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um
14:20
Konzert: Wolf Alice (als Support von alt-j)
Ort: Stadthalle Offenbach
Datum: 07.02.2015
Dauer: gut 30 min
Zuschauer: ca. 4.000 (ausverkauft)
Ich bin schon häufig wegen der Vorgruppe zu einem Konzert gefahren, selten allerdings in ausverkaufte 4.000er Hallen. alt-j sind vermutlich zur Zeit europaweit die größte Indieband (unterhalb der sporthallenfüllenden Radiohead). Viele der Konzerte der aktuellen Tour sind ausverkauft, zum Tourauftakt in London spielte die Band vor 20.000 Zuschauern. Mich hätte nichts dazu gebracht, mir alt-j noch einmal anzusehen, vor allem nicht im Palladium in Köln oder in der Stadthalle in Offenbach. Ich verstehe alt-j, die Musik der Band und folglich den Hype um sie nicht. Vermutlich bin ich musikalisch viel zu einfach gestrickt. Es ist aber nicht so, daß ich die Band schrecklich fände, einige Lieder gefallen mir gut. Daß alt-j eigen und damit einzigartig sind, verstehe ich auch. Das war's.

Meine Verweigerung hat auch nichts mit diesesem albernen Indie-Reflex zu tun, Bands nicht mehr zu mögen, sobald sie größer und bekannter werden, von dem ich mich glücklicherweise meistens freisprechen kann. Ich habe alt-j zwar erstmals als Support von Big Deal vor 39 Leuten gesehen - mit einem 18-minütigen Programm. Aber auch schon da fand ich den Auftritt ok, besonders aber nicht so faszinierend, daß ich mir vorstellen konnte, dies auf Platten- oder Konzertdauer genießen zu können. Im E-Werk in Köln ging es mir genauso, als alt-j auf Headline-Tour in Deutschland waren. Nicht meine Tee-Tasse.

Ich musste aber trotzdem in die Offenbacher Stadthalle mit ihrem Turnhallen-Charme. Denn als eine der beiden Vorgruppen wurde vor wenigen Wochen Wolf Alice aus London angekündigt. Seit ich die Engländer 2013 beim End Of The Road Festival kennengelernt habe, bin ich hin und weg von der Band. Auch wenn es noch kein Album gibt, bin ich damit nich alleine, 2013 war Wolf Alice die britische Band, über die am meisten gebloggt wurde. Die Hype Machine hatte dies herausgefunden. Über Newcomer-Bands werde eben viel gebloggt, sagte Bassist Theo vorher in einem Interview. Und sie seien jetzt ja schon seit Jahren Newcomer.
Vor Wolf Alice begann allerdings eine weitere Supportband, Gengahr (London). Gengahr waren so eine Eigentlich-Band. Eigentlich fand ich die nämlich ganz gut. Die Melodien gefielen mir ausgezeichnet, der Gesang allerdings gar nicht. Wer auch immer jungen Musikern einredet, nur mit Kopfstimme werde man richtig erfolgreich, gehört zum Fernsehen oder in die bildende Kunst weggelobt. Der Gengahr-Sänger gefiel mir immer gut, wenn er mit seiner normalen Stimme sang, das tat er aber kaum.
Aber jetzt zu meiner Hauptgruppe.
Wolf Alice sind eine dieser Gruppen, deren Musik ich nicht so richtig fassen kann. Es geht aber nicht nur mir so. Liest man Porträts der Band, kommt da von Grunge über Folk alles vor. Wolf Alice bezeichnen sich selbst als "rocky pop." Im Juni erscheint nach einer Reihe von EPs und Singles endlich das Debütalbum. "Wann hast Du uns gesehen? 2013? Dann wirst Du nicht alle Lieder kennen, die wir spielen" - klang verlockend! Ich liebe die bisherigen Veröffentlichungen, es ist aber natürlich spannend, auch neue Sachen zu hören.

