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Freitag, 13. September 2019

The Cure u.a., Rock en Seine, 1. Festivaltag, 23.09.19

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Konzert: The Cure (u.a.), Festival Rock en Seine
Ort: Domaine de Saint Cloud bei Paris
Datum: 23.09.2019
Fotos von Cedric Oberlin*




The Cure bei Rock en Seine! Da hatten sich die Veranstalter des Pariser Festivals wahrlich einen dicken Fisch an Land gezogen! Nach einem Zuschauerrückgang im letzten Jahr musste den Fans auch etwas geboten werden, um sie wieder zu versöhnen. Im letzten Jahr hatten viele bemängelt, es gäbe inzwischen immer weniger Rock, aber immer mehr Hip Hop bei Rock en Seine und die Nörgler hatten recht, in der Tat war das Line up ungewöhnlich wenig gitarrenlastig. Aber dies ist ja nun ein allgemeiner Trend an dem Rock en Seine nicht vorbeikommt, man sehe sich nur das Line Up beim Coachella Festival oder beim diesjährigen Pitchfork Paris Festival an. R'nB, Rap, Hip Hop, Soul, dies sind die Genres die wachsen, Rock und Pop sind hingegen ziemlich out.



Rock en Seine hat sich 2019 für einen Kompromiss entschieden. R'n B und Hip Hop haben sie mehrheitlich auf den Samstag gelegt, die anderen beiden Tage waren dann mehr oder weniger Rock.



Ich selbst war Freitag da, aber leider nicht in bester Verfassung. Gegen 15 Uhr war ich eigentlich startklar, rannte zur Haustür hinaus und Richtung Metro, als ich entsetzt feststellte, dass ich mein Ticket zu Hause vergessen hatte. Ich hetzte zurück, holte es und hatte bei dieser Aktion schon etwa 30 Minuten verloren. Nun aber hatte ich plötzlichen riesigen Hunger und musste erst einmal etwas essen. Und danach war mir so schwindelig, dass ich zurück in meine Wohnung gehen musste, um mich etwas auszuruhen.


Foto Johnny Marr: Sylvie T. Mai ©


Erst gegen 20 Uhr traf ich schliesslich auf dem Festivalgekände vor den Toren bei Paris ein und kam damit ziemlich genau zum Beginn des Sets von Johnny Marr, der zeitgleich zu Eels spielte. Eels hatte ich lange nicht mehr gesehen, so dass ich mich entschloss, mir das Konzert des sich hinter dem Pseudonym versteckenden Mark Everett anzusehen. Nach 3 Liedern reichte mir das aber schon wieder, weil es mir zu bluesrockig war. Ich lief nun wieder zu Johnny Marr und der spielte allen Ernstes Bigmouth ! Ein erstes Aufhorchen! Mit Liedern von The Smiths hätte ich eigentlich gar nicht gerechnet. Aber in der Folge kamen sogar noch mehr, 3 weitere Hits der Bands aus Manchester folgten und Johnny Marr mimte so gekonnt die Stimmte von Morrissey, dass man glaubte den Mozzer himself zu hören! Fantastisch, wie er selbst die hohen Passagen bei How Soon is Now hinbekam! Sein Gitarrenspiel war ohnehin extrem gut, sehr melodiös, sehr präzise und einfach unverkennbar.



Er verwöhnte das Publikum dann auch mit zwei Songs von Electronic, die Band, in der er neben Barney Sumner von New Order und Neil Tennant von den Pet Shop Boys spielte. Zum einen mit dem allseits bekannten Hit Getting Away With It und dann auch noch mit Get The Message.



Die Besucher staunten nicht schlecht, als er gegen Ende sogar noch I Feel You von Depeche Mode zum Besten gab. Leute die in den 80ern und 90ern musiksozialisiert wurden, bekamen ein winziges Stück von allen Kultbands dieser Zeit: The Smiths, New Order, Pet Shop Boys und Depeche Mode. Wahnsinn! Und alles wirklich extrem gut gespielt, nie wurde dieses Set lachhaft oder karaokehaft.



