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Sonntag, 11. März 2012

School Of Seven Bells, Brüssel, 10.03.12

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Konzert: School Of Seven Bells
Ort: Botanique (Rotonde), Brüssel
Datum: 10.03.2012
Zuschauer: 170 bis 200 (fast ausverkauft)
Dauer: SVIIB 75 min, Vega 40 min


Pah! Exklusive Deutschland-Show von School Of Seven Bells in Berlin? Es gibt auch andere Hauptstädte mit B.

Das Botanique, das Kulturzentrum im ehemaligen Botanischen Garten der belgischen Metropole, ist einer der schönsten Musikclubs, die ich kenne. Läge Brüssel näher, ich wäre ganz regelmäßig in einem der drei Säle des Botanique. School Of Seven Bells spielten im schönsten der drei Räume, in der Rotonde, dem kreisrunden Saal mit den aufsteigenden Sitzbänken an den nicht-Bühnen Rändern.

Erst dachten wir, das Publikum sei ausschließlich wegen der lokalen Vorgruppe Vega da, viele sahen einfach zu sehr nach Mitschülern oder Eltern und Tanten aus. Da während der 40-minütigen 80er Jahre Show aber niemand von seinem Sitz aufstand, war das offenbar eine Fehldeutung. Vega waren so etwas wie eine Liebeserklärung an die Communards, Erasure und Elho-Neonkleidung. Ich fand es weitestgehend fies, muß aber gestehen, daß Vega zum einen enorm professionell auftraten und zum anderen nicht viel Phantasie dazu gehört, sich die Belgier in großen Sälen voll mit Partyvolk vorzustellen.

Diese großen Clubs werden School Of Seven Bells nie bespielen - auch mit ihrem dritten Album nicht. Vor zwei Jahren hatte ich die New Yorker schon einmal gesehen, nachdem ich ihre erste Platte Alpinisms sehr lieben gelernt hatte. Seitdem will ich School Of Seven Bells lieben, so recht will mir das aber nicht gelingen. Ich mag das Duo Alejandra Deheza und Benjamin Curtis sehr, so richtig springt aber der Funken auch heute wieder nicht über. Langsam fürchte ich, SVIIB werden keine Lieblingsband mehr.

Aber Schluß mit dem Genörgele, es war wirklich kein schlechtes Konzert, es war nur eben kein überragendes. School Of Seven Bells haben einige sagenhaft tolle Hits, es gab aber auch einige Stücke, die dagegen deutlich abfielen.

Seit dem Ausstieg von Alejandras Zwillingsschwester Claudia sind School Of Seven Bells ein Duo, live werden sie allerdings von zwei weiteren Musikern unterstützt, von einer Keyboarderin und einem Schlagzeuger. Nach der Nacht ermittele ich vermutlich auch noch ihre Namen, dafür bin ich gerade zu müde (speziell die Keyboarderin wirkte aber auch nicht sehr charismatisch...).

Ganz lustig war der Start des Konzerts, denn da spielte die Band jeweils das erste Lied der drei Platten. Beste Lieder des Abends waren die letzten fünf Stücke des Konzerts: I L U, Lafaye, My cabal und die beiden Zugaben Half asleep und Sempiternal/amaranth! Und Frisur und Auftreten von Frontfrau Alejandra!

Mehr morgen im Laufe des Tages! Ich muß jetzt einen neuen Sportdirektor suchen!

Setlist School Of Seven Bells, Botanique, Brüssel:

01: Intro
02: Iamundernodisguise
03: The night
04: Windstorm
05: Bye bye bye
06: Love play
07: White elephant coat
08: White wind
09: Low times
10: Scavenger
11: I L U
12: Lafaye
13: My cabal

14: Half asleep (Z)
15: Sempiternal/amaranth (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- School Of Seven Bells, Paris, 29.08.09
- School Of Seven Bells, Paris, 02.03.09