Die vier Londoner begannen ihren Auftritt um 20.15 h vor schon sehr voller Halle. Wolf Alice sind Gitarristin und Sängerin Ellie, Gitarrist Joff, Bassist Theo und Schlagzeuger Joel. Sie begannen ihr Set mit Moaning Lisa smile, der Single von der aktuellen EP Creature songs (2014). Wir standen ziemlich weit am Rand - schon um fünf standen Leute vor der Halle - die Mitte des häßlichen Saals war also schnell voll - die Stimmung schien aber im Innenraum gleich vom Start weg sehr gut zu sein. Obwohl Wolf Alice musikalisch nicht perfekt zu alt-j passen, kam die zweite Supportband offenbar beim aufgeschlossenen Publikum sehr gut an. Bei mir eh - das Konzert war hervorragend!
Daß Wolf Alice musikalisch nicht zu alt-j passen, stimmt zwar, sie passen aber dann doch, weil ja auch die Hauptgruppe stilistisch so wenig zu greifen bzw. in Genreschubladen zu packen ist.
Danach kam eines der drei unveröffentlichten Stücke des kurzen Konzerts. Your love's whore ist allerdings schon älter, Wolf Alice hatten es bereits bei meinem ersten Konzert gespielt, genau wie das herrlich punkige You're a germ ("1-2-3-4-5"), in dem Schlagzeuger Joel in einer Art Echo mitsingt. Hoffentlich werden die beiden Stücke auf der Platte oder sonstwo veröffentlicht! Das dritte unveröffentlichte Lied kannte ich nicht. Giant peach heißt es, erfuhr ich hinterher. Giant peach ist deutlich rockiger als der Rest. Also rocky rock statt pop.
Der Rest des Programms waren die Knüller der EPs und Singles. In meiner Mitschrift steht da an jeder Stelle "Hit". Hit wie Blush (der größte!) oder Bros oder Fluffy.
Wenn eines nicht toll war, war das die kurze Auftrittszeit. Die Ansetzung (Wolf Alice 20:15 h, alt-j 21:30 h), die vorher veröffentlicht wurde, verhieß zehn bis fünfzehn Minuten mehr. Aber glücklicherweise spielen Wolf Alice auch im Sommer überall da, wo auch alt-j gebucht sind. Also sehen wir uns beim Best Kept Secret Festival wieder.
Wenn man sich so übertrieben auf eine Band live freut, kann das ja auch gehörig schief gehen. Tat es nicht, tat es so was von gar nicht! So wie sich der Abend für 3.999 Leute wegen alt-j gelohnt hatte, hatte er es für mich wegen Wolf Alice! Wundervoll!
Setlist Wolf Alice, Stadthalle Offenbach:
01: Moaning Lisa smile
02: Your love's whore
03: Storms
04: Ninety mile beach
05: You're a germ
06: Blush
07: Giant peach
08: Bros
09: Fluffy
Links:
- aus unserem Archiv:
- Wolf Alice, Larmer Tree Gardens, 30.08.13
- alt-J, Paris, 24.02.13
- alt-J, Köln, 22.02.13
- alt-J, Paris, 20.07.12
- alt-J, Köln, 04.03.12
(alt-j gefielen mir am Anfang recht gut. Die zwei Hits am Anfang waren mitreißend. Allerdings verliere ich bei der Band grundsätzlich nach einigen Minuten den Spaß und jegliche Aufmerksamkeit. Die 75 min Konzert plätscherten mal spannender, mal langweiliger vor mir her. Aber ganz offenbar liegt das an mir und nicht an alt-j, denn der Saal tobte, schmetterte mit und filmte die Handys voll. Es war also ein tolles Konzert, denke ich.)
