Samstag, 23. Februar 2013

Françoiz Breut, Paris, 12.02.2013

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Concert: Françoiz Breut (Don Nino)
Lieu:Le Café de la Danse, Paris
Date: 12/02/2013
Spectateurs: environ 450
Durée du concert 80 minutes

Le concert commença par une ligne de basse très marquante et répétitive, puis la douce voix de Françoiz Breut retentit pour la première fois. Par la suite on entendit les guitares sombres, l'orgue légèrement psychédélique et la batterie sèche et précise. Tout de suite une ambiance sensuelle, chaude et subtilement dramatique s'installe. On se sentait comme dans un  rêve éveillé ou bien comme dans un road trip dans le désert de Mexico (je vous épargne pourtant Calexico ici, soyez rassurés!)



A la fin du morceau Françoiz dit simplement au public: "merci beaucoup j'espère que vous allez bien." Symbolique pour sa simplicité et gentillesse. Pas de longues discours prétentieux, pas de blablabla, juste un petit mot pour  remercier tout le monde d'être au Café de la Danse ce soir. Ici même, Françoiz avait donné son premier concert, mais à l'époque "elle avait 10 ans", comme elle disait en souriant. Depuis elle a vieilli un peu, mais même malgré ses petites rides (qui lui vont bien), on reconnait toujours la gamine qui vit encore en elle. Quand elle sourit (quel magnifique sourire!), elle a toujours l'air d'avoir 20 ans. Francoiz a fait du chemin pourtant, mais hélas, elle n'a pas eu la  reconnaissance publique comme d'autres. Mais bon, nous ne plaignons pas, le Café de la Danse était très bien rempli et ceux qui étaient là ont vraiment fait le bon choix.

Nous vivions ensemble un concert exceptionnel où plein d'éléments se réunissent pour un résultat convaincant et très touchant. 


En première ligne bien sur la voix tellement singulière de Françoiz, sa manière de chanter si mystérieusement (je vous épargne  Dominique A soyez rassurés!), Puis son groupe qui l'accompagna à merveille. Leur son était si dense, compact, très précis et puissant, mais jamais grandiloquent. Ça restait toujours très classe. Et ce qui est pour beaucoup c'était bien sûr le charisme et la présence sur scène de Francoiz. Malgré son attitude naturelle, il y a ce côté félin. Elle bougait très bien, dansait parfois et allait à deux reprises dans le public pour le plus grand effet. Son duo avec Julia de Mansfield TYA (avec une ceinture VW!) pour la reprise de Michael Hurley de Werewolf était un des temps forts de ce concert, mais son morceau La Vie Devant Soi joué au milieu de la foule  était également magnifique!

Françoiz Breut - La Vie Devant Soi live au Cafe de la Danse from valerie toumayan / I Love Sweden on Vimeo.

Francoiz varia très bien entre les titres de son très bon nouvel album et quelques classiques (La femme sans histoireLe don d'ubiquité) qu'elle revisitait d'une manière innovatrice.

Les titres les plus forts étaient certainement Michka Soka (très funky), Over All (très mélancolique et doux) BXL Bleuette (aux accent jazzy, rêveuse), puis un somptueux km 83 en rappel


Breut donne beaucoup et le public -complètement sous le charme- le lui  rend bien en applaudissant à chaque fois longuement.



En 80 minutes on en a eu pour notre argent! De la poésie, de la douceur, de la générosité, de la sensualité, des larmes, des sourires, de la pop en français et parfois en anglais, du rock un peu bluesy, joué avec une classe internationale.

Espérant fort que Francoiz va revenir plus souvent à Paris dans l'avenir. Finalement Bruxelles ce n'est pas si loin.

Cette soirée somptueuse va rester un bon moment gravé dans ma mémoire, ça c'est sûr! Pour prolonger le plaisir j'ai racheté l'album en vinyl, rien que pour profiter des illustrations faites par l'artiste elle-même en plus grand format!

