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um
16:33
Konzert: The Fratellis
Ort: Elysée Montmatre
Datum: 30.01.2007
On January 30th 2007 the Scottish band the Fratellis came to Paris for a great concert. It was a show at Elysée –Montmatre, and for some strange reason it was not a sold out one. Already 5 in the afternoon a few fans were waiting outside on the steps of the concert hall, at least it was not a cold day, and the direction of the concert hall decided to open the doors quite early, quite some time before a big crowd showed up.
The early opening of the doors made it even earlier to go right up front. There was no need to fight for a good spot. Shirts were sold, they were more expensive than they are on the website, but well I did not know that. The Shirt with the blonde pin-up girl was more expensive than the ticket; it did cost 4,10 Euros more! Well it was worth it!
So maybe I should start writing about the concert. The opening band was Nelson, a French band that sings in English. They had a great bass, which sounded a lot like Joy Division and She Wants Revenge. The only little hiccup was that the drum set was a lot louder than the singer; it was almost impossible to make out what he was singing. But I do have to say that they are really good looking.
In between the opening act and the Fratellis I got to talk to a photographer, I am just mentioning this because I ended up on his website!
Once the Fratellis were on stage everyone started going crazy. Being right in the
middle and in the front I became the main victim of the evening. I missed most of the song “Chelsea Daggers”, which is really too bad seen that it made my top ten list for the year 2006. The reason that I missed so much of that song was that everyone that was being passed forward seemed to be passing right over me. During about half the concert I was leaning over the barrier, I could still feel it in my stomach two days later. The stage performance of the Fratellis was amazing, proof of that is the fact that everyone was definitely going crazy out there. Some people were a bit deceived by the fact that the drummer cut his hair.
A special treat for all the girls’ ears was Jon talking in his heavy Scottish accent, it was just great how he said: “We are the Fratellis, and we are from Scotland…”
The concert ended quite early. But there was still no chance of meeting up with the
band after the show, which is understandable seen that they are quite big.
Now that I am writing this report ages after the concert I have a memory with a few holes, I know that’s a bad excuse seen that I am know for remembering every detail of everything. I can’t recall what the set list was, but it was a good one.
If you have the chance to go see the Fratellis live, you should take that opportunity and go see them!
von Solveig
um
10:20
Konzertbericht Fratellis + Nelson
Ort: Elysée Montmartre, Paris
Datum: 30.01.2007
Zuschauer: gut gefüllt
So ein Mist! Da hatte ich mir fest vorgenommen die aufstrebenden jungen Pariservon Nelson auf keinen Fall zu verpassen und da trödel' ich zu Hause wieder ewig lange rum, bis ich mich auf die Söckchen mache. Dabei kam ich doch schon gegen 20 Uhr 20 an! Aber zu spät, kein Mensch mehr auf der Bühne! Frustriert marschierte ich zum Merchandising Stand, wo es von Nelson rein gar nichts gab, noch nicht einmal ein T-Shirt. Aber, was sahen meine müden Augen? Sind das nicht die Jungs von Nelson, so ganz in schwarz gekleidet, die da vorbeimarschieren? Auf bloßen Verdacht hin, spreche ich einen der Neo-Waver an und in der Tat, er gehört zu Band. Sehr netter Kerl, ich weiß nicht wie er heißt, aber er kennt jetzt meinen Namen via MySpace. Ich nehme mir fest vor, zu dem Konzert der Band am 8. Februar im Glaz'art pünktlich zu kommen, um festzustellen, wie nah sie schon an ihren Idolen von Interpol dran sind!
Das Warten auf die Fratellis gestaltete sich etwas langwierig, aber irgendwann ging dann endlich das Licht aus. Im Gegensatz zu Christoph, hatte mir das Album auf Anhieb gefallen, etwas Eingängigeres als diesen Pub-Rock kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Mein Problem war bloß, daß das Ganze so schnell wie es ins Ohr gegangen war, auch wieder rausging. Heute war also zu klären, ob die falschen Brüder die Flamme noch einmal entfachen konnten. Mit "Henrietta" begann es vielversprechend. Erstaunlich, wie zackig und schnell die das abspulten. Danach war aber erst einmal die Luft raus. "Flathead" konnte mich nicht wirklich begeistern und auch das Pariser Publikum stand eher lahmarschig rum. Und das, obwohl die Titel mit hohem Tempo und großem Lärm dargeboten wurden. Woran lag es also? Nun, ich denke, ganz einfach daran, daß die Albumtitel, die nicht ausgekoppelt wurden ganz einfach nicht sonderlich stark sind und auch, daß sich Sänger und Bassist Fratelli nicht besonders verausgabten.