um
00:59
Konzert: Kaiser Chiefs
Ort: Stadthalle Offenbach
Datum: 02.11.2007
Zuschauer: nicht ausverkauft, aber recht gut gefüllt
Wie paßt das eigentlich zusammen, daß wir bei Meinzuhause. Mein Blog., die oft über Bands wie Malajube, CocoRosie, Bat for Lashes oder Interpol schreiben, mit Abstand am häufigsten zu den Kaiser Chiefs gehen? Zu Kirmesmusik, bei der jeder sich ernst nehmende Kritiker die Nase rümpft? Zu einer Band, deren Texte oft aus "La la la"- oder "Na na na"-Passagen bestehen? Nun, Kaiser Chiefs Konzerte machen einfach höllisch viel Spaß, Kirmes hin oder her. Der letzte Auftritt der Band, den ich gesehen habe, war im Sommer in London beim Wireless Festival. Die Kaiser Chiefs waren da Headliner eines Tags, der mit fast schon zu vielen grandiosen britischen Bands besetzt war (die Editors, The Twang, die Cribs, Pigeon Detectives, Rakes, Los Campesinos!, Mumm-Ra oder die Good Shoes). Trotz der Reizüberflutung war der Abschluß des Abends, vor allem "Ruby", von 20.000 Menschen mitten in London gesungen, ein einmaliges Erlebnis. Mein Woodstock... (schade, daß hier keine Alt-Hippies lesen, ich sähe jetzt gerne entsetzte und angeekelte Blicke).
Daß jedes folgende Konzert des Band aus Leeds dagegen nicht ankommen kann, ist mir bewußt, das versaut mir aber nicht die Lust, die Kaiser Chiefs wieder zu sehen.
Mein erstes richtiges Hallenkonzert von Ricky & Co. 2007 sollte in der Stadthalle in Offenbach stattfinden. Da hatte ich sie vor anderthalb Jahren schon einmal gesehen, hatte die Halle aber viel größer in Erinnerung. Vermutlich hat jede Taunusgemeinde eine eindrucksvollere Mehrzweckhalle, der Saal in Offenbach ist wirklich nicht das, was man sich für eine Band vorstellt, die in England eben vor zigtausend Zuschauern spielt. Was sich nicht unterscheidet bei Konzerten in ihrer Heimat und im Ausland, sind die Vorgruppen. Die Kaiser Chiefs bringen grundsätzlich zwei zusätzliche Bands mit. Bei den Deutschland Terminen sind das Jakobinarina aus Island und die Silversun Pickups aus den USA.
Jakobinarina (solche Namen kann man sich auch nur in einsamen isländischen Nächten ausdenken) sollten die erste Band des Abends sein. Das Album der Band "The first Crusade" hat mich sehr neugierig gemacht, weil ihr Stil zwar an Bands wie
die Maccabees erinnert aber doch etwas Eigenes hat. Ähnlich wie The Enemy sind die Mitglieder von Jakobinarina blutjung (16 bis 20), klingen und wirken aber überhaupt nicht jung, unsicher oder unprofessionell. Ihr Set begann die Gruppe aus Hafnarfjörður mit dem Instrumentalstück "Riding". Sänger Gunnar Bergmann kam erst zum zweiten Stück "This is an advertisement" auf die Bühne und komplettierte damit seine Band. Daneben gehören Hallberg Daði Hallbergsson, ein Gitarrist mit sehr lustiger Bruder Tuck
Frisur, Schlagzeuger Sigurður Möller Sívertsen, Bassist Björgvin Ingi Pétursson, der die zweitkleinste Jeans trug, die ich je gesehen habe, Keyboarder Ágúst Fannar Ásgeirsson und Gitarrist Heimir Gestur Valdimarsson (mit einer kleineren Jeans) zu Jakobinarina. Nach dem Hören der CD war sich überzeugt, daß die Musik nichts für die Leute wäre, die zu den Kaiser Chiefs gehen, weil sie "Ruby" aus dem Radio kennen. Das täuschte aber.
Vielleicht lag das daran, daß es nicht so laut und punkig war, wie ich das erwartet hatte, die Stimmung war jedenfalls auch bei den Isländern schon prima. Mich mußten Gunnar und Band nicht mehr überzeugen - aber sie taten es kräftig. Jakobinarina ist eine hoch interessante Band, die so gar nichts mit den üblichen Vorstellungen, die man von isländischer Musik hat, gemein hat. Gunnar spricht fließend und akzentfrei Deutsch und wirkte wahnsinnig sympathisch. Damit widersprach er einem ihrer Lieder, wonach nette
Jungs keine gute Musik machen. Aber wenn das stimmt, wirkte er wahrscheinlich eben nur nett und ist in Wahrheit ein gräßlicher Mensch...
Nach einem Ausflug von Gunnar und Ágúst Fannar ins Publikum und neun Liedern, war der Auftritt der Isländer leider beendet.
