kurzer Pause für Sauerstoff und Getränkenachschub waren Hello Piedpiper auf der Bühne für den Hauptteil des Abends.


Fabio war vor 4 Jahren mit seinem Album „Birdsongs = Warsongs“ solo auf Tour und bei uns zu Gast. In der Zwischenzeit haben wir ihn mehrfach gesehen und gehört und die Entwicklung zum neuen Album „Raucous Tide“ verfolgt. Unser heimlicher Wunsch, dass er dieses mit Band aufnehmen möge, ging in Erfüllung. Und dass er nun mit Band auf Tour ist und das Album vorstellt, empfinde ich als großes Glück für uns, denn es ist selten in diesen Zeiten, da eine Tour mit Band auch immer wieder ein finanzielles Wagnis für die Künstler ist. Hello Piedpiper spielten das gesamte Album im Verlaufe des Abends durchsetzt mit bekannten Liedern von Fabios Soloalbum. Es war ein musikalischer Leckerbissen. Songs, die die Strukturen von Strophe und Refrain so geschickt verstecken, dass sie kaum auffallen. Harmoniebrüche und unerhörte Wendungen. Lieder die einladen zum Augenschließen und uns mit auf Reisen nahmen. Kapitän Fabio brachte uns mit seiner Crew wohlbehalten über die rauen Gezeiten bringen. Wir fanden ein musikalisches Juwel, das durch die große Besetzung so richtig zum Leuchten gebracht wurde.



Es war ein würdiger Abend für das Jubiläum.




Aus unserem Archiv:
Hello Piedpiper, Dresden, 30.09.16
Hello Piedpiper, Pforzheim, 05.02.16
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 26.10.14
Hello Piedpiper, Dresden, 06.09.14
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12 


Frida Lou, Adorf, 22.10.16 


Samstag, 1. Oktober 2016

Hello Piedpiper, Dresden, 30.09.16

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Konzert: Hello Piedpiper
Ort: Kunsthaus Dresden
Datum: 30.09.2016
Dauer: 95 Minuten
Zuschauer: ca. 50



Hello Piedpiper - die Band!


Der Abend begann spannend. Ursprünglich war das Konzert von Hello Piedpiper auf dem Theaterplatz vor der Dresdner Semper-Oper geplant. Dort suchten wir zunächst die Konzertstätte und fanden eine hell erleuchtete MDR-Riesenbühne sowie viele Radeberger Getränkeautos. Dies alles nicht für Hello Piedpiper sondern als Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit, die dieses Jahr in Dresden stattfinden sollen.



Wir fanden schließlich am „FreiRaum“-Cubus auf dem Platz vor der Semper Oper einen Hinweis, dass das Konzert verlegt wurde und eine halbe Stunde später beginnen sollte, damit man sich auf kurzem Fußweg über die Augustusbrücke in die Rähnitzgasse begeben konnte. Dort steht das Kunsthaus Dresden, derzeit mit einer bedrückenden Ausstellung zum Flüchtlingsdrama im Mittelmeer und den Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland. Im romantischen Innenhof mit Bühne war Fabio bereits am Einspielen, als wir eintrafen und uns begrüßten. Im Laufe der nächsten halben Stunde füllte sich der Hof.



Die Bühne versprach einiges Neues und Ungewohntes für ein Hello Piedpiper-Konzert. Fabio betrat die Bühne und begann solo, wie ich es aus früheren Konzerten kannte: mit Gitarre, Gesang, Loops mit Gitarre und Stimme und den berühmten 2 Mikrofonen an seinem Mikrofonständer. Und wieder fiel mir sofort auf, dass es Fabios Stimme ist, die mich bei seinen Liedern immer wieder in den Bann zieht.



Nach zwei Songs stieg zuerst Guido Sprenger (Gitarre/ Piano/Bass) auf die Bühne und einen Song später noch Lukas Hoffmann (Schlagzeug/Vocals). Ab diesem Moment habe ich nur durch Fabios Ansagen bemerkt, welche die neuen Songs waren! Die Bandbegleitung tat den Songs des ersten Albums „Birdsongs = Warsounds“ richtig gut und sorgte für eine große musikalische Vielfalt. Guido Sprenger wechselte von Gitarre auch mal ans Keyboard und selbst Fabio spielte gegen Ende einen neuen Song am Piano. Lukas Hoffmann am Schlagzeug brachte mit seinem Gesang eine weitere Facette in die Lieder, unterstrich durch den Kontrast Fabios Stimme einmal mehr.



