Samstag, 31. Januar 2009

The Zombies u.v.a., Saint Ouen, 30.01.09


Konzert:
Mo'Fo Festival. Mit Pokett, Pollyanna, My Girlfriend Is Better Than Yours, The Nightcrawler, Yeti Lane, Fruitkey, Robin Leduc & The Pacemakers und dem kultigen Headliner The Zombies
Ort: Mains d'oeuvres, Saint Ouen bei Paris
Datum: 30.01.2009
Zuschauer: etliche, verteilt auf mehrer Räume
Konzertdauer: sehr unterschiedlich. Von circa. 20 Minuten (z.B. Pollyanna) bis 75 Minuten (The Zombies)



Auf diesen Abend hatten viele Pariser Konzertgänger gewartet:

Die legendären The Zombies, eine Sixties Band aus England, sollte nach vierzig (!) Jahren Frankreich-Abstinenz ein Konzert im Rahmen des Mo' Fo Festivals im Mains D'Oeuvres in Saint Ouen, einem Vorort von Paris, geben. "Achtung Event!" hatten die Veranstalter dieses wunderbaren Festivals für die in die Jahre gekommenen Knautschgesichter von der Insel geworben und hatten mit dieser vollmündigen Ankündigung natürlich nicht Unrecht, schließlich gilt das Album Odessey and Oracle aus dem Jahre 1968 als eines der besten Alben aller Zeiten. Amüsanterweise war der kommerzielle Erfolgs jenes hochgelobten Machwerks eher bescheiden, obwohl Kritiker es teilweise höher einschätzen als epochale Alben der artverwandten Beatles oder der Beach House. Es galt für die Zeit als zu progressiv.

Man fragt sich als neugieriger Konzertgänger schon, ob eine solche Reunion aus pekuniären Gründen zu Stande kam, oder ob die Freude am Musizieren im Vordergrund stand. Mit anderen Worten: Ging es den Zombies nur um die Kohle, um den Wohlstand ihrer Enkel zu sichern, oder fehlte ihnen das Feeling auf einer Bühne zu stehen? Falls es um die Knete ging, kann man das ja durchaus verstehen. Gebissreiniger sind schließlich teuer und die Alterheime in London werden auch immer unerschwinglicher!

Aber ganz egal weshalb die Altherrenriege hier bei Paris aufkreuzte, Musikfans und viele Pariser Musiker wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen! Allein im Publikum war alles versammelt, was auf lokalen Bühnen ansonsten selbst musiziert. Der Tahiti Boy war da, die reizende Pauline aka Mina Tindle, die von den Zombies gewiss nicht unbeeinflussten Da Brasilians, Go Go Charlton, das Pariser Original JP Nataf und viele andere mehr. Einige einheimische Künstler, mussten aber auch ein wenig arbeiten. Der Singer/Songwriter Pokett z. B., der auch an dem wundervollen Album On Concrete von Pollyanna als Produzent maßgeblich beteiligt war. Desweiteren der in Paris ansässige Südfranzose Robin Leduc und seine Pacemakers, dann Yeti Lane, das neue Projekt des Gitarristen Ben, der genau wie seine beiden Kollegen damals bei den Postrockern Cyan & Ben war und auch in der Band von Herman Dune seinen Mann steht und schließlich Fruitkey, eine in Paris lebende Folkrockband aus den USA, die eng mit Syd Matters befreundet sind. Zusätzlich traten auch noch Pollyanna und My Girlfriend Is Better Than Yours im oben gelegenen Forum im Rahmen eines kurzen Showcases auf.

Der erste Musiker, den ich zu Gesicht bekam, war Pokett. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der Pariser Stéphane Garry, ein vollbärtiger Mann mit Gitarre und ausgeprägter Abneigung gegen den französischen Präsidenten (Pokett ist Mitglied der last.fm Gruppe France Against Sarkozy).

Seinen Protest gegen die aktuelle Politik bringt er handzahm zum Ausdruck (wenn es ihm überhaupt darum geht, meistens drehen sich Lieder ja um ein weitaus schöneres Thema: die Liebe), zumindest was die Lautstärke anbelangt. Seine Vorbilder heißen Elliott Smith, Nick Drake und Sufjan Stevens, aber er hat auch postrockige Einflüsse wie Slint, oder Idaho. Seine noisige Seite konnte er aber am heutigen abend nicht zur Schau stellen, denn er war neben seinem Bart nur mit seiner Akustikgitarre bewaffnet. Sein zweites Album (Debüt war Crumble 2004) Peak (2007) erhielt sehr gute Kritiken, vor allem die Zeitschrift Magic war angetan von den Kompositionen des Franzosen. Neben Allgemeinplätzen wie "das war hübsch" oder "er hat eine schöne Stimme", kann ich aber nicht viel mehr anmerken. Ich müsste mich erst in das Werk von Pokett einarbeiten, um ein solideres Urteil bilden zu können.

