Posts mit dem Label Atomic Café werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Atomic Café werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. November 2009

Mumford & Sons,München, 02.11.09

2 Kommentare
Konzert: Mumford & Sons
Ort: Atomic Café, München
Datum: 02.11.2009
Zuschauer: so einige, aber es fehlten echte Kerle im Auditorium (Zitat Eike)
Konzertdauer: eine gute Stunde




Text und Fotos von Eike. Erstveröffentlichung auf dem Klienicum, klick!




unterhaltsamer abend, fürwahr. mumford & sons standen auf der bühne des atomic café und machten schnell deutlich, dass sich hier eine geschulte, junge band einfand, die noch weder die freude am spiel als auch nicht den kontakt zum publikum verloren hat. erfrischend die ansagen und die kommunikation zwischen den einzelnen titeln des eine gute stunde füllenden sets. im rund allerorten zufriedenheit auf den zumeist unter dreißig jahren beanspruchten gesichtern. eng an eng stand man in den ersten zehn reihen, danach etwas windschiefe lockerheit unter den vielen amazon gewinnern, deren einsatz via mail traf oder jenen, die als freunde mitschlurfen durften. so kungelten denn die vorgeblich eingeschworen mit karohemd und/oder lässig geneigtem mützchen (so hässlich) und die anderen, die zum teil noch nie von der londoner band gehört hatten, ein wenig um die besten plätze. doch nicht einmal unmut kam auf, als sich die band ob des champions league disasters der bayern zu anfang des jahrtausends lächerlich machten. echte kerle fehlten im auditorium. spätestens als die vier briten sich beklagten, dass sie keinerlei kontakte zu deutschen "fraulein" hergestellt bekämen, wäre es an der zeit gewesen, den insulanern einzuheizen. denn vorzeigbare bubis mit backenbartbehaarung und traurigem sitz der hosen haben wir doch allemal. ob es denen allerdings gelänge, auch so enthusiastisch und unverwerflich krawallig musik zu machen, die den folk mit voller wucht trifft und den rock 'n' roll auf knallendem bass und geschredderter gitarr' schraffiert, bezweifeln manche. in welcher tradition man stehen muss, und die briten sind da gut bestückt, überlass ich dem leser, um solcherart scheunenparty zu feiern, aber einen neuzeitlichen zugang gibt es allemal. die fleet foxes, kolportiert man, wären eine referenz. doch ganz so weit möchte der geneigte hörer nicht gehen, da die harmoniegesänge des quartetts keinswegs so gestochen kommen, wie es die amerikanischen kollegen tönen lassen können. grobschlächtiger möchte man meinen, weniger am wetzstein massiert. nur der melodien wegen braucht man sich auf dem eiland jenseits des kanals nicht zu schämen. lauter memorabler stoff. dass sich der vor allem vom aktuellen album rekrutiert, versteht sich von selbst, da im vorhinein, bis auf eps und 7", nichts aktenkundig wurde, was die qualitätskontrolle von marcus mumford, country winston, ben lovett und ted dwane passierte hätte. so goutierte die runde das aufgeregte "winter winds" mit flinker guitar und dem allgegenwärtigen banjo nebst gänsehaut-harmoniegesang, "the cave", das so anmutig beginnt, "sigh no more", das im breitwandgesang an der spitze ins programm geführt wurde und sofort für aufmerksam sorgte, das hüpfende "little lion man" mit dem energischen gesang, "dust bowl dance", dem ich verfalle, noch bevor der dritte, vierte ton im keyboard versinkt. der schweiss ran, die socken brannten, bühnenbilder wären beim vorletzten stomp gestürzt, doch die burschten brachten ihren auftritt sauber inklusive schlagzeugeinsatz (für eingeweihte) nach hause. im abgang der dank, im wiederkehren auch. ein lied und wieder dank und abgang. dass sich die vier für "sister" noch einmal einfanden, verdankten sie einem aufgewiegelten publikum, einer münchner runde, wie man sie doch eher selten vorfindet. der flott/betulich rhythmus, der wechsel von laut auf leise und das charisma manches der bandmitglieder glühten unterkühlte hauptstädter auf. dicht an dicht mit ihren fans brachten mumford & sons ein akustisches ständchen, das, wie sie glaubhaft versicherten, garantiert der letzte akt sein würde. in einer perfekten inszenierung.