Ich unterstelle mal Absicht, dass Fabio sich vorstellte mit „Wir sind Hello Piedpiper …“, das Projekt als Band ist für mich ein großer Schritt, seine Musik noch breiter bekannt zu machen und Menschen dafür zu begeistern. An diesem Abend gelang dies überzeugend. Und all das passte dann noch zu Fabios Ansage, dass die Veranstalter die Band ermuntert hatten, richtig lange zu spielen. In den reichlich 90 Minuten blieb die Spannung hoch und das Publikum - zwar etwas scheu im Mitsingen - war mehr und mehr begeistert. Die Zeit verging wie im Flug und von mir aus hätte das Konzert noch lange weitergehen können.



Fabio spielte eine Zugabe allein und ohne Strom mitten im Publikum und demonstrierte dabei aufs Neue seine Zauberkraft beim Entwerfen großer wie eingängiger Songs, die Magie seiner Hände an der Gitarre und die Wirkung seiner Stimme - alles zusammen und gemeinsam mit seiner Band zog über das gesamte Konzert das Publikum derart in den Bann, dass fast niemand sich traute, vor dem Verklingen der letzten Schwingungen eines Songs zu klatschen.



Der Bummel zurück durch das nächtliche Dresden war wie ein Bummel durch ein Freiluft-TV-Studio. Surreal generalprobte auf besagter MDR-Bühne ein Sternchen vor wenigen zufällig Gestrandeten. Wir waren froh, dass wir Hello Piedpiper in sicherer Entfernung genießen konnten.


Setlist
01. War
02. Life in Autarky
03. Of People And Landtheft
04. The Pawn That Beats The Drake
05. Ask For Them
06. The Fear
07. Love Me
08. The Taciturn Fool
09. Lampedusa
10. Hunter
11. Can’t Sleep
12. Shadows
13. Light Wood
14. Not Waving But Drowning

15. Raging Fire (Z)


Aus unserem Archiv:
Hello Piedpiper, Pforzheim, 05.02.16
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 26.10.14
Hello Piedpiper, Dresden, 06.09.14 
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12 





Samstag, 6. Februar 2016

Hello Piedpiper, Pforzheim, 05.02.16

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Konzert:  Hello Piedpiper - Auftakt in der Konzertreihe HORCH!
Ort: ein Friseursalon in Pforzheim - Brötzingen
Datum: 5. Februar 2016
Dauer:  90 min
Zuschauer: über 40


Heute Morgen bin ich aufgewacht mit einem Lächeln und einem Ohrwurm - dieses Teenagers in love hatte sich aber ordentlich festgehakt. Grund dafür war ein wunderbarer Abend, der zugleich ein Experiment war - ein gelungenes würde ich sagen. So ein Enthusiast in Pforzheim hatte sich nämlich gedacht, dass man Musik doch auch in einen Friseursalon bringen kann - oder überhaupt an eigentlich für Konzerte ungewöhnliche Orte. So flatterte mir diese Woche überraschend eine Einladung in den Briefkasten, der ich schon aus lauter Neugier nicht widerstehen konnte - und war deshalb dabei bei der Nummer eins einer neuen Veranstaltungsreihe: HORCH!  in Pforzheim.


Zu so einem Abend gehört ja einiges, damit er gelingen kann. In dem Fall war ich ziemlich sicher, dass der Künstler super passen würde. Fabio Bacchet aka Hello Piedpiper habe ich ja zum Glück schon mehrfach erleben dürfen und dachte mir - das passt! Guter Auftaktkünstler. Gespannt war ich natürlich auf den Laden und auf das Publikum. Als ich ankam war es schon richtig gut gefüllt und eine sehr freundliche Atmosphäre spürbar. Hier waren offensichtlich Zuhörer gekommen! Sehr schön!


