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Montag, 3. Dezember 2007

St. Vincent & Windmill, Köln, 02.12.07

3 Kommentare

Konzert: St. Vincent & Windmill

Ort: Gebäude 9 Köln
Datum: 02.12.2007
Zuschauer: ca. 50


Vor gut einem Jahr trat Sufjan Stevens im Gloria auf. Spektakulär war an dem Abend einiges, der Amerikaner warf z.B. aufgeblasene Supermänner und Nikoläuse ins Publikum, während seine riesige Band es (mit Schmetterlingsflügeln auf den Rücken) irgendwie schaffte, auf der zu kleinen Bühne fabelhafte Musik zu machen. Was mir aber am meisten von diesem Abend in Erinnerung geblieben ist, war das herausragende Vorprogramm. Eine der Künstlerinnen aus Sufjans Truppe namens St. Vincent spielte da ein zauberhaftes kleines Konzert, komplett alleine, nur mit Gitarre und Klavier und ihrer außergewöhnlich schönen Stimme. Ein Großteil der Leute im Gloria hätte damals ihr "Marry me" wohl ohne Zögern bejaht!

Vor Annie Clark bzw. St. Vincent sollte aber noch ein anderer alter Bekannter dieses Blogs im Gebäude 9 auftreten, nämlich Matthew Thomas Dillon mit seiner Band bzw. seinem Projekt Windmill. Oliver hatte den Engländer vor einem halben Jahr schon in Paris gesehen. Ich wußte wohl, daß Windmill sehr experimentell sein würden,
kannte aber keines der Lieder bisher, war daher einigermaßen unvoreingenommen. Meine erste Einschätzung war dann auch eher, nun ja, zurückhaltend. Matthews Stimme ist sehr ungewöhnlich, oft sehr hoch, oft sehr schief klingend - aber nicht falsch klingend!

Matthew spielte ein auf einem Pult befindliches Keyboard. Begleitet wurde er von einem Schlagzeuger (James), der neben seinen offenbar von ihm souverän beherrschten Parts und einigem
Background-Singen noch Zeit fand, sich richtig gut zu amüsieren, denn er grinste ununterbrochen.

Die Musik der Engländer (ich hätte alles incl. des 3:0 des 1. FC Köln früher am Tag verwettet, daß zumindest Matthew Amerikaner ist) war sicher nichts, auf das ich ohne Liveerlebnis gestoßen wäre. Hätte ich nur die Platte gehört, hätte ich sie wohl nach zwei, drei Liedern wieder weggelegt, ihr Konzert hat mich allerdings keine Sekunde gelangweilt, ganz im Gegenteil, mir gefiel das herrlich Kauzige immer besser. Matthew - das sollte ich
noch erwähnen - ist äußerlich der Kategorie musizierender Mathematiker zuzurechnen, sprich, er sieht schon recht nerdig aus.

Ein erstes richtiges Highlight war ein neues Lied. Der Windmill-Sänger erklärte uns, er sei der Zuständige für das Songwriting. Und auf der Fahrt durch Deutschland sei ihm etwas aufgefallen, was er gleich für ein neues Stück verarbeitet habe. Die Kernaussage des kurzen aber vollkommen fertig klingenden Lieds war "German cows are bigger than English ones. German sausages are bigger than English sausages." Danach kommentierte er diesen neuen Titel damit, daß jeder von der Schwierigkeit des zweiten Albums spreche. Er sehe das nicht so...

Es folgte ein The National-Cover ("Start a war"), das erkennbar - aber doch ganz typisch Windmill war, zumindest, so weit ich das nach ein paar Liedern einschätzen
konnte. Die restlichen Stücke stammten alle vom Debütalbum "Puddle city racing lights." Eines dieser Lieder war "Tokyo moon", ein "Fun song," wobei Matthew auch gleich definierte, wie sich "Fun" anfühle. "It feels like holding a penguin in your hand dipped in sugar," wobei ihn James aber verbesserte, der Pinguin sei in Honig getaucht! Köstlich! Also das Konzert, nicht die Vorstellung von Honig mit Fischgeschmack.

