Konzert: Myra Lee & Thousand Ort: l'International, Paris Date: 01.02.2012 Spectateurs: beaucoup, au moins 200 Durée du concert: environ 45 minutes
En fait vous le savez tous depuis un bon moment, Maud Nadal alias Myra Lee a énormément de talent. Vous ne la connaissez pas? Non? Ce n'est pas possible! Depuis deux ans elle se produit régulièrement à Paris (et à chaque fois c'est merveilleux), donc je pars du principe que toute la scène indé parisienne la connait.
Mais je me trompais en fait. J'ai croisé quelques amis et grand fans de musique à L'International ce soir qui me disaient qu'ils voyaient Myra Lee pour la première fois. Bon, tant pis. Tant mieux finalement, comme ça il reste encore une marge de progression de la jeune femme et des opportunités pour jouer dans des salles plus grandes (et payantes surtout).
Moi en tout cas, je ne m'en lasse pas de ces concerts sensuels, électriques et bouleversants. A chaque fois, la guitariste arrive à m'épater, à me prouver encore et encore qu'elle évolue dans la ligue des Champions des jeunes musiciennes françaises.* Ce premier février 2012, une journée ensoleillée, mais glaciale, je la voyais pour la sixième fois et j'ai eu l'impression qu'elle s'améliore à chaque fois. C'était probablement son meilleur concert. Parfaitement epaulée par son excellent groupe, Olivier Marguerit (Syd Matters, Chicros, ect.) à la basse et au clavier, Thomas Pirot (Nelson, Narrow Terrence, Please Don't Blame Mexico) à la batterie et Xavier Mata à la deuxième guitare, elle brilla par sa voix particulière, très haute et sensuelle, son talent de scène et ses compositions très classes. Les comparaisons avec PJ Harvey et Cat Power ne cessent de pleuvoir, mais cette jolie française s'est désormais largement libérée de ces influences et a développé son propre style. J'irai même jusqu'a dire, qu'en live elle est plus touchante et passionnante à voir que Polly Jean, puisqu'on sent plus de rage, d'engagement et de naturel chez elle. C'est là qu'elle me fait plutôt penser à Scout Niblett et sa folie légendaire. Tout ce qu'elle fait est brut, vient spontanément et respire une grande authenticité. Et il y a toujours un côté menaçant et dangereux particulièrement séduisant.
Ses morceaux sont fantastiques. Les deux tubes de son EP, le titre eponyme Flame In The Eye, et Big Catch All (quelle voix haute perchée sur celui-ci!) sont presque des classiques, mais les chansons non encore publiées sont également très prometteuses.
Cela nourrit de grandes espoirs pour le premier album qui doit encore voir le jour cette année 2012. Je me demande, si le seul titre en français (une première selon la chanteuse) nommé Dans La Nuit, va y figurer? En tout cas, il s'intègre parfaitement dans le registre des ses morceaux chantés dans la langue de Shakespeare. La preuve qu'on peut aussi chanter en langue locale sans se rapprocher de l'ignoble variété française.
En seulement 45 petites minutes Myra Lee a mis les gens dans sa poche (qu'elle n'a pas, parce qu'elle porte des jupes!) et gagné de nouveaux fans. Des concerts de Myra Lee et de son chouette groupe, on en redemande!
Setlist Myra Lee, International, Paris, 01/02/12:
01: Try To Be 02: Figure 03: Flame In The Eye 04: Big Catch All 04: The Brooms 05: Baptism 06: Dans La Nuit 07: When You Disappear 08: Begin It Again 09: Adah
*je citerai également Le Prince Miiaou, Marie-Flore, Mina Tindle et Pollyanna
Konzert: Myra Lee Ort: L'International, Paris Datum: 12.10.2011 Zuschauer. so einige Konzertdauer: gute 45 Minuten
Hoher Besuch heute im Pariser International, zumindest wenn man in Indiekreisen verkehrt. Kevin Parker, der langmähnige Sänger von Tame Impala stand im Publikum, um sich das Konzert der Französin Maud Nadal aka Myra Lee und ihrer Band anzusehen.
Spätestens seit er mit My Bee's Garden (ein anderes Projekt, an dem Maud Nadal beteiligt ist) im letzten Jahr getourt ist, weiß auch er, daß Indiemusik aus Frankreich sehr ansprechend sein kann.
