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Sonntag, 18. März 2012

Revolver, Paris, 17.03.12

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Konzert: Revolver
Ort: Fnac Ternes, Paris
Datum: 17.03.2012, 16 Uhr
Zuschauer: etwa 120
Konzertdauer: ungefähr 40 Minuten


Mein lieber Scholli! Absolute Weltklasse war das, was die jungen Franzosen Revolver da bei dem Instore Gig in der Fnac ablieferten!

Die unglaublich talentierten Burschen spielten vor etwas 120 Zuschauer gratis ein ungemein ausgewogenes, absolut erlesenes Akustikset und ließen mich mit der Zunge schnalzen. Wow! Fast schon beängstigend, wie stark diese französichen Nachfolger der Beatles sind. Harmoniegsänge in Perfektion, Arrangements so geschliffen wie Diamanten, fantastische Melodien, spielerisch leichte Beherrschung der Instrumente (zwei Akustikgitarren & ein Cello), wer da ein Haar in der Suppe fand, wird nie zufrieden sein.

Revolver spielten einige Stücke ihres neues (zweiten) Albums, das kürzlich erschienen ist. Ein paar der Songs haben sie in einer berühmten amerikanischen Sendung (KEXP) bereits vorgetragen und so kommen auch unsere Leser in den Genuß von Parallel Lives und Losing You, die auch heute performt wurden. Zusätzlich gab es den Wind Song, der ganz anders (tausend mal besser) als das zu poppige Original auf dem Album klang und My Lady I.





Abgerundet wurde das Set durch ein gelungenes Cover von Matt Ward (Chinese Translation) und den alten Hit Balulalow, den nun wirklich jeder im Publikum kannte.



Bärenstark, Kompliment an Revolver!

Setlist Revolver, Fnac Ternes, Paris (ohne Rücksicht auf die Reihenfolge):

Wind Song
Losing You
Parallel Lives
MyLadyI
Chines Translation
Balulalow

Fotos folgen.

Aus unserem Archiv:

Revolver, Paris, 28.01.10
Revolver, Paris, 06.06.09
Revolver, Paris, 27.02.09
Revolver, Paris, 18.02.09
Revolver, Paris, 27.02.08
Revolver, Paris, 01.02.08



Samstag, 30. Januar 2010

Revolver, Paris, 28.01.10

2 Kommentare

Konzert: Revolver

Ort: La Cigale, Paris
Datum: 28.01.2010
Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: 75-80 Minuten



Zu diesem Konzert kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Na ja, nicht ganz, schließlich hatte ich eine Akkreditierungsanfrage gestellt und somit dafür gesorgt, daß "etwas wachsen" kann. Allerdings war das schon ein paar Wochen her und da ich nichts mehr gehört hatte, bereits umdisponiert. Ich wollte zu dem jungschen Johnny Flynn ins Scopitone. Dann aber flatterte doch noch die Akkreditierungszusage mitsamt Fotopass in meinen virtuellen Briefkasten. Cool! Ein Konzert in der legendären Cigale sagt man nicht ab, dafür ist die Location einfach zu stimmungsvoll und heimelig. Die allergrößten der Indie-und Folkszene haben hier gespielt, Fleet Foxes, Calexico, Franz Ferdinand, Alela Diane seien hier nur beispielshaft genannt. Und heute eine blutjunge französische Formation, die bereits durch ihren Bandnamen zu erkennen gibt, wessen Geistes Kind sie ist: Revolver. Wie wir alle wissen, ein Album von den Beatles und so klingen Ambroise, Christophe und Jérémie dann auch, selbst wenn ihr Akzent ab und zu ihre gallische Herkunft verrät. Langsam aber sicher haben sich die Jungspunde von kleinen Konzertsälen und Auftritten als Vorgruppe hochgespielt bis in die sagenumwobene Cigale, die sie prompt bereits beim ersten Mal ausverkauften. Dicht an dicht standen die zahlreichen Besucher und warteten darauf, daß es losgeht. Die Vorgruppe Mustang war bereits durch, jetzt galt das alleinige Augenmerk der Band, die ihren Stil als Kammerpop (Pop de chambre) bezeichnet.

Ich sah mich um und war verblüfft, wie enorm jung das Publikum war. Die Zielgruppe schien weiblich, im Schnitt zwischen 14-16 Jahren und aus behütetem Hause zu sein. Brave und mitunter recht biedere Mädchen, die sicherlich in der Schule immer schön fleißig sind und mit dem verwahrlosten Pete Doherty nicht viel anfangen können. Den überlassen sie ihren verruchten und wilderen Klassenkameradinnen, die hyperventilieren, wenn sie hören, daß der Babyshamble in der Stadt der Liebe ist. Aber stille Wasser sind bekanntlich tief und so entpuppten sich auch die braven Mädchen in den ersten Reihen als partytauglich und amüsierfreudig. Meine direkten Nachbaren waren allerdings wesentlich älter, ich würde mich nicht wundern, wenn das gutbürgerliche Ehepaar neben mir, die Eltern von einem der Bandmitgleider waren. Durchaus ein bißchen stolz können sie auf ihre Zöglinge sein, denn in die Cigale schafft man es in der Regel nicht ohne Talent und zugkräftige Songs!

