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Mittwoch, 31. August 2016

alínæ lumr Festival, Storkow, 27.08.16

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Zweiter Tag des Alínae Lumr Festivals für mich mit Konzerten von 
  Pascal Pinon
  Bannermann
  Me and my Drummer
  Federico Albanese
Ort: Storkow
Datum: 27. August 2016
Dauer: je 50 min
Zuschauer: 50  bis 200 
 

Auch der Festivalsamstag war von Sonne überreich gesegnet. Insofern kam es mir besonders gelegen, dass das erste Konzert in der Kirche und somit an einem wohltemperierten Ort stattfinden würde. Außerdem war Pascal Pinon eines meiner privaten Highlights des Line-ups. Sie hatten am ersten Tag schon gegen Mitternacht am Mühlenfließ gespielt, was ich mir hatte entgehen lassen müssen; Aber nun, am frühen Nachmittag in der Kirche: Das würde ganz bestimmt zu 100% mein Ding!


Und die Erwartungshaltung wurde absolut erfüllt! Die beiden waren zu Beginn noch recht ruhig und der richtige Schalk im Nacken blitzte erst nach einigen Songs auf. Und doch war die reduzierte Fassung mit oft nur Flügel und ein- oder zweistimmigem Gesang eine wunderbares Destillat dessen, was die Musik der zwei Isländerinnen im Kern ausmacht. Einziges Manko, dass die Ansagen sehr oft nicht wirklich verständlich waren. Wahrscheinlich sind die beiden so daran gewöhnt, sich ohne viele Worte zu verstehen, dass auch für das Publikum eine Ansage oft schon leise begann um anschließend unhörbar im Flüsterton noch weiter zurückgenommen zu werden.


Es wurde einiges vom gerade erschienen Album Sundur gespielt, aber auch alte und mir damit sehr vertraute Lieder. Sehr schöne Neuerung im Instrumentarium war die E-Gitarre, die sehr warm und oft wie eine Singstimme eingesetzt wurde. Im Vergleich zu den sehr schön produzierten Versionen auf CD war es oft nur wie hingetupft - vor allem gesanglich. Außerdem meinten sie, die Versionen mit Flügel würden ihnen immer besonders langsam geraten. In jedem Fall war das dargebotene etwas delikates und wertvolles, das zum Glück auch von einem gebannten und aufmerksamen Publikum angenommen wurde um dann mit frenetischem Applaus gefeiert zu werden.


Unbedingter Höhepunkt für mich war schließlich die Zugabe mit einem wirklich unfassbar innigen Evgeni kissin - so noch nie gehört und absoluter Gänsehautmoment. Wunderbarst!


 
Setlist:
01: Jósa & Lotta
02: Somewhere
03: Ekki Vanmeta
04: Skammdegi
05: Brahms
06: 53
07: Babies
08: ??
09: White sun 


10: Evgeni kissin (Z)


Auf dem Markt machten schließlich nach einer kleinen Pause für mich Bannermann weiter. Vier Männer, von denen ich beim Aufbau recht rockiges erwartet hatte, die aber schließlich ziemlich fluffige Sommermusik lieferten. Sehr schön zum dabei sitzen und die Gedanken schweifen lassen. Wir kehrten schließlich zum Tee im Fairhandel am Markt ein, um die Wartezeit auf Me and my drummer ein wenig zu überbrücken. Wurden dort mit einer Liebe zum Detail bewirtet, dass wir innerlich ganz rot wurden. Auch das die besonderen Momente des Storkower Festivals: Wenn die Gäste des Festivals fast wie persönliche Gäste behandelt werden!


Für Me and my Drummer war ich in diesem Jahr nun zum ersten Mal im Burghof, der sich nicht so arg verändert hatte im Vergleich zum vergangenen Jahr. Es war auch der Moment in dem mir zum ersten Mal Künstler aus dem Line up über den Weg liefen so als würde ihnen der Konzertort auch Spaß machen... Was - wie ich finde - auch immer viel (positives) über ein Festival sagt! Für Charlotte Brandi und Matze Pröllochs waren weniger Leute erschienen, als ich erwartet hatte. Zum Teil erklärte sich das wohl damit, dass sich vor dem Einlass eine längere Schlange gebildet hatte. Ich habe nicht recht verstanden, warum dort keiner mehr hinein sollte.


Es war aber eine wunderbare und mitreißende Show der beiden und das Publikum honorierte das mit ordentlichem Enthusiasmus. Ich nutzte allerdings die Gelegenheit auch für einen kleinen Rundgang. Das Hof-Areal war wieder recht einladend gestaltet und spielte die Stärken voll aus. Für meinen Geschmack hätte es noch ein paar mehr Sitzgelegenheiten geben können - deshalb habe ich mir dann den letzten Teil des Konzertes doch lieber außerhalb des Hofes im Grünen sitzend angehört... (ja ich weiß, die Chance ist Luxus auf einem Festival!)
 

