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Sonntag, 1. November 2009

Mariee Sioux & Matt Bauer, Paris, 31.10.09

6 Kommentare

Konzert: Mariee Sioux & Matt Bauer & Declan de Barra

Ort: Café de la danse, Paris
Datum: 31.10.2009
Zuschauer: viele. So gut wie ausverkauft
Konzertdauer: insgesamt gut 3 Stunden



Mal eine Frage an unsere verehrten Leser. Was haltet ihr eigentlich von Halloween? Ist das totaler Käse, der seit ein paar Jahren von den USA nach Kontinental-Europa übergeschwappt ist, oder ist das ein ein ganz wunderbares Fest, bei dem man sich nach Lust und Laune schminken, gruselig anziehen und eine Kürbislaterne durch die Gegend tragen kann?

Was das mit dem Konzert zu tun hat? Nun, der Ire Declan De Barra, der heute im Café de la danse spielte, kommt aus dem Land, in dem Halloween seinen Ursprung hat. Irische und schottische Immigranten haben diesen Brauch erst in die Vereinigten Staaten gebracht, wahrscheinlich um die Kürbisindustrie anzukurbeln...

Auf jeden Fall war Halloween am 31. Oktober im Café de la danse ein großes Thema, welches die beteiligten Musiker gerne aufgriffen. Declan de Barra selbst hatte seinen Look nicht verändert, Mariee Sioux und vor allem Matt Bauer erschienen aber mit gruseligster Schminke und hätten damit glatt in einem Horror Film auftreten können!

Wie das Konzert war? Keine Ahnung, Halloween ist doch das Fest der Toten. Ich bin tot. Dies war mein letzter Konzertbericht. Goodbye...

Und dann bin ich doch von den Toten wiederauferstanden! Wunder geschehen...

Also mal von vorne. Der schaurig-schöne Abend des 31. Oktober begann bereits um 19 Uhr 30. Im Café de la danse heißt es früh sein, will man alle Acts komplett sehen. Ausnahmsweise habe selbst ich es geschafft, pünktlich auf der Matte zu stehen. Der hörsaalähnliche Raum mit der hohen Decke war schon sehr gut gefült, als ich eintrat. Das freute mich enorm, denn ich gönne Matt und Mariee wirklich so viel Zuhörer und Zuseher wie möglich. Nicht nur weil sie wunderbare und betörende Musik machen, sondern weil sie auch zu den liebenswürdigsten Musikern gehören, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Diese menschlichen Qualitäten sind auch dem Iren Declan de Barra nicht entgangen, der während seines Konzertes vom Charakter von Matt und Mariee in den höchsten Tönen schwärmte.

Aber auch Declan selbst ist ein besonderer Typ. Er ist ungemein kommunikativ, charismatisch und direkt. Jemand, der im Nu das Publikum auf seine Seite ziehen kann. Als ich ihn 2008 zum ersten Mal live gesehen hatte, war ihm das in musikalischer Hinsicht allerdings nicht gelungen. Ich empfand es als störend, daß er mit seiner Stimme immer Vollgas gibt und sich die Seele aus dem Leib schreit. Heute aber hat er mich gerade eben damit in seinen Bann gezogen! Mit unbeschreiblicher Kraft und Inbrunst schmetterte er Lieder wie das hervorragende Throw Your Arms Around Me und traf damit in mein Herz. Schon seltsam, daß mich das damals nicht berührt hatte, "Throw your arms around me, I'll be right here if you fall, Ill be right here if you need me", als er diese Zeilen sang, hatte das eine ungemein tröstliche Wirkung auf mich. Hinzu kam, daß seine französische Cellistin so unglaublich schön und einfühlsam spielte, daß ich dahinschmolz. Hach, war das schön! Und gegen Ende kamen mit Until The Morning Comes und Red Forests auch noch zwei weitere Schmuckstücke.

Ein prima Auftritt, gespickt mit witzigen Dialogen ("In Irland wird man an Halloween von den Damen geküsst. Vergesst das nicht, Ladies, ich warte hinterher am Merch auf Euch!" oder: "Ich bin zu dick für die engen Pariser Wohnungen, jedesmal stoße ich mich und habe überall blaue Flecke!") und wundervollen Songs.