Ok, daß sie aussehen wie Bauerntölpel, bzw. schottische Fischer, dafür können sie ja nichts. Wenn sie aber schon nicht sexy sind, könnten sie wenigstens auf der Bühne mehr los machen! Stattdessen stand der feiste Bassist drei Meter von dem lockenköpfigen Sänger entfernt. Hey ihr könntet euch mal anrocken, näher zusammenrücken, wenigstens Blickkontakt aufnehmen?! Aber Pustekuchen! Erst mit der Ballade "Whistle for a choir" wurde es wieder etwas besser, das ging zu mindest halbwegs ans Herz, obwohl man wahrscheinlich drei Guiness gesoffen haben muß, um voll darauf abzufahren. Danach wieder lärmige Langeweile, jeder im Saal glotzte nur nach vorne. Mit "Chelsea dagger" kam dann endlich mal so etwas wie Stimmung auf. "Dededeb, dededeb, dededeb", zumindest die Angetrunkenen kamen jetzt in Fahrt. Damit war aber auch schon das Highlight abgefrühstückt und es kam nichts Tolles mehr. Zum Glück waren die Zugaben dann noch etwas versöhnlich, denn sie brachten noch den Song mit der Liedzeile: "I was into the Stones when you were into the Roses" (wie heißt das schon wieder?) und den Titel mit dem ich die Band kennengelernt hatte und zwar "Creeping up the backstairs" hier und heute unplugged dargeboten.
Fazit: ein mittelmäßiges Konzert einer mittelmäßigen Band, Lichtjahre von den Live-Qualitäten von den Kaiser Chiefs, oder den Dirty Pretty Things entfernt.
von Oliver
um
00:48
Konzert: The Fratellis
Ort: Gebäude 9, Köln
Datum: 22.01.2007
ausverkauft
Es gibt CDs, die brauchen eine Weile, um ihre wahre Qualität zu zeigen. Beim ersten Album der Fratellis ging es mir so. Erst nach dem fünften, sechsten Hören war ich vollkommen begeistert von der schon eigenen Musik der schottischen Band. Entsprechend gespannt war ich, wie die Wirkung denn dann live sein würde. Die Fratellis traten in einem meiner liebsten Clubs auf, im Gebäude 9 in Deutz. Auch wenn ich langweile: Schon auf dem Weg zum Saal waren mit mir viele Engländer unterwegs.
Drinnen wurden wir - eine schöne Gebäude 9 Einrichtung - von toller Musik begrüßt: Die Yeah Yeah Yeahs liefen rauf und runter.
Pünktlich um neun trat dann eine mir bis dahin unbekannte Band auf: Panda aus Berlin. Ich mag ja Vorgruppen, ich mag auch deutsche Bands, die hier war aber ein
Ausfall. Die Sängerin, zur Musik vorher passend optisch eine Karen O für Arme, hatte zwar ein zu leise eingestelltes Mikro, brüllte in das aber schrecklich rein. Mich erinnerte das etwas an Grossstadtgeflüster, war aber viel weniger unterhaltsam. Das, was Karpatenhund vor Razorlight geschafft hatten, nämlich das Publikum schon mal in Fahrt zu bringen, gelang Panda und Kathleen O überhaupt nicht. Außer höflichem Applaus war da kaum Stimmung. Nett war eine Ansage: "Ick seh hier viele Frauen und viele Männer. Dit nächste Lied handelt über Euch: 'Frauen und Männer'." Der vorletze Song war eine Mottomusik: "Dinge, die die Welt nicht braucht."
Aber dann um zehn wurde es richtig gut. Wirklich richtig gut! Die drei Fratellis (Gitarre, Bass und Schlagzeug) fingen gleich mit dem wahnsinnigen "Henrietta" an,
dem ersten Lied der CD. Nach den ersten Takten war die von der Vorgruppe mühsam niedrig gehaltene Stimmung überschwenglich und der ganze Saal brüllte mit. Als drittes Lied dann schon das nächste Highlight: Die Single "Flathead". Auch wenn ich die CD mittlerweile sehr mag, hatte ich nicht so ein grandioses und vor allem flottes Konzert erwartet.
Nach fünf Liedern war aber der flotte Teil erst einmal vorbei, es wurde nämlich akustisch. Schlagzeuger Mince Fratelli (die drei sind keine Brüder, auch wenn die
deutsche Bedeutung des italienischen Bandnamens das vermuten ließe) schnappte sich eine Gitarre, um für zwei Lieder vorne mit seinen beiden Kollegen ruhigere Musik zu machen. Sven Regener würde sagen, daß das stark war. Für zwei Lieder stimmt allerdings nicht ganz, denn während "Creeping up the backstairs" riß eine der Saiten von Minces Gitarre, der dann beim akustischen "Cigarello" (von der Flathead EP) nur mitsang und erst für die letzten Takte seine Gitarre zurückbekam.
Anschließend kamen mit "Baby Fratelli", "Whistle for the choir" und vor allem "Chelsea dagger" drei mitreißende Kracher, die dem Publikum den Rest gaben. Die Reihenfolge der Songs war perfekt ausgesucht. In freudiger Erwartung hatte der Saal aber vorher schon den lalala-Part von "Chelsea dagger" gegröhlt.
Nach zwölf Liedern kam erst Sänger Jon Fratelli alleine auf die Bühne zurück, um eine wunderschöne Akustik-Version von "For the girl" zu singen. Abschlußsong war "Ooh la la."
Wow! Das war ein erstes echtes Highlight des Jahres. Geht hin, seht Euch die Fratellis an, es lohnt sich sehr.
Setlist:
01: Henrietta
02: Everybody knows you cried last night
03: Flathead
04: Vince the loveable stoner
05: Doginabag
06: Creeping up the backstairs
07: Cigarello
08: Ole black 'n' blue eyes
09: Baby Fratelli
10: Whistle for the choir
11: Chelsea dagger
12: Got ma nuts from a hippy
13: For the girl (Z)
14: Oh la la (Z)