Dienstag, 25. März 2014

Pelle Carlberg, Montabaur, 24.03.14

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Konzert: Pelle Carlberg
Ort: Ursulas und Dirks Wohnzimmer in Montabaur
Datum: 24.03.2014
Dauer: 47 min & 43 min
Zuschauer: gut 20



"Wir sind hier nicht bei 'Wünsch dir was'", war der Lieblingsspruch meines ehemaligen Chefs und sein Allheilmittel gegen Anfragen aller Art. Das funktionierte ganz gut. Überhaupt hatte mein Ex-Chef einen guten Job, allerdings hatte er dafür einen extrem miesen Musikgeschmack. Pelle Carlberg hat aus meiner Sicht auch einen guten Beruf, vor allem aber auch einen exzellenten Musikgeschmack. Und viel wichtiger, der schwedische Sänger hat einen andere Einstellung zu Wunschkonzerten.

Dirk, gemeinsam mit Ursula Gastgeber des Wohnzimmerkonzerts in Montabaur, hatte mich eingeweiht, daß er den Musikgast bitten wollte, seinen "Tiger Beer-Song" zu spielen. Vor ein paar Jahren spielte Pelle mit Band in Malaysia. Vor dem Konzert kam der Veranstalter und teilte dem Künstler mit, auf den Plakaten stünde nur sein Vorname. Tiger Beer, der Sponsor der Show, wolle wegen seines skandinavischen Konkurrenten keine Plakate sehen, auf denen "Carlsberg" oder so stehe. Pelle schrieb ein Lied darüber, das seinem Label aber nicht gefiel und es nicht auf die Platte schaffte. Es erschien dann nur als Bonusdownload, "wir haben den Download-Code aber extra so unleserlich gestaltet, daß das niemand runterlädt." Ohne Erfolg. Als der Sänger vor der Show vom Gastgeber gefragt wurde, ob er ein Bier wolle und Carlsberg und Tiger Beer zu Auswahl standen, verstand er das Anliegen und erklärte, er habe diesen Song noch nie live und seit 2008 gar nicht mehr gespielt (also nur für die Aufnahme). Den Text gab es im Internet, das Lied auf Festplatte, und Pelle Carlberg verbrachte die Zeit vor dem Konzert im Proberaum.

Am Ende des ersten Teils des Konzerts - es war wie das in Köln am Vorabend  in zwei etwa gleichlange Sets unterteilt - spielte der Schwede das Wunschlied, und es funktionierte wundervoll! Wäre nicht der ganze Abend besonders gewesen, das wäre der spezielle Moment des Konzerts gewesen!

Gut 20 Gäste hatten das Wohnzimmer im Westerwald gefüllt. Im Vergleich zum Vorabend begann das Konzert punkig spät, nämlich um fünf nach acht (die fünf Minuten waren meine Schuld, Pelle und ich unterhielten uns noch über die WM 74). Im ersten Teil spielte der Ex-Edson Frontmann die beiden neuen Stücke Loser of the century und Replaceable?, die hoffentlich ein neues Album ankündigen. Fast genauso wichtig wie seine Lieder sind die Geschichten zu ihnen, die er vorher erzählt. Die Erlebnisse als Kind in Uppsala, als er mit Freund Sebastian abends halbstark durch die Stadt lief, der Flug zurück vom Konzert in Barcelona, der zum Ryan-Air-Song Fly me to the moon führte, die Erklärung zu Riverbank..., auch das macht einen guten Teil des Reizes von Pelle Carlberg-Konzerten aus (was bei seinem Landsmann Jens Lekman ja ähnlich ist - der wäre doch auch mal was für euch, Ursula und Dirk?). 

Das zweite Set begann mit einem Publikumswunsch, diesmal aber einem ungeplanten. Wir hatten uns in den Pause über kulturelle Unterschiede zwischen Schweden und Deutschland unterhalten und über deutsche Indiebands. Irgendwie fiel dabei, daß schwedische Bands leider viel zu selten Lieder in ihrer Landessprache singen. Pelle Carlberg nahm das auf und spielte ein Stück der Band, die er mit seinen drei Kindern hat (Tvillingarna, Truls & Jag), wenn ich richtig hingehört habe Varannan vecka. Die CD dieser Gruppe ist seine einzige, die bei einem Majorlabel erschienen ist, und ist eine "Platte mit Kinderliedern mit Erwachsenentexten", wie er vor ein paar Jahren bei einem Kölner Konzert erklärt hatte.  

