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Mittwoch, 7. September 2016

Bill Pritchard und Pete Astor, Paris, 03.09.16

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Konzerte: Bill Pritchard und Pete Astor
Ort: Petit Bain, Paris
Datum: 03.09.2016


Frankreich ist bekanntlich ein zentralistisch organisiertes Land, was man auch daran sieht, dass die 2 Monate langen (!) Sommerferien in jeder Region am gleichen Tag zu Ende sind. Man spricht von der berümt berüchtigten Rentrée, die immer so gegen Ende August stattfindet. Pariser kommen dann spätestens aus ihrem Urlaub von der Cote d'Azur, der Bretagne, Sizilien, Korsika oder Sardinien zurück. Braungebrannt (und finanziell relativ abgebrannt) stürzen sie sich dann wieder ins Arbeitsleben. Das wichtigste an der Rentree ist aber natürlich, dass in den Pariser Klubs endlich wieder Konzerte stattfinden. Der August ist traditionell tot, im September geht es dann langsam wieder los.


Zum Aufgalopp hatte ich mir ein besonders schönes Konzert rausgesucht: das spitzenmässige Doppel Bill Pritchard und Pete Astor im wunderbaren Hausboot Petit Bain, wo ich am 17. Juli 2015 meine 100 und letzte Oliver Peel Session mit The Wedding Present veranstaltet hatte. Der Gig von Pritchard und Astor hätte eigentlich Anfang Juni stattfinden sollen, aufgrund des Hochwassers musste man aber um 2 Monate verschieben. Man hatte mir damals sogar die beiden Briten im Doppelpack im Juni für eine spontane OP Session angeboten, aber das war mir dann doch leider zu kurzfristig.


Letzlich fand ich es auch besser, dass das Konzert nun zu perfekten Bedingungen stattfinden konnte. Die Akustik im Petit Bain ist exzellent und die Klimaanlage läuft glücklicherweise auch immer zuverlässig. Schade allerdings, dass der Laden schliesslich nicht besonders gut gefüllt war. Alte Hardcorefans waren da, aber neues, unbedarftes Publikum, das die Artisten vorher nicht kannte, war rar gesät. Wir waren unter Insidern, unter Bloggernerds und Nostalgikern, alten Musikjournalisten, Vinylsammlern und Indiepopliebhabern. Ich selbst muss gestehen, dass ich erst in Anfang 2016 über die beiden Namen gestolpert bin, da beide Künstler neue Alben herausgebracht hatten, die zudem sehr gut reviewt worden waren. Mother Town Hall im Falle von Bill, Spilt Milk für Pete.

Bill Pritchard hatte den Abend bereits um 20 Uhr gestartet und mit zwei Mitmusikern die Bühne eingenommen. Da ich aber noch die allerletzten Sonnenstrahlen auf meiner Terrasse ausgenutzt und auf einen späteren Beginn gehofft hatte, verpasste ich 80 Prozent des Sets und sah nur noch den Schluss. Der aber war sehr schön und der bei dem deutschen Label Tapete Records gesignte Künstler mit dem kleinen Hütchen und der Hornbrille kam authentisch, sympatisch und ungekünstelt rüber. Seine etwas rauhe und herrlich warme Stimme klang perfekt, das Ganze hatte Klasse und Stil. 




Gegen Ende spielte er dann auch noch ein Daniel Darc Cover. Daniel Darc war ein drogenabhängiger französischer Popmusiker, der vor ein paar Jahren seiner Sucht erlag, von seinen Fans aber nach wie vor sehr verehrt wird. Die relative Bekanntheit in Frankreich von Bill Pritchard hängt mit Sicherheit auch mit der Zusammenarbeit mit Daniel Darc zusammen. Gespielt wurde das Stück Rien de toi und der Akzent des Briten beim Singen der französischen Parolen war witzig und charmant.

Das Set umfasste insgesamt 17 Songs mit einem Klassiker, Angelique, zum Schluss. (EP Tommy & Co, 1989)

"Sometimes it's nice to be alone"... Angelique i know what are you saying but i don't know if i cross the channel again" sang er wehmütig und man konnte leicht erraten, dass es hier um die Fernbeziehung eines Engländers und einer Französin ging.


Unter dem Strich ein tolles Konzert von Bill!


Eine Viertelstunde später dann Pete Astor mit Band. Zwei Herren (darunter James O 'Hare von den Propper Ornaments) und eine blonde attraktive Dame (stehenderweise an den Drums, ein Wink mit dem Zaunpfahl hinsichtlich Molly Tucker und The Velvet Underground, nachdem Pete Astor oft ein wenig klingt ?)

Das Quartett begann die Show sofort mit einem Klassiker namens Submarine "I feel i could sleep for serval years" sang er, aber schlaftrunken war das, was wir in der folgenden Stunde zu hören bekommen sollten ganz und gar nicht! Im Gegenteil, das Set hatte Schwung und Schmiss, strotzte nur so vor bildhübschen Gitarrenmelodien und hatten einen unwiderstehlichen Charme.