Sonntag, 30. August 2009

Festival Rock en Seine bei Paris, 29.08.09

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Konzert: Festival Rock en Seine
Ort: Domaine National de Saint Cloud bei Paris
Datum: 29.08.2009
Zuschauer: ausverkauft



Zweiter Tag des Festivals Rock en Seine, das immer noch über die genauen Hintergründe der Oasis Absage vom gestrigen Freitag grübelte. Über die Seine-Brücke geht es für mich zum Gelände und wenn man die Augen nach rechts wandern lässt, sieht man die Skyline von La Défense. Für Paris ungewöhnlich modern, diese futuristischen Bürogebäude. Aber wer arbeitet heute schon, ist ja schließlich Samstag? Es sind doch ohnehin alle bei Rock en Seine!...

Der Beginn des Tages gehört den weiblichen Paradiesvögeln. Shingai Shoniwa von den Noisettes habe ich verpasst, aber zu der semmelblonden Mette Lindberg von The Asteroids Galaxy Tour bin ich zur Stelle.

The Asteroids Galaxy Tour:

Wie alt denn die Sängerin der dänischen Band sei, will ein etwa 50 jähriger Besucher von mir wissen. Bevor ich meine Vermutung äußern kann - mein Tip wäre 25 gewesen - raunt er mir zu: "Sieht aus wie meine kleine Tochter und die ist 15!" Er begründet dies mit den dünnen Beinchen, die Mette Lindberg in der Tat hat. Die dürren Stelzen hat sie in gelbe Leggings gehüllt und dazu trägt sie schwarze Turnschuhe von Adidas. Ihr Outfit ist wahrlich abgefahren, aber das ist auch schon der größte Aufreger, denn die mehrköpfige Band, die auch einen Saxofonisten und einen Trompeter zu ihrer Besetzung zählt, spielt recht belanglosen Pop mit einem Hauch Funk und Soul. Und den aus der ipod- Werbung bekannten Hit Around The Bend haben sie schon vor meiner Ankunft abgefeuert. Aus Dänemark bevorzuge ich Under Byen und Our Broken Garden. Diese Acts haben nämlich nicht nur eine attraktive blonde Frontfrau, sondern auch wirklich gute Musik zu bieten...

Jil Is Lucky:

Die Franzosen waren mir eigentlich als Folk-Band bekannt und zwar aufgrund ihres Indie Hits The Wanderer, der auch auf Videosendern wie MTV lief. Was ich gegen Ende des Sets zu sehen und hören bekomme, ist aber eher nosiger instrumentaler Rock. Eine qualitative Einschätzung ist mir noch nicht möglich, Fakt ist aber, daß Sänger Jil wirklich eine beknackt aussehende blaue Herzchen-Brille trägt, die man sogar für 5 Euro über die MySpace Seite der Gruppe beziehen kann. Wer's mag....

Dananananaykroyd:

Ich hatte mir extra vorgenommen, der schottischen Band mit dem unaussprechlichen Namen diesmal mehr Aufmerksamkeit als beim letzten Mal zu schenken. Vor ein paar Monaten hatte ich sie im Olympia im Vorprogramm der Kaiser Chiefs gesehen und erinnerte mich im Nachhinein eigentlich nur noch an zwei Schlagzeuger, viel Geschrei, eine niedliche Bassistin, aber kein einziges richtiges Lied. Heute fehlte aber die Bassistin und somit das einzig Gute an dieser nervigen Formation, denn der Rest war wie gehabt.

Billy Talent:

Der Name ist bei den Kanadiern nicht Programm. Talent sucht man nämlich bei den keifenden Typen vergeblich. Wenn die mit ihren mainstreamigen Stadionrock- Hits (Devil In A Midnight Mass, Fallen Leaves, Red Flag) loslegen, klingt es, als würde gerade eine Sau geschlachtet. Billy Talent überlassen wir gerne 16 jährigen Emo-Gören, die keinen Bock mehr auf Schule haben, oder den Redakteuren und Lesern der Visions.