Dann war Matt Bauer an der Reihe. Der Bursche hatte mich schon erschreckt, als er mit seiner Zombie-Schminke zum Soundcheck auf die Bühne kam. Wahnsinn, diese Adern auf der Glatze und dann auch noch die schwarzumrandeten Augen! Auf seine warme und reduziert instrumentierte Musik hatte das allerdings keine Auswirkungen. Wie gewohnt spielte er sehr zurückgenommen und unaufdringlich und brillierte durch seine virtuosen Künste am Banjo. Die meisten Stücke trug er jedoch auf der Gitarre vor, obwohl ich der Meiung bin, daß das Banjo seine Paradedisziplin ist und daß die Mehrzahl seiner Lieder auf diesem Instrument vorgetragen werden sollten. Aber wie auch immer, Matt's Songs sind auch auf der Gitarre schön. Zum ersten Mal überhaupt sah ich in live in Begleitung von Musikern. Er hatte einen schlanken, ebenfalls geschminkten E-Gitarristen dabei, der allerdings nur bedingt für Lautstärke sorgte. Zusätzlich gab es bei 2 bis drei Stücken einen französischen Violinisten, der das Konzert bereichterte. Am tollsten war es aber, als zum besten Song von Matt, dem brillianten Rose and Vine, Mariee Sioux mit hinzustieß. Ihr Backgroundgesang war so lieblich und harmonierte so perfekt mit der trockenen Rotweinstimme von Matt, daß sich mir die Nackenhaare aufstellten!

Mariee Sioux durften die Zuschauer also schon vor ihrem eigentlichen Auftritt genießen, aber ganz alleine und mit ihren eigenen Stücken ist das Ganze natürlich noch entzückender. Sie performte große Teile ihres zu recht hochgelobten Albums Faces In The Rocks, begeisterte mit interessanten Texten (in denen es immer wieder um Tiere ging: Rattlesnakes, Watersnaks, Grizzlybears, Hummingbirds, etc, eine naturverbundene Person, die Marie!) und kristallklarer Stimme und bot auch Neuheiten. Old Magic zeiget sie von ihrer sinnlichen und sirenenhaften Seite und offenbarte eine Stimme, die noch befreiter und schöner klang als zuvor. Die junge Frau hat an Selbstsicherheit und Bühnenpräsenz gewonnen, so viel ist klar. Schön, daß sie trotzdem ihre niedliche Schüchternheit beibehält, die sie so anziehend wirkt und Beschützerinstinkte bei Männern auslöst. Verblüffend auch ihr Gitarrenspiel. Ihre Spielhand bearbeitet die Klampfe wie eine Spinne, alle Finger sind permanent in Bewegung, es sieht fast so aus, als würde sie einen Hund streicheln. Da wäre man gerne Hund!

Die zweite Neuheit Swimming Through Stone ist in Paris enstanden. Sie habe immer solch seltsame Träume bei ihrer französischen Bookerin gehabt, was sie sich mit etlichen Veränderungen in ihrem Leben erklärte. Schön zu sehen, daß Träume nicht immer Schäume sein müssen und daraus wunderbare Lieder werden können!

Bewegendster Moment des Abends war aber das Vortragen von Homeopathic. Nachträglich hat sie diese Lied ihrer in diesem Jahr verstorbenen Freundin Ashley Taylor gewidmet, mit der sie gemeinsam bereits auf Tour war. Ich hatte einen Kloß im Hals und fragte mich, warum eine so junge Künstlerin wie Ashley Taylor so früh von uns gehen musste. Wenn ihr diesen herzzereißenden Clip, aufgenommen in einem Gitarrenladen in Rouen anschaut, wisst ihr warum es nicht nur in menschlicher, sondern auch in musikalischer Hinsicht sehr traurig ist, daß Ashley tot ist...

