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Mittwoch, 20. Juli 2016

Morgan Finlay, Hohenwettersbach, 19.07.16

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Konzert: Morgan Finlay
Ort: Wohnzimmer in Hohenwettersbach
Datum: 19. Juli 2016
Dauer: 125 min
Zuschauer: 25


Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie Morgan Finlay einen Raum von Novizen für sich begeistern kann, zumal diesmal einige Randbedingungen anders waren als für ihn gewohnt. Wobei, zwei Konstanten gab es immerhin: Alle Konzerte in Karlsruhe waren je erste Wohnzimmerkonzerte und hatten eine Gastgeberin namens Gabriele...
 


Morgan ist unterwegs durch Deutschland auf dem Fahrrad. Wenn alles klappt wie geplant, kommt er am 12. August in Flensburg an und wird sein wunderschönes Diamant-Fahrrad für einen guten Zweck versteigern. Eingestreut hat er sich sieben Konzerte in Wohnzimmern unterwegs. Karlsruhe, so nah an Basel (dem Startpunkt der Radtour), war nun die erste Konzertstation in diesem Rahmen und der bisher höchste Punkt, denn wir haben ihn in Hohenwettersbach empfangen.

  

Auf dem Fahrrad ist natürlich wenig Platz und so musste er klar kommen ohne seine geliebten Cowboy-Schuhe und ohne Merch und mit geborgter Gitarre. Der Sommer 2016 war in Karlsruhe noch nicht sehr fleißig, aber an diesem Abend beugten wir zusammen ich schwitze, du schwitzt, er schwitzt und wir schwitzen und redeten über die günstigen Preise von Sonnencreme bei dm.


Dazwischen sprach Morgan natürlich auch viel darüber, was die Songs für ihn bedeuten und woher sie kommen  - oder wie sie sich in der Zwischenzeit gewandelt haben. Nebenher ging die Sonne glorios unter und färbte den Himmel anschließend noch eine solide halbe Stunde in herrlichsten Orangetönen während auf der anderen Seite derweilen ein irrsinniger Vollmond zu seiner nächtlichen Reise aufbrach.



Während der Pause gab es noch viele weitere Fragen an Morgan und an Gabriele und nur eine sehr resolut betätigte Hotelklingel brachte alle wieder zurück auf den Platz zum lauschen. Ich hatte ja halb und halb damit gerechnet, dass nach 80 km auf dem Rad das Konzert von Morgan etwas kürzer ausfallen könnte. Aber auch diesmal wurden es solide 2 Std und ein bissl mehr Musik und es wurde fast Mitternacht ehe ich wieder zu Hause war, obwohl mich Gabriele vom Berg herunter in die Stadt mit dem Auto mitgenommen hat (vielen Dank!).

Wir beide ganz und gar glücklich über einen wunderbar gelungenen Abend.

Setlist:

01 The way it is
02 Merge
03 Quiet harbour
04 Far beyond words
05 So courageous
06 oh the good times
07 Fisherman's son
08 When this long road ends

 - Pause -

09 My good and noble friend
10 let me down gently
11 allez allez
12 Pixels
13 Seatle
14 The one that got away
15 Blow by Blow
16 The everything about me

17 Insecurity (Z)



Aus unserem Archiv:
Morgan Finlay, Dresden, 20.05.16
Morgan Finlay, Karlsruhe, 12.10.15
Morgan Finlay, Hannover, 30.09.15
Morgan Finlay, Adorf, 01.11.14
Morgan Finlay, Adorf, 08.12.13
Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.13 



Samstag, 21. Mai 2016

Morgan Finlay, Dresden, 20.05.16

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Konzert: Morgan Finlay
Ort: Blue Note in Dresden
Datum: 20. Mai 2016
Dauer: 110 min
Zuschauer: etwa 20-30 



Manchmal ist das Leben als Konzertgänger eine Wucht. Ich bin mal wieder in Dresden, meiner heiß geliebten zweiten Heimat. Anlaß meiner Reise ist ein festlicher Vortrag und ein Gesprächstermin mit dem Mann, der das Banach-Tarski-Paradox so durchschaut hat, dass er es sehr anschaulich zerlegen konnte. Nach den Schnittchen schaffte ich es zu einer Vorstellung ins Societätstheater (Songs for Bulgakow - grandios und eigentlich neben Tanz auch ein Musikabend), und im Übermut ging ich auf dem Weg in mein Hostel doch noch ins Blue Note wo - wie ich wußte - an diesem Abend Morgan Finlay auftrat.


