Oliver Peel Session #78 mit Olèna und Feral & Stray Ort: Break'Art Mix Residency in Paris Datum: 17. Juni 2014 Dauer: 40 min + 60 min Zuschauer: etwa 65
Es war eine schöne Überraschung, als sich herausstellte, dass die Oliver Peel Session #78 in der Woche stattfinden wird, wo ich ohnehin in Paris sein würde und ausgerechnet mit Feral & Stray. Meine bisher einzige live Begegnung mit Erin Lang (solo) in Stuttgart (im Vorprogramm von Agnes Obel) hatte unter keinem besonders guten Stern gestanden, denn die zarte Person nur mit einer E-Gitarre ausgestattet stand vor einem riesigen Auditorium und konnte für mich an diesem Abend ihre Rohdiamanten nicht zum funkeln bringen, obwohl ich ihre Platte zu dem Zeitpunkt schon heiß und innig liebte.
An diesem Abend in Paris wurde sie nun unterstützt von Daniel Bleikolm an Gitarre/Keyboard und Basedrum und es war so intim - sie konnte alle Personen in der ersten Reihe berühren. Viel bessere Chancen für eine bewegende Begegnung mit ihrer so einzigartigen Musik.
Mein privater Bonus war, dass ich in etwa 20 min zum Konzertort laufen konnte. Ich war sogar etwas schneller vor Ort als geplant - weil ich fast nicht suchen musste - und überlegte noch, wie ich 15-20 min überbrücken könnte (um nicht zu unhöflich früh zu kommen), als ich Oliver und 2 weitere Personen an der Haustür sah mit schweren Taschen. Da konnte ich auf der Zielgeraden noch mit anpacken und war vor Ort während noch die letzten Vorbereitungen getroffen wurden.
Oliver hatte mir erzählt dass David und Anna in ihrer Wohnung in Wurfweite von Notre Dame öfter Künstler beherbergen. Hinterher habe ich festgestellt, dass man über ihre Erfahrungen und die ihrer Gäste auch einiges nachlesen kann.
In jedem Fall war dies ein gastliches und gut vorbereitetes Haus für das Konzert. In der Wartezeit auf den Beginn des Konzertes wurde mir die Zeit nicht lang - so viel zu sehen und im Stillen zu belächeln:
Es gab Garderobe zu bewundern und Schuhe (ich fand das zum Teil sehr sportlich für einen Abend von 3 Stunden im Stehen). Ich geriet in das Familientreffen von Olèna und wurde von ihrer Mutter ein bisschen unter die Fittiche genommen. Leider ist mein Französisch mehr passiv als aktiv und wir kommunizierten sehr häufig nur mit Blicken...
Außerdem fand ich es sehr unterhaltsam, dass es offensichtlich ein Pariser Volkssport ist, Plastikbecher mit Getränk im Mund festzuhalten um die Hände für die Bedienung des Smartphones auch während des ganzen Konzertes frei zu haben. Schließlich war der Raum fast bis an die Kapazitätsgrenze gefüllt und es konnte losgehen.
Oléna hatte einige Zeit in Island verbracht und sich auch von dort Unterstützung and den Drehknöpfen mitgebracht: M-Band. Die Musik hatte für mich zwei wichtige Komponenten: der Beatuntergrund - weshalb es auch eher unter elektronisches Gefrickel einzuordnen ist und die Stimme von Oléna, die für mich eine reichliche Prise Björk hatte. Durch die Stimme war es für mich ein sehr unterhaltsames Set, aber nach etwa 30 min hatte es sich für mich ein bisschen erschöpft und ich war ganz zufrieden damit, dass nach 40 min das Set unter großem (und verdientem) Applaus beendet wurde.
Mit den vielen Menschen war es sehr warm geworden. Die Fenster wurden weit geöffnet, es wurde am offenen Fenster geraucht und gedankenlos wurde die Asche in die Strasse getippt, wo genau unter uns eine Gruppe junger Mädchen einen Geburtstagskuchen anschnitten.
Der Umbau für Feral and Stray war erstaunlich fix dafür, wie viele Kabel und Geräte ab- und wieder herbeigeräumt werden mussten. Und mit dem ersten Akkord des Sets war ich tief glücklich, schloss die Augen und ließ mich treiben. Wie rund, wie schön hier die vertrauten Lieder waren! Es gab sehr wenige Ansagen - die wenigen aber in ihrem herben kanadischen Französisch und mit sehr viel lachen.
