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Sonntag, 11. August 2013

James, Haldern, 09.08.13

8 Kommentare

Konzert: James
Ort: Haldern-Pop Festival, Rees-Haldern
Datum: 09.08.2013
Dauer: knapp 80 min




Warum das Haldern-Festival so etwas Einzigartiges ist? Da gibt es viele Gründe. Der diesjährige Headliner verdeutlicht aber ganz besonders, was das kleine Indie-Festival am Niederrhein von allen anderen unterscheidet. James haben seit Jahren kein Plattenlabel mehr in Deutschland. Und weil ohne auch keine Touren stattfinden, waren die Briten nach ihrer Wiedervereinigung 2007 auch nicht mehr in Deutschland (dafür mehrfach in Mittel- und Südamerika, zigmal in Griechenland und Portugal). Aber auch vor dem Ausstieg von Sänger Tim Booth 2001 muß man eine Ecke zurückgehen. 1999 spielte die Band aus Manchester zuletzt in Deutschland - und zwar in Haldern. Weil die Macher des Festivals offenbar große Fans der Gruppe sind, schenkten sie sie sich zum 30. Festival auch wieder. Daß dies bei den heutigen Besuchern keine große Euphorie im Vorfeld erzeugte, war den Organisatoren vermutlich egal, aber nicht aus Arroganz, sondern weil sie wussten, daß ihnen im Anschluß jeder zu dieser Verpflichtung gratulieren würde.

Für mich als riesigen James-Fan seit Ende der 80er Jahre war die Ankündigung fürs Haldern-Festival ein wundervolles Geschenk. Wollte ich James in der Vergangenheit sehen - in den 90ern hatte ich das dummerweise ausgelassen und damit auch ihre Show in Köln mit Radiohead als Support verpasst - musste ich zu ihnen kommen. Also sah ich James 2007 bei einem der ersten Konzerte nach dem Neustart in Dublin und 2010 beim Latitude Festival. Und immer, wenn eine neue Tour durch die großen Hallen Großbritanniens angekündigt wurde, kribbelte es in den Händen.

Um fünf nach zwölf sollten James am Freitag auftreten. Vor ihnen hatte Sophie Hunger schon verspätet angefangen, dann noch überzogen ("eigentlich darf ich das nicht noch spielen"). Fast fünfzig Minuten nach dem avisierten Start ging es dann endlich los. Der Ärger darüber, durch die Verspätung das eigentlich direkt im Anschluß im Zelt stattfindende Konzert des großartigen Owen Pallett (der bekennender James-Fan ist) zu verpassen, war mit dem ersten Stück weg. Getting away with it, die großartige, immer lauter werdende Hymne, gehörte zu den fünf Lieblingsliedern, die ich unbedingt hören wollte. Schlecht konnte es jetzt nicht mehr werden!


Auch wenn die Band aus ausgezeichneten Einzelmusikern besteht, fällt es schwer, den Blick von Sänger Tim Booth zu nehmen. Wenn der Madchester Sound je ein Maskottchen gebraucht hätte, er wäre es gewesen. "Was hat der einen an der Klatsche", habe ich zigmal während und nach dem Auftritt gehört - anerkennend! Tims Schüttel-Ausdruckstanz, der in seinem weiten Leinen-Anzug besonders irre aussah, ist herrlich anzusehen! Nach Sound muß dem Frontmann von seinem wildesten Gezappel eigentlich kotzübel gewesen sein, man merkte es ihm aber nicht weiter an. 


Schon ganz am Anfang (bei Oh my heart oder Come home) war Tim erstmals lange im Publikum. Der Platz vor der Hauptbühne war lange nicht so voll wie bei Tom Odell oder Sophie Hunger, aber auch nicht so leer, wie ich befürchtet hatte. Aber die, die da waren, bekamen eine große Show und das musikalisch beste Konzert des Festivals geboten!