Weiter in meinem privaten Programm ging es auf den frühen Abend - wieder in der Kirche - mit Federico Albanese. Ein wie ich fand sehr passende Mischung und auch der Künstler meinte zum Schluß des Konzertes, dass er die besondere Atmosphäre in der Kirche sehr genossen hätte. Die für ein Festival leider schwer vermeidbaren Störungen durch Personen, die im Konzert kommen oder gehen wollen waren diesmal etwas weniger störend als beim Konzert mit Martin Kohlstedt im vergangenen Jahr - auch wenn die Kirche ähnlich gut gefüllt war. Über die Musik von Herrn Albanese kann ich wenig mit Worten sagen, obwohl das zuhören bei mir immer innere Filme anstößt. Er hatte sich auf die Musik des aktuellen Albums The Blue hour konzentriert. Aber es war auf alle Fälle eines der wirklich besonders schönen Konzerte des Festivals für mich.
 

Anschließend war diesmal schon Abschied nehemen angesagt vom zweiten Alínae Lumr in Storkow. Und es ging auf spätabendlicher Radtour zurück ins Quartier am Scharmützelsee unter einem unfassbar Sternen-reichen klaren Abendhimmel. Mein Herz wieder voll und mit dem Wunsch erfüllt, doch nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein zu wollen. Vielen lieben Dank an alle Organisatoren für so einen Ort voller Herzlichkeit und toller Musik und auch Dank an die Storkower, die das aus vollem Herzen mit tragen.

Meine Fotos der beiden Festivaltage


Tourdaten Me and my drummer:


Aus unserem Archiv
Berichte von 2015: Tag 1, 2, 3
jfdr, Ásbru, 02.07.15 
Samaris, Paris, 01.02.14
Samaris, Berlin, 17.09.14
Samaris, Köln, 16.09.14

Pascal Pinon, Frankfurt, 03.06.13
Pascal Pinon, Offenbach, 08.03.13
Pascal Pinon, Karlsruhe, 22.02.13
Pascal Pinon, Offenbach, 21.02.13 

Me And My Drummer, Stade, 03.08.13
Me And My Drummer, Karlsruhe, 31.01.13
Me And My Drummer, Darmstadt, 27.01.13
Me And My Drummer, Paris, 25.10.12
Me And My Drummer, Rüsselsheim, 20.07.12
Me And My Drummer, Mannheim, 19.05.12



Dienstag, 4. Juni 2013

Sin Fang & Pascal Pinon, Frankfurt, 03.06.13

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Konzert: Sin Fang & Pascal Pinon
Ort: Das Bett, Frankfurt
Datum: 03.06.2013
Zuschauer: 55
Dauer: Sin Fang 60 min, Pascal Pinon gut 45 min



Gestern machte die Meldung die Runde, daß das Boot Boo Hook Festival in Hannover nicht stattfindet und die Betreibergesellschaft Insolvenz angemeldet hat. Laut Hannoverscher Allgemeine waren gerade mal 600 Tickets verkauft worden, obwohl das Lineup sehr attraktiv war (The Thermals!).

Wir wollen alle immer, daß alles möglichst indie ist, vollkommen unabhängig von Leuten, die Konzerte und Festivals nicht der Liebe zur Musik wegen sondern wegen der Verdienstmöglichkeiten veranstalten, sind dann aber auch selbst so indie, daß die das gefälligst auch ohne uns hinbekommen sollen. Als Gegenleistung muß dann eben ein "like" bei Facebook reichen! Hey, wir sind schließlich die Generation unverbindlich!


Durch Facebook-Likes finanzieren sich aber keine Festivals oder Konzerte. Und daß die in Zeiten, in denen scheinbar niemand mehr bereit ist, für die Musik, die er hört, Geld auszugeben, für Künstler existenziell wichtig sind, ist dann eben auch egal.

Es wäre natürlich vermessen zu behaupten, Oliver und ich hätten diese Website 2006 gegründet, um Bands zu unterstützen. Blödsinn! Wir haben mit dem Tagebuch-Schreiben angefangen, weil wir uns an Konzerte auch in ein paar Jahren noch erinnern wollten. Aber durch das Bloggen lernt man auch immer mehr darüber, wie die wirtschaftliche Seite hinter Bands und Veranstaltungen aussieht. Ich empfand zum Beispiel Spotify als clevere Alternative, um Musik zu entdecken, die ich mir dann gekauft hätte, wenn sie mir gefallen hätte. Glücklicherweise hielt diese Meinung nur ein paar Tage. Dann las ich nämlich einen Artikel der beiden Galaxie 500 Mitbegründer Naomi Yang und Damon Krukowski über deren Quartalsabrechung von Streaming-Diensten und habe Spotify seitdem nicht mehr angerührt. Natürlich ist es besser, ein paar Pfennig zu bekommen als nichts. Aber man unterstützt auch weiter das System, das Musik nicht als Kunst sondern billigste Massenware einstuft. Aktiv an der Zerstöung von etwas mitzuwirken, was man liebt, ist absurd und lässt uns irgendwann alle nur noch David Guetta hören, weil es nichts anderes mehr gibt.