Wer schon einmal im Blue Note war, weiß, dass die Bühne dort ein wenig unorthodox platziert ist. Der Raum ist ein schmaler Schlauch, in dem vorn (in der Nähe der Eingangstür) die Bar ist und hinten noch einmal Platz zum sitzen. In der Mitte in Bezug auf die Tiefe sind etwa 4x1,5 m Bühne und direkt der Bühne gegenüber eine Reihe "Hühner auf der Stange" für das Publikum. D.h. wenn der Künstler sein Publikum sehen will, muss er sich nach links und rechts wenden und etwa 4-5 Leute sitzen ihm quasi auf dem Schoß.
 


Trotzdem weiß ich von meinen Musikerfreunden, dass sie gern dort auftreten, weil sie gut behandelt werden und die Stimmung gut ist. Nun also hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, mir das selbst "in action" anzusehen. Zu dem kleinen Raum gehört auch, dass mein etwas verspätetes Eintreffen nicht unbemerkt bleiben konnte und tatsächlich konnte ich in Morgans Augen erst Unglauben erkennen und dann eine freudige Überraschung und ich wurde nach dem Lied mit einer Umarmung begrüßt. Dramaqueen, ich... Kurz danach sah ich, dass es im Publikum noch zwei bekannte Gesichter gab von der Chemnitzer Fanschar.
 


Der Abend war ein typischer Morgan-Auftritt. Mit Dönekes zur Einordnung der Lieder, viel Herzblut, viel Bezug zur Mannschaft an der Bar und zu den drei Teilen des Publikums spielte er sein Programm aus (eigenen) Evergreens und viele Stücke des aktuellen Albums. Leider war es so, dass die Hühner auf der Stange zwar anscheinend seine Musik sehr schätzten, zujubelten und mitsangen, aber auch die ganze Zeit schwatzten oder solche Lachanfälle hatten, dass Morgan sich wirklich Ruhe erbitten musste, um mit Mikrophon noch gehört zu werden. Obwohl er natürlich Profi ist, hat ihn das glaube ich , doch ein wenig genervt. Mich auf jeden Fall!
 

In der Pause und am Schluss kamen noch viele vorbei und bedankten sich für das tolle Konzerterlebnis, die die ganze Zeit ganz ruhig zugehört hatten. Trotzdem musste ich wieder einmal bei mir denken, wie schön es ist, wenn wir ihn in privatem Rahmen sehen können und er zu voller Stärke auflaufen kann.



Setlist:

01: The way it is
02: Merge
03: Quiet harbor
04: Far beyond words
05: So courageous
06: Oh the good times
07: The fishermen's son
08: When this long road ends

09: My good & noble friends
10: Mescaline
11: Let me down gently
12: Aller aller
13: Pixels
14: Sun dogs
15: The one that got away
16: You'd have said about you
17: Blow by blow
18: The everything about me




Aus unserem Archiv:
Morgan Finlay, Karlsruhe, 12.10.15
Morgan Finlay, Hannover, 30.09.15
Morgan Finley, Adorf, 01.11.14
Morgan Finlay, Adorf, 08.12.13
Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.13




Montag, 26. Oktober 2015

Morgan Finlay, Adorf, 24.10.15

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Konzert: Morgan Finlay
Ort: Scala Adorf
Datum: 24.10.2015
Dauer: 2:15 h
Zuschauer: ca. 40



Zum 30. Konzert in der Scala habe ich Morgan Finlay eingeladen. Er ist seit 2013 die feste Größe für eines der Herbstkonzerte. Zum dritten Mal kam er nun schon in die Scala und jedes Mal zieht er so viele Gäste an, dass unser Wohnzimmer fast aus den Nähten platzt.


Für das diesjährige Konzert hatte er noch Stefan Nobis mitgebracht, der ihn für die gute Hälfte des Abends am Klavier begleiteten sollte.


Morgan Finlay ist derzeit auf Tournee, um sein neues Album „New Harbours“, welches am 01. Dezember 2015 erscheinen wird, zu promoten. Dazu hat er 7 neue Songs in das Set eingebaut plus einen, der es nicht auf das neue Album geschafft hat. Die passen sich wunderbar ein in den Gesamtkontext des Finlayschen Werkes. Da ist vieles, was ich an den Finlay-Songs liebe – die Wechsel von packenden Songs und dann die leisen Balladen, die jedem sehr nahe gehen. Und dann sind da die Einflüsse von Newfoundland zu hören, wo das Album entstanden ist. 


Wer am Songvoting für das Album teilgenommen hat, konnte schon einiges hören, was nach Küste, Aufbruch und neuen Häfen klingt, befördert durch einige lokale Musiker auf The Rock. Und so machte uns Morgan Finlay ziemlich neugierig auf das neue Album, was sich auch an der immer länger werdenden Liste der Vorbestellungen zeigt.