Um uns aber von der Fröhlichkeit wieder schnell zurückzuholen, ging es mit "Replace me" traurig weiter. Der Sänger rief uns (allen da vielleicht 30 Besuchern) davor zu "be depressed! Yeah! Be depressed!"

Gut eine halbe Stunde spielten die beiden und unterhielten zumindest mich prächtig! Matthew verkaufte danach noch ein paar CDs im Saal, quasi im Haustürservice.

Setlist Windmill Gebäude 9 Köln:

01: Asthmatic
02: Boarding lounges
03: Fluorescent lights
04: German cows*
05: Start a war (The National Cover)
06: Tokyo moon
07: Replace me
08: Plastic pre-flight seats

Währendessen mußte nicht furchtbar viel umgebaut werden (das Schlagzeug wurde ein wenig elektronischer), es blieb aber vor allem vieles auf der Bühne, was bedeutete, daß Annie nicht wie im Gloria alleine auftreten sollte. Und als dann eine Geige und eine Melodica "aufgebaut" wurden, war ich ganz sicher, hier goldrichtig zu sein. Denn gerade weil es im Gloria so extrem zurückgenommen war, Annie alles alleine spielte und die Rhythmus-Parts oft mit Aufstampfen ihrer Füße erzeugt
wurden, war ich unsicher, wie ein Abend mit Band dazu im Vergleich klingen würde. Aber ich bin musikalisch einfach gestrickt, die richtigen Instrumente, und ich bin hin und weg...

Hinter der Bühne hing ein Transparent mit St. Vincents Artwork oder Fahne oder wie auch immer. Um zehn betraten dann drei Musiker und
Annie Clark die Bühne und begannen mit der Single "Jesus saves, I spend" (ich bin nicht sicher, ob das eine offizielle Single ist, es gab es zumindest als Single zu kaufen). Schon dabei wurde klar, daß St. Vincent von Annies wundervoller Stimme lebt. Die Sängerin hatte ein doppeltes Mikro (ich habe immer noch keine Ahnung, wie so etwas heißt). In das neben dem normalen Mikro hängende knubbelige Dings sang sie Parts, die dann zum Teil gesampelt wurden, z.B. das "Bam bam" im Hintergrund des ersten Stücks.

Begleitet wurde Annie von einem Geiger, einem Schlagzeuger und einem Bassisten, der aber auch Keyboard und Melodica spielte. Annie spielt Gitarre und singt - redet
aber nicht furchtbar viel. Es wirkte fast etwas schüchtern nach den Liedern - vollkommen grundlos, denn die Besucher waren gezielt ihretwegen da und quittierten ihre Musik von Beginn an mit begeistertem Applaus. Vor gut einem Jahr hatte sie noch deutlich mehr erzählt, hatte mit uns über Künstler reden wollen, heute beschränkte das sich (anfangs) auf Thank yous.

Leider weiß ich nicht mehr, welche Lieder St. Vincent im Gloria schon gespielt hatte. Dabei war damals schon das erwähnte "Marry me" und das ebenso fabelhafte "Paris is burning." "Mary me", der Titelsong der im September in Deutschland erschienenen Platte, kam ziemlich früh im Programm.
Aber es ist schwer, dabei von einem Höhepunkt zu sprechen, da mir die ganze Platte hervorragend gefällt, das Set aus fast allen Liedern der CD bestand und damit eben nichts Schlechteres dabei war.

Besonders aufregend fand ich die Passagen, bei denen Annie ganz entgegen ihrem zierlichen Erscheinungsbilds plötzlich rockig wird. So endet "Now, now" in einem
richtigen Krach-Knall! Wunderbar! Bei "All my stars aligned" kam dann endlich auch die Melodica zum Einsatz. Ich frage mich seitdem, ob das, was damit gespielt wird, ein Sample des James-Bond Themas ist. Auf Platte war mir das bisher nicht richtig aufgefallen. Das Ende des Lieds war spektakulär... Die Band hörte plötzlich auf, stand aber noch so da, als ginge es sofort weiter. Der Geiger hatte den Bogen noch an seiner Violine. Und es traute sich niemand, schon zu klatschen - es gibt ja kaum Peinlicheres bei Konzerten (ok, gibt es schon...), als zu früh zu klatschen... Aber das Lied war doch vorbei. Es war ein Test, ein Wettbewerb, wie lange sie wohl still sein könnten... Herrliche Idee!