Mr. Music (vom neuen Album) könnte stellvertretend für die Brillanz des Konzerts stehen. Shalala-Gesänge, eine Melodie zum Niederknien und eine zarte Melancholie im Stile der Beatles, das war ganz grosse Klasse!


Ist schon ein interessanter Kerl dieser Pete Astor. Mit seiner Brille und dem zurückgekämmten grauen Haar erinnerte er mich an meinen damaligen Lateinlehrer und ich glaube wirklich, dass Astor im Lehrwesen tätig ist, man liest, er unterrichte Musik in England. Auch seine Mitmusiker fielen auf: James O 'Hare an der Gitarre (Foto oben) mit seinem typischen Indie Look (Ringelstreifenhemd, hellblaue Jeans) und nerdig introvertierter  Bückhaltung war witzig anzusehen, die Drummerin Susanne Ballhausen mit ihrem feschen gelben Rock ebenfalls und nur der Basser war eher unauffällig und diskret.

Die vier Sympathen liessen keinen Leerlauf zu, spielten auf spritzige und frische Weise neue Sachen von Spilt Milk und alte Titel, bei denen Fans der ersten Stunde mit der Zunge schnalzten.  Almost Prayed und Like Frankie Lymon wären da zu nennen. Almost Prayed, ein alter Titel von 1986 von Astors damaliger Band The Wheater Prophets hatte nichts von seinem Schwung und seiner Ohrwurmigkeit verloren und klang erstaunlich gut gealtert. Like Frankie Lymon (ebenfalls von The Weather Prophets) war eine gefühlvolle Ballade, die herrlich unpeinlich rüberkam und unfassbar betörend war.


Auch das allerletzte Lied Why Does The Rain ? war ein Uraltsong von Pete's anderer Band The Loft, gegründet 1983 und bei dem legendären Label Creation Records unter Vertrag stehend. Ein ruhiges akutisches Stück, sehr sanft, sehr nachdenklich und sentimental. Ein idealer Abgang...

Setlist Pete Astor, Petit Bain:

01: Submarine
02: Mr. Music
03: Almost Falling In Love
04: Oh You
05: Really Something
06: The Getting There
07: Sleeping Tiger
08: Very Good Lock
09: My Right Hand

10: Almost Praying
11: Why Does The Rain

Insgesamt ein perfekter Abend mit zwei britischen Singer-Songwritern die in einer gerechten Welt regelrechte Stars wären!



Samstag, 11. Februar 2012

Tennis, Paris, 09.02.12

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Konzert: Tennis
Ort: Le Point Ephémère, Paris

Datum: 09.02.2012

Zuschauer: ausverkauft! 300 also



Tennis ist mein Lieblingssport und wird es auch immer bleiben. Infiziert vom Tennis-Virus wurde ich durch das legendäre Wimbledon Finale 1980 zwischen Björn Borg und John McEnroe, das ich als Knirps vor dem Fernseher sah. Der Schwede war damals mein großes Idol, aber schon bald interessierte ich kleiner Lüstling mich auch für die Damen-Tour. Eine der besten Spielerinnen dieser Zeit war die Amerikanerin Tracy Austin, die mir mit ihren feinen Gesichtszügen, den blonden Zöpfchen und den luftigen (selbstgenähten!) Kleidchen auch optisch gefiel.

Über 30 Jahre sind inzwischen ins Land gegangen, Tennis verfolge ich immer noch, Tracy Austin habe ich aber fast völlig vergessen. Bis zum heutigen Tag. Da erinnerte mich nämlich ausgerechnet Alaina Moore, die Sängerin einer amerikanischen Band namens Tennis, an eben jene Spitzenspielerin der frühen 1980er Jahre. Der Look (eine Bluse und eine enge schwarze Legginghose) und die feinen Gesichtszüge waren die Assoziationspunkte, die üppig gelockten Haare ließen eher an eine Darstellerin aus Denver Clan als an Tracy denken.


Zusammen mit ihrem blonden und Gitarre spielenden Ehemann Patrick Riley und zwei weiteren Musikern an Orgel/Keyboard und Schlagzeug agierte die Keyboarderin und Sängerin auf der nicht sonderlich großen Bühne des Pariser Point Ephémère. Der Laden war ausverkauft und platzte fast aus allen Nähten, was aber den gar nicht mal so verkehrten Nebeneffekt hatte, daß man die eisige Kälte und den vor der Tür zugefrorenen Canal Saint Martin schnell vergas und alsbald aufgewärmt war, ja am Ende fast schwitzte.