Wie oft sind in den vergangenen Jahren Konzerte abgesagt worden, auf die ich mich sehr gefreut hatte, weil im Vorverkauf nicht genug Karten verkauft worden waren. Die Veranstalter nennen das das "produktionstechnische Gründe", die Wahrheit ist, daß es sich für eine US-Band nur schwerlich lohnt, für zehn Tage nach Deutschland zu kommen, um dann acht Konzerte à 20 Kartenvorkäufe zu spielen.

Bei meinem gestrigen Konzert sah es nicht viel besser aus. 55 Leute waren am Ende wohl da, davon müssen ein Club mit mehreren Angestellten und sieben Künstler plus Techniker und Tourmanager leben. Natürlich sind Sin Fang kein großer Name, Pascal Pinon, die isländischen Schwestern, die der Hauptgrund meines Besuchs waren, erst recht nicht. Aber beide Bands machen tausendfach bessere Musik als die, die in den Hitparaden (und den meisten Radios) auftauchen.

Als die beiden Schwestern Jófrídur und Ásthildur Ákadóttir auf die Bühne kamen, waren eine Handvoll Zuschauer im Bett. Sie begannen trotzdem früh (sie schienen nämlich auch früh wegzumüssen). Den Auftakt bildete ein Stück, das sie bisher nie gespielt hätten, und das ich leider nicht erkannte. Mitschreiben ist bei Bands, die häufig auf Isländisch singen, so eine Sache (wobei die Ausrede hier nicht gilt, weil das Lied einen englischen Text hatte). Wie restlos alles der Schwestern gefiel mir der Auftakt sehr! Um Ásthildur, die links sitzende Musikerin, machte ich mir aber ein wenig Sorgen, sie wirkte, als schliefe sie gleich ein, das Touren scheint anstrengend zu sein!

Mir gefiel bei meine ersten Konzert der beiden in Darmstadt schon sehr, daß neben der ausgezeichneten Musik eine ganze Menge Unterhaltung zischen den Leidern geboten wird. Zum einen sind Jófridurs Ansagen herrlich, wenn sie den Hintergrund des Stücks Fernando erklärt (über eine unglückliche Liebe ihrer Freundin, die den Text geschrieben hat, zum Fußballer Fernando Torres) oder mit ihrer Schwester streitet, wie weit die Insel Þerney vom Festland weg ist, um zu erklären, daß beim Rudern (oder Segeln) dahin die Demoaufnahme zu Þerney (One thing) stattfand. "10 min" - "nein, 20" - "15 höchstens!"

Zum anderen sind da aber noch die vielen kleinen Pannen, die Konzerte der beiden besonders charmant machen! Ásthildur hatte das MacBook backstage vergessen und rannte nach dem Auftaktstück schnell los, um es zu holen. Dann knallte dauernd irgendein Mikro runter, mal fehlten die Stromkabel in der Gitarre! Aber der herrliche Slapstick endet sofort, wenn die Schwestern singen. Ihre Lieder sind verhutschelt aber enorm schön, haben wundervolle Melodien und Instrumentierungen.

Bei Ekki vanmeta kam zum Beispiel ein Walkman zum Einsatz, um ein Schlagzeug zu ersetzen. Eigentlich spielt eine Freundin der beiden diesen Schlagzeug-Part - auf einem pinken Barbie Kinder-Klavier. Das habe aber albern ausgesehen bei Konzerten, also wurde sie durch den Walkman ersetzt. Überhaupt sei ihre ursprüngliche Band nach und nach verschwunden.

Es war zwar alles ganz hervorragend, ein Highlight war aber die Zugabe, zu der der Sin Fang Frontmann erstmals auf die Bühne kam. Gemeinsam mit Sindri Már Sigfússon und dessen Bassisten spielten die Pascal Pinons ein neues Stück namens Babies, das die Bands gemeinsam vor wenigen Tagen geschrieben haben. Babies mit dem Gesang aller vier am Ende, mit Blockflöten-Begleitung des Sin Fang Bassisten, war ein ganz großer Knüller und wird hoffentlich veröffentlicht! 

Setlist Pascal Pinon, Das Bett, Frankfurt:

01: ?
02: Bloom
03: Ekki vanmeta
04: Fernando
05: Evgeny kissin
06: Somewhere
07: Þerney (One thing)
08: 53

09: Babies (neu) (mit Sindri Már Sigfússon) (Z)

Um 21.45 begann dann das Hauptprogramm mit weiteren Isländern. Sin Fang ist das Soloprojekt des Seabear Gründers Sindri Már Sigfússon, wobei Seabear ursprünglich ein Soloprojekt war und bei Sin Fang fünf Musiker auf der Bühne standen. Zu kompliziert? Willkommen in Island! Was hat uns dieses kleine Land für großartige Musik geschenkt. Leider komme ich nicht nach, all die tollen isländischen Künstler für mich zu entdecken, dafür gibt es zu viele. Von den hörenswerten deutschen Bands kenne ich dagegen bestimmt einen Großteil (gut, das ist einfach).