Ich fand einen herrlichen Sessel am Bühnenrand, der mir nicht nur einen bequemen Platz sondern auch Blick auf die Bühne und auf das Publikum schenkte. Als es losging war dann auch wirklich jeder bis in die letzte Faser gebannt. Am Ende von Birsong equals warsounds gab es ein kleines Tauziehen: Wer verliert zuerst die Nerven? Fabio, der den Fuß über dem Pedal hatte oder das Publikum, das mit Klatschen wartete, bis auch der allerallerallerletzte Ton verklungen war.


Daraufhin wusste Fabio woran er war: man fraß ihm aus der Hand und es war eigentlich kein Risiko, beim nächsten Song gleich auf fleißiges mitsingen zu rechnen. Zumal es mit dem Versprechen verbunden war, dass wir uns dann auch mal als Helden fühlen durften wie in unseren Lieblingsserien. Einzig, dass mitunter gar zu andächtig gelauscht wurde, wenn eigentlich eine Antwort gefragt war, musste noch ein bisschen geübt werden: "Ich brauch ein Nicken!"


Sehr willkommen waren und blieben über den Abend die kleinen Zwischentexte zu dem, was ihn zu Songs angeregt hatte. Wie z.B. die Flüchtlinge, die in seiner irgendwie-doch-Heimat Italien ankommen. Auch wenn man die traurigen oder zumindest nachenklichen Aspekte bei ihm musikalisch immer mit wiegender Melodie und ein bisschen Western feeling verpackt bekommt und ich mich dadurch eher aufgebaut als runtergezogen fühle. Ans Herz legte er uns auch das Cover von Life in autarky von Christian Schüll, denn es sei seiner Meinung nach besser als das Original... 


In der Pause gab es anschließend Zeit zum essen und trinken. Mancher musste vor die Tür zum rauchen und es fiel fast ein wenig schwer, den zweiten Teil des Konzertes anzuschubsen. Aber dafür waren ja eigentlich alle gekommen und in Wirklichkeit wurde es natürlich durch zweifach geforderte Zugaben der viel längere Konzertteil. Mir fiel das geliebte Ask mal wieder als Liebling des Programms auf.


Jahrezeitlich bedingt gab es auch ein paar Dönekes vom Leben als Gastgeber in einem Kölner Hostel zur Karnevalszeit... Das Weltempfänger kann ich übrigens auch aus eigener Anschauung empfehlen und freue mich schon darauf, dieses Jahr endlich einmal beim dort im März stattfindenden Melodica Festival dabei zu sein (18. und 19. März schon einmal vormerken - Infos folgen!). Nachdem der letzte Ton von Not waving but drowning verklungen war, leuchtete Fabios Gesicht vor Glück über die Reaktion des Publikums.


Selbstverständlich wurde um Zugaben gekämpft und es wurde sehr heiter durch den gewährten Ohrwurm aus den 50er Jahren des vergangen Jahrhunderts (bei dem niemand im Raum den Namen der Band gekannt hat....). Anschließend gab es noch ein ganz neues Lied und die Gelegenheit zum inbrünstigen mitsingen. Was für ein Geschenk. Prompt waren alle so vom Glück besoffen, dass der Künstler mit standing ovations ein weiterer Song abgenötigt wurde, der dann außerhalb der Bühne den Schlußpunkt für einen überaus gelungenen Konzertabend setzen durfte. 
 

Setlist:
01: Birdsongs = Warsounds
02: The taciturn fool
03: War
04: Lampedusa
05: Life in Autarky
 - Pause -
06: Ask
07: The Pawn that beats the drake
08: The Fear
09: Of People and land theft
10: Not Waving but drowning

11: Teenager in love (Dion and the Belmonts cover) (Z)
12: Light wood (neu) (Z) 


13: Anecdotes (Z)



Tourdaten:
06.02. Baden 14.30 Uhr bzw. 15.45Uhr Atrium Blume
           (One of a Million Festival)
19.02. Köln Studio 672 mit Wellness 