Auch die zweite Hälfte mit Hits wie Riverband, Go to hell, Miss Rydell (über ein Telefonat mit der Kritikerin, die die letzte Edson Platte verrissen hatte), das sehr schwermütige neue Salt, das noch trübere Metal to metal oder das wundervolle Clever girls... Es ging alles viel zu schnell um. Glücklicherweise war aber auch die Debütplatte von I'm from Barcelona gut sichtbar im Wohnzimmer ausgelegt, sodaß Pelle das von der inspirierte Stück Pamplona als Zugabe spielen musste. Um zehn nach zehn war das wundervolle Konzert beendet und die wenig aufregende Kulturgeschichte Montabaurs ein gutes Stück vorangebracht worden.

Dieser Bericht ist nicht etwa so postiv ausgefallen, weil die Gastgeber einen perfekten Konzertabend organisiert hatten. Oder weil ich seit dem ersten Hören von Go to hell, Miss Rydell panische Angst davor habe, ein böses Wort über Pelle zu verlieren. Pelle Carlbergs Auftritte sind eben einfach so gut. Und ich hoffe, daß es nicht wieder drei Jahre dauert, bis der Schwede zurück nach Deutschland kommt. Da er auf Wünsche ja eingeht, sollte das funktionieren!
 

Setlist Pelle Carlberg, Wohnzimmerkonzert, Montabaur:

01: Oh no! It's happening again
02: Musikbyrån makes me wanna smoke crack
03: 1983 (Pelle & Sebastian)
04: Loser of the century (neu)
05: Fly me to the moon
06: I love you, you imbecile
07: Replaceable? (neu)
08: Pelle Carlsberg 

09: Varannan vecka (Tvillingarna, Truls & Jag)
10: Because I'm worth it
11: How I broke my foot and met Jesus
12: Metal to metal
13: Salt (neu)
14: Go to hell, Miss Rydell
15: Riverbank
16: Clever girls like clever boys much more than clever boys like clever girls

17: Pamplona (Z)

Tourdaten Pelle Carlberg:

25.03.: Luxemburg - Konrad 
26.03.: Stuttgart - Wohnzimmerkonzert 
27.03.: Stein, Appenzell (CH) - Kulturhaus Rose 
29.03.: Paris - Oliver Peel Session 
30.03.: Bielefeld - Bunker Ulmenwall

Links:

- aus unserem Archiv:
- Pelle Carlberg, Köln, 23.03.14
- Pelle Carlberg, Köln, 22.09.11
- Pelle Carlberg, Köln, 25.08.09
- Pelle Carlberg, Köln, 23.11.07




Montag, 24. März 2014

Les concerts de la semaine à Parus du 24 au 30 mars 2014.

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Les concerts de la semaine à Parus du 24 au 30 mars 2014.


Encore une belle semaine, parce qu'elle se conclut par une Oliver Peel Session le samedi 29 mars avec Cléa Vincent et le suédois Pelle Carlberg. Ça va être génial! Contactez moi pour être invité! Mais il y a d'autres très belles soirées aussi. Je pense notamment au concert de Swann avec ses wonderful guests demain au Pop In, puis de la soirée de folie au Divan Du Monde pour le Festival "les femmes s'en mêlent" avec Emily Jane White, Angel Olsen et Eleni Mandell! What a week!