Die vier Musiker beglückten das Pariser Publikum mit charmanten und sonnendurchfluteten Sixties-Popnummern mit enormen Zartschmelz und tollen Orgelmelodien. Viel zum Gelingen trug die piepsig-markante Stimme von Alaina bei, die wenn es sein musste, aber auch fester und durchdringender eingesetzt wurde. Verblüffenderweise erinnerte sie mich ab und zu an Michael Jackson aus seiner Jackson Five Phase. Da gab es durchaus Spurenelemente von Motown Pop in der Musik von Tennis, was das Allerschlechteste nicht war, denn so grenzte man sich stilistisch von ähnlichen Acts wie den Dum Dum Girls, La Sera oder der garagiren Best Coast ab.


Performt wurden Stücke von beiden Alben, vom Erstling Cape Dory aber auch vom brandfrischen Neuling Young & Old den man am Merch für lediglich 10 Euro ewerben konnte. Herausragend von Cape, Dory sicherlich das zuckersüße, luftige Marathon, aber auch Pigeon und Baltimore klangen so unverschämt unschuldig wie der erste Kuss. Das 2012 Werk hatte seine stärksten Momente in dem leichftüßigen und tanzbaren Robin, der sentimentalen Ballade My Better Self und dem souligen Petition (hier passte die Assoziation zu den Jackson 5 genau).

My Better Self by tennisinc

Performancetechnisch am besten waren die beiden Stücke, bei denen Alaina hinter ihrem Keyboard hervorkam und nur mit Mikro in der Hand ungemein grazil, wahnsinnig beweglich und sinnlich tanzte. Das kleine Persönchen hatte Rhythmus im Blut, aber auch Feuer und Leidenschaft in die Wagschale zu werfen. Da flog die Lockenpracht in alle Richtungen!

Die Stimmung war trotz all dieser Qualitäten nicht unbedingt ausgelassen, aber viele Leute hatten hinterher ein Lächeln auf den Lippen und sprachen fast unisono von einem gelungen Konzert voller Charme und einer sympatischen Band!

Mit Tennis kann man eben nix falsch machen. Nie.

Bei Pitchfork kann man das komplette neue Album im Stream anhören, klick!


Setlist Tennis, Point Ephémère, Paris:

01: Baltimore
02: Robin
03: Never To Part
04: Pigeon
05: Deep In The Woods
06: Petition
07: Marathon
08: High Road
09: Bimini Bay
10: Water Birds
11: Origins
12: Traveling
13: Dimming light
14: My Better Self



Freitag, 4. Februar 2011

Maps & Atlases & Oh No Oh My, Paris, 03.02.11

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Konzert: Maps & Atlases & Oh No Oh My

Ort: La Maroquinerie, Paris

Datum: 03.02.11

Zuschauer: voll, aber nicht ausverkauft

Konzertdauer: Oh No Oh My knapp 1 Stunde, Maps & Atlases 75 Minuten


Zu dumm nur, daß es schon die Shins gibt, die das Gleiche in besser machen! Dergestalt waren meine Gedanken, als ich am Dienstag die texanische Indiepop Band Oh No Oh My* bei einem Showcase im Plattenladen Fnac gesehen hatte. Die wohlgenährten Jungs aus Austin (haha, ich muß grad' reden, ich fetter Sack!) sind dabei ihr zweites Album People Problems ("it's absolutely great ",wie sie selbst sagten) zu promoten und touren gerade durch Frankeich, bevor sie im Laufe des Februars auch durch deutsche Indieclubs ziehen werden.



Heute durften sie als Vorgruppe von Maps & Atlases in der Pariser Maroquinerie ran. Und es war durchaus gefällig und Laune machend, was man hörte. Eine Band mit gleich zwei Sängern, die sich je nach Stück immer wieder abwechselten und dem typisch amerikanischen College Rock/Indiepopsound. Neben den Shins könnte man problemlos auch noch The New Pornographers, Death Cab For Cutie, Cursive, The Good Life, REM, Someone Still Loves You Boris Yeltsin und noch einige andere nennen. Bei sovielen ähnlichen Bands, fiel es mir schwer, das Eigenständige bei Oh No Oh My zu erkennen. Aber was soll's, man stößt halt eben nicht alle Nase lang auf eine essentielle Gruppe, die die Musikwelt revolutioniert. Und ein paar gute Songs hatten die Texaner ja allemal zu bieten. Die Variationen entstanden durch die wechselnden Sänger. Wenn der bärtige Greg Barkley sang Jamesmercerte es und wenn der rundliche Daniel Hoxmeier zum Mikro griff, Robersmithte es sogar ein wenig. Das allerletzte Lied des Sets bestritt allerdings ausnahmsweise Tim Reagan mit seiner bluesigen Whiskeystimme. Unter dem Strich ein passables Konzert, gut zur Einstimmung.