Für "What me worry" verschwand die Band und Annie spielte alleine. Zum anschließenden "Landmines" waren die Mitmusiker aber zurück. Nach gut 50 Minuten war "Paris is burning" das letzte reguläre Stück des Abends. Im Gebäude 9 fackeln gerade viele europäische Metropolen ab. An einem ebenso fabelhaften Abend brannte neulich schon London bei iLiKETRAiNS.

Auch wenn viel zu wenig Zuschauer da waren (50 bis 60 schätze ich), die waren begeistert. Daher erschien Annie auch ganz schnell wieder und spielte ihr
wunderschönes Warhol-Muse Nico-Cover "These days." Davor erzählte Annie dann von der Tour. Sie fragte, ob wir schon einmal in Rotterdam gewesen seien. Sie seien da aufgetreten und haben in der Stadt überall diese Coffeeshops gesehen, die keine Coffeeshops seien... Sie habe nachts davon geträumt, sie hätte Yoko Ono einen Salat zubereitet, auf den sie oben mit Gurken und Tomaten deren Namen geschrieben hätte. Aus dem Publikum antwortete jemand, Yoko Ono hätte den geliebt... Annie gab uns mit auf den Weg, in Rotterdam nicht in Coffeeshops zu gehen...

Danach - vermutlich ungeplant - erschien die Amerikanerin noch zu einer zweiten Zugabe. Und da war
es dann auch endlich wieder, das Stampfen auf den Boden, um sich selbst zu begleiten. Leider habe ich das Lied nicht erkannt, das sie als letztes spielte.**

Ach, es war ein schöner Abend mit einer Ausnahmekünstlerin. Ob nun solo oder mit Band besser klingt, weiß ich nicht, dafür ist mein erstes St. Vincent Konzert auch schon zu lange her. Aber es war so im Gebäude 9 fabelhaft. Ich kann ganz dringend empfehlen, sich die Band bei einem der Deutschlandkonzerte in den kommenden Tagen anzusehen. Die Termine sind weiter unten!

Setlist St. Vincent Gebäude 9 Köln:

01: Jesus saves, I spend
02: Human racing
03: Marry me
04: Now, now
05: All my stars aligned
06: What me worry
07: Landmines
08: Your lips are red
09: Paris is burning

10: These days (Z)

11: I dig a pony
(Beatles Cover) (Z)

Termine St. Vincent:

03.12.07: Berlin Lido
04.12.07: Hamburg Molotow
07.12.07: Brüssel Botanique

* Ein neues, heute entstandenes Lied... (Arbeitstitel)
** Aber Magali hat es erkannt. Vielen Dank!



Mittwoch, 23. Mai 2007

Windmill, Jeremy Warmsley & Milenasong, Paris, 22.05.07

9 Kommentare
Konzert: Windmill & Jeremy Warmsley & Milenasong
Datum: 22.05.2007
Ort: Le Divan Du Monde
Zuschauer: 60 vielleicht


Heute steppte in Paris musikalisch so richtig der Bär! So traten die wiederformierten Smashing Pumpkins im ausverkauften Grand Rex auf, die kanadische Kultband Do Make Say Think (ähnliche Liga wie A Silver Mt. Zion) gab sich in der Maroquinerie die Ehre und die Senkrechtstarker von den Bishops versprühten ihren 60s Charme im Nouveau Casino.

Auf Anraten meines fachkundigen Blogger-Freundes Eike hatte ich mich jedoch in das stimmungsvolle Divan Du Monde zu Windmill begeben. Eike hatte mir vor ein paar Wochen schon von der britischen Band vorgeschwärmt und mich gebeten, ihr hochgelobtes Debütalbum "Puddle City Racing Lights" für ihn zu kaufen. Zu meiner Überraschung und Freude bekam ich die heiße Ware aber bereits vorab in der Fnac in die Hände...