Morgan und Stefan hatten am frühen Nachmittag kurz ein wenig geprobt und sich abgestimmt. Was sie dann gemeinsam auf die Bühne stellten, begeisterte das Publikum. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie Stefan sich nach kurzem Hören auf die Stimmung der Lieder einstellt und die Songs auf eine einzigartige Weise ergänzt und zu etwas ganz Besonderem und Einmaligem macht. Da entspinnt sich ein Dialog mit Blicken und Gesten zwischen den beiden und die Songs klingen, als seien sie genau so komponiert und arrangiert worden. Schließlich wurde Morgans Ankündigung, dass Stefan auch für das neue Album noch ein paar Pianospuren einspielen wird, entsprechend gefeiert.


Zwischen den Liedern erzählte Morgan Geschichten um die Songs oder über sein Leben in den verschiedenen Phasen seiner Karriere. Immerhin ist er bereits das 10. Jahr in Deutschland auf Tournee! Am Ende dieses Jahres wird er seinen Lebensmittelpunkt nach Spanien verlegen und ist damit schneller und – hoffentlich – öfter in Deutschland und in noch mehr Wohnzimmern und Klubs zu erleben.


Die Zeit verging schnell und nach gut zweieinhalb Stunden verklang mit „The Hard Way“ die letzte Zugabe auf den verbliebenen 4 Saiten. Im Endspurt hatte Morgan 2 Saiten zerbröselt, vielleicht um dem Publikum zu signalisieren, dass jedes noch so tolle Konzert einmal zu Ende gehen muss. Was folgte waren noch reichlich 3 Stunden der legendären Adorfer Gespräche.

Setlist:
01. The Way It Is
02. Merge
03. Quiet Harbour
04. So Courageous
05. Far Beyond Words
06. Oh The Good Times
07. The Fisherman’s Song
08. When This Long Road Ends

09. My Good And Noble Friend
10. Mescaline
11. Let Me Down Gently
12. Allez Allez
13. Pixels
14. Sun Dogs
15. The One That Got Away
16. You’d Have Said ‘bout You
17. Blow By Blow
18. The Everything Ybout Me

19. (In)Security (Z)
20. Blessing + Burning (Z)
21. The Hard way (Z)


Aus unserem Archiv:
Morgan Finlay, Karlsruhe, 12.10.2015
Morgan Finlay, Hannover, 30.09.2015
Morgan Finlay, Adorf, 01.11.2014
Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.2013
Morgan Finlay, Adorf, 08.12.2013



Dienstag, 13. Oktober 2015

Morgan Finlay, Karlsruhe, 12.10.15

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Konzert: Morgan Finlay
Ort: Gabrieles Wohnzimmer in Karlsruhe Kirchfeld
Datum:12. Oktober
Dauer: 135 min
Zuschauer:18



Dass mein Oktoberkonzertprogramm nur arbeitsteilig zu stemmen sein würde, hatte ich mir selbst eingebrockt. So recht klappen wollte das mit dem abgeben aber zunächst nicht. Aber das Schicksal hatte wohl nur Anlauf nehmen wollen für eine spezielle Überraschung, ein Finale mit einem Paukenschlag. Denn das Konzert mit Morgan Finlay wurde mir von Gabriele erst am Rande des Konzertes am 7. Oktobers aus den Händen genommen und das, obwohl sie noch nie ein Wohnzimmerkonzert veranstaltet hatte. 


Für den Montag hatte sie Freunde und Nachbarn zu sich eingeladen und ich brachte Morgan vom Bahnhof nach Kirchfeld. Wir alle drei waren sehr neugierig auf den Abend und Morgan war fest entschlossen, ihn für Gabriele zu einem unvergesslichen Abend zu machen. Die Chemie stimmte sofort. Schnell stand noch eine Kürbissuppe auf dem Tisch und eine Thermoskanne schwarzer Tee wurde an den Bühnenrand gebracht - der Rockdrink des Abends. Da wussten wir noch nicht, dass es auch in Punkto Konzertlänge einen neuen Rekord geben würde und uns der Abend unter den Fingern hindurch rinnen würde.


Für den Künstler gab es einen Drehstuhl, der in seiner Welt zum Spin(n)stuhl wurde. Sofort musste herzlich gelacht werden und im Publikum war klar, das Kommen hatte sich gelohnt. Mit dem dritten Song des Sets, Quiet harbor, kam auch das erste Mal das Gespräch auf das aktuelle Album, wo ja inzwischen die Meinung des Publikums eingegangen ist und es mit dem ersten Platz aus dem Rennen hervorgegangen ist - top voting.



Ich hatte den Eindruck, dass Morgan an dem Abend ganz besonders energetisch und gut drauf war. Er erzählte so vieles zu den Songs und ließ uns an seiner erfrischenden Energie teilhaben. Er sei für diese Tour mit der umfangreichsten Sammlung von neuem Material aufgebrochen und hätte auch sonst viele neue Erfahrungen gemacht (wie z.B. Online Konzerte für einige der Unterstützter seiner neuen Platte). Er fühle sich getragen und ermutigt durch das Mittun derjenigen, die den Prozess der Platte mit ihm zusammen tragen.