Dann durften Maps & Atlases ran. Die zahlreichen Amerikaner im Publikum scharrten schon mit den Hufen und johlten als die Truppe um den bärtigen Brillenträger die Bühne berat. Ohne die amerikannische Gemeinde in Paris wären Konzerte von US-Indierockkapellen wohl deutlich schlechter besucht und kaum einer würde die Texte kennen. Hipster nennt man diese Typen wohl. In der Regel gutsituiert, gebildet und betont lässig auftretend. Kinder reicher Eltern, die sich locker machen, den Schlips in die Ecke donnern, sich lange Haare und Bärte wachsen lassen und den Mainstream verachten. Individuell und kreativ will man sein, um sich von den anderen Pappnasen, die Jura studiert haben, abzugrenzen. Zu dumm nur, daß durch die rasend schnelle Informationsverbreitung im Internet, Bands wie Maps & Atlases in der Szene schnell bekannt werden und über kurz oder lang auch ein paar Mainstreamler anziehen werden, die der Hipster hasst. Blame it on pitchfork.

Maps & Atlases scheinen mir ohnehin der Inbegriff der Bloggerlieblinge zu sein. Schräg, gegen den Strich gebürstet, mit zahlreichen Ecken und Kanten und Tempiwechseln aufwartend und einem Sänger mit Hippielook und nasaler Stimme. Clever wie sie sind, vereinen sie alle angesagten Stile der letzten 5 Musikjahre auf sich. Mathrock, Afro-Indie, Psychedelic-Folk. Mit dieser Mischung und ihrem nonchalanten, netten Auftreten, versuchen sie an unsere Kohle zu kommen. Wenn es die Truppe aus Chicago nicht gäbe, mussten man sie als Indieplatten-Boss klonen! Schon eine clevere Masche das Ganze. Aber hey, halt, warte! Jetzt nicht aufschreien und mir Boshaftigkeit unterstellen. Wohlgemerkt, ich mag Maps & Atlases, sie sind toll, haben mir einen prima Abend beschert. Ich wollte nur anmerken, daß eine kleine Kapelle wie Maps & Atlases genau wie großkotzige Arroganzler wie die Killers ganz genau durchdachte Karrierpläne einhalten und keinen Bock darauf haben, auf immer und ewig ein paar CDs an Freude und Bekannte aus dem Kofferraum ihres bemalten VW- Busses zu verscherbeln. Das sind eben Amerikaner, denen wurde in der Schule nicht eingebläut, daß Konsum per se etwas Schlechtes ist und ein Brainwashing durch die wirren Thesen eines Karl Marx haben sie auch nicht erfahren. Daß der Sänger Dave Davison schon fast aussieht wie der Enkel des Trieres ändert daran nichts. Und wir wissen ja auch, wie Oberkomunarde Rainer Langhans geendet ist. Im Dschungel, aber anschließend mit 50.000 Euro mehr auf dem Konto.

Zu den gespielten Songs: allesamt quirlig, bunt, federnd, perlend, euphorisierend. Opener Pigeon kommt mit Afroeinschlag à la Vampire Weekend daher, Israeli duftet nach dem Saft kalifornischer, sonnengereifter Apfelsinen und hätte so ähnlich auch von den Magic Numbers stammen können, CavesWill erinnert mit seiner verwunschenen Psychedelic- Note an Grizzly Bear und Closer Solid Ground ist der Hit der Band schlechthin. Ein Ohrwurm, der Maps & Atlases noch deutlich bekannter machen wird.

Schön auch, daß die Band am Schluß vier akustische Lider inmitten des Publikums performt. Die Zuschauer bilden einen Kreis und können den Künstler aus nächster Nähe beim Musizieren zusehen.

Exklusiver geht es bei der Aftershow Session zu. Renaud von Le Cargo kam mit seiner Kamera vorbei und filmte noch zwei Tracks mit der Band in der Kabine. Zutritt für Normalsterbliche verboten. Ich selbst hätte die Chance gehabt, reinzukommen, war aber zu lahm. Aber wie das Ganze war, können wir dann ja später auf der Seite von Le Cargo bewundern.

Setlist Maps & Atlases, La Maroquinerie, Paris:

01:Pigeon
02: The Sound They Make
03: Artichokes
04: Israeli Caves
05: Ted Zancha
06: Will
07: The Charm
08: Witch
09: If This Is
10: Was
11: Every Place is A House
12: Living Decorations
13: Daily News
14: Is
15: Solid Ground

2 der akustischen Songs hat mein Freund Laurent (merci!) erkannt, es handelet sich um Carrying The Wet Wood und The Ongoing Horrible. Laurent merkte auch an, daß die Reihenfolge der getippten Setlist nicht immer eingehalten wurde.

* aufgepasst beim Namen! Nicht zu verwechseln mit Oh No Oh No. Außerdem muss man wissen, daß Oh No Oh My die ursprünglich verwendeten Ausrufezeichen aus seinem Bandnamen gestrichen hat.