Setlist Françoiz Breut, Café de la Danse, Paris:

01: A L'Unisson
02: Bruxelles Bleuette
03: La Femme Sans Histoire
04: Les Jeunes Pousses
05: Marie-Lise
06: Pourque Te Vas
07: Le Don D'Ubiquité
08: Werewolf
09: Cavaliers
10: 20 à 30000 Jours
11: La Gomme
12: Over All
13: L'Eclat Du Jour
14: Si Tu Disais
15: La Vie Devant Soi
16: Ultimo
17: Michka Soka
18: La Chirurgie Des Sentiments

19: Le Nord
20: Cabinet
21: KM 83




Pascal Pinon, Karlsruhe, 22.02.13

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Konzert: Pascal Pinon
Ort: Café nun in Karlsruhe
Datum: 22.02.2013
Zuschauer: etwa 90
Dauer:  55 min


Zwei nordische Elfen haben im Café nun Station gemacht. Ich war dabei und kann davon berichten. Schaut Euch an, wie sie lächeln. Aber lasst Euch nicht davon täuschen - auch nicht davon, dass sie noch wie halbe Kinder aussehen! In ihnen vereinen sich in Feenart Weisheit und jugendliches Ungestüm und alles ist leicht und schwer zugleich. Wie das geht? Das wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Aber der Musik, die dabei entsteht, kann man lauschen.


Pascal Pinon waren auf meinem musikalischen Radar seit ich im Dezember von Daniel Ehniss den Musiktipp bekommen hatte. Das aktuelle Album Twosomeness lief seitdem fast jeden Tag einmal und ich war wirklich unglaublich neugierig auf die Künstlerinnen hinter der Musik und die live-Umsetzung des Sounds. Deshalb war ich den ganzen Freitag schon ganz hibbelig, wie voll es wohl werden würde, denn es gab für diese Veranstaltung keinen Vorverkauf. Und dann, dann gab es auf den Abend auch noch SCHNEE...


Als hätten wir davon diesen Winter nicht schon genug gesehen...  Ich musste mich also für eine Straßenbahnvariante entscheiden mit anschließender Schlitterpartie. Um so schöner war es, in das freundliche und wieder interessant und passend geschmückte Café nun zu kommen. Die Papierflieger scheinen auf den Fotos wie von Geisterhand geführt, oder? Wie erwartet füllte sich das Cafe sehr schnell. Jedes Mal, wenn sich die Tür öffnete, schaute man ins Schneegestöber. 


Die beiden Elfen begannen gegen 21:15 Uhr ihr Set und beschworen den Frühling...

"Þar sem börning brosa og hlæja baldursbrárnar líkar mér.//
Where the children laugh and smile, Daisies are my favourite thing." 

... oder doch die Schwermut?

"En skugginn fellur alltaf á mann þegar maður unir sér.//
But the shadow always falls down on you when you're having fun." (Zitate aus Baldursbrár)

Alles war wunderbar - inklusive der kleinen Patzer und Fehler. Bei den vertrauten Liedern musste ich mitsummen und entrückt lächeln, auch mal laut lachen über die Zwischenansagen und bei den Zugaben auch Tränchen verdrücken. 

Die zweite Zugabe war mein persönliches Highlight des Abends obwohl sie komplett verstolpert begann - "wir haben das nicht geübt" - aber dann vielleicht das melancholischste und zugleich wärmste Stück des Abends wurde: "Were I laid on Greenland's Coast, And in my Arms embrac'd my Lass; Warm amidst eternal Frost, Too soon the Half Year's Night would pass. Were I sold on Indian Soil, Soon as the burning Day was clos'd, I could mock the sultry Toil When on my Charmer's Breast repos'd And I would love you all the Day, Every Night would kiss and play If with me you'd fondly stray Over the Hills and far away"


(Danke für die freundliche Hilfe des unbekannten Kommentators!)

