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Samstag, 10. November 2007

Voxtrot, Köln, 09.11.07

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Konzert: Voxtrot

Ort: Gebäude 9 Köln
Datum: 09.11.2007
Zuschauer: knapp 150


Ein erinnerungswürdiges Konzert, daß sich eine unserer Lieblingsbands hier, Voxtrot aus Austin (Texas), da im Gebäude 9 zusammengespielt haben. Im August waren die Amerikaner in Deutschland unterwegs und haben (mich) in Haldern und vor allem einen Tag später im Cooky's in Frankfurt vollkommen begeistert. In Haldern war es noch der Pop-Sound der Platte, in Frankfurt klang alles viel härter und damit für mich noch eine Nummer reizvoller, vielleicht, weil es eben überraschend anders war. Voxtrot haben mit ihrer Platte und den vorher erschienen EPs viele große Pop-Songs produziert, die aber eben mit mehr Gitarren noch größer klingen, ohne daß eine ihrer großen Stärken, nämlich Ramesh Srivastavas Stimme darunter leiden würde. Daher war das Clubkonzert in Frankfurt ein ganz großer Knüller - und das beste Verkaufsargument, mir auch für die neue Minitour ein Ticket zu kaufen.

Im Gebäude neun gab es keine Vorgruppe und immerhin knapp 150 Zuschauer, als es um 9.15 Uhr losging. Eine sehr angenehme Zeit, wenn Samstag der Wecker zu früh klingelt!

Die fünf Texaner standen erst auf der Bühne, als wollten sie noch ihre Instrumente stimmen, das Stimmen ging dann aber nahtlos in "Introduction" über. Allerdings verschwand meine Vorfreude sehr schnell, denn der Sound war scheußlich. Es klang alles nach einem schrecklich dumpfen Soundbrei, Ramesh war vor lauter Bass nur
sehr düster zu hören. Und es war schrecklich laut, also Ohrstöpsellautstärke, die dann das Dumpfe noch weiter verstärkten. Auch beim nachfolgenden "Kid gloves" das gleiche Bild ("Bild" ist das falsche Bild, gibt es da ein Äquivalent das Hören betreffend für?).

Der schreckliche Sound war aber nicht das einzige bzw. letzte Problem, denn auch die Gitarre des Gitarristen (hmmm...) klappte nicht so, wie sie sollte. Kurz später war dann wohl auch Rameshs Gitarre platt. Schlimm war das erst einmal noch nicht, da er "Your biggest fan" ohne
Instrument vorträgt. Der Gitarrist verschwand dann mit beiden von der Bühne und der Sänger fing an zu improvisieren. Die Keyboards wurden auseinander gebaut und Ramesh spielte erst mal da weiter. "Soft & warm" und das grandiose "Ghost" folgten.

Langsam wurde der Sound auch besser. Die Ohrstöpsel hatte ich verbannt, denn die Lautstärke war zwischenzeitlich erträglich geworden. Eine Gitarre tauchte wieder auf, nachdem auch der Soundmann neue Kabel unter der Bühne gesucht hatte. Zu "Firecracker" spielte Ramesh wieder Gitarre - und mußte sich nicht mehr wie bei "Your biggest fan" tanzend begleiten... Denn das wirkte ein wenig wie ein Hochzeitssänger bei der Arbeit. Die andere Art, mit seinem Bewegungsdrang umzugehen, nämlich das dauernde Hüpfen (Paul Smith, von Ramesh kannst Du noch was lernen!) ist da viel mehr Rock'n'roll!

So richtig behoben wurden die Instrumentenprobleme aber offenbar nicht. Auch in Frankfurt hatte die Band damit schon zu kämpfen gehabt, habe ich vorhin hier nachgelesen. Aber auch da meisterten sie alles bestens und lieferten ein sehr ordentliches Konzert ab. Und das war die zweite Hälfte im Gebäude 9 auch, sie
bescherte so sogar einige Bonbons. Denn nachdem mit "The start of something" (überragend!) und "Raised by wolves" Schluß war, kam Ramesh erst alleine zurück. Vor mir stand ein offenbar riesiger Voxtrot Fan, der schon (auch offenbar) kräftig angeschickert war und sich partout "Trouble" wünschte. Der Voxtrot-Frontmann entgegnete, das könnten sie nicht, "Touble" hätten sie ewig nicht gespielt. Der Fan ließ aber nicht locker und siehe da, Ramesh fing an, den Song von der gleichlautenden EP zu spielen. Es kamen dann der Schlagzeuger und der Keyboarder dazu, die trotz Unsicherheiten (der Keyboarder mußte einige Male grinsen), passend einstiegen und das Stück problemlos zu Ende spielten. Ramesh sagte zwar hinterher, daß sei wie bei einer Schülerband, es war aber wirklich ein guter Trost für den holprigen Start des Abends.

