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Mittwoch, 17. Februar 2016

Greg Dulli, Leuven, Het Depot, 13.02.2016

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Konzert: Greg Dulli
Ort: Leuven - Het Depot
Datum: 13.02.2016
Dauer: 105min
Zuschauer: 450 (ausverkauft)



Ein verregneter und windiger Tag. Typisch belgisches Schmuddel-wetter erwartet mich bei meinem Besuch in Leuven, östlich von Brüssel. Greg Dulli, seit 25 Jahren Bandleader der Afghan Whigs und Kopf diverser Projekte wie den Gutter Twins (mit Mark Lanegan) oder den Twilight Singers spielt heute ein Solo-Konzert, bevor für den Herbst die neue CD der Afghan Whigs angekündigt ist.

Wie eigentlich immer bei unseren Besuchen in den Niederlanden oder Belgien findet auch dieses Konzert in einer fantastischen Halle statt. Mitten auf dem barocken Bahnhofsvorplatz liegt der Eingang des „Het Depot“. Eigentlich eine  alte Lagerhalle, die vor der Bühne variabel mit Steh-oder Sitzplätzen (heute bestuhlt) und dahinter erhöht mit roten Kinosesseln ausgestattet wurde. Alles ist vorbildlich organisiert, Wartezeiten oder Gedrängel findet man hier nirgends.

Das Vorprogramm gestaltet Manuel Agnelli (ehemals Sänger der italienischen Rockband Afterhours) mit einem kurzen Set an der Gitarre und Geigenbegleitung. Agnelli wird danach im Hauptset noch des öfteren als Keyboarder zu sehen sein.



Nach der Umbaupause und kurzer Belehrung durch den Roadie, dass Konzerte ohne Handys und Blitzaufnahmen viel schöner seien, betritt Mr. Dulli mit seiner Band die Bühne. Ein originelles Line-Up ohne Schlagzeug, dafür mit Geige, Akustik- und E-Gitarre wird den Abend nicht zu ruhig aber auch nicht zu rockig gestalten. Besonders Dulli an seiner formschönen Akustikgitarre überzeugt.


Anders als erwartet spielt er wenig Keyboard, sondern gibt lieber wieder den Bandleader in der Mitte der Bühne. Geboten wird ein mutiger Mix aus allen Solo-Schaffensphasen, ohne nur auf die großen Hits der Afghan Whigs zu vertrauen. In Belgien kein Problem, hier sind seine Fans zahlreich, kennen auch seltenere Werke.


Eine weitere, konstante Stärke von Greg Dulli sind seine brillanten Cover-Versionen, für die heute ebenfalls mehr Raum bleibt. „Please stay“ von Marvin Gaye ist ebenso dabei wie das alte „Black ist the colour“ und eine traumschöne Version von Bowie`s „Modern Love“ als letzte akustische Zugabe.
„Step into the light“ und „Summer`s kiss“ sind noch die bekanntesten Afghan Whigs Songs des Abends, aber vermißt wird hier eigentlich gar nichts.

Die Band ist trotz der noch jungen Tour, die Dulli mal eben von den USA bis nach Tel Aviv führen wird,  perfekt eingespielt und voller Spielfreude. Der Chef schäkert wie immer gekonnt mit dem Publikum.

Als Zugaben gibt es im 23 Songs umfassenden Set unter anderem noch „Candy Cane Crawl“ und das fantastische „Teenage Wristband“, das auch im halb akustischen Sound nichts von seiner Klasse verliert. Definieren sich die Afghan Whigs über ihren schweren, groovenden New Orleans Sound bekommen heute die Kompositionen und Texte mehr Aufmerksamkeit.

Was Dulli anderen Kollegen in seinem Alter voraus hat ist klar. Er schreibt immer noch tolle Songs und wirkt nie satt oder überspielt. Langweilige oder unmotivierte Auftritte habe ich in seiner Anwesenheit noch nie erlebt.

