Programme sympa cette semaine qui devrait plaire aux fans du folk féminin avec les concerts de la légendaire Joanne Baez à l'Olympia, mais aussi des prestations dans des petites salles par Lonny Montem, Elizabeth Devlin (photo archive), Amelie McCandless ou encore Jade Bird, attendu le 16 février au Pop-up du Label.
11: Mothers, Cosse, Bras-Man, Supersonic 11: Odette Hartman + Lonny Montem, Pop-up du Label 11: Cannibale, La Maroquinerie, complet 11: Massive Attack, Le Zénith, complet 12: Tanukichan, Pâle Regard, Acide Adore, Supersonic 12: Fair Party avec Praa et La Chica, Café de la Danse, gratuit 12: Joan Baez, Olympia 12: Massive Attack, Le Zénith 12: Unhappybirthday, Rémi Parson, Mains d'Oeuvres 12: Paris by heart collectif Choke et Judah Warsky, Trois Baudets 13: Showcase Lonny Montem, Le Môtel 13: Elizabeth Devlin, showcase Walrus 13: Mastodon, Casino de Paris 13: Joan Baez, Olympia 14: Mary Bell et Princesse Näpalm et Magon et Massacre à la Saint Valentin, Le Klub 15: Thomas Dybdahl, Café de la Danse 15: Peter Kernel et Totorro, Petit Bain 15: R Ariel et Vixu et Triinu at le cirque électrique, Pied de biche 16: Amelie McCandless, showcase Walrus 16: Mohamed Lamouri & Groupe Mostla, les Grands Voisins 16: Pourquoi les poètes inconnus restent inconnus (pièce de théâtre superbe), Aktéon Théâtre 16: Steve Mason, Badaboum 16: Alice Lewis et Lenparrot, La Maroquinerie 16: Jade Bird, Pop-up- du Label
Anna Calvi hatte ich lange nicht mehr live gesehen. Der Besuch eines Konzertes der stylischen Britin mit dem korsischen Nachnamen war somit überfällig. Schliesslich hat sie über die Jahre bewiesen, dass sie zu einer festen Grösse des Indierock geworden ist. Gerade in Zeiten in denen der Gitarrenrock immer seltener wird, braucht diese Musikrichtung zugkräftige Namen wie Anna Calvi. So war der nicht gerade kleine Salle Pleyel denn wohl auch ausverkauft. Ein klassischer Konzertsaal, der ab und zu auch Rock-und Popkonzerte empfängt.
Eine Vorgruppe im eigentlichen Sinne gab es nicht. Lediglich ein DJ Set der in Paris lebenden Kanadierin Melissa Laveaux. Musikalisch ging das querbeet, es war vor allem viel Hip Hop dabei. Mit dem Stil einer Anna Calvi hatte das alles wenig zu tun.
Dann um 21 Uhr endlich das Hauptprogramm. Alle Augen (und die filmenden Kameras von arte live) waren nun nach vorne gerichtet. Und da kam sie auch schon! Im Schummerlicht! Anna! Mit weissen Stiefelchen, dunkler Anzugsweste und einem roten Leder-BH. Heiss! Ihre Band, eine Dame an den Keyboards (Molly) und ein Herr (Alex) an den Drums, waren zu Statisten verdammt, zumindest in optischer Hinsicht, nicht aber in musikalischer. Denn obwohl Anna auch solo tolle Konzerte geben kann, sind sie doch noch einen Tick besser mit Schlagzeug und Synthesizern.
Der Einsteig erfolgte sogleich mit dem Titeltrack des aktuellen Albums Hunter. Ein atmosphärisches Stück mit einem langen intro. Man liess es erst einmal langsam angehen, stolperte nicht gleich mit der Tür ins Haus. Aber bereits im Laufe des Songs wurde die Stimme von Anna lauter und fester, das Gitarrenspiel verzerrter und schwerer.
