Posts mit dem Label Dan Korn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dan Korn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. März 2018

Dan Korn, Karlsruhe, 16.03.18

0 Kommentare

Konzert mit Dan Korn in der Karlsuher Waldstadt
Datum: 16. März 2018
Dauer: 60 min
Zuschauer: 8


Schon vor einem reichlichen Jahr war Dan Korn bei uns zu Gast. Damals wohnte er sogar für eine Weile in Karlsruhe obwohl seine Heimat Großbritannien ist. Inzwischen tendierte er auf der Frage des wohers zu einer unentschiedenen Antwort, denn er hat gar keine eigene Bleibe. Seit 5. Januar ist er unterwegs und spielt mitunter fünf Konzerte pro Woche. Ins Heimatland geht es momentan nur, um Familie zu treffen und zu feiern... Manches hat sich natürlich in dem letzten Jahr nicht geändert und sogar einige der Lieder waren schon vertraut wie Supermoon, Running from ghosts und Nighttime luminescent.
 


Was sich auch nicht geändert hat: Dan ist live einfach unfassbar viel besser, als man nach anhören des aufgezeichneten Materials erwartet. Selbst die Sachen, die man als Herzschmerz abtun könnte sind in der Ehrlichkeit und dem unverstellten Gefühl im Konzert einfach wunderbar: I dream all night and I dream all day. Always imagining you.  Dazu diese Freundlichkeit, die sogar in einem Song wie Polaris ganz weich bleibt bis es endlich doch aus ihm ausbrichen darf, wie verletzt er ist, seine ehemalige Freundin mit einem Schaumschläger zu sehen:
Who is that man?
What is his name?
What does he want with you?




Oder solche wunderbaren Textstücke wie Love is gratitude for being, die mir im Herzen bleiben und von dort leuchten dürfen. Wie das Lied Super moon ein kleines Kleinod, dass man sich immer wieder anhören kann auch wenn es darum geht, dass das ansehen des Naturereignisses leider nicht klappt, weil die Wolken im Weg sind.
  



Setlist:
01: The Dreamer
02: All I need
03: Running from Ghosts
04: Idaho
05: The Stream
06: Mexico
07: Ethiopia
08: Polaris
09: Nighttime luminescence
10: Love is gratitude for being
11: Super Moon
12: Folsom Prison Blues (Johnny Cash cover)


Aus unserem Archiv:
Dan Korn, Karlsruhe, 30.01.17


Dienstag, 17. Januar 2017

Dan Korn, Karlsruhe, 13.01.17

0 Kommentare

Konzert mit Dan Korn in Karlsruhe Waldstadt
Datum: 13. Januar 2017
Dauer: 55 min
Zuschauer: 15


Das mit den Konzerten im Wohnzimmer ist ja so ein lebendiges Ding. Langsam wächst darüber mein Freundeskreis und etwas schneller wächst ein Kreis von Musikern und Musikerinnen, die an diesen Ort schöne Erinnerungen haben, gern wiederkehren und anderen davon erzählen. So ging es auch mit Dan Korn aus London, der schon mit seinem Plan, einige Zeit in Karlsruhe verbringen zu wollen die Adresse in der Waldstadt genannt bekam. Nun wohnt er schon seit einigen Monaten in hier in Karlsruhe, aber unsere Pläne für ein Konzert klappten erst jetzt - im Januar. Im nachhinein finde ich das ein wenig schade, denn nach unserem tollen gemeinsamen Abend hätte ich ihn am liebsten auf Tour geschickt zu all unseren Karlsruher Wohnzimmern...


Dan Korn macht schon länger eigene Musik - auch gern mit Band. In Deutschland hat er beste Erfahrungen mit Solo-Wohnzimmerkonzerten gemacht. So war er nicht scheu, sondern ließ sich auf die Situation ein, packte auch neue Songs ins Rund wie Supermoon und ans Ende Running from ghosts. Immerhin mit einem Lied - Clary - war auch sein Mann am Bass (Joe Sharp) irgendwie präsent. Das Publikum lauschte dem freundlichen Briten gebannt und auch die zwei jüngsten Zuhörer waren ganz dabei. Von den für Dan "alten" Lieder kam uns Laurels besonders lockerflockg und folkig schunkelend entgegen, was vielleicht nur noch vom dideidideididei in Lost love shanty getoppt wurde.


Dan erzählte uns, dass ihn das Meer fasziniert und deshalb oft in seinen Liedern auf die eine oder andere Art vorkommt in seiner Schönheit und der von ihm ausgehenden Gefahr zugleich. Nighttime luminescent präsentierte er fast als ein schunkelndes Schlaflied mit spürbar dunkler Untergrundströmung. Sehr eindrucksvoll fand ich den Text am Anfang vom  Mirrors: Father in heaven I doubt you exist,  in case you do though will you listen to this... Da hat einer den Schalk im Genack und das noch mit britischem understatement gewürzt.
  

Natürlich baten wir am Schluß um mehr. Als Zugabe bot uns Dan das wiegende Water von Johnny Flynn nicht ohne ein wenig Trauer darüber, dass der seiner Meinung nach fantastische Liederschmied gerade als Darsteller mit der Sitcom Lovesick ausgelastet ist, statt Musik zu machen.

Es ist eine herrliche Ironie, dass am Tag des Konzertes ein erstes Zeichen eines neuen Albums von Johnny Flynn auftauchte.
 

Setlist:
01: Super Moon
02: Laurels
03: Galway Bay
04: Lost Love Shanty
05: Clary (by Joe Sharp)
06: The Stream
07: Nighttime Luminescence
08: Mirrors
09: New Bread
10: Running From Ghosts

11: The Water (Z, by Johnny Flynn)



Tourdaten
Profil auf Sofaconcerts



 

Konzerttagebuch © 2010

Blogger Templates by Splashy Templates