Und so endet ein toller Abend wieder vor der Halle im Regen und schreit nach einem starken Drink in der Bar nebenan, so viel Adrenalin hat das bestuhlte Konzert entfacht. Wer nicht bis zum Herbst und das neue Album warten möchte, sollte einfach nochmal „1965“ von den Afghan Whigs auflegen. Eines der meist unterschätzen Alben seiner Zeit, und trotzdem total zeitlos. Es lohnt sich.  


Montag, 28. September 2015

Zentralheizung of Death des Todes (ZHOD), Düsseldorf, 27.09.2015

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Konzert: Zentralheizung of Death des Todes (ZHOD)
Ort: Düsseldorf Sipgate Gelände
Datum: 27.09.2015
Dauer: 60min
Zuschauer: ca.100



Zum zweiten Mal lud das New Fall Festival aus Düsseldorf zu einem kostenlosen Preview-Konzert. Nach dem mehr als gelungenen Auftakt mit Asgeir vor einigen Wochen, fiel die Wahl diesmal auf ZHOD.

Ausgeschrieben bedeutet der Name "Zentralheizung of Death des Todes". Der doppelte Tod ist lt. Bandgeschichte wohl einem eifrigen Veranstalter zu verdanken, der den Teil des Namens selbstständig ins Englische übersetzte. Wer so unprätentiös mit seinem Bandnamen umgeht ist ja schon grundsympathisch.


In diesem Jahr ist das New Fall Festival ja eher mit schönen Klängen besetzt, daher verwunderte die Ansetzung der Erfurter zunächst etwas. Gewinner und Frühbucher versammelten sich wieder pünktlich zu feinen Getränken und Happen aus der Hauskantine am Düsseldorfer Hafen. Die entspannte und tolle Location, sowie der pünktliche Beginn und der Verzicht auf Vorgruppen sollte vielleicht zu einer festen Veranstaltungsreihe werden. An einem Sonntagabend ist ein Konzertende vor 22:00 Uhr ja eher ein Segen.

Dabei sollte dann aber vielleicht der Lichtaufbau noch einmal überdacht werden. Drei monotone Strahler steigern die Atmosphäre leider nicht. Der Wunsch der Band auf Änderung des Lichts wurde mit einem, wie sich später herausstelle, ernst gemeinten "Ich kann nur, An-oder Aus" gekontert. Kein Problem dachte ich, sprachen doch alle vorab von der Band als lustige Dilettanten, denen solche Kleinigkeiten wohl keine Probleme bereiten sollten.



Doch schnell war klar, hier sind alles andere als schrullige Anfänger am Werk. Mag auch alles bisher in Eigenregie auf kleinem Level ausgetüftelt sein, als Musiker treten hier keine Neulinge an. Alles ist bunt, der Sänger trägt einen knallblauen M&M !! (ja die Schokodrops, nicht H&M) Poncho, der Drummer präsentiert einen Schnurrbart der Extraklasse und laut es natürlich auch. Aber eben alles im Rahmen und vor ca. 20 Jahren wäre diese Band nirgendwo besonders aufgefallen mit ihrem schrammeligen Garagenpunk.

Hier und heute ist der Unterschied zum Publikum allerdings zu groß. In einem anderen Club mit tanzwütigen Gleichgesinnten hätte das ganze bestimmt noch eine ganz andere Note. Heute bleibt es eher bei einem Showcase Gig, der allerdings war kurz und knapp und dürfte allen gefallen haben. 



Die Band beendet gerade eine Kurztour, die sie bereits nach England und zum Incubate nach Tilburg geführt hat. Hoffentlich verbreitet sich das gute Echo und wir hören noch öfters von den "Sonic Youth youth". 


Bleibt zu Hoffen das beim New Fall Festival auch in Zukunft der Mut nicht verloren geht, gerade auch die Künstler in die schöne Hallen zu bringen, die sonst diese Chance nicht oft erhalten. Gerade bei Mogwai und Tocotronic hat das in den letzten Jahren ja sehr gut funktioniert. 