Das folgende "Future pt. 1" spielte er dann ganz alleine. Das Lied von der CD sollte dann auch wirklich der Abschluß nach einer Stunde Konzert sein. Der anhaltenden Applaus und vermutlich das Gefühl, daß es ein besonderer Abend war, brachte die fünf noch einmal zurück. "Missing pieces" ("and I miss youuhuuuuu") war die zweite
Zugabe und noch einmal ein Highlight!

Und auch wenn die Texaner wirklich nicht dem Bild von wilden Rockstars entsprechen (und zumindest der Sänger sehr nett ist), schmiß der Schlagzeuger ein Becken um, der Bassist warf sein Instrument ins Schlagzeug, und die Gitarre wurd mit Wucht (und Zerstörabsicht) auf die Bühne geknallt.

Ein rabenschwarzer Tag offenbar für die Band, im zweiten Teil aber ein sehr gutes
Konzert - und große Unterhaltung! Ich bin sicher, daß jeder, der Voxtrot an diesem Abend zum ersten Mal gesehen hat, gemerkt hat, was für ein Potential die Gruppe hat und wie hervorragend Konzerte der fünf sein können. Nicht ganz verständlich war für mich aber, wie bei einem Auftritt ohne Vorgruppe solche Soundprobleme am Anfang auftreten können.

Setlist Voxtrot Köln:

01: Introduction
02: Kid gloves
03: Mothers, sisters, daughters and wives
04: Your biggest fan
05: Soft & warm
06: Ghost
07: Firecracker
08: Brother in conflict
09: The start of something
10: Raised by wolves

11: Trouble (Z)
12: Future pt. 1 (Z)

13: Missing pieces (Z)

Links:

- Voxtrot in Frankfurt
- und in Haldern
- mehr Fotos



Dienstag, 7. August 2007

Interview Voxtrot

0 Kommentare
Interview: Voxtrot
Ort: Künstlergarderobe Cooky's Frankfurt
Datum: 05.08.2007
Anwesend: Sänger Ramesh + Tourmanager

"Christoph, hast Du gesehen, auf dem Gelände lief eben der Sänger von Voxtrot rum", raune ich während des letzten Tages des wundervollen Haldern-Festivals meinem Mitblogger zu. "Klar, hab' ich den gesehen und kurzerhand sogar ein Interview morgen vor dem Auftritt im Frankfurter Cooky's vereinbart", antwortet er nüchtern und knapp.

Cool Christoph, so ein Interview mit einer zu Recht momentan sehr angesagten Band, das hat schon was!

Am Sonntag laufen wir Sänger Ramesh vor dem Cooky's fast in die Arme. Die Band ist gerade eben aus Haldern eingetroffen, der Band-LKW wird ausgeladen, schweres Equipment geschleppt, da wollen wir nicht länger stören. "Kommt einfach kurz vor unserem Auftritt hier noch mal vorbei, dann können wir ein wenig plauder", bietet uns Ramesh trotz der verständlichen Müdigkeit höflich an.

Gut 1 1/2 Stunden später sitzen wir zunächst zu dritt (später kommt auch noch der Tourmanager hinzu) in der etwas kargen Garderobe des Cooky's, das Ganze erinnert ein wenig an eine Besenkammer. Von Boris Becker ist aber weit und breit keine Spur...

Wir erklären, daß wir einen Blog spezialisiert auf Konzertberichte machen und daß wir deshalb einige Fragen zum Konzertgeschehen stellen würden. "Klar, kein Problem, wollt ihr das aufnehmen?", fragt der braunhaarige Sänger mit dem blonden Strähnchen. Eigentlich wollten wir, aber ohne Chipkarte kann das Aufnahemegerät nicht arbeiten. Macht nichts, dann halt eben ohne!

Frage: "An welchem Platz der Erde würdet ihr gerne mal spielen?"
Antwort: "In Island, in dieser Eisbar, das wäre toll!"

F: " Und mit wem würdet ihr gerne mal auf der Bühne stehen?"
A: "Mit den wiedervereinigten Smiths, keine Frage!"

Das trifft sich gut, es wäre nämlich auch unser Traum, Morrissey zusammen mit Johnny Marr und Konsorten wieder zusammen auftreten zu sehen, träumen darf man ja wohl noch...

F: " Eure Musik klingt manchmal sehr fröhlich und frisch, hat aber auch eine leicht melancholische Note, wie würdet ihr Euren Stil selbst beschreiben?
A: "Hmm, weiß nicht so genau, aber es ist wohl auch besser, wenn man das nicht so ohne Weiteres sagen kann, oder?

F: "Ihr klingt aber schon ziemlich britisch, oder?
A: "Vielleicht, aber wir haben auch amerikanische Einflüsse, wie z.B. Pavement, oder Sonic Youth.