Für  The fisherman's son wurde es kurz vor Ende des ersten Sets regelrecht rockig! Immer wieder hatten wir Spaß beim gemeinsamen Worte finden (z.B. erschwinglich - statt des rohen Übersetzungsversuches bezahlbar - in Bezug auf Sevilla) und Morgan holte seine liebsten sinnlosen Deutschvokabeln heraus. Zum Glück erst kurz vor Schluss fiel ihm auf, dass die Amseluhr die ganze Zeit stumm mitgeträllert hatte, was ihn so aus der Fassung brachte, dass er den Text von Blow by blow nicht mehr auf die Reihe kriegte. Und dann mussten auch noch zu viele statt mitzupfeifen darüber lachen, dass sie das pfeifen nicht hinkriegten und damit Morgan fast selbst zum lachen bringen. Und lachen und pfeifen - das geht nun einmal nicht gleichzeitig - nicht einmal für Morgan Finlay...



Meine liebsten Momente des Abends waren die besonders stillen Lieder wie Sun dogs und (In)security. Noch heute hängt mir das wiegende Blow by blow im Ohr - und mitpfeifen kann ich immer noch nicht. Da bleibt wohl noch eine Übungsaufgabe bis zum nächsten Konzert!

Setlist:
01: The way it is
02: Merge
03: Quiet harbour
04: Far beyond words
05: So courageous 
06: Until the next time
07: Oh the good times
08: The fisherman's son
09: When this long road ends

- Pause -

10: The hard way
11: Mescaline
12: Let me down gently
13: Allez allez
14: Pixels
15: The one that got away
16: You'd have said bout you
17: Blow by blow
18: The everything about me
  19: Sun dogs (Z)
20: (In)security (Z)
21: My good and nobel friend (Z)



Tourdaten:
Sep 26. @ Gisa's house concert, in Bordesholm
Sep 28. @ private show at Cafe Instinkt, in Sankt Peter-Ording
Sep 30. @ Franzi & Arnt's house concert, in Hannover
Oct 02. @ Sandra's private concert, in Remscheid
Oct 03. @ private house concert, in Herne
Oct 08. @ the Rack N Roll, in Remscheid
Oct 09. @ Cafe Lichtung, in Köln
Oct 10. @ Johannes' house concert, in Heidelberg
Oct 12. @ Wohnzimmer, in Karlsruhe
Oct 16. @ Casablanca, in Bad Iburg
Oct 18. @ Rebecca's house concert, in Berlin
Oct 20. @ Hofcafe Plagwitz house concert, in Leipzig
Oct 21. @ Fango, in Cottbus
Oct 22. @ Lydia & Daniel's house concert, in Cottbus
Oct 23. @ Kaffeesatz, in Chemnitz
Oct 24. @ Scala, in Adorf
Oct 25. @ private house concert, in Lichtenstein
Oct 27. @ Eric's Happy-Shop, in Chemnitz
Oct 29. @ Sandra's Dachboden, in Hof
Oct 30. @ Laden 16, in Reichenbach
Nov 06. @ Pixie's house concert, in Nürnburg
Nov 07. @ Jud & Astrid's house concert, in Frankfurt
Nov 10. @ Nachtschnittchen, in Schwerte
Nov 11. @ Beavers, in Miltenberg
Nov 12. @ Strohalm, in Erlangen
Nov 13. @ Kulturwerk, in Nienburg
Nov 14. @ Wolfram & Marina's house concert, in Schwerin
Nov 18. with special guests @ Essbar im Schlachthof, in Lahr
Nov 19. @ Frapée, in Aalen
Nov 20. @ Da Mario, in Villingen
Dec 01. @ a private show, in Berlin
Dec 02. w Marceese @ Posh Teckel, in Berlin
Dec 03. @ Leonie's house concert, in Berlin
Dec 09. @ Nachtschnittchen, in Bochum
Dec 10. @ Cafe Instinkt, in Sankt Peter-Ording
Dec 11. @ Raucherkate, in Wattenbek
Dec 14. @ benefit for Salariin Cambodia at the Elite, in Langnau
Dec 15. @ Simon & Anna's house concert, in Bern
Dec 16. @ Parterre, in Basel
Dec 20. @ Betti & Jörg's house concert, in Bülach
Dec 23. @ aifach, in Arosa 


Aus unserem Archiv:
Morgan Finlay, Hannover, 30.09.15
Morgan Finley, Adorf, 01.11.14
Morgan Finlay, Adorf, 08.12.13
Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.13 



Freitag, 9. Oktober 2015

Morgan Finlay, Hannover, 30.09.15

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Konzert: Morgan Finlay
Ort: Wohnzimmer am Rand von Hannover
Datum: 30. September 2015
Dauer: 105 min
Zuschauer: 25


Ich war mal wieder unterwegs. Diesmal führte mich ein Workshop nach Hannover und bei der Planung der Abende dort fiel mir ins Auge, dass ich die Chance hätte, Morgan Finlay in einem Wohnzimmer zu erleben. Man könnte es schon fast eine Tradition nennen, denn unsere erste Begegnung fand auch in einem privaten Rahmen statt - in Chemnitz. Der kanadische Liedermacher hat gerade eine Tour durch Deutschland und die Schweiz begonnen und wird am 12. Oktober auch in Karlsruhe Station machen (die Daten erstrecken sich bis kurz vor Weihnachten). 