Sindris Soloprojekt wurde von vier Musikern unterstützt. Von einem eher unscheinbar wirkenden Gitarristen, dem bereits erwähnten Bassisten, der eine rot-schwarz karierte Hose trug, einem Schlagzeuger mit Baseballkappe und Chicago Bulls Trikot und komischem Blick und einem Keyboarder, der vor mir stand und eine ganz merkwürdige Hose trug. Beim Aufbau hatte er noch Shorts getragen, während des Konzerts war da etwas rot-weiß-blau Gewickeltes. Vielleicht eine Tracht, passend zum Pulli? "Unser Keyboarder trägt eine Jacke als Hose", klärte Sindri auf. Eine Sportjacke, um genau zu sein. 

So verpeilt wie die Kleidung wirkte auch die ganze Show. Die Lieder gefielen mir zum großen Teil sehr, die Band wirkte aber müde, vielleicht lustlos. Die Tour war lang, das Konzert in der letzten großen Stadt viel zu leer, das drückt sicher aufs Gemüt. In Sindris Musik scheint ohnehin eine ganze Menge an Sehnsucht zu stecken, erstaunlich viele Lieder haben "light" im Titel. Catch the light, Slow lights, Look at the light oder Sunbeam.

So monothematisch die Titel, so abwechslungsreich die Melodien. Mal klingen Sin Fang melancholisch, mal flotter (nach Vampire Weekend), mal nach den Strokes. Das an die Strokes erinnerde Stück See ribs war mein Liebling des Abends. Toll wurde es auch immer dann, wenn der Jackenhosen-Keyboarder Horn spielte. Kornetts gehören in meinen Ohren zu den großartigsten Instrumenten überhaupt. Daß mindestens ein Mitglied einer isländischen Band auch dieses Instrument beherrscht, ist selbstverständlich bei all dem Talent auf der Insel.

Sindri zog irgendwann sein Kaputzenshirt aus und entschuldigte sich, daß er nur noch ein ärmelloses Shirt anhabe. "Ich habe mich verschätzt, als ich meine T-Shirts für die Tour rausgelegt habe. Ich dachte, es sei warm. Jetzt habe ich nur noch zwei ärmellose übrig." Sehr höflich!

Sin Fang haben ein schönes Konzert gespielt, Pascal Pinon aber das schönere. Beim Merch lagen dann wieder die isländischen Männer vorne: von denen gab es Sin Fang Skateboards. Daß als Versuch zu deuten, ein weiteres Einnahmen-Standbein zu schaffen, ist aber dann vermutlich doch etwas weit hergeholt.

Setlist Sin Fang, Das Bett, Frankfurt:

01: Catch the light
02: Slow lights
03: Nothings
04: Everything alright
05: Always everything
06: Look at the light
07: Sunbeam
08: My weird heart
09: See ribs
10: Young boys
11: What's wrong with your eyes

12: Walk with you (Sindri Már Sigfússon solo) (Z)
13: Clangour and flute (Z)

Links:

- aus unserem Island-Archiv:
- Sin Fang, Wiesbaden, 07.06.12 
- Sin Fang, Paris, 09.09.11
- Pascal Pinon, Offenbach, 08.03.13
- Pascal Pinon, Karlsruhe, 22.02.13 
- Pascal Pinon, Darmstadt (Bedroomdisco), 21.02.13
 

- aktuelle Fotos folgen nachher!

Sonntag, 10. März 2013

Pascal Pinon, Offenbach, 08.03.13

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Konzert: Pascal Pinon  
Ort: Offenbach, Hafen 2 
Datum: 8. März 2013 
Zuschauer: ca. 50 
Dauer: eine knappe Stunde 

Nýlega á tónleikum: Pascal Pinon im Offenbacher Hafen 2

Bericht und Fotos von Ursula von Neulichalsichdachte aus Frankfurt

Die Überschrift bedeutet (hoffentlich) "Neulich beim Konzert" auf Isländisch. Aber beginnen wir am Anfang: Mein Freund las vor einigen Wochen aus dem Internet vor: "Oh, Pascal Pinon an einem Freitagabend im Hafen 2, dazu noch umsonst, da können wir hin!" Ich las ebenfalls und ergänzte: "Vorher zeigen die Argo für 5 Euro, da könnten wir wirklich hin!" 