Ich hatte vorher ein wenig Angst, daß zu viele neuere Sachen gespielt würden. James - ähnlich wie Travis - haben ein phänomenales Frühwerk und einige Längen in den späteren Phasen. In der Mitte des Konzerts kündigte Tim Booth zwei neue Stücke an, von denen das eine gut (Moving on), das andere es geht so (Curse curse, es handelte von einer Nacht im Hotel mit einem Liebespaar im Nachbarzimmer) war. Diese Pause tat aber sogar ganz gut, denn vorher (Born of frustration!) und nachher (Five-O, Tomorrow, Sit down und Laid nacheinander!), war das Dauergrinsen fast zu anstrengend!

Mir fehlte nur Hymn of a village zum ganz großen Glück - es wäre das Haldern-Lied schlechthin gewesen. 


Ich hatte vorher so vielen erzählt, wie sehr ich mich auf James freute und gleichzeitig Angst, zu hohe Erwartungen zu erzeugen. Die vielen neuen James T-Shirts am Tag danach und die vielen lobenden Worte beruhigten mich sehr. Keine irre Obsession ohne Rechtfertigung also sondern auch objektiv eine große Band mit großen Hymnen, die auch nach 20, 25 Jahren noch funktionieren!

Wie unbekannt vielen Zuschauern James waren, zeigte sich bei ihrem bekanntesten Lied Sit down. Weil die Band live schon lange nicht die Single-Version spielt, sondern eine mit längerem Klavier-Intro, dauerte es ewig, bis das Stück erkannt wurde, jedenfalls um mich rum. Aber natürlich funktionierte das Lied dann so, wie es das schon immer tut.

Ein großartiges Konzert, das deutlich nach zwei Uhr mit der Zugabe Sometimes (auch so eine der Hymnen!). Dazu rief Tim Booth jeden, der tanzen wollte, nach oben - und er zappelte mittendrin!


In zehn Jahren wird niemand mehr von Tom Odell reden. Born of frustration wird dann immer noch gesungen werden!

Eine solche Band - und keinen der auch hierzulande großen Namen, den jedes Festival als Headliner bucht - abends als letztes auf die große Bühne zu stellen, das macht Haldern aus. 

Danke!

Setlist James, Haldern Festival, Rees-Haldern:

01: Getting away with it (all messed up)
02: Oh my heart
03: Come home
04: Sound
05: Jam J
06: Out to get you
07: Born of frustration
08: Moving on (leave a little light on) (neu)
09: Curse curse (neu)
10: Five-O
11: Tomorrow
12: Sit down
13: Laid

14: Sometimes (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- James, Latitude-Festival, 17.07.10
- James, Dublin, 17.04.07


Mittwoch, 21. Juli 2010

James, Latitude Festival, 17.07.10

0 Kommentare

Konzert: James
Ort: Latitude Festival
Datum: 17.07.2010
Zuschauer: sicherlich gut 15.000
Dauer: 60 min


Es ist schon gemein... Da gibt es meine 90er Lieblinge James seit einigen Jahren wiedervereinigt und regelmäßig auf Tour, die Meister der Indiepophymnen ziehen es aber vor, Deutschland weit zu umgehen. Will man die Band aus Manchester sehen, muß man zu ihnen kommen. Vor ein paar Monaten hatten wir den festen Willen dazu. James sollten in der Royal Albert Hall spielen. Ich war da noch nie, ein doppelter Grund also, einen Ausflug nach London zu machen. Der Verkaufsstart der
(natürlich knappen) Tickets war wie üblich morgens um neun und ich pünktlich, glücklich und hatte zwei Karten für den Innenraum. Nur lieferte die deutsche Version eines internationalen Kartenhändlers nicht nach Deutschland, nur Engländer durften James sehen. Ich bin sicher, einer Klage würde solch ein Verhalten innerhalb der EU nicht standhalten. Aber ich bin weder Jurist noch verrückt. Und Karten für das Konzert hätte uns so etwas auch nicht gebracht.

Umso glücklicher war ich, als einer der Special guests fürs Latitude Festival James waren, ich meine Lieblinge also wirklich sehen würde.

Die Gruppe um Tim Booth war erstaunlich früh auf der großen Bühne angesetzt. Es war trotzdem rappelvoll vor der Obelisk Stage, James ziehen noch sehr im Vereinigten Königreich!