Anders als My Bee's Garden, die sich auf Shoegaze spezialisiert hat, spielt Myra Lee rohen, saftigen Indierock im Stile der frühen PJ Harvey. Dabei hatte sie (unter dem Moniker Lawn Factory) zunächst mit verhuschtem Folk begonnen, sich aber im Laufe der letzten Monate immer stärker auf ihre rockige Seite besonnen. Und inzwischen hat sie auch eine super Band zusammen, die die Sache perfekt auf den Punkt bringt. Mit Olivier Marguerit (Syd Matters!) am Bass und Thomas Pivot (Nelson, Mina Tindle, Narrow Terrence) am Schlagzeug kann einfach nicht viel schief gehen, zumal auch der zweite Gitarrist Xavier Guéant (mit John Coltrane T-Shirt) ein Performer vor dem Herrn ist.
Die vier Musiker begeisterten vom Anfang bis Ende. Ohne lange nachzudenken, konnte ich am Ende vom besten Konzert sprechend, daß ich je von Myra Lee geehen habe. Schon beim Festival Rock en Seine waren sie gut, heute quasi perfekt. Eine berauschende Geschichte! Während eine vergleichbare Band wie Blonde Redhead immer synthetischer und gekünstelter wird, ist bei Myra Lee fast von einem Wandel hin zu Sonic Youth zu sprechen. Da sprühen die Gitarren Funken und der Bass grummelt düster und bedrohlich. Dennoch wird das melodische Element nicht vernachlässigt und so konnte man heute abend richtig toll zu den knackigen Riffs schwelgen und die Birne hin-und her wackeln lassen.
Zum Vortrage kamen nicht nur die Songs ihrer ersten Ep (mit dem Hit The Flame In The Eye an der Spitze), sondern auch mir unbekannte Stücke. Ich glaube sie hat The Brooms gespielt, ein Stück, das man sich auch in einer schönen Session von Le Cagro ansehen kann.
Bitte sehr:
Setlist Myra Lee, International, Paris:
01: Try To Be 02: Figure 03: Flame In The Eye 04: Big Catch All 05: ? 06: ? 07: When You Disappear 08: Begin It Again 09: Ada
Ort: DomainNational de Saint Cloud, Festival Rock en Seine Datum: 27.-29.08.2011
Ich bin erklärter Fan französischer Popmusik. Der zynische Spruch von John Lennon: "französische Musik ist wie englischer Wein, scheußlich!", gilt für mich nicht.
Auch beim diesjährigen Festival Rock en Seine bei Paris waren wieder so einige Frenchies am Start. Neben bereits etablierten und zumindest in Frankreich kommerziell erfolgreichen Acts wie Herman Dune, Hushpuppies, Lilly Wood & The Prick, Jamaica und BB Brunes, konnte man sich vor allem an jungen, frischen Bands erfreuen. Drei davon möchte ich euch etwas näher vorstellen.
Beat Mark: Ärgneris Nummer eins des Festivals: das Konzert der vielversprechenden Beat Mark konnte ich leider nicht sehen. Das ewig lange Anstehen, die zermürbenden Einlasskontrollen, das Abholen von Bändchen, all dies dauerte wieder einmal so lang, daß mein persönlicher Zeitplan mächtig durcheinandergewirbelt wurde. Schade, denn die Franzosen klingen zumindest auf Platte äußerst interessant. 60 ies Garagenpop (die Beach Boys lassen grüßen!) mit unverschämt melodiösen Gitarren und gemischten Gesängen ist angesagt. Das Ganze klingt so catchy, daß sich die Pains Of Being Pure at Hearts und andere Retrobands warm anziehen müssen. Verflucht, hätte ich den Auftritt von Beat Mark doch bloß mitbekommen! Meine Neugierde ist zumindest geweckt.
Von den Concrete Knives sah ich zumindest 2 bis 3 Lieder. Eine unfassbar quirlige und hyperkative Band aus Caen in der schönen Normandie mit einer ungemein attraktiven Frontlady an der Spitze. Meine Güte, war diese blaue Legginghose von Morgane Colas gewagt! Aber sie konnte es sich leisten, daß saumäßig enge Teil betonte ihren gut durchtrainierten Körper und ließ ihren Hintern knackig und verlockend aussehen. Zwar sang die Frau mit dem schicken Kurzhaarschnitt nicht alleine, aber sie stahl den vier Männern in der Band eindeutig die Show.