Zwischenzeitlich bekam Argo den Oscar als bester Film, weshalb wir uns gestern um ein zeitiges Eintreffen am Veranstaltungsort bemühten: So ein Oscar erhöht das Interesse an einem Film, der die Kinos eigentlich bereits wieder verlassen hat, ja sicher immens. Tatsächlich hatten sich bei unserer Ankunft bereits etliche studentisch wirkende Zuschauer eingefunden, und wir konnten nur noch Plätze ganz hinten im "Kinosaal" (irgendeinem langen Hafengebäude) ergattern. Nachdem der Raum auch ungeheizt war (bei Bedarf gab es Decken) und die Leinwand aus unserer Perspektive eher winzig wirkte, fragte ich mich kurz, ob der Filmabend so eine gute Idee gewesen war. Tatsächlich war es aber auch unter diesen Bedingungen möglich, sich in der Handlung zu versenken, zumal Bild und Ton wunderbar funktionierten und die anderen Besucher sehr still waren. Dass der Film ausgesprochen spannend ist, hatte hier sicher ebenfalls einen positiven Einfluss. 

Nach dem Abspann begaben wir uns unverzüglich in die Kneipe nebenan, wo eigentlich um 22 Uhr das Konzert hätte beginnen sollen. Tatsächlich hatte der Film aber deutlich später als geplant angefangen und sich das komplette Programm verschoben, wir mussten also trotz verspäteter Ankunft noch etwa 20 Minuten warten. 


Die Kneipe des Hafen 2 ist an und für sich gemütlich, eignet sich aber nur bedingt für Konzerte. Die beiden jungen Mitglieder von Pascal Pignon, die isländischen Zwillinge Jófrídur und Ásthildur Ákadóttir, nahmen samt Equipment (2 Keyboards, kleines Schlagzeug, zwei Gitarren) sehr wenig Platz weg, mehr hätte es auch nicht in der für sie vorgesehenen Ecke gegeben. Die Zuschauer versammelten sich auf gleicher Höhe direkt vor ihnen, was bedeutete, dass die Sicht von "weiter hinten als ganz vorne" schlecht war. 

Das entpuppte sich schon bald als Problem, beim ersten Song der beiden Isländerinnen, "Bloom", teilte sich die Kneipe nämlich in etwa 50 %, die andächtig zuhörten, und die andere Hälfte, die an dem Umsonstkonzert kein Interesse hatte und sich munter weiter unterhielt. Dazu wurde noch hinter der Theke munter abgespült. Bei den eher leisen Songs von Pascal Pinon stört Lärm im Hintergrund aber schon gewaltig, offenbar auch die Interpretinnen selbst. 

Jófrídur machte aber einen konstruktiven Vorschlag: Die Zuschauer weiter vorne sollten sich auf den Boden setzen, dann hätten die Desinteressierten weiter hinten freie Sicht und würden folglich weniger reden. Das funktionierte auch zumindest ein bisschen, so dass der Rest des Konzerts zumindest genießbar wurde. 


Jófrídur und Ásthildur hatten die Aufgaben so unter sich aufgeteilt, dass insgesamt fast nur die blonde Jófrídur mit dem Publikum kommunizierte, das aber reichlich. Jedes Lied wurde mit ausführlichen Erläuterungen angesagt. So erfuhren wir zum Beispiel, dass sich "Fernando" um die Liebe eine Freundin zu Fernando Torres dreht. Das Liebeslied ist auf Schwedisch, obwohl es die Schwestern eigentlich nicht sprechen, und enthält eine Zeile, die "Wenn du das Meer bist, bin ich die Umweltverschmutzung" bedeutet, also: "Ich bin nicht gut für dich, aber du wirst mich nicht los". Ein anderer Song beschäftigt sich mit dem Sterben, ein weiterer mit Kanye West. 

 Zusätzlich bekamen wir erzählt, dass Offenbach die letzte Station der Tournee der beiden war, heute geht es zurück nach Island und zur Schule - oder wohl doch eher an die Uni, denn obwohl die Schwestern sehr jung wirkten und auch bereits seit ihrer Kindheit gemeinsam musizieren, dürften sie ja doch über 18 sein. 

 Das Set enthielt hauptsächlich Lieder vom zweiten Album "Twosomeness", einzig "I Worte a Song" wurde vom Debütalbum berücksichtigt, dazu kam noch das unveröffentlichte "53". 

Nach Þerney (One Thing) war das Konzert eigentlich zu Ende, aber das Publikum erklatschte sich noch zwei einzelne Zugaben. Die zweite, Moi, war ein Zuschauerwunsch, für den das eigentlich bereits weggepackte Keyboard wieder hervorgekramt werden musste. 

Nachdem es keine sichtbare Setliste gegeben hatte, nutzte ich die Anwesenheit der beiden Mädchen nach dem Konzert, um ihnen mein iPhone mit einer älteren Liste unter die Nase zu halten: Hatten sie in etwa dasselbe gespielt? Netterweise korrigierte Jófrídur die doch recht falsche Liste detailliert. 