Konzertmitschnitt

Melodica Festival in Köln:
18./19. März 2016


Aus unserem Archiv:
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 26.10.14
Hello Piedpiper, Dresden, 06.09.14
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12 



Dienstag, 28. Oktober 2014

Hello Piedpiper, Karlsruhe, 26.10.14

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Konzert mit Hello Piedpiper
Datum:  26. Oktober 2014
Dauer: 70 min
Zuschauer: 20


Die Sonne hatte diesem Sonntag alle Ehre gemacht. Als Fabio Bacchet aka Hello Piedpiper aus Nürnberg kommend eintraf,  konnten wir uns noch ein bisschen auf die Terasse setzen, Kaffee trinken und der Sonne beim untergehen zusehen. Dabei erzählen, was seit dem letzten Treffen beim Sound of Bronkow Festival in Dresden so alles los war.


Ich hatte mich sehr darauf gefreut, den Sänger, dem Vogelgesang manchmal wie Kriegsklang scheint, wieder in Karlsruhe zu begrüßen. Schon seit dem ersten Konzert im Vorprogramm von Honig in Köln sind seine Lieder mir stete Begleiter und spätestens seit wir uns am Rande des Konzertes im Juni 2013 etwas näher kennen gelernt haben, ist ein musikalisches Band der Sympathie und des Respektes gewachsen.

Zu meiner stillen Freude waren der Einladung diesmal etwa 20 Freunde gefolgt und es waren sogar Gäste aus Stuttgart und Umgebung angereist (das muss ich schreiben, um zwischen den Zeilen anzudeuten, dass nicht nur ich ein bisschen verrückt bin). Fabio war ein bisschen müde und musste auch noch einer Migräne Platzverweis erteilen. Aber in der entsprechenden lässigen Stimmung war das Konzert so wie man sich das nur wünschen kann. 


Die Setlist enthielt Lieblingslieder (Not waving but drowning summe ich seitdem gerade fast jeden Tag wieder vor mich hin) und der dramatische Aufbau einiger Songs mit Loops, Rhythmuselementen und mehreren Stimmen beeindruckte mich wieder (wie das ja auch wohl sein soll). Aber auch die ganz akustischen Stücke passen einfach total gut ins Wohnzimmer und zu diesem Menschen. So war im Konzert die Stille gebannt und der Applaus von Herzen und mit viel Neugier wurde anschließend noch geschwatzt und die Musik zerredet. Ich kann nur allen wärmstens ans Herz legen, sich selbst einen Live-Eindruck zu machen und sich verzaubern zu lassen (das war der dezente Hinweis auf die Tourdaten weiter unten...)



Setlist:
01: Ask
02: The Pawn that breats the drake
03: Ennio Morricone style song
04: The Fear
05: War
06: The taciturn fool
07: Of People and land theft
08  Birdsongs = Warsounds
09: Neuer Song
10: Not Waving but drowning

11: Live in Anecdotes (Z)

weitere Tourstationen:
27.10. Saarbrücken - Cafe Thonet
28.10. Mannheim - Wohnzimmerkonzert
29.10. Flein - Cafe Duuflein
30.10. Bayreuth -Wohnzimmerkonzert

31.10. Leipzig - Horns Erben 
01.11. Siegen - Wohnzimmerkonzert
08.11.  Köln - Wohnzimmerkonzert
05.12. Wuppertal - Endstation Sehnsucht
06.12. Aachen Raststätte
09.12. Köln - Die Wohngemeinschaft
10.12. Berlin - Monarch
11.12. Hamburg - Bedroomdisco
  


Aus unserem Archiv: 
Hello Piedpiper, Dresden, 06.09.14
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14 
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12




Sonntag, 14. September 2014

Sound of Bronkow, Tag 2, Dresden, 06.09.14

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Sound of Bronkow Music Festival 
Tag 2 mit Konzerten von
  Trains on Fire (30 min)
  Hello Piedpiper (30 min)
  Vena Portae (30 min)
  Waelder (40 min)
  Heated Land  (45 min)
  The Slow show (55 min)
  Beaty Heart (40 min)
Ort: Societaetstheater Dresden
Datum: 6. September
Zuschauer: knapp 300