Dann ging das Licht aus und spitze Schreie erfüllten das alte Theater. Die Posterboys hatten sich aus der Kabine bewegt und marschierten ein. Revolver sind eine Art französiche Antwort auf die Amerikaner Vampire Weekend. Gute Manieren, gepflegte Klamotten im Collegelook und immer höflich lächelnd. Die jungen Mädchen könnten diese Burschen getrost ihren Eltern vorstellen, die würden sich diebisch freuen und sofort im Kreise der Familie aufnehmen. Alkohol trinken die Jungs keinen, stattdessen lassen sie stilles Wasser ihre Kehlen runterinnen, um die wunderschönen Chogesänge auch ja perfekt hinzukriegen. Und diese Chorgesänge sind wirklich herrlich! Seit den Fleet Foxes hat es keine Band geschafft, so harmonisch und im Gleichklang zu summen, wie Revolver. Nur der Weihrauch fehlte, um sich wie in der Kirche zu fühlen! Schon gleich beim ersten Lied A Song She Wrote war die Atmosphäre feierlich und entspannt. Erste Hände gingen nach oben, aber der Jubel war noch ein wenig verhalten. Dann aber drückten Ambroise, Jérémie und Christoph aufs Gaspedal und feuerten schon an dritter Stelle ihren beschwingten Up-Tempo Hit Get Around Town ab. Die unwiderstehlichen Dingel-Dengel Gitarren des Stücks sorgten für Endorphinausstöße en masse und der ganze Saal schunkelte. Die Jungs auf der Bühne hatten es geschafft, das Feuer in Gange zu bringen, das Konzert war lanciert und erreichte auch in der Folge immer mal wieder ekstatische Höhepunkte. Aber das Trio, das durch die spätere Verpflichtung eines Schlagzeugers zum Quartett aufgestiegen ist, bezauberte auch durch wunderschöne Balladen. Leave Me Alone ist ein Gedicht von einem Lied, durchzogen von dem gefühlvollen Cello von Jérémie und dem berührenden Gesang von Ambroise, der sich diese Aufgabe mit dem lockenköpfigen Christophe teilt. Eine tolle Truppe, die von Konzert zu Konzert bessser wird und für ihre ungemeine Disziplin und Perfektheit bekannt ist. Als besonders lobenswert ist hervorzuheben, daß heute jedes einzelne Lied leicht abgewandelt wurde und man somit nicht nur die CD Music for A While runtergeleiert bekam. Zudem war auch Platz für ein vielversprechendes neues Stück und zwei Cover. This Boy von den Beatles passte perfekt zum Retro-Stil der Franzosen und die letzte Zugabe Can't Help Falling In Love kam so gut an, daß vor allem die Mädchen in der Cigale auf wunderbarste Weise mitsangen und den altehrwürdigen Saal mit Wohlkängen erfüllten.


Ein brillantes Konzert einer hochtalentierten Band!


Setlist Revolver, La Cigale, Paris:

01:A Song She Wrote
02: Luke, Mike & John
03: Get Around Town
04: Leave Me Alone
05: Back To You
06: Untitled # 1
07: Do You Have A Gun?
08: My New Friend
09: This Boy (John Lennon Cover)
10: My Lady I
11: Birds In Dm
12: Wet Wet Wet
13: It's Alright
14: Balulalow

15: Get Around Town (schnellerer Version)
16: Cant't Help Falling
In Love ( Elvis Presley Cover)

Aus unserem Archiv:

Revolver, Paris, 06.06.09
Revolver, Paris, 27.02.09
Revolver, Paris, 18.02.09
Revolver, Paris, 27.02.08
Revolver, Paris, 01.02.08




Sonntag, 7. Juni 2009

Revolver, Paris, 06.06.09

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Konzert: Revolver

Ort: Le Truskel, Paris
Datum: 06.06.2009
Zuschauer: das Truskel war voll.
Konzertdauer: ca. eine Stunde



Achtung: Geheimtip!

Allerdings nur für diejenigen, die unser Konzerttagebuch sträflicherweise nicht regelmäßig lesen. Vom äußerst harmonischen, feinfühligen und ohrwurmgespickten Kammerpop des französischen Trios Revolver habe ich nämlich schon desöfteren geschwärmt. Und die Jungs, die gerade ihr erstes Album Music For A While herausgebracht haben, werden immer besser und besser. Fast schon schwindelerregend wie punktgenau ihre beatlesken Songs nun sitzen, ihre wunderbaren Chorstimmen harmonieren und das Cello mal klassisch, mal pschychedelisch gezupft durch die Lieder poltert. Und rockiger und tighter sind sie auch geworden.