Beim zweiten Lied Indies Or Paradise wurde der Sound gemeiner und geheimnisvoller. Anna hauchte zunächst wie eine PJ Harvey in ihren Anfangszeiten, das Tempo war langsam, die Atmosphäre heiss und schwül wie in der Wüste. Stonerrock wie man damals sagte. Die Gitarre von Anna heulte gegen Ende wie verrückt auf, das Solo dauerte unendlich, die Haarre der Sängerin flogen wie wild durch die Luft. "Your Beauty will comme save me" sang sie.
Zu As a Man wurde zum ersten mal das Tempo etwas hochgefahren. Das Lied erinnerte mich recht stark an Walking In The Rain von Grace Jones. Es war das bisher eingängiste Stück, auch das melodischste.
Fetzige repetitive Riffs eröffneten Wish, bevor das Tempo und die Lautstärke erst einmal zurückgenommen wurden, nur um dann noch wilder zurückzukommen. Von diesem Wechselspiel lebte der ganze Song, der mit vielen überraschenden Wendungen begeisterte. Im Mittelteil wurde es kurzfristig richtig mild und lieblich bevor wieder saftiger Rock das Sagen hatte. Ein sagenhaftes Lied, das bisher beste im Set, ein nicht endender Höllenritt, der sich über 10 Minuten erstreckte!
Inzwischen waren 29 Minuten absolviert, aber erst vier Lieder gespielt worden. In der Kürze liegt die Würze galt hier nicht. Calvi hatte reichlich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich auf der Rampe auf und ab zu bewegen und so dem Publikum bedrohlich nahe zu sein. Wie ein Panther schlich sie sich heran und warf laszive Blicke ins Rund. Natürlich alles zuvor einstudiert, aber glänzend dargeboten.
Zu Eden wurde es wieder deutlich ruhiger. Ein langes A-capella intro leitete in das melancholische Stück ein, das eine feierliche Stimmung erzeugte. Es war fast wie an Weihnachten, herrlich.
Das Tempo blieb erst einmal gedrosselt. Away war fast wie Eden Part 2, mit ähnlichem Ambiente.
Mysteriös wurde es zu Swimmingpool. Ein fantastisches, feinperliges Lied mit einem gewissen James Bond Soundtrack Feeling. Voller Anmut und Klasse performte die zierliche Sängerin diese Ballade und zeigte erneut ihre erstaunliche stimmliche Bandbreite. Ich dachte die ganze Zeit an den französischen Film gleichen Namens, bei dem Alan Delon am Ende tot im Pool lag.
Die bedächtige Phase war nun beendet, jetzt gab es wieder saftigen, donnernden Rock. Suzanne and I und I'll be Your Man vom Debütalbum hatten nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Zu der letzten Nummer liess sie am Ende Minuten lang ihre Gitarre aufheulen und auch der Schlagzeuger ging phasenweise auf Ganze. Ein Höllenritt.
Mit Don't Beat The Girl Out Of My Boy wurde es wieder freundlicher und eine Spur poppiger. Nicht unbedingt das stärkste Lied auf dem neuen Album aber live mit viel Pfeffer und Theatralik dargeboten. In einer Szene wälzte Anna Clavi sich gar auf dem Boden, ein Moment der von tausenden Handkameras eingefangen wurde (Unter uns: eine Unsitte)
Alpha war dann das letzte Lied des offiziellen Teils. "The lights are on, the TV is on, my body is still on" sang sie eingangs dazu ganz sexy, bevor sie den Refrain geradezu stöhnte: I'm an ah ah alpha, ah ah alpha woman". Ein starker, dramatisch aufgebauter Song mit einem regelrechten Gitarrengewitter der verzerrten Sorte, Drums wie Donnerschlägen und wild wallendem Haar. Es wurde laut, so richtig laut! In den letzten Sekunden schlug Anna gar die Gitarre mehrfach auf den Boden, warf sie am Ende sogar weg und liess sich mit erhobenen Armen wie eine Gladiatorin feiern.