Die Segel sind mit den zwei Previews gesetzt, jetzt nimmt das Schiff Fahrt auf und wird in vier Wochen mit voller Besatzung am Düsseldorfer Ufer landen. Wir werden berichten.


Montag, 21. September 2015

Sufjan Stevens - Colosseum Theater, Essen, 19.09.2015

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Konzert: Sufjan Stevens
Ort: Essen
Datum: 19.09.2015
Dauer: 125 min.
Zuschauer: 2.000



Sufjan Stevens Welt scheint ein Paralleluniversum zu sein. Einer der Geister im Showbiz, die einfach unberechenbar bleiben und nicht für den schnellen Erfolg komponieren oder spielen. Vieles was er bisher veröffentlicht hat war mutig, vieles schräg, nicht alles war gut. Doch gerade das macht ihn aus. 

Ein Künstler im wahren Sinne des Wortes. Stevens füllt nun zum zweiten Mal das Collosseum in Essen bis auf den letzten Platz. Eine wirklich schöne, umgebaute Fabrikhalle die immerhin 2.000 Leuten Platz bietet. Die letzte Show war ein wilder, bunter Ritt der alle begeisterte. Doch die Fans wissen das Stevens, wie vielleicht sonst nur noch die Eels, seinen Liedern bei jeder Tour immer wieder neues abverlangt. 

Nicht umsonst wird die Halle sonst eher für Musicalabende gebucht. Ein Drama soll heute hier aufgeführt werden und es wird eine große Oper. Dazu sind Hipster aller Länder zusammengekommen, schöne Menschen und besonders viele Spanier und Niederländer sind zu hören. Die aktuelle Tour durch Europa ist kurz und vielen ist wohl ein Konzert zu wenig. 

Dann geht es endlich los. Und es startet wie ein leiser Rausch, wie eine Ouvertüre. Drei ganz ruhige Songs eröffnen den Zyklus, darunter das unsagbar schöne "Should have known better" der aktuellen Platte. Die Lichtshow ist gewaltig, die Spots kreisen durch das Auditorium wie sonst nur bei Stadionkonzerten, allerdings nur über den Musikern. Auf der in Streben geteilten Leinwand laufen dazu parallel Videos und geben das Motto des Abends vor. Einzeln Bruchstücke, ergeben sie zusammen doch ein klares Bild. Genauso wie Stevens seine Kindheit und die Beziehung der Eltern auf seiner neuen CD umschreibt. 



Im weiteren folgen immer mehr neue Songs, fast alle bekommen gegen Ende ein elektronisches Gewand. Tanzbar wirken sie, aber immer ist nur ein Ansatz erkennbar. Die Band spielt weitestgehend im Dunkeln, ist für die Zuschauer leider kaum zu erkennen, aber sie leistet perfekte Arbeit. Unzählige Instrumente werden gespielt und getauscht, Stevens spielt abwechselnd am Piano, Keyboard oder der Gitarre. Dazu seine etwas kindliche, aber glasklare Stimme. Überhaupt der Sound, öfter wünschte man sich hier Konzerte.

Es gibt keine Ansagen, keine Unterbrechungen in diesen ersten 95 Minuten. Das ist anstrengend, es erfordert höchste Aufmerksamkeit denn man möchte ja nichts verpassen. Ein normales Konzert ist es nicht. Einzelne ältere Lieder werden eingestreut, kaum auszumachen in des Königs neuen Kleidern. Immer öfter bricht sich jetzt die Elektronik Bahn und übernimmt den Rhythmus. Die Versionen werden länger, das Licht wieder dunkler und die Stimmung düster. "Vesuvius" und "I want to be well" deuten das Ende an, das Publikum gefesselt während der Lieder möchte jetzt gerne mehr teilhaben an der Show, etwas "echtes" von ihrem Künstler hören oder sehen. Die Perfektion wird kurzzeitig zum Fluch. 