Video Old Magic live




Setlist Declan de Barra:

01: Swan
02: Throw Your Arms Around Me
03: Johanna
04: Curfew/Ghetto 101
05: Leaves In The Autumn
06: Until The Morning Comes
07: Breadcrumb Trail
08: Brightest Star
09: Welcome
10: On And On
11: Beautiful One
12: Apple Tree
13: Diamonds
14: You Will Overcome
15: Red Forests
16: Wind That Snakes The Barley



Setlist Matt Bauer:

01: Water Moccasin
02: Black Snake In The Carport
03: Shelterin Dark
04: You Were Saying Goodbye
05: As She came Out Of The Water
06: Morning Stars
07: The One You Love
08: Carve It Out
09: Don't Let Me Out
10: Florida Rain
11: Rose & Vine



Setlist Mariee Sioux:

01: Friendboats
02: Two Tongues
03: Old Magic
04: Wizard Flurry Home
05: Bundles
06: Swimming Trough Stone
07: Twin Song
08: Tule
09: Homeopathic

10: Flowers & Blood (Z)

Aus unserem Archiv:

Mariee Sioux, Paris, 14.07.09*
Mariee Sioux, Paris, 13.10.08
Mariee Sioux, Paris, 26.06.08
Mariee Sioux, Paris, 19.03.08

Matt Bauer, Paris, 18.04.09
Matt Bauer, Paris, 04.12.08


Declan De Barra, Paris, 09.03.08


- Voire les belles photos de Rod sur le hiboo.com. Mariee Sioux ici
Matt Bauer ici, et Declan de Barra ici
- Sur le hiboo il y a aussi une vidéo sublime de Declan de Barra chantant Throw Your Arms Around Me dans l'èglise de la Madeleine!
Impressionant!


Montag, 10. März 2008

Nina Nastasia, Paris, 09.03.08

1 Kommentare

Konzert: Nina Nastasia
Ort: Le Nouveau Casino, Paris
Datum: 09.03.2008
Zuschauer: leider viel zu wenige
Konzertdauer: (nur Nina) : ca.70-75 Minuten

"Folk stirbt niemals!"

Ein wunderbarer Spruch, der die Runde machen könnte und sich vielleicht bald auf Band T-Shirts und Stickern wiederfinden wird. Er stammt von meinem lieben Blogger-Freund Eike (zumindest habe ich ihn auf seinem Klienicum gelesen) und der gutinformierte Bajuware spricht mir damit aus dem Herzen.

"Es gibt zuviele Singer/Songwriter" liest man immer mal wieder.

Ist natürlich kompletter Unsinn, es gibt lediglich zu wenige Menschen, die zuhören können. Die Event- und My Space (Un)-Kultur hat unsere Hörgewohnheiten versaut. So sieht die Realität aus. Die heutige Gesellschaft giert nach Highlights, Hits, Lautstärke, (Drogen)-Skandalen, Sex und reißerischen Posen. Ich nehme mich da selbt überhaupt nicht aus, keineswegs.

Dennoch: Folk stirbt niemals!

Solange es noch Musikfans gibt, die nicht nur den schnellen Kick, den eingängigen Refrain, die mitsingbare Hymne suchen, gibt es noch Hoffnung für das scheinbar antiquierte Genre. Klar, manchmal muß man etwas Geduld aufbringen, einen Zugang zu der Stimme und den oft autobiographisch geprägten Geschichten der Folk-Künstler finden. Für diese Ausdauer aber, wird man nicht selten mit unglaublichen Glücksgefühlen belohnt, die zudem auch noch wesentlich langanhaltender sind, als die Fast-Food-Adrenalinstöße, die einem der neueste Hype auf My Space, oder You-Tube bereitet. Allerdings: Fans von Singer/Songwritern sind eine kleine, feine, fast elitäre Minderheit.

So fanden auch heute wieder nur wenige Zuhörer den Weg in das nicht sehr große Nouveau Casino im Pariser Oberkampf-Viertel. Schade, schade, aber diejenigen, die da waren, kamen zumindest für die auftretenden Künstler und nicht zum Schwatzen.