Im Publikum hatte ich schon Isabelle & David, die beiden Künstler der französischen Folkpop-Band Pollyanna ausgemacht. Dass sie ihrem Labelkollegen (Waterhouse Records) und Produzenten zusehen würden, hatte ich schon vermutet, ich wußte allerdings nicht, daß sie am heutigen abend auch selbst aktiv werden würden. Eine positive Überraschung! Die beiden spielten allerdings nicht auf einer der beiden Hauptbühnen, sondern eine Etage höher im Forum. Dort hatte man drei zusätzlich Bands für sogenannte Showcases, Kurzkonzerte, die nie länger als eine halbe Stunde dauern, verpflichtet.

Pollyanna machten den Auftakt. Schon bald stelle sich heraus, daß es zwar sehr erfreulich war, daß die Organisatoren diese Minikonzerte zusätzlich anboten, aber die Örtlichkeit alles andere als ideal für ein Konzert war. Schuld daran war die Tatsache, daß die Zuschauer an Tischen und Stühlen lungerten und während der Auftritte mampften, tranken und plapperten und dem Geschehen auf der Bühne nicht die allergrößte Aufmerksamkeirt schenkten. Sehr bedauerlich, denn was Isabelle und David von Pollyanna zu bieten haben, gehört zum Besten, was es in der französischen (allerdings englisch singenden) Folkpop- Szene gibt. Sie verfügen über Lieder voller zarter Melancholie und Poesie, die so ohrwurmig sind, das man sie gar nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Dabei sind ihre Kompositionen filigran und komplex und alles andere als simpel und einfältig. Für das heutige kurze Set hatten sie sich aber bewußt die eingängisgten Stücke ausgewählt, um die mampfenden Leute nicht zu überfordern.

Isabelle spielte stehenderweise Akustikgitarre, während ihr männliches Pendant David sitzenderweise die Elekrische zum Erklingen brachte und später auch auch an der Ukulele brillierte. Der bisher vielleicht größte Hit des sympathischen Duos ist mit Sicherheit Chocolate Jesus, eine Art Weihnachtslied mit süß saurem Text. Er stammte genauso wie das tolle In The Cornfields vom aktuellen Album On Concrete, ein Werk, das die beiden selbst als stärker instrumentiert und professioneller produziert (von besagtem Pokett) bezeichnen. Das erste Album Whatever They, Say I'm A Princess hatte Isabelle 2004 noch in ihrem Schlafzimmer selbst bewerkstelligt. Von jenem Opus kamen die beiden Songs Matador und das ungemein melodische Frankenstein. Die Ballade Tristan wiederum findet man auf... David und Isa haben dieses Lied auch schon einmal bei einer sogenannten Lavomatik Session zum Besten gegeben, einer Reihe kleiner, improvisierter Konzerte vor einer rotierenden Wäscheschleuder in einem Pariser Waschsalon.

Und demnächst werden sie in einer weiteren ungewöhnlichen Location spielen: Pollyanna haben mir nämlich eine Oliver Peel Session in unserem Wohnzimmer versprochen! Darauf darf man sich sehr freuen!

Auch die danach auftretenden My Girlfriend Is Better Than Yours haben schon grünes Licht für eine Oliver Peel Session gegeben. Wahrscheinlich ist unsere gute Stube auch der bessere Rahmen für ein Konzert mit Olivier und Laurie, dem witzigen Pärchen, das sich hinter dem tollen Bandnamen verbirgt. Der Lärm, den die Zuschauer während des kurzen Auftritts produzierten, war nämlich einem gelungenen Konzert nicht gerade zuträglich. Zudem gab es auch noch gewisse technische Probleme, das Keyboard von Laurie war kaum zu hören und einmal gab es auch eine fiese Rückkopplung inmitten des charmanten Vortrages des Gedichts der Erlkönig von Goethe. Auch das Sample, welches ansonsten beim Opener Before My Memory zum Einsatz kommt, musste ausfallen und somit konnten die beiden nicht ganz zeigen, was in ihnen steckt. Allerdings klappten die beiden Songs Like A Rebirth und From My Sofa nahezu perfekt. Stilistisch wandert das Ganze zwischen (Freak)- Folk, Postrock, Psychedelic und eingängigem Pop hin und her. Von dem ironisch gemeinten Bandnamen sollte man sich also nicht blenden lassen. Zwar wird alles mit einem Augenzwinkern gespielt, aber die Lieder haben auch Tiefgang und eine nur auf den zweiten Blick erkennbare Ernsthaftigkeit. Mich erinnert das Ganze ein wenig an Stereolab, obwohl die Musiker deren Songs gar nicht wirklich kennen und ansonsten auch Syd Matters, was nicht verwundert, da Olivier Marguerit auch bei denen Gitarre spielt. Ich bleibe hier am Ball!