Zum krönenden Abschluss gab es noch There Is A light That Never Goes Out und das war so exzellent, dass ich mir das noch bis zum Ende anhören wollte. Andere Festivalbesucher waren unterdessen schon auf dem Weg Richtung Hauptbühne, um dort einen guten Platz weit vorne für The Cure zu ergattern. Meinen Rückstand gegenüber diesen Frühstartern konnte ich schließlich nicht mehr aufholen und musste mich mit einem Platz fernab der Bühne begnügen.






Ich sah mir das Konzert folglich auf dem Bildschirm an, das war nicht wirklich nach dem Motto "Mittendrin statt nur dabei", eher das genaue Gegenteil. Der Sound, der ab 21 Uhr aus den Boxen drang, war allerdings durchweg gut, zumindest dort wo ich stand. The Cure begannen wie so oft mit dem langsamen und atmosphärischen Plainsong und von dort an wussten Fans, die schon die Setlisten der vergangen Konzerte der Band studiert hatten, wie es in der Folge weitergehen würde. The Cure haben 2019 nämlich 2 verschiedene Setlisten entwickelt. Eine, die mit dem Plainsong beginnt und eine andere, die mit Shake Dog Shake beginnt. Ich hatte extra vorher keine Setlisten studiert, wollte mich einfach treiben lassen und genussvoll der Musik lauschen. Was mir allerdings enorm schwer fiel, weil mir meine gesundheitlichen Beschwerden wieder einen Strich durch die Rechnung machten. Ich hatte massive Schulterschmerzen, die mich über das gesamte Set treu begleiteten. Aber reden wir am besten gar nicht drüber und konzentrieren uns auf das Konzert. Denn das war wirklich in vielerlei Hinsicht hervorragend. Robert Smith war extrem gut bei Stimme, die Band spielte die Stücke mit viel Schmiss und Hingabe und in leicht veränderten Versionen, so dass man nie das Gefühl hatte lediglich die Alben laut zu hören. Ein Album wurde ganz besonders privilegiert, ..., na klar!... Disintegration! Ein Longplayer den viele Fans als ihren Favoriten bezeichnen und von dem im Laufe des Abends 7 Stücke stammen sollten. Ich selbst bevorzugte immer noch die ganz alten Scheiben, wie den Zweitling Seventeen Seconds von dem aber nur Play For Today und A Forest stammten. Bei Play For Today stimmte auch das Publikum mit ein und plötzlich war die Atmosphäre eher festlich-heiter als düster und depressiv. Und auch Robert Smith selbst schien gut gelaunt, lächelte häufig und machte sich auch über seine nur sehr mässigen Französischkentnisse lustig.






So ging es etwa 1h45 Minuten lang, bevor mit Disintegration (dem Titelsong des Albums) vorläufig abgeschlossen wurde, die Band bestehend aus Simon Gallup (Bass), Reeves Gables (Gitarre), Jason Cooper (Schlagzeug) und Roger O'Donnell, verliess die Bühne. 




Keine 5 Minuten später kamen die Helden dann aber wieder zurück und nun gab es ein "Best Of" ihrer kommerziellsten und bekanntesten Hits. Lullaby, Friday I'm In Love, Close To Me, Why Cant' I Be You, alles eigentlich fast totgenudelte Stücke, aber in frischen Versionen zelebriert trotzdem toll.  Dazwischen gab es mit The Caterpillar und The Walk auch zwei nicht ganz so bekannte Sachen (alles relativ, The Walk ("i kissed you in the water") ist mit seiner prägnanten Keyboardmelodie eigentlich auch ein Klassiker.






Nach 2 Stunden 15 war die gothische Messe gelesen. Eigentlich hatte man von Veranstalterseite aus 2h30 versprochen und die 15 Minuten fehlten, um zum Beispiel A Strange Day oder One Hundred Years zu spielen. Aber letztendlich waren dies Marginalien, denn das Konzert war auch so hervorragend, Robert Smith bekundete dass er "fucking fun" hatte und dies der perfekte Abschluss ihrer Europatournee gewesen sei.




