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Dienstag, 16. September 2014

The Slow Show, Ulm, 10.09.14

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Konzert: The Slow Show
Ort: Roxy, Ulm
Datum: 10.09.2014
Dauer:gut 80 min.
Zuschauer: 80-100




von Claudia aus Stuttgart

Großes Kino im August in Haldern und dank der begrenzten Kapazitäten des schönen, aber dummerweise auch viel zu kleinen Spiegelzelts, verbrachte ich gut die Hälfte des Auftritts von The Slow Show in der Warteschlange vor dem Zelt. Leider ganz und gar nicht der geeignete Standort, um die Zeltauftritte auf der Außenleinwand zu verfolgen, die zugegebenermaßen gute Soundqualitäten aufweist, aber trotzdem nur eine mäßige Alternative zum echten Anblick eines Liveauftritts darstellt . In jedem Fall war es ärgerlich, denn die Teile, die man draußen hören und zum Teil ja auch sehen konnte waren extrem vielversprechend. Die mir bis dahin vollkommen unbekannte, in der Grundbesetzung 5-köpfige Band aus dem musikalisch doch recht bedeutsamen Manchester hatte ordentlich aufgefahren. Sie wurden zeitweise von Geige, Cello, Trompete, Horn, Posaune und einem ganzen Chor unterstützt. Es klang gewaltig, opulent, beruhigend schön und wurde vom tiefen Bariton des Sängers und Gitarristen Rob Goodwin getragen. Die Sänger und Sängerinnen von Cantus Domus, dem beteiligten Chor aus Berlin, werden nach Angaben der Band auch beim Auftritt von The Slow Show beim Reeperbahn Festival am kommenden Freitag wieder mit dabei sein. Dringende Empfehlung.

http://reportage.wdr.de/haldern-pop-2014-rockpalast-special#5374 (Im ABC unter The Slow Show) 


Nachdem ich schon große Teile des Auftritts mehr oder weniger verpasst hatte und selbstredend auch nicht mehr den besten Standort im Zelt erwischen konnte, stand The Slow Show nach Haldern weit oben auf der Wunschkonzertliste, was sich schneller erfüllen ließ als gedacht, wenn auch mit ein wenig Aufwand verbunden, denn die Engländer taten uns nicht den Gefallen direkt nach Stuttgart zu kommen. Ein kleiner Mittwochsausflug auf die Schwäbische Alb in das durchaus bekannte Ulmer Kulturzentrum Roxy. Eigentlich kenne ich Ulm mehrheitlich von der Vorbeireise auf dem Weg nach München oder Österreich oder Italien. Dabei kann Ulm mit einer hübschen Altstadt, der blauen Donau und immerhin dem höchsten Kirchturm der Welt aufwarten. Mein letzter bewusster Ausflug nach Ulm hatte mit David Bowie, Midnight Oil und den Pixies zu tun, und das ist verdammt lange her. Das Roxy ist eines dieser klassischen soziokulturellen Zentren, auf einem alten Fabrik-/Festungsgelände mit Kino und diversen Veranstaltungsräumen. Die für diesen Abend genutzte Cafébar fasst vermutlich 500 bis 600 Zuschauer, lässt sich aber wunderbar auf kleineres Publikum einrichten, ohne dass man sich verloren vorkäme und verfügt über eine ganz hervorragende Bühnentechnik, die den Jungs und der einen Dame aus Manchester einen sehr guten Klang verpasste und alle in wundervolles Licht rückte. 

