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Sonntag, 6. März 2016

Phillip Boa and the Voodooclub, Koblenz, 04.03.16

1 Kommentare

Konzert: Phillip Boa and the Voodooclub
Ort: Café Hahn, Koblenz
Datum: 04.03.2016
Dauer: Phillip Boa gut 110 min, Emily's Giant 30 min
Zuschauer: 450 (ausverkauft)

 

Ich höre auch heute noch erschreckend viele Bands, die ich mit 18 schon mochte. Es kommen zwar mit den Jahren immer wieder neue Künstler dazu, die irgendwann meine Lieblinge werden, ganz viele der Guppen, die ich Ende der 80er kennengelernt habe, sind aber auch heute noch da. Bei manchen dieser Bands weiß ich nicht mehr, wo ich sie aufgeschnappt habe. Woher kannte ich Lush, bevor wir Kabelfernsehen hatten? Ich weiß es nicht mehr. Beim Großteil meiner damaligen (=heutigen) Lieblinge weiß ich das aber noch sehr genau, die lernte ich in einer düsteren Koblenzer Indiedisco kennen. Das Logo und dessen DJs in dem Kasten hinten rechts hinter der Tanzfläche haben mir die Violent Femmes, New Model Army, Lene Lovich, Wall Of Voodoo, den Gun Club, die Dead Kennedys, Cassandra Complex, die Primitives und all die anderen vorgestellt. Und jeden Abend lief Kill your ideals von Phillip Boa.


Phillip Boa und seinen Voodooclub habe ich damals ein paar Mal gesehen. Eines der Konzerte beim Bizarre Festival auf der Loreley wird mir immer in Erinnerung bleiben. Boa, der damals irre arrogant war, brüllte ununterbrochen "Phillip Boa ist ein Arschloch" und trat mit seinen Springerstiefeln volle Hansa-Pils-Dosen ins Publikum. Den Satz mit dem Arschloch nahmen wir ihm alle ab.


Auf dem Weg ins Café Hahn überlegten wir, wie viele der 18 Studioalben wir kennen. Ich bin nicht sicher, ob ich God (1994) noch hatte oder bei Boaphenia ausgestiegen war. Das 2014er Album Bleach house hatte ich wieder gekauft, die mindestens acht dazwischen nicht.

2011 hatte ich Phillip Boa schon einmal im Café Hahn gesehen. Damals standen Boas Alben Helios und Boaphenia auf dem Programm. Daß bei dieser Tour schwerpunktmäßig Songs von Aristocracie (1986) gespielt werden sollten, habe ich erst nach dem Konzert erfahren. Ich hätte es auch nicht bemerkt, es gab zwar eine Phase mit vier Liedern des Albums nacheinander, das Konzert war aber ein Best-of-Abend - oder journalistisch korrekter eine Werkschau. 

Natürlich sind in meinen Ohren die alten Lieblinge die großen Hits des Sängers, der die gleiche Frisur wie Ende der 80er Jahre trägt (und auch sonst erstaunlich gut gealtert ist). Aber auch von den Lieblingen hatte ich einige wieder vergessen. Boa hat unendlich viele Hits. Trotz meiner musikalischen Ewig-Gestrigkeit war die Erkenntnis des Abends, daß aber eben auch die jüngeren Boa-Stücke sehr gut sind und mir mit den fehlenden acht Alben scheinbar eine ganze Menge guter Musik entgangen ist.

Die weibliche Stimme in Boas Band ist seit einiger Zeit Pris. 2011 war noch Pia Lund dabei, bei meinem letzten Konzert 2014 bereits Pris. Pris' Stimme passt sehr gut und erfordert keine Umgewöhnung. Beim ruhigen Anfang von Container love hörte sich die Stimme ein wenig piepsig an, sobald es lauter wurde, war alles wieder perfekt. Es war sicher nicht leicht, einen Ersatz für Langzeit-Sängerin Pia zu finden, Pris ist eine gute Wahl. Auch ihre blonde 80er-Jahre Kurzhaar-Frisur passt gut zur Musik dieser Zeit. Der Rest der Band sind ein Gitarrist und ein Bassist, ein Schlagzeuger und die schillerndste Person auf der Bühne, der sonnenbebrillte Keyboarder und Percussionist Detlef Götte (der - Indietrivia - Komponist der Hymne von Borussia Dortmund ist). Götte trommelte unter anderem auf einem Bierfass, das in sein Schlagzeug integriert war! 