Und was für Leute da waren! Neben unglaublich vielen kleinen Kindern standen am Rand ein paar sehr exzentrisch verkleidete Menschen, so eine Art englische Village People (Tennisspieler statt Indianer). Die vergaß ich aber schnell wieder, als es losging. James-Frontmann Tim sieht mittlerweile wie Bernd Stromberg aus, vor allem
wegen des albernen Bärtchens. Obwohl es wirklich warm war, trug er erst eine Lederjacke mit Lammfellfutter. Die armen Schafe, die sonst auf den Weiden leben! Damit ihnen übers Wochenende keine Popstars rasieren konnten, hatten die sich übrigens getarnt!

Aber zu James: mit Bubbles, einem sehr ruhigen Lied über Kinder und die Geburt, das auf dem letzten Album Hey Ma erschienen war, begannen die Veteranen ihr Set. Das Lied ist kein echter Kracher, ganz anders als das, was James bekannt gemacht
hatte. Als das Stück vorbei war, sagte Tim, wo es langgehe: "We'll play a lot of new ones!" Man konnte dem Entgleisen der Gesichtszüge der Zuschauer prima zusehen. "You wanna party?" fragte der Sänger grinsend und stimmte Ring the bells an, gefolgt von Getting away with it und Tomorrow, also drei der größten Hits der Band. Puh! Sie wussten also doch, was ihr Job war!

Bis auf I wanna go home (auch von Hey Ma) bestand das ganze Set aus alten Stücken, ach, es war großartig! Allerdings war das Konzert auch eine Prüfung, denn Tim Booth hat nicht nur ein albernes Bärtchen, er tanzt auch immer wilder. In Bewegung war der Mann schon immer auf der Bühne, es gilt aber wohl das alte je
oller, je doller. Sein Getanze während der Instrumentalstellen ist mittlerweile ein wildes Gezappel, das ihm sicher auch zum Star jeder Hunsrück-Disko machte.

Der größte Hit der Band, das sagenhafte Sit down (sicherlich einer der besten Popsongs der Musikgeschichte), kam nicht wie erwartet ganz am Ende. Grund dafür war vermutlich, daß Tim einen Ausflug machen wollte. Bei den ersten Klaviertönen fragte er, wie er denn nach unten komme. Die Bühne war nämlich sauhoch. Irgendwie klappte es, und der Sänger stand am Absperrgitter, kletterte hoch und sang ins Publikum. Natürlich ist das nicht furchtbar originell, aber es wirkte nicht aufgesetzt und machte Tim Booth damit sehr sympathisch!

Vermutlich hatte die Band deutlich weniger Musik genehmigt bekommen, sie
entschieden sich aber, zu überziehen (man merkte das danach, als sich der Start der Maccabees deutlich verzögerte). Also folgten noch Sound, Sometimes und Laid. Mir fehlte nur Born of frustration zum Glück, aber das kann ja noch irgendwann kommen.

Mit dem Spätwerk kann ich deutlich weniger anfangen, die alten James-Klassiker haben aber nichts an ihrem Charme verloren! Da ist es auch egal, wie sehr der Frontmann rumhampelt.

Den Gegenentwurf zum Rumzappeln konnte man bei Sit down auch erleben: während TIm vorne rampensaute, machten die anderen Bandmitglieder lustige
anderen Sachen. Der Bassist machte Fotos mit seiner Spiegelreflex-Kamera und der Trompeter setzte sich auf den Bühenrand. So hieß das Lied ja auch schließlich.

Irgendwann sah ich auch die exzentrisch verkleideten Menschen wieder, die erschienen nämlich zum Tanzen auf der Bühne (habt ihr gut gemacht, Abe, Simone und Nathan!).