Das lobte auch der an zweiter Stelle auftretende Ire Declan De Barra. "The Parisian crowd is a very respectful audience, that's why I love to come playing here". Ein (zumindest heute) richtiger Satz eines sympathischen Künstlers, der mich allerdings mit seiner extrem kraftvollen Stimme nicht wirklich erreichte. Das war zu operntenorhaft, zu frontal, ließ mir keinen Platz zum Atmen.

Zuvor hatte mich allerdings die zierliche Dorothée, ihres Zeichens auch Sängerin von Hopper, mit ihrem neuen Projekt The Rodeo erneut verzaubert. Ich sah sie nun zum bereits fünften Male und bin immer wieder begeistert von ihrer Stimme. Stimme kommt von Stimmung (aber Kunst nicht von Können, bitteschön!), kann man oft lesen. Und so platt diese Aussage auch sein mag, hier trifft sie zu. Manchmal ist Dorothée zornig, übellaunig, genervt, dann wieder sanftmütig, einfühlsam und heiter. Und diese Stimmungen spiegeln sich auch in den Liedern wieder, die sie mit viel Inbrunst und Inbrunst vorträgt. Zunächst alleine mit ihrer an ihr groß wirkenden Gitarre, wurde sie später von ihrem Drummer Jean begleitet, der auch bei Hopper, Tahiti Boy und Fugu trommelt. Und nicht nur das, er spielte auch Ukulele und schwang ein Teil, das aussah wie eine Mischung zwischen einem Handtuch und einem Boomerang. Keine Ahnung wie dieses kuriose Instrument heißt.

Und auch ein paar Titel des heutigen Sets kannte ich nicht, sie waren neu im Programm, ich glaube ein Stück hieß "Modern Girl". Ansonsten gab es natürlich sämtliche Lieder, die auch auf der ersten EP von The Rodeo enthalten sind. Das Repertoire reichte von dem trotzigen "I'm Rude", über das beschwingte "People Know" bis zum melancholischen Schlußlied "Winterlands". Ich liebe dieses Lied ganz besonders und vor allem die Songzeilen "No more pain" und "Hear the sound of all the birds around" lassen mich immer wieder erschaudern.

Um Birds (=Vögel), ging es auch bei dem Konzert von Nina Nastasia, welches folgte. Die New Yorkerin erzählte nämlich zwischen zwei Lieder unvermittelt von einem kuriosen Soundcheck (oder war es ein Videodreh, wenn ich doch bloß auch besser zuhören könnte!), bei dem Vögel eine Rolle spielten. Die Viecher sollten effektvoll herumfliegen und so die Stimmung eines Liedes unterstützen. Die dummen Dinger hatten aber anscheinend keinen Bock darauf: "They Were just sitting around, doing nothing!"

Dies war nur eine der lustigen und zynischen Anekdoten, die die interessante Künstlerin erzählt hatte. Zuvor war sie gleich an mir vorbei auf die Bühne marschiert um einen recht langwierigen Soundcheck zu absolvieren. Da wurde noch etwas rumgestimmt, an den Mikros hantiert, etc., bevor die Amerikanerin erst noch einmal die Bühne verließ. Ich blickte auf das verwaiste Stühlchen, auf das sich die Sängerin bald setzen würde und die einsame Gitarre, die daneben lehnte. Ansonsten: nichts! Kein Schlagzeug, kein Piano, dies würde ein rein akustisches Konzert werden, soviel war sicher. Also kein Jim White und auch keine Klavierklänge. Würde es deshalb lanweilig?

Keineswegs! Schon mit "Dumb I Am" gelang ihr nämlich ein vorzüglicher Auftakt. Ihre recht groben Finger zupften schnell an der Gitarre und sie wippte zum Gesang leicht mit ihren schwarzbestrumpften Beinen, die in roten Schuhen steckten. Ihr Gitarrenspiel hatte es mir angetan. Jeder Musiker behandelt ja seine Klampfe anders und bei Nina war ihre quirlige Zupftechnik bemerkenswert. Sie bewegte ihre Finger ähnlich dem Gang einer Spinne, die sich rasch fortbewegt. Ich sah Hände einer Frau, die einer Bildhauerin, oder sonstigen plastischen Künstlerin hätten gehören können. Kurz, stämmig, aber sehr agil. Keine Pianistenhände.