Ausgewählte Konzerttermine Oh No Oh My (ohne Gewähr):

11.02.2011: Baden (Schweiz) - One Of A Million Festival
13.02.2011: Wien - Fluc
14.02.2011: Innsbruck, Weekender
15.02.2011: Dresden, Ostpol
16.02.2011: Berlin, Café Zapata
17.02.2011: Hannover, Feinkost Lampe
18.02.2011: Leipzig, UT Connewitz
19.02.2011: Offenbach, Hafen 2
20.02.2011: Karlsruhe, Kohi
25.02.2011: Köln, King Georg

Ausgewählte Konzertermein Maps & Atlases (ohne Gewähr)

07.02.2011: Oberhausen, Drucklufthaus
08.02.2011: Münster, Gebäude 9
09.02.2011: Berlin, Festsaal Kreuzberg
14.02.2011: Leipzig, UT Connewitz
15.02.2011: Prag, 007
16.02.2011: Wien, Szene
17.02.2011: München, Orangehouse
18.02.2011: Zürich, Plaza
19.02.2011: Köln, Gebäude 9

Aus unserem Archiv:

Maps & Atlases, Paris, 14.10.10



Samstag, 16. Oktober 2010

The Like, Paris, 15.10.10

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Konzert: The Like
(Yoav, Zach Miskin)
Ort: Le Nouveau Casino, Paris

Datum: 15.10.2010

Zuschauer: nicht ausverkauft

Konzertdauer: 39 Minuten für The Like


Ob da ausgebuffte Marketingstrategen dahinter stecken? Leute, die genau wissen, daß lustmolchige Konzertblogger wie ich wehrlos und vor Geilheit sabbernd auf die heißen Frauenbeine glotzen, die da vorne auf der Bühne von kessen Weibsbildern spazieren geführt werden? Nach den Dum Dum Girls (auf dem Foto) und den Vivian Girls trat schon wieder solch eine weibliche 60ies Pop/Garagenrockband auf, in der viel Wert auf Sexappeal und die richtige Pose gelegt wurde. Ihr Name diesmal: The Like. Wie die Musik war? Moment mal, lass mich mal überlegen, ich war mit den Gedanken (und den Augen) immer auf den Strumpfhosen und den schicken Stiefelchen...

Vielleicht fällt es mir morgen wieder ein...

"Let's Spend The Night Together, trallalalala"

So, Freunde!, jetzt also:

Noch immer ganz benebelt von der atemberaubenden Erscheinung der vier Mädels von The Like versuche ich einen Tag nach dem Konzert ein paar klare Gedanken zur Musik des Quartetts zu formulieren. Wenn renommierte Musikzeitschriften wie Q und Mojo jeweils vier Sterne für das neue Album Release Me springen lassen und von einem zuküftigen Kult-Klassiker sprechen (Q), dann müssen doch auch die Lieder toll sein, oder etwa nicht? Tatsache ist jedenfalls schon mal, daß ich mich während des fetzigen Gigs keine Sekunde gelangweilt habe. Wie es sich für 60ies Pop/Garagenrock gehört, überschritt kein Lied die drei Minuten Marke und zwischen den einzelnen Songs wurde auch nicht lange getrödelt. Konzerte von den Dum Dum Girls, den Vivian Girls und eben The Like konsumiert man wie ein herrlich kühles Bier an einem heißen Sommertag. Man zischt es auf ex runter und fühlt sich danach gleich viel besser. Die Drummerin schlägt schnell den Takt an und schwups wird auf den Gitarren geschrammelt, mit den Hüften gewackelt und den Köpfchen geschüttelt. Soviel geballte Frauenpower gepaart mit dem süßen 60ies Charme ist schon ansteckend und man muss schon ein störrischer Griesgram sein, wenn man zu Nummern wie dem flotten He's Not A Boy oder dem Beach Boys angehauchten Release Me nicht mitwippt. Über die Halbwertzeit von diesen ganzen Retro- Girlgroups kann man sicherlich streiten und behaupten, daß die Mädels immer nur einen Sommer lang tanzen, The Like aber gibt es immerhin schon seit 2001. Die temperamentvolle blonde Sängerinn Elizabeth "Z" Berg hält den Laden zusammen und hat auch schon den ein oder anderen Wechsel im Line-Up kompensieren müssen. Bestens aufgelegt verkündete Z, daß ihre Eltern eigentlich schon damals nach Paris ziehen wollten, aber es dummerweise nie getan hätten. Aber was soll's Los Angeles ist auch schön und wenn sie uns noch mehr Frauenbands wie die Dum Dum Girls oder The Like schicken, haben wir in Paris nichts dagegen, wir sind ja schließlich keine Kostverächter!