Ein Bonus war weiterhin, dass David Simard - einer der Gastgeber - für zwei Songs seine Stimme lieh. Was für eine Entdeckung für mich! So eine warme und weiche Männerstimme! Für das zweite Set hatten wir eines der zwei Fenster weit geöffnet gelassen, was zwei lustige Zwischenfälle zur Folge hatte: Gesangsbeteiligung von der Strasse und ein Lied wurde dem Nachbarn gewidmet, der nur 5 m entfernt auf der anderen Strassenseite an seinen offenen französischen Fenstern stand.
Schöne Aspekte für mich war der Einsatz des Omnichords und einer Kalimba. Den größten Schatz hatte Erin aber bis ganz zum Schluss aufgehoben für die Zugabe: Quiet Soul war (wie schon in Stuttgart) DAS Lied für mich. Wunderbar und ein so schöner Abschluss eines herrlichen Abends.
Erin Lang wird am 31. Juli in Würzburg (Alter Hafen) auftreten. Le Cargo hat vor dem Konzert einige Aufnahmen gemacht:
Konzert: Timber Timbre & Erin Lang Ort: Le Café de la Danse, Paris Datum: 17.03.12 Zuschauer: restlos ausverkauft und knallvoll Konzertdauer:Timber Timbre 90 Minuten, Erin Lang etwa 35 Minuten
Mann, war das laaaaaangweilig! Meine Fresse!
Manche Wahrheiten gehören einfach ausgesprochen. Und das Konzert von Taylor Kirk alias Timber Timbre war einfach unfassbar öde. 90 Minuten lang ihm eng eingepfercht und auf dem schmutzigen Boden sitzend zuzuhören war wirklich eine Quahl. Er war ganz im Gegensatz zu Haldern 2011 (wo drei Musiker spielten) ganz alleine mit seiner Gitarre und einer kleinen Fußtrommel gekommen und spielte ein gleichförmiges Lied nach dem anderen. Alles klang hier gleich. Die Akkorde, die bluesige Stimme, der langsame Rhythmus. Hätten mir nicht die vielen Leute den Weg versperrt, ich wäre glatt zur Toilette gerannt und hätte mich an meinem Gürtel aufgehangen.* So aber wurde ich von einem Unsinn abgehalten und konnte mich auch dadurch trösten, daß ich neben unfassbar charmanten und hübschen Däninnen saß, die mir später erzählten, selbst Musik zu machen.
Was von dem Konzert von Timber Timbre im Gedächtnis hängenblieb, waren meine eingeschlafenen Füße, die quälende Hitze und die Erscheinung eines rundlichen Sängers mit fiesem Backenbart, der immer mal wieder seinen Mund aufriss wie ein Karpfen, der nach Luft schnappt und auch sonst seltsame Grimassen zog. Welche Lieder er gespielt hat? Lonesome Hunter zum Beispiel, Black Water (all I need is some sunshine) und auch Black Ritual, aber wie gesagt: alles klang gleich.
Dabei finde ich seine erlesen instrumentierten Alben wirklich hervorragend, war auch von dem Konzert (mit Band) in Haldern schwer angetan und schätze auch seine ungewöhliche Stimme (Elvis meets Morrissey meets Antony and The Johnsons).
90 Minuten Taylor solo waren aber wirklich harter Tobak. Verflixt, das war ein Griff ins Klo! Und Fotografieren war wie so oft bei ihm strengstens verboten.
Zum Glück war aber der Support Act ausgezeichnet: Erin Lang aus Kanada. Hierzu später mehr.
Konzert: Maia Vidal (ex Your Kid Sister) & Erin Lang, Mon Petit Club # 10 Ort: L'International, Paris Datum: 19.10.11 Zuschauer: 150 oder so
Wunderbarer Konzertabend von beiden Künstlerinnen. Maia Vidal feierte zudem ihren ersten Album Relase ihres Debüts God Is My Bike. Ein absolut fantastisches Album, daß auch in der Livedarbietung zu überzeugen wusste.