Die Setlist von Billy Talent bei Rock en Seine 2009 dürfte so ähnlich ausgesehen wie beim Festival in Leeds*:

01: Devil In A Midnight Mass
02: The Ex
03: This Suffering
04: Line & Sinker
05: Rusted From The Rain
06: Saint Veronika
07: Surrender
08: Devil On My Shoulder
09: This Is How It Goes
10: The Dead Can't Testify
11: Diamond On A Landmine
12: Turn Your Back
13: Try Honesty
14: Fallen Leaves
15: Red Flag

The Horrors:

Der blanke Horror dieses Konzert der englischen The Horrors. Ha, da habe ich doch glatt einen Kalauer gerissen! Spaß beiseite, denn das Set der jungen Düsterrocker war wahrlich nicht übel. Angeführt von dem spindeldürren Faris Badwan, der nicht nur lange Füße, sondern auch eine ebenso lange Nase hat, verwandelten die ganz in schwarz gekleideten Jungspunde die herbstliche Wiese vor der Scéne de la Cascade in eine gespenstische Friedhofslandschaft (mit ein wenig Fantasie natürlich...).

Das Ganze erinnerte an englische Post-Punk Kultbands der frühen 80er Jahre wie The Chameleons oder Echo and The Bunnymen, aber stellenweise auch an die Stooges oder gar die deutschen Krautrocker Can.
Und kein Geringerer als Geoff Barrow von Portishead hat das hochgelobte zweite Album Primary Colours produziert. Von diesem Machwerk stammten dann auch die allermeisten Stücke des heutigen Konzertes und obwohl The Horros weit von der Genialität von Portishead entfernt sind, gefielen sie mir mit ihrem düsteren, nicht leicht konsumierbaren Stoff doch weitaus besser als häßliche Pathos- Bands wie Glasvegas oder die White Lies. Ich behalte The Horros weiterhin im Auge.

Setlist The Horrors:

01: Mirror's Image
02: Three Decades
03: I Can't Control Myself
04: New Ice Age
05: Scarlet Fields
06: Who Can Say
07: Sea Within A Sea

Yann Thiersen:

Bekannt geworden ist Guillaume Yann Tiersen durch den Soundtrack zum weltberühmten Film "Die wunderbare Welt der Amélie". Viel mehr wusste ich aber bis heute auch nicht zu dem klassich ausgebildeten bretonischen Musiker zu sagen. Was der Bursche mit seiner vielköpfigen Band allerdings aufs Parkett legte, war wahrlich vorzüglich! Abwechselnd an Gitarre und Geige agierend, baute der graugelockte Musiker einen komplexen Sound auf, der musikalisch nicht allzuleicht zu verorten war. Gesang gab es recht wenig, aber ab und zu konnte sich vor allem die hübsche Backgroundsängerin in Szene setzen. Ansonsten gaben die zahlreichen Instrumente den Ton an und schufen eine märchenhafte und dreampoppige Atmosphäre, die an Dichte und Dramatik kaum zu überbieten war. Stilistisch gab es einen teilweise ausgeprägten Hang zum Postrock, geprägt durch eine sich ständig steigernde Spannung, die sich gegen Ende der recht langen Stücke ekstatisch entlud. Freunde von Sigur Ros, Radiohead, Cyann et Ben und Syd Matters dürften ihre Freude an der Musik von Yann Tiersen haben. Da ich Fan der vorgenannten Formationen bin, war die Freude heute ganz auf meiner Seite! Eine echte Entdeckung!

School of Seven Bells:

Jede amerikanische Indie-Band, die etwas auf sich hält, residiert zur Zeit in Brooklyn. Diese Phänomen ist inzwischen schon so ausgeprägt, daß sich viele Kapellen überlegen, ob sie diese Mode mitmachen wollen, oder nicht lieber nach Nebraska gehen (obwohl da ja schon Connor Oberst und seine Saddle Creek Kumpels abhängen, also vielleicht doch am Besten gleich nach Arkansas...).