Besonders viel sprach Phillip Boa nicht bei diesem Tourauftakt. Ich meine, daß auch mein Konzert 2011 das erste einer Tour war. Koblenz scheint ohnehin eine Rolle im Leben des Dortmunders zu spielen. Auch sein Merch-Vertrieb sitzt dort, erfuhr ich, als ich nach dem Konzert ein paar Plattenlücken im Online-Shop geschlossen habe.

Wenn Boa Dinge ansagte, verstand ich nicht immer alles, weil wir in einer Ecke schon fast backstage standen. Die Aristocracy Stücke sagte der Sänger an. Als er nach Atlantic Claire, das nur Pris singt, wieder auf die Bühne kam, quittierte er den Applaus mit einem "Danke", lachte dann, als im einfiel, daß er ja bei dem Lied Pause hatte, und schob "ey, ist meine Band" hinterher! Am komischsten war Phillip aber, als er bei And then she kissed her erst spät wieder auf die Bühne kam, einen Schluck aus einer neuen Weinflasche nahm und etwas angeekelt oder wenigstens verwundert aufs Etikett guckte. Koblenz bedeutet eben auch Mosel.

Auch wenn ich Bands mit zwei Schlagzeugen mag, waren die langen Blue-Man-Group-Soli das eine Haar in der Suppe. Bei Boy scout war das schrecklich lang...

Besonders gut dagegen gefiel mir die alternative Deep in velvet Version. Auf Platte sei eine, die er nicht möge. Die abgespeckte auf dieser Tour war sehr schön! 


Die Zugaben (zweimal drei) eröffnete Boa mit der Ankündigung, es folge "etwas Verstörendes, danach kommt die Erlösung!" Das waren Ernest 2 und die Erlösungen Container love, Diana, This is Michael und Kill your ideals.

Vermutlich hätte ich Anfang der 90er Jahre nicht gedacht, 25 Jahre später auch noch zu Phillip Boa Konzerten zu gehen. Aber wenn es doch so gut ist, wäre ich ja doof, das zu lassen.

Setlist Phillip Boa and the Voodooclub, Café Hahn, Koblenz:

01: Kill the future
02: Annie flies the lovebomber
03: Get terminated
04: Fine art in silver
05: Til the day we are both forgotten
06: Love on sale
07: The one who howls at the moon
08: For what bastards
09: Don't pull my whole life away
10: Boy scout
11: I dedicate my soul to you
12: Deep in velvet
13: Sunny when it rains
14: Atlantic Claire
15: Albert is a headbanger
16: Loyalty
17: Bells of sweetness
18: And then she kissed her

19: Ernest 2 (Z)
20: Container love (Z)
21: Diana (Z)

22: Standing blinded on the rooftops (Z)
23: This is Michael (Z)
24: Kill your ideals (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Phillip Boa And The Voodooclub, Mainz, 06.11.14
- Phillip Boa And The Voodooclub, Koblenz, 10.03.11



Freitag, 11. März 2011

Phillip Boa And The Voodooclub, Koblenz, 10.03.11

2 Kommentare

Konzert: Phillip Boa And The Voodooclub
Ort: Café Hahn, Koblenz
Datum: 10.03.2011
Zuschauer: ein paar hundert (ausverkauft)
Dauer: 105 min


Als ich zuletzt Phillip Boa live gesehen habe, hieß Raider noch Raider und Ostdeutschland DDR, es ist also ein wenig her. Diese Boa-Pause hätte durchaus noch länger dauern können, wäre ich nicht auf gut Glück doch noch zum ausverkauften Café Hahn nach Koblenz gefahren und hätte es versucht. Erst gestern wurde ich wieder an das Konzert erinnert, das ich eigentlich fest eingeplant hatte.