Eigentlich wollte ich ja melancholische Balkanklänge von A Hawk And A Hacksaw live erleben, die im Jazzklub New Morning fiedelten, was das Zeug hielt, aber kurzfristig bekam ich dann die Meldung, daß Revolver gratis im kleinen Truskel spielen sollten. Und irgendwie habe ich das Gefühl, daß man die aufstrebenden Posterboys nicht mehr allzulange in kleinen Locations erleben wird. Deshalb entschied ich mich für Revolver und ich habe mein Kommen keineswegs bereut. Mit viel Charme, Witz und Spielfreude stürmten sie los und ließen keinerlei Leerlauf entstehen. Die nach wie vor schüchternen Jungs feuerten Hits wie aus einer Maschinenpistole ab. Stücke wie das ungemein beschwingte und mit Dingeldengel- Gitarren brillierende Get Around Town, oder das balladeske Leave Me Alone gehören zum besten, was in den letzten Jahren in Frankreich geschrieben wurde. Und bei Birds hat man fast das Gefühl Choräle zu hören, die so betörend schön sind, daß man am liebsten in der samtweichen Musik versinken möchte. Neben den Eigenkompositionen boten sie auch Coverversionen ihrer Lieblingskünstler. This Boy von den Beatles kennt allerdings nicht jeder, es ist ein eher unbekanntes Stück der Liverpooler, das die jungen Franzosen mit ihrem persönlichen French Touch versahen.

Größte Zugnummer von Revolver beliebt jedoch das phasenweise stark an Elliot Smith erinnernde Balulalow, das mit einem unwiderstehlichen Singalong endet, den das Publikum einstimmig mitsang. Der Sänger machte dabei eine Abstecher in die sehr junge und überwiegend weibliche Menge und unter den Leuten schienen sich die Jungs von Revolver eh wohlzufühlen, denn die letzten drei Titel performten sie auf der Sitzband gleich vor den Köpfen der begeisterten Fans.

Zum Abschluß gab es ein Cover von Crosby, Stills & Nash, dann noch einen ihrer ältesten Songs, der nicht auf dem Album drauf ist und eine Akustikversion von Get Around Town. Die Stimmung hätte nicht besser sein können und das laute Geschrei der hysterischen Girlies habe ich jetzt noch in den Ohren!

Stark!



Videos: Get Around Town in einer Privatwohnung gefilmt von Lecargo.org Wunderbar! Leave Me Alone in einer herrlichen Akustiksession. The Beatles are back!

Pour nos lecteurs français:

Ils sont jeunes, sacrément doués et ils ont des morceaux imparables. Je parle du groupe parisien Revolver qui vient d’accoucher de son premier album Music For A While, certes sous la haute influence des Beatles et d’Elliot Smith, mais tellement bon et accrocheur qu'on a directement l'impression de tenir un classique entre les mains. Devant un public en majorité féminin, ils ont prouvé qu’ils s’améliorent avec le temps et sont capables de défendre à merveille leurs très bons titres sur scène. C´était plein, c’était serré, mais Revolver ont montré leur énorme talent, leurs choeurs tellement beaux et leur jeu très harmonieux. Ils s’accordent parfaitement bien, ont une maturité incroyable et naviguent avec aisance entre de magnifiques ballades comme Leave Me Alone ou des tubes plus rapides et au rythme entêtant tel Get Around Town (ces guitares irrésistibles!). En plus ils font des reprises vraiment réussies comme This Boy de Beatles ou un morceau des Crosby Stills & Nash joué en rappel et en acoustique debout sur la banquette! Mais les titres qui marchent le mieux restent Balulalow avec un refrain qui a fait chanter tout le Truskel et Get Around Town qu'on a entendu deux fois ce soir, en rappel dans une version acoustique tout aussi réussie qu'en version rapide.

Un des meilleures jeunes groupes français en ce moment qui montre que l'Angleterre n’a qu’à bien se tenir !



Donnerstag, 19. Februar 2009

Koko von Napoo, Revolver, Ra Ra Riot, Paris, 18.02.09

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Konzert: Revolver + Guests Koko von Napoo & Ra Ra Riot

Ort: La Flèche d'or, Paris
Datum: 18.02.2009
Zuschauer: extrem viele
Konzertdauer: Koko von Napoo ca. 30 Minuten, Revolver ca. 35 Minuten, Ra Ra Riot ca. 40 Minuten



In Paris tut sich musikalisch zur Zeit wieder eine ganze Menge. In verschiedenen Locations buhlen parallel gleich zwei Indiefestival um die Gunst der Zuschauer.