School Of Seven Bells kommen - wie sollte es auch anders sein - aus Brooklyn, haben aber das Privileg mit ihrem aktuellen Album Alpinisms durch Europa zu touren. Und das ist eine feine Sache, denn so kommt man auch in Frankeich in den Genuß des schönen Anblicks der beiden Deheza Schwestern!
Alejandra spielt Bass und singt, während Claudia am Keyboard klimpert und ebenfalls singt. Hahn im Korb ist der Gitarrist Benjamin Curtis (der Sohn von Ian, nein, nur ein Scherz!), der mit seiner Poppersträhne in der Mitte der Bühne rumwuselt. Der noisige Dreampop des sytlishen Trios kam dann schließlich auch trotz des recht reservierten und schweigsamen Auftretens der Akteure ziemlich gut an und auch ich erlebte ein wesentlich besseres Konzert als noch vor ein paar Wochen, wo ich die School Of Seven Bells bei einem recht sterilen Radiokonzert bei France Inter erlebt hatte.

Hörens-und sehenswert!

Setlist School Of Seven Bells, Festival Rock en Seine 2009:

01: Chain
02: No Disguise
03: Wirde For Light
04: White Elephant Coat
05: Connjur
06: Half Asleep
07: My Cabal
08: Sempiternal/Amaranth




Dienstag, 3. März 2009

School Of Seven Bells, Paris, 02.03.09

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Konzert: School Of Seven Bells

Ort: Maison de Radio France, Paris (Black Session Lenoir, France Inter)
Datum: 02.03.2009
Zuschauer: wie viele passen in das Studio 105? Keine Ahnung, ist konzipiert wie ein Hörsaal an der Uni.
Konzertdauer: 55 Minuten



Eine der zur Zeit spannendsten Gruppen ("un des groupes les plus éxcitants du moment") hat uns der sonore Moderator Bernard Lenoir in den heiligen Hallen des Radiosenders France Inter angekündigt und dem netten Onkel nimmt ja eigentlich eine Menge ab.

Was dann kam, war allerdings so spannend wie Golf im Fernsehen oder das Löhr-Center in Koblenz! - Nein, Spaß bei Seite, so öde war es natürlich auch nicht, aber der unglaublich kühle, fast sterile Sound von School Of Seven Bells hat mich zumindest am Anfang doch ziemlich abgeschreckt. Die jeweils recht langgezogenen Songs des Trios aus Brooklyn - ein ex-Gitarrist der Secret Machines und zwei bildhübsche glutäugige Zwillingsschwestern an Keyboard und Bass - schienen vom Band zu kommen, so makellos und keimfrei verpackt waren sie! Und dies trotz eines enormen Lärmpegels! Wenn Alejandra und Claudia Deheza nicht so gutaussehend gewesen wären, hätte ich prompt in den bequemen Sesseln des Radiosenders wegdämmern können. So gab es wenigstens für die männlichen Zuschauer etwas fürs Auge, allerdings waren alle drei Bandmitglieder so kühl wie ihre Musik und die schneebehangenen Berge auf ihrem Albumcover. (Nonverbale) Kommunikation zwischen den einzelnen Musikern? - Fehlanzeige! Die einzige, die ab und zu mal lächelte und auch drei Worte zum Publikum sprach ("Hi" am Anfang und "Thank you" am Ende), war die Bassistin mit dem Pony (nicht das junge Pferd, die Frisur meine ich natürlich!). Manchmal suchte sie auch ein wenig die Nähe zu dem blonden Gitarristen mit dem Popperscheitel. Die Keyboarderin allerdings, klimperte vor sich hin, als gehöre sie der Roboterband Kraftwerk an.

Nach circa einer halben Stunde Spielzeit ohne besondere Höhepunkte, kam ich aber etwas besser rein. Es gab nämlich ein Stück (welches das war? Hmm, werde es rausfinden...), bei dem endlich einmal der hübsche und liebliche Gesang der beiden Schwestern besser zu hören war, weil das Gitarrenspiel von Benjamin Curtis zum ersten Mal etwas reduzierter war. Zuvor hatten jeweils die noisige Elektrische verhindert, daß man den Gesang oder gar Textzeilen heraushören konnte. So etwas kennt man ja schon von My Bloody Valentine, aber es ist und bleibt irritierend, weil man immer den Eindruch hat, das Mikro sei zu leise eingestellt.