24.03.2014: Mø, La Maroquinerie
24.03.2014: Jeanne Cherhal, La Cigale 
24.03.2014: Octobre et Telegraphie, Pop In
24.03.2014: Someone Still Loves You Boris Yeltsin & Magic Arm, Espace B
25.03.2014: Gaspard Royant et The Buns, Nouveau Casino
25.03.2014: Divine Paiste et Peter Pitches, International 
25.03.2014: The Lanskies, Oh! Tiger Mountain, Divan Du Monde 
25.03.2014: Stuck In The Sound et Two Bunnies in Love, La Flèche d'or
25.03.2014: Marta dell'Anno, Onze Bar
25.03.2014: Swann et guests, Le Pop In
26.03.2014: Nosfell, La Maroquinerie 
26.03.2014: The Yolks, Kidsaredead, International
26.03.2014: Angel Olsen et Emily Jane White et Eleni Mandell, Divan Du Mond, complet
26.03.2014: The Men, La Fléche d'or
26.03.2014: Water Babies, Le Buzz 
26.03.2014: Terakaft, La Dame de Canton
26.03.2014: Batist et Celosia et Klink Clock, L'Alimentation Générale
26.03.2014: Aqua Nebula Oscillator et Little Brain Attack, Espace B
27.03.2014: Broken Bells et Gardens & Villa, La Cigale, complet
27.03.2014: Tycho, Trabendo 
27.03.2014: Nevché, Café de la Danse 
27.03.2014: Cloé du Trèfle, le 114 
27.03.2014: Piers Faccini, Cité U
27.03.2014: Aloa Input et Minors, Espace B
27.03.2014: Ricky Hollywood et Thousand, Le Chinois, Montreuil
27.03.2014: Peter Doherty, Jane Club
27.03.2014: Skator, Institut Suédois, Lfsm 
28.03.2014: The Telescopes et Turzi, La Maroquinerie 
28.03.2014: K!, La Ménuiserie, Pantin
28.03.2014: Mathilde @ Shake n' Smash
28.03.2014: Rivkah, Le Pop In
28.03.2014: La Luz et Barbi(e)turix et Dominique Young Unique et Gnucci et Kim Ki O et Linkoban,, La Machine du Moulin Rouge, Lfsm 
29.03.2014: Temples, La Maroquinerie, complet
29.03.2014: Fumer Tue et Lolito, International 
29.03.2014: Teen Daze, Batofar
29.03.2014: Babyshambles et Jim Jones Revue at Festival Chorus  de hauts-de-seine 2014
29.03.2014: Oliver Peel Session avec Pelle Carlberg et Cléa Vincent!



Gudruns Konzerttipps im April

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Es wird Frühling und damit die Tage immer länger. Wofür es sich meiner Meinung nach lohnt, sich am Abend auf den Weg zu machen, habe ich an dieser Stelle zusammengetragen. 

Seit Mitte März haben die Geraer Songtage ein tolles Programm, das auch im April nicht mit Höhepunkten spart. 

Herzlichste Einladung zu den Wohnzimmerkonzerten im April!


Binoculers 
Binoculers, Karlsruhe, 07.11.12 

26.03.  Schokoladen – Berlin
29.03.  Tabori – Leipzig
05.04.  Salon Milla (@ Dete)  – Bremen
10.04.  Goldkante – Bochum
11.04.  Raststätte – Aachen
12.04.  Oliver Peel Session – Paris
13.04.  Living Room Concert – Nancy


Honig mit Hello Piedpiper

Honig, Ludwigsburg, 30.11.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13

27.03. Bonn, Harmonie (ohne Hello Piedpiper)
21.04. Gießen, Alte Kupferschmiede
22.04. Reutlingen, franz.K
23.04. Nürnberg, Club Stereo
24.04. Bayreuth, Glashaus Bayreuth
25.04. Chemnitz, aaltra
26.04. Jena, BandsPrivat
27.04. Köln, Weltempfänger
28.04. Düsseldorf, Brause 


Joseph Myers

Joseph Myers, Karlsruhe, 17.12.13

28.03. Mühlheim/Ruhr, Mocca Nova Akustiksession
29.03. Frankfurt/Main , Café Lounge Jasmin
12.04. Kiel, Prinz Willy (+Band)
18.04. Hamburg, Mobile Blues Club
19.04. Berlin, Naumann Drei
25.04. Aachen, Raststätte
02.05. Krefeld, Krefeld Unplugged)
08.05. Bielefeld, Fernsehkonzert Kanal 21
15.05. Osnabrück, Maiwoche [Timezone Bühne] (+Band)
17.05. Köln, Nachtflohmarkt (+Band)


Phia


30.03. Dresden, Galerie drei
31.03. Döbeln, Cafe Courage
01.04. Berlin, Auster-Club
02.04. Kiel, Cafe Prinz Willy
03.04. Hamburg, astrastube
04.04. Göttingen, Das Pools
07.04. Prag, La Loca
09.04. Stuttgart, Cafe Galao
10.04. Witzenhausen, Der Club
11.04. Leipzig (Venue TBC)
12.04. Chemnitz, Kulturhaus Arthur




Big Fox

Big Fox, Darmstadt, 31.10.12

31.03. Hamburg / Schnittke Akademie
01.04. Köln / Theater die wohngemeinschaft
02.04. Offenbach / Hafen 2
03.04. St. Gallen / Oya
04.04. Karlsruhe / Café Nun
05.04. Göttingen / Pools Heimathafen
06.04. Münster / Pension Schmidt