Der Zugabenteil dann mit altbekannten Stücken wie Jezebel (in der französischen Version) und Desire, die nach wie vor hervorragend beim Publikum ankamen.
Spannender war aber noch der allerletzte Song des Sets, Ghostwriter, ein Cover der kultigen Punkband Suicide. Eine bissige, aggressive Nummer mit bedrohlichen, dröhnenden Synthies, zu der Calvi fast auf dämonische Weise sang. Hier konnte sie noch einmal herrlich ihre Show abziehen, zeigen was für ein wildes Weibsbild sie ist. Sie kämpfte geradezu mit Ihrer Gitarre, schleudert sie schliesslich erneut weg und verschwand unter lautem Applaus von der Bühne.
Es gibt immer wieder Konzertabende, über die ich hinterher eine Weile nachdenke, der verstörende Auftritt von Amy Winehouse im Palladium in Köln beispielsweise, in der Regel sind das aber andere Gedanken als der nach dem Abend mit Massive Attack gestern. Nach dem ging mir nämlich vor allem eines durch den Kopf. "Häh?"
Ich nähere mich dem Konzert chronologisch. Als ich in der Jahrhunderthalle ankam und gerade noch ein Instagram-Foto des Gebäudes mit dem vermeintlich lustigen Kommentar "Konzert im Kernkraftwerk" gepostet hatte, fühlte ich mich prophetisch. Drinnen liefen ohrenbetäubende monotone Bass-Töne, die vermutlich nur in Industriebetrieben wie Kraftwerken ähnlich sind. Sehr laut, sehr tief und sehr lang. Und ganz deutlich genau so gewollt. Als sich der kommunizierte Beginn von 20 Uhr näherte und die schlimmsten Bass-Phasen schon ein paar Minuten vorbei waren, lief ganz gedämpft vom Band Angels von Robbie Williams. Angels - Angel, erstes Lied von Mezzanine, ich hielt das für einen Gag. Es war einer, allerdings ein viel tiefgreifender. Auf Angels folgte Britney Spears, danach Aerosmith. Spätestens da verstanden wir, daß man uns die britischen Single-Charts von 1998 servierte. Die Lieder liefen aber nicht einfach so vom Band, sie klangen dumpf, so als stehe man an der Ampel neben der Dorfjugend und höre durch zwei Satz geschlossene Autoscheiben RPR1 in aller Schönheit, laut und gedämpft. Irgendwann googelten wir mit, sagten Brandy & Monica und Aqua richtig voraus. Mir gefiel das Spiel und die - so deute ich es - Kulturkritik in diesem Vorprogramm ganz ausgezeichnet. Vielleicht auch, weil Lemon tree zwei Jahre vorher erfolgreich war.
Setlist Britische Single-Charts von 1998:
01: Robbie Williams - Angels 02: Britney Spears - ... Baby one more time 03: Aerosmith - I don't want to miss a thing 04: All Saints - Never ever 05: Chumbawamba - Tubthumping 06: Madonna - Frozen 07: Cher - Believe 08: Brandy & Monica - That boy is mine 09: Savage Garden - Truly madly deeply 10: Aqua - Doctor Jones
Danach betraten die Vertreter der guten britischen Musik der 90er die Bühne. Massive Attack waren zu siebt. Zu Gesangsparts sollten später immer wieder Elizabeth Fraser und Horace Andy mit auf die Bühne kommen.
Die Tour heißt Mezzanine XX1 und feiert - Überraschung - 21 Jahre drittes Album. Das Konzept dazu ist durchdacht und ziemlich großartig: wir spielen alle Songs des Albums und covern dann die Lieder, die wir in unseren Stücken gesampelt haben. So begann das Konzert nach einer Strobo-Attacke mit I found a reason (The Velvet Underground), das in Risingson von Massive Attack zitiert wird. Untermalt wurde das Stück von Videos u.a. vom Jungenwangen streichelnden Saddam Hussein, der Hochzeitskutsche von Fergie und Andrew, hinter der die Prinzessinnen Di und Anne herliefen, von der Produktion von Barbiepuppen und einer künstlich aussehenden Stadt am Wasser.