Setlist James, Latitude Festival:

01: Bubbles
02: Ring the bells
03: Getting away with it
04: Tomorrow
05: I wanna go home
06: Out to get you
07: Stutter
08: Sit down
09: Sound
10: Sometimes
11: Laid

Links:

- James, Dublin, 17.04.07



Mittwoch, 18. April 2007

James, Dublin, 17.04.07

6 Kommentare
Konzert: James
Ort: Olympia Theatre
Dublin
Datum: 17.04.2007
Zuschauer: 1200

Irgendwann habe ich einmal eine Liste mit Bands gemacht, die ich unbedingt einmal live sehen moechte. Dummerweise waren die drei ersten Plaetze alle vollkommen unrealistisch: Die Smiths, Lene Lovich und James wuerde ich nie auf der Buehne sehen koennen. Tja... Wenn Modest Mouse jetzt nach Koeln kommen, habe ich immerhin zwei Smiths live gesehen, Lene Lovich lebt noch (und macht auch noch Musik) - und eben habe ich James gesehen...

Kennengelernt habe ich James 1989 durch "Sit Down", wie die meisten anderen vermutlich auch. Nur leider habe ich damals verpasst, die Band auch einmal live zu sehen. Die Musik habe ich immer weiter verfolgt, doch irgendwann gab es James nicht mehr. Vor ein paar Monaten rief dann Oliver an und sagte, er habe im NME gelesen, dass es ein Comeback und eine Tour gebe. Die neue Website hatte ich dann schnell gefunden - und auf ihr den Hinweis, dass alle Konzerte in Grossbritannien bereits ausverkauft seien. Bei englischen Tickethaendler gab es aber noch Karten fuer das erste richtige Konzert nach der Wiedervereinigung, fuer den Warm-Up-Gig im Olympia Theatre in Dublin.

Einlass sollte um 19.30 Uhr sein, da ich aber sehen wollte, ab wann da schon etwas los ist,
war ich gegen 18.45 Uhr vor dem Gebaeude. Und dabei rannte ich fast James-Saenger Tim Booth in die Arme, der sofort von angereisten James-Fans aus Mexiko (!) und Neuseeland (!!) bedraegt wurde. Obwohl sein Manager (oder wer auch immer) furchtbar nervoes war, liess sich Tim nicht stoeren, alle Foto- und Autogrammwuensche (auf die Fahne der Mexikaner und einen sehr weissen Bauch einer Englaenderin z.B.) zu erfuellen.

Kurz danach gingen die Tueren zum Olympia auch schon auf und ich ging zu meinem
Platz im oberen Rang (andere gab es nicht mehr) und war erst einmal baff ob des Ortes. Das Olympia Theatre heisst nicht nur so, es ist auch ein ausgewachsenes Theater mit prunkvoller Stuckdecke, Orchestergraben und mondaenen Logen an beiden Seiten der Buehne. Ich hatte eben nur noch einen Platz auf dem Upper Circle bekommen, konnte da aber in die erste Reihe mittig. Vor der Buehne war so wenig Platz, dass da vielleicht 200 Zuschauer standen (ich kann so etwas aber nicht schaetzen). Die beiden Raenge fuellten sich erst langsam, sodass es bei weitem noch nicht voll war, als die Vorgruppe auftrat.

Und die war nicht - wie in Deutschland an vergleichbarer Stelle - etwas
wie Ghost of Dingsbums oder Panda oder Mariannenplatz sondern der naechste Hype in England, naemlich "The Twang" aus Birmingham, die in Kuerze ihr erstes Album veroeffentlichen. Statt einer eigenen Tour haben sie die Gelegenheit, mit James durch ausverkaufte Hallen zu tingeln, angenommen, auch, weil sie nach eigenem Bekunden James sehr schaetzen ("it's a fucking honour to play on the same stage as James"). Ich war sehr gespannt aber auch vollkommen unbefleckt, was The Twang angeht.

Die Band besteht aus Bassist, Schlagzeuger, Gitarrist und zwei Saengern! Die beiden (Phil
und Martin) liefen waehrend des ganzen Konzerts hin und her ueber die Buehne, sangen auch weiter, wenn gerade kein Mikro in der Naehe war und ergaenzen sich gesanglich ganz prima. Die Musik ist sicher beispielsweise von Oasis beeinflusst, ich glaube aber auch, gewisse Anlehnungen an James ab und an ausgemacht zu haben, falls mir da meine Phantasie keinen Streich gespielt hat. Der Auftritt war leider kurz (25 Minuten) aber sehr unterhaltsam. Phil scheint in jedem Satz als drittes Wort "fucking" zu sagen ("Weil ja fucking unser Album noch nicht erschienen ist, sind alle Songs neu"). Der Auftritt hat mich sehr neugierig gemacht auf fucking das Album!