Zum einen gibt es das Festival Super! Mon Amour, das vom 11 bis 22. Februar stattfindet und in den meisten Fällen in der Maroquinerie und dem Point Éphémère seine Konzerte abhält. Gäste waren und sind u.a. Handsome Furs, Black Lips, Gang Gang Dance, Toy Fight, Women, Chair Lift und erst sehr kürzlich Essie Jain und Woodpigeon (ich berichtete hier). Darüber hinaus gab es am gestrigen Dienstag einen Überraschungsgig im Point Éphémère mit den bezaubernden Mädels von Au Revoir Simone, den ich aber leider verpasst habe.

Zum anderen läuft auch gerade das jährliche Festival Les Nuits de l'Alligator in der Maroquinerie. Gespielt haben bereits Mariee Sioux und Emily Jane White und sehr bald werden hier andere Folkperlen auftreten, darunter Vetiver, Dear Reader, Women, War On Drugs, Elliott Brood und Horse Feathers.

Und am heutigen Mittwoch gab es in der Maroquinerie ebenfalls ein sehr spannendes Konzert mit den live unglaublich starken O'Death und den gehypten Newcomern Jim Jones Revue.

Aber erneut galt: Man kann nicht überall gleichzeitig sein!

Trotz dieses enorm reichhaltigen Programmes schafften es die gastgebenden Franzosen Revolver große Publikumsmassen anzuziehen. Ob es daran lag, daß die Flèche d'or abgesehen von dem Pflichtkonsum eines Getränkes im Werte von 5 Euro nach wie vor gratis ist, oder ob das Dreierpack Koko von Napoo, Revolver und Ra Ra Riot eine solch starke Anziehungskraft hatte, kann man hierbei bewußt offenlassen. Fakt war jedenfalls, daß es vor dem Eingang eine lange Schlange bibbernder Menschen gab, die rein wollten! Auch ich war darunter und ärgerte mich ein wenig, denn aus den Mauern drangen mir schon bekannte Klänge entegegen. Sie stammten von der Pariser Girlgroup Koko von Napoo, die gerade I'm Dead spielten. Tot war ich zwar noch nicht, als ich endlich drinnen war (sonst könnte ich diese Zeilen wohl jetzt nicht mehr tippen!), aber ob des Menschenandranges doch ziemlich genervt...

Beim Konzert von Koko Von Napoo, bei dem erneut fetzige und ohrwurmige, massiv von den 80 er Jahren infizierte Popsongs (Polly, Jonbon, June!) meine Vorfreude auf ein Debütalbum anheizten, konnte man wenigstens noch atmen und sich halbwegs frei bewegen, bei Revolver dann war es aber unerträglich voll und dementsprechend heiß und stickig! Das Gros der Leute war also für Revolver gekommen und diejenigen, die erst dafür eintrudelten, hatten zuvor den Gastauftritt von Oliver Jourdan, seines Zeichnes Sängers der Pariser Garagenrocker HushPuppies, während des Konzerts von Koko von Napoo verpasst. Der schöne Latinlover sang ein paar Zeilen des trashigen 80 er Kulthits Polaroid/Roman/Photo, im Übrigen das einzige französischsprachige Lied im Programm von Koko von Napoo. Allerdings ein Cover und zwar von Ruth.

Revolver selbst hatten nur englische Songs im Gepäck. Kein Wunder, scheinen doch klassische britische Bands wie die Beatles, die Kinks und die Zombies ihre großen Vorbilder zu sein. Sie mögen aber auch amerikanische Folklegenden wie Bob Dylan und Neil Young und nach einer Mischung all dieser Idole hört sich die Musik der drei jungen Männer Ambroise, Christophe und Jeremie auch an. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Kammerpop ("pop de chambre"), basierend auf klassischen Renaissance- Kompositionen, bei dem besonderer Wert auf die harmonischen Chorgesänge und feine Melodien gelegt wird. Eine EP haben sie bereits auf den Markt gebracht und darauf finden sich Perlen wie Calm Down, Leave Me Alone und das beschwingte Balulalow, das mit einem tollen bababa- singalong endet. Wer Balladen wie Eleanor Put Your Boots On und Walk Away auf dem zweiten Album von Franz Ferdinand oder grundsätztlich Elliott Smith mag, sollte auch Freude an den Komospitionen von Revolver finden.

All diese erwähnten feinen Songs und noch ein paar andere, gaben sie heute zum Besten, aber es war wirklich viel zu heiß und zu eng, um die Sache entsprechend zu genießen. Revolver muss ich mir unbedingt noch einmal in einer geeigneteren Location angucken, die Jungs haben jede Menge Potential!

Viel Potential haben natürlich auch die jungen New Yorker Ra Ra Riot. Von der vielköpfigen gemischten Rasselbande hat man ja schon auf vielen Blogs Euphorisches gelesen (unter anderem auch bei uns von Christoph), aber mich mussten sie hier und heute erst einmal davon überzeugen, daß sie wirklich so gut sind, wie oft berichtet wird.