"Blue Bucket of Gold" bildet den Schlussakkord, und er dauert zu lange. 15 Minuten quält sich der Song in einer Mischung aus gekonnter Sigur Ros Emotionalität und zutiefst nervigem Krautrock. Stevens geht hier zu weit, überschätzt sein Publikum oder fordert es extra heraus. Wer kann es wissen. Natürlich ist der Applaus trotzdem riesig, als das Licht zum ersten Mal den Saal erleuchtet. Zu gut waren die ersten 80 Minuten. 



Erst jetzt wirkt Stevens gelöst, lacht und winkt ins Publikum. Ein toller Twist dann bei den Zugaben. Hier spielt die Band in gleißendem, weißen Licht sonst sperrige Songs im einfachen Gewand des Folk. Die genaue Umkehrung des ersten Sets. Das ist fabelhaft und bietet Raum für abendliche Songwechsel. Heute spielt er unter anderem "The Dress looks nice on you" und "Chicago". 

Stevens kündigt seine famose Band an und bezeichnet sich und die anderen als "..hardest working Band in Showbiz". Er sagt es als Witz, doch die Kunst dahinter wird genauso aussehen. 

Natürlich ist es leichter jedes Jahr Hauptstadtfestivals mit seiner Best of..Show zu beglücken. Echte Kunst kommt von können und oft auch von zwanghaftem müssen. Sufjan Stevens Show ist live nichts anderes als echte Kunst. Vielleicht wird er deshalb als Musiker auch nie ein Weltstar. Die Zuschauer heute wissen aber, er hat ein Kunstwerk für sie geschaffen. Auch wenn es nur für einen Abend war. 

Aus unserem Archiv:
Sufjan Stevens, Barcelona, 26.05.11
Sufjan Stevens, Berlin, 07.05.11
Sufjan Stevens, Köln, 10.11.06
Sufjan Stevens, Paris, 09.11.06



Sonntag, 20. September 2015

Incubate Festival, Tilburg, 18.09.15

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Konzert: Incubate Festival
Ort: Tilburg
Datum: 18.09.2015
Dauer: 1 Tag
Zuschauer: 20-1.000

Festivalsaison ist immer. Ähnlich wie Südfrüchte sind Festivals mittlerweile ganzjährig erhältlich. In diesem Fall sogar ein Mix aus Indoor-und Outdoor Veranstaltungen. Das Incubate Festival in Tilburg ist ein Fass ohne Boden aus unzähligen Clubgigs, Minifestivals auf einer Naturbühne, DJ Sets und Kino sowie Theateraufführungen in der gesamten Stadt. Die Länge von einer Woche und die Bandbreite der Stile von Deathmetal bis Folk machen das Ganze nicht übersichtlicher. Zum Glück gibt es auch Tages-und Wochendtickets, als Schnupperstunde sozusagen. Die holländische Kulturförderung macht es möglich.

Tilburg, eine Stadt mit nur etwas mehr als 200.000 Einwohnern bietet so viele neue, schöne und zweckhafte Kultureinrichtungen wie bei uns keine Millionenstadt. An einem Tag besuchte ich ca. 8 Locations die allesamt nicht nur über beste Tontechnik und tolle Sicht verfügten, sondern auch fast neuwertig waren. Das hier noch am ehesten bekannte, ebenfalls neu umgebaute 013 mit diversen Sälen war dabei noch nicht einmal beteiligt. 

Eigentlicher Auslöser für meinen Besuch war ein weltweit exklusives Konzert von Mercury Rev mit Orchester über das ich ausführlich in einem eigenen Bericht schreiben werde. Bei näherer Betrachtung des Programms ergaben sich jedoch weitere interessante Acts, so dass sich der Tag auch wie ein Festival anfühlte. Nach einem Besuch des Incubate eigenen Pop-Up Stores mit diversen Vinyl-und CD Ausgaben der beteiligten Bands und Label, führte der erste Besuch in die Studiobühne des Theaterkomplexes. Hier gaben Errors einen guten Einstand in den Abend. Die Band war ja vom Mogwai eigenen Label verpflichtet worden, daher war die Richtung klar.


