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um
16:47
Konzert: Mudhoney
Ort: La Villette, Paris (Villette Sonique)
Datum: 27.05.2012
Zuschauer: tausende
Konzertdauer: 90 Minuten
Das alljärhlich in Paris stattfindende Festival Villette Sonique liebe ich wirklich sehr. Es läutet den Auftakt der Open Air Konzerte ein, bietet einige spannende Gratis-Konzerte am Nachmittag auf den Wiesen und hält für den Abend bezahlpflichtige Gigs mit oft außergewöhnlichen Künstlern* in den umliegenden Indoor Locations bereitet. Und erstaunlicherweise ist das Wetter immer fantastisch. Die Veranstalter müssen einen Pakt mit Petrus geschlossen haben, anders ist das Ganze nicht zu erklären! Seitdem ich hierhin komme, strahlt die Sonne jedes Jahr an jedem Tag aus jeder Ritze. Das war am Samstag bei den Konzerten von u.a. Mouse On Mars (Deutschland) und The Field (Schweden) so und bei Mudhoney am Sonntag nicht anders.
Beste Vorraussetzungen also für eine denkwürdige Show mit den alten Legenden des Grunge. Die Pariser waren dem Wetter enstprechend luftig gekleidet, trugen ihre Tattoos zur Show und vielen war an der weißen Haut anzusehen, daß sie dieses Jahr noch nicht so viel Tageslicht abbekommen haben. Aber Blässe passt ja auch irgendwie zur Indie-Rockmusik, wer ist in der Szene schon gebräunt?
Auch die etwas in die Jahre gekommenen Jungs von Mudhoney waren natürlich käsig weiß, jedoch erstaunlich drahtig und schlank und eigentlich nicht besonders alt aussehend. Sänger und Chef Mark Arm und seine Mitspieler Steve Turner, Dan Peters, Guy Maddison und Matt Lukin haben sich allesamt gut gehalten und so dachte man glücklicherweise keine Sekunde an den Auftritt einer abgehalfterten Altherrenband.
Zwar hielt sich Mark Arm in der ersten Phase des Konzertes ein wenig zurück, wurde aber im Laufe der Show immer wilder und aufgedrehter und giftete am Ende wie ein kleiner Teufel über die Bühne. Seine Stimme: saugeil. Anders kann man das wirklich nicht sagen. Sein agrresiver, aufmüpfiger Gesang ging mir durch Mark und Bein und hatte nichts von seiner rotzigen Ungestümheit verloren. Er sang durchgängig sehr stark, wurde am Ende allerdings etwas krächziger, was nur zu verständlich war.
Die vier alten Haudegen schonten sich nicht, schenkten den in der Mehrzahl begeisterten Zuschauern ordentlich ein und hatten mehr Saft und Ausdauer als so manche junge Band. Besonders witzig zu beobachten war der Sonnenbrille tragende Basser Guy Maddison, der nicht zur Originalbesetzung der Band gehörte und erst zum Album Since We've Become Translucent (2002) hinzugestoßen war. Ein lässiger Bursche, der ständig das Publikum grimmig anglotzte und manche hochkomische Grimasse schnitt. Er ließ den bösen Gorilla, oder üblen Mafioso raushängen, ist aber sicherlich privat ein ganz zahmes Lamm.
Gitarrist Steve Turner wiederum stand der Schalk im Nacken. Herrlich nonchalant spielte er seine muskulösen Riffs und lachte sich dabei oft diebisch ins Fäustchen. Er kommunizierte auch oft mit Bandleader Arm, rockte ein wenig mit ihm ab, während der Basser eigentlich nie die Band, sondern ständig das Publikum anguckte. Der hütchentragende und rosahäutige Drummer Dan Peters verzog gar keine Miene, hatte oft die Augen geschlossen und konzentrierte sich ausschließlich auf sein saftiges Highspeed-Spiel.