Der Auftakt ihres Sets war jedoch wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Es gab Tonprobleme, die bereits schon dazu geführt hatten, daß der rote Vorhang ewig lange verschlossen blieb, bevor es losgehen konnte. Konsequenz daraus war, daß die liebliche Stimme des smarten Sängers Wesley Miles kaum zu vernehmen war. Sein Gesang ( der demjenigen von Ezra "Vampire Weekend" Koenig verdammt ähnelt) wurde fast komplett vom stakkatischen Schlagzeug, dem polternden Bass und den Klängen, die die beiden weiblichen Streicherinnen an Cello und Violine erzeugten, überdeckt. Es herrschte eine Kakophonie wie beim Warmspielen eines Symphonieorchesters! Alles andere als ein Hörgenuß also, aber die jungen Zuschauer in den ersten Reihen zeigten sich trotzdem begeistert und wippten ausgelassen im ständig wechselnden Takt mit. Jugendliche Ungestümheit, Frische und gutes Aussehen schienen zunächst die Hauptargumente der Band aus Syracuse zu sein. So soll sich also die Zukunft des Indiepops anhören? Ich war ob der angeheizten Erwartungen leicht enttäuscht, tröstete mich aber mit dem attraktiven Anblick der umwerfend aussehenden Cellistin Alexandra Lawn, die unmittelar vor mir fiedelte. Alles an ihr war hübsch, das Gesicht, die Rehaugen, die stilvole Kleidung (dieses rosafarbene Kleid, hach!) mitsamt ihren wundervollen Schuhen und auch die agilen Bewegungen. Allerdings schien sie ziemlich genervt zu sein, lächelnd erblickte ich sie nie, stattdessen guckte sie während der Lieder nur immer mal wieder mürrisch auf den Zettel am Keyboard, wo die Setliste aushing. Eine richtige kleine Diva war das, die sich bewußt ist, daß sie enorm hübsch ist und Männer sie anhimmeln!

Die anderen Akteure der jungen Band wirkten demgegenüber deutlich netter und heiterer. Der Sänger hatte etwas Sunnboyhaftes, die anderen Jungs wirkten wie höfliche Kunststudenten und die blonde Geigerin (Rebecaa Zeller) kam liebenswürdig und unkompliziert rüber. Immer ein schöner Anblick, so eine Geigerin, gehört ja seit dem enormen Erfolg von Arcade Fire auch irgendwie zur Standardausstattung jeder junger Band, die etwas auf sich zählt. Egal, ob die Gruppe jetzt Operator Please!, Los Campesinos!, Get Well Soon oder Woodpigeon heißt, immer gibt es ein fesches Mädel, das fiedelt, was das Zeug hält. Anstatt neben dicken, alten Männern mit Frack und Glatze in einem Symphonieorchester zu versauern, spielen die Nachwuchsgeigerinnen von heute halt eben lieber in einer Band, die auf Indie Pop macht und sich gerne trendy und arty gibt.

Aber warum auch nicht? Mit Ra Ra Riot unterwegs zu sein macht sicherlich Spaß, auch wenn die Amerikaner verständlicherweise noch hart am frühen Tod ihres ursprünglichen Schlagzeugers zu knabbern haben. Talentiert sind die Grünschnäbel ja auf alle Fälle und wenn sie ihre vielen Ideen so gekonnt auf den Punkt bringen, wie bei A Manner To Act, Ghost Under Rocks oder dem vorzüglichen Dying Is Fine, das das recht kurze Konzert (mit der wesentlich besseren zweiten Hälfte) heute stimmungsvoll abschloß, dann müssen sich ihre Eltern keine Sorgen um die Zukunft ihrer Sprößlinge machen!

Setlist Ra Ra Riot, La Flèche d'or, Paris:


01: Run My Mouth
02: Each Year
03: Oh, La
04: Suspended In Gaffa
05: Winter '05
06: St Peter's Day Festival
07: Too Dramatic
08: Can You Tell
09: A Manner To Act
10: Ghost Under Rocks
11: Too Too Too Fast
12: Dying Is Fine

- Mehr Fotos von Ra Ra Riot hier entlang!
- Ra Ra Riot im Kölner Blue Shell am 18.11.2008 hier



Donnerstag, 28. Februar 2008

Islands, Paris, 27.02.08

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Konzert: Islands

Ort: Le Point Éphémère, Paris (Point FMR)
Datum: 27.02.2008
Zuschauer: gut gefüllt