Ausgewählte Konzerttermine The Like (ohne Gewähr):

16.10.2010: Rotown, Rotterdam
17.10.2010: Übel & Gefährlich, Hamburg
18.10.2010: Magnet Club, Berlin
19.10.2010: Gebäude 9, Köln




Donnerstag, 2. September 2010

Red Shoe Diaries & The Cavalcade, Paris, 01.09.10

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Konzert: Red Shoe Diaries & The Cavalcade

Ort: L'international, Paris,
Datum: 01.09.2010
Zuschauer: viele, ungefähr 250


So. Nach so vielen Festivals mit großen Namen und Tausenden von Zuschauern gibt es auf dem Konzerttagebuch endlich mal wieder was für Fans des kleinen, feinen Indiepops. Bei den feisten Massenveranstaltungen des Sommers tauchen tolle Twee- Bands wie die Red Shoe Diaries oder The Cavalcade so gut wie nie auf. Sie werden plattgewalzt von Gruppen mit einem üppigen Marketingetat und und gewievten Managern. Schön, daß es im International anders zugeht!

Verantwortlich für das charmante Line Up des heutigen Abends waren 4 junge Pariser namens Joanny, Clémence, Marion und Emilie, die ihre Konzertreihe Another Sunny Night nennen und heute ihren zweiten Gig im International organisierten. Ende Juli hatten sie mich bereits durch die Programmierung von den Smittens und Allo Darlin' begeistert und heute schafften sie es erneut, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Die Macher der Another Sunny Night haben aber auch wirklich einen exquisiten Geschmack! Ihre Lieblingskünstler nennen sich unter anderem Belle & Sebastian (logisch, bei dem Namen!), The Field Mice, Teenage Fanclub, The Smiths, The Pastels oder Camera Obscura und ihre favorisierten Label Sarah Records, Postcard Records, Cloudberry oder Slumberland. Entzückender geht es kaum!

Logisch, daß auch die heutigen Konzerte den Stilrichtungen Twee/60ies Pop/Indiepop zuzuordnen waren. Die Franzosen Lovely Rita hatte ich verpasst, aber zu den Engländern The Cavalcade stand ich pünktlich auf der Matte. Hinter dem Bandnamen verbergen sich zwei junge Herren namens Craig Phillips und Stephen Birtchnell, die frisch und unbeschwert aufspielten und so unschuldig und zart wie der erste Kuss klangen (man verzeihe mir meine platte Metapher, aber irgendwie passt sie hier). Felt, The Smiths und die Young Marble Giants heißen ihre Lieblingsgruppen und von diesen steckte auch einiges im Sound von The Cavalcade. Ihr Set gefiel mir gut, hätte allerdings etwas fetziger sein können. Manchmal fehlte einfach das Schlagzeug, um mehr Abwechslung und Pfeffer in die Sache zu bringen. Dennoch lohnt sicherlich die Anschaffung ihres kürzlich erschienenen Debütalbums Many Moons von denen sie so einige träumerische Lieder spielten. Ein gelungener Auftakt!

The Cavalcade live in Deutschland:

29.09.2010: Wimp Club @ Ostpol, Dresden
30.09.2010: Let's Kiss And Make Up, Berlin
19. 10.2010: Prinz Willy, Kiel


Als letzte Band gingen die Red Shoe Diaries an den Start. Und die waren richtig dufte! Fünf junge Musiker aus Nottingham, England, die den zauberhaftesten Pop spielten, den man sich nur vorstellen kann. Ein blonder Hüne sang den Großteil der Texte, aber auch die unverschämt niedliche Dame in der von Männern dominierten Band trällerte herzallerliebst ins Mikro. Umwerfend charmant wie sie tanzte, die 60er Jahre, sie leben noch! Sämtliche Songs waren so dermaßen süffig und lieblich, daß ich Glückshormone en masse aussonderte. Hach, das war wirklich was fürs Herz! Aber auch die Tänzer kamen auf ihre Kosten, denn zu den schwungvollen Nummern konnte man herrlich mitwippen. Toll, diese Red Shoe Diaries! Wer die nicht mag, frisst auch kleine Kinder! Logisch, daß ich nach dem viel zu schnell zu Ende gehenden Konzert unbedingt ihre Debüt EP haben musste. Auch hier zeigte sich, daß bei den heutige aufgetretenen Gruppen alles mit Hand und Liebe gemacht wurde: Der Bassist schrieb mir noch schnell mit einem schwarzen Textmarker die Namen der Titel auf die Rückseite des Pappcovers. Das hatten sie wohl im Tourbus auf dem Weg nach Paris nicht mehr geschafft. Ist das nicht enzückend?