In Chemnitz kannte ich die Gastgeber wenigstens von der Ferne - in Hannover war es jemand, mit dem ich noch gar keinen Kontakt gehabt hatte, der nichtsdestotrotz sein Wohnzimmer auch für mich öffnete. Wie schön! Mein eigener Trott(=Auskennerstatus) war dann jedoch verantwortlich dafür, dass mir erst zu spät klar wurde, dass ich gar nicht wusste sondern nur vermutete, wann denn der Konzertabend starten würde und als ich mich noch schnell erkundigte war sofort klar, dass ich es nicht mehr ganz pünktlich schaffen würde. Aber zum Glück fuhren die Bahnen planmäßig und so war ich nur ein wenig zu spät. Musste natürlich am Musiker vorbei zu einem Plätzchen auf der Treppe durchrutschen und wurde dabei gleich mal persönlich begrüßt.


Nur wer Morgan schon einmal selbst erlebt hat, weiß ganz sicher, dass das wirklich nur nett gemeint war und er froh darüber war, dass es noch geklappt hatte bei mir. In den beiden Sets des Abends gab es viele Themen an denen er seine lustige eigene Sprachschöpfung zwischen Deutsch und Englisch erprobte. Z.B. den von ihm nicht ganz verstandenen Kult in Deutschland um den Film Dinner for one oder seine baldige neue Heimat Sevilla, in der er vor Tourstart ein wenig verschnauft hatte.


Morgan hat gerade eine intensive Phase in Neufundland (dem Ostfriesland Kanadas) abgeschlossen, in der er Songs für eine neue Platte komponiert und Demos aufgenommen hat. Das Voting für die Songs, die nun auf sein aktuellstes Album kommen werden lief an dem Abend kurz nach Konzertende aus und er animierte noch alle anwesenden fleißig, für ihre Lieblinge die Stimme abzugeben. Zwischendurch hatte die kleine Tochter des Hauses und ihre Freundin immer wieder Kircheranfälle. Vielleicht auch wegen des Dauerthemas das Wort geil durch andere Varianten wie z.B. krass zu ersetzen?!


Nach der Pause gab es noch eine tolle Besonderheit des Abends in Hannover. Eine Zuschauerin begleitete Morgan für das erste Stück The hard way mit dem Cello. Sicher war das einigermaßen aufregend gewesen und die Noten sahen auch etwas abenteuerlich aus. Aber es passte wunderbar in diesen sympathischen Abend voller Gastfreundschaft. Vielen Dank an die Gastgeber, dass ich dabei sein durfte!



Setlist:
01: The way it is
02: Merge
03: The fisherman's son
04: Far beyond words
05: So courageous (*)
06: Quiet harbor (*)
07: Blessing & Burning
08: Out of nowhere (*)
09: When this long road ends
-Pause-
10: The hard way (mit cello)
11: Mescaline
12: The one that got away (*)
13: Sun dogs (*)
14: Allez allez
15: Pixels (*)
16: Blow by blow
17: Oh the good times (*)
18: My good & noble friend (*)

19: (In)security (Z)
20: Seattle (Z)
21: The Everything about me (Z)

(*) noch unveröffentlichte Kandidaten für das neuste Album


Aus unserem Archiv:
Morgan Finley, Adorf, 01.11.14
Morgan Finlay, Adorf, 08.12.13
Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.13 



Montag, 3. November 2014

Morgan Finlay & Christoph Schellhorn, Scala Adorf, 1.11.14

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Konzert: Morgan Finlay & Christoph Schellhorn
Ort: Scala Adorf
Datum: 01. November 2014
Dauer: 120 Min.
Zuschauer: 44



Am Ende war es ein Besucherrekord. Und das, obwohl Kraftklub im Atomino spielten! Die Wände haben gehalten, aber nicht alle hatten mehr direkten Blick auf die Bühne. Was war passiert?


Morgan Finlay war bereits vor 11 Monaten bei uns in der Scala zu Gast. Damals erlebten wir bereits einen schweißtreibenden Abend voller musikalischer Leidenschaft. Das Publikum war damals begeistert und wünschte sich eine Wiederholung. Seit dem Frühjahr war klar, dass Morgan wiederkommen würde und diesmal brachte er Christoph Schellhorn mit.