Zur Umsetzung benötigte die zuckersüße Maia gleich zwei männliche Multiinstrumentalisten. Der Franzose Simon Beaumont spielte Gitarre, Trompete, Autoharp und Glockenspiel, der Spanier Giuliano Gius Cobelli Schlagzeug und Trompete (Giuliano war extra für dieses Konzert ganz kurzfristig aus Spanien eingeflogen, Wahnsinn!). Maia selbst betätigte das pluckernde Toy Piano, zupfte die Geige, strich durch die Autoharp, zog das Akkordeon auf und zu und sang dazu herzallerliebst. Ihre Stimme war und ist wirklich der Hammer! Sie verfügt über eine große Bandbreite, kann lieblich-soft, aber auch kraftvoll-intensiv und höchst inbrünstig intonieren und liegt nie daneben. Heute allerdings hatte sie es nicht so leicht, sich Gehör zu verschaffen, denn wie so oft wurde im International viel zu laut geplaudert. Deshalb hatte ich auch zunächst Probleme mich in ihr Set so richtig einzufinden. Erst mit dem Titeltrack ihres Albums, God Is My Bike, platzte der Knoten. Von da an hatte sie mich im Sack und spulte auf verführerischste Weise ihren barocken Balkanpop (manche sagen auch Toy Folk) ab. Etliche starke Songs gaben sich die Klinke in die Hand und als sie den französischen Chanson Le Tango de la Femme Abandonnée anstimmte, gerieten die Franzosen im Saal in Verzückung. Akzentfrei (sie hat zwar einen französischen Vater, ist aber in Amerika aufgewachsen) sang sie die wehmütigen Strophen ("parce que tu me donnes pas d'espoir et je me mets à boire") und erntete dafür riesigen Applaus. Zu Recht, nicht nur das Lied war toll, sondern auch die neuartige Interpetation mit einer recht bissigen E-Gitarre, die dem Ganzen Zunder gab.
Das Highlight hatte sich Maia aber für die Zugaben aufgehoben. Das besinnliche und absolut himmlische Stück Poetry ("I drank until the dawn and fucked into the dark") ging nach einer wundervollen Glockenspiel-Passage in das walzerartige I'll Sail All Night über und endete schwungvoll mit Pauken und Trompeten. Man fühlte sich stark an Beirut erinnert, hatte aber nicht das Gefühl, daß da abgekupfert worden war. Maia Vidal ist eine solch starke, eigenständige Persönlichkeit mit ihrem ganz eigenen betörenden Universum, daß Plagiatsvorwürfe völlig abwegig wären.
Ein Riesentalent!
Zuvor hatte auch die Kanadierin Erin Lang mit ihrer hauchzarten Stimme und nahegehenden Songs erneut zu überzeugen gewußt. Sie performte wieder mit ihrem nagelneuen Geiger Marius, der heute sogar bei zwei Stücken Kontrabass spielte und gefiel durch Charme und Sensibilität. Schade bloß, daß so viele Leute laut quatschten und damit das ruhige Set enorm störten. Erin hätte die ungeteilte Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient gehabt. Ich bleibe ihr auf den schmalen Fersen!
Konzert: Erin Lang & Edward Barrow & House Of Wolves Ort:La Mécanique Ondulatoire, Paris Datum: 17.10.11 Zuschauer: etwa 40
Die in Montreal lebende Kanadierin Erin Lang ist mir in den letzten Wochen ans Herz gewachsen. Ihr Album You Are Found läuft bei mir rauf und runter und auch ihre herzliche, natürliche Art hat es mir sehr angetan. Nachdem sie am 18. September im International gespielt hatte, waren wir ins Gespräch gekommen und sie erzählte mir ganz offfenherzig, daß sie mal mit Roger O'Donnell, dem Keyboarder von The Cure, liiert war. Noch immer verstünden sie sich gut und deshalb war sie auch zum Bestival 2011 (ein Festival auf der Isle Of Wight) gereist, wo die Kultband um Robert Smith aufgetreten war.
Einen Einflluss auf ihre Musik scheint The Cure aber nicht unbedingt gehabt zu haben. Statt Post Punk/New Wave dominieren bei Erin eher die leisen, folkig-ätherischen Töne. Sie verfügt über eine solch hauchzarte Stimme, daß man sich an Stina Nodenstam, Mazzy Star oder Isobel Campbell erinnert fühlt. Genau mein Wetter!
Schön also, daß Erin schon im Oktober zurück in der Stadt der Liebe war. Völlig aufgedreht und recht fassunglos erzählte sie mir vor ihrem Konzert von ihren verrückten Abenteuern auf der Tour. Zum Beispiel davon, daß ihr Cellist unterwegs abgesprungen war, höchtswahrscheinlich weil er gerade eine depressive Episode durchmacht. Abgefahren! Da verliert der zierliche Persönchen tatsächlich unterwegs ihr Bandmitglied (und nebenbei auch noch den Schlüssel zum Tourbus) , mit dem sie aus Kanada aufgebrochen war. Was tun? Örtlichen Ersatz suchen! Unglaublich, daß Erin in der Tat am Tage ihres Konzertes den französischen Violinisten Marius aufgetan hat, mit dem sie mittags probte und dann auch an diesem 17. Oktober abends live spielte.