Meine letzte, blasse Live-Erinnerung an Phillip Boa in der Raider-Ära war eher wild. Der Sänger trug Springerstiefel, brüllte ununterbrochen "Phillip Boa ist ein Arschloch" und kickte eine Palette voller Hansa-Pils Dosen ins Loreley Publikum.

Wir trauten uns trotzdem nach ganz vorne, wo erstaunlich viel Platz für ausverkauftes Haus war.

Phillip Boa And The Voodooclub gehört zu den prägenden Bands in der Phase meiner Jugend, in der ich bei meiner heutigen Musik hängenblieb. Das lag natürlich nicht an Boas Bad Boy Image, sondern an dieser herrlich anderen Pop-Musik, an den Duetten mit Pia Lund, an den kaputten Melodien. Wenn man damals die Pixies liebte, liebte man auch Phillip Boa. Und umgekehrt.

Als die beiden Alben erschienen, die auf der heute beginnenden Tour komplett gespielt wurden, war meine große Phillip Boa Phase bereits wieder vorbei. Die früheren Platten waren immer präsenter, dennoch sind Helios und Boaphenia großartig und ein Livevortrag natürlich sinnvoll.

In den letzten Jahren ist es hip geworden, wichtige Alben an Konzertabenden komplett zu spielen. Das hat meist viel Charme, birgt aber auch Risiken. Wenn die Band wirklich streng chronologisch vorgeht, müssen auch die nicht so prickelnden Stücke gespielt werden; die Reihenfolge orientiert sich nicht an den Standardregeln der Konzertdramaturgie, unter Umständen werden die Hits gleich am Anfang verbraten, wenn dies eben auf Platte so ist. Ich habe bisher die Lemonheads, die Pixies, die Charlatans, The Wedding Present und Locas In Love mit solchen Programmen gesehen, bis auf die Charlatans hatten die Bands ihre Hitplatten 1:1 umgesetzt. Heute war das anders, es begann nicht mit dem Hit And then she kissed me sondern mit Utopia von Boaphenia, bevor die Lieder von Helios (von 1991) gespielt wurden.

Der Anfang war schleppend und schlecht, weil die Stimmen von Phillip Boa und vor allem Pia Lund leise und schwach klangen, es fehlte jeder Druck. Beim zweiten Lied besserte sich das aber, danach hatte ich am Klang des Konzert nichts zu bemängeln.

Live bestehen Phillip Boa And The Voodooclub zur Zeit aus sechs Musikern. Neben den beiden Sängern gehörten ein Bassist, ein Gitarrist, ein Schlagzeuger und ein Keyboarder, der an einem zweiten Schlagzeug saß und wechselnde Aufgaben hatte.

Was mir damals an Phillip Boa gefallen hat, überzeugte auch heute sofort wieder. In den Pressetexten, die für die Lob-Aufkleber auf den CDs verwendet werden, wird die SZ damit zitiert, die Platten seien "verblüffend zeitgemäß." Keine Frage, das sind sie. Und trotz der großen Komplexität und der manchmal irren Songstrukturen sind sie aber eben auch viel zugänglicher als der meiste gewollt kunstvoll klingende Kram, der
Kritiker zu Begeisterungen bringt, allerdings zu der Sorte Begeisterung mit angestrengtem Lächeln. Und der nach einem Hören auf Nimmerwiedersehen im Schrank verschwindet.

Herrlich - und vermutlich vollkommen ehrlich - waren die Kommentare des Sängers, die ab und zu dann bei den doch besonders schwierigen Titeln kamen: "noch ein Lied, das ich damals nicht verstanden habe - und heute auch nicht." Ich wüsste für mein Leben gerne, was Berufskritiker damals in diese Stücke reininterpretiert haben...