Tic Tacs, diese kleinen Kügelchen, die den Atem verbessern, habe ich seit langer Zeit nicht mehr genommen. Irgendwie hatte ich diese Dinger verdrängt. Gestern aber war ich im Kino (seit Ewigkeiten mal wieder) und zwar in dem reizenden Film "Juno" und der Losertyp, der beim Dauerlauf immer Letzter war, am Ende aber doch die süße Juno abkriegt, hat die kleinen Pastillen gleich tonnenweise in sich reingeschüttet. Da dachte ich mir heute: Probier's doch auch mal wider mit Tic Tac, vielleicht fliegen dann auch die schnuckeligen Mädchen auf Dich! Allerdings habe ich die in der Geschmacksrichtung Minze genommen, Orange (die der Kerl im Film mampft) fand' ich schon als Kind immer ein bißchen eklig und außerdem bekommt man davon eine bunte Zunge


Mit geschätzten fünf Kügelchen auf einmal im Mund, kam ich dann etwas abgehetzt im Point FMR an. Ein toller Schuppen, ein altes Fabrikgebäude, daß idyllisch am Canal St. Martin liegt. Zwar sind die Typen, die an diesem Kanal so rumlungern -gerade gegen Abend- nicht unbedingt die vertrauenserweckendsten Menschen von Paris (ganz in der Nähe wurde ich nämlich einmal vor dem MacDonalds fast von einer Jugendbande abgezogen; die Typen sahen meinen Burger und wollten den oder wahlweise Geld haben), aber drinnen sind die Bobos, sprich die Typen, die Bildung haben und sich gerne als Künstler geben, unter sich.

Als ich den Saal mit seinen typischen Stahlkonstruktionen betrat, spielten gerade noch die entzückenden jungen Pariser von Revolver, die ich schon von der Maroquinerie her kannte. Auch heute wieder brachten sie lieblichste Chorgesänge im Stile der Beatles, oder der Zombies und hätten durchaus auch gut den Soundtrack zu "Juno" mitgestalten können. Auch Streicher (Violincello) waren mit dabei und wenn einige musikliebende Pariser nicht aus Prinzip Vorurteile gegen französische Bands hätten (insofern verhält es sich hier ähnlich wie in Deutschland), wären sie noch mit deutlich größerem Applaus verabschiedet worden. Pop de chambre - Kammerpop nennen sie ihren Stil selbst und dies trifft es ziemlich gut; ihre wundervolle Musik, in der es auch prima "Lalala-Passagen gibt, sollte jeder Mensch mit Geschmack kennnen-und liebenlernen.

Als Revolver die Bühne verlassen hatten, traf ich eine nette Französin, die ich beim Festival des Inrocks kennengelernt hatte. Mit frischem Atem konnte ich der Süßen dann die landestypischen Begrüßungsküßchen geben und gemeinsam mit ihrem Begleiter warteten wir auf die Islands. Ich konnte damit punkten, die Islands schon einmal In Haldern (2006) gesehen zu haben. Das Haldern-Pop Festival kann halt eben immer mit interessanten Gruppen aufwarten!

Dann ging das Licht aus und die sechs Musiker legten los. Zunächst verhalten, später aber deutlich schneller und phasenweise auch rockiger. Im Grunde genommen wurde pausenlos Tempo und Rhythmus gewechselt. Auch die Musikstile änderten sich von Stück zu Stück. Mal kamen sie postpunkig, dann wieder postrockig (ein wenig wie A Silver Mt.Zion), ein anderes Mal indierockig (wie Pavement), oder schließlich powerpoppig (wie die New Pornographers) daher. Aufgrund der zwei Geigen, die von flinken asiatischen Fingern gespielt wurden, drängte sich einem aber natürlich in erster Linie der Arcade Fire-Vergleich auf (obwohl die Hidden Cameras stilistisch näher dran wären), die Islands aber als bloße Klone ihrer berühmten kanadischen Landsleute zu bezeichnen, wäre grob unfair. Sie sind vielmehr eine Mischung aus unzähligen guten Indie-Bands (man könnte jetzt auch noch Of Montreal, Clap Your Hands Say Yeah, Final Fantasy, Voxtrot, Spoon und viele andere nennen) und das Ergebnis ist erstaunlich eigenständig. Sie haben im Grunde von allen nordamerikanischen Gruppen irgend etwas. Und das kam beim Publikum ziemlich gut an. Zwar gab es wenige wirklich tanzende Menschen (von Crowdsurfing ganz zu schweigen), aber die Gesichter der Besucher schienen durch die Bank weg heiter und angeregt. Auch die Band fühlte sich sichtbar wohl, Ex-Unicorn Sänger Nick Diamond merkte gleich mehrfach positiv an, daß er ganz begeistert von der "audience" sei:" You make me trippy!".

