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Montag, 18. August 2008

Madsen, Highfield Festival, 17.08.08

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Konzert: Madsen
Ort: Highfield Festival, Hohenfelden
Datum: 17.08.2008
Zuschauer: tausende
Konzertdauer: eine Stunde



Die Jungs von Madsen haben mir mit ihrem zackigen Gitarrenrock ziemlich gut gefallen. Ihre Texte haben zwar nichts von dem literarischen Tiefgang von Goethe, der hier in der Nähe vor langer Zeit mal gedichtet hat, aber die Songs sind eingängig und festivaltauglich. Die jungen Mädchen in den ersten Reihen waren jedenfalls aus dem Häuschen und die Band selbst bezeichnete das Highfield als das "beste (schönste) Festival in Deutschland. Ganz schön ausgebufft für ihr Alter! Und die coolsten Rockstarposen haben sie auch schon drauf, vor allem der Bassist Niko Maurer sah mit seiner Lockenmähne stark aus! Von der Bühnenpräsenz von Madsen kann sich eine Band wie Kettcar jedenfalls eine Scheibe abschneiden.

Gespielt wurden Lieder aller drei Alben, darunter die "Perfektion" (von "Madsen"), "Du schreibst Geschichte" (von "Goodbye Logik") und "Nachtbaden" (von "Frieden im Krieg"). Außerdem auch "Verschwende Dich nicht" und "Goodbye Logik".

Achso, "Wonderwall" von Oasis wurde auch einmal angestimmt. Die mögen sie dann wohl genauso wie den schönen Stausee in Hohenfelden, wo sie gerne baden gehen. Weniger gefiel ihnen allerdings, dass ihnen (angeblich) ein Hip Hopper im Backstage Bereich den Schnaps, der für die Bands bestimmt war, weggesoffen hat...

Links:

- Madsen im Dezember 2006 in Koblenz
- mehr Fotos von Madsen hier



Montag, 18. Dezember 2006

Madsen, Koblenz, 18.12.06

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Konzert: Madsen

Datum: 18.12.2006
Ort: Suppkultur Koblenz
Zuschauer: nicht ganz ausverkauft


So richtig viel habe ich nicht von Madsen erwartet, als ich kurzentschlossen mit zum Konzert in die Suppkultur in Koblenz mitging, ich wußte auch nicht, ob es noch Karten gab. Tickets gab es noch, also fand meine Premiere in dem Kellerclub mitten in einem Gewerbegebiet statt. Die Suppkultur ist eine Art Gebäude 9 light. Nett ist, daß am Rand lange Reihen an der Wand sind, auf denen man sitzen oder stehen kann, mit schönem Blick auf Bühne und Platz vor der Bühne. Irgendwo im Internet hatte ich heute gelesen, daß "Leo can dive" aus Duisburg, die ich als Vorgruppe von den Subways gesehen hatte, eröffnen sollte. Die hatten mir gefallen. Als dann aber ein furchtbares Geschrei anfing (und 35 Minuten andauern sollte), war mir dann doch klar, daß das nicht die Band aus Duisburg war. Die sehr jungen Musiker, die wohl morgen früh wieder in die Schule müssen, hießen "Prison Mind" und kommen aus Montabaur.

Kurz vor neun traten dann Madsen aus dem Wendland auf. Erwartet habe ich nicht
furchtbar viel. Die erste Platte habe ich einige wenige Male gehört, die neue kannte ich gar nicht. Aber die drei Brüder Madsen (plus Keyboarder und Fies-Frisur-Bassist*) haben von Anfang an mit prima gespielten und gut gemachten Liedern begeistert. Neben den Hits des ersten Albums (Panik, Die Perfektion, Unsichtbar z.B.) kam einiges (Ruhigeres) von der aktuellen Platte. Alles sehr schöne Lieder, die live auch richtig gut dargeboten wurden. Entsprechend gut war auch die Stimmung des sehr jungen Publikums.

Besonders schön waren viele kleine eingebaute Cover. Es fing zwar schrecklich an (ein "I was made for loving you"-Gitarren-Solo), wurde aber stetig besser. "Let it snow", "Last christmas", eine Rammstein-Einlage und nach der Ansage, daß jetzt etwas für den vor zwei Jahren verstorbenen Großvater Madsen komme, Howies "Hello again". Das war richtig gutes Entertainment und ein wirklich kurzweiliger Abend. Um es mit Alfons Schuhbeck zu sagen: Ganz schlecht war's nicht.



* Oliver, wußtest Du eigentlich, daß bei der Obduktion von Bob Marley 20 verschiedene Käferarten in seinen Haaren entdeckt wurden?



 

Konzerttagebuch © 2010

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