Das sommerliche Wucherpfund des Sound of Bronkow ist ja wohl zweifelfsfrei der schöne und immer wieder einladende Garten hinter dem Societaetstheater. Hier war für den Samstag und Sonntag Nachmittag wieder eine Bühne aufgebaut mit Blumen und Häkeldeckchen geschmückt und der Prise Liebe gewürzt, die das ganze Festival so besonders macht. Und die zog ein zahlreiches Publikum an. Die Sonne schien, wenngleich der Wetterbericht etwas unsicher war, ob es nun gewitterregnen würde oder doch nicht. Aber es blieb schön und die Sonne (und damit auch die Freude) ganz ungetrübt.


Der erste Programmpunkt war Trains on Fire - ein Duo mit Gitarre und Keyboard (und Drumsample), das in seiner Art auch gut in die Berichte von Oliver aus Paris passen würde (in denen es wahrscheinlich mehr um die Dame an den Tasten ginge als bei mir gerade...). Sie präsentierten sich mit frischer Sonnenscheinmusik und die Darbietung war solide und ließ die Füße wippen. Sie hinterließen bei mir aber sonst keinen besonders hervorstechenden Eindruck.



Fabio aka Hello Piedpiper übernahm den Staffelstab und er schaffte es wieder hervorragend, von der Bühne den Funken überspringen zu lassen. Er wirkte sehr konzentriert und vielleicht auch ein bisschen respektvoll gegenüber der bunten Truppe Pubklikum vor ihm. Die Kinder hatten gerade noch diebischen Spaß dabei, das Gelände zu erkunden. Aber der Applaus gab ihm wohl doch die Bestätigung, dass die Musik und die Botschaft auf offene Ohren stießen. Meiner Meinung nach einer der besonders gelungenen Programmpunkte des Samstags!



Etwas temperamentvoller wurde es anschließend mit Vena Portae, die die Bühne mit vier Leuten, vielen Saiteninstrumenten und einem Drumset auch zum ersten Mal wirklich füllten. Die Sängerin Emily Barker aus Australien (die zur Zeit in Großbritannien wohnt) hatte sich zwei Herren an die Seite geholt an E-Gitarre und Bass (Ruben Engzell) und einen Briten an das Schlagzeug. Es wurde viel geschwätzt und gelacht. Der Guardian nennt die Musik Country-Pop und trifft es damit wohl ganz gut. Der ganze Auftritt passte wunderbar in den Apfelgarten und wärmte das Publikum ordentlich durch. In besonderer Erinnerung bleibt mir das Cover Transatlantic von Christian Kjellvander.


Setlist Vena Portae:
01. Before the winter came
02. Foal
03. Mapless Sea
04. Turning Key
05. Flames and Fury
06. What we do

07. All will be well
08. No enemies
09. Transatlantic (Christian Kjellvander-Cover)
10. Summer kills




Ich hatte mich dafür entschieden, im Garten zu bleiben und vielleicht den letzten schönen Sommertag so zu würdigen. Drinnen wurde zwar auch ein schönes Programm geboten, aber ich konnte mich ja leider nicht aufteilen. Außerdem war ich auf Waelder im Anschluss ziemlich gespannt.
Leider gewann in diesem Set die Soundfrickelei gegen die von mir mehr geschätzte Stimme und damit war das Set für mich nicht so attraktiv, wie zunächst erhofft. Ich nutzte deshalb die Zeit für einen Schwatz mit Freunden und war nur mit halbem Ohr dabei. Ebenso waren Heated Land im Anschluss mehr eine nette Hintergrundmusik für meinen späten Nachmittag. Solide, aber nicht überdurchschnittlich mitreißend. Für das Wetter und den Garten aber sehr passend.


Anschließend ging es in den Saal zu The Slow Show. Auch hier war die Bühne rammelvoll: sechs Leute an Drums, Tasten und Saiten und als Glanzpunkt des Arrangements die Trompeterin. Anscheinend war das aber noch nicht genug Aufgebot, denn es wurden später auch noch Streicher und Chor vom Band zugespielt also eine fette Schicht Begleitmusik aufgeboten. Umso erstaunlicher, dass der "Star" und Mittelpunkt der Musik eindeutig der Sänger mit der Stimme blieb, die seiner Statur so gar nicht zu entsprechen schien. 