Setlist The Cure

Plainsong
Pictures of You
High
A Night Like This
Just One Kiss
Lovesong
Last Dance
Burn
Fascination Street
Never Enough
Push
In Between Days
Just Like Heaven
From the Edge of the Deep Green Sea
Play for Today
A Forest
Primary
Shake Dog Shake
39
Disintegration


Lullaby
The Caterpillar
The Walk
Friday I'm in Love
Close to Me
Why Can't I Be You?
Boys Don't Cry



Setlist Johnny Marr:



The Tracers

Bigmouth Strikes Again (The Smiths)
Armatopia
Hi Hello
How Soon Is Now? (The Smiths)
Getting Away With It (Electronic)
Get The Message (Electronic)
Walk Into The Sea
I Feel You (Depeche Mode Cover)
This Charming Man (The Smiths)
Easy Money 
There is a light that never goes out (The Smiths)

*Hier kann man das Konzert noch mal komplett sehen.



Mittwoch, 3. September 2014

Rock en Seine, troisième jour, Paris, 24.08.14

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Rock en Seine, troisième jour, 24.08.2014


Le troisième jour à Rock en Seine était le seul ou il n'y avait pas une seule goutte de pluie, il restait sec durant toute la journée.


Blood Red Shoes


Je suis le chemin de ce (toujours) jeune duo explosif de Brighton depuis quelques années maintenant et je les avais vus plein de fois. Par contre mon dernier concert de Blood Red Shoes remonte à 2010. Depuis ils ont continué de jouer énormément de festivals, publié de nouveaux albums et leur show est désormais ultra bien huilé. Heureusement c'est n'est toujours pas devenu trop lisse, ils n'ont pas du tout abandonné leur son brut, direct et abrasif. Bien sûr j'étais très content d'entendre leur vieux tube "I Wish I Was Someone Better" qu'ils ont joué très tôt dans le set (en deuxième position), mais les nouveautés m'ont également plu. 



Blood Red Shoes est un groupe qui n'invente rien et oscille toujours entre le grunge rock de Nirvana et le blues rock de Queens Of The Stone Age, mais qui charme pas sa fraicheur, sa simplicité et authenticité. On sent qu'ils s' amusent toujours comme des gamins et qu'ils n'ont pas du tout envie d'apprendre un "vrai métier " Steven Ansell comme employé de banque? Improbable ! Laura -Mary Carter vendeuse de fringue ? Never ! Ces deux là vivent leur rêve de rock star, et même s'ils vont probablement jamais atteindre le statut de tête d'affiche à Rock en Seine ils ont prouvé qu'ils sont le groupe idéal pour faire vibrer une grande scène tôt l'après -midi. C'était dynamique, rafraichissant et bien sympa. Un très bon début pour cette longue dernière journée.

Setlist

01: Welcome Home
02: I Wish I Was Someone Better
03: Don't Ask
04: Red River
05: Speech Coma
06: Cold
07: The Perfect Mess
08: This Is Not For You
09: Black Distractions
10: An Animal
11: Light It Up
12: Je Me Perds

Cloud Nothings:

Un autre groupe grunge rock juste après le Blood Red Shoes, c'était trop de bruit pour un tendre comme moi. J'ai regarde deux morceaux ("Pattern Walks" et "Stay Useless") du groupe de Dylan Baldi, après je me suis dépêché de courir vers la scène Pression live pour plus de douceur avec To Kill A Young qui jouaient en même temps.

Setlist:

01: Pattern Walks
02: Stay Useless
03: Psychic Trauma
04: Separation
05: Fall In
06: No Thoughts
07: I'm Not Part Of Me
08: Wasted Days

To Kill A King


Un groupe de Leeds (empruntant leur nom d'une scène dans Hamlet) qui avait pourtant très peu de choses a voir avec les formations cultes de cette ville, Gang Of Four, Kaiser Chiefs ou iliketrains. Chez eux c'était plutôt du folk pop à la Mumford and Sons, un style qui était ultra en vogue en 2011, mais qui connait un assez net déclin depuis. Peut être les jeunes gens se lassent déjà du revival folk dans le style des Fleet Foxes, Bon Iver, etc. et veulent de nouveau des groupes qui font plus de bruit. Moi personnellement je vais jamais me lasser de belles harmonies vocales et des chansons intemporelles que peuvent produire les bons groupes folks. Et To Kill A King m'ont également charmé avec ces qualités là. Leur chanteur Ralph Pelleymounter était très bavard et attachant (presque un brin trop jovial) et affichait un grand sourire tout au long de ce concert ensoleillé, plaisant et ludique.