Wir pflichten bei, im Grunde genommen bieten Voxtrot eine gelungene Mischung aus englischen und amerikanischen Einflüssen

F:" Mögt ihr eigentlich auch Folk-Musik?
A: " Eigentlich nicht, vor allem dieser ganze New-Folk gefällt uns nicht sonderlich.

F: "Also ist auch Joanna Newsom nichts für Euch?"
A: "Doch, die mag ich, die ist gut!

F: Und Devandra Banhart?
A: Oh, keinen Kommentar, ich will höflich bleiben.

Aha, da haben wir also den passenden Namen genannt...

F: "Wie sieht eigentlich die Musiklandschaft in Austin/Texas aus?
A: "Oh, das ist eine sehr lebendige Szene, viele Studenten, also viele Indie-Liebhaber.

F: " Und ich dachte immer Texas sei ein solch konservativer Staat?
A: " Ist es eigentlich auch, aber Austin führt ein Eigenleben ( der Tourmanager schaltet sich ein: "Austin ist die einzige Stadt in Texas, in der man es aushalten kann!")

F: "Liegt das an dem Festival SXSW?
A: "Nicht unbedingt, das Festival verdirbt eher so Einiges".

F: "Habt ihr denn schon einmal auf diesem Festival gespielt?
A: "Klar, sogar dieses Jahr schon zum dritten Mal!"

Drei mal schon South By Southwest, wir sind beeindruckt...

F: " Und dann kommen wohl die ganzen Computermillionäre zu euren lokalen Auftritten, oder?"
A: Na ja, nach dem Platzen der Dot-Com Blase sind die doch alle arbeitslos geworden ... (Ramesh kann sich ein leicht zynisches Grinsen nicht verkneifen)

Die Zeit vergeht wie im Fluge und der Auftritt steht kurz bevor, wir wollen deshalb nicht länger nerven, aber eine letzte Frage noch:

-"Warum habt ihr erst drei EPs auf den Markt gebracht, bevor endlich Euer erstes richtiges Album erschienen ist?

- Ramesh (kurz und trocken) : Weil wir für ein ganzes Album einfach nicht genug Geld hatten, darum!

O.K. verstehe, aber hoffentlich fahren sie jetzt die verdiente Ernte ihrer hervorragenden Arbeit ein, denn sowohl EPs, als auch Album sind vorzüglich!

Wir wünschen viel Erfolg und verlassen die kleine Kammer, Richtung Konzertsaal.

Wer Voxtrot mal live erleben möchte, hier die nächsten Konzerttermine:

07.08.2007: Lido, Berlin
08.08.2007: Molotow, Hamburg




Montag, 6. August 2007

Voxtrot, Frankfurt, 05.08.07

4 Kommentare

Konzert: Voxtrot

Ort: Cooky's Frankfurt
Datum: 05.08.2007
Zuschauer: Leider nicht ganz ausverkauft


Um eine Band innerhalb von zwei Tagen zweimal zu sehen, muß die entweder fabelhaft sein oder man selbst ziemlich verrückt. Teil zwei stimmt nicht die Spur, Teil eins schon, denn Samstag in Haldern bestätigten Voxtrot alles, was ich mir von ihnen nach dem zigfachen Hören ihrer EPs und ihrer CD ("Voxtrot") erhofft hatte. Also bereute ich es überhaupt nicht, schon vor Wochen eine Karte für das Frankfurter Konzert der Amerikaner gekauft zu haben. Dazu kam der Club, in dem das Konzert stattfand - das Cooky's in Frankfurt - das mir nach zwei Besuchen schon sehr ins Herz gewachsen ist.

Das erste, was wir erfuhren, als wir im Cooky's ankamen, war, daß es keine Vorgruppe geben sollte. Ich hatte schon ein wenig davon geträumt, The Taste
zu sehen, die da Jamie T. supportet haben. Aber es gab keine, also auch nicht die Gefahr, erst eine schlechte Band sehen zu müssen.

Die fünf Musiker aus Austin (laut Tourmanager die einzige Stadt in Texas, in der man leben kann) wirkten erst noch ein wenig müde. Das legte sich aber in dem Moment, als sie die winzige Bühne betraten. Am Anfang war es so wie in Haldern: Das erste Lied war "Raised by wolves", eine der Vorab-EPs, die Voxtrot bekannt gemacht hatten. Dabei fiel mir auf, wie perfekt die Stimme des Sängers Ramesh auch live funktioniert. Die große Überraschung kam dann beim zweiten
Stück, meinem Liebling "Kid gloves": Mitten im Lied wurden die Texaner plötzlich schneller und deutlich härter! Und das war richtig toll! So ging es dann auch weiter. Hatten wir Samstag noch ein Pop-Konzert in der strahlenden Sonne von Haldern gesehen, war es heute ein Rock-Konzert mit den gleichen wundervollen Melodien. Ramesh hatte uns vorher verraten, daß er Haldern toll fand, bei Tageslicht aber nicht so gerne spielt. Vielleicht machte das den Unterschied zu Samstag aus, vielleicht kam daher die zusätzliche Portion Energie.