Die beiden harmonierten wirklich prima zusammen und hätte ich es nicht gewusst, ich hätte nie gedacht, daß sie erst heute zueinander gefunden haben. Das Konzert war allererste Sahne und Erin stellte mir mit ihrem butterweichen, glockenklaren Gesang sämtliche Nackenhaare auf. Wow, war das atemberaubend intim! Wobei Erin Lang live eine Spur rockiger ist, als auf ihrer sehr getragenen CD (von der sie kein einziges Lied performte). Wenn sie E-Gitarre spielte, merkte man, daß in ihr Feuer lodert und sie nicht nur ein schüchternes kleines Mäuschen ist. Ab und zu griff sie wirklich beherzt in die Saiten und erinnerte dann fast an die frühe PJ Harvey oder Julie Doiron. Aber auch eine Kalimba kam zum Einsatz und dann wurde es ruhiger und exotischer.
Instrumententechnisch konnte Erin dennoch nicht aus dem Vollem schöpfen, denn wenn sie in Kanada ist, spielt sie mit ihrer Band The Foundlings (eine variable Anzahl befreundeter Musiker), in der es Trompete, Kontrabass, Mandoline und Akkordeon gibt. Allerdings nicht weiter tragisch, daß dies am Montag alles fehlte, da auch die abgespeckte Variante an jenem 17. Oktober ganz vorzüglich klang.
Wunderbarst!
Setlist Erin Lang, La Mecánique Ondulatoire, Paris:
01: Anchor 02: Threds 03: Taps 04: Carried Away 05: Kalimba 06: Quite 07: A Fire In This House
Anschließend waren die Herren an der Reihe. Zunächst erklomm der Franzose Edward Barrow die kleine Bühne, schnappte sich die Autoharp und spielte hochmelancholische Balladen, die er mit einer Fußtrommel untermalte. Sein barock-folkiges Set fand ich nicht durchgängig packend, aber mit Life Is Beautiful zauberte er ein unfassbar schönes Lied aus seinem nicht vorhanden Hut. Meine Güte war das wundervoll! Das setzt sich der Kerl allen Ernstes dahin und singt mit der traurigsten Stimme der Welt*, daß die Welt schön sei. Ein formidabler Widerspruch. Ich muss ihn im Auge behalten, zumal er sonst normalerweise mit einer Band unterwegs ist und dann sicherlich mehr Abwechslung in sein Konzert bringen kann, als dies heute der Fall war.
Ganz zum Schluß trat noch der amerikanische Singer/Songwriter Rey Villalobos aka House Of Wolves auf, der mit einer brüchig-wehleidigen, sehr leisen und an Chris Garneau erinnernden Stimme fragile Folkballaden auf der Akustischen vortrug und damit vor allem die Damen im Publikum verzauberte.
Auch er hat in seiner Heimat eine Band um sich, die er aber aus Kostengründen nicht mitbringen konnte. Aber auch solo und völlig reduziert, wußte und weiß er Herzen zu erwärmen!
* machen sagen, sie erinnere an Anthony von den Johnsons, ich tendiere eher zu Scott Walker.
Achtung: House Of Wolves am 20. Oktober im King Georg in Köln und am 21. Oktober in der Haldern Pop Bar in Rees-Haldern. Hingehen!
Konzert: Erin Lang & Cvantez Ort: L'International, Paris Datum: 18.09.2011
Wieder so ein Tag an dem ich mir gedacht habe: " Oliver, du musst jetzt bald umziehen, such' dir endlich 'ne Wohnung, die näher an den Konzertlocations dieser Stadt gelegen ist!"
Will heißen: ich kam wie immer zu spät. Nun ja, ich habe eben eine lange Anreise, in 40 Minuten (die ich mit der U-Bahn brauchte) ist mein Freund und Bloggerpartner Christoph 100 Kilometer gefahren. Ehrlich jetzt.
Ok, ich habe vom Konzert der Kanadierin Erin Lang also nur ein einziges Lied gehört, daß mir zudem auch noch außerordentlich gut gefallen hat (diese hauchzarte Stimme, wow!). Die Singer/Songwriterin war zusammen mit einem Cellisten und einem Drummer aufgetreten und nach lediglich sechs performten Liedern mit ihrem Set auch schon durch. Ein bedauerlicher Umstand, über den ich mich durch den Erwerb ihrer sehr hübsch gestalteten CD hinwegtröstete.