Ein Hänfling hatte hier ein Organ wie einer, der im Leben schon alles gesehen hat und reflektiert davon berichten kann. Schon das Timbre sprach von Jahrzehnten am Lagerfeuer und durchwachten Nächten. Für mich war die knappe Stunde eindeutig der Höhepunkt des Tages. Anscheindend war The Slow Show auch sehr eingenommen von der freundlichen Publikumsresonanz und so entstand eine ganz eigene und wunderbare Atmosphäre. Einen Song Dresden in Dresden zu spielen bleibt wohl für jede Band etwas besonderes. Gänsehaut gab es auch bei Long way home und Bloodlines. Kein Wunder, dass temperamentvoll um Zugaben gefeilscht wurde.

Setlist The Slow Show:
01: God only knows
02: Long way home
03: Brother
04: Augustine
05: Dresden
06: Testing
07: Lucky me, lucky you
08: Caroline
09: Paint you like a rose
10: Flowers to burn
11: Bloodline

12: Northern Town (Z)
13: Mr. Blue tie (Z)
14: Everybody's home now (Z)


Als mein persönlicher letzter Programmpunkt stand Beaty Heart im Raum der Studiobühne auf dem Programm. Das waren drei quirlige junge Männer aus London, die ganz schön viel Schlagwerk dabei hatten. Zwei von ihnen waren die ganze Zeit damit beschäftigt uns durchzuwirken und durchzukneten mit halbkaribischen Rhythmen und diese mit rockigen Melodien zu verbinden. In meinen Ohren ein gelungenes Crossover und dazu noch so frisch und mit so viel Enthusiasmus, dass nichts anderes blieb, als mitzugehen und sich durchpusten zu lassen.



Eigentlich war ich auch auf Arc Iris sehr gespannt gewesen, aber meine Energie war nach den vielen Stunden irgendwie erschöpft.

Alle Fotos:

 


 
Aus unserem Archiv:
Abschlussabend Sound of Bronkow 2014

Sound of Bronkow 2014 Tag 3
Sound of Bronkow 2014 Tag 1 
 
Sound of Bronkow 2013 Tag 3
Sound of Bronkow 2013 Tag 2
Sound of Bronkow 2013 Tag 1
Sound of Bronkow 2012 Tag 3
Sound of Bronkow 2012 Tag 2
Sound of Bronkow 2012 Tag 1



The slow show, Konzertankündigung Nov. 12
Aloa Input, Wiesbaden, 24.02.14 
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13 
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12


Sonntag, 27. April 2014

Honig und Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14

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Konzert: Stefan Honig und Hello Piedpiper
Ort: Franz K. in Reutlingen
Datum: 22.04. 2014
Dauer: 45 min + 65 min
Zuschauer: etwa 50


Excuse me for a while
While I'm wide eyed


Als bekannt wurde, dass Stefan Honig und Fabio aka Hello Piedpiper (wieder) zusammen touren, fand ich die Vorstellung spontan sehr charmant. Offensichtlich war durch dieses Besetzung für jedes der Konzerte ein herrlicher Abend für das Publikum vorprogrammiert. Beim auswerten der Orte wurde aber schnell klar, dass es für mich höchstens in Reutlingen möglich sein würde, selbst dabei zu sein. Und Reutlingen... das ist schon ganz schön hinter den Bergen bei den sieben Zwergen, wenn man in Karlsruhe wohnt. 


Geklappt hat es dann auch nur in der Kombination aus Stuttgarter Freundin anstiften und so nebenbei eine Mitfahrgelegenheit inkl. Übernachtungsmöglichkeit in Stuttgart  zu erhalten. Und auch so blieb es ein bisschen verrückt.