So war ich dann auch als einer der Wenigen durch mehrfaches Durchhören der CD gut auf das Konzert vorbereitet.

Vor Windmill traten aber zunächst noch zwei andere Künstler in dem wunderbaren, barartigen Raum auf. Als Allererste durfte Milenasong ran. Wie ich von zwei netten Mädchen, die mit mir einen der gemütlichen Kaffeehaustische teilten, erfuhr, lebt die Sängerin, die hinter dem Namen steckt, in Berlin. Allerdings ist die brünette Sirene keine Deutsche, sondern stammt wohl aus Norwegen. Dies ist zwar auf ihrer MySpace Seite nicht so explizit beschrieben, aber die Einflüsse, die sie für ihre Musik angibt, deuten doch deutlich darauf hin. Wer nennt sonst schon Edvard Munch und Ozeane und vor allem Fjorde als Inspirationsquelle?

Entsprechend weltentrückt und experimentell war dann auch der Stil der Sängerin, die von einem Herren an der Gitarre begleitet wurde. Sofort kamen mir Assoziationen zu anderen "verrückten" Skandinavierinnen in den Sinn, vor allem natürlich Björk. Aber auch CocoRosie scheint nicht so abwegig zu sein. Dennoch, man muß etwas weiter suchen, um ähnliche Künstlerinnen zu finden. Kennt jemand hier Mia Doi Todd? Wenn nicht, dann sage ich nur kurz, daß sie ebenfalls einen schwarzen, depressiven Folk spielt. Oder kennt jemand Marissa Nadler? Nein? Dann lest ihr den Blog nicht regelmäßig, denn ich habe kürzlich über die Sängerin berichtet ;-) Mit Marissa Nadler hat MilenaSong das sirenhafte gemein, diesen Gesang, der fast wie ein Echo ins Mikro gehaucht wird. Nur dass das hier heute eine Spur experimenteller war. Mir hat es auf jeden Fall nicht schlecht gefallen, aber bevor ich mir die CD "Not sure yet" in Ruhe ansehen konnte, wurde sie schon wieder von dem Merchandising Stand abgeräumt...

Als Nächster durfte der Brite Jeremy Warmsley zeigen, was er kann. Und das ist einiges, ich hatte das Gefühl ein großes musikalisches Talent vor mir zu haben, das mit Sicherheit noch für so einige Furore in der Musikwelt sorgen wird. Das Problem war bloß, daß ich seinen Stil nicht wirklich mochte. Das Set erinnerte an Rufus Wainwright, einen anderen Wunderknaben, dessen Talent, ja Genie, ich nicht bestreite, der mir aber eine Spur zu schwülstig-barock ist. Wenn ich schon Namen in die Runde werfe: Patrick Wolf könnte man auch nennen, zumal auch Jeremy Warmsley elektronische Elemente in seinen modernen Folk mit einbezieht. Das Debütalbum von Hern Warmsley, der übrigens lustigerweise zur Hälfte Franzose ist (mütterlicherseits) ist bereits erschienen, es heißt "The art of fiction" und dürfte all denjenigen gefallen, die die von mir zuvor genannten Künstler schätzen.

Dann war die Stunde von Windmill gekommen. Es begann auch gleich mit einer lustigen Einlage, denn die fünf Musiker zogen mit aufgespannten weißen Regenschirmen auf die Bühne! Damit hatten sie schon einmal die Lacher auf ihrer Seite. Während das Publikum noch ein wenig die Schirme bewunderte, legte Sänger Matthew Thomas Dillon gleich los und gab eine kurze Acapella-Nummer zum Besten. Sofort wurde deutlich, welch unglaubliche Stimme der Mann hat. Sehr hoch und vollkommen schräg! Auch hier mag ein Vergleich zu bekannten Bands behilflich sein, ich denke da an Mercury Rev, die Flaming Lips, Clap Your Hands Say Yeah oder die Talking Heads. Genannte Gruppen, sind dann auch als Einfluss angegeben. Eigentlich erstaunlich, daß Windmill aus England kommen, schien mir doch dieser kauzige Stil etwas typisch Amerikanisches zu sein. Sei es drum, jeder bezieht seine Einflüsse daher, wo er will. Schließlich gibt es ja auch (leider) deutschen Hip Hop, oder gar Reggae (Gentleman, brrr.)...