Wie es in der Scala so üblich ist, hatten wir in ganz kleiner Runde und bei bestem Sommerwetter (1.11.!) Pflaumenkuchen und Kaffee auf der Terrasse. Christoph und Morgan entschieden dan gemeinsam, den Abend rein akustisch zu gestalten, diskutierten die Auftrittsreihenfolge und zogen eben mal neue Saiten auf. Ab 19 Uhr füllte sich die Scala bis sie um 20 Uhr zu Konzertbeginn mehr als voll war! Viele neue Gesichter waren unter unseren Gästen neben den vielen Stammgästen, die mit freudiger Erwartung eingetroffen waren.

Christoph und Morgan hatten gegenüber dem Vorabend die Reihenfolge des ersten Sets so gewählt, dass sie jeder abwechselnd eines ihrer Lieder spielten. Das erste Set bestand so aus Songs von sehr unterschiedlicher Prägung. Christoph ist ein unglaublicher Künstler an der Gitarre und hat mich total weggeblasen mit seinen Kompositionen und Akkordwechseln. Ich liebe die aktuelle CD „Outnumbered Live in Germany“! Seine gute alte Gitarre, dis aus Markneukircher stammen könnte, klingt manchmal wie eine Dobro! Wie Christoph mit seinen Fingern die Saiten behandelt, ist pure Magie für mich. Morgan ist der Geschichtenerzähler aus den kanadischen Wäldern - so die romantische Vorstellung hier im Kreise der Zuhörer. Und er bringt uns mehr die leisen Töne und Geschichten über Dinge, die schief liefen, Beziehungen, die kaputt gingen und all der Stoff, aus dem richtig gute Lieder entstehen. Ein schöner Kontrast im ersten Teil!



Nach der Pause spielten beide zusammen Morgan Finlay Songs. Dazu sollte man wissen, dass Morgan und Christoph nach der aktuellen Tour ins Studio gehen und eine Best-of Auswahl von Morgan Finlay einspielen und produzieren. Und eine Auswahl dieser besten Songs spielten die beiden. Und dabei kann ich nur von einem großen Glücksfall sprechen, dass Morgan und Christoph sich gefunden haben, denn Christophs Spiel und seine Harmonievocals geben den Songs ein neues Antlitz und bereichern sie sehr! Apropos: Gegen Ende des Sets wurde noch Stephan Nobis ans Klavier gebeten (ihr erinnert Euch an letztes Jahr, ich werde es nie vergessen, wie sich Stephan spontan ans Piano setzte und einstieg). Dieses Jahr war das eingeplant und well prepared! Und so baute sich die Spannung des ganzen Abend auf und entlud sich für mich im Songs „Let me down gently“, wo ich Gänsehaut bekam von Spiel aller drei, die so aufeinander hörten, aufeinander achteten, sich abwechselten und jeder auf seine Weise die Geschichte abbildete. Klar dass damit noch lange nicht Schluss war und die Zugaben und die Improvisationen steigerten die Begeisterung im Hause! Womit der Grundstein gelegt war für die Wiederholung nächstes Jahr. Morgan wird die feste Größe in der Scala, einmal im Jahr muss er schon hier auftreten. Und für 2015 freuen wir uns, wenn Christoph Schellhorn und auch Stephan Nobis wieder dabei sein werden.



Let Me Down Gently - Morgan Finlay, Christoph Schellhorn und Stephan Nobis:


Website Morgan Finlay
Website Christoph Schellhorn

Montag, 9. Dezember 2013

Morgan Finlay & Mathew James White, Adorf, 08.12.13

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Konzert: Morgan Finlay & Mathew James White
Ort: Scala Adorf
Datum: 8. Dezember 2013
Zuschauer: 35 

Bericht von Michael (vielen Dank!)


Ich hatte das Glück, Morgan Finlay (CAN) und Mathew James White (NZ) an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zu hören. Einmal als Gast bei Zonos Kaffeehelden in Augustusburg und am 08.12. als Gastgeber in der Scala Adorf. Beide Abende waren besonders und jeweils einzigartig. Bei Zono spielten beide elektronisch verstärkt und in Adorf funktionierte der Abend rein akustisch. Und dann tauschten beide die Reihenfolge ihrer Solo-Sets zwischen den Abenden. Mir fiel dabei auf, dass das jeweils erste Set gut als Support für den zweiten Künstler passte und so eine faire Art der Verteilung von Aufmerksamkeit und Feierlaune bedeutete. Ein drittes Set spielten Morgan und Mathew an jedem Abend gemeinsam und wechselten sich dabei als Sänger ihrer eigenen Songs ab. An jedem der Abende hatte ich den Eindruck, dass die beiden schon immer zusammen spielen. Und doch waren es an diesem Wochenende wohl erst die gemeinsamen Konzerte Nr. 7 und 8.