Musikalisch war französisches New Wave Revival angesagt. Indochine mit einer Frau und in gut. Oder so. Andere zitieren eher die B-52s und nennen es Power oder Sunny Pop. Auf jeden Fall extrem frisch, wahnsinnig treibend und Laune machend. Vorne wippte das ganze Publikum und am Ende ließ es sich Morgane nicht nehmen mit ihrem Tambourin in der Hand durchs Publikum zu surfen.
Die You Can't Blame The Youth EP habe ich hinterher blind gekauft, man kann sie sich in Ruhe auf der Band Camp Seite von Concrete Knives anhören.
Maud Nadal (die Schwester von Rafael? Ähem, nein!) alias Myra Lee trat zusammen mit ihrer Band am 28.09.2011 um 15 Uhr 45 auf. Spielstätte war die Scène de L'Industrie, eine relativ kleine, dafür aber umso gemütlichere Bühne. Die Sonne schien und erfreulicherweise hatten sich Fans und Neugierige eingefunden, um eines der größten Talente der französischen Indierockszene zu bewundern.
Maud Nadal hatte schon einmal eine Band namens Choice Dainties, die in Insiderkreisen einen hervorragenden Ruf genoß. Nach dem Ende dieses Projekts startete die Sängerin dann zunächst unter dem neuen Namen Lawn Factory neu, um schließlich eine Umbenennung in Myra Lee vorzunehmen. Ihr wisst alle, daß es sich bei Myra Lee um einen Albumtitel von Cat Power handelt und dies ist auch kein Zufall. Maud bekannt sich zum Fan von Chan Marshall, wird aber auch immer mal wieder mit PJ Harvey verglichen. Sie sei eine Anhängerin roher, authentischer Musik sagte sie neulich in einem Interview und das merkte man auch beim Konzert bei Rock en Seine.
Zwar hat sie inzwischen eine hochprofessionelle Band am Start (Olivier Marguerit von Syd Matters am Bass, Jean Thevenin von The Rodeo am Schlagzeug), aber dennoch kommt die ungehobelter Seite von Maud immer wieder zumVorschein. Sie macht aus ihrem Herzen keine Mördergrube, besticht durch ihren ungefilterten, hohen, sehnsuchtsgetränkten Gesang und ihre direkten englischen Texte. Stilistisch liegt das Ganze zwischem modernen Folk (Old Man, The Flame In The Eye), Indierock (Big Catch All) und melodramatischem Popsong à la Blonde Redhead (Be Sure).
Auch ihre Bühnenpräsenz ist jetzt schon beeindruckend. Sie bewegte sich charmismatisch und ausdrucksvoll und sah mit ihrem gertenschlanken Ballettänzerinnen-Körper darüber hinaus auch umwerfend aus. Gut für sie, daß sie mit ihrer famosen männlichen Begleitband (Olivier Marguerit und Jean Thevenin spielen in unzähligen Bands, haben unglaublich viel Erfahrung) eine Truppe um sich hatte, die die komplexen, aber dennoch ohrwurmigen Songs perfekt rüberbringen konnte. Mit The Flame In The Eye (wunderbar die Akkordzither!) und Big Catch All hatte sie richtige Knaller im Set, die aber nur beispielhaft genannt werden sollen, da es keinerlei Aussetzer in dem Konzert gab.
Das Publikum war hinterher entzückt und selbst die gegenüber ihren Landsleuten so kritischen Franzosen hatten nur lobende Worte parat.
Merkt euch also Myra Lee!
Pour nos lecteurs français:
Je suis fan de la musique pop française. Les paroles de John Lennon: "la musique française, c'est comme du vin anglais, dégueulasse," ne s'applique pas pour moi.
Pour l'édition de 2011 de Rock en Seine il y avait, comme toujours, pas mal de groupes français au programme. À coté des groupes confirmés comme les Hushpuppies, Herman Dune ou Lilly Wood & The Prick, il y avait heureusement également de la place pour des nouveaux talents comme Beat Mark, Concrete Knives et surtout Myra Lee.