Links:

- aus unserem Archiv:
- Mumford And Sons, Scheeßel, 23.06.12
- Mumford And Sons, Paris, 24.09.10
- Mumford And Sons, Haldern, 13.08.10
- Mumford And Sons, Paris, 21.02.10

- Mumford And Sons, Paris, 24.04.08 
 


Dienstag, 22. September 2009

The Low Anthem, München, 15.09.2009

0 Kommentare

Konzert: The Low Anthem

Ort: Atomic Café, München
Datum: 15.09.2009
Zuschauer: 50


von Eike aus Ampfing. Erstveröffentlichung auf dem brillanten Klienicum


Husten durfte man ihn wirklich nicht hören. Das war rau, fast krächzend, man spürte förmlich, wie sich schwerer Schleim in seiner Lunge überwarf. War er erkältet, chronisch gebrochen oder nur überlastet? Dem Gesang von Ben Knox Miller haftete das Beobachtete Geschehen von während der Songpausen bzw. nach dem Konzert wenig an. Da brillierte er auf selten gehörte Weise. Im Falsett oder Kopfgesang, schwer rockend oder bluesig verschwitzt, immer Vollgas, mimisch unterlegt, mit vollem Einsatz. Er beherrscht die Wendungen des Narrativen genauso wie das Stupende der Betonung. Das Reife wie das Jungfräuliche, so dass dem Beobachter, dem Zuhörer nur der Glaube an eine Ersterfahrung blieb. The Low Anthem fanden im Atomic Café zu München statt und knapp fünfzig Neugierige gingen hin. Die Band verwand diesen Umstand mit der Erinnerung an ein überfülltes, aber anonymes Festival auf der Isle of Wight zwei tage zuvor. Das Set begann denn auch so ruhig (u.a. mit Charlie Darwin), als wollte sich hier ein Innehalten des vergangenen freien Tages und der Besinnung vom Massenevent fortsetzen. Fast schon geruhsam das Streichen des Basses, das Beflügeln der Drums, der Folk depressive einsatz der Gitarre. Allein, dass sich die Bandmitglieder immer wieder an ihren Instrumenten abwechselten, brachte offenbare Bewegung ins Spiel. Und dennoch war man wie magnetisch angezogen von den Feinstaubmelodien, dem getragenen musikalischen Bild, das so versonnen dargeboten wurde wie die Madonna in der Círio de Nazarè zu Belem. Vor allem Millers brüchig-angestrengter Gesang, der die Harmonien auf wohlfeil presste, sorgte für innerste Erregung. Das kam so überzeugend, so schürfend, dass man nicht unbeteiligt die Hände in den Hosentasche lassen konnte. Nur wie stellt man sich dem? Die Hände gefaltet entgegenstrecken? Unangemessen. Sanfte Bewegungen, ein kleines Schiff in schwerer See? Uneindeutig. Offen getragene Verwunderung, schamlose Neugier standen auf der Tagesordnung. Und wer wie ich nicht mit dem Repertoire der Band aus Providence vertraut war, wurde immer wieder aufs neueste still getroffen. Vom warmen Segen der 73er gibson, dem versöhnlichen Streichen auf den wunderlichen Zimbeln (Crotales), die Jocie Adams so verdient mit einem Bogen bearbeitete, vom flink bewegten Upright Bass, der Jeff Prystowsky in den Armen lag wie eine Fußballkugel in den Fängen Oliver Kahns. Ob der was mit der Musik von The Low Anthem hätte anfangen können? Dafür ist die Nähe zu den angesagten The Felice Brothers wohl zu extrem. Deren Krakele und Geheul missfiele wohl dem Titan. Doch an die Grenzen ging der Dreier, zuweilen unterstützt vom ehemaligen Bandkollegen Dan Lefkowitz, auch. Dann wurde die kleine Drumanrichte traktiert, E- und Bassgitarre schwer beatmet und gemeinsam konzertant gebrüllt. Schönheiten? Die milde Melodie von Cage the songbird, das Mundharmonika Gewerke in Home i'll never be mit anschließendem Gerumpel und Geröhre sowie To Ohio als hymnischer Abschluss.