Setlist My Girlfriend Is Better Than Yours, Mo' Fo Festival Saint Ouen:

01: Before My Memory
02: Like A Rebirth
03: Winterfarmland
04: Der Erlkönig
05: From My Sofa

Aufgrund meines Aufenthalts im Forumsbereich des Festivalgebäudes hatte ich die Show des unten auftretenden Künstlers The Nightcrawler (nicht zu verwechseln mit der Band The Nightcrawlers) verpasst. Schade, denn was man auf seiner MySpace Seite anhören kann, klingt durchaus vielversprechend und auch diejenigen, die dabei waren, fanden hinterher lobende Worte für den Mann mit der markanten und warmen Stimme.

Aber so ist das eben bei Festivals: Man kann nie alles sehen! Dafür ging es aber gut weiter, denn Yeti Lane standen nun auf dem Programm. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Pariser Trio um Ben, den ehemaligen Gitarristen von Cyann & Ben, der auch die Band von Herman Dune live verstärkt und mit seinen Freuden LoAc und Charlie (ebenfalls ehemalige Mitglieder von Cyann & Ben) sein neues Projekt auf die Beine gestellt hat. Fabelhaft, was die drei Herren hier und heute boten! Psychedelisch, melodisch und melancholisch und phasenweise noisig, die Beherrschung dieser Genres traut man ansonsten eher Amerikanern wie den Flaming Lips zu. Aber Yeti Lane, im Grunde genommen die Nachfolgeband von Cyann & Ben - minus die ehemalige Sängerin Cyann - gehören zum Allerbesten, was auf Frankreichs Bühne rumturnt. Man höre sich nur den Killersong Twice mitsamt seinen klackernden Percussions auf der MySpace - Seite der Franzosen an. Den hätten auch die Dodos nicht bessern hinbekommen! Geil, genau wie der überwiegende Rest des Sets!

Hier kann ich das Erscheinen des ersten Albums gar nicht abwarten, eine famose Band!

Ebenfalls einen zumindest guten Eindruck hinterließen auch Fruitkey bei mir. Obwohl sich kein konkreter Titel in meinen Gehörgang bohrte, bot die vielköpfige amerikanische Band um den uneingeschränkten Chef und Gitarristen Jason Glasser (eigentlich ist er die Band), ein sehr ansprechendes Konzert. Stilistisch wird das Ganze als Conutry, Folk, Rock und sogar Garagenrock beschrieben, eine weite Bandbreite also, die zeigt, daß sich Fruitkey auf kein bestimmtes Genre festlegen wollen. Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, daß Jason ein Künstler mit einem breitgefächerten Interessengebiet ist. Er ist nämlich nicht nur Musiker, sondern auch anerkannter Bildhauer, dessen Werke in Galerien in New York und Paris ausgestellt sind. Darüber hinaus hat er sich auch um das gesamte Artwork des dritten Albums von Syd Matters, Ghost Days, gekümmert. Das hübsche Cover mit dem Einhorn stammt von ihm.

Zurück zu seinem musikalischen Schaffen. Hier gibt es die Existenz von zwei Alben, Beauty Is aus dem Jahre 2005 und Chevaline von 2007, zu vermelden. Der französische Titel des Albums legt es schon nahe. Jason, der eigentlich aus Brookly stammt, lebt seit ein paar Jahren in Franreich und spricht auch sehr ordentlich die Sprache. Toll, daß er auch seine niedliche Freundin für sein Projekt Fruitkey mit eingespannt hat. Die lockenköpfige Blondine spielte nämlich Schlagzeug und wirbelte so die Männerrunde etwas auf.

Fruitkey waren gerade mit ihrem Programm durch, da machten sich schon ihre Kollegen von Robin Leduc & The Pacemakers für ihren Auftritt fertig. Robin Leduc stammt ursprünglich aus Südfrankreich, ist aber inzwischen seit ein paar Jahren in der Pariser Indieszene fest verwurzelt. Wenn er nicht mit seinen Kumples von den Pacemakers Konzerte gibt, hilft er auch gerne einmal anderen Künstlern mit seinen Gitarren-und Banjokünsten aus. Ich persönlich sah ihn schon zusammen mit Constance Verluca und auch mit der sogar in deutschen Indiekreisen sehr bekannten Soko. Ein witziger Kerl dieser Robin, der mich mit seiner runden Brille und dem Dreitagebart ein wenig an den deutschen Liedermacher Reinhard Mey erinnerte. Und es gibt noch eine Parallele zu Reinhard Mey: Monsieur Leduc singt nämlich ebenfalls in seiner Muttersprache. Während fast die komplette Indiefolk-Szene von Paris und Frankreich englisch intoniert, bleibt der Südfranzose der Sprache Molière's treu.