Ständig im Mittelpunkt stand aber natürlich Mark Arm. Der hagere Kerl mit den blaßblauen DDR-Grenzbeamter-Augen, trug seine strohigen Haare etwas kürzer als früher, hatte aber noch genauso viel Biss und erinnerte in seiner Gestik und Mimik oft an Iggy Pop, vor allem wenn er die Gitarre ablegte, wie ein Leguan über die Bühne streifte und mit gebücktem Körper sang bzw. krächzte. Eine ganz coole Sau, eine Ikone, ein veritabler Held! Angesichts der Tatsache, daß Grunge tierisch out ist, ist es kleine Sensation, daß er mit seiner Band trotz einiger Pausen immer weitergemacht hat und nach wie vor gut im Geschäft ist, zumindest, was Konzerte anbelangt. Mudhoney waren und sind eben eine hervorragende Liveband, da ist es verständlich, daß Veranstalter sie nach wie vor gerne buchen.
Das gespielte Songmaterial ging quer durch den Garten und umfasste viele Schaffensperioden. Besonders cool fand ich gleich in der Anfangsphase You Got It, eine alte Single von 1989, dann Fearless Doctor Killers mit der gemeinen Songzeile "Kill The Doctor" und kurz später natürlich When Tomorrow Hits. Mit Sweet Young Thing kam an zehnter Stelle eine ebenfalls sehr alte Single von den späten 1980 er Jahren, bevor in der Mitte des Sets der Überhit Touch Me I'm Sick höllisch abräumte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung wild und aufgeheizt und Crowdsurfer zogen ihre Runden über den Köpfen der anderen Festivalbesucher, die mit helfenden Händen das Surfen erst ermöglichten. Ein par der mutigen Heißsporne fielen dabei irgendwann ziemlich unsanft zu Boden und hatten Schwein, sich nicht das Genick zu brechen.
Oben auf der Bühne ging das Bombardement indessen gnadenlos weiter. Ohne Pausen und lange Ansagen wurden die Songs erbarmungslos abgefeuert und 90 Minuten lang ein wahnsinnig hohes Tempo gehalten. Lahme Stücke oder gar Balladen gab es nicht, stattdessen war Dauerbefeuerung aus allen Rohren angesagt.
Nach etwa 75 Minuten waren die vier alten Helden erstmals von der Bühne getrottet, kamen aber noch einmal für einen ausgiebigen Zugabenteil mit vielen Covern wieder. Besonders witzig fand ich, daß Basser Guy Maddison mit einer Flasche Rotwein und einem Glas auflief und sich erst einmal ganz genüßlich den Tropfen einschenkte, bevor er sich wieder auf sein eisenhartes Spiel konzentrierte. Die nun performten Cover waren erste Sahne und schlossen nach eineinhalb Stunden ein großartiges und denkwürdiges Konzert ab.Setlist Mudhoney, La Villette Sonique, Paris 2012:01: Poisoned Water Poisins In The Mind02: Into The Drink03: You Got It04; Slipping Away05: Fearless Doctor Killers06: Hard-On For War07: When Tomorrow Hits08: In 'N' Out Of Grace09: Judgement, Rage, Retribution And Thyme10: Sweet Young Thing (Ain't Sweet No More)11: No One Has12: Good Enough13: Touch Me I'm Sick14. I'm Now15: The Lucky Ones16: Chardonnay17: The Open Mind18: Widow Of Nain19: Tales Of Terror20: Blinding Sun21: Here Comes Sickness2: The Money Will Roll Right In (Fang)23: Hate The Police (Dicks)24: Fix Me (Black Flag)* in den letzten Jahren kamen u.a. die Young Marble Giants, Devo, The Fall und die Melvins 2012.
um
02:10
Konzert: CaribouOrt: Festival Villette Sonique, ParisDatum: 28.05.2011Zuschauer: viele, war umsonst & draußenCaribou gehören nicht unbedingt zu meinem Beuteschema, sie sind mir ein wenig zu nerdig und elektronisch. Das Konzert auf der Festivalwiese von Villette Sonique in Paris war aber absolut gelungen und regelrecht euphorisierend.In Kürze ein paar zusätzliche Worte hierzu.Update: 2. Juni spätabends:
Sehnenscheidenentzündung, schreiben zu schmerzhaft, siehe oben.