Andrea Schroeder
Andrea Schroeder, Chemnitz, 12.03.14

02.04. München, Milla
03.04. Cottbus, Bebel
04.04. Kiel, Die Pumpe
09.04. Münster, Gleis 22
10.04. Wuppertal, Live Club Barmen
11.04. Bielefeld, Forum
12.04. Magdeburg, Kulturzentrum Moritzhof
13.04. Köln, Studio 672
15.04. Reutlingen, Franz.K
20.04. Leipzig, Moritzbastei
23.04. Offenbach/Main, Hafen 2
25.04. Berlin, LIDO


A Forest 

Me and Oceans, Karlsruhe, 10.02.14

02.04. Berlin about blank
03.04. Dresden thalia
04.04. Görlitz kühlhaus
05.04. Erfurt klanggerüst
08.04. Leipzig neues schauspiel
11.04. Köln wohngemeinschaft
12.04. Hamburg kleiner donner (h73)
13.04. Rostock peter weiss haus




Garda
Garda, Dresden, 01.09.13

04.04. Dresden - Beatpol (mit Streichquartett)
05.04. Hamburg - Bedroomdisco
06.04. Darmstadt - Bedroomdisco
07.04. Augsburg - Bedroomdisco
08.04. Nürnberg  - Bedroomdisco
09.04. Bremen - Dete
10.04. Berlin - Bedroomdisco
11.04. Leipzig - Café Tabori
12.04. Köln - Die Wohngemeinschaft
14.04. Münster - Pension Schmidt
15.04. Karlsruhe - Wohnzimmerkonzert
16.04. St. Gallen - Folk Café
17.04. Innsbruck - Wohnzimmerkonzert


Hildegard lernt fliegen


04.04. Philharmonie, Luxemburg
22.04. Fabrik, Hamburg
23.04. A-Trane, Berlin
24.04. Urban Spree, Berlin
25.04. Jazzclub, Ilmenau
29.04. Alte Feuerwache, Mannheim
09.05. Jazzclub, Singen
10.05. Schaffhauser Jazzfestival (Afternoon)
10.05. Kunsthaus, Glarus
14.05. Unterfahrt, München
17.05. Moods, Zürich
24.05. Studio Ermitage, Paris



LIKK

05.04. Karlsruhe (Wohnzimmerkonzert)
07.04. Essen, Kunsthaus
10.04. Dresden, Hole of fame
11.04. Cottbus, Galerie Fango
12.04. Jena, Kunsthof



Chantal Acda

07.04. Duisburg, Grammatikoff
08.04. Dresden, Sociaetstheater
09.04. Nürnberg, Neues Museum
10.04. Hannover, Feinkostlampe
11.04. Apeldoorn, Gigant
12.04. Brüssel, Mercelis Theater
21.04. Berlin, Roter Salon 


Listener


08.04.  Hamburg - Hafenklang
09.04.  Berlin - Privatclub
10.04.  Dresden - Beatpol
11.04.  Prag - Pilotclub
15.04.  Wien - Bach
17.04.  Bern - ISC
18.04.  Dijon - Hotel de Vogue
19.04.  Belfort - Impetus Festival
20.04.  Paris - Espace B
27.04.  Karlsruhe - Jubez
28.04.  Dortmund - FZW
29.04.  Utrecht - Ekko
30.04.  Aarschot - De Klinker


Walk off the Earth


09.04. FZW - Dortmund
10.04. Tonhalle - München
12.04. Artefact Festival - Strasbourg
14.04. Komplex - Zürich
15.04. Schlachthof - Wiesbaden
21.04. Passionskirche - Berlin (ausverkauft)
22.04. Den Atelier - Luxenburg
24.04. Trianon - Paris




Mara Simpson &
Your correspondent

10.04. Frollein Langener, Berlin
11.04. Kugelbahn Wedding, Berlin
12.04. Berlin Guitars
13.04. Kulturjurte, München
14.04. House concert Scheßlitz
15.04. Kulturpunkt, Flawil
16.04. Kaffeesatz, Chemnitz
17.04. Peißnitzhaus, Halle
18.04. Bluenote, Dresden


Ove Schön is Panama

10.4 Berlin- Lovelite Berlin
11.4 Hamburg - Kleiner Donner
24.4 Lübeck - Blauer Engel
25.4 Kiel - Cafe Prinz Willy
26.4 Husum - Speicher Husum



Bring the mourning on
Empfehlung des klienicums

11.04. Norderstedt – Music Star
12.04. Göttingen – Pools
13.04. Offenbach – Hafen 2
14.04. Innsbruck (AT) – Die Bäckerei
15.04. Pfarrkirchen – Club Bogaloo
16.04. Düsseldorf – Die Kassette
17.04. Hamburg - Hasenschaukel  



Farao

11.04. Erfurt, Franz Mehlhose
12.04. Darmstadt, Bedroomdisco
13.04. München, Ampere*
14.04. Köln, Studio 672*
15.04. Wiesbaden,  Schlachthof*
16.04. Dresden, Beatpol*
17.04. Hannover, Pavillon*
22.04. Hamburg, Übel&Gefährlich (Introducing)
23.04. Berlin, BiNuu (Introducing)
*w/ Highasakite


Ane Trolle


15.04. Chemnitz, Weltecho
16.04. Berlin, Grüner Salon
17.04. Hannover, Feinkostlampe
18.04. Stuttgart, Cafe Galao
19.04. Schwäbisch, Hall Anlagencafé


Kalle Mattson


16.04. Amsterdam, Paradiso
17.04. Cologne, Arttheater
19.04. Nyon, La Parenthese
22.04. Zürich, Kafi für dich
23.04. Düdingen, Bad Bonn
24.04. Nürnberg, Folk im Park Festival Warm-Up
25.04. Darmstadt, Bedroomdisco
27.04. Berlin, Privatclub
28.04. Hamburg, Knust
29.04. Duisburg, Steinbruch
30.04. Dortmund, Sissikingkong
02.05. Schorndorf, Manufaktur
03.05. Saarbrücken, Sparte 4


Tim Kasher


16.04. Winterthur, Kraftfeld
17.04. Freiburg, Swamp
18.04. Offenbach, Hafen 2
19.04. Solingen, Wohnzimmer
20.04. Kiel, Hansa 48
23.04. Hamburg, Knust
25.04. Braunschweig, Hansa Kultur-Club
26.04. Gießen, Alte Kupferschmiede
27.04. Münster, FachWerk
08.05. Leipzig, Sxmxlde
09.05. Dresden, Beatpol
10.05. München, Feierwerk
11.05. Wiesbaden, Schlachthof


Aidan Knight


17.04.  Paris, L'Espace B
23.04.  Baden, Merkker
24.04.  Innsbruck, PMK
25.04.  Dornbirn, Spielboden
27.04.  Wien, ORF Radiokulturhaus
28.04.  München, Hauskonzerte
29.04.  Dresden, Societätstheater
30.04.  Nürnberg, MUZclub
02.05.  Reutlingen, Kulturzentrum franz.K
03.05.  Köln, Artheater
04.05.  Berlin, Privatclub w. Leif Vollebekk
05.05.  Münster, Pension Schmidt w. Leif Vollebekk
06.05.  Frankfurt, Brotfabrik w. Leif Vollebekk
07.05.  Rotterdam, Rotown
08.05.  Amsterdam, Paradiso Upstairs
09.05.  Gent, DOK


Tomorrow we sail


21.04. Gent, Cafe Video
22.04. Leiden, Qbus
23.04. Köln, Wem Gehört die Welt
24.04. Nijmegen, Red Shoe Sessions w/ The Day
25.04. Groningen, Wishful Music
 


Hundreds
Hundreds, Köln, 20.03.14

23.04. Dresden, Scheune
24.04. Offenbach, Hafen 2
26.04. Erlangen, E-Werk
29.04. Osnabrück, Lagerhalle
30.04. Leipzig, Schaubühne Lindenfels
01.05. Düsseldorf, Zak
02.05. Berlin, Postbahnhof
05.05. Bremen, Schwankhalle
06.05. Rostock, Peter Weiss Haus
07.05. Hamburg, Mojo Club
08.05. Hannover, Faust
30.05. Neustrelitz, Immergut Festival
31.05. Mannheim, Maifeld Derby




Diane Cluck 

23.04. Darmstadt/ Gute Stube
24.04. Köln/ King Georg
25.04. Paris/ Espace B / tickets
29.04. Genf/ Cave 12
30.04. Lausanne/ Le Bourg
01.05. Freiburg/ White Rabbit
02.05. Karlsruhe/ house concert
03.05. Ghent/ Vooruit
04.05. Utrecht/ dB’s
05.05. Brüssel/ Centre Culturel Jacques Franck
07.05. Berlin/ Ausland
08.05. Leipzig/ Wärmehalle Süd
09.05. Saarbrücken/ Sparte 4
10.05. Magdeburg/ Courage im Volksbad
11.05. Prag/ Kavárna Potrvá
12.05. Augsburg/ Grandhotel Cosmopolis
13.05. München/ hauskonzerte.com
14.05. Düdingen/ Bad Bonn
15.05. Zürich/ Bundeshaus Wiedikon





Árstíðir 
Árstíðir, Berlin,  08.04.12

25.04. Gera, Trinitatiskirche 
26.04. Karlbad (Karlovy Vary)
27.04. Prag



Lestat Vermon

25.04. Dresden, Scheune
30.04. Köln, Wohngemeinschaft
02.05. Hamburg, Hasenschaukel
05.05. Greifswald, Kontorkeller
08.05. Berlin, Schokoladen


Moddi


26.04. Grend, Essen
27.04. K4, Nürnberg
28.04. Schon Schön, Mainz
29.04. Lagerhaus, Bremen
30.04. Tonne, Dresden
01.05. Räng Teng Teng, Freiburg
02.05. Franz K. Reutlingen
03.05. KFZ, Marburg


A Tale Of Golden Keys


26.04. Würzburg, B-Hof
27.04. Bamberg, Wohnzimmer Konzert
02.05. Bayreuth, Glashaus
07.05. München, Cord Club
08.05. Schwabach
24.05. Bamberg, Live Club
30.05. Nürnberg, K4


ClickClickDecker

ClickClickDecker, Beverungen, 25.05.12

27.04. Berlin, Roter Salon
28.04. Braunschweig, Nexus
29.04. Rostock, Peter Weiss Haus
30.04. Göttingen, Junges Theater
01.05. Erlangen, E-Werk
02.05. Jena, Cafe Wagner
03.05. Offenbach, Hafen 2
30.05. Mannheim, Maifield Derby
31.05. Potsdam, Hochschulsommerfest 



Ankündigung: John Mayall

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Konzertankündigung: John Mayall
Ort: LKA Longhorn, Stuttgart (und weitere)
Datum: 16.04.2014 (und weitere)


Offizielles Pressefoto

Wenn ein Musiker in seinem 81. Lebensjahr noch auf Tour geht – und das ohne den umsatzfördernden Zusatz „farewell“ – dann ist das außergewöhnlich, sodass grundsätzlich eine Spur Ehrfurcht mitschwingt, sofern man nicht Mitleid mit dem Künstler haben muss.  Im Fall John Mayalls muss man das nicht, es gibt auch keinen Grund zur Fremdscham.  Der Brite gilt nämlich nicht nur zurecht gemeinsam mit Alexis Korner als Urvater des weißen Blues, er macht bis heute einen fitten Eindruck und ist des ausgiebigen Tourens nicht müde. 

Als Lehrmeister von Größen wie Eric Clapton, den Fleetwood-Mac-Gründern Peter Green, Mick Fleetwood und John McVie und dem späteren Rolling-Stones-Gitarristen Mick Taylor oder auch Jack Bruce nimmt Mayall in der Rockmusik der 60er eine Schlüsselrolle ein, denn alle genannten Musiker vereint die zeitweilige Mitgliedschaft in Mayalls inzwischen aufgelösten Bluesbreakers zu Beginn ihrer jeweiligen Karriere. Das 65er Album Mayalls und seiner Begleitband, „Blues Breakers with Eric Clapton“, stellte unbestritten eine Zäsur für den Blues in Europa dar. Der Einfluss des Bandleaders selbst, offenbart sich hier freilich besonders, die gern verwendete Floskel vom „Godfather of British Blues“, sie trifft zu. 

Mögen die standardisiert anmutenden Nummern gemäß bekannter Schemata heute ein wenig an Reiz verloren haben, angestaubt klingen, sinnbildlich für uncoole Altherrenmusik stehen, anachronistisch sein, erhebt sie doch ein Grundmaß an Verständnis für pophistorische Zusammenhänge über jeglichen Zweifel an ihrer Relevanz. 
 Bis in das letzte Jahrzehnt hinein veröffentlichte Mayall in loser Regelmäßigkeit Studioalben, die immer auch ein Sammelsurium großer Namen waren. Besonders „Along For The Ride“ von 2001 glänzt mit namhaften Features alter Weggefährten bis hin zu amerikanischen Rockgrößen und einem eindrucksvollen Duett mit dem unvergleichlichen Billy Preston. Preston und viele Zeitgenossen, überlebte die erstaunlich agile Legende, deren endlos scheinende Tour sie auch in diesem Frühling für eine Reihe Clubkonzerte nach Deutschland führen wird. Die Zuschauer erwartet eine ehrwürdige Blues-Messe im Geiste einer längst vergangenen Ära, deren Glanz noch einmal von ihrem Gründer beschworen wird. Während Clapton die großen Mehrzweckhallen der Welt locker ausverkauft, lebt sein alter Lehrer die unverfälschte Eleganz des Genres in Clubs, für die diese prädestiniert ist. 
Nach einer ganzen Reihe von Deutschland-Konzerten beschließt John Mayall mit seiner exzellenten Band seine „80th Anniversary Tour“ in hiesigen Gefilden am 16. April im LKA Longhorn in Stuttgart. Ich werde vor Ort sein und den Weg zurück zu einer wichtigen Wurzel späterer rockmusikalischer Glanztaten genießen. Karten dafür gibt es über www.musiccircus.de, in der Konzertkasse im Saturn und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 


Weitere Tourdaten:

27.03.2014 Hamburg,  Fabrik 
28.03.2014 Oldenburg, Kulturetage
29.03.2014 Worpswede, Music Hall 
30.03.2014 Münster, Jovel
31.03.2014 Leipzig, Der Anker
01.04.2014 Berlin, C-Club
02.04.2014 Hannover, Capitol 
03.04.2014 Erfurt, Gewerkschaftshaus
04.04.2014 Dresden, Alter Schlachthof
05.04.2014 Affalter, Zur Linde
06.04.2014 Bochum,  Zeche
08.04.2014 Köln, Die Kantine
09.04.2014 Aschaffenburg, Colos-Saal
10.04.2014 Kaiserslautern, Kammgarn
11.04.2014 Karlsruhe,  Substage
12.04.2014 Freiburg, Jazzhaus
13.04.2014 München, Muffathalle
15.04.2014 Nürnberg, Der Hirsch
16.04.2014 Stuttgart,  LKA-Longhorn


Sonntag, 23. März 2014

Pelle Carlberg, Köln, 23.03.14

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Konzert: Pelle Carlberg (Saender Reihe)
Ort: Theater Die Wohngemeinschaft, Köln
Datum: 23.03.2014
Dauer: 100 min (netto)
Zuschauer: fast voll (knapp 60)



"When does this TV show start? CSI Germany?" erkundigte sich Pelle Carlberg nach Riverbank. Schlimm, daß sonntags der Tatort dazu zwingt, die Anfangszeiten eines Konzerts auf 18:30 Uhr zu schieben, aber toll, daß der Veranstalter (Saender) das tut. Tatort ist schließlich dauernd im Fernsehen, der schwedische Sänger höchstens alle zwei Jahre in Köln. 

Um 18:40 Uhr begann der Schwede sein Programm. Pelles letztes Album The lilac times ist 2008 erschienen (wobei das nicht ganz richtig ist, 2011 hat er mit seinen Kindern gemeinsam als Tvillingarna, Truls och jag eine Platte mit Kinderliedern für Erwachsene veröffentlicht), daher war ich unsicher, wie viele Leute Pelle Carlberg am frühen Abend anlocken würde. Erst sah es nicht aus, als würden alle 60 Stühle besetzt werden, als es losging, war das kleine Theater fast voll.

Pelle sah verändert aus. Ich dachte erst, es läge am Bart, den hatte er aber im King Georg 2011 auch schon. Pelles Frisur ist etwas erwachsener geworden, aber nicht so viel erwachsener wie die von Jens Lekman über die Jahre, es war die Brille, die mir neu war. Völlig zu recht werde ich kritisiert, wenn ich zu viel über Mode oder Aussehen schreibe, also zur Musik. Die war mir nicht neu, wenigstens am Anfang. Die ersten beiden Lieder stammten vom ersten Album Everything. Now! Und es war direkt wieder wundervoll! 

Nach 1983 (dem Lied über Pelle & Sebastian, Pelles Kindheitsfreund) kam ein ersten neues Stück, das er bisher dreimal gespielt habe. Premiere hatte der Song vor den Ohren seiner Tochter und deren Freundin. Die Tochter hatte damit angegeben, daß ihr Vater ein Rockstar sei, zum Beweis spielte er das neue Lied, bis ein klingelndes Handy der Freundinnen den Vortrag beendete. Wir waren aufmerksamer, glücklicherweise! Und wir bekamen das sehr schöne Lied ganz gespielt. Nach Fly me to the moon (dem Ryanair-Song) und dem fabelhaften I love you, you imbecile (mein Gott, hat der Schwede viele Risenhits!), kam mit Loser of the century ein weiteres neues Lied, das vom Druck handelt, erwachsen zu werden ("get a job and a haircut", fasste der Sänger es zusammen). Metal to metal über eine Autopanne auf dem Weg zum Konzert nach Berlin beendete das erste Set. "Wir machen danach zehn Minuten Pause." "Metal to metal", hatte ein Berliner Mechaniker dem Sänger erklärt, sei ohne Öl nicht gut. Darum sei der Wagen liegengeblieben. Pelle Carlberg erzählte diese Geschichte ausführlich. Ich hatte sie zwar schon mindestens einmal gehört, sie aber wieder vergessen. Als all das im Lied wieder erzählt wurde, lachten alle, die zum ersten Mal bei einem seiner Konzerte waren, bis es in der nächsten Zeile hieß, daß seine Frau sich kurz danach von ihm getrennt hatte. So sind viele Stücke des Sängers, auf den ersten Blick fröhlich, oft aber mit bitterem Inhalt. Crying all the way to the pawnshop im zweiten Set, das davon handelt, die Gitarre ins Pfandhaus zu bringen, um Milch kaufen zu können, ist ein anderes Beispiel. Es ist dieses alte Dilemma. Viele Künstler, die ich liebe, schreiben über Nöte und Ängste und sind am besten, wenn es ihnen schlecht geht, was ich natürlich nicht will. 

Nach der Pause kam der Schwede im T-Shirt ohne Hemd zurück. "Wenn ich zwei Sets spiele, kann ich mich auch wie Madonna zwischendurch umziehen!" Das zweite Set begann mit einem Lied seiner alten Band Edson, allerdings keinem von denen, die ich bisher gehört hatte. Weil heute Sonntag sei, habe er gerade entschieden, Sunday, lovely sunday zu singen. Wie passend, denn das war er!

Im zweiten Konzertteil kamen dann ganz viele meiner Lieblinge, allen voran Riverbank (Unsinn, Go to hell, Miss Rydell, Clever girls, Pawnshop stehen dem nicht viel nach). Mit Salt kam schließlich noch ein drittes neues Lied, das mir auch gut gefiel.

Obwohl CSI Cologne bereits begonnen hatte, kam Pelle Carlberg zurück - zunächst für Pamplona, nach erneutem kurzen Verschwinden für das Cover des scheußlichen Darkness-Lieds I believe in a thing called love und Tired of being PC zurück. Ich bin bei weitem noch nicht PC-müde! Daher morgen das nächste Konzert und der nächste Bericht. Clever boys mögen nämlich Konzerte sehr viel mehr als Fernsehfilme.

Setlist Pelle Carlberg, Die Wohngemeinschaft, Köln:

01: Oh no! It's happening again
02: Musikbyrån makes me wanna smoke crack
03: 1983
04: Replaceable (neu)
05: Fly me to the moon
06: I love you, you imbecile
07: Loser of the century (neu)
08: Metal to metal

09: Sunday, lovely sunday (Edson)
10: Because I'm worth it
11: Crying all the way to the pawnshop
12: How I broke my foot and met Jesus
13: Salt (neu)
14: Go to hell, Miss Rydell
15: Riverbank
16: Clever girls like clever boys much more than clever boys like clever girls

17: Pamplona (Z)

18: I believe in a thing called love (The Darkness Cover) (Z)
19: Tired of being PC (Z)

Tourdaten Pelle Carlberg:

24.03.: Montabaur - Wohnzimmerkonzert
25.03.: Luxemburg - Konrad 
26.03.: Stuttgart - Wohnzimmerkonzert 
27.03.: Stein, Appenzell (CH) - Kulturhaus Rose 
29.03.: Paris - Oliver Peel Session 
30.03.: Bielefeld - Bunker Ulmenwall

Links:

- aus unserem Archiv:
- Pelle Carlberg, Köln, 22.09.11
- Pelle Carlberg, Köln, 25.08.09
- Pelle Carlberg, Köln, 23.11.07



 

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