Les morceaux venaient du premier album "Carnivals With Cutlery" et après cette prestation réussie qui a été énormément appréciée par le public parisien j'ai vraiment envie de me le procurer !

Belle découverte !

Petit Fantôme


Belle découverte aussi dans le cas des français Petit Fantôme, même si j'avais déjà lu leur nom dans la presse spécialisée (les Inrocks avaient donné 5/5 pour leur premier EP, téléchargeable gratuitement sur le net) depuis un moment et je savais qu'ils ont joué au Pitchfork Festival en 2013 et au Point Ephémère début 2014.

Il s'agit en fait du projet de Pierre Loustaunau, membre de François and The Atlas Mountains et François même joue également dans Petit Fantôme, tout comme l'excellent batteur Jean Thévenin.

Un groupe qu'on pourrait qualifier de pop psychédélique, mais qui est finalement difficile a mettre dans une case. Il y a juste trop de styles qui se mélangent chez eux. Il y des éléments du french new wave revival, de la pop électro, de le dream pop et du kraut rock.  C'était très coloré en tout cas, riche musicalement et mélodiquement très séduisant. Puis il y avait de petits détails comme une trompette qui faisaient aussi le charme de ce groupe surprenant qui peut certainement aller loin.

Leur morceaux étaient catchy et directs sans être trop plats ou formatés pour les radios mainstream, chez eux il reste toujours de la place pour des expérimentations sonores. En live ils peuvent encore progresser, mais j'étais déjà impressionné par leur savoir-faire technique et de leur talent de composition. On va les revoir !

Warpaint

J'avais des grandes attentes pour ce concert des quatre musiciennes de Los Angeles qui jouent sous le nom de Warpaint. Pourtant les filles signées sur le prestigieux label Rough Trade ne m'avaient jamais encore 100 % convaincu avant. Je les avais vues au Festival des Inrocks à la Cigale, au Haldern Pop Festival en Allemagne au End Of The Road Festival en Angleterre en 2013, et a chaque fois il manquait quelque chose pour parler d'un grand concert. C'était toujours plaisant, le son cold wave bien séduisant, mais jamais renversant. Mais pour cette fois-ci à Paris j'étais très optimiste de vivre quelque chose d'exceptionnel, parc que mon ami blogger Christoph ne cessait pas de parler d'une manière élogieuse de tous les concerts qu'il avait vu d'elles ces dernières semaines et mois.

Mais hélas! Après 3 morceaux seulement c'était déjà évident qu'une nouvelle fois le grand concert attendu n'aura pas lieu. Comme souvent les filles restaient loin derrière, montraient aucune expression de visage, ne jouaient pas vraiment libérée  et communiquaient nullement avec le public. Chacune d'elles jouait dans son coin, la timidité et nervosité était palpables.

C'est certainement pour cela que Emily Kokal, une de deux chanteuses a dit: "I feel a litte bit shy, we all should maybe dance a litlle more." Et après ce moment il y en effet eu une amélioration de la prestation scénique à observer. Les musiciennes communiquaient plus entre elles, bougeaient mieux et affichaient même de temps un temps un petit sourire timide (surtout Théresa Wayman qui commençait à prendre plaisir à 'être là)

Avec "Love Is To Die" elles interprétaient aussi leur meilleur titre jusqu'alors. Chant doux et enchanteur (un peu comme les Au Revoir Simone), guitares mélodramatiques, batterie subtile, ce titre avait tout pour plaire.

La deuxième moitié de ce concert assez court était donc nettement mieux que la première, mais malgré les améliorations scéniques Warpaint avaient du mal à se libérer complètement. Elles restaient quand même souvent dans leur bulle, évaluaient dans leur propre monde rêveur et regardaient plus leur batteuse que le public. Il fallait attendre le dernier titre "Elephants", une chanson de leur premier EP de 2009, avant que le quatuor oublie tous ces blocages et joue vraiment avec enthousiasme et passion. Enfin elles exploitaient à fonds leur grand potentiel, enfin le courant passait et enfin il y avait une vraie bonne ambiance dans le public. Le morceau durait très longtemps, presque 10 minutes de sueur, d'emphase et de frénésie, c'était absolument spectaculaire et j'aurais souhaité un concert aussi passionnant dès le début. 

