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Freitag, 30. März 2012

Thus:Owls & Still Corners & Beth Jeans Houghton, Paris, 26.03.12

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Konzert: Thus:Owls & Still Corners & Beth Jeans Houghton
Ort: Le Divan Du Monde, Paris

Datum: 26.03.12

Zuschauer: etwa 350-380


Dream Pop mit weiblich-verhuschter Stimme wohin man seine Öhrchen nur wendet.

I Break Horses, Blouse, Trailer Trash Tracys, Memoryhouse, My Bee's Garden, Les Colettes... Seit Beach House (Foto) mit ihrem letzten Album riesige kommerzielle Erfolge feiern konnten, sprießen die Dream Pop Formationen wie Pilze aus dem Boden. Die Pressetexte, die man zu den jeweiligen Acts lesen kann, klingen alle ähnlich. Als Referenzbands werden immer die Cocteau Twins und Broadcast genannt und in schöner Regelmäßigkeit fällt auch der Name des düsteren Filmemachers David Lynch. Sage mir keiner, daß dieser Boom zufällig entstanden ist! Die Industrie wittert genau, was läuft und schickt den Leuten nach einer Erfolgsgeschichte (wie in diesem Falle eben Beach House) gleich mindestens 10 ähnliche Bands hinterher.


Dementsprechend skeptisch war ich deshalb auch in das Konzert von Still Corners gegangen, die heute als zweite Gruppe des Abends auftraten. Was spielen sie? Dreimal dürft ihr raten, genau, Dream Pop! Und was stand im Programmheft? Nun, da werden selbstredend Broadcast und die Cocteau Twins zitiert. Laaaaaaangweilig! Oder etwa nicht?

Nein, zum Glück war das Konzert der Band um Tessa Murray und Greg Hughes keine Spur öde und sie brachten vor allem auch eigene Ideen mit ein. Natürlich begeisterte in erster Linie die luftige, sirenenhafte Hauchstimme der blonden Tessa Murray, aber das war nicht alles. Vor allem die Gitarrenparts waren klasse und originell. Der Bursche mit der Waver Frisur zauberte famos-spacige Melodien aus seiner Elektrischen, verzerrte sie aber auch oft noisig und peppte das Ganze im Vergleich zur okayen aber ein wenig blutleeren Platte deutlich auf. Das war wirklich phasenweise berauschend und hypnotisch und wurde visuell noch sehr gekonnt durch abstrakte Videos untermalt. In den besten Momenten raste mein Puls, ging ich voll und ganz in der melancholischen Schwebemusik auf und war von Alltagssorgen meilenweit entfernt. Zwar war das Set nicht durchgängig auf diesem ganz hohen Niveau, aber Langeweile kam nie auf. Dafür war auch das Songmaterial zu überzeugend. Es stammte natürlich fast ausschließlichvon Creatures Of An Hour, aber es gab auch ein ganz nagelneus Lied, das aufhorchen ließ.

Von den bekannten Sachen gefielen mir Cuckoo und I Wrote In Blood am besten, obwohl auch Into The Trees und Endless Summer ihre Reize entwickelten. Die von Markus hinsichtlich des Still Corners Konzertes in Berlin geäußerte Kritik, jedes Lied klänge ähnlich oder gleich, konnte ich in dieser Form nicht nachempfinden. Zwar ist die Grundstimmung der Songs in der Tat oft identisch, aber mittels Hall-Effekten, Loops, scharfen Giattrenriffs und Tempowechseln beim Schlagzeugrythmus wurde für Abwechslung gesorgt. Und ein großer Pluspunkt war sicherlich auch die hohe Lautstärke. Wenn Dream Pop bzw Shoegaze zu leise und schlecht abgemischt aus den Boxen kommt, bleibt der Genuß oft auf der Strecke. Im Pariser Divan Du Monde war der Sound aber glasklar und auch bei hohem Volumen präzise und nicht breiig. Es war wirklich ein intensives und sinnliches Erlebnis, eine Art hypnotischer Trip.


Entsprechend positiv waren auch die Reaktionen meiner Freunde hinterher. Quasi jeder bescheinigte den Still Corners ein richtig gutes Konzert und ich war happy und positiv überrascht, daß ich dieses Jahr wenigstens eine Dream Pop Formation aufgespürt habe, die mich wirklich überzeugen konnte.

Aber es gab auch noch zwei andere Konzerte an diesem Montagabend des Festivals les femmes s'en mêlent.


Vor Still Corners hatten bereits Thus: Owls aus Schweden gespielt. Angeführt von der leicht soulig singenden Skandinavierin Erika Angell und genial an der Gitarre begleitet von ihrem Ehegatten Simon Angell (ein Kanadier, der auch bei Patrick Waston im Einsatz ist), zählt die Band noch drei weitere Mitglieder. Heute fehlte aber Cecilia Persson und somit sahen wir ein Quartett, in dem Ola Hultgren (Loney Dear) Schlagzeug und Martin Höpner Piano spielte.