Setlist Jakobinarina Stadthalle Offenbach:
01: Riding
02: This is an advertisement
03: Jesus
04: 17
05: Nice guys don't play good music
06: His lyrics are disastrous
07: Sleeping in Seattle
08: I'm a villain
09: So, spit me in the eye
Danach wurde die freudige Konzertstimmung erst einmal dadurch gestört, daß der vermutlich größte (und langhaarigste) deutsche Fan der Silversun Pickups mit jedem in meiner Nähe diskutierte, daß er gerne seinen Platz einnehmen würde, weil er ja wegen der Kalifornier da wäre ("Tschuldigung, wieso bist Du denn hier?" "?" "Wegen
welcher Band bist Du da?" "Wegen der drei Bands" "Und welche interessiert Dich am meisten?" "Alle drei" "Du kennst Silversun Pickups?" "Ja"). Er erreichte damit nicht das, was er wollte, bei niemandem, und konnte daher nur in der zweiten Reihe headbangen. Als die vierköpfige Band aus Los Angeles auf die Bühne kam, ging Fan Nummer eins ab, wie eine Elfjährige bei Tokio Hotel. Das entging der Band auch nicht, Bassistin Nikki Monninger grinste während des ganzen Konzerts vor sich hin. Als Sänger Brian Aubert den Anhänger entdeckte, (das war nicht weiter schwer), brüllte der, daß er die Silversun Pickups in San Francisco gesehen habe. "You were there? Fuck you!" Die Super Nanny hätte in einer vergleichbaren Situation sicher dazu geraten, zu deeskalieren, Familie Headbanger kam so aufgemuntert jetzt richtig in Fahrt und sorgte für viele verstörte Blicke, der hauptsächlich jungen und
weiblichen Zuschauer außenrum. Auch wenn bei einem "echten" Konzert der Amerikaner vielleicht mehr "wilde" Fans sind, werde ich mir die Silversun Pickups ganz sicher noch einmal ansehen wollen (nicht nur Montag in Köln), denn ihre Musik ist fantastisch. Es ist nicht neu, was sie machen. Viele Referenzen liegen klar auf der Hand, die Smashing Pumpkins z.B., mit denen sie oft verglichen werden. Mich erinnerte vor allem Brians Stimme an Tim Wheeler von Ash, auch die Lieder könnten zum Teil von Ash (mit Charlotte Hatherley) stammen. Auch die Subways sind nicht furchtbar weit weg von SSPU.
Ganz unamerikanisch hatte sich Brian offenbar über den Ort, an dem sie auftreten informiert. Ihm war bekannt, daß es zwischen Offenbach
und Frankfurt gewisse Differenzen gibt. Er fragte daher mehrfach, ob wir denn aus "Fränkfurt" oder "Awfullbäck" seien.
Die vier Musiker (Keyboarder und Schlagzeuger komplettieren die Gruppe) spielten nur sechs Lieder, vermutlich alle vom 2006 erschienenen Album "Carnavas". Auch wenn es stilistisch auch nicht hundertprozentig zu den Kaiser Chiefs paßte, war auch dieses Appetitanreger-Konzert großartig! Die Turnhalle war auch mittlerweile etwas voller, die Tribünen am hinteren Ende des Saals waren aber ohnehin zum Teil mit Vorhängen deaktiviert worden, die Kaiser Chiefs scheinen sich leider schlechter zu verkaufen, als das zu erwarten war. Auch in Köln wurde das Konzert vom Palladium ins E-Werk verlegt, aus ästhetischen Gründen perfekt, für die Band sehr schade!
Setlist Silversun Pickups Stadthalle Offenbach:
01: Well thought out twinkles
02: Common reactor
03: Little lover's so polite
04: Future foe scenarios
05: Lazy eye
06: ?
Da der Großteil des Bühnenaufbaus schon vorher stattgefunden hatte und die Podeste für Schlagzeug und Peanut fertig hinter einem Vorhang warteten, dauerte der Umbau nach den Silbersun Pickups (die übrigens nach einem Schnapsladen in LA benannt sein sollen, eine schöne Idee, ich freue mich jetzt schon auf eine Band "Trinkhalle" aus Frankfurt, vermutlich gibt es die aber schon).