Warpaint vont se produire le 24 novembre au Trianon, on va voir si elles seront enfin capables de me faire vibrer durant tout un concert.

Setlist

01: Keep It Healthy
02: Bees
03: Undertow
04: Love Is To Die
05: Disco/Very
06: No Way Out
07: Elephants

Brody Dalle


Tout le monde connait les Queens Of The Stone Age et leur charismatique chanteur Josh Homme, moins de gens connaissent son épouse Brody Dalle qui menait avant le groupe The Distillers.

Tout comme Josh, Brody n'est pas du genre ballade romantique à la Coldplay, chez elle c'est l'énergie brute, le rock abrasif, la rage et la violence. La chanteuse blonde et très tatouée chantait a plein poumons et se montrait aussi agressive sur scène qu'une Courtney Love ou une Beth Ditto. Pourtant les chansons sonnaient agréablement mélodieuses, malgré leur style plutôt punk rock il y avait aussi un côte pop bien sympa. On ne s'ennuyait pas une seule seconde, donc, et le concert est passé super vite, preuve qu'il n'y avait pas de temps morts.

Une très bonne prestation qui a mis quasiment tout le monde d'accord. Les réactions étaient très positives après.

Thurston Moore:

Bien que classé aussi punk, la musique de Thurston Moore était beaucoup plus expérimentale et moins directe que celle de Brody. Chez le leader de Sonic Youth il y avait systématiquement de longues phases instrumentales ou lui, ses deux musiciennes et l'excellent batteur Steve Shelley s'amusaient à maltraiter leurs instruments et à pratiquer parfois même une sorte de free jazz. C'était un concert pour des fans de Thurston qui suivent l'éternel adolescent partout. Le grand public n'était pas très présent, certains ne savaient même pas que Thurston Moore est dans Sonic Youth.


Lana Del Rey


On peut souvent lire que Lana Del Rey chante ultra faux et que c'est juste un produit marketing d'un manger mégalo. Le club de haters est aussi grand que le club de fans. Mais moi je ne peux pas confirmer qu'elle chante faux. Je l'ai vu une fois au concert (Canal +, "album de la semaine") et là sa voix fonctionnait à merveille, elle interprétait brillamment ses tubes "Blue Jeans" ou "Videogames".
Depuis cette date promo s'est passé pas mal de temps, Lana avait sortie son deuxième album "Ultraviolence" et grâce à ses tournées dans le monde entier elle a eu le temps de roder ses performances scéniques. C'était donc avec une a priori plutôt positif que j'attaquais ce concert de la chanteuse qui suscite tellement de controverses.

C'était pas simple de se frayer son chemin vers la grande scène parce que tout le monde voulait voir l'américaine. Certains par curiosité, d'autres juste pour se moquer d'elle après et le reste par amour pour sa musique. Elle était là avec son groupe étonnement rock (au moins par rapport aux disques assez doux) et jouait la diva de Hollywood triste, en manque d'amour. Un rôle qui lui collait à la peu, même si on en sait pas du tout si cela a un rapport avec sa vraie vie. Elle crée un mystère, se veut classe, mais aussi un brin vulgaire et bad girl. Un produit marketing, donc ? Hmm, c'est possible, mais elle chantait extrêmement juste en tout cas et ses tubes ("Ultraviolence", "Blue Jeans", "Summertime Sadness" et bien sur "Video Games") étaient juste imparables. Tout de suite le club de ses haters soupçonnait du playback, disait que c'était impossible pour elle de chanter aussi bien. Une attaque ultraviolente, probablement pas justifiée parce que les spécialistes voulaient bien admettre que les chœurs venaient d'une bande, mais affirmaient avec fermeté que le reste était du live.

Partons du fait qu'il n'y avait pas de playback (le doute profite à l'accusé), le concert était irréprochable en ce qui concerne la musique même (bémol sur les paroles assez cliché et bling bling parfois: " I want money, power, glory" ou "I'm a sad girl, I'm a bad girl") Après on peux bien sur discuter si c'était vraiment nécessaire de fumer d'une manière tellement ostentatoire, de jouer le rôle de la diva à mort jusqu'à en frôlant parfois le ridicule et de signer des autographes et poser avec ses fans pour des selfies pendant que ses musiciens continuaient à faire le clown sur scène à la dernière chanson.