Der Vierer musste schon um 20 Uhr ran und hatte auch etwas weniger Spielzeit als die nachfolgenden Bands. Es wurde viel Material von dem neuen Opus Harbours performt und das erste Album Cardiac Malformations stark vernachlässigt. Nach wie vor ist die Grundstimmung der Songs sehr düster und melodramatisch, sind die Strukturen komplex und vielschichtig und die Arrangements originell, was aber auch dazu führt, daß die Eingängigkeit auf der Strecke bleibt. Kaum ein Stück setzte sich nach dem gut 30 minütigen Set auf Anhieb im Ohr fest und man muss wohl das neue Scheibchen so etliche Male hören, damit es sich einem erschließt.

Was mir bei dem Konzert aber letztlich in bester Erinnerung geblieben ist, waren die Bearbeitung der Gitarre mit einem kleine Löffel und sogar einer Kette und die sexy Strumpfhose von Erika...


Sexy war schließlich ein Attribut, das man ohne weiteres auch der jungen Engländerin Beth Jeans Houghton anheften konnte. Mit ihren gebleichten blonden Haaren, dem blassen Teint und den feuerroten Lippen sah sie aus wie ein Pin Up Girl der 50er Jahre und hätte in den umliegenden Variété-Theatern in Pigalle sicher gutes Geld verdienen können. Ihr schöner Arsch steckte in einer knallengen Lederhose und die langen Nägel hatte sie gelb lackiert. Ein Paradiesvogel, diese Beth, die von einer kurios anmutenden Männertruppe, den Hooves Of Destiny, begleitet wurde. Die Burschen, vor allem der Trompeter, sahen aus wie tschechische Straßen-bzw Zirkusmusikanten, überließen aber Beth ganz klar das Rampenlicht.


Deren Musik war gar nicht so leicht zu katalogisieren. Was war das? Punk Pop? New Folk? Rockabilly? 60ies Pop? Ich weiß es nicht so genau, wahrscheinlich von allem etwas. Letztlich aber nicht so wichtig, denn ehrlich gesagt mundete mir die grellbunte Mischung nicht so recht. Das war mir zu opulent, zu glamourös glitzernd, zu schrill und modisch.


Nicht daß, das Konzert schlecht gewesen wäre -Beth ist schließlich eine glänzende Performerin-, aber so richtig kam ich da nie rein und die Songs huschten schnell an mir vorbei. Am Ende gab es noch ein Madonna Cover (Like A Prayer) und eine Zugabe, die stark nach den Ramones klang und dann war die Messe gelesen, der Konzertabend beschloßen. Beth erwies sich als fleißige Autgrammschreiberin, lächelte oft und ließ sich auch bereitwillig abknipsen. Vielleicht führt eine intensivere Beschäftigung noch dazu, daß ich bei ihr auf den Geschack komme.

Festzuhalten bliebt aber, daß die heutige Veranstaltung auf jeden Fall gelungen war und Still Corners herausragten.

Setlisten gleich!




Donnerstag, 14. Oktober 2010

Glasser & Thus:Owls, Paris, 13.10.10

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Konzert: Glasser & Thus:Owls

Ort: Point Ephémère, Paris
Datum: 13.10.10

Zuschauer: mehr Fotografen als Fans



Erleben wir in popmusikalischer Hinsicht zur Zeit die Ära Indie-Shakira? Oder eher die Ära Post-Björk? Hmm, vermutlich ist es eine Mischung aus beidem.


Wie ich auf solch käsige Begriffe und absurde Vergleiche komme? Nun, in den letzten Wochen sind mir gleich mehrfach Sängerinnen untergekommen, bei denen ich bizarrerweise an Shakira (und eben eine moderne Björk) denken musste.

Angefangen hatte es mit Zola Jesus, die ich als Support-Act von Fever Ray im Pariser Olympia gesehen hatte. Wie sie da so tribalisch rumhüpfte und wie ein Tiger im Käfig hin und her lief erinnerte mich stark an Videos der Kolumbianerin. Und dann das Show Off mit der Stimme, dieser effektheischende kraftstrotzende Gesang mit den man das Publikum beeindrucken will, damit die Leute hinterher sagen: "Boa ey, hat die aber eine Power!" Fast so wie bei den Castingshows, wo die Kandidatinnen scheußliche Lieder von Alicia Keys oder Anastacia brüllernderweise zum Besten geben, als wollten sie die Jury gegen die Wand singen.

Weiter ging es mit der Sängerin von Wilbirds & Peacedrums, die im Café de la Danse barfüßig zu Trommelrhythmen rumhopste und mit der Kraft der 1000 Bären sang.