Ein interessanter Kerl, dieser Nick, ausgestattet mit einer ganz außergewöhnlichen Stimme, die zwischen Conor Oberscher - Verzweiflung und Win Butlerscher - Angriffslust hin-und herschwankte. Manchmal ging sie aber auch Richtung Falsett und dann passte auch der oft gebrachte Of Montreal-Vergleich. Den Tonwechsel kriegte er fast fließend hin, das war schon verblüffend. Auch der Rest der Band wußte zu überraschen. Das gab es die bereits erwähnten hyperaktiven asiatischen Brüder an den Geigen (bzw. in einem Falle auch am Keyboard), einen cool wirkenden farbigen Bassisten, einen euphorischen Drummer und einen hochgewachsenen Gitarristen, der nicht nur durch seine Ansagen auf französisch positiv auffiel, sondern auch durch seinen Instrumentenwechsel von Gitarre zu Saxofon.

Was die gespielten Titel anbelangt, gab es eine Mischung aus bekannten Stücken von dem Vorgängeralbum "Return To The Sea" und neuen, mir logischerweise noch unbekannten Stücken, von dem im Laufe des Jahres erscheinenden Nachfolger. Einer der Neulinge wurde gleich am Anfang gespielt, "The Arm", das man sich auch bei MySpace anhören kann. Bis zur ersten Pause wurde eine gute Stunde musiziert, bevor das Sextett zurückkam und eine Cover-Version von Sinead O'Connor zum Besten gab, "Red Football" ("I'm not no animal in the zoo"). Kannte ich nicht, dafür aber das sehnlich erwartete "Swans", der erfrischende über 9 minütige Opener des letzten Albums, der die bisher größten Begeisterungsstürme auslöste. Danch schien wirklich Feierabend zu sein, aber das angetane Publikum kam abschließend noch in den Genuß des launemachenden "Rough Gem".

Fazit der zwei letzten Tage:

Ich sollte a) mal wieder öfter ins Kino gehen
b) regelmäßig Tic Tac konsumieren
c) häufiger in das von mir zu unrecht vernachlässigte Point FMR pilgern

Setlist Islands, Point FMR, Paris:

01: Vertigo
02: The Arm
03: Creeper
04: Pieces
05: Where There Is A Will There Is A Whalebone
06: Quitter
07: Rushes
08: Abominable Snow
09: Swim
10: Don't Call Me Whitney, Bobby

11: Red Football (Sinead O'Connor Cover)
12: Swans

13: Rough Gem




Samstag, 2. Februar 2008

Findlay Brown, Paris, 01.02.08

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Konzert: Findlay Brown
Ort: La Maroquinerie, Paris
Datum: 01.02.2008
Zuschauer: gab es leider nicht sehr viele



Am 12. September vergangenen Jahres feierte meine Frau Geburtstag. Auch Philippe, der Konzert-Junkie war geladen. Er war nicht der einzige Musiknarr, der auf der Gästeliste stand, es gab auch noch eine ganze Reihe ähnlich süchtiger Menschen, die aber fast alle erschienen. Nur Philippe kam in Kalamitäten: "Ähh, Cécile, ich würde ja gerne kommen, aber Findlay Brown spielt heute abend im Divan Du Monde, das bringt mich in eine Konfliktsituation", ließ er per e-mail wissen. - "Na dann geh' halt eben zu dem Konzert, wenn Du hinterher noch Lust hast, kannst Du ja immer noch vorbeischauen", richteten wir ihm aus. Und so geschah es dann auch, die wandelnde Musik-Enzyklopädie tigerte zu Findlay, ließ sich aber tatsächlich im Anschluß noch bei uns blicken. Fein, fein, so war jeder zufrieden...


"Ich verehre Findlay Brown, aber wie Du ja weißt, habe ich den schon letztes Jahr im Divan Du Monde gesehen, also gehe ich heute zu dem gleichzeitig in der Flèche d'or spielenden Levy, wir sehen uns dann wohl nicht". Schade, Philippe hatte mir schriftlich einen Korb gegeben, jetzt wo ich endlich auch mal zu Herrn Brown wollte! Umso größer war meine Überraschung den Mitvierziger in der Maroquinerie anzutreffen. Der Terminplan wurde geändert, Levy trat in der Flèche d'or erst später auf und mein Freund hatte plötzlich auch wieder Zeit für den englischen Singer/Songwriter. Wie so oft war er wieder früher erschienen und bekam im Gegensatz zu mir noch das gesamte Set der Franzosen von Revolver mit. "Wie die Zombies und die waren großartig schwärmte er". Stimmt, das was ich noch gehört hatte, klang wirklich ein wenig nach der stets unterschätzten Kappelle aus den 60-70er Jahren. Die drei Jungs von Revolver boten wunderbar harmonische Chorgesänge und erfreuten damit die Herzen der samt und sonders auf dem Boden sitzenden Pariser. Aber auch was danach kam, war stark. This Is The Kit ist das Pseudonym, das sich die niedliche Engländerin Kate Stables gegeben hat. Die leicht hippiesk gekleidete junge Frau, die momentan in Paris lebt, erschien aber nicht alleine. Mitgebracht hatte sie Jeese D Vernon, einen schüchtern wirkenden jungen Mann, der Kopf der Band Morningstar ist. Die Beiden harmonierten gut zusammen, sie spielte Gitarre, oder Banjo, er ebenfalls Gitarre und oft die Percussions. Besonders die Stimme von Kate hatte es mir angetan, sie erinnerte ein wenig an Dawn Mc Carthy von den Faun Faibles, die zusammen mit Bonnie Prince Billy 2006 ein wundervolles Album eingespielt hatte. Dem Set wirkte auch manchmal etwas Experimentelles an, es wurde aber nie schwer verdaulich. Im Genteil, der Charme und die Wärme der hübschen Lieder verzauberte mich auf Anhieb. This Is The Kit muß ich unbedingt im Auge behalten, bald soll auch das erste Album erscheinen.