Im Weiteren will ich mich vom Konzert in der Scala Adorf berichten. Wieder einmal waren 35 Gäste der Einladung gefolgt, eine nicht unerhebliche Anzahl sogar zum ersten Mal. Und wieder einmal war es der „schönste“ Abend in der Scala. (Rückblickend hat jeder Abend seine ganz besonderen Momente zu bieten gehabt, so auch dieser. Aber dazu später.) 



Wer die Fotos mit denen früherer Abende vergleicht, wird bemerken, dass wir die Bühne verlagert haben. Warum wir darauf nicht früher gekommen sind, vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall ist es nun eine viel bessere Lösung für die Künstler als auch für das Publikum.
 
 
Mathew James White eröffnete den Abend. Seine Songs sind meist tempo- und facettenreich. Ich habe oft die Augen geschlossen und mir diese Titel mit Band in einem größeren Rahmen vorstellen können. Umso interessanter war es zu erfahren, dass Mathew zeitweise auch mit Band unterwegs ist. Und so bin ich gespannt, seine CD zu hören, die er mit Band eingespielt hat. Kein Zweifel – die Songs funktionieren genauso als Solostücke, vor allem dann, wenn Mathew sein Publikum als Chor und Schlagzeuger einsetzt! Auch finde ich, dass man es seinen Liedern anhört, dass er sie teilweise mit Londoner Songwritern gemeinsam geschrieben hat. Viele Harmoniewechsel und Songstrukturen erscheinen mir very british! Vielleicht geht es Euch ja ebenso.


Morgan Finlay übernahm die Bühne nach kurzer Umbaupause – Gitarrenwechsel  - und verzauberte die Gäste mit seinem filigranen Gitarrenspiel und seiner rauchigen Stimme. Morgan baut die Energie in seinen Songs langsamer auf als Mathew und irgendwann erreicht er den Punkt, wo sie aus ihm und dem Song herausbricht. Schön ist es ihn dabei zu beobachten wie er seinen Körper der Musik überlässt. Wenn man sich darauf einstellt, kann man Morgans Energieausbrüche immer schon Sekunden vorher erahnen.
Morgan hat in diesem Jahr sein aktuelles Album produziert. Davon waren naturgemäß einige Songs im Programm, aber er spannte auch wieder den Bogen über seine gesamte Karriere und ließ uns an seinen Erfahrungen und den Brüchen teilhaben – musikalisch und durch die entsprechenden Geschichten zwischen den Songs. Da gibt es den Beginn in Kanada mit Songs in Aufbruchstimmung. Da gibt es die nachdenklichen Lieder, die in schwereren Zeiten entstanden sind und die unglaublichen froh stimmenden Titel aus diesem Jahr!


Auf das dritte Set habe ich mich besonders gefreut, denn es ist ein besonderes Erlebnis, Morgan und Mathew gemeinsam spielen zu sehen und zu hören. Es ist schon beeindruckend, wie sich beide – obwohl starke und energiegeladene Solisten – in diesem Teil perfekt in den Dienst des jeweils Singenden stellten. Und als wenn das nicht schon genug wäre, setzte sich auf einmal Stefan Nobis mitten in einem Song ans Klavier,  nahm ganz dezent die Stimmung auf und bereicherte die nächsten Titel. 
 
 
Morgan und Mathew waren zunächst überrascht (das Publikum sowieso) und am Ende so begeistert, dass sich die späteren Titel mit ausgedehnten Solopassagen füllten. Als Höhepunkt des Ganzen lieferte sich Thomas Freier (mit Stefan Nobis der Begründer der Tradition in der Scala beim ersten Wohnzimmerkonzert am 13.10. 2012) aus dem Background mit Morgan einen Gesangsdialog, den man so nicht hätte besser einstudieren können. Die zaghaften standing ovations in der Scala waren am Ende ein untrügliches Zeichen von überschäumender sächsischer Begeisterung ;-) ! 


Selbst der zu erwartende triste Montagmorgen hielt nach diesem Auftritt niemanden von den legendären Adorfer Gesprächen bis tief in die Nacht ab.



Aus unserem Archiv:
Morgan  Finlay, Chemnitz, 11.10.13


Samstag, 12. Oktober 2013

Morgan Finlay, Chemnitz, 11.10.13

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Wohnzimmerkonzert Morgan Finlay
Ort: Boden der Tatsachen in Chemnitz
Datum: 11. Oktober 2013
Dauer: 135 min
Zuschauer: knapp 20



Leute sammeln ja alle möglichen Dinge. Ich glaube, ich sammle Wohnzimmerkonzertorte. Wobei das viel zu zielgerichtet klingt. Der Plan, am 11. Oktober in Chemnitz zu sein, war ein sehr früh gefasster, nachdem die Konzerttermine von Boho Dancer in Deutschland veröffentlicht worden waren. Als ich bei Chemnitzer Bekannten nachfragte, ob wir uns auf dem Konzert dort sehen werden, gab es mit dem Nein eine Einladung zum Wohnzimmerkonzert auf dem Boden der Tatsachen. 