Setlist Erin Lang, L'International, Paris:
01: Anchor 02: Taps 03: Carried Away 04: Kalimba 05: Can't Help Falling In Love With You (Elvis Presley) 06: Dr Lowry? (One For Snow) 07: A Fire In This House
Zum Glück waren aber die danach startetenden Franzosen Cvantez so ganz nach meinem Geschmack. Ein Trio, das der Gitarrist Olivier ins Leben gerufen hatte, in dem nun aber mit Cyrielle Martin eine Dame gesanglich den Ton angibt.
Das klang grob gesagt nach der frühen PJ Harvey (oder auch nach anderen klasse Acts wie Cat Power, Breeders, Sonic Youth, Scout Niblett, My Bloody Valentine), hatte aber auch viel Eigenes.Die drei Musikern formten ein dichtes, düsteres und melancholisches Etwas, das ganz ohne Schnörkel und Zierrat auskam. Die sanfte und traumversunkene Stimme der Sängerin wurde von rohen, aber dennoch melodischen Gitarren getragen (und manchmal übertönt, wie das beim Shoegaze so üblich ist), während aus dem Hintergund das Schlagzeug mechanisch hämmerte. So enstanden süß-saure Konstraste, die absolut anziehend wirkten und mich zum Kauf des Albums verleiteten.
Encore une de ces journées où je me suis dit: "Oliver, tu dois changer d'appartement bientôt, trouve toi un truc qui soit plus proche des salles de concerts parisiennes!"
En clair: j'ai raté la quasi totalité du concert de la canadienne Erin Lang, qui avait joué en premier. Mais bon, un peu normal si on a besoin de 40 minutes de trajet comme moi!
Je n'ai donc entendu qu'un seul morceau d'Erin qui était entourée d'un violoncelliste et d'un batteur. Le tout sonnait très classe, j'ai adoré. Je me suis consolé en achetant son disque You Are Found qui est doté une très très jolie pochette.
Puis sont venus les français Cvantez et ma soirée n'était finalement pas gâchée puisque le concert du trio parisien était parfaitement à mon gout. Leur son avait un parfum des années 90 (on pensait notamment à Pj Harvey, Les Breeders, Pixies, Sonic Youth, My Bloody Valentine), mais remodelé à leur propre sauce. C'était brut, énervé et dense, avec des riffs de guitares abrasifs et une batterie puissante et lourde. Pour contrecarrer le côte brut il y avait la jolie voix douce de la timide chanteuse Cyrielle (quelle belle robe bleu ciel)!), qui semblait complètement perdue dans un rêve intérieur. Sans grands gestes sans chichis, les trois musiciens se promenaient à travers un set cohérent et passionnant et m'ont incité à acheter leur (deuxième) disque Tigers qui a mis 5 ans à sortir! Cool pour nous, ce bébé a enfin vu le jour avec l'aide du label Drunk Dog. On peut l'écouter en intégralité sur le site Bandcamp du groupe.
Konzertankündigung: Erin Lang Orte & Daten: siehe unten
Zufallsentdeckung beim Durchsuchen von Konzertterminen im Pariser International: Erin Lang. Was für ein schöner Fund! Die hauchzarte Stimme der Kanadierin hat es mir auf Anhieb angetan. Traumhaft! Seitdem laufen die feinen Songs ihrer Facebook Seite bei mir rauf und runter.
Das Beste ist: zusammen mit ihrer Band The Foundlings wird die Dame auf Tour gehen und auch Paris und Deutschland beehren. Ende August war Erin Lang bereits im Vorprogramm von Timber Timbre in Frankfurt aufgetreten, Ende September sind Berlin und Dresden dran.
Konzerttermine Erin Lang:
18.09.2011: International, Paris 20.09.2011: Oh My Garden, Brüssel 21.09.2011: Live Music Café, Brüssel 22.09.2011: Out Of Nippon, Berlin 23.09.2011: Valentin Stüberl (+ Gosia Winter), Berlin 24.09.2011: Veränderbar, Dresden
Mein Zuhause. Mein Blog. ist als kleines privates Konzert- Tagebuch entstanden. Und weil es zur Zeit musikalisch so spannend ist, wächst unsere Sammlung schnell. Wir schreiben die Berichte spontan, unüberarbeitet und so zeitnah wie möglich. Die Reviews stehen meist noch in der gleichen Nacht online, spätestens jedoch am nächsten Tag. Musik ist für uns vor allem Spaß und keine Wissenschaft.
Wir sind: Oliver Peel aus Paris Christoph aus nicht weit von Köln Julius aus Wien Gudrun aus Karlsruhe Tanita aus Mainz Jens aus Stuttgart Ursula aus Frankfurt Michael aus Chemnitz Dirk aus Mönchengladbach Vielen Dank unseren Gastautoren!
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