Setlist This Is The Kit, La Maroquinerie, Paris:

01: She Does
02: One Of These Socks
03: Birchwood Beaker
04: We Need Our Knees
05: Krülle Bol
06: Two Wooden Spoons
07: With Her Wheels Again
08: In The Pines
09: Creeping Up Our Shins

Mehr Fotos von This Is The Kit

Es war schon gegen 22 Uhr (spät für Pariser Verhältniss, wo es normalerweise um 21 Uhr mit der Hauptgruppe losgeht), als sich ein großgewachsener, junger Mann in schwarzen Skinny-Jeans dem Publikum vorstellte. Es handelte sich um Findlay Brown, einen Burschen, der verblüffende Ähnlichkeit mit dem jungen Elvis Presley (als er noch schlank war) hatte. Diese Gesichtsform und die nach hinten gekämmten Haare, Wahnsinn, als stünde der Sohn des King vor einem! Musikalisch war das aber zum Glück näher an Nick Drake, als an der Legende aus Memphis dran, vor allem zu Beginn, als der Sänger einige Lieder ganz alleine an der Gitarre vortrug. Andächtig schaute das nach wie vor auf den Stufen und dem Boden sitzende Publikum Richtung Bühne und schmachtete vor sich hin. Ein durchgängig ruhiger Liederabend wurde es aber dennoch nicht. Dafür sorgte die vierköpfige Band, die nach drei Liedern erschien und die Lautstärke deutlich erhöhte. Darunter war auch eine blonde Keyboarderin, die Findlay auf amüsante Weise vorstellte. "Sie ist Serbin, zumindest zum Teil. Zum anderen Teil ist sie Kroatin und das ist ihre bessere Hälfte!" Der melancholische Kerl hatte also auch Humor und schüchtern wie ein Nick Drake wirkte er schon gar nicht. Einmal forderte er sogar die Leute auf, ein bißchen mehr mitzugehen. "Hey, come on, I know you can to this better than that". Vielleicht lag die Zurückhaltung bei den Besuchern daran, daß so einige neue Titel gespielt wurden, die dann auf der zweiten CD des Engländers zu finden sein werden. "In meiner Heimat bringe ich die neuen Sachen schon eine ganze Weile, ich hoffe ich überfordere Euch nicht damit", schilderte der Crooner fast entschuldigend. Das war allerdings wirklich nicht das Problem, denn die unveröffentlichten Stücke schienen mir auch überwiegend sehr gelungen. Natürlich aber waren "alte" Perlen wie "Separated By The Sea", "I Will" und "Come Home", die allesamt am Anfang gebracht wurden, vertrauter und eingängiger. Vom Debüt stammte auch eines der Highlights des Abends nämlich das entfernt an The Coral erinnernde "Losing The Will To Survive". Ganz egal, ob neue oder alte Lieder, eins wurde jedenfalls deutlich: Der Mann hat jede Menge Talent! Seine psychedelischen, klassisch arrangierten Kompositionen wirkten zeitlos und bestens gewappnet, den Hörer auch noch in etlichen Jahren zu erfreuen, dann wenn schon andere gehypte Bands längst in der Versenkung verschwunden sind. Deshalb war es auch kein Problem, daß ich persönlich Findlay erst später als Philippe erlebt habe. Der Künstler, der am Ende zur Überraschung aller auch noch eine Zugabe mitten im Publikum gab, wird uns zum Glück noch eine ganze Weile erhalten bleiben, da bin ich mir sicher!

Setlist Findlay Brown, Maroquinerie, Paris:

01: Separated By The Sea
02: Come Home
03: I Will
04: Love Will Find You
05: All That I Have
06: That's Right
07: Nobody Cared
08: I Had A Dream
09: Losing The Will To Survive
10: Don't You Know I Love You

11: Mystery Train
12: Down Among The Dead Men





 

Konzerttagebuch © 2010

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