P. S.: Apparemment la chanteuse a eu aussi froid comme nous car elle a annulé son concert ultra privé le lendemain au Trianon: "extinction de voix". Après tout ça c'est pas la fin de controverses pour Lana Rel Rey, ça c'est sur.

Stephen Malkmus & The Jicks:



Tous ceux qui avaient pris plaisir à voir Thurston Moore sur la même scène (Pression live) un peu plus tôt, étaient en grande partie également présents pour le concert solo du chanteur de Pavement. C'était quasiment le même public, des trentenaires et quadragénaires nostalgiques du rock us des années 90 et fans d'un son lo-fi et noisy joué avec la plus grande coolitude et nonchalance au monde. 

Le concert était bien et divertissant, mais court, surtout pour ceux qui comme moi venaient de loin (de la grande scène) après le concert de Lana Del Rey. Quel contraste ! La diva bling bling mainstream et le leader simple et attachant d'un grand groupe underground, vraiment pas grand chose à voir ces deux là !

La Roux

Ne perdant pas beaucoup de mots pour ce concert dont j'ai seulement vu les deux derniers morceaux (dont le tube "Bulletproof"). Le revival eighties éléctro à la Yazoo ou The Human League n'est vraiment pas ma tasse de thé et j'étais donc mal parti pour apprécier la prestation de La Roux qui surfe sur la vague de ce revival.

Queens Of The Stone Age 

Valeur sûre du rock depuis environ 15 ans, la machine à riffs ultra bien huilé de Josh Homme a tellement de confiance qu'ils ont eu le courage de jouer un de leurs tous meilleurs morceaux "No One Knows" en deuxième position. Ça veut tout dire.



Rock en Seine, deuxième jour, 23.08.14

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Rock en Seine, deuxième jour, 23.08.14



Le deuxième jour commença sous un beau soleil, mais dans le courant de la journée il y avait quand même quelques petites averses. Voilà mes impressions, groupe par groupe:



Dorian Pimpernel:


Je me suis dépêché pour ne pas rater ce concert d'un des groupes les plus intéressants et talentueux de France. J'avais croisé leur chanteur Jérémie en 2006 par hasard dans le très chic Conran Store en 2006, il y était vendeur et j'ai vite appris qu'il jouait dans un groupe pop psyché. A l'époque il y avait aussi une jeune fille qui chantait dans le groupe, je crois son nom était Luna. Puis il y avait un américain au hautbois qui s'appelait Brandon. Il me semble que le reste du groupe actuel était déjà présent. J'avais vu un de leurs concerts dans leur bar fétiche, le Motel (l'autre bar préféré du groupe était le Pop In ). C'était beau, mais pas encore très rodé et coordonné. A l'époque ils avaient sorti leur premier EP "Hollandia" (pas de rapport avec le président, plutôt avec une marque de bière cheap et un album des Beach Boys...)  sur un label japonais nommé "Rally" qui publiait aussi des trucs d'Au Revoir Simone.


Mon étonnement fut donc grand quand j'ai entendu le son ample et parfait ce 23 août 2014 à  Rock en Seine. C'était ensoleillé dans tous les sens du terme, musicalement, mais aussi en ce qui concerne la météo. A ce moment précis il y avait un très beau soleil sur la Domaine National de Saint-Cloud, les conditions parfaites pour profiter de cette prestation des 5 parisiens, signé sur le très bon label Born Bad Records (La Femme, Frustration, Cheveu et tant d'autres...).

Le chanteur Jérémie a impressionné par sa voix particulière, très haut perchée, magnifiquement belle et touchante. Il m'a fait penser à Trevor Powers de Youth Lagoon, mais également aux chanteurs de Woods, Les Shins ou Avi Buffalo. Enfin un peu de douceur à Rock en Seine, un festival qui envoie du bois en général et a rarement des groupes aussi subtils et fins comme Dorian Pimpernel. Une formation dans la tradition pop psyché des Beach Boys ou des Zombies, mais vraiment pas seulement un projet rétro et nostalgique. De Jérémie je sais qu'il est un immense connaisseur de musique (et grand collecteur de vinyles en plus), ce qui s'entend aussi dans le son du groupe, qui est un mélange d'énormément d'influences, mais assez unique dans son genre. Les parisiens (enfin Jérémie vient de Toulouse à la base) ont su développer leur propre style, bien à eux. Et ils ont des amis dans la scène indé  de bon gout ! Julien Gasc a fais les choeurs sur leur premier album "Alombon" , Mehdi Zannad (Fugu), autre grande figure de la pop psychédélique en France, a y contribué également. 