Die Hinfahrt war ein wenig vergurkt. Die Straßenbahn war genau so zu spät, dass mir der IC vor der Nase wegfuhr. Zum Glück (und einmalig zu dieser Tageszeit) kommt wenig später ein TGV aus Paris nach Stuttgart, für den ich aber erst noch eine andere Fahrkarte besorgen musste, die es nur am Schalter gibt. 5 Minuten vor Abfahrt des TGV war mir das tatsächlich auch gelungen und bis Stuttgart würde ich so nun wenigstens kommen.  Natürlich musste es dann in Stuttgart mit dem umsteigen in den Regionalexpress noch etwa spannend werden, aber dann war eigentlich schon sofort alles gut. 


Die ganze Aufregung fiel von mir ab, die Abendsonne ließ ihren Charme spielen und die betont leutseligen Ansagen des Zugführers in tiefster Ortsfärbung taten sicher auch ihren Teil dazu. In Reutlingen selbst sind es nur drei Schritte und schon beim ersten davon sah ich meine Verabredung 50 m vor mir dem gleichen Ziel zustreben, wo wir so ziemlich kurz vor knapp vor Beginn eintrafen, mit dem "Wissen" erfahrener Indie-Konzert-Besucher, dass es ja eh noch ewig dauern würde, bis es wirklich los geht.


Aber wir hatten gerade unser Bier in der Hand, als Fabio die Bühne betrat und der musikalische Teil des Abends schon begann. Was nicht wirklich stimmt, denn für das erste Stück hatte Fabio Unterstützung durch Stefan und beide zeigten schon mit diesem Auftakt, dass meine Baucheinschätzung eines garantiert lohnenden Konzertabends absolut zutreffend gewesen war.


Es fällt mir ein bisschen schwer, einzelne Facetten des Sets besonders hervor zu heben, weil ich mir nichts aufgeschrieben habe (weil ich nicht kommentierend dabei sein wollte, sondern lieber ins Geschehen versinken). Zum Glück (auch wenn ich das in dem Moment noch nicht wissen konnte), hat Ursula ja getreu bekundet, was musikalisch in Gießen geboten wurde und in Reutlingen wurde zwar adaptiert und neu sortiert, aber die Grundidee beibehalten. 




Dass sich beide Musiker schön ergänzen, war für den Abend bezeichnend. Und das Publikum war vom ersten Moment an begeistert dabei. Sehr aufmerksam und still während der Songs und begeisternd klatschend danach. Ein Reutlinger Fan brachte im Set von Stefan Honig einen Strauß Flieder auf die Bühne. Anscheinend schon eine Tradition in Honig Konzerten in Reutlingen.



Ich persönlich kann mir ja auch keine andere Reaktion auf die Musik und den Charme von Fabio und Stefan auf der Bühne vorstellen... Gegen 22 Uhr war trotz reichlich bemessener Zugaben das Konzert schon vorbei und wir nutzten die Gunst der Stunde, noch ausführlich zu reden und die Seele baumeln zu lassen und ein paar Pläne zu machen.


Was für ein schöner Abend das wieder war! Und wie empfehlenswert das Franz K. in Reutlingen ist. Und wie schön, wenn man so schöne Erlebnisse mit lieben Freunden teilen kann.

Setlist Hello Piedpiper
(Danke an Fabian, der aufgepasst hat)

01. neu (mit Stefan Honig)
02. The Fear (akustisch am Bühnenrand)
03. Ennio
04. The pawn that beats the drake (mit Stefan Honig)
05. War
06. The taciturn fool
07. Not waving but drowning

08. Life in autarky (Z)



Setlist Honig (unsortiert)
Leave me now
Hometowns
Look what the tide brought in
Overboard
This old house
Burning down bookshops
Song for Julie
Swimming lessons
Brand new bike
In my drunken head
Lemon law
Golden circle
For thoses lost at sea
Homesick (Radical Face cover) 
John Wayne Gacy, Jr. (Sufjan Stevens cover)

Strong (London Grammar cover) zweite Zugabe


Aus unserem Archiv
Hello Piedpiper und Honig, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Honig, Bonn, 27.03.14

Honig, Ludwigsburg, 30.11.13
Honig, Reutlingen, 27.07.13
Honig und Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12
Honig, Haldern, 11.08.12
Honig, Köln, 30.11.09



 

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