Noisiger Pop mit leichten Kraftausbrüchen aber durchaus melodisch. Das neue Album Lease of life kam bei nur 45min Spielzeit nicht voll zur Geltung. Der Sound, hier unterstützt durch eine junge Sängerin war gefällig und am Ende der Saal auch gut gefüllt und begeistert. Danach nur 100m weiter rechts in einen imposanten Innenhof, der einer Open-Air Bühne inclusive Essens-und Getränkeständen Platz bot. 

Hier zeigte sich leider der Nachteil des unübersehbaren Programms. Die tolle Band Husky (siehe Bericht vom Maifeld-Derby), schlich müde auf die riesige Bühne vor der sich gerade einmal 20-30 Leute eingefunden hatten.


Die Müdigkeit war, laut eigener Aussage der Band, einer 8-stündigen, nervigen Busfahrt von Berlin am gleichen Tag geschuldet. Dazu jetzt dieser trostlose Auftritt nach einer heftigen Schauer, es roch nach Mitleid. Doch Husky kamen mit jedem Song besser in Fahrt, bedankten sich in ihrer fast zu netten Art noch für die Zuschauer die gekommen waren. Wer Folk mag, muss dieses Jahr Husky's Ruckers Hill CD hören. Nicht umsonst sind sie bei Sub Pop als Qualitätslabel untergekommen. Der Sänger heißt übrigens wirklich Husky Gawenda

Aus purer Neugier danach kurz in den wohl schönsten Saal der Stadt. Der "kleine" Theatersaal ist ein futuristischer, weißer Quader mit fantastischen Logen und bunter Neonlichtkunst an der Decke. Der Sound von Burial Hex war für mich natürlich nicht länger als 10 Minuten zu ertragen (Künstler die ihre Musik selber als Funeral Doom beschreiben sind einfach nicht mein Fall), der Saal aber war sehr gut mit den, im positiven Sinne, verrücktesten Menschen gefüllt.


Nach dem so nicht ganz erwarteten Höhepunkt von Mercury Rev dann noch zu Camera. Eine Berliner Band die hier mit ihrem typisch, stoischen Gitarren-und Schlagzeugsound viele Niederländer kurz zum smoken vor die Tür lockte, um dann mit verträumten Augen den Auftritt weiter zu verfolgen. Zu sehen gab es einen einstündigen Song/Vortrag mit nach unten gesenkten Köpfen und einem stehenden Drummer mit Minikit (die Band hat so früher immer spontan in der Berliner U-Bahn gespielt). 

Sehr hypnotisch das ganze, so gar nicht deutsch und hier definitiv in der Nacht perfekt besetzt. Die CD Radiate bildet das ganze für zu Hause etwas runder ab und ist wirklich zu empfehlen. 

Danach zeigen die bisherigen 8 Stunden Programm sowie die Einladung netter Tilburger zu gefährlichen, belgischen Trappistenbieren Wirkung. Daher nur noch ein kurzer Abstecher zum Damenbandabend in die Tilburger Altstadt. Peach Kelli Pop waren schon fertig und La Luz hatte ich bereits dieses Jahr beim Best Kept Secret Festival gesehen. Der überfüllte Club bot da keinen neuen Anreiz. Nebenan im Midi mussten es zu später Stunde mal wieder die deutschen Techno DJ's richten, ein Markt der in den Niederlanden wohl nie enden wird. 

Alles in allem ein wahrlich imposantes Mini-Festival, eingebettet in ein wunderschönes Stadtbild mit lauter netten und entspannten Menschen. 6 Tage am Stück natürlich für kaum jemand machbar, aber für einzelne Tage und die exklusiven Highlights im Programm sollte man das Festival definitiv einplanen. (An anderen Tagen spielten u.a. Sophia, The Knife, Cabaret Voltaire, 2x die Melvins und unzählige Metalbands)

Aus unserem Archiv
Husky, Mannheim, 24.05.15 


 

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