Der Trennvorhang fiel pünktlich um zehn, die Kaiser Chiefs betraten die Bühne un
d das einstündige Mitsingen konnte beginnen. Überraschend sind die Auftritte der Band aus Leeds irgendwann nicht mehr, darum geht es aber mir auch nicht. Die aktuelle Setlist enthält nichts, was man nicht schon einmal live hätte sehen können. "Take my temperature" von der "Oh my God" EP ist seit diesem Jahr fest im Programm. Der Rest stammt von den beiden Alben und bildet damit ein sicheres Programm, das die Stimmung permanent hoch hält. Neu war für mich der
Beginn mit "Everything is average nowadays".
Egal wie oft die Band dieses Programm spielt, es wirkte auf mich nicht so, als sei da kein Spaß mehr vorhanden. Anders als bei Maximo Park in Köln, bei ersten Konzert in Deutschland nach einigen Shows in England, als man vor allem Paul Smith anmerkte, daß da Routine abgespult wurde, schien es den Leedsern nichts
auszumachen, jetzt in einer Dorfgemeinschaftshalle zu spielen und eben nicht in der Manchester Evening News Arena. Ob es Koketterie war oder Zeichen ihrer Bodenständigkeit, Ricky berichtete, sie hätten ihren Day-off in "Offenbäck" verbracht, im Café gesessen, sich Schuhläden angesehen und Nick hätte sich ein Fahrrad gekauft. Das stellte Ricky dann auch irgendwann auf die Bühne. Schwer vorstellbar, daß sich eine Amy Winehouse beispielsweise irgendetwas Nützliches (und Normales) in einer Deutschen Tourneestadt gekauft hätte...
Da Ricky nicht richtig klettern konnte - dafür fehlten
schließlich die Gerüsttürme am Bühnenrand, schnappte er sich einen Security-Mann, hielt sich bei ihm fest und balancierte einmal von rechts nach links über das Absperrgitter zwischen Publikum und Fotograben.
Natürlich sollte auch Peanut wieder "Modern way" einklatschen und wurde dabei von Schlagzeuger Nick gefragt, wie viele Lieder er heute singe, worauf er "none" antwortete. Das Publikum brüllte allerdings "sing, sing, sing", was Peanut sichtlich
verunsicherte. Seine Bandkollegen ließen ihn auch zappeln und warteten mit dem Anzählen des nächsten Lieds extra lang...
"The angry mob" war Abschlußlied des Hauptteils. Spätestens dabei war das Publikum dann auch endgültig in Angry-Mob-Stimmung, denn es wurde da kräftig gepogt. Als die Kaiser Chiefs dann verschwunden waren, fingen irgendwelche Leute an, "Seven nation army" zu singen (schreckliche Unsitte). Ricky
reagierte dann, als sie wieder auf die Bühne kamen, souverän und sang ein paar Takte des zum Fußball-Liedchen verkommenen Lieds.
"Oh my god" war wie immer der Abschlußsong eines recht kurzen aber sehr knackigen Konzerts. Und ich freue mich schon auf Montag und auf das nächste Mal. Und ich wünsche manch einem schlechtgelaunten Visions*redakteur ab und zu mal ein Kirmesmusikkonzert, um nicht nur Weltschmerz-Musik hören zu müssen.
Setlist Kaiser Chiefs Stadthalle Offenbach:
01: Everything is average nowadays
02: Everyday I love you less and less
03: Heat dies down
04: Born to be a dancer
05: Ruby
06: I can do it without you
07: Modern way
08: Highroyds
09: Retirement
10: Thank you very much
11: Na na na na naa
12: I predict a riot
13: Take my temperature
14: The angry mob
15: Love's not a competition (Z)
16: Oh my god (Z)
Links:
- Kaiser Chiefs in:
- Paris 2006
- Wuppertal 2007
- Paris (Olympia) 2007
- London (Wireless Festival) 2007
- Paris 2007 (Solidays)
- beim Highfield Festival 2007
- mehr Fotos vom Konzert in Offenbach
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