Setliste: 

Bloom 
Ekki Vanmeta 
Fernando 
I wrote a song 
Somewhere 
Evgeny kissin 
En þú varst Ævintyri 
53 
Þerney (One Thing) 

Annar Logi 

Moi


Samstag, 23. Februar 2013

Pascal Pinon, Karlsruhe, 22.02.13

2 Kommentare
Konzert: Pascal Pinon
Ort: Café nun in Karlsruhe
Datum: 22.02.2013
Zuschauer: etwa 90
Dauer:  55 min


Zwei nordische Elfen haben im Café nun Station gemacht. Ich war dabei und kann davon berichten. Schaut Euch an, wie sie lächeln. Aber lasst Euch nicht davon täuschen - auch nicht davon, dass sie noch wie halbe Kinder aussehen! In ihnen vereinen sich in Feenart Weisheit und jugendliches Ungestüm und alles ist leicht und schwer zugleich. Wie das geht? Das wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Aber der Musik, die dabei entsteht, kann man lauschen.


Pascal Pinon waren auf meinem musikalischen Radar seit ich im Dezember von Daniel Ehniss den Musiktipp bekommen hatte. Das aktuelle Album Twosomeness lief seitdem fast jeden Tag einmal und ich war wirklich unglaublich neugierig auf die Künstlerinnen hinter der Musik und die live-Umsetzung des Sounds. Deshalb war ich den ganzen Freitag schon ganz hibbelig, wie voll es wohl werden würde, denn es gab für diese Veranstaltung keinen Vorverkauf. Und dann, dann gab es auf den Abend auch noch SCHNEE...


Als hätten wir davon diesen Winter nicht schon genug gesehen...  Ich musste mich also für eine Straßenbahnvariante entscheiden mit anschließender Schlitterpartie. Um so schöner war es, in das freundliche und wieder interessant und passend geschmückte Café nun zu kommen. Die Papierflieger scheinen auf den Fotos wie von Geisterhand geführt, oder? Wie erwartet füllte sich das Cafe sehr schnell. Jedes Mal, wenn sich die Tür öffnete, schaute man ins Schneegestöber. 


Die beiden Elfen begannen gegen 21:15 Uhr ihr Set und beschworen den Frühling...

"Þar sem börning brosa og hlæja baldursbrárnar líkar mér.//
Where the children laugh and smile, Daisies are my favourite thing." 

... oder doch die Schwermut?

"En skugginn fellur alltaf á mann þegar maður unir sér.//
But the shadow always falls down on you when you're having fun." (Zitate aus Baldursbrár)

Alles war wunderbar - inklusive der kleinen Patzer und Fehler. Bei den vertrauten Liedern musste ich mitsummen und entrückt lächeln, auch mal laut lachen über die Zwischenansagen und bei den Zugaben auch Tränchen verdrücken. 

Die zweite Zugabe war mein persönliches Highlight des Abends obwohl sie komplett verstolpert begann - "wir haben das nicht geübt" - aber dann vielleicht das melancholischste und zugleich wärmste Stück des Abends wurde: "Were I laid on Greenland's Coast, And in my Arms embrac'd my Lass; Warm amidst eternal Frost, Too soon the Half Year's Night would pass. Were I sold on Indian Soil, Soon as the burning Day was clos'd, I could mock the sultry Toil When on my Charmer's Breast repos'd And I would love you all the Day, Every Night would kiss and play If with me you'd fondly stray Over the Hills and far away"


(Danke für die freundliche Hilfe des unbekannten Kommentators!)

Nach weniger als einer Stunde (die zwei Zugaben schon eingerechnet!) schickten sie uns in unser elfenloses Leben zurück. Viele Zuhörer ergriffen die Gelegenheit, sich die beiden Scheiben als Vinyl oder CD zu kaufen und ein paar Worte mit den Zwillingsschwestern zu wechseln. 


Auf dem Heimweg hatte sich das Schneegestöber etwas beruhigt - es hatte  ordentlich geschafft:




Setlist:
Bloom
Ekki vanmeta
Somewhere
Fernando
I wrote a song
Evgeni kissing
Baldursbrár ??
Annar Logi
Þerney (one thing)


Z 53
Z Over the hills and far away



Links:

Aus unserem Archiv:
Pascal Pinon, Darmstadt, 21.2.2013 (dort weitere Termine!)

Interview mit der Bedroomdisco  (das eingebettete Konzertvideo umfasst etwa die Hälfte des im Café nun gebotenen Programms)

 

Freitag, 22. Februar 2013

Pascal Pinon & Amy Schmidt, Darmstadt, 21.02.13

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Konzert: Pascal Pinon & Amy Schmidt (Bedroomdisco)
Ort: Agentur quäntchen & glück, Darmstadt
Datum: 21.02.2013
Zuschauer: 80 bis 90
Dauer: Pascal Pinon 55 min, Amy Schmidt 50 min