Los ging’s kurz nach 9 ohne Vorgruppe direkt mit dem ersten Lied der augenblicklich noch aktuellen EP Brother: God Only Knows. Zugegeben, der Titel hört sich etwas abgedroschen an, aber nach den ersten Tönen ist man gefangen von der wundervollen, sich konstant steigernden Instrumentierung. Überraschend beginnt das Lied mit Blechbläser, in Ulm nur mit einer einzigen, jedoch ausreichenden Vertreterin an der Trompete, die ihre Sache hervorragend machte. Rob Goodwin beginnt sehr ruhig mit einer Art Sprechgesang. Vor allem durch seine tiefe Stimme und den hohen Brassanteil fühlt man sich an ruhigere Lieder von The National erinnert. Auch lässt sich nachlesen, dass sich die Band nach dem hochzeitspartygeeigneten, weil nicht in depressive Grundstimmung gehüllten Lied vom Boxer Album von The National benannt habe. Wir fragen im Anschluss an den Auftritt mal nach. Rob Goodwin verweist auf Drummer Chris Hough. Er habe sich den Namen ausgedacht. Natürlich gäbe es die Referenz zu den Amerikanern, aber eigentlich hätte der Name auch damit zu tun, dass sie bei Gründung der Band ihren ganzen Erfahrungsschatz aus einigen musikalischen Vorjahren zusammenwerfen und ihren Fokus vor allem auf möglichst perfekte Liveauftritte legen wollten, also die Show in Verbindung mit ihren doch eher langsamen Liedern. 

Am tollsten wäre es natürlich immer noch eine halbes Orchester und eine Chor dabei zu haben, aber das Set in Ulm zeigt, dass es auch ohne geht. Der in Belgien geborene Mann an den Tasten, Frederik t’Kindt, sorgt für digitalen Chorgesang und ein paar Streicherklänge, vor allem als die Band die erste Single des für Januar angekündigten ersten Albums spielt. Das Lied heißt Dresden und startet mit mehreren Hallelujas und lediglich zwei Tönen am Klavier. Rob befindet sich zu Beginn noch verstärkter im Sprechgesangmodus. Es geht um einen Zusammenbruch, Dunkelheit, Vermissen, gebrochene Herzen. Eine Liebe aus Dresden oder doch subtiler, Dresden als Symbol der Zerstörung? Das Lied ist fesselnd und steigert sich langsam. Chris Hough setzt nach der ersten Strophe mit den Drums ein. Er sieht extrem ernst aus hinter seinem Schlagzeug. Wir einigen uns darauf, dass dieser Blick vermutlich seiner Konzentration geschuldet ist. Sein Drumming überzeugt mit jedem Song mehr. Im Teaser für das Album spricht Rob Goodwin davon, dass der Song ihr erstes wirkliches Gemeinschaftsprodukt aus einem guten Jahr Bandgeschichte sei. Macht Sinn und lässt uns dem Album richtig gehend entgegenfiebern. 


Die Haldernmacher haben sich von der Qualität scheinbar auch überzeugen lassen. Der Vertrag mit dem hauseigenen Label Haldern Pop Recordings über die Veröffentlichung des Debuts wurde tatsächlich direkt nach dem Auftritt am Niederrhein unterzeichnet. 

Nahezu alle Lieder, die The Slow Show an diesem Abend spielen, werden wohl auf dem besagten Album wiederzufinden sein. Es ist nicht eines dabei, das uns nicht gefallen hätte. Laut, leise, fordernd, steigernd, Spannungen wechseln sich ab. Bei Caroline geht es um einen feuchtfröhlichen Ausgehabend mit der Freundin. Und bei Bloodline wurden vermutlich nochmal ein paar Anleihen bei The National genommen, insbesondere die sich aufbauenden Klangschichten und die stakkatoartige Trompete. Gleichzeitig trotzdem der fulminanter Abschluss des regulären Sets. 

Sehr bescheiden und artig bedanken sich Rob und seine Musiker beim Publikum. „Uns war gesagt worden, dass wir hier in Ulm vermutlich vor einem leeren Saal spielen müssten. Wir sind hocherfreut, dass so mitten unter der Woche doch so erstaunlich viele Leute gekommen sind.“ Was uns auch selbst dabei besonders auffiel, war die Aufmerksamkeit, die der Band entgegengebracht wurde. Es war mucksmäuschenstill, obwohl es sich nicht um ein Sitzkonzert handelte. Vielleicht ist man ja in der Provinz dankbarer, vielleicht liegt es aber auch einfach nur an einer Band, die es scheinbar mühelos schafft die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. 