Das Publikum dankte artig mit Applaus und einigem Gejohle. Übermütig war hier nichts, aber irgendwo doch versonnen, vielleicht benommen von der Feinheit, Grazilität und Sensibilität des Vortrags. Ich habe mal wieder auf der Rückreise zig Melodien unterm Helm gepfiffen, obwohl ich düster fast in den Nebeln verkommen wäre.

Fußnote, leider nur. Kasey Anderson hat mich nicht überzeugt. Im Vorprogamm wusste er zwar mit flinkem Mundwerk zu überzeugen, aber seine unter keckem Mützchen hervorgebrachten Ständchen zur Gitarre gerieten langatmig und flau. Die Noten gedrillt, der Gesang geführt, das Instrument getrimmt.





Sonntag, 20. September 2009

Element Of Crime, München, 18.09.09

1 Kommentare

Konzert: Element Of Crime

Ort: Atomic Café, München
Datum: 18.09.2009
Zuschauer: Die Hütte war bumsvoll



Von Eike aus Ampfing. Erstveröffentlichung auf dem Klienicum.



kein abend für floskeln oder für großes drumherum gerede. element of crime waren in der stadt, spielten halboffiziell im atomic café zum release ihres neuen albums "immer da wo du bist bin ich nie" auf, da ging man eben hin. regener macht auch nicht viel sprüche, er hat ja genügend in seinen texten zu sagen. dass das publikum an diesem abend nicht auf jeden seiner fallstricke hereinfiel, ist wohl dem eventcharakter geschuldet. neben den fans traten vor allem auch neugierige an. zumeist musste an der kasse auch nicht gelöhnt werden, da man beim amazon glückspiel den großen treffer ziehen konnte. die hütte war bummsvoll, der schweiß rann in strömen, ähnlich dem bier in vielfache kehlen. wer wie ich weiter hinten stand, bekam viel von der bewegung mit, die in der etappe zur sicherung des alkoholpegels entstand. kleine plastiksitze sorgten schließlich für eine gehobene, alles überblickende position. nicht bequem, aber dafür mit guter sicht auf die deutsche kapelle mit anspruch.
deren ersten song bekamen wir gerade noch mit, als es uns durch die türangeln ins stickige rund trieb. so etwas wie ein glücksgefühl durchströmte mich, regener und co. so nah zu sein. unvermittelt die erinnerung an viele stunden, die ich mit "weißes papier" oder "damals hinterm mond" verbrachte. eine brüderschaft, die ich mit dem frontmann schon lange getrunken hatte, galt es hier und heute zu besiegeln. auch wenn ich nicht rausbekam, um welchen song es sich handelte, so war doch der draht erst einmal hergestellt. "am ende denk ich immer nur an dich", eines der neuen stücke, folgte und ließ spürbar die deutliche wertschätzung von wucht und griffiger gitarre spüren. mit "immer da wo du bist bin ich nie", "kaffee und karin" sowie "storms are on the ocean" spielte die band später weitere songs ihres frischlings. letzteren titel sagte regener mit den worten an, dass es vermessen wäre, immer nur die eigenen lieder zu spielen, also widme man sich hin und wieder auch coverversionen, wie in diesem fall einem der carter family, um nicht als blöd und anmaßend dazustehen. sollte witzig und ungezwungen klingen, gab aber weder beifall noch eine andere reaktion. regener quittierte dies mit einem müden lächeln. dies tat der tatsache aber keinen abbruch, dass die band das publikum schnell wieder zurückgewann, wenn sie es denn tun musste, indem mit "immer unter strom" einer der vielen klassiker ihres breiten repertoires folgte. ein song dessen refrain sogar in einem tatort zitiert wurde, wenn ich nicht irre von ben becker: "immer unter strom, immer unterwegs und überall zu spät". zu spät kam nie ein einsatz von jakob ilja. an der gitarre zeichnete er sich durch perlende läufe aus, ein genuss diesem unangestrengt seinem job frönenden musiker zuzusehen. wenngleich er hin und wieder nur ein müdes grinsen für das lobende volk übrigt hatte, sein spiel: großartig. abseits stand david young, der ergraute basser. sein drive kam routiniert und dienlich, wie sein benehmen. denn wer wollte sven regener schon die show stehlen. als in der ersten zugabe "draußen hinterm fenster" erklang, schwoll erstmals auch der lärm aus dem auditorium an. und der frontmann dankte dies breit grinsend. und wie er sich zuweilen gerierte, am mikrofon rang, grimassierte, die trompete zwischen die finger geklemmt, zur besinnung zwang. lebhaft. wie der kollege an den drums: richard pappik. flott, nie übermutig, kontrolliert, aber versiert. schließlich war auch christian komorowski an bord. aber gut hinter einer box versteckt, sah ich ihn jeweils erst, wenn es für die band - am ende dreimal - hieß abschied zu nehmen, um wieder zu kehren. "bring den vorschlaghammer mit", "delmenhorst" oder auch "mittelpunkt der welt" brachten die bude zwar nicht zum bersten, aber vielfach fiel die zurückhaltung ab, pfiffe, johlen, schreie. ein gelungener abend. der draht zu regener und co. glühte zwar nicht, aber was hätte ich vor tagen nicht für dieses glimmen alles gegeben.