Die Videoprojektionen der Tour stammen von Adam Curtis, der sie mit "The show tells the story of the strange journey we have all been on over the past twenty years since Mezzanine was released: How we have moved into a strange backward-looking world, enclosed by machines that read our data and predict our every move, haunted by ghosts from the past" beschreibt. Und genau die Projektionen waren es, die mich verunsichert zurückließen. Manipulation, das Abgreifen von Daten, unmenschliche Produktionsbedingungen, Krieg waren die Haupt-Themen. Und Prinzessin Di. Dazu kamen immer wieder Botschaften wie "die Vergangenheit hat die Zukunft geprägt" (auf Deutsch) oder bei See a man's face: "One people, one empire, one leader. - Wir sind das Volk. - Wir sind mehr." Was heißt das? Wir sagen auf, was uns aufgesagt wird? Alles schlecht, egal, worum es geht? Ich verstehe es nicht. Daß das Nazi-Mantra übersetzt wurde, hatte wohl Pietätsgründe. Sehr bedrückend waren die Bilder zum Cover Where have all the flowers gone? Man sah dort Tote, vermutlich Opfer von Krieg oder Terror und Trauernde, zivil wie militärisch. Nahaufnahmen der toten Menschen. Dann Alice im Wunderland, Putin auf dem Roten Platz und Trump.
Trump tauchte oft auf, mal morphten alle möglichen Gesichter in das des US-Präsidenten, mal hatte er Putins Augen. Das war alles sehr clever irgendwie, mir erschließt es sich aber nicht richtig. In anderen Videos waren die Namen von opioidhaltigen Medikamenten eingeblendet. The opioid crisis reaches Hoechst. Da die Projektionen ein zentraler Bestandteil der Show sind, machen sie dann natürlich auch einen wichtigen Teil des Eindrucks aus, den der Abend hinterläßt. Bei mir eben "häh?"
Zwischendrin aber auch eine wundervolle Idee! Zu Dissolved girl liefen über die Leinwand hinter der Band drei verschiedene youtube-Videos von Fan-Coverversionen, meist das von einer Frau namens Corey Styles. Wie toll!
Was mich musikalisch erwartete, wußte ich grob. Ich hatte keinen Vergleich, weil ich die Band vorher noch nie gesehen hatte. Es gab Phasen des Konzerts, die Längen hatten (die Gefahr gibt es ja immer, wenn eine Band eine Platte komplett spielt), andere waren anstrengend. Aber ich bin auch kein Hardcore-Fan und war vor allem aus Neugierde da. Von der Kombination aus Album und Cover-Versionen hatte ich gelesen. So etwas finde ich extrem spannend. Warum Massive Attack Avicii coverten, weiß ich nicht und ob Bela Lugosi's dead Sample-Grundlage eines ihrer Songs ist, auch nicht.
Die erschreckenste Erkenntnis des rätselhaft-eindrucksvollen (oder eindrucksvoll-rätselhaften) Abends war, daß ich vor der Haustür stehend "do youuuu believe in life after loooove" im Ohrhatte.
01: I found a reason
(The Velvet Underground Cover) 02: Risingson 03: 10:15 Saturday night
(The Cure Cover) 04: Man next door* 05: Black milk** 06: Mezzanine 07: Bela Lugosi's dead
(Bauhaus Cover) 08: Exchange 09: See a man's face
(Horace Andy Cover)* 10: Dissolved girl 11: Where have all the flowers gone?