Die ersten fünf Lieder waren die von Haldern. Danach kam mit "Steven" vom Album
der erste für mich neue Livesong. Kurz später folgte eine Premiere: "Firecracker" spielten die Texaner erstmals live. Zumindest behauptete Ramesh das. Überhaupt machten sie alles Mögliche in Deutschland gerade zum ersten Mal, Haldern sei ihr erstes Festival gewesen, im Cooky's waren sie auch erstmals.

In Haldern gab es aber wohl auch ein paar Probleme: Das Equipment hat den Ausflug an den Niederrhein wohl nicht komplett überlebt, es fehlte ihnen einiges, sagte der Sänger. Daher müßte er jetzt dem anderen Gitarristen seine Gitarre geben. "Das ist doch eh meine", antwortete der sofort. Ramesh zickte aber auf der Stelle zurück:
"Dafür hast Du meinen Bass. Und was ist jetzt besser?" Herrlich!

Sonst gab es aber keine Probleme, es war schlicht umwerfend. Mich hat sehr gefreut, wie gut die Band ankam. Voxtrot spielten gut eine Stunde, mit einer Zugabe. Nach dem "letzten Lied" waren sie wegen des engen Raums am Rand der Bühne stehengeblieben, daher dauerte es auch nicht lange, bis sie zu "Missing pieces" (wie passend!) wieder "auftauchten".

Oliver stellte nachher fest: "Wer sind eigentlich Tokyo Police Club?" Das trifft es perfekt. Voxtrot sind die Band der Stunde!

Setlist Voxtrot Frankfurt:

01: Raised by wolves
02: Kid glove
03: Mothers, sisters, daughters & wives
04: Your biggest fan
05: Ghost
06: Steven
07: Soft & warm
08: Wrecking force? Rise in the dirt?
09: Firecracker
10: Brother in conflict
11: The start of something

12: Missing pieces (Z)





Links:

- Voxtrot in Haldern
- mehr Fotos




Samstag, 4. August 2007

Voxtrot, Haldern, 04.08.07

2 Kommentare

Konzert: Voxtrot

Ort: Haldern (Haldern-Pop Festival)
Datum: 04.08.2007
Zuschauer: ganz gut gefüllter Platz vor der Bühne

Samstag nachmittag in Haldern: Strahlender Sonnenschein und eine der Bands, auf die ich mich im Vorfeld am meisten gefreut hatte: Voxtrot aus Austin, Texas. Und ich hatte mich sehr auf die Amerikaner (die so gar nicht nach Amerikanern klingen) gefreut, ein riesiges Enttäuschungspotenzial also.

Aber es war alles ganz anders: Voxtrot waren toll! Und Voxtrot kamen gut an! Das Set war allerdings viel zu kurz, das war aber bei der frühen Ansetzung zu befürchten. Die Band besteht aus fünf Mitgliedern: Sänger Ramesh (dessen Frisur ihn aussehen läßt, als wäre er beide Wham-Mitglieder in einer Person), Keyboarder und Gitarrist Jared, Gitarrist Mitch, Bassist Jason und Schlagzeuger Matt. Für Aussehen hatten die fünf Amerikaner mit ihren vor-Album-EPs gesorgt, die Platte selbst ("Voxtrot") hatte nicht gleich euphorische Kritiken. Bei mir schon, denn ich finde sie fabelhaft, sie enthält mit "Kid gloves" einen der größten Indie-Ohrwürmer der letzten Jahre. Dieser Riesenhit, der eigentlich niemandem mit Geschmack nicht gefallen kann, kam als zweites Lied nach einem der EP-Titeln ("Raised bei wolves"). Der Rest des viel zu kurzen Programms bestand zur Hälfte aus Album- und EP-Titeln.

Glücklicherweise (aber auch nicht furchtbar überraschend) kamen Voxtrot sehr gut an, glücklicherweise deshalb, weil die Band eine von denen ist, denen ich großen Erfolg besonders gönne, weil ihre Musik fantastisch ist. Der Auftritt in Haldern war es auch!

Voxtrot ist in den nächsten Tagen in Deutschland unterwegs. Ein Bericht vom Konzert in Frankfurt (incl. Interview mit Ramesh) folgt am Sonntag.

Setlist Voxtrot Haldern:

01: Raised by wolves
02: Kid gloves
03: Mothers, sisters, daughters and wives
04: Your biggest fan
05: Ghost
06: Soft & warm
07: Brother in conflict
08: The start of something

Links:

- Fotos aus Haldern



 

Konzerttagebuch © 2010

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