Die erste Zugabe ist ein ganz frühes Stück von The Slow Show, das Sänger mit Gitarre und Pianist alleine vortragen, während es sich der Rest der Band auf der Bühne bequem gemacht hat. Beim ebenfalls schon 3 Jahre alten Mr Blue Tie kommt die Trompete nochmal ordentlich zum Einsatz bevor Rob Goodwin zum Abschluss tatsächlich singen lässt. Der Singalong besteht nur aus einer einzigen Zeile und gehört eigentlich zu Lied Nummer 1, schließt somit den Kreis auf wunderschöne Weise: Everybody’s Home Now. Für uns sollte es zwar noch zwei Stündchen dauern, die Fahrt begleitet von den 4 Liedern der EP und der Vorfreude auf eine Platte, die eigentlich ganz wunderbar in den Herbst passen würde. Schade, dass sie erst im nächsten Jahr erscheinen wird. 

Setlist The Slow Show, Roxy, Ulm:

01: God Only Knows 
02: Long Way Home 
03: Brother 
04: Augustine 
05: Dresden 
06: Testing 
07: Lucky Me Lucky You 
08: Caroline 
09: Paint You Like A Rose 
10: Flowers To Burn 
11: Bloodline 

12: Northern Town (Z) 
13: Mr Blue Tie (Z) ep1 
14: Everybody’s Home Now (Z) 

Links:

- aus unserem Archiv:
- The Slow Show, Sound of Bronkow, Dresden, 06.09.14




Samstag, 7. September 2013

Okta Logue, Ulm, 05.09.2013

1 Kommentare

Konzert: Okta Logue
Ort: Roxy, Ulm
Datum: 05.09.2013
Dauer: 83 Minuten
Zuschauer: vllt. 150



„Habt ihr Lust auf noch eine Runde?“ Benno Herz reißt den Fender-Jazzbass, um „Decay“ nach über 20 Minuten zum krönenden Ende zu führen, herum. Es ist der letzte Song des regulären Sets, Okta Logue ziehen noch einmal alle Register ihres Könnens, zeigen sich im virtuosen Zusammenspiel als aufregendster Act, den dieses Land derzeit zu bieten hat. Kaum ein Song zeigt diese Vorreiterstellung deutlicher als „Decay“. Das Endstück des Debütalbums „Ballads Of A Burden“ vereint Pychedelic-Rock, elektronische Spielereien, Bläsersätze und echten Groove. 


 Die schätzungsweise 150 Zuschauer im Ulmer Club Roxy sind begeistert. Okta Logue verlangen ihren Zuhörern hohe Aufmerksamkeit ab, wer der Band folgt, genießt still. Schwül ist es, trotz geöffneter Fenster schlägt die drückende Luft auf die Stimmung, dann geht das Licht aus. Die elektronische Klangfläche, die „Transit“, den Titeltrack des aktuellen Albums, eröffnet, erschallt. Unauffällig durchqueren Benno Herz (Gesang und Bass), sein Bruder Robert (Schlagzeug), Philipp Meloi (Gitarre) und Nicolai Hildebrandt (Keyboards) den Raum, betreten die Bühne im linken Eck des Saals. 
Die vier jungen Hessen in den frühen bis mittleren 20ern eröffnen das Konzert mit gleich vier Stücken des zweiten Albums. Erstmals beim Releasekonzert vor 1000 Zuschauern in der Centralstation in ihrer Heimatstadt gehört, schätze ich die Stücke von „Tales Of Transit City“ als hochklassige Exempel zeitgenössischer psychedelischer Rockmusik. 