Zu der Diskografie kann ich leider nicht allzuviel beisteuern, da man im Netz kaum Informationen zu dem Künstler findet. Allerdings habe ich selbst schon CDs von ihm im Laden gesehen und bei Amazon Deutschland kann man zumindest zwei Scheiben ordern, das erste Album "Tout Devient Tout" (2004), und das selbstbetitlete Robin Leduc (2007). Interessierten Lesern kann ich zumindest sagen, daß mir der Powerpop von Robin und seinen Pacemakers (darunter der Dauerbeschäftigte Drummer Jean) viel Freude bereitet hat. Die Jungs waren sehr eifrig bei der Sache und Olivier Marguerit, ansonsten in Diensten von Syd Matters, Chicros und My Girlfriend Is Better Than Yours, hatte einen stark umjubelten Gastauftritt an der Trompete. Am Ende wollten sie gar nicht mehr aufhören, obwohl sich ein Zuschauer nach dem anderen zu dem gegenüberliegenden Konzertssal aufmachte, wo The Zombies schon bereit standen.

Schließlich erklärte Robin das Konzert irgendwann für beendet, da auch er die Zombies nicht verpassen wollte.

Das wollte ohnehin wohl keiner hier. Dafür war man ja schließlich gekommen und hatte sich in den schönsten Farben ausgemalt, wie toll die Evergreens der englischen Sixties-Band, die so viele zeitgenössische Musiker beeinflusst hat, heute noch klingen würden. Der Beginn des Sets war aber gelinde gesagt eine Enttäuschung. Daß die Musiker mit ihren langen, schütteren Haaren und den spießigen Klamotten nicht unbedingt toptrendy aussahen, steckte man ja noch locker weg, schlimmer wog aber, daß gerade die Anfangsphase mit Titeln gespickt war, die nicht besonders gut gealtert sind. Alles klang irgendwie amerikanisch, wie bei einer Varietéshow, oder noch schlimmer: wie bei einer Altherrenband, die vor musikalisch völlig unbedarften Amis in Las Vegas auftritt! Mit anderen Worten: scheußlich! Allerdings war die Stimme von Sänger Colin Blunstone (Baujahr 1945) noch einwandfrei im Schuß, er traf so ziemlich jeden Ton. Störender waren hingegen die aus der Mode gekommenen langen Gitarrensoli, die zudem einen schwülstigen Beigeschmack hatten. Dann aber wurde es doch deutlich besser. Klassiker wie Care Of Cell 44, Time Of The Season, oder She's Not There wurden angestimmt und man bekam schon eine Idee davon, warum die damals recht erfolglose Band von Kritikern so gelobt wird. Die in die Jahre gekommenen Briten haben nämlich unbestrittenermaßen schon ein paar grandiose Songs geschrieben! The Way I Feel Inside ist zum Beispiel wundervoll und wer gegen eine tolle Schnulze nichts einzuwenden hat, kam bei A Rose For Emily, einem Song den eigentlich jeder kennt, voll auf seine Kosten. Herrlich hier die Chorgesänge, die ja seit dem Erfolg der Fleet Foxes wieder sehr populär geworden sind. Wenn ich sage, daß The Zombies ein paar grandiose Songs geschrieben haben, müßte ich eigentlich besonders erwähnen, daß Hauptsongwriter nicht der Sänger Colin Blunstone, sondern der heute graubärtige Keyboarder Rod Argent (wer sich intensiver mit der Bandgeschichte auseinandersetzen möchte, dem sei der ausführliche Artikel bei Wikipedia ans Herz gelegt) war. Rod war dann auch der expressivste Musiker am heutigen Abend, mehrfach puschte er das Publikum mit ausladenden Gesten und forderte die Leute auf, mehr mitzugehen. Seiner Aufforderung folgten schließlich auch einige Zuschauer, obwohl ein Konzert einer Sixties Band natürlich nie so rockig wie das einer aktuellen Gruppe wie z.B. den Wave Pictures ist, die eigentlich einen teilweise ähnlichen, allerdings moderner interpretierten Stil pflegen.

Und ganz zum Schluß wurde es es noch eimal schmusig: Mit einer Coverversion von Gershwins Summertime wurde das Publikum verabschiedet und die alten Säche genossen noch einmal sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen. Wer Bock hat, kann ihre Live CDs, Odessey & Oracle (revisited)- 40th Anniversary Concert (2008), oder Live At The Bloomsbury Theatre (2005) überall käuflich erwerben und sich einen Eindruck davon verschaffen, was man heute in Paris und am Ende ihrer Tour noch einmal auf englischen Bühen hören kann.





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