(Pete Seeger Cover)** 12: Inertia creeps 13: Rockwrok
(Ultravox cover) 14: Angel* 15: Teardrop** 16: Levels
(Avicii cover) 17: Group four**
* gesungen von Horace Andy ** gesungen von Elizabeth Fraser
Der Februar ist einer dieser jeden-Tag-ein-Konzert-Monate. Das ist natürlich toll, es erfordert aber manchmal auch intensive Planungen. Dilly Dally aus Kanada wollte ich auf keinen Fall verpassen. Mit Konzerten in Köln und Wiesbaden boten sich auch mehrere erreichbare Chancen. In solch konzertintensiven Monaten heißt das aber nichts. Parallel zum Köln-Termin spielen nämlich auch Massive Attack ihre "20 Jahre Hitalbum plus buntes Cover-Spektakel" Gala, gleichzeitig zu Dilly Dally in Wiesbaden, spielen Chorusgirl in Köln, die immer gesetzt sind. Weil ich Dilly Dally aber nicht wieder verpassen wollte (ich bin nicht mehr sicher, ob sie schon in Köln gespielt haben, ich bilde mir ein, der Termin wurde abgesagt), musste es ein Konzertausflug nach Belgien sein, ins La Zone, eine kleine Punkrock-Kellerkneipe. Wie außerhalb Deutschlands üblich war der Zeitplan der drei Bands des Abends vorher kommuniziert worden. Obwohl ich damit gerechnet hatte, die erste Band (eine aus Lüttich) zu verpassen, spielte die noch, als ich kam, hinterließ aber nach einem Lied nicht genug Eindruck, daß ein Spaziergang durchs malerische Lüttich nicht verlockender gewesen wäre.
Zweiter Versuch, diesmal internationaler und eindrucksvoller. Chastity stammen aus Whitby, Ontario (einer Stadt groß wie Koblenz, aus der eine Reihe von NHL-Profis, u.a. der Olympiasieger Joe Nieuwendyk kommen). Die Band bestand aus dem stark erkälteten Sänger William Brandons, einer Bassistin, einem Gitarristen und einem Schlagzeuger. William trug erst eine Strickmütze, eine Winterjacke und einen Sankt-Pauli-Schal, zog das aber nach und nach aus, je länger die Show dauerte. Wobei lang relativ ist. Schon der Soundcheck dauerte im viel zu lang (mir auch, ich hatte einen ordentlichen Heimweg). Der Soundmann wollte noch einmal am Ende ein ganzes Lied spielen lassen, William wollte nicht. "Lass uns anfangen und nach ein, zwei Liedern gucken, wie es klingt." Das führte im Ergebnis dazu, daß sein Mikro zu leise war und das Konzert ein wenig zahnlos klang. Der schreiende Sänger, von dessen Stimme aber nur wenig zu hören war, das war ein wenig wie ein Konzert hinter Glas. Nach zwanzig wild-punkigen Minuten war der Auftritt auch schon beendet, trotz des Hinweises auf seine Erkältung und wegbrechende Stimme ergab sich Chastity aber den Forderungen nach einer Zugabe und spielte ein weiteres Lied.
Bei Dilly Dally klang alles deutlich besser, nur die Leadgitarre von Liz Ball hätte ich gerne lauter gehört. Dilly Dally sind ein Quartett aus Toronto, das laut Toronto Star "grunge-indebted, metallo-punk sturm und drang" bietet. Auf diese Genre-Beschreibung wäre ich gerne selbst gekommen, vermutlich hätte ich aber den Metallo-Part weggelassen, davon höre ich weder auf Platte noch live etwas. Sängerin Katie Monks fing ganz getragen und ruhig an, ihre Stimme springt dann irgendwann aber in eine quäkende Mischung aus Cyndi Lauper, Julee Cruise und (später) Hazel O'Connor - das klingt beschrieben schrecklich, ist live aber umwerfend spannend!
Natürlich hatte ich auch von den Pixies-Anleihen gelesen, mit denen die Band beschrieben wird. Und ja, es war immer mal wieder Pixiehaftes rauszuhören, vor allem immer wieder ein kurzes Motiv aus Where is my mind (zum Beispiel in Sober Motel aber auch in vielen anderen Liedern). Ich kann mir nicht vorstellen, daß die kanadische Band früher nie Lieder der Pixies gehört hat, sie ist aber viel zu eigen, um mehr als kuriose Zitate der ollen Amerikaner zu verwenden.