Wenn ich es recht bedenke, war der Abend bei der Bedroomdisco in Darmstadt ziemlich ärgerlich. Nicht, weil die Bands etwa schlecht gewesen wären. Amy Schmidt aus Nebraska, die so herrlich traurige Lieder über ihre Heimat in Nebraska oder über das Reisen sang, und die isländischen Schwestern Pascal Pinon mit ihren wundervollen auf Isländisch, Englisch und Schwedisch gesungenen Stücken waren perfekt! Es lag auch nicht an der Atmosphäre oder den Besuchern. Der Raum in der Darmstädter Internetagentur quäntchen & glück war schön, die Macher der Bedroomdisco wahnsinnig freundlich und das Publikum aufmerksam, ruhig und begeisterungsfähig. Nein, ich hatte eine Stinkwut, weil ich so viele andere Konzerte in ähnlichem Rahmen bisher verpasst habe. Unter dem Label Bedroomdisco finden nämlich seit einiger Zeit solche Wohnzimmerkonzerte im Rhein-Main-Gebiet, meist aber in Darmstadt statt. Das nächste wird von den fabelhaften Sea + Air bestritten, auch das wird vorzüglich, dafür braucht es nicht viel Phantasie.

Ich hatte mich Dienstag angemeldet bzw. per mail beworben, weil die Karten für die Konzerte begehrt sind und verlost werden. Mittwoch kam das Bestätigungsmail mit Informationen zum geheimen Veranstaltungsort. Weil im mail der Hinweis steckte, daß 19:50 Uhr der letzte Einlass sei und die A3 gerade nicht meine Lieblingsautobahn ist, war ich zeitig in Darmstadt. Das Büro der Agentur ist eine Art Loft mit blankem Betonboden, das heute zum Wohnzimmer umfunktioniert wurde. Es gab eine Bar mit Muffins und Getränken.


Der Abend begann um 20:15 Uhr mit Amy Schmidt. Wir haben zwar hier bereits über drei Konzerte der Amerikanerin berichtet, ich kannte die Musik der Singer/Songwriterin bisher aber nicht. Ich hatte mir das nach den euphorischen Berichten immer wieder vorgenommen, aber auch immer wieder vergessen. Da ich aber Bands ohnehin am liebsten live kennenlerne, kann ich mir solchen Versäumnisse schnell schönreden.


Amy wirkte erst ein wenig schüchtern, als sie mit ihrer akustischen Gitarre ans Mikro trat. Vielleicht lag das an der für ein Wohnzimmerkonzert doch großen Kulisse. Aber wenn Unsicherheit da war, legte die sich sehr schnell. Und genauso schnell hatte mich Amys Musik erwischt. Die junge Frau aus dem mittleren Westen der USA erklärte vor den meisten Stücken, wovon sie handelten. Vom Leben mit den Stürmen, auch gerade fege einer über Nebraska, vom Job auf einer Touristenranch in Wyoming, von Süchten, dem Herumreisen. Mir sind Liedtexte weit weniger wichtig, als sie wahrscheinlich sein sollten, miese Lyrics versauen aber auch die schönsten Lieder. Amys Texte waren wohltuend clever und zeugen von großem Talent der Sängerin. Für ihre Melodien galt das gleiche, wobei mir besonders gefiel, wenn Amy ganz energisch und laut spielte. Selbst die Einsätze einer Mundharmonika bei zwei Liedern konnten das nicht ändern, eines dieser Stücke (Hill country) war neben Grateful das beste des Sets!

Zur Zugabe Hey John bat Amy um Mithilfe. Das Lied hat eine Pfeifpassage, an der wir uns alle beteiligen sollten. Wer jemanden neben sich sehe, der nicht pfeife, solle den einen Ellbogenstoß geben (mein Nachbar traute sich nicht). Hey John ist ein Lied mit einer enorm fröhlichen Melodie aber einem schrecklich traurigen Text.

Wow, diese 50 Minuten hatten es in sich! Amy ist noch eine Weile in Deutschland, bevor sie in die USA zurückreist. Dringend ansehen!

Setlist Amy Schmidt, Bedroomdisco, Darmstadt:

01: Grateful
02: Miles between
03: Fireworks in the house
04: Moonshine
05: Weighs you down
06: Hill country
07: Storm
08: Glass jars
09: Geography

10: Hey John (Z)


Nach Amy Schmidt bauten sich die Zwillingsschwestern Ákadóttir aus Island hinter einem Multiinstrumente-Tisch auf. "Den Tisch haben wir selbst gebaut. Unsere Bassistin konnte nicht mitkommen, also mussten wir einen Ersatzbass finden." Eines dieser monströsen Instrumente eines Kirmeszelt-Alleinunterhalters bot die Lösung. Jófrídur und Ásthildur haben des Basselement demontiert, umgebastelt und programmiert und hatten das fehlende Instrument. Die Mikros hatten die Ákadóttirs mit Klebeband umwickelt. "Wir bekamen dauernd Stromschläge, irgendwie ist die Gitarre seit unserem Flug aufgeladen." Ich habe Physik zu früh abgewählt, es brauchte aber nicht viel Phantasie, um den Plastikfransen-Pullover von Jófrídur als Quelle elektrostatischer Aufladungen auszumachen. Schon vom Zusehen standen mir die Haare zu Berge.

