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Dienstag, 9. Mai 2017

The Proper Ornaments, London, 25.03.17

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Konzert: The Proper Ornaments
Ort:Boston Music Room, London (20 years of trouble)
Datum: 25.03.2017
Dauer: knapp 40 min
Zuschauer: ca. 250



"Ich gehe raus, ich muß was essen." Nach 30 Sekunden Proper Ornaments war ich sicher, daß jetzt die (vielleicht einzige) Gelegenheit des Tages sein würde, am Grill im Innenhof zwischen den Gebäudeteilen, in denen der Dome und der Boston Music Room liegen, Station zu machen. Nach The Proper Ornaments kamen Tigercats, The Loves und Comet Gain, die ich alle sehen wollte. Der Fluch eines zu gut besetzten Festivals, quasi eins durch Rock am Ring. 

Der Boston Music Room war knüppelvoll. Da wir ziemlich weit hinten standen, brauchte ich eine Weile, um zum Ausgang zu kommen. Dummerweise wurde das erste Lied der Proper Ornaments sekündlich besser. Als ich endlich am Durchgang zum Hof war, blieb ich stehen und guckte weiter Konzert. Essen ist öfter.

Ich hätte etwas wirklich Tolles verpasst! Eines der Konzerte des FortunaPOP!-Wochenendes. 

The Proper Ornaments sind James Hoare und Max Oscarnold, James ist bekannt durch Veronica Falls und Ultimate Painting und durch zu kurze Hosen, Max stammt aus Argentinien und spielt mittlerweile auch in Toy. Die Geschichte des Kennenlernens von Max und James ist zu schön, um echt zu sein. James war Verkäufer, Max' Freundin wollte Schuhe stehlen, Max hatte den kommenden Bandkollegen abzulenken.

Live wurden die beiden von einem Bassisten und einem Schlagzeuger verstärkt. Die drei Gitarristen saßen während des Konzerts.

Die Musik, die mein Essen verhinderte, war wunderschön! Harmonischer Gesang, toll passende Stimmen, akustische Gitarren - ich mochte das alles sehr! Natürlich steckt in jeder Band dieser Art eine Portion Beatles, für mich (naja, einer meiner anwesenden Konzertfreunde brachte mich drauf) hörte sich das Konzert aber so wie diese akustischen Ride-Auftritte an, von denen ich leider nur Videos gesehen habe. Hätte man mir Aufnahmen vorgespielt und behauptet, das seien akustische Ride-Songs, ich hätte es erst einmal geglaubt. Memories, das ruhigste der Lieder, erinnerte mich an die Pastels.


Vielleicht um nicht von mir auch noch mit Simon & Garfunkel verglichen zu werden, schrammelten sich The Proper Ornaments bei den letzten beiden Lieder richtig in Rage. Beim vorletzten bin ich nicht sicher, was es war, es war wohl keines der veröffentlichten Lieder. Das letzte Stück (Recalling) zog die Band auf sieben, acht Minuten, von denen der größte Teil instrumental war.

Gottseidank waren Tigercats danach nicht ganz so spannend (wie der Esswagen im Hof).


Setlist The Proper Ornaments, Boston Music Room, London:

01: Baggy

02: Step into the cold
03: Magazine
04: Stereolab
05: Back pages
06: Cremated (Blown away)
07: Memories
08: Kraut (?)
09: Recalling


Foto: Archiv. Meine SD-Karte hat die aktuellen gefressen. 




Montag, 8. Mai 2017

Flowers, London, 24.03.17

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Konzert: Flowers
Ort: Islington Assembly Hall, London (20 Years Of Trouble)
Datum: 24.03.2017
Dauer: knapp 40 min
Zuschauer: 400 vielleicht



Eigentlich sollte ich es mittlerweile kapiert haben, schließlich war es nicht mein erstes Flowers-Konzert. Trotzdem stand ich auch nach diesem Mal wieder mit offenem Mund da und war hin und weg, was für eine grandiose Musik diese drei jungen Londoner immer wieder erzeugen!

Flowers spielten als zweite Band am Freitag des FortunaPOP!-Festivals. Auch ihr Auftrittsort (die Islington Assembly Hall) alleine wäre den Besuch wert gewesen, der Saal aus den 30er Jahren ist herrlich prachtvoll, mit einem großen Balkon, so wie diese vielen alten, hergerichteten Londoner Konzertsäle eben  sind.