Und heute schließlich im Point Ephémère erneut dieser Gedanke an eine Indie-Shakira gemischt mit einer Post-Björk. Die Amerikanerin Cameron Mesirow alias Glasser bewegte sich mit gewachster Windkutte zu tribalischen Elektro Beats wie ein Raubtier im Käfig und drückte stimmlich von Anfang bis Ende extrem auf die Tube. Begleitet wurde sie hierbei von drei Typen in weißen Antarktis Anzügen (bei Polarkreis 18 geklaut??), von denen der Schlagzeuger ein mehrstückiges Drumset mit kleinen runden Flächen benutzte, das ältere Semester wie ich das noch von den 1980 er Jahren her kennen. Ohnehin war der Sound bei Glasser sehr 80ies -lastig. Eine Mischung aus Elektro-Pop und New Wave, der auf den neuesten Stand der Mode gebracht wurde. Schade, daß der Gesang von Cameron Mesirow live nicht so unschuldig und verträumt wie auf MySpace, sodern zu kraftvoll und forciert klang. Stücke wie Home und Apply (hat sie eigentlich Schluckauf bei diesem Lied, sie hickst so?) haben nämlich definitiv Potential.

Potential haben auch die Schweden Thus:Owls. Angeführt von Erika Angell einer ehemaligen Backgroundsängerin und Keyboarderin von Loney, Dear und mit Ola Hultgren über einen weiteren Loney, Dear Musiker verfügend. Eine fünfköpfige Truppe mit bildhübscher blonder Pianistin/Orglerin (dieses Lächeln, hach!) und Simon Angell, dem brillanten Gitarristen von Patrick Watson, der gleichzeitig Eheman von Erika ist. Zusammen kredenzen sie einen unglaublich dramatischen Barock Pop mit komplexen Arrangements und düsterer, bisweilen experimenteller Duftnote. Beim Haldern Pop Festival 2010 sind sie damit um 2 Uhr nachts (morgens?) im Spiegelzelt aufgetreten und haben etliche Leute begeistert. Auch ich fand gefallen an ihren Kompositionen und an der an Anna Ternheim erinnernden Stimme von Erika, allerdings schoßen mir Thus:Owls an ein paar Stellen über das Ziel hinaus und überspannten den Dramatik/Bombast-Bogen. Dennoch, ihr Konzert war insgesamt gut und ich empfehle auch das Album Cardiac Malformations. Bei Thus:Owls passt übrigens der Post-Björk Vergleich. Irgendwo spürt man den bewußten oder unbewußten Einfluss der Isländerin genau wie bei Acts wie Olöf Arnalds, Coco Rosie, Emilliana Torrini, Emilie Simon und so vielen anderen.

Setlist Thus:Owls, Point Ephémère, Paris:

01: Yellow Desert
02: Climbing The Fjelds Of Norway
03: I weed
04: The tree
05: They Fight
06: You Arose To The Gods
07: Let Your Blood Run
08: Eagles Coming In


Aus unserem Archiv:

Thus:Owls, Paris, 03.03.10




Donnerstag, 4. März 2010

Thus:Owls & Thos Henley & Broadcast 2000, Paris, 03.03.10

1 Kommentare

Konzert: Thus:Owls & Thos Henley & Broadcast 2000

Ort: La Flèche d'or, Paris
Datum: 03.03.2010
Zuschauer:mittlerer Andrang. vielleicht 200?



Alter Schwede, was sind diese Thus:Owls toll!* Kein Wunder, ist ja auch eine schwedische Band, bei denen der Schlagzeuger von Loney, Dear die Stöcke schwingt und der Gitarrist von Patrick Watson die Gitarre auf vielfältige Weise zum Vibrieren bringt. Am schönsten und wichtigsten ist aber die Sängerin Erika. Den ganzen Abend habe ich gegrübelt, woher ich ihr Gesicht kenne. Sie kam mir so unglaublich bekannt vor. Erst bei einer Recherche auf flickr fiel es mir wie Schuppen von den Haaren. Natürlich! Damals hieß sie Erika Alexandersson und war Backgroundsängerin bei Loney, Dear. Als sie mit Emil in der Boule Noire gespielt hat, habe ich sie den ganzen Abend angschmachtet. Sie war damals mit ihm liiert. Heute ist sie mit dem Gitarristen von Patrick Watson verheiratet und heißt nun Erika Angell. Wie das Leben so spielt...