Les membres du groupe sont: Jérémie Orsel (guitar, chant), Johan Girard (claviers, compositeur, parolier et producteur), Laurent Talon (bass; il fait également parti des sublimes Athanase Granson), Benjamin Esdraffo (claviers, il joue aussi dans le groupe de Barbara Carlotti), Hadrien Grange (batteur).

Des musiciens formidables, mais on ne peut pas parler des artistes très expressifs sur scène par contre. Même le chanteur Jérémie est plutôt timide et s'est presque excusé à la fin de cet excellent concert d'annoncer que leur disque est a vendre dans le village des disquaires et qu'il vont jouer prochainement au Petit Bain (le 1 octobre, avec également Orval Carlos Sibelius et Forever Pavot). On va les suivre de très près ! Un bijou dans le paysage musicale de la France !

Setlist:


01: Paralipomenon
02: Teorema
03: Existential Suit
04: Coodooce Melopoia
05: Ovlar E
06: The Mimeograph
07: An Inner Stroll
08: Alephant
09: Alfalfa
10: Octave Heliophone

Junip: 


Avec Junip on a eu un deuxième groupe assez discret et timide juste après les Dorian Pimpernel. José Gonzalez (voix, guitar) Elias Araya (batterie) et Tobias Winterkorn (claviers) jouaient sur la scène de la cascade, il faisait toujours beau, mais cette-fois ci la musique était un peu moins ensoleillée, moins baroque aussi et plutôt sobre. Un folk assez traditionnel, mais avec une certaine modernité quand même, qui reposait sur les belles voix, l'élégance des compositions et la pureté des chansons. Mais avouons-le, il se passait pas grand chose dans le public, les réactions n'étaient pas très enthousiastes et un léger ennui s'installait parfois. Seulement le dernier morceau, l'excellent "Line Of Fire", a réveillé un peu les gens et marqué la bonne fin d'un concert plaisant et subtil, mais pas vraiment adapté à un gros festival rock comme l'est Rock en Seine. Faut les revoir dans une plus petite salle pour pleinement profiter de la classe de Junip.

01: Don't Let It Pass
02: Always
03: Walking Lightly
04: Tide
05: Your Life Your Call
06: Far Away
07: In Every Direction
08: Without You
09: Line Of Fire

Clean Bandit:

Le pire concert du festival! Une chanteuse blonde "bling-bling" avec une Rolex en or sur le bras était à la tête d'un groupe r'n b horrible. C'était ultra cheesy et absolument insupportable. Pourtant j'ai eu l'immense courage de rester pour 3 chansons ! Le groupe britannique a certainement joué leur tube "Rather Be" (Numéro 1 en Angleterre!) à la fin, mais j'étais déjà loin...

Thee Oh Sees:



Beaucoup trop violent et noisy pour moi. On entendait à peine la voix du chanteur tatoué (John Dwyer) sous les reverbes et la batterie ultra puissante. Un groupe californien que pas mal de gens adorent, mais qui me mettait de mauvaise humeur avec leur lourdeur dépressive. J'ai vite pris la fuite. Evidemment qualitativement c'était mille fois mieux que Clean Bandit, mais j'avais espéré voir un concert plus subtil et moins rentre-dedans.

The Ghost Of A Saber Tooth Tiger

On a parlé beaucoup des lèvres refaites de Lana Del Rey pendant cette édition 2014 de Rock en Seine, mais la mannequin Charlotte Kemp-Muhl qui jouait la basse dans le duo qu'elle forme avec son chéri Sean Lennon avait des lèvres similaires. Elle aurait pu être la sœur de Lana ! Pourtant elle jouait (et chantait) pas mal et les compos psychédéliques, venant en majorité de l'album "Midnight Sun" (2014) et rappelant des groupes comme Tame Impala, étaient sympas et complexes aussi. 