Flowers sind Rachel Kenedy (Gesang und Bass), Sam Ayres (Gitarre) und Jordan Nathan Hockley (Schlagzeug). Das so zurückhaltend gespielte Schlagzeug und die Gitarre, die mal nur sanft unterstützt, sich mal mogwaiesque aufspielt sind toll, wer einmal bei Flowers war, wird aber hinterher nicht so genau wissen, ob ein 20-köpfiges Streichorchester oder Hochseilakrobaten da waren, so sehr steht Rachels dunkle Stimme im Vordergrund. Bei Liedern wie Joanna wirkt der Gesang der Frau fast operettig, gücklicherweise aber nur fast. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, Rachel diesmal endlich zu fragen, ob sie meine Mobilbox bespricht.


Die Londoner Band spielte in dem 40minütigen Set drei neue Songs, die sich nahtlos ins Repertoire einpassten. Nur AI unterschied sich etwas, weil es eine ganze Spur rockiger als die beiden anderen (Blanket, Nightmare in the supermarket) war. Hoffentlich wird sich ein Label finden, daß die mögliche dritte Platte der Band herausbringt!

Natürlich war der Auftritt von Flowers eines der Konzerte am 20 years of trouble Wochenende, der mir in Erinnerung bleiben wird! Und so wird das auch bei jedem nächsten sein!

Setlist Flower, Islington Assembly Hall, London:

01: Be with you 
02: Pull my arm 
03: Knock you out 
04: Ego loss 
05: Blanket (neu)
06: Nightmare in the supermarket (neu)
07: How do you do 
08: I don't mind 
09: Joanna 
10: AI (neu)
11: Stuck 
12: Young

Links:

- aus unserem Archiv:
- Flowers, Ripley, 30.07.16
- Flowers, Brighton, 30.07.15
- Flowers, Madrid, 20.04.15



Sonntag, 7. Mai 2017

Comet Gain, London, 25.03.17

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Konzert: Comet Gain
Ort: The Dome, London (20 years of trouble)
Datum: 25.03.2017
Dauer: brutto 60 min
Zuschauer: knapp 500



"Indie is over! This is the death of everything tonight! You're not supposed to be happy!" - "We'll have to find jobs now!" - "Because Sean Price is a selfish asshole, leaving for a foreign country, western, eastern, somewhere. He just leaves us in this shit. Leaving all of you to die! Cheers, Sean!" - "Jetzt müssen Plattenlabel sich unsere Demos anhören!"



Wenn ein Label, das vielen Menschen viel bedeutete, nach zwanzig Jahren (of trouble) seinen Abschied mit einem Festival feiert, wäre es merkwürdig, wenn es nicht auch emotional werden würde. Comet Gain waren ganz offensichtlich eine der liebsten Bands von FortunaPOP! Gründer Sean Price. Der Labelchef stand weit vorne im Dome und hatte Tränen in den Augen, als Comet Gain Sänger David Feck sich für "alles" bedankte, also für die kostenlosen Biere. Sie hätten zusammengelegt und Sean ein Geschenk gekauft, eine Uhr. "Da ist auch Dein Name eingraviert. Made in China, your nickname. Chinese Sean." Um dann Seans Egotrip zu beschimpfen, all die Musiker ins echte Leben zu schicken!



Comet Gain waren Headliner des Samstag und spielten als achte Band des Tages. Die Band aus London war aber auch der Headliner des ganzen Festivals, das Konzert trotz vieler Pausen fantastisch!

Eine dieser Pausen kostete am Ende zum Beispiel den Überhit You can hide your love forever, der auf der Setlist (einem Pappteller) stand. Aber es war wirklich die Zeit für genau diese Art Konzert: viele tolle Lieder, dazwischen aber immer wieder bitterböse und melancholische Momente. Because heaven is a lie. 


Vermutlich hatte David schon ein paar der kostenlosen Drinks gehabt, als die Band gegen zehn auf die Bühne kam. Er traf auch nicht jeden Ton, das gehört aber dazu. Nur als nach Why I try to look so bad eine Saite riss, kam bei seiner Gesangspartnerin Rachel Panik auf. "If David Feck is trying to change the strings of his guitar we are fucking screwed!" Einen Eindruck davon bekamen wir. Es dauerte ewig! Irgendwann erbarmte sich Simon Love und stellte sich direkt vor David und stimmte das Instrument löffelnd. Es war wundervoll!


Musikalisch eh! Was hat Comet Gain für viele Riesenhits! Daß sie am Ende Herbert Huncke zwanzig Minuten lang mit einer kleinen Jamsession verlängerten (meine ich wenigstens) - geschenkt! Dafür sang Rachel vorher irgendwann ein kleines improvisiertes Lied, nachdem sich David und ein Schreihals im Publikum vorher angebrüllt hatten, bis David den Brüller zu einem Faustlampf aufforderte. Der Rufer wollte irgendein Lied, Rachel griff das auf und sang "we're gonna sing the fucking song. Just shut your mouth, motherfucker" mit einer großartigen Melodie! Würde ich kaufen!