Setlist Red Shoe Diaries, L'International, Paris, Another Sunny Night # 2:
01: Parisian
02: Underage Disco
03: Penpals
04: Fossils
05: Infinity + 1
06: Rainy
07: Ice & Snow
08: Snow Bird
09: Fireflies
At Dawn



Donnerstag, 24. Juni 2010

Bird On The Wire, Paris, 21.06.10

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Konzert: Bird On The Wire

Ort: Le Pop In, Paris
Datum: 21.06.10
Zuschauer: circa 40
Konzertdauer: etwa 45 Minuten


"Dutch people hate germans", sagte ich zu dem jungen Engländer Thos Henley, der zusammen mit seiner schwedischen Freundin, ein paar anderen Skandinavierinnen und Holländern auf den Treppenstufen in der Nähe des Pop In saß und auf den Beginn des Konzertes der niederländischen Band Bird On The Wire wartete. Thos nickte zustimmend und fügte schmunzelnd hinzu: "You know what Oliver? English people hate germans too." Dann ruderte er aber wieder etwas zurück und ergänzte: "I love you, but my father can't stand the germans because of the war and everything"...

Manchmal ist es hart, Deutscher zu sein. Aber wir sind es ja gewohnt, unbeliebt zu sein und leben irgendwie ganz gut damit. Im Grunde genommen können wir nur positiv überraschen und wenn wir uns aufgeschlossen und höflich verhalten, stellen Holländer, Franzosen, Engländer etc hinterher fest: "Die Deutschen sind doch gar nicht so verkehrt. Sie haben viel mehr Humor und Selbstironie als wir dachten."


Inzwischen war es fast 22 Uhr geworden und die Leute begaben sich langsam aber sicher ins Pop In, ein Laden, in dem das Publikum sehr jung und international ist. Im Gewölbekeller des Pubs finden die Konzerte statt und weil diese keinen Eintritt kosten, finden sich hier viele Studenten ein. Die Qualität der angebotenen Gigs ist erstaunlich hoch. Ich habe schon viele vorzügliche Künstler gesehen, Laura Marling, Sam Amidon oder This Is The Kit seien nur beispielshaft erwähnt. Wie mir wohl Bird On The Wire gefallen würden? Die Frage war schon nach den ersten Takten beantwortet: unverschämt gut!! Das Trio, eine großgewachsene Brünette am Schlagzeug (Akkordeon, Glockenspiel), eine bildhübsche Blondine an der Gitarre und am Keyboard und ein blonder Jüngling an der elektrischen Gitarre spielte unfassbar frisch auf und zauberte eine prima Stimmung in den Gewölbekeller. Für den Gesangespart war die Blondine namens Rosa hauptverantwortlich. Ihre Stimme war so schön und unschuldig, daß ich Schmetterlinge im Bauch hatte! Assoziationen an Alison Statton oder Isobelle Campbell kamen mir in den Sinn, bloß daß bei den Holländern alles noch amateurhafter und somit charmanter wirkte. Man merkte sofort, daß die drei Musiker unfassbar viel Spaß am Musizieren hatten und diese Spielfreude war hochansteckend. Sensationell wie das brünette Mädel auf ihr Schlagzeug draufknallte, daß mir fast die Ohren wegflogen! Und welch tolle Melodien der Bursche aus seiner Elektrischen zauberte! Ein Genuß, eine Wonne, ein Ohrenschmaus! Wahnsinn, ich hätte vor Freude Luftsprünge machen können! Dabei kannte ich vorher keine einzigen Titel. Jedes, aber wirklich jedes Lied war der schönste kleine Popsong der Welt. Das ganze Set über dachte ich nur daran, daß ich mir unbedingt die CD besorgen müsse. Aber es gab leider keine! Soweit sind die drei Jungspunde noch nicht, obwohl sie schon so viel tolle Nummern zusammenhaben. Ich ließ es mir nicht nehmen, Sängerin Rosa Ronsdorf zu erklären, daß mir das Konzert wahnsinnig gut gefallen hatte. Sie war total happy und sehr nett und wollte wissen, wo man meinen Konzertreview lesen könne. Ich erzählte ihr vom Konzerttagebuch, aber sie erklärte, daß sie kein Deutsch könne. Ihre Schwester (die bei einem Lied auch mitspielte) hingegen schon, denn sie wohne in Berlin. Junge Holländer zieht es also auch in unsere deutsche Kapitale. Wenn das nicht der Beweis dafür ist, daß wir Deutsche inzwischen viel positiver wahrgenommen werden und so langsam aber sicher die Negativklischees der mürrischen, kleinkarierten und stimmungsfeindlichen Antipathen wiederlegen können.

Sehr schön!

- Noch viel mehr Fotos von Bird On The Wire, klick!



Freitag, 4. Juni 2010

Beach House, Paris, 03.06.10

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Konzert: Beach House (White Hinterland)

Ort: Le Trabendo Paris
Datum: 03.06.10
Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: 65-Minuten


Résumée en français ci-dessous!


Orgasmisch, galaktisch, einfach unbeschreiblich toll!!!

Das Konzert von Beach House hat mich in eine andere Spähre katapultiert, ich war eine gute Stunde lang dem Paradies sehr nahe. Ganz klarer Fall: die Band aus Amerika ist besser als Schokolade, Twitter, Ragdollkatzen, ja besser als Sex!