Aus unserem Archiv:
Caribou, Evreux, 27.06.10
Caribou, Paris, 28.11.07
Caribou, Berlin, 20.09.07
um
01:20
Konzert: Fuck Buttons & Thee Oh Sees, Festival Villette SoniqueOrt: Festivalgelände Parc de la Villette, Paris
Datum: 06.06.10Zuschauer: Tausende auf den Wiesen
Als Konzertblogger lebt man gefährlich. Prügel wurden mir angedroht. Ein scheinbar betrunkener Festivalbesucher keifte mich an und sagte, daß er das nächste mal seine Kumpels holen würde, die mir eine auf die Fresse hauen würden. Ich sei "un sale type" - ein fieses Schwein. Was war vorgefallen? Nun, ich hatte im Vorbeigehen ein Foto vom Publikum geschossen, auf dem möglicherweise seine Freundin drauf war. Genau weiß ich das nicht, denn er drückte sich unklar und nur schwer verständlich aus. Auf jeden Fall hatte er mitbekommen, daß ich ein Foto von den Festivalzuschauern geschossen hatte und wollte unbedingt das letzte Bild sehen, daß ich geknipst hatte. Ich verwehrte ihm diesen Wunsch, denn er wollte mir nicht sagen,
warum er dies begehre. Mehrfach schrie er mich an, daß ich ihm sofort mein letztes Foto zeigen solle. Irgendwann war mir die Sache zu doof, ich zeigte ihm das Display wo man eine Gruppe von Festivalgästen (und möglicherweiese seine Freundin im Vordergrund) sah und löscht es vor seine Augen.
Er warf mir einen bösen Blick zu und brachte dann den Spruch mit seinen Kumpels, die er holen wolle, um mich das nächste Mal umzunieten. Ein feiger Kerl, denn wenn er mutig gewesen wäre, hätte er nicht mit seinen kräftigen Freuden gedroht, wie ein kleines Kind im Sandkasten, welches dem Spielrivalen mit dem großen Bruder Angst einjagen will. Ohnehin hatte ich aus meiner Sicht nichts Anstößiges gemacht. Ja, ich knipse auch immer mal wieder Fotos vom Publikum. Von kuriosen Typen, witzig gekleideten Menschen, Leuten mit
auffälligen Tattoos und natürlich auch von hübschen Mädchen. So what? Jeder Tenniskameraman macht das in den Pausen zwischen den Spielen. Da werden Leute beim Schlafen eingefangen, beim Nasebohren erwischt und natürlich immer wieder attraktive Frauen gezeigt.
Genau wie beim Tennis oder anderen Sportarten ist das Publikum gerade bei Festivals oft interessanter als die Band die vorne spielt. Für mich gehören Fotos von den Besuchern einfach dazu, sonst wird es schnell langweilig. Eine Fixierung auf einzelne Personen (oder Mädchen) gibt es bei mir nicht, ich versuche möglichst viele verschiedene Leute abzulichten. Zudem schreibe ich auf meiner Flickr-Seite bei Crowdshots in der Regel mit dazu, daß ich die Fotos umgehend lösche, falls sich die Beteiligten gestört fühlen. Und im Übrigen: meine eigene Frau wird gerade beim Haldern Festival am Niederrhein jedes Jahr zigfach abgelichtet,
ohne daß ich mich darüber aufregen würde. Oft heimlich (ich muß dann schmunzeln, wenn ich die Jungs sehe, wie sie versuchen, möglichst diskret auf sie draufzuhalten), manchmal aber auch nachdem sie gebeten wird, für die Kamera zu posieren (wobei gestellte Bilder oft gekünstelt wirken, finde ich zumindest, grinsen auf Befehl ist meistens unnatürlich).