The Twang gingen dann in eine der seitlichen Logen, waehrend die Roadies die Spuren ihres Konzerts entfernten (das dauerte zehn Minuten laenger als der Auftritt selbst). Mittlerweile waren auch die oberen Raenge fast restlos gefuellt, vor allem mit Leuten, die James eben damals schon mochten, die also mittlerweile auch schon etwas aelter waren.

Um fuenf nach neun kamen dann erst die beiden Gitarristen, der Bassist, Schlagzeuger
und Keyboarder auf die Theaterbuehne und nach ein paar Takten auch Saenger Tim Booth. Auftakt war "Seven", nicht besonders spektakulaer, nach dem letzten Takt aber gefeiert, wie ich es noch nie erlebt habe. Es gab lange anhaltende stehende Ovationen, es war ein ganz besonderer Moment. Ohne zu pathetisch klingen zu wollen, merkte man den Leuten an, wie sehr wohl alle diesem Konzert entgegengefiebert haben. Tim beschrieb das mit "It's fucking good to be here!"

Als drittes Lied kam etwas Neues, "Who are you?", das auf der in Kuerze erscheinenden Single-Collection sein wird. Einpraegsam bei James ist ja vor allem Tims Stimme, die
einen hohen Wiedererkennungseffekt hat. Aber auch die Musik ist ganz besonders und immer noch vollkommen modern, auch wenn einige der Hits bereits 20 Jahre alt sind. In der Musikpresse wird viel von New Rave geschrieben, von Hoffnungstraegern wie den Klaxons. Die Mutter des New Rave (naja, den Vater) habe ich heute gesehen.

Von den beiden kleinen Vorab- (und teilweise Geheim-) Konzerten kursieren in Foren die Setlisten. Auf denen fehlte zum Beispiel "Sit down". Als
dann eine Reihe neuer und weniger bekannter Lieder kam, ahnte Tim offenbar etwas von Panik im Publikum: "We're testing you. You're nervous if we play all your favorite songs... Don't worry!", um dann danach mit "Come home", "Ring the bells" und "Sit down" das regulaere Set zu beenden. Alle drei sind in einer Lautstaerke mitgebruellt worden (noch durch den engen hohen Theater-Bau verstaerkt), wie ich es noch nicht erlebt habe. "Sit down" schnitt selbst einer der Twangs mit seinem Handy mit! Besonders spektakulaer war aber der Beginn von "Sit down". Ganz sicher kannte jeder im Publikum die ersten Takte in- und auswendig. Trotzdem war es so ruhig wie nie sonst an diesem Abend, bis Tims Stimme einsetzte. Das war sehr feierlich.

Leider war das Konzert dann nach vier Zugaben und knapp zwei Stunden beendet. Vor dem Abschluss "She's a star" wollten James zwar noch einmal die Buehne verlassen, sie kuendigten aber an, dass jetzt die zweite Zugabe ohne Pause folge. "She's a star" war noch einmal die Gelegenheit herrlich mitzugroehlen, was auch in der Twang-Box jeder tat.

James sind zurueck. Das ist fuer mich die beste Nachricht des Jahres.

Setlist James:

01: Seven
02: Destiny
03: Who are you?
04: 5-0
05: Play dead
06: Getting away with it
07: Say something
08: Heavens
09: Chain mail
10: Riders
11: Honest Joe
12: Upside
13: Come home
14: Ring the bells
15: Sit down

16: Gold mother (Z)
17: Laid (Z)
18: Sometimes (Z)

19: She's a star (Z)

Bis jetzt gibt es keine James-Termine fuer Deutschland. Die Tour durch Grossbritannien ist seit Verkaufsstart restlos ausverkauft.

Fotos folgen in Kuerze (Umlaute auch!)


 

Konzerttagebuch © 2010

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