Man merkt es meiner Wortwahl vielleicht ein wenig an: ja, ich bin ziemlich bekifft vor Glück aus dem Trabendo getorkelt und habe auch eine Weile lang Sternchen gesehen, so schön war das Ganze! Schwer zu sagen, ob mein Schwelgen in Superlativen nüchtern betrachtet gerechtfertigt ist, aber was spielt das in diesem Moment schon für eine Rolle? Einen Rausch gilt es auszuleben und nicht durch erbsenzählerische Abwägung kaputtzutrampeln. Also schwärmen wir mal so richtig schön. Die Stimme von Victoria Le Grand: Der Wahnsinn! Mal versoffen, mal sirenenhaft, aber immer genau ins Schwarze treffend. Der Sound im Trabendo: Brillant! Zudem wurden die Regler voll aufgedreht, so daß mich Victoria stimmlich zu Kleinholz hackte. Ich dachte jeden Moment, mein Trommelfell könnte platzen, aber das wäre mir auch Wurst gewesen. Die Bühnendeko: die bunt klitzernden Lametta-Bäumchen passten perfekt zum sahnig gerührten Schwebesound mit der kitschigen Note. Die Ausstrahlung der Sängerin: umwerfend sinnlich! Was für ein Charisma! Und wie sie ihre Lockenmähne nach hinten warf, sensationell! Manchmal glaubte ich der junge James Hetfield würde hinter einer Orgel headbangen. Die Gitarrenparts von Alex Scally: hochmelodiös und himmelhoch jauchzend! Der zusätzliche Drummer: eine enorme Bereicherung. So hatte das Konzert richtig viel Bums. Also kein lahmer, verhuschter Dreampop, sondern Lieder die mit Düsenjägerkraft in die Lüfte donnerten! Die Songs: allesamt Killer! Egal ob Norway, House of Chambers, Gila, oder Silversoul, jeder Hieb ein Treffer!

Kurzum: Eines der schönsten, intensivsten und berauschendesten Konzerte, das ich je in meinem Leben gesehen und gehört habe. Votum: 5 Sterne! Und Norway ist jetzt schon Livesong des Jahres für mich.

Und wie war White Hinterland im Vorprogramm?:

Nicht uninteressant. Ich weiß, daß dies eine dumme Floskel ist, die man verwendet, wenn man sich einen Verriss nicht zutraut, aber hier passt das mit dem interessant schon ziemlich gut und ist nicht negativ gemeint. Man muss wissen, daß. Casey Dienel, die sich hinter dem Moniker White Hinterland versteckt, ihren Stil radikal geändert hat. Machte sie auf dem Vorgängeralbum noch Pianofolk hat sie nun das Fach gewechselt und spielt seit dem Erscheinen von Kairos Eletropop/Dreampop mit experimenteller Note (ein bißchen wie Tune-Yards). Keine leicht verdaubare Kost, aber ich warne davor, sie deshalb vorschnell abzuhaken. Casey hat viel zu viel Talent, um oberflächlich mit ihr umzuspringen. An Kairos muss man sich in der Tat noch gewöhnen und die meisten Leute im Trabendo zeigten hinterher mit dem Daumen eher nach unten, aber ich gebe nicht so schnell auf. Außerdem ist das Vorgängeralbum Phylactery Factory ein Gedicht und hat mit Hometown Hooray ein ganz entzückendes Lied zu bieten.

Pour nos lecteurs français:

Un des concerts le plus intense, beau et enthousiasmant que j'ai jamais vu! Beach House est vraiment le groupe de l'année pour moi. Tout d'abord parce que leur album Teen Dreams est une pure merveille, mais surtout parce qu'on live c'est encore mille fois mieux! Pendant une bonne heure j'étais sur mon petit nuage et complètement hypnotisé par cette musique planante, reveuse et envoûtante. La voix superbe de Victoria Le Grand m'a donné des frissons et j'ai adoré de la voir faisant du "headbanging" derrière sa orgue comme si elle était une chanteuse de metal. Cette fille c'est la classe absolue, elle est cool, jolie et sensuelle, mais aussi teriblement attachante et gentille. Et elle parle pas mal français d'ailleurs. "Je vous aime" disait elle en quittant la scène, mais je pense que c'est réciproque. Une énorme claque ce concert!!

Setlist Beach House, Le Trabendo, Paris:

01: Walk In The Park
02: Lover Of Mine
03: Gila
04: Better Times
05: Norway
06: Silver Soul
07: Master Of None
08: Astronaut
09: Used To Be
10: Zebra
11: Heart Of Chambers
12: Take Care

13: Real Love
14: 8 Mile Stereo

Aus unserem Archiv:

Beach House, Paris, 24.05.08
Beach House, Paris, 20.02.10


Deutsche Konzerttermine von White Hinterland:

07.06.2010: Übel & Gefährlich, Hamburg
08.06.2010: NBI, Berlin




 

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