Mit
The undersea world of Jacques Cousteau endete die Helios-Phase des Abends. Der Übergang zu Boaphenia war durch eine Instrumentalüberleitung elegant gelöst. Pünktlich zu Boaphenia wurde auch das Licht besser. Vorher waren die Musiker meist schummrig beleuchtet, plötzlich erkannte man auch einmal Gesichter. Langsam taute auch das anfangs arg passive Publikum etwas mehr auf. Richtige Konzertstimmung entstand aber erst ganz am Ende. Sicher trägt das Konzept der Tour dazu bei, daß nicht dauereuphorisches Rumgehüpfe stattfindet, es lag aber sicher auch zum Teil an den Zuschauern, daß so wenig zurückkam. Phillip Boa muß sich nicht vorwerfen lassen, arrogant oder unnahbar gewesen zu sein. Er beschimpfte weder sich noch uns, kommentierte einige Lieder und sagte den Rest an. "Dieses Lied habe ich geschrieben, als ich größenwahnsinnig war" oder "schönes Lied, oder?" oder "hat euch das gefallen?"

Geblieben im Vergleich zu damals sind die Tanz- bzw. tanzartigen Bewegungen. Wenn Pia nichts zu tun hatte, ging sie von der Bühne oder trat einen Schritt nach
hinten. Phillip Boa macht bei seinen Pausen lustige Handbewegungen vor dem Mikro.

Richtig Stimmung kam wie gesagt erst spät auf. Passenderweise wurde es ab Euphoria etwas lauter.
Richtig euphorisch nahm der Saal aber erst Love on sale auf. Vor dem Hintergrund des Konzepts, der Tatsache, daß Koblenz keine große Stadt für Livemusik ist und der Begebenheiten des Café Hahn mit seinen Bänken und Stühlen am Rand war das allerdings vollkommen akzeptabel und nicht überraschend. Das Konzert war trotzdem gut - wohl auch für den Künstler, wie er nachher in einem Interview bestätigte.

Mir war vollkommen egal, ob Kill your ideals gespielt würde, damit stand ich aber offenbar alleine da, denn nach erneutem Erscheinen zu einer Zugabe kündigte der Sänger an, daß der große Hit nicht gespielt würde, er stamme schließlich von einer anderen Platte. Um aber trotzdem noch etwas spielen zu können, mußte ein Cover herhalten, das herrliche Molly's Lips von den wundervollen Vaselines, die 2010 20 Jahre nach ihrem Debüt ihr zweites Album veröffentlicht haben. Bei Boas Version fehlte zwar die Autohupe, die die Vaselines live benutzen, das Lied hatte aber trotzdem viel Charme und war ein hervorragender Abschluß.

Und auch meine Biergeschichte fand eine moderne Analogie. Diesmal wurden aber keine Bierdosen ins Publikum getreten, Boa 2011 ist gesitteter: Pia Lund reichte einem Fan in der ersten Reihe eine Bierflasche. Also trotzdem irgendwie doch alles wie früher.
Setlist Phillip Boa And The Voodooclub, Café Hahn, Koblenz:

01: Utopia
02: Life after being a zombie
03: Wonderless
04: Pretty Bay
05: 30 men on a dead man's grave
06: Puppets on a strang
07: Pfirsicheisen
08: The laughing moon
09: Sirens from hell
10: Galerie der Fälschungen
11: The undersea world of Jacques Cousteau
12: Hyperactive cracker
13: Bohemian life
14: Fiesta
15: Master of demona
16: Euphoria
17: Beat me up!
18: Johnny the liar

19: Mary Rose (Z)
20: Love on sale (Z)
21: Get terminated (Z)

22: And then she kissed her (Z)

23: Molly's lips (The Vaselines Cover) (Z)



Sonntag, 11. April 2010

The Slapstickers, Koblenz, 10.04.10

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Konzert: The Slapstickers
Ort: Café Hahn, Koblenz
Datum: 10.04.2010
Zuschauer: 100 bis 120 (nicht ausverkauft)
Dauer: 90 min


Skakonzerte haben wir nicht oft hier; einmal Madness, soweit ich mich erinnere. Die bekanntesten Vertreter dieses jamaikanisch-englischen Musikstils haben auch das bisher einzige Ska-Konzert gespielt, das ich bisher gesehen habe; vor ein paar Jahren in Bonn. Tiefer als zu den Specials und Madness bin ich selbst nie in den in Jamaika entstandenen Stil eingestiegen, ich bin also allenfalls gelegentlicher Mainstream-Ska-Hörer.