Der Engländer Thos Henley, der durch eine Oliver Peel Session im May 2009 weltbekannt geworden ist (was denn? stimmt das etwa nicht? ich war sogar schneller als Vincent Moon von der Blogothèque), hat seinen Namen nicht geändert, obwohl er eine neue Flamme hat. Wie sie heißt wird nicht verraten. Die Glückshormone (in den ersten Monaten des Verliebtseins sollen diese ja verstärkt ausgeschüttet werden, bevor man sich auf die Nerven geht und der Spiegel wieder rapide sinkt) taten ihm sichtlich gut und gesanglich war er selten so gut aufgelegt wie heute. Seine Stimme ist schon etwas ganz Besonderes mit ihren nuancenreichen Schattierungen, aber noch beeindruckender ist sein Songwriting. Der Mann ist erst Anfang 20, schreibt aber nicht wie andere englische Youngsters über die nächste Party und Living For The Weekend, sondern beschäftigt sich mit klassischer englischer Literatur und Poesie. Ein schüchternen Einsiedler ist er trotzdem nicht. Gerne kommunizierte er mit dem Publikum, fragte mehrfach nach, warum denn allle so still seienn und ob die Leute mehr Fun hätten, wenn ein Drummer dabei wäre. Beim letzten Lied kletterte er gar von der Bühne runter und besuchte mit seiner Klampfe die überwiegend auf dem Boden sitzenden Zuschauer. Man wird auch in Zukunft noch viel von Thos Henley hören, dessen bin ich mir sicher. Well done, Thos!

Die Londoner Broadcast 2000 waren schließlich auch alles andere als übel. Eigentlich keine Band, sondern das Projekt von Joe Steer, der für die Liveperformance freilich Unterstützung von ein paar Musikern braucht. Der perkussive Indie-Folk, der geboten wurde, hatte Charme und Liebreiz und es lohnt sich sicherlich, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Setlist Broadcast 2000, La Flèche d'or, Paris (merci à Amazingbands!):

01: Run
02: Over Soon
03: Get Up And Go
04: Your Own Worst Enemy
05: Us (Regina Spektor)
06: All Is Said And Done
07: Rouse Your Bones
08: That Sinking Feeling (solo)
09: The View
10: Don't Weigh Me Down

11: Everybody & Me

Setlist Thos Henley, La Flèche d'or, Paris:

01: So English
02: Final Farewell
03: Henrietta
04: Oldest Tree In Netley
05: Keeper Of My Breath
06: Darling You

* es bedarf natürlich auch noch einer Erläuterung, warum sie denn toll sind. Es gibt ja auch Leute, die Britney Spears toll finden, was zeigt, daß das Umsichwerfen mit lobpreisenden Adjektiven völlig nichtssagend ist. Also zur Musikalie: Fans von Loney, Dear könnten von Thus:Owls enttäscht werden. Obwohl bei beiden Bands Ola Hultgren trommelt, ligen Thus:Owls mit ihren komlexen, verwunschenen Arragements deutlich näher an dem, was man von Patrick Watson kennt als an Emil Svanängens Stil. Einprägsame Refrains sind bei den Stockholmern die Ausnahme, stattdessen hat das Material teilweise eine experimentelle, nicht so leicht zugängliche Kompenente. Die Grundstimmung ist düster-dramatisch, und einige Songs erinnern an Björk oder Liedern von Musicals. Live haben es Thus:Owls es aber richtig gut hinbekommen, Spannung und Dramatik aufzubauen (vor allem bei Eagles ComingIn) , ohne allzu nervig zu werden. Sängerin Erika sang mit äußerster Hingabe und tippelte permanent auf ihren Fußspitzen, die in schweren Dog Martens Stiefeln steckten. Ihr Ehemann an der Gitarre verwendete die kuriosesten Gegenstände, um sein Instrument zu bearbeiten. Mal musste ein Löffel herhalten, mal gar ein grasgrüner Luftballon. So etwas hatte ich auch noch nie gesehen!

À propos gesehen: Ich halte die Wahrscheinlichkeit für recht hoch, daß sie beim Haldern Pop Festival 2010 dabei sein werden. Dann kann sich jeder sein eigenes Bild davon machen, ob die Stücke des Albums Cardiac Malformations gut umgesetzt wurden.

Links:

- Super Video von le-hiboo.com: Thus:Owls - I Weed My Garden
- charmante Session von Le Cargo mit Broadcast 2000. Klick!

Aus unsererm Archiv:

Thos Henley, 21.09.09.

Thos Henley, Paris, 08.09.09
Thos Henley, Paris, 01.07.09
Thos Henley, Paris, 14.06.09 (Oliver Peel Session)


Ausgewählte Konzerttermine von Broadcast 2000 (ohne Gewähr):

05.05.2010: Molotow Club, Hamburg
06.05.2010: Das Bett, Frankfurt
07.05.2010: Steinbruch, Duisburg
08.05.2010: Sparte 4, Saarbrücken
09.05.2010: Motoki, Köln
11.05.2010: Kleine Freiheit, Osnabrück
14.05.2010: Das Haus, Ludwigshafen
15.05.2010: Magnet, Berlin




 

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