Keine andere deutsche Band jüngeren Datums befindet sich derzeit auf einem höheren internationalen Niveau. Auftritte im Vorprogramm von Neil Young & Crazy Horse – dessen „Southern Man“ sie im Mai gemeinsam mit Bees Village formvollendet coverten – in Köln und Stuttgart und die erste US-Tour in wenigen Wochen sprechen eine deutliche Sprache. Prominente Fans und Fürsprecher reichen von Casper bis zu Tocotronics Jan Müller, die Alben erschienen auf einem Major-Label: Das Beispiel Okta Logue lässt mich den Hauch von Gerechtigkeit im tristen Musik-Business spüren. 
„Let Go“ folgt auf „Transit“: der beschwingte, klassische Popsong mit schönem Choreinsatz besitzt echtes Hitpotential und beweist, dass auch eine komplexe Rockband manchmal nicht mehr als drei Minuten benötigt, um ihr Können zu beweisen. Genau wie die kommende Single „Dream On“, die besser ist als alle gleichnamigen Hits, die mir spontan einfallen, lässt der Song wenig Zweifel im Hinblick auf die glorreiche Zukunft Okta Logues zu. 


Spätestens mit „Tales Of Transit City“ hat sich das Quartett von reinen Retropfaden entfernt, von den überlebensgroßen Vorbildern, von Pink Floyd, Frank Zappa emanzipiert, was sich auch in der Breite des erreichten Publikums zeigt. Von Zielgruppe kann keine Rede sein, vergeistigte Artrockfans mit langer, ergrauter Mähne reagieren genauso überschwänglich wie Mit-40er in Pink-Floyd-Shirts, Kettcar-Hörer und jugendliche Hipstermädchen oder Electro-affine Teenager. 

 Eine gewichtige Rolle spielt hier Nicolai Hildebrandt, der an den Keyboards nicht nur mit Orgelparts a la Jon Lord daherkommt, sondern mit geschickt gesetzten elektronischen Zwischenspielen Genremauern zum Einsturz bringt. 
Der ruhige, fast schwebende Beginn von „You“ nimmt einen physisch mit, der Progrocker im rosafarbenen Batikshirt vor mir öffnet die zum Pferdeschwanz gebundenen, weißen Haare, führt einen Ausdrucktanz vor, alles versinkt in Musik, während Benno Herz mit sanfter Stimme melancholische Zeilen mit psychedelich-metaphorischen Bildern singt, „And you're acting like you're / Always on the run. / But you're a buried seed / That has never seen the sun“. Robert Herz, der sich vor kurzem von seinen langen Dreadlocks getrennt hat, hält mit seinem überaus soliden Beat das Ganze zusammen und gibt Philipp Meloi die nötige Freiheit für unaufdringliche Soli im Stile David Gilmours


„Ich nehm' euch mit auf einen Trip“, ist so eine Klischeeansage progressiver Rockbands, die man niemals live hören möchte und bei Okta Logue auch nie hören wird, die Südhessen verzichten auf Plattitüden, der musikalische Trip ist ohnehin gesichert. „Wir wollen nun einen unserer ersten Songs spielen, der auch auf unserem Debütalbum gelandet ist“, kündigt Herz „Just To Hear You Sleep“, einen Orgel getragenen Mid-Tempo-Rocker mit markantem Gitarrenriff an. Naturbilder werden imaginiert, mit Emotionen verbunden. Der erste Song des Debütalbums, der heute Abend gespielt wird, gehört erfahrungsgemäß zu den Highlights eines jeden Okta Logue – Konzerts. 


Kurz darauf erschlägt mich „Shine Like Gold“ mit unprätentiösen Gitarrensoli und zartem Gesang Benno Herz' förmlich. Ich sehe die Band zum fünften Mal in 14 Monaten und bin stets aufs Neue überwältigt. Nach subtil an The Whos „Tommy“ angelehnten Zeilen, setzt Hildebrandt mit der Trompete ein, der Song erreicht seinen Schlusstakt in instrumentaler Ekstase. 
Nach dem neuen Lied „Judith“, setzt Okta Logue bei „Deal With The Digger“ glanzvoll dort ein, wo „Shine Like Gold“ endet. Im neuen Arrangement ohne Akustikgitarre werden andere Schwerpunkte gesetzt. Trotz erhöhtem Tempo und härterer Gangart, berühren die düsteren Verse des Western infizierten Wüstensongs. „You trade your soul for a kiss“, singt Herz, staubige Bilder in schwarz-weiß entstehen vor dem inneren Auge, bevor das klaustrophobische Stück mit einem resignierten Rat und wunderbarem Bassspiel endet. 