Setlist Comet Gain, The Dome, London:


01: The ballad of a mix tape
02: Hard times
03: One more summer before I go
04: Saturday night facts of life
05: Why I try to look so bad



06: The fists in the pockets
07: Long after tonite's candles are blown
08: Love without lies
09: Herbert Huncke, pt. 2

Links:

- aus unserem Archiv:
- Comet Gain, Ripley, 31.07.16



Donnerstag, 6. April 2017

The Ballet, London, 23.03.17

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Konzert: The Ballet
Ort: Bush Hall, London (20 Years Of Trouble)
Datum: 23.03.2017
Dauer: 40 min
Zuschauer: 250 bis 300



28 Konzerte an fünf Tagen in sechs verschiedenen Konzertsälen... FortunaPOP!-Gründer Sean Price weiß, wie man Parties feiert, auch einen Leichenschmaus. Der erste offizielle Tag des Abschieds-Festivals (der Mittwoch war nur für Dauerkarten-Inhaber) fand in der fantastisch-schönen Bush Hall statt.

Mein Highlight am Donnerstag waren The Ballet aus New York - solange, bis sie ihr Konzert nach Pete Astor begannen. Was hatte ich mich auf die Amerikaner mit den schönen Popsongs gefreut!

40 Minuten später wäre ein Abendessen die bessere Entscheidung gewesen. Das Konzert der New Yorker war lieblos, klang flach und war selbst für eine Szene, in der DIY zu den Grundwerten gehört, in Phasen erschreckend stümperhaft. 

Das Keyboard der Band war am Vormittag kaputtgegangen. Sean Price hatte bei Facebook nach einem Ersatzgerät gefahndet und war offenbar dort erfolgreich. Vermutlich gibt es bei Leih-Keyboards dann durchaus Probleme, die richtigen Einstellungen zu finden, die vielen, oft sehr schief klingenden Verspieler erklärt das nicht. Dazu hörte sich alles so lahm und lustlos an, so wie mein Bericht gerade, schlimm!

The Ballet - Greg und Craig - spielten am Anfang Lieder ihrer ersten beiden Platten, bis sie zur dritten, die bei FortunaPOP! erschienen ist, umschwenkten. Dazwischen packten sie drei neue Stücke eines kommenden Albums, die sicher auf Platte toll klingen. Ich bin nur gerade nicht sicher, ob ich große Lust habe, mir das anzuhören.

Setlist The Ballet, Bush Hall, London:

01: Personal

02: Love letter (neu)
03: Chinatown
04: Dangerous
05: Looking (neu)
06: Feelings
07: Is anybody out there?
08: Turn you
09: Ghosts (?) (neu)



Montag, 3. April 2017

Would-Be-Goods, London, 23.03.17

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Konzert: Wood-Be-Goods
Ort: Bush Hall, London (20 Years Of Trouble)
Datum: 23.03.2017
Dauer: ca. 40 min
Zuschauer: 250 - 300



"The camera loves me", ist einer der großen Hits der Would-Be-Goods aus London (und der Name des ersten Albums). Autobiographisch schien uns dieses Lied aber nicht zu sein, als die Band den zweiten Abend der FortunaPOP!-Beerdigung eröffneten, Sängerin Jessica Griffin guckt auf jedem meiner Fotos mürrisch, als machte ihr das Konzert keinerlei Spaß. Erst nach Ende des Auftritts lächelte die Bandgründerin zum ersten Mal. Das war beruhigend.


Die Would-Be-Goods spielten vor Pete Astor, The Ballet und Withered Hand in der wunderschönen Bush Hall in Shepherd's Bush im westlichen London. Der Saal von 1904 ist einer der schönsten Konzerträume, die ich kenne. Ganz voll war es nicht, als die Would-Be-Goods begannen, es waren wohl gut 250 Leute da, das Konzert begann bereits um 19 Uhr, offenbar zu früh für viele Zuschauer.

Jessica Griffin gründete die Band 1987, naja, damals veröffentlichte sie eine Single mit zwei Liedern. 1988 erschien Jessicas Debüt-Platte mit The Monochrome Set als Begleitband. Ihre Musikkarriere schien danach wieder beendet, bis 1993 die zweite Platte veröffentlicht wurde. Danach dauerte es fast ein Jahrzehnt bis zum nächsten Lebenszeichen. Als die Wood-Be-Goods mit Single, EP und Platte 2001 und 2002 zurückkamen, gab es eine wirkliche Band. Seitdem gehört Peter Momtchiloff (u.a. von Heavenly und Talulah Gosh) zur Gruppe. Diese Veröffentlichungen erschienen auch zum ersten Mal auf FortunaPOP!



Mittlerweile sind die Abstände kürzer geworden, 2004 und 2008 erschienen weitere Platten.