Nach weniger als einer Stunde (die zwei Zugaben schon eingerechnet!) schickten sie uns in unser elfenloses Leben zurück. Viele Zuhörer ergriffen die Gelegenheit, sich die beiden Scheiben als Vinyl oder CD zu kaufen und ein paar Worte mit den Zwillingsschwestern zu wechseln. 


Auf dem Heimweg hatte sich das Schneegestöber etwas beruhigt - es hatte  ordentlich geschafft:




Setlist:
Bloom
Ekki vanmeta
Somewhere
Fernando
I wrote a song
Evgeni kissing
Baldursbrár ??
Annar Logi
Þerney (one thing)


Z 53
Z Over the hills and far away



Links:

Aus unserem Archiv:
Pascal Pinon, Darmstadt, 21.2.2013 (dort weitere Termine!)

Interview mit der Bedroomdisco  (das eingebettete Konzertvideo umfasst etwa die Hälfte des im Café nun gebotenen Programms)

 

Freitag, 22. Februar 2013

Alt-J, Köln, 22.02.13

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Konzert: Alt-J
Ort: E-Werk, Köln
Datum: 22.02.2013
Zuschauer: 2.000 (ausverkauft)
Dauer: Alt-J 50 min, Stealing Sheep, 27 min



Alt-J und ich hatten einen schlechten Start. Das kommt vor, kann aber oft korrigiert werden. "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance", ist zwar eine häufig benutzte Weisheit, sie ist aber unsinnig. Ich hasse solche dämlichen Kalender-Sprüche (übel ist auch "man sieht sich im Leben immer zweimal!"). Natürlich kann man erste Eindrücke korrigieren - ich hatte mir das heute fest vorgenommen.

Mein erstes Date mit Alt-J war wenig spektakulär. 18 Minuten spielten die Nordengländer im vergangenen März als Vorgruppe der zauberhaften Big Deal im Studio 672 in Köln. Ich fand das ganz kurzweilig, war aber sicher, daß mich die vertrackte Musik auf Konzertdauer nerven würde. In Haldern im August waren die Engländer schon so groß, daß sie jeder sehen wollte, mir war es nicht so wichtig, ich habe sie ausgelassen. Mittlerweile verkaufen sie Hallen von der Größe des E-Werks aus, haben den Mercury-Preis gewonnen und werden überall gefeiert. Warum also nicht wieder mal gucken, ob das noch was wird zwischen uns beiden.

Viel falsch machen konnte ich eh nicht, zum einen waren die Tickets für den Hype günstig, vor allem aber gab es eine Vorgruppe, die mich sehr interessiert, seit ich sie vor einigen Wochen in der Kölner Wohngemeinschaft verpasst hatte. 

Eigentlich ist die restliche Geschichte schnell erzählt: Stealing Sheep aus Liverpool gingen auf der eindrucksvoll-großen Bühne verloren. Ihr Hippie-Pop der in kleinen Clubs sicher wundervoll funktioniert, verpuffte ohne jede Wirkung! Wie wahnsinnig doch Mitte der Woche The Joy Formidable als Support von Bloc Party auf der gleichen Bühne waren! Und auch die Waliser waren nur zu dritt.

Alt-J waren selbstverständlich viel präsenter - und sie kamen hervorragend an! Die Liveversionen der Lieder des Debütalbums taugen auch eine ganze Menge, bei mir bleibt davon aber nichts haften. Entgegen meines häufigen Kokettierens mag ich durchaus komplexe, nerdhafte Musik. Es gibt zahllose Beispiele solcher Bands, die ich liebe. Aus einigen von denen könnte Alt-J zusammengesetzt sein. Wenn Foals, Radiohead, Yeasayer, Clap Your Hands Say Yeah eine gemeinsame Single für einen guten Zweck schreiben wollten, käme vermutlich etwas raus, das nicht weit von Alt-J entfernt ist. All diese Bands mag ich, Alt-J ist zweifelslos eine sehr gute Gruppe mit einer sehr guten Platte. Aber mich hat das nicht bewegt. 