Myra Lee, c'est le projet de Maud Nadal (soeur de Rafael? non!) qui avait déja fait parler d'elle, lorsqu'elle jouait dans le groupe Choice Dainties. Après le split de ce projet prometteur, elle s'est lancé en solo sous le nom de Lawn Factory et a sorti un très chouette EP trois titres. Puis elle a changé de nom et s'est entourée d'un nouveau groupe sous le nom de Myra Lee. Comme vous le savez tous, Myra Lee est le titre d'un album de Cat Power. Et ce n'est pas un hasard. Maud est fan de Chan Marshall et également de PJ Harvey (dont elle a repris la chanson le piano), mais ne se contente pas de copier ces fameuses chanteuses. Elle aime simplement le côté brut, authentique et un peu torturé de Chan et de Polly Jean, caractéristiques qu'on retrouve aussi dans le son de Myra Lee.
Mais la jolie Maud a progressé depuis ses débuts et élargi son spectre musical. Désormais c'est plus puissant, électrique et riche, sans perdre son charme lofi d'avant. Avec son groupe formidable, entre autre constitué de Jean Thévenin à la batterie (The Rodeo, Tahiti Boy et pleins d'autres) et Olivier Marguerit (Syd Matters, Chicros, Fugu, etc.) à la basse et au clavier, elle dispose des musiciens pros et experimentés, qui ont contribué à un concert carré, dense, bien rodé, sans être trop parfait et lisse.
Variant entre folk, rock indé et pop melodramatique à la Blonde Redhead, Myra Lee a donné plein de preuves de son grand talent. Elle n'a pas seulement une jolie voix sensuelle et touchante, mais également une présence sur scène remarquable. Avec son corps de danseuse elle bougeait d'une manière fluide et souple et ne séduisait pas seulement le public masculin.
Et Maud a déjà de véritables tubes. Son premier EP Flame In The Eye régorge de pépites de musique indé et le titre éponyme est tout simplement imparable:
"I tell you I'm not afraid, I tell you I'm not shy, that don't matter to me if you are afraid or if you are shy, flame in the eye"...
La pop francaise a un bel avenir, Myra Lee en est un bel exemple. Son concert a envoûté tout le monde, même les français dans le public, qui sont parfois très durs avec les groupes de leur pays.
Konzert: Myra Lee (former Lawn Factory) Ort: Le Truskel Datum: 27.11.2009 Zuschauer: habe sie nicht gezählt Konzertdauer: gut 35 Minuten
The Rodeo und Marie-Flore waren meine Entdeckung im Jahre 2007, 2008 beschenkte mich mit Mina Tindle und Pollyanna und 2009 wartete mit Le Prince Miiaou, Suzanne The Man und Lawn Factory auf. Jedes Jahr komme ich also in den Genuß neuer, französischer Folksängerinnen. Ich kann mich wahrlich nicht beschweren!
Hinter dem Pseudonym Lawn Factory versteckt sich die bildhübsche Sängerin, Gitarristin und Harfespielerin Maud Nadal (mit dem aufgepumpten Tennisspieler weder verwandt noch verschwägert), die auch in der Band Choice Dainties aktiv war. Diese haben jedoch leider kürzlich ihr Ende verkündet und auch Lawn Factory gibt es nicht mehr. Glücklicherweise handelt es sich im zweiten Falle aber nur um einen Namenswechsel und nicht eine andere Bandauflösung. Neuer Projektname ist nun Myra Lee.
Myra Lee waren also heute im urigen Truskel am Start. Nach einer männlichen Vorgruppe, die mich nicht interessierte, schnappte sich Maud ihre Akustikgitarre und bestieg die kleine, improvisierte Bühne. Neben ihr nahm ihre kesse Keyboarderin Melody Prochet Platz und im Hintergrund band sich Fantin Schmelz seine Elektrische um. Noch unter dem Moniker Lawn Factory firmierend, hatte ich Maud bereits einmal im International gesehen und war bereits da sehr angetan. Heute aber setzte sie noch einen obendrauf und zog mich vollends in den Bann ihrer außergewöhnlichen Stimme! Wie gefesselt glotzte ich ich ihr bei ihrem einfühlsamen Vortrage zu. What a beauty! Oder wie es ein französischer Zuschauer ausdrückte: Quel talent! Was ist? Schönheit und Talent sind nicht das Gleiche? Stimmt! Bei Maud Nadal aber schon, sie hat von beidem reichlich. Wahrlich beneidenswert!