Aber nun gut, kommen wir mit diesem Exkurs zu Ende und konzentrieren uns auf die Musik. Aber da sind wir dann auch schon beim Stichwort: Oft ist das Publikum interessanter als die Band, die vorne spielt. Bei den Fuck Buttons war dies zumindest so. Zwei junge Kerle, die hinter einem Mixtable abrödeln wie wild und synthetische Sounds produzieren, die nach relativ kurzer Zeit langweilig werden. Und dies obwohl ihr letztes Album Tarot Sport in einigen Jahresbestenlisten 2009 zu finden war. Will gar nicht ausschließen, daß dieses Album in der Tat spannende Aspekte zu bieten hat, aber auf einer großen Festivalbühne kommt irgendwann nur noch Gezirpe und Gewummere rüber.
"Bumm, bumm bumm" oder auch "Peng, peng, peng", nach 10 Minuten verspürt man den Drang, das Weite zu suchen. Ging nicht nur mir, sondern auch den meisten meiner Freunde so. Also mehr etwas für Liebhaber experimenteller elektronischer Klänge und für den "normalen" Indiehörer eher anstrengend.Deutlich besser gefielen mir da schon Thee Oh Sees aus Kalifornien. Der Vierer aus San Francisco (drei Männer, eine Frau), bot jede Menge tätowierte Haut, garagenrockige Klänge mit einem gehörigen Schuß Psychedelic und eine tighte Performance. Ganz eng zusammen agierten die wilden Musiker und unterstrichen damit ihre Kompaktheit und ihr Teamplay. Schon beim Primavera Festival 2010 sollen sie für Furore gesorgt haben und auch heute in Paris machten sie unglaublich viel Dampf. Permanent stürzten sich mutige Crowdsurfer ins Publium und wurden von hunderten Händen nach hinten durchgereicht. In einer Szene stockte mir der Atem: Ein Zuschauer war auf die Bühne gelangt, nahm mächtig Anlauf und stürzte sich Kopfüber mit einem Affenzahn in die Meute. Wären die Leute zur Seite gegangen, er wäre auf dem Kopf gelandet und hätte sich schwer verletzt. Die kräftigen Kerle von der Security hatten jedenfalls mächtig Arbeit und schienen erleichtert, als das Konzert nach einer äußerst schwungvollen Stunde vorbei war. Das letzte Lied dauerte gefühlte 15 Minuten und klang als sei die Nadel eiens Plattenspielers hängengeblieben. Er dürfte sich lohnen, sich einmal mit Thee Oh Sees zu beschäftigen, die Band hat inzwischen 7 Longplayer auf ihrem Konto.Unter dem Strich ein passabler letzter Festivaltag, an dem es natürlich noch etliche andere Bands (die ich allerdings nicht kannte) zu sehen und hören gab. Ich war jedoch erst um 19 Uhr erschienen und hatte den Rest verpasst. Schade bloß, daß der Abend für mich mit der oben geschilderten Szene endete. Ob ich demnächst Bodyguards brauche?Anmerkung: Die obigen Fotos vom Publikum stammen allesamt vom Festival Rock en Seine 2009 und nicht vom Festival Villette Sonique 2010. Die Bilder von den Fuck Buttons sind Archivfotos vom Trabendo 2008.Aus unserem Archiv:
Fuck Buttons, Paris, 22.05.08
um
01:44
Konzert: Oneida & Secret Chiefs 3 & Suzanne The Man, Festival Villette SoniqueOrt: Gelände La Villette, ParisDatum: 05.06.2010Zuschauer: tausende auf den WiesenDas glänzende Festival Villette Sonique in Paris liegt in den letzten Zügen. Nachdem in dieser Woche Joanna Newsom, Owen Pallett und (in meiner Abwesenheit) Atlas Sound in der Grande Halle de la Villette über alle Maßen begeistert hatten, ging es nun am vorletzten Tag auf die Wiese. Der Wettergott spielte mit und manchen war es bei sommerlichen Temperaturen schon fast wieder zu warm. Ansonsten gab es nicht viel zu meckern, die Konzerte