die tour zum neuen album, das schändlicherweise gestern nicht zum verkauf stand, findet anfang des nächsten jahres statt. hingehen lohnt:

Konzerttour Element Of Crime 2010:

20.01 Zürich Kaufleuten
21.01. Bern Bierhüebeli
22.01. Linz Posthof
23.01. Innsbruck Hafen
25.01 München Tonhalle
26.01 Stuttgart Theaterhaus
27.01 Erlangen Heinrich-Lades-Halle
28.01 Leipzig Haus Auensee
29.01 Dresden Alter Schlachthof
30.01 Offenbach Capitol Offenbach
01.02. Köln Palladium
02.02. Bielefeld Ringlokschuppen
03.02. Bochum Jahrhunderthalle
04.02. Hannover Capitol
05.02. Hamburg Alsterdorfer Sporthalle
06.02. Bremen Pier 2
07.02. Berlin Arena
09.02. Wien Gasometer



Sonntag, 15. Juni 2008

Konzertrückblick The Duke Spirit, München, 29.05.08

1 Kommentare

Konzert: The Duke Spirit

Ort: Atomic Café, München
Datum: 29.05.2008
Zuschauer: gut besuchte Veranstaltung
Konzertdauer: zu kurz


Die Vorzeichen für diesen Abend waren alles andere als gut. Der Arbeitstag wollte kein Ende nehmen, immer wieder landeten neue, wichtige, unaufschiebbare Aufgaben auf dem Schreibtisch, die Abfahrt Richtung München verzögerte sich zusätzlich aufgrund interfamiliärer Klärungsnotwendigkeiten und schließlich stellten wir auf der Hälfte der Strecke fest, dass die Konzertkarten noch an der Pinnwand unserer harrten. Also, umgedreht, Tickets vom kork gezupft und wieder ab auf die Strada. Erstes Glück des Tages war dann aber eine luftig befahrbare Bundesstraße und Glück nummero zwei: wir parkten mitten auf dem Odeonsplatz unsere Karre und zuckelten wesentlicher aufgeräumter als noch zu Beginn unseres Ausflugs Richtung Atomic Café. Die Luft war lau, das Volk hummelte harmonisch durch die Bilderbuchstadt und so langsam zog auch wieder Frieden in unsere Geister und die Besinnung auf einen entspannten Konzertabend bahnte sich ihren Weg in die Transzendenzen unserer Seelen.