Mais hélas, ce concert (étonnement rock d'ailleurs) m'a également déprimé un peu, difficile à dire pourquoi. Aucun rapport en tout cas avec le look assez ridicule de Sean Lennon qui ressemblait à une caricature d'un hippie. Charlotte pourrait pas l'aider de s'habiller un peu mieux et à se faire couper ses cheveux ? On aurait dit un épouvantail. Non, mais sérieux... 

Cheveu:

Ah je venais juste parler des cheveux ! Pourtant le leader du groupe bordelais les portait tout comme ses deux partenaires musicaux très courts, c'était donc pas du tout le concert d'un groupe avec une chevelure hors du commun.

Mais peu importe, le concert à été incroyable ! Seulement une semaine après leur prestation magnifique à la Route Du Rock le groupe garage/électro/krautrock/post punk sortait encore un gros concert et remuait en permanence le public ultra enthousiaste. Cheveu sont puissants, un peu vulgaires et prolos, mais super sympas et attachants, avec un vrai talent pour la scène. Le chanteur.. est juste dingue, il s'amusait comme un gosse et mettait le feu pendant presque une heure. 



Je me souviens surtout de la chanson "Polonia", de nouvelle album "Bum" qui sonne en live beaucoup plus agressif que dans sa version studio ou le tout est un brin plus sage et harmonieux. Live c'est brute, rentre-dedans, méga dansant. Sur "Polonia" beaucoup de gens bougeaient et il y avait même des slams. Un groupe complètement taré qui a laissé une très forte impression lors de cette saison des festivals d'été.

Lucius:

Une des déceptions de ce festival. Les Inrocks  et le Rolling Stone Magazine disaient le plus grand bien de ce quintet mené par deux filles blondes à la  coupe Charlotte Brooks, mais pour moi ça sonnait plus comme la variété internationale qu'un groupe indé. D'assez jolies harmonies vocales, oui certes, mais c'était parfois un peu plat, cheesy et sage. Pas ma came en tout cas (c'était quoi comme style au fait? De la pop country tribale ? Un truc dans ce genre en tout cas...)

Emilie Simon:

On aurait pu dire de loin Olivia Ruiz. C'était pas beaucoup mieux en tout cas. Emilie se prenait comme d'habitude pour Kate Bush, reprenait à la fin les Stooges ("I Wanna Be Your Dog") et n'était pas seulement entouré du "Tahiti Boy" David Sztanke aux claviers, mais aussi de L'Orchestre Nationale de l'ile de France. Qu'est-ce que j'aurais donné pour un beau concert classique, mais ce set très variété française m'a fait penser aux Enfoirés! Liane Foly ou Natasha St Pier à Rock en Seine c'est pour quand ?

Portishead:


Beth Gibbons et son groupe culte Portishead ont refait presque le même concert qu'une semaine avant à la Route Du Rock. Voix déchirée, rythmes trip hop /rock ultra précis et un son très proche de leur disques. Un concert irréprochable, techniquement absolument parfait avec une Beth Gibbons simple et attachante comme à son habitude ("vous êtes très gentilles" disait-elle a la fin ), mais qui m'a souvent laisse de marbre cette fois-ci. J'étais sous le charme de leur prestation à la Route Du Rock, mais revoir deux fois pratiquement la même chose (il y avait des petits changements dans la set liste toutefois), m'a plutôt ennuyé, je connaissais  d'avance le déroulement du concert, il n'y avait pas beaucoup de surprises. Même les deux morceaux du rappel étaient les mêmes ("The Road", "We Carry On") Dommage ! Mais en même temps, je pouvais pas voir grand chose d'autre sur une autre scène-  le très jeune Joey Badass (19 ans!), non merci, le rap c'est vraiment pas mon truc!

Après Portishead le froid et la fatigue ont eu raison de moi ! J'avais même un peu de fièvre, un rhume que j'avais probablement attrapé à la Route Du Rock me gênait encore et The Horrors et St. Vincent qui suivaient n'étaient de toute façon pas parmi mes groupés préférés.

Je suis plus tellement jeune en plus, un vieux monsieur comme moi doit dormir un peu...


 

 

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