im Freien waren gratis, die Mädchen hübsch und die Hot Dogs schmackhaft. Besonders schön und gesellig war es an den zahlreichen Ständen, an denen französische Labels ihre CDs, Vinylplatten, Poster und Musikbücher verkauften. Viele bekannte Gesichter, vor allem am Verkaufstisch von Waterhouse Records, wo ich zu meiner Freude doch noch einmal June Madrona und Christina Antipa wiedersah. Spannende Musik gab es aber auch bei den feinen Labels Clapping Music (François Virot, Yeti Lane, Clara Clara u.a.) und Collectif Effervescence (Faustine Seilman, Papier Tigre, La Terre Tremble!!!) zu erwerben. Am besten man brachte genug Bargeld mit, um sich mit den neuesten Scheibchen einzudecken.Zu den einzelen Konzerten (besonders viel habe ich nicht gesehen, da ich mich oft massiv festgeplappert habe, aber das ist ja manchmal besser als die Shows):Suzanne The Man: Suzanne ist kein Mann, sondern eine Frau und zwar eine attraktive: Suzanne Thoma. Die junge Dame mit familiären Wurzeln in Kanada, Österreich und Frankreich bildet zusammen mit der Cellistin Sonia Cordier ein Folkduo, das ich inzwischen schon ein paar Mal sehen konnte. Immer wieder angenehm, ihren erlesenen Kompositionen zuzuhören. Die stets elegante Suzanne (heute mit orangefarbenem Sommerkleid) verfügt über ein reduziertes Fingerpicking und eine warme Stimme, die bestens mit der höheren Stimme von Sonia harmoniert. Es schien auch den Jüngsten zu gefallen, denn auf dem Teppichboden vor der Bühne wälzten sich drei kleine Kinder, von denen eines zu Sonia gehörte. Woher ich das weiß? Es gab einen witzigen Dialog: "Maman, je t'aime" Daraufhin die Cellistin: "Moi aussi je t'aime". Rührend, aber Mami musste ja arbeiten...Secret Chiefs 3: Beim Soundcheck der Kuttenträger aus Amerika stieß mich Christina Antipa (einen Hot Dog mampfend) von der Seite an: "Hey, I know these guys! They are from California" Sie hatte recht, die recht waldschratigen Typen kommen aus der Ecke San Francisco und boten eine Musik, die nur schwer einzuordnen war. Es gab Elemente vieler Stilrichtungen: Noise, Postrock, Mathrock, Death Metal, Indierock, Ska, Filmmusik und auch Rai (zumindest klang das für mich so). Gesungen wurde nicht, dafür gab es aber unter anderem eine Fiedel, die einer der Kuttenträger virtuos bearbeitete. Ein paar Songs gefielen mir richtig gut, sie waren düster, metallisch und auf den Punkt gespielt und weckten meine Neugier auf die Blaukutten. Man konnte sich zwar schon ein wenig gruseln, aber toll war das streckenweise trotzdem. Was die Burschen wohl künstlerisch ausdrücken wollen? Allein schon das Schwert auf ihrer MySpace Seite gibt mir Rätsel auf...Oneida: Noch so eine durchgeknallte Band, die einem die psychedelische Noisekeule um die Ohren haut, bis es kracht. Ich hatte die wilden Hunde aus Brooklyn schon letztes Jahr beim Berlin Festival entdeckt und für gut befunden. CDs (die immer sensationell gute Kritiken bekommen) habe ich von ihnen aber nicht. Sie veröffentlichen beim exzellenten Label Jagjaguwar und sind keine leichte Kost. Diejenigen die ein Nickerchen auf der Festivalwiese halten wollte, wurden unangenehm von den Raubeinen in ihrer Ruhe gestört und auch die Eichhörnchen nahmen Reißaus. Insgesamt harter Tobak, aber allein den Grimassen schneidenden Drummer zu beobachten, war sehr unterhaltsam!
Fotos in Kürze!
Morgen geht es u.a. mit den Fuck Buttons weiter!
Aus unserem Archiv:
Oneida, Berlin, 08.08.09