Die letzten drei Songs des Sets hoben sich allerdings wohltuend vom Rest ab. Half Asleep (Singleauskopplung), My Cabal und Sempiternal werden wohl auch nicht umsonst oft als beste Songs des Albums Alpinisms genannt,
das im Übrigen ganz hervorragende Kritiken bekommen hat. 9/10 Punkte im NME, 8.0 Punkte bei Pitchfork und etliche andere sehr positive Wertungen belegen eindrucksvoll wie hoch das Trio aus Brooklyn geahndelt wird.

Ich persönlich bin da aber nach dem ersten Liveerlebnis (und nach dem ersten zählbaren Höreindruck überhaupt) weniger euphorisch. Zwei hübsche Frauen mit lieblichen, wenngleich auf die Dauer eher eintönigen Stimmen und ein Poppertyp mit einer noisig-psychedelischen Gitarre ließen mich heute zumindest eher kalt. Aber ich glaube genau diese Kühle ist gewollt, das Albumcover mit der Gletscherlandschaft spricht Bände!

Ob ich bei School Of Seven Bells wohl auch noch auf den Geschmack komme? Vielleicht verbrigt sich hinter der eisigen Fassade ja doch noch eine faszinierende und spannende Band mit guten Liedern?!


Setlist School Of Seven Bells, Black Session # 294, Stuido 105 France Inter, Paris:

01: Face To Face On High Places
02: Iamundernodisguise (auf der Liste wirklich zusammengeschrieben)
03: Wired For Light
04: Chain
05: Connjur
06: White Elephant Coat
07: Caldo
08: Half Asleep
09: My Cabal
10: Sempiternal

Links:

- mehr Photos von School Of Seven Bells
- School Of Seven Bells - Original Videoclip Half Asleep
- White Elephant Coat live und akustisch. Sehr schön und ganz anders, als das was ich heute gehört habe
- Sempiternal live

Konzerttermine von School of Seven Bells:

03.03.2009: Paradiso, Amsterdam
04.03.2009: Ancienne Beligique, Brüssel
05.03.2009: Point Ephémère, Paris
07.03.2009: Gleis 22, Münster
08.03.2009: Bang Bang Club, Berlin
09.03.2009: Molotow, Hamburg
10.03.2009: Studio 672, Köln
12.03.2009: Flex, Wien
13.03.2009: Atomic Café, München

Pour nos lecteurs français:

Bernard Lenoir nous a annoncé un des groupes "le plus excitant du moment", venant tout droit de Brooklyn- "The place to be" dans le monde de la music indé actuel.

Mais mise à part un grand mur de son, monté par l'ex - guitariste de The Secret Machines Benjamin Curtis et deux soeurs jumelles ultra belles au clavier et à la basse (Alejandra et Claudia Deheza) il se passait d'abord pas grand chose. Il y avait un gros son, mais ça restait froid (visiblement c'était le but!) et stérile et le groupe - mise à part quelques éclats de sourire de la bassiste - ne communiquait pas entre eux.

Après une bonne demie heure sans morceau qui m'a réellement marqué, le concert s'est amélioré vers la fin et les deux soeurs jumelles ont eu l'occassion de montrer qu'elles ont vraiment des belles voix. Avant on pouvait à peine les entendre , parce que le bruit de la guitare était trop violent - du shoegaze à la My Bloody Valentine quoi, mais moins bon malheureusement!

Les trois dernières chansons m'ont finalement un peu consolés, notamment le single Half Asleep et la finale avec le bruyant Sempiternal.

Peut-être il faut écouter l'album Alpinisms plus souvent pour vraiment apprécier les titres de School Of Seven Bells ...







 

Konzerttagebuch © 2010

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