Der Schwerpunkt des Konzerts lag auf Stücken des im Herbst erschienenen Albums Heaven. Bis auf ein Lied spielte die Band die ganze Platte, die ich zu gerne hinterher gekauft hätte, würden die Geldautomaten in Lüttich samstags zugänglich sein.
Einzelne Lieder rauszupicken, wäre Unsinn, das Konzert war homogen gut. Leider hörte man viel zu selten die wundervolle Gitarre von Liz laut genug. Wenn das der Fall war (bei Snake head oder Sorry ur mad zum Beispiel), wurde es besonders gut!
Ach wie gerne würde ich das noch mal sehen, aber das ist ein Luxus, der in Monaten wie diesen einfach nicht drin ist.
Setlist Dilly Dally, La Zone, Lüttich:
01: I feel free 02: Sober Motel 03: Doom 04: Candy mountain 05: Gender role 06: Snake head 07: Marijuana 08: Sorry ur mad 09: The touch 10: Desire 11: Bad biology 12: ? 13: Heaven
Une belle semaine de concerts nous attend avec notamment l'intimiste Melodica Festival à la Bellevilloise entre le 8 et 10 février. Au programme entre autre: La très talentueuse Entertainment For The Braindead et le superbe Interbellum du Liban ! Et pour changer un peu n'oubliez pas d'aller au théâtre ! Jeudi et samedi il y a encore deux séances de la superbe pièce "Pourquoi les poètes inconnus restent inconnus" à Aktéon Théâtre.
04: Ian Sweet, Air Waves, La Billy, Supersonic 05: Denize, Gisèle Pape, Olivia Ruiz, Les Trois Baudets, complet 05: Free Cake For Every Creature + Special Friend, Mains d'Oeuvres 05: Pi Ja Ma, La Maroquinerie 05: Wombats, Trabendo 05: Joan Baez, Olympia 05: Pete International Airport, You Said Strange, Gnossos, Supersonic 05: Bigott, Showcase à la Fabrique Balades Sonores 06: Jaune, Hasard Ludique 06: Labo Lola # 14: French Kiss, Abracadabar 06: Swearin', Olympic Café, annulé 06: Hubert Lenoir, Boule Noire 06: Morgane Imbeaud et Elias Dris, Café de la Danse 06: Brendan Perry (Dead Can Dance), Petit Bain 06: Bigott, 1999 07: Coco Bans, Zèbre de Belleville 07: Park Hotel et Yehan Jehan, 1999 07: Pourquoi les portent inconnus restent inconnus, Aktéon Théâtre 07: Jozef van Wissem, Petit Bain 07: Ghost, Zénith 07: Xavier Plumas, showcase au Walrus 08: Vanina de Franco, Vanessa Francoeur & Cyril Adda, FLF 08: Melodica Festival à la Bellevilloise avec Interbellum, She Owl et d'autres 08: The Pack Ad, Jack's on Fire, Supersonic 08: Blood Red Shoes, Point Ephémère, complet 09: Melodica Festival à la Bellevilloise avec Violet Arnold, Hush Forever et d'autres 09: Pourquoi les portent inconnus restent inconnus, Aktéon Théâtre 10: Show Chet Utopia avec Rover, Malik Djoudi, Halo Maud, Café de la Danse 10: Dismaze, Théâtre El Duende, Ivry-sur-Seine 10: Therapy?, La Maroquinerie 10: Melodica Festival à la Bellevilloise avec Catbug, Entertainment For The Braindead et d'autres
Mein Zuhause. Mein Blog. ist als kleines privates Konzert- Tagebuch entstanden. Und weil es zur Zeit musikalisch so spannend ist, wächst unsere Sammlung schnell. Wir schreiben die Berichte spontan, unüberarbeitet und so zeitnah wie möglich. Die Reviews stehen meist noch in der gleichen Nacht online, spätestens jedoch am nächsten Tag. Musik ist für uns vor allem Spaß und keine Wissenschaft.
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