Wesentlich filigraner war da natürlich ihre wunderbar-einfühlsame Stimme. Sanft, beruhigend, perfekt geeignet um zu trösten und Geschichten zu erzählen. Voller Melancholie und Wehmut, gleichzeitig aber auch hoffungsspendend und zuweilen aufmüpfig und forsch (so z.B. bei dem an zweiter Stelle gebrachten "Late Night"). Und "dump and weak" (also dumpf und schwach) wie sie bei dem Opener sang, ist die Frau natürlich keineswegs. Eher eine starke, eigenwillige, intelligente und bisweilen zynische Persönlichkeit. Eine Kostprobe ihres scharzen Humors gab sie ab, nachdem "The Way I Could Bury You" verklungen war: "My father died some years ago. He loved Paris. So he wanted me to spread his ashes on the seine. But I always forget to bring him!" Großes Gelächter, obwohl das Thema ja alles andere als komisch war. Sie hatte also immer die Urne mit der Asche ihrer Vaters vergessen, wenn sie mal nach Paris kam! "It's always in a storage facility in New Yersey"...

"Sorry Jim (ihr Vater), the next song is for you" und es erklang ein Lied, welches sie auf der Setlist als "Empty Spaces" bezeichnte hat. Ich denke es handelte sich um "The Matter Of Our Discussion" welches auf "You Follow Me" zu finden ist und auch schon zusammen mit Boom Bip eingespielt wurde. Ein wunderschönes, wenngleich trauriges Lied ("I don't believe in the Power of Love"), genau wie "Counting Up Your Bones", bei dem mich der traumhafte Refrain "Inside of me, your bones fall in, your bones fall out" förmlich niederstreckte. Die Atmosphäre war knisternd, jeder lauschte andächtig den zauberhaften Klängen der Künstlerin. Das Set glich fast einem "Best Of", so ausgeglichen hochkarätig war es. Im Grunde genommen wurde rege gewechselt zwischen dem vorletzten und eingängigeren Album "On Leaving" und dem spröden 2007 er Werk "You Follow Me", welches mit Jim White eingespielt wurde. Verblüffend war, wie wie es Nastasia hinbekam, die Titel so zu interpretieren, daß sie sich ineinanderfügten. Die beiden genannten Alben sind nämlich sehr unterschiedlich instrumentiert (ein dominantes und innovatives Schlagzeugspiel bei "You Follow Me") und geben völlig andere Stimmungen wieder. Aber trotzdem passte alles heute und auch das Fehlen des Schlagzeugs machte sich nicht bemerkbar.

Und es wurden auch Songs von anderen Alben gespielt, allen voran das famose "Stormy Wheather", das man auf "Dogs" finden kann. "I can be on best behaviour, I'm not afraid of stormy wheather", sah ich eine amerikanische Zuschauerin andächtig mitsingen. Ach, herrlich!

Auch mit "Rosemary" von "Blackened Air" wurden wir später beglückt, als es nämlich in die Verlängerung ging. "Rosemary", I've almost forgotten your name" sang Nina da mit lieblicher Stimme und ich war mir sicher, daß ich sie und diesen sehr gelungenen Konzert-Abend nicht so schnell vergessen würde!

"Folk stirbt niemals!"

Setlist Nina Nastasia, Le Nouveau Casino, Paris:

01: Dumb I Am
02: Late Night
03: The Way I Would Bury You
04: Empty Space - Our Discussion
05: Counting Up Your Bones
06: Brad Haunts A Party
07: I Write Down Lists
08: There Is No Train
09: I've Been Out Walking
10: One Old Woman
11: Why Don't You Stay Home
12: Stormy Weather
13: Odd Said The Doe
14: I Come After You
15: Been So Long
16: That's All There Is
17: Bird Of Cuzco

18: Rosemary
19: All your Life

Hier gibt es noch ein paar mehr Fotos von Nina Nastasia




 

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