Ich hatte die Would-Be-Goods noch nie gesehen und war gespannt. Stars des zweiten Tages würden aber die danach auftretenden The Ballet sein, da war ich mir vollkommen sicher. 


Das Set der einheitlich in gestreifte Shirts gekleideten Band war im Gegensatz zu den Outfits sehr heterogen. Manche der Lieder sind folkig-langsam, andere melncholische aber schnelle Pop-Songs. Ich mochte besonders die flotteren Stücke. Herausragend waren dabei natürlich der Riesenhit The camera loves me, Pinstriped rebel, Velázquez & I, Le crocodile und Emmanuelle Béart, bis auf das Krokodil alle aus der frühen Phase der Gruppe. 

Als zum Konzertende die wundervolle Single Emmanuelle Béart lief, fragte ich mich, für wie viele Bands die Wood-Be-Goods trotz ihrer überschaubaren Berühmtheit wohl Vorlagen waren. Die Long Blondes haben ganz sicher vor ihren ersten Gehversuchen Wood-Be-Goods-Songs gehört.

Am Anfang hatte mich das Konzert trotz Pinstriped rebel nicht richtig erwischt, je länger es dauerte, desto besser gefiel es mir. Und dann lächelte Jessica ja auch irgendwann.

Setlist Would-Be-Goods, Bush Hall, London:


01: Morning after 
02: Pinstriped rebel 
03: Temporary best friend 
04: Heart of tin 
05: The ghost of Mr Minton 
06: The camera loves me 
07: Baby Romaine 
08: Tears for Leda (neu) 
09: Too old 
10: Pleasure Island
11: Velázquez & I
12: Le crocodile
13: Emmanuelle Béart

 

 

Mittwoch, 29. März 2017

Simon Love and the Old Romantics, London, 22.03.17

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Konzert: Simon Love and the Old Romantics
Ort: MOTH Club, London (20 Years Of Trouble)
Datum: 22.03.2017
Dauer: knapp 40 min
Zuschauer: rund 100



Die große Abschiedsgala des wundervollen FortunaPOP! Labels hatte Roxy Brennan als Two White Cranes mit Coversongs von Labelkumpels (vor allem Martha) eröffnet. Der MOTH Club in Hackney war am Mittwoch nur "season ticket holders" vorbehalten. Trotzdem hatten wir mit einem vollen Club gerechnet. Und erstaunlicherweise wurde es nach dem Auftakt noch eine Spur leerer, obwohl die Band um Simon Love bereits um neun auf die Bühne kam.

Simon Love and the Old Romantics stammen aus Wales und hatten im vergangenen Sommer beim Indietracks und kurz vorher (wenn ich mich recht erinnere) bei Indiewohnzimmer in Stuttgart gespielt. Ein großer Teil des Charmes der Band besteht aus dem Humor des Pilzkopf-Sängers. Dummerweise geht ein Großteil von Simons Sprüchen in seinem schlimmen Genuschel unter. 



Zwischen meinen drei Konzerten der Band habe ich Simons Platte It seemed like a good idea at the time nie gehört. Mir ist der Pop etwas zu... ja zu was? Zu bluesig? Zu altbacken? Zu hüftsteif? Zu männlich? Ich weiß es nicht genau. Aber einige der Lieder sind sehr schön, Motherfucker, Not if I see you first und Tennis fan vor allem. Wahrscheinlich sollte ich die Platte und die seiner früheren Band The Loves einfach häufiger hören.


Im Mittelpunkt der guten halben Woche standen aber eh nicht die Bands, im Mittelpunkt stand FortunaPOP!-Chef Sean Price. Jeder Künstler, jede Band dankte ihm - in der Regel dafür, daß es seine Band überhaupt gab. Simon Love, der im echten Leben gar keinen poetischen Job hat, ließ es sich aber nicht nehmen, der Abschied von Sean Price etwas spezieller zu gestalten. Mit seinen vier Begleitern (dazu gab es einen Trompeter, der ab und zu auf die Bühne kam) stimmte er einen Song an, den sie für Sean geschrieben hätten "Goodbye indie's rose... And it seems to me you lived your life like a candle in the wind." Und danach: "This next song is called Elton John." Mein Humor!


Simon Love sollte Samstag noch mehrere Auftritte haben, vor allem mit den zu einer Allstar-Band umfunktionierten The Loves. Aber das kommt später.


Setlist Simon Love and the Old Romantics, MOTH Club, London:

01: God bless (?)

02: The new Adam and Eve
03: Tattoo girl
04: Golden boy
05: Motherfuckers
06: Candle in the wind (kind of) (Elton John Cover)
07: Elton John
08: Tennis fan
09: Not if I see you first
10: I fucking love you

Links: 

- aus unserem Archiv:
- Simon Love and the Old Romantics, Ripley, 29.07.16



 

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