Im Café Hahn war ich bisher nicht. Und ich hatte mir etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Statt in einem Bistro mit kleiner Bühne standen wir plötzlich in einem wundervollen großen Konzertsaal mit hoher Decke, rotem Vorhang und tollem Licht, einer Koblenzer Version des Kölner Gloria.

Obwohl die Bühne recht groß ist, wurde es eng... Eine anständige Ska-Band muß schließlich eine Menge Musiker unterbringen. Bei den Slapstickers aus Köln waren das neun. Neben Schlagzeug, Gesang, Bass und Gitarre standen links die vier Bläser (Trompete, Posaune, Tenor- und Altsaxophon) und ein Keyboarder bzw. Organist (sein Korg-Keyboard klang nämlich wie eine Kirmesorgel - großartig!).

Der Saal des Café Hahn ist riesengroß, er fasst sicher deutlich über 500 Zuschauer.* Bevor das Konzert begann, verliefen sich die 120 bis 150 Besucher* im Saal - es sah schrecklich leer aus. Als es dann aber losging, sammelte sich entgegen normaler Gewohnheiten doch alles im vorderen Drittel des Raums, und es sah auch für die Band vermutlich sehr zufriedenstellend aus.

Ich kannte vorher nichts von der Band, wußte nicht, wie viele Platten sie bisher veröffentlicht haben, wie genau ihr Stil ist. Mit Ska ist das bei mir nämlich so eine Sache. Sobald es zu reggaehaft wird, schwindet meine Begeisterung sehr schnell. Reggae ist - amateurhaft erklärt - als langsame Form aus dem Ska entstanden. Und gerade dieses Langsame, Lässige an dieser jamaikanischen Musik finde ich ziemlich schauderhaft. Die Slapstickers waren zwar lässig aber nicht langsam. Und nicht leise. Vor allem die vier Blasinstrumente machten ordentlichen Krach.

Richtig viel kann ich zu den einzelnen Stücken nicht sagen; das ist beim ersten Hören nicht einfach. Aber sie machten tolle Stimmung und waren trotz der ähnlichen Rhythmen keine Minute langweilig. Da war es auch dann ganz gut, daß es nicht schrecklich voll war, denn vorne tanzte jeder.

Ein einziges Lied gefiel mir nicht richtig, weil es zu lahm war und zu sehr Gentleman-Reggae war, den Namen habe ich mir nicht gemerkt. Aus den vielen mitreißenden Liedern ragten ein paar hervor: ich mochte Trip to Barcelona, Never grow up und vor allem I.D.I.O.T. ganz besonders.

Als ich Madness 2006 auf der Bonner Museumsmeile gesehen habe, liefen da fast nur Menschen in schwarzen Polohemden mit Hosenträgern, zu kurzen Jeans und für die Jahreszeit zu warmen Stiefeln rum. Solches Klischee-Ska-Publikum gab es heute überhaupt nicht. Das war natürlich etwas schade, weil es dadurch weniger zu sehen gab. Trotzdem hatte ich heute mehr Spaß als bei Madness. Also hat die ehemalige Madness-Vorgruppe offensichtlich alles richtig gemacht!

Setlist The Slapstickers, Café Hahn, Koblenz:

01: She's an alien
02: Groove attack
03: The boys are back
04: Shine on
05: Turn it on
06: Forget it
07: Never grow up
08: Mr. D-Minor
09: Vision
10: Not anyone else
11: Take a ride
12: Here we go
13: Desperado II
14: Underwater love
15: I.D.I.O.T.
16: Do anything
17: Trip to Barcelona
18: Mountains
19: Counting memories
20: Rudeboy's symphony

21: Nine cowboys (Z)
22: Palermo nocture (Z)

23: 2-tone army (Z)
24: Ska Konzert (Z)

Fotos folgen!

* ich kann so etwas nicht schätzen



 

Konzerttagebuch © 2010

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