Dabei wusste ich noch nicht einmal, in wen ich mehr verknallt war, in die Sängerin, oder die brünette Keyboarderin mit dem süßen Haarschnitt und den blauen Augen. Ich knipste die beiden Grazien wie so ein Weltmeister ab und war dabei nicht sonderlich diskret, weil das Licht in diesem Truskel immer so unfassbar diffus ist und ich den Blitz benutzen musste. Um auch den musikalischen Teil vollends genießen zu können, versuchte ich mich zu mäßigen, aber es war zwecklos. Ich sah das Konzert also durch die Linse meiner Kamera. Egal, das leidenschaftlich dargebotene Set verlangte förmlich danach, für die Nachwelt festgehalten zu werden. Dieses Verziehen der Mundwinkel beim Singen, dieser weltentrückte, sanfte Blick, diese elegante Gestik beim Streichen der Miniharfe. Herrlich!
Was waren nun die besten Lieder? Hmm, schwer zu sagen, mir gefielen sie alle. Man könnte Oh My Knees nennen, das hat bei MySpace die meisten Aufrufe und ist durchzogen von einer zarten Melancholie, die eine schwer zu beschreibende Anziehungskraft ausübt. Oder aber man legt sich auf Velib fest, das mit seinem beherzten Gitarrenspiel und den lieblichen Glöckchen am Ende begeistert. Ohne aber die wirklich glänzenden songwriterischen Qualitäten von Maud in Frage zu stellen, lege ich mich schließlich auf das PJ Harvey Cover The Piano fest, denn das war wirklich ein Hammer! Als die Französin die Songzeilen "Oh god I miss you" so unglaublich wehleidig und sentimental sang, durchfuhr mich ein wohliger Schauer. Die Kleine (die egentlich richtig groß ist, vor allem für eine Französin), sie hatte mich niedergestreckt!
Mit Schmetterlingen im Bauch verließ ich nach Verklingen der letzten Note fluchtartig das Truskel. Die Ep, die am Merch für lediglich 3 Euro verkauft wurde, brauchte ich nicht mehr, ich hatte mir bereits im International 3 (!) Exemplare gesichert. Setlist Lawn Factory/Myra Lee, Le Truskel Paris:
01: Old Man 02: Oh My Knees 03: Here You Are 04: New Harp 05: Be Sure 06: The Piano (PJ Harvey Cover) 07: Velib 08: The Lake 09: Eat Love
Chaque année j'ai la chance de découvrir de nouvelles filles françaises bourrées de talent qui font du folk. 2007 c'étaient The Rodeo et Marie-Flore, 2008 Mina Tindle et Pollyanna et cette année Suzanne The Man et Lawn Factory. Mais attention Lawn Factory a changé de nom et s'appelle désormais Myra Lee! Comme un album de Cat Power donc. Mais les ressemblances avec Chan Marshall s'arrêtent là, parce que Maud Nadal, la chanteuse (guitariste, autoharpiste) qui se cache derrière le pseudonyme chante plutôt comme Joanna Newsom. Elle a une voix incroyable, haut perchée et sensuelle et me donna des frissons quand elle entonna ses morceaux sombres et doux. Arrivée avec la pianiste Melody Prochet et son guitariste Fantin Schmetz elle donna au Truskel un concert d'une beauté rare. Ses compositions raffinées et envoûtantes sont toutes imprégnées par une douce melancholie et ravissent par ses magnifiques harmonies vocales.
Maud, qui a récemment mis un terme à son projet plus rock The Choice Dainties dispose d'ors et déjà de quelques tubes de folk indé. Oh My Knees, p.ex. mais surtout la ballade sentimentale Velib que je cite volontiers parmi les meilleures chansons écrites en France cette année. Melody y jouait du glockenspiel et Fantin quelques belles mélodies de guitare.
Et si Maud ne proposa pas ses propres compositions elle nous gâta avec une reprise sublime et très réussie de The Piano de son idol PJ Harvey.
En seulement 35 petites minutes elle m'a mis dans sa poche et me fait déjà rêver de son premier vrai album prévu pour 2010. Pour l'instant on peut se consoler avec son magnifique EP qui coûte la modeste somme de 3 Euros.
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