Die meisten Leute wurden durch das brillante Video zu „Bright Lights“ auf Okta Logue aufmerksam und so ist es wenig verwunderlich das bereits das imposante Intro verhaltenen Zwischenapplaus auslöst. Dass das Publikum meist in andächtiger Stille verharrt, wertet Benno Herz ehrlich als Kompliment: „Ihr hört so ruhig zu, ich nehme an, weil es euch gefällt“
 Mit dem letzten „I paint the sky“ verklingt der wahrlich groovende Hit, um in das sphärisch-experimentale Meisterwerk „Decay“ überzugehen. Etwas mehr als zwanzig Minuten später verlassen Hildebrandt, Meloi und die Herz-Brüder die Bühne.


 Frenetischer Jubel, skandierte „Ohohs“ werden mit zwei fulminanten Zugaben gekrönt. In seiner gesamten, kuriosen Ästhetik könnte „Mr. Zoot Suit“ auch aus der Feder Syd Barrets entstammen. Dass Okta Logue trotzdem nie wie Epigonen des Masterminds der frühen Pink Floyd wirken, liegt ebenso an der instrumentalen Brillanz der Band wie an den enormen Songwriter-Qualitäten. Nach sperrigem, progressiven Klängen verabschieden sich die Darmstädter mit „Chase The Day“, fünf Minuten perfekter Popmusik. Das höflich reservierte Ulmer Publikum tobt, viele werden wiederkommen - immer wieder. 


Okta Logue sind auf dem unaufhaltsamen Weg an die Spitze. Vier Jahre nach der Gründung ist das Quartett mehr als eine dahergelaufene Retro-Revue, es ist der Act, an dem sich deutsche, aufstrebende Bands mit internationalen Ambitionen künftig zu messen haben.


Setlist Okta Logue, Ulm:

01: Transit
02: Let Go
03: Dream On
04: You
05: Just To Hear You Sleep
06: "Everyday" (?)
07: Shine Like Gold
08: Judith
09: Deal With The Digger
10: Bright Lights
11: Decay

12: Mr. Zoot Suit (Z)
13: Chase The Day (Z)


Links:
- aus unserem Archiv:
- Okta Logue, Darmstadt, 17.05.2013
- Okta Logue, Stuttgart, 22.07.2013 (folgt) 


Tourdaten Okta Logue:

07.09.2013 Wiesbaden, Schlachthof 
10.09.2013 Hannover, Café Glocksee 
11.09.2013 Bremen, Tower Musikclub 
12.09.2013 Kiel, Schaubude 
14.09.2013 Dresden, Beatpol 
25.09.2013 Hamburg, Reeperbahn Festival 
02.10.2013 USA – New York, Mercury Lounge 
04.10.2013 USA – Philadelphia, Ortlieb´s 
08.10.2013 USA – Seattle, Barboza 
10.10.2013 USA – San Francisco, Rickshaw Stop 
11.10.2013 USA – Los Angeles, Culture Collide 
14.10.2013 USA – Chicago, Schubas 
15.10.2013 CA – Toronto, Horseshoe Tavern 
25.10.2013 Osnabrück, Bastard Club 
26.10.2013 Neumarkt i. d. Oberpfalz, Cooper’s 
04.11.2013 München, Muffathalle (supporting Tocotronic) 
06.11.2013 Leipzig, Werk 2 
07.11.2013 Frankfurt, Zoom 
08.11.2013 München, Atomic Café 
09.11.2013 Stuttgart, Zwölfzehn 
04.12.2013 Köln, Luxor 
05.12.2013 Aschaffenburg, Colos-Saal 
06.12.2013 Fulda, Kreuz 
07.12.2013 Siegen, Vortex 
09.12.2013 A-Wien, Chelsea 
11.12.2013 Nürnberg, MUZ 
12.12.2013 Freiburg, White Rabbit 
13.12.2013 Augsburg, Kantine 
14.12.2013 Weinheim, Café Central

 


 

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