Die Sammlerin in mir war dieser Planänderung gegenüber nicht ganz abgeneigt und schnell war abgemacht, dass ich vorbeikommen würde. Durch Anreise mit Zeitsicherheitspolster war ich schon zum Abendbrot an Ort und Stelle und konnte mich als Besucherin (und natürlich auch Beobachterin) ins Geschehen mischen. Der Boden der Tatsachen ist tatsächlich ein Dachboden, wie ihn die Häuser in meiner Kindheit hatten und wie es sie heut nur noch selten gibt. Mit Campingstühlen und Decken ausgerüstet ein intimer Ort für ein schönes Konzert.


Morgan Finlay ist Chemnitz nicht fremd. Er hat hier schon mehrfach gespielt und hat Unterstützer, auf die er sich verlassen kann. Ich fand, das merkte man dem Konzert an. Er wirkte sichtlich entspannt und voll Freude, seine neuen Lieder mit Freunden zu teilen. Im Konzert kam er auch mehrfach darauf zurück, wieviel es ihm bedeutet, für seine Musik die direkte Unterstützung seines Publikums zu haben und dass die Personen, die seine beiden Crowdfunding Projekte mitgetragen haben, seine Plattenfirma seien. Die perfekte und sympatischste Plattenfirma, die man sich als Musiker wünschen kann.



Für mich wurde der Abend besonders zunächst durch die erfinderisch zwischen deutsch und englisch tändelnden Ansagen von Morgan. Der Außenblick auf meine deutsche Muttersprache ist doch immer wieder erfrischend und grundsympatisch, wenn sich jemand damit abplagt, sie noch erlernen zu wollen als Erwachsener. Aber hier kam für mich deutlich der Spaß an der Sache zum Vorschein. Dass bestimmte Worte zu Lieblingsworten werden in der fremden Sprache. Beispiele an dem Abend: Stück, 'ne, das gefällt mir. Oder die Verleitung pointless als punktlos im deutschen zu benutzen. Oder sich völlig nutzlose Worte einzuprägen.


Der andere Aspekt, der den Abend für mich zu einem Besonderen werden lässt, sind im zweiten Teil die ruhigen und nachdenklicheren Liedern. Darüber fühle ich mich schließlich sehr verbunden mit der Gedankenwelt dieses weltwandernden Kanadiers. Und seine Stimme ist hier auch rund und weich, wie ich es mag. Meine persönlichen Höhepunkte hier Far beyond words und (In)security. Und Blow by blow kann noch so albern sein - es hat mein Herz schon beim ersten Hören für sich gewonnen.

Es gibt noch viele Gelegenheiten, den Sympathen im deutschsprachigen Raum selbst zu sehen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.


Auszug aus der Setlist:

...
The way it is
Mescaline
When this long road ends
 - Pause -
Blow by blow
Far beyond words
Allez allez
(in) security
The price of gold
The everything about me

Zugaben:
Seattle
Love will lead us there
The hard way


Weitere Tourdaten:
13.10. @the Rack n Roll, in Remscheid
17.10. @Ulenspiegel, in Giessen
19.10. @Bergschlösschen, in Herne
20.10. @a living concert, in Neuenkirchen-Voerden
29.10. mit Mathew James White @the KulturCafe, in Mainz
01.11. @a privates Konzert, in Northeim
08.11. @a Hauskonzert, in Darmstadt
10.11. @TBA, in Heidelberg
15.11. @Cafe Limba, in Villingen
16.11. mit Mathew James White @the Sonnenkeller, in Balingen
17.11. @a Wohnzimmerkonzert, in Zürich
19.11. @Das Gestalterei, in Ittigen
21.11. @TBA, in Graz
22.11.@a Hauskonzert, in Wiener Neustadt
23.11. @Sublime, in Aflenz
30.11. @TBA, in Ljubljana
05.12. @Kulturhof, in Zickra
06.12. mit Mathew James White @the Laden 16, in Reichenbach
07.12. mit Mathew James White @TBA, in Augustusburg
08.12. mit Mathew James White @the Scala Adorf, in Adorf
11.12. @Cafe Shila @TU Berlin, in Berlin
13.12. mit Mathew James White @the Casablanca, in Bad Iburg
14.12. mit Mathew James White @the Räucherkate, in Wattenbek
15.12. Tourende @the Rubin Rot, in Köln
 




 

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