Im Club war zu vorgerückter Zeit schon eine Menge los, denn Livingston spielten bereits auf und begeisterten einen ungewöhnlich großen haufen Frischlinge, will sagen Teenager der enthusiastischen Art. Dabei war das Programm der Londoner Band vor allem eines nicht: toll! Die Mischung aus Bon Jovi und Europe mit hymnischen Refrains und dazu einem selig grinsenden Sängers ob des frenetischen Jubels grenzte an Körperverletzung. Nach zwei oder drei Songs war das Drama für uns zum Glück beendet, die "Zugabe"- Rufe blieben für diesen Emo/Postrock Act unerhört.

Eine kurze Umbaupause später betraten die fünf von the Duke Spirit die Bühne und starteten durch. So kraftvoll und saftig der Sound der Band ist, so verschummert und dumpf kam er leider aus den Boxen. Die Mischung war nicht gelungen. Während sich das Schlagzeug noch wacker einen Weg zu den Ohren verschaffte und die Gitarren auf "laut genug" gedreht waren, musste man dem Bass schon entgegen gehen, ganz zu schweigen von der Stimme seines Bedieners, der für Backgroundgesang verantwortlich zeichnete, aber der Aufgabe aufgrund des schlechten Sounds nicht wirklich gerecht werden konnte. Dazu versackte im Brei auch immer wieder die Stimme von Liela Moss, zu der man aber auch ohne Umschweife ein paar Worte sagen muss. Ein Derwisch! ein Springinsfeld! Eine Schauspielerin! Eine Grazie! Eine Augenweide, ein Schmaus! Sie hatte Spaß am Singen, Vor- und Verführen, am lustvollen Darbieten, hielt immer irgend etwas in der Hand, sei es eine Rassel, Drumsticks, die als Klangkörper oder Lustobjekt herhalten mussten oder sei es eine Mundharmonika, auf der sie ihre Band begleitete. Ihre Stimme ist fest und straff wie die Haut eines jungen Menschen, ihre Stimme ist griffig und präzise wie der neue EM- Ball, ihr Organ ist eine Wucht!

Mit "Send A Little Love Token" und "Lassoo" und "Dog roses" und "Sovereign" begann das Set und nahm erst später wirklich Fahrt auf. Die Band kommunizierte kaum miteinander, wirkte eingespielt, arbeitete punktgenau und überaus präzise. Dies ist vor allem erwähnenswert, weil der überlagerte Gitarrensound immer stimmig und nie verschroben oder ungelenk klang. "Into The Fold" und "The Step And The Walk" folgten, die Brise wurde frischer und die Masse Mensch bewegte sich ausgelassener. Man spielte sich aufeinander ein. Die Freude der Band über den tanzenden und erregten Mob war unübersehbar. Neben einem Danke gab es auch manch erfrischendes Wort von Bandkopf Liela. Mit "Hello To The Floor" erklang dann der erste Song, der nicht vom aktuellen Album stammt und das Publikum dankte mit Johlen und Tanz. Doch mit "This Ship Was Built To Last" und " You Really Wake Up The Love In Me" kehrte the Duke Spirit wieder zum aktuellen "Neptune"- Album zurück. "Red Weather" und "Love Is An Unfamiliar Name" beendeten das Hauptprogramm. Die Band zog von dannen. Drei Zugaben wurden gewährt: zumindest "Wooden Heart" und "Neptune's Call" zählten dazu.


Live sind The Duke Spirit ein Erlebnis, weil sie saftigen Rock bieten, da klingen auch die zum teil mässigen Songs vom neuen album athletischer und erregter, memorabler und wendiger.


Wie immer im Atomic eine Katastrophe, dass das Konzert von der anberaumten Clubnacht beendet wird. Das Set war zu kurz.


Auf dem Heimweg liefen wir ein Stück gemeinsam mit Doris Dörrie, die sich in der Nähe des Nationaltheaters tummelte und später in der U-Bahn verschwand. Ich erzähle nicht, was sie trug und welches Wasser sie trank. Das interessiert keine Sau.


Von Eike vom Klienicum




 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates