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Donnerstag, 1. März 2007

The Decemberists, Paris, 22.02.07

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Konzert: The Decemberists
Ort: Maroquinerie, Paris
Datum: 22.02.2007

On February 22nd the Decemberists ended their European tour with a Concert in Paris at the Maroquinerie. I purchased my ticket right after Christmas, seen that I was not capable of getting a ticket for the Kasabian Concert, and seen that this turned out to be a sold out show it was a good thing to buy it then. This time I was not the first person at the venue, I must say that I had a hard time trying to find it. In the end I did find it, after having asked a lot of people for directions (I did have a map printed out from google with me).


The concert surprisingly started at 8pm. it is quite a rare thing for a concert to start at the time that is written on the ticket. The opening band was Lavender Diamond, they were really sweet and their music is really good too, it was just too bad that the girl had a voice that was not strong enough, she had a great voice, but it was not as strong as it should have been. At one point she excused herself because she was coughing and she talked about how they all just had had the flu. After she said that I started coughing, and she said to me: “I see you are sick too.” She also did us the honor of calling us the best public: “they don’t call Paris the city of Love for nothing”.

When Lavender Diamond had finished with playing their music for us, it was time for us to wait. It was a bit strange that they were playing “Peter and the Wolf” instead of some other music, concerts normally tend to be the place were you can here some Violent Femmes and tell everyone that that is “Blister in the Sun” by the Violent Femmes (I like doing things like that). During the pause in between the two bands, I at one point did not feel like standing anymore so I sat on the stage, not a very common thing to do either. This is a special stage, it does not even come up to you knee caps. Before the Decemberists came onto the stage I was standing again.

I have to say that the Decemberists are a very special band; they are so different from what I normally get to see. They seemed like a downsized orchestra. There were so many different instruments being used. Everything looked sophisticated. What type of guitar was Collin using? It was so small, but it can not have been a mandolin seen that it’s body was not round. In fact the instruments that were used were not the most common instruments. They were not the ones that you will see at any other rock concert. For some of them I was really wondering what they were. I also realized that the transport costs for the equipment must be sky-high, considering the amount of instruments that the Decemberists had brought with them to Europe. Well I guess that they are not the poorest band either, taken in consideration that their new album is a best seller in the United States.

Musically it was great, it was real music! One thing that annoyed me a bit was the facts that they did not play my favorite song, “The Sporting Life” nor did they play “Summersong” which is a song that gets played on yrock. The last song before the encore was done in collaboration with Lavender Diamond. They even brought a baby boy with them on stage. The last song of the whole concert was also done together with Lavender Diamond.

To make up for the fact that they did not play my favorite song I bought a copy of “Picaresque”. That was not the only thing I bought, I also treated myself to a shirt, the one with the mermaid on it. Well I should not be complaining I got a pick that was used by Collin and a drumstick, which is great even if it is an unused one.

von Solveig


Samstag, 24. Februar 2007

The Decemberists & Lavender Diamond, München, 18.02.07

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Konzert: The Decemberists & Lavender Diamond
Datum: 18.02.2007
Ort: Muffathalle, München

Wollen wir nicht drum herum reden, mit Lavender Diamond haben sich die Decemberists keinen Gefallen getan. Als Vorgruppe taugen sie nicht. Zu verwandt vielleicht, vor allem aber ist Becky Stark eine kirre Persönlichkeit, die sich offenbar nur schwerlich mit der Rolle des Einheizers abfinden kann. Was sie an Nähe, Zugewandtheit vom Publikum verlangte, geht auf keine Kuhhaut. Man hatte kaum die notwendige Ruhe und musste jedewede Gelassenheit rauschen lassen, um das erste Bier in Ruhe zu schlürfen, um dem Abend einen Einklang zu geben. Ständig schlenkerte sie mit den Armen, umwarb mit stumpfer Koketterie die Anwesenden. Schade, denn die Songs der Band geben mehr her ("You broke my heart"!).


In der Enge des Ampers wäre das Theater kaum auszuhalten gewesen. So war der Umzug in die Muffathalle ein zusätzlich gelungener Umstand.

Nachdem "Peter & der Wolf" vollständig vom Band gelaufen war, in Englisch im übrigen eine neue Erfahrung, traten ohne Umschweife die Decemberists in den Ring.

Dass das gesamte "The crane wife" gespielt wurde, war mir eine große Freude. Auch, dass es der Band gelang, die Vielschichtigkeit und Dichte zu transportieren. Was fehlte, war ein direkter Draht zum Publikum, wobei man vor allem Colin Meloy nicht absprechen konnte, es nicht versucht zu haben. Immer wieder erzählte er Anekdötchen, rang um Beteiligung bei erwachsenenkompatiblen Spielchen oder einfachem Mitklatschen. Gegen das Münchner Auditorium sind aber keine Kräuter gewachsen. Steif wie eh.

Die Band, um eine Dame (bitte hier Namen ......... eintragen) aufgestockt, spielte dennoch leidenschaftlich, ernsthaft und stolz ihr feines Programm. Mit einer Stunde Spielzeit inklusive Zugabe etwas knapp.

von Eike von das klienicum


Freitag, 23. Februar 2007

The Decemberists & Lavender Diamond, Paris, 22.02.07

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Konzertbericht The Decemberists & Lavender Diamond
Datum: 22.02.2007
Ort: La Maroquinerie, Paris
Zuschauer: seit langem ausverkauft, im Publikum auch etliche Amerikaner

Bevor ich mit dem eigentlichen Konzertbericht beginne, möchte ich kurz etwas klarstellen: wenn ich in meinen Artikeln oft von heißen Bräuten, schönen Frauen, Sexbomben etc. berichte, so dient das nur der Unterhaltung! Ich bin nämlich spießigerweise glücklich verheiratet und Cécile immer treu gewesen. So, das wäre gesagt, aber jetzt komme ich zu meinem Bericht, da wir hier ja nicht bei "Nur die Liebe zählt" sind, sondern bei meinzuhausemeinblog dem besten Blog im Internet ;-)

Frühzeitig hatte ich mich auf die Söckchen gemacht, um die Vorgruppe auch ja nicht zu verpassen. Von Lavender Diamond aus Los Angeles hatte ich nämlich in der Fachpresse schon viel Gutes gelesen. Zum Beispiel, daß sie Stars der Blogger-Szene seien und sie bald groß raus kämen. Bei dem Namen Lavender Diamond könnte man glatt an eine Sängerin denken, was auch gar nicht so falsch ist, da eine Sängerin im Mittelpunkt steht. Die Sängerin heißt aber Becky, Lavender Diamond ist nur der Name der Gruppe. Letztendlich ist das aber unerheblich, da sowieso nur alle Blicke auf die hübsche Becky gerichtet waren. Eine junge Dame, mit einer roten Blume im Haar, träumerischen Gesten und - nebenbei erwähnt - gesegnet mit einer schönen Stimme. Während des Konzertes versuchte ich meinen Blick ständig auf sie zu richten, um Lachkrämpfe zu vermeiden. Der Schlagzeuger der Band hatte nämlich Zöpfchen wie ein Mädchen, der Keyboarder hatte was von einem Geschichtslehrer, der zugunsten der Musik ausgestiegen ist und der Gitarrist war auch ein komischer Kauz. Dieses seltsame Völkchen sollte aber einen passenden Vorgeschmack auf die Hauptgruppe des heutigen Abends geben. Die Decemberists aus Portland, Oregon sind nämlich in punkto Kauzigkeit auch nicht ohne...

Ja, komisch sehen sie irgendwie aus, die Amerikaner. Sänger Colin Meloy hat etwas von einem Französischlehrer, der gerne mal einen guten Rotwein trinkt, der bärtige Drummer John Moen hat etwas von einem Neo-Hippie und Kontrabassist Nate Query könnte auch Fischer im Hauptberuf sein. An meiner Schilderung merkt ihr es schon. Cool und sexy sind die Decemberists nicht. Wollen sie aber auch gar nicht sein, sie kultivieren vielmehr ihre Kauzigkeit.
Das wirkt sich natürlich auch auf die Musik aus, die etwas von einer Seefahrer-Romantik vermittelt. Irgendwie schon was für Filzpantoffel-Träger, Atomkraftgegner oder ganz einfach für Pauker. Und um es voranzustellen, die Musik trifftet auch gerne mal ins Käsige ab!

Aber Schluß jetzt mit der Lästerei! Machen wir das Ganze nicht so schlecht! Denn um es gleich zu sagen: ich hatte einen tollen Abend!
Dies lag zum einen an dem unbestreitbaren Talent der Band schöne und herzerwärmende Melodien aus dem Hut zu zaubern und zum anderen an dem fabelhaft mitgehenden Publikum. Etliche Amerikaner hatten sich heute eingefunden und die sangen von Anfang an lauthals mit, so daß sofort eine wunderschöne Stimmung entstand. Ganz in meiner Nähe stand eine kleine Gruppe von jungen und gutgelaunten Yankees, darunter eine süße Blondine mit einer fabelhaften Kurzhaar-Frisur. Am Ende des Konzerts sagte ich ihr übrigens, daß mir ihr "Hair-Cut" außerordentlich gut gefalle, was sie aber nicht mit keinem Lächeln oder Dank quittierte. Dumme, arrogante Ziege, wollte doch nur nett sein!
Dafür standen aber andere Frauen im Publikum auf mich! Was aber wohl am Alkoholpegel der beiden Engländerinnen lag. Sie waren auf mich aufmerksam geworden, weil ich Notizen für diesen Blog in ein kleines Büchlein kritzelte. "Bist Du Journalist?", fragte mich die eine der Beiden. "Ähh, so was Ähnliches," stammelte ich etwas verlegen." Die Notizen schienen sie sehr zu interessieren, sie kam mir sehr nahe, sie hing mir förmlich fast an den Lippen. "Wie gefällt Dir das Konzert?", fragte sie mich." Nun, ziemlich gut, aber manchmal wird es etwas käsig", antwortete ich ihr. Sie widersprach nicht. Jetz kamen aber gerade die beiden besten Songs des Abends hintereinander, "Oh Valencia" und "16 Military Wives". "Meine" kleine Engländerin wollte fast mit mir schunkeln, was ich aber nicht mitmachte. Im nächsten Satz sagte sie dann, daß sie mit ihrem "Boyfriend" hier sei. Ich blickte nach hinten und sah einen Typen mit Brille und Professorenglatze der schon die Vierzig überschritten haben dürfte. Ich mußte mich beherrschen, nicht laut loszuprusten, dermaßen entsprach er dem Klischee-Bild, das ich vorhin von den Decemberists und ihren Fans gezeichnet hatte.
Trotzdem blieb die Kleine sehr anhänglich und auch ihre Freundin kam mir immer sehr nahe, so daß ich ihre Fahne riechen konnte. Meiner Stimmung tat das keinen Abbruch, ich erfreute mich an Hits wie dem Titeltrack des letzten Albums "The crane wife", oder dem das offizielle Set abschließende "Sons & Daughters". Ziemlich am Anfang hatten sie auch das extrem an "Losing my religion" erinnernde "We both go down together" und die Ballade "Engine Driver" gebracht.

Zwei Zugaben gab es auch noch , zusammen mit der Band von Lavender Diamond, inklusive einem kleinen Kind, welches mit Kopfhörern ausgestattet auf die Bühne gebracht wurde. Es war schon grotesk, aber zugegebenermaßen rührend und herzerwärmend!

Am Ende traf ich auch noch die nette Solveig, die ich über MySpace kennengelernt habe. Hallo Solveig, falls Du das hier liest, nice to meet you!

Mit "Oh Valencia" im Ohr trottete ich dann gutgelaunt nach Hause.

von Oliver


 

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