Naja, eigentlich könnte ich es dabei belassen, ich will aber trotzdem noch etwas ausholen. Dann auch mit den beiden Setlisten. Nachher dann!


Konzertankündigung Toby Goodshank und Boo Hoo

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Konzertankündigung Toby Goodshank & Boo Hoo
Orte & Daten: siehe unten

Unter Freakfolk wird das Ganze immer gelabelt, aber da keiner so richtig weiß, was das genau ist, sagen wir einfach, daß es sich um richtig gute, handgemachte Musik mit amüsanten Texten handelt. Ich rede von Toby Goodshank aus New York und Boo Hoo aus Frankfurt, die gemeinsam auf Europa auf Tour gehen werden. Stimmungsvolle Konzertabende dürften garantiert sein. Besonders freue ich mich natürlich darüber, daß ich Toby, Bernhard und Amelie bei uns in Paris empfangen darf. Das hübsche Poster stammt im Übrigen auch von Amelie Persson, die Boo Hoo immer sehr charmant bei seinen Shows bekleitet.


12.04.2013: Frankfurt, die Fabrik mit Susie Asado
13.04.2013: tba
14.04.2013: Düsseldorf, Die Kassette
15.04.2013: Köln, Die hängenden Gärten von Ehrenfeld
16.04.2013: Utrecht, DB's
17.04.2013: Brüssel, Le Chaff
18.04.2013: Paris, Showcase @ Balades Sonores (19 h)
18.04.2013: Paris, Le Môtel, (21h)
19.04.2013: Paris, Oliver Peel Session
20.04.2013: Nancy, Off Kultur House Show
21.04.2013: Zürich, Bar 3000
22.04.2013: Wien, The Loft
23.04.2013: Krakau, Piekny Pies
24.04.2013: Warschau, Café Kulturalna
25.04.2013: Lodz, Owoce i Warzywa
26.04.2013: Chemnitz, Lokomov
27.04.2013: Leipzig- Wärmehalle Süd
28.04.2013: Berlin, Pink Melon Joy
29.04.2013: Hamburg, tba





Konzertankündigung Tiny Ruins

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Konzertankündigung: Tiny Ruins
Orte & Daten: siehe unten


Hurra! Hollie Fullbrook aka Tiny Ruins, die mir letztes Jahr mit ihren hinreißenden Liedern gleich mehrfach das Herz gebrochen hat ist demnächst wieder  auf europäischen Konzertbühnen zu sehen! Wie zu lesen ist, gibt es eine neue EP und Songs von einem möglicherweise noch 2013 erscheinenden Album hat die ursprünglich aus England stammedne Neuseeländerin auch mit im Gepäck. Ich denke, das werden gang ganz feine, musikalisch absolut erlesene Konzerte werden. Und ich weiß wovon ich spreche, ich habe Tiny Ruins 2012 gleich mehrer Male erleben dürfen.


Also dabei sein!

21. 03.2013: Paris, La Cigale Festival les femmes s'en mêlent avec Alela Diane
22.03.2013: Niort, Festival Nouvelles Scènes
23.03.2013: Brüssel,Home Show
24.03.2013: Utrecht, Tivol 
26.03.2013: London, Rough Trad East
28.03.2013: Dunquerque, Festival We Will Folk You
29.03.2013: Grenoble, Ciel
30.03.2013: Offenbach, Hafen 2
31.03.2013: Magedbugr, Moritzhof
01.04.2013: Dresden, Schauburg
02.04.2013: Nürnberg, K4
04.04.2013: München, Hauskonzerte
04.04.2013: Basel, Parterre
07.04.2013: Dublin, Workmans Club
08.04.2013: London, Bush Hall
09.04.2013: Guildford, St Mary's Church






 

Konzerttagebuch © 2010

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