Nachdem die Regenschirme zusammengeklappt waren und die Acapella- Version verhallt war, konnte es dann richtig losgehen. "Asthmatic" wurde zum Aufgalopp gespielt, ein stimmungsvolles Lied, mit Piano, lieblichen Chören (die heute von Tracey Browns eingesungen wurden) und natürlich der unverkennbaren Stimme von Matthew. Ich fragte mich mehrfach im Verlauf des Abends, wie der Brillenträger so hoch kam. Wie macht der das? Einfach verblüffend, auch wenn das mit Sicherheit nicht jedem gefallen wird.

Was ich mich noch fragte: wo hatte Mitsängerin und Keyboarderin Tracey ihre Jeans her? Völlig durchlöchert war das gute Stück! Nicht das mich so etwas in Zeiten eines David Beckham schockieren könnte, aber ihre Jeans schlug wirklich alle Rekorde, ihre Knie sagten mir buchstäblich "Hallo". Soll jetzt aber nicht von ihrer wunderbaren, warmen Stimme ablenken und schon gar nicht von ihrem äußerst liebenswürdigem Wesen. Zur Band gehörte desweiteren auch noch ein Bassist, eine blonde Cellistin, die die wunderbaren Streicherparts besorgte und ein Drummer, der in einem "Käfig aus Glas" saß! Nein, nein, ich erzähle keinen Blödsinn, Porl Rider, so heißt er, saß wirklich hinter Plexiglas, warum weiß kein Mensch. Vielleicht ist er bissig, oder wirft mit seinen Drumsticks nach den anderen? Aber Scherz bei Seite, es handelte sich wohl eher um eine weitere Showeinlage...

Keine Show, oder zumindest nicht gespielt, schien mir das Wimmern und Klagen in der Stimme von Sänger Matthew zu sein. Mit Inbrunst trug er so melancholisch-schöne Titel wie das tolle "Boarding Lounges" vor. Nach dem ebenfalls traurigen "Newsflash" war die Band dann aber der Meinung, das es jetzt mal an der Zeit sein, einen "happy" Song zu spielen, nämlich den Opener des Albums "Tokyo Moon". Dieses Stück sorgte dann auch für Stimmung und gute Laune unter allen Anwesenden, bevor mit "The Planning Stopped" wieder mächtig auf die Tränendrüse gedrückt wurde. Das schmachtende Element wurde vor allem durch das wundervolle Cello-Spiel verstärkt. Ich schloß meine Augen und ließ mich von der Stimmung gleiten, es war für mich ein Highlight des Konzerts gekommen. Ähnlich gerührt war ich dann noch einmal gegen Ende, als die Ballade "Fashion House" erklang. "How you gonna pay the bills" hieß es da unter anderem, das ging schon unter die Haut.

Abgeschlossen wurde das gelungene Konzert dann von "Shutters", einem Stück, das angeblich in sieben Minuten geschrieben wurde, extra für die japanische Edition des Albums. Dafür war es aber eigentlich gar nicht so schlecht!

Merkt euch den Namen: Windmill!

Setlist Windmill:

00: Spectacle (45 second acapella)
01: Asthmatic
02: Fluorescent Lights
03: Boarding Lounges
04: Newsflash
05: Tokyo Moon
06: The Planning Stopped
07: Tilting Trains
08: Fit
09: Plastic Pre-Flight Seats
10: Replace Me
11: Fashion House
12: Schutters

Keine Zugabe übrigens, es wurde durchgespielt, bis sie kein Lied mehr hatten...

von Oliver



 

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