Das klang und wirkte jedenfalls schon einmal sehr vielversprechend! 


Das erste Lied Bloom vom zweiten Album der Schwestern (Twosomeness), das im Januar bei Morr Music erschienen ist, spielten Jófrídur und Ásthildur an ihren Gitarren (akustisch und elektrisch). Dazu sangen beide, wobei es das nicht ausreichend beschreibt. Besonders beim Gesang der Schwestern ist, daß sie unterschiedliche Melodien singen, also nicht mit- sondern nebeneinander. Das ist eine ganz dumme Ansammlung von Stereotypen, der Gesang der Zwillinge klingt aber typisch Isländisch und ein wenig nach Björk.

Jófrídur, die rechts stehende Schwester, ist offenbar (mehr Vorurteile) die ältere der beiden. Sie sprach nicht nur davon, daß sie die Lieder geschrieben habe, sie gab ihrer (jüngeren) Bandkollegin auch immer wieder Anweisungen. Mal zeigte sie, wann die einzusetzen habe, mal - energischer - daß sie am falschen Knopf drehe. Am schönsten war es aber vor der letzten - offenbar ungeplanten - Zugabe Moi: Ásthildur und Jófrídur kamen eigentlich nur noch einmal raus, um mitzuteilen, daß sie nichts mehr spielen könnten, das ihr Repertoire erschöpft sei. Sie ließen sich aber erweichen und reagierten auf den Zuruf "Moi" mit "das können wir machen." Sie waren sich aber nicht einig, unterhielten sich intensiv, schienen sogar zu streiten, bis die ältere die jüngere an ihr Keyboard beorderte. "Geh jetzt!" Auch wenn sie die Zugabe ein wenig verpatzten (einen Tempowechsel versuchten, der nicht ganz klappte), war auch dieser Abschluß schön wie alles zuvor!

Die meisten ihrer Lieder haben isländische Texte. Die beiden sagten oft, wovon die Stücke handelten, nachvollziehen konnte ich das natürlich nicht. Wenn sie uns darin verspottet haben (so wie Tätowierer, die den Wunsch jungegebliebener Frauen aus Herne nach einer asiatischen Weisheit auf der Schulter neben dem Delphin mit den chinesischen Schriftzeichen für Bronchitis erfüllen), werde ich das nicht herausfinden. Aber auch bandintern war man sich nicht immer sicher... Einmal sagte auch Ásthildur ein Lied an (Somewhere): "It's about... - what is it about?" - "She doesn't know, I wrote it. It's a secret song!"

Fernando sangen die beiden auf Schwedisch. Ein Freund habe den Text geschrieben. "I don't really speak Swedish and I don't even like Sweden." Das Konzert hatte enorm viel Charme, auch zwischen den Liedern!

Alles war wahnsinnig gut, selbst das kleine Kanye West-Liedchen, das in das eigentlich instrumentale Annar Logi eingebaut war. Der Refrain war aus einer Jamsession mit einer Freundin, die nicht singen könne, Kanye West liebe und ihm zu Ehren rappen wollte (was sie aber auch nicht könne) und einem dahingedaddelten Text von Jófrídur entstanden. Der Rap sei mies gewesen - "but I decided the chorus was good!"

Neben all den anderen Schönheiten ragte aber 53 raus, ein Lied, das nicht auf den Alben ist und das Jófrídur für einen Freund, dessen Mutter mit 53 gestorben war, geschrieben hat. Ich empfinde es als anmaßend, solch ein höchst persönliches Lied ganz besonders zu mögen, aber es war in all seiner Traurigkeit ein ganz besonderer Höhepunkt.

Pascal Pinon sind noch eine Weile auf Tour. Das darf man nicht verpassen! Genauso wenig wie künftige Bedroomdiscos!

Setlist Pascal Pinon, Bedroomdisco, Darmstadt:

01: Bloom
02: Ekki Vanmeta
03: Evgeni kissin
04: Somewhere
05: Fernando
06: I wrote a song
07: Rifrildi (?)
08: Annar Logi (mit Kanye West)
09: Þerney (one thing)

10: 53 (Z)

11: Moi (Z)

Tourdaten Amy Schmidt:

22.02.: Café Tagtraum, Ingolstadt
23.02.: Café Haag, Tübingen
24.02.: Bern, tba
26.02.: Ulm, tba 
27.02.: Ausschank OST, Stuttgart
28.02.: Engelsburg, Erfurt

Tourdaten Pascal Pinon:

22.02.: Café Nun, Karlsruhe
23.02.: St. Gallen
25.02.: Der Tag, Wien
05.03.: Le Lux, Neuchâtel
06.03.: Milla, München
07.07.: Club KimTimJim, Stuttgart
08.03.: Hafen2, Offenbach

Links:

- aus unserem Archiv:
- Amy Schmidt, Stuttgart, 24.01.13
- Amy Schmidt, Karlsruhe, 22.01.13
